Tag Archives: Krebsprävention

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Susanne Klehn erneut an Hautkrebs erkrankt

Botschafterin der Deutschen Krebshilfe ruft zur Hautkrebsprävention auf

BildBonn (fei) – Susanne Klehn, TV-Moderatorin und Journalistin, erkrankte 2009 an schwarzem Hautkrebs, dem gefährlichen malignen Melanom – und überlebte. 15 Jahre später ist der Hautkrebs zurück. Nun ist es weißer Hautkrebs, der in der Regel gut behandelbar ist, wenn er frühzeitig erkannt wird – so auch bei Susanne Klehn. Die erneute Krebsdiagnose war dennoch ein Schock für die TV-Moderatorin. Gleichzeitig wird sie aktiv und ruft als langjährige Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention erneut zum richtigen UV-Schutz auf.

„Beide Hautkrebs-Erkrankungen haben seelische und körperliche Narben bei mir hinterlassen. Der weiße Hautkrebs wurde letztes Jahr im September im Gesicht diagnostiziert, was mir große Angst gemacht hat. Von der bloßen Angst ums Überleben beim schwarzen Hautkrebs möchte ich erst gar nicht sprechen, nur so viel: sie war enorm, weil ein malignes Melanom relativ früh streut“, sagt Susanne Klehn.

UV-Schutz reduziert Hautkrebsrisiko
„Mit klugem UV-Schutz kann man sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, deutlich reduzieren“, weiß die Botschafterin der Deutschen Krebshilfe. „Und klug ist: Meiden, kleiden, cremen!“ Vor allem zur Mittagszeit sollte man die Sonne meiden und Schatten aufsuchen. In der Sonne bieten lange Kleidung, Hut und Sonnenbrille den besten Schutz. Noch unbedeckte Hautpartien sollten mit Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor eingerieben werden. „Es ist mir sehr wichtig, so viele Menschen wie möglich und so früh wie möglich über UV-Schutz aufzuklären. Denn oft liegt der Auslöser für späteren Hautkrebs 30 Jahre und mehr zurück“, sagt Susanne Klehn. „Daher setze ich mich auch für mein Herzensprojekt ,CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN‘ der Deutschen Krebshilfe ein, dass Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene über den richtigen UV-Schutz aufklärt.“

Richtiger UV-Schutz immer wichtiger
„Die UV-Strahlung, die aufgrund des Klimawandels immer stärker und belastender wird, ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs“, sagt Dr. Franz Kohlhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Das Tückische: UV-Strahlen sind für den Menschen nicht wahrnehmbar. An kühlen und bewölkten Tagen unterschätzen daher viele Menschen die Intensität der Sonne. Eine gute Orientierung bietet der UV-Index in Wetter-Apps, beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sowie dem Deutschen Wetterdienst (DWD). Er gibt die tagesaktuelle Strahlungsstärke plus empfohlener Schutzmaßnahmen an. „Es ist eine wichtige Aufgabe der Deutsche Krebshilfe, die Menschen in unserem Land zu einem gesundheitsbewussten Verhalten zu motivieren. Wir danken Susanne Klehn sehr, dass sie uns als Botschafterin für Hautkrebsprävention nun schon seit 10 Jahren tatkräftig und mit großem Engagement dabei unterstützt, bereits Kindern den richtigen UV-Schutz beizubringen“, so Kohlhuber.

Hautkrebs früh erkennen
Je früher eine Krebskrankheit entdeckt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, geheilt zu werden. Gerade bei bösartigen Erkrankungen der Haut, die sich äußerlich sichtbar entwickeln, bietet die regelmäßige Selbstbeobachtung eine große Chance. Wer verdächtige Veränderungen feststellt, sollte diese von einem Hautarzt abklären lassen. Gesetzlich Versicherte können zudem ab dem Alter von 35 Jahren alle 2 Jahre kostenfrei an der Hautkrebsfrüherkennung, dem Hautkrebsscreening, teilnehmen.

Über Hautkrebs
In Deutschland werden 2025 rund 372.000 Neuerkrankungen an Hautkrebs prognostiziert. Hautkrebs ist damit bundesweit die häufigste Krebserkrankung. Die meisten Menschen erkranken am weißen oder hellen Hautkrebs, dazu gehören das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Diese beiden Hautkrebsarten müssen behandelt werden, aber sie bilden nur selten Tochtergeschwülste und sind daher weniger bedrohlich. Rund 50.300 Menschen sind allerdings vom malignen Melanom betroffen. Er ist besonders gefährlich, weil er Metastasen bilden kann und potenziell tödlich ist.

Quelle der Hautkrebsneuerkrankungen: Institut für Krebsepidemiologie e.V.
Prognose für 2025, veröffentlicht im April 2025

CLEVER IN SONNE UND SCHATTEN ist ein Projekt der Deutschen Krebshilfe und ihrer Kooperationspartner: Der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), der Universität zu Köln|Uniklinik Köln und dem Universitäre Cancer Center Schleswig-Holstein. Seit zehn Jahren vermittelt das Projekt nützliches Wissen und praktische Alltagstipps für Sonnen- und Hautschutz in den „Lebenswelten“ von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mehr Infos unter: www.krebshilfe.de/uv-schutz

Interviews auf Anfrage!
12.05.2025

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Krebshilfe
Frau Charlotte Weiß
Buschstr. 32
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: 0228-7299096
web ..: https://www.krebshilfe.de/
email : presse@krebshilfe.de

Die Deutsche Krebshilfe ist eine gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Deutsche Krebshilfe fördert Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

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UV-Schutz: Bereits im Frühling ein Muss!

Tagesaktueller UV-Index hilft beim Schutz vor Hautkrebs

Bonn – Durch den Klimawandel sind die Frühlingsmonate deutlich sonnenreicher und wärmer als früher. In der Folge steigt auch die Intensität krebserregender UV-Strahlung. Um Hautkrebs vorzubeugen, ist richtiger UV-Schutz daher bereits jetzt wichtig. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen dafür den täglichen Blick auf den UV-Index (UVI). Dieser gibt die UV-Strahlungsstärke an und in-formiert, ob Schutz notwendig ist. Der UVI ist über Wetter-Apps und die Website des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) abrufbar.

Steigende UV-Strahlungsbelastung

Der Klimawandel belastet die menschliche Gesundheit bereits heute spürbar. Neben Extremwetter-Ereignissen trifft dies auch auf die Intensität der ultravioletten Strahlung der Sonne zu. Diese ist bundesweit in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen, wie Messungen des BfS zeigen. Auch die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestätigen einen kontinuierlichen Anstieg der Sonnenstunden im Frühjahr.

UV-Strahlen schädigen Erbgut

Treffen UV-Strahlen auf die Haut, schädigen sie dort unmittelbar das Erbgut der Hautzellen. „Zellschäden entstehen bereits, bevor sich die Haut rötet oder juckt. Der Körper erkennt und behebt diese Schäden bis zu einem gewissen Grad“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der ADP. „Ist die UV-Strahlungsbelastung jedoch zu hoch, bleiben die Zellen dauerhaft geschädigt und das Hautkrebsrisiko steigt.“ Derzeit erkranken jährlich rund 336.000 Menschen in Deutschland neu an Hautkrebs, 44.700 davon am malignen Melanom. Dieses gilt als besonders gefährlich, da es schnell Tochtergeschwulste bildet.

UV-Index als Alltagshilfsmittel

Der Mensch kann UV-Strahlen nicht wahrnehmen. Orientierung im Alltag bietet der UVI. Dieses international gültige Maß zeigt auf einer nummerierten Farbskala die Stärke der UV-Strahlung an. „Schützen Sie sich ausreichend vor intensiver UV-Strahlung und senken Sie so langfristig ihr Hautkrebsrisiko“, rät Dr. Franz Kohlhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Bereits ab einem UV-Index von 3, der aktuell häufig erreicht und überschritten wird, ist schützende Kleidung, eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme empfehlenswert.“

UV-Schutz zielgruppengerecht vermittelt

Seit über drei Jahrzehnten sensibilisieren die Deutsche Krebshilfe und die ADP die Bevölkerung zielgruppenspezifisch dafür, wie Hautkrebsprävention im Alltag gelingt. Aktuell erfolgt dies insbesondere durch zwei relevante Kooperationsprojekte, die weitestgehend von der Deutschen Krebshilfe finanziert werden: Das bundesweite Programm „Clever in Sonne und Schatten“ erreicht Kinder und Erwachsene in den Lebenswelten Kindertagesstätte, Grund- und Berufsschule, Sportverein sowie Arztpraxis. „Watch out“ hingegen informiert Menschen an Orten der Freizeit, an Küsten und in Höhenregionen, über angemessenen Sonnenschutz. Mehr Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Deutschen Krebshilfe unter www.krebs-hilfe.de/uv-schutz.

Interviews auf Anfrage!

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Social Week: Sportligen rücken Thema Krebs in Fokus

Gemeinsame Initiative anlässlich 50 Jahre Deutsche Krebshilfe

BildBonn (cg) – Die Deutsche Krebshilfe wird seit ihrer Gründung durch Mildred Scheel im Jahr 1974 vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger getragen – durch Spenden oder auch gesellschaftliche Initiativen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der gemeinnützigen Organisation setzen sich mehrere deutsche Sportligen unter dem Motto „Sei das Plus im Kampf gegen den Krebs!“ vom 25. Oktober bis 10. November 2024 für den guten Zweck ein. In einer beispiellosen Aktion unterstützen die Profiligen im Basketball, Eishockey, Frauen-Fußball, Handball, Hockey, Tischtennis, Volleyball sowie der Deutsche Skiverband die Arbeit der Deutschen Krebshilfe und engagieren sich somit für die Krebsbekämpfung. Zudem stellen einzelne Profi-Clubs, wie der FC Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen, das Thema Krebs in den Fokus ihrer Kommunikation.

Die Krankheit Krebs bewegt die Menschen in Deutschland in besonderer Weise. Fast jeder zweite Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einem bösartigen Tumor. Auch wenn in den letzten 50 Jahren – auch dank der Deutschen Krebshilfe – viele Fortschritte für Betroffene und Angehörige erreicht werden konnten, ist Krebs weiterhin eine Volkskrankheit.

„Rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen könnten durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden. Ein Thema, das uns daher sehr am Herzen liegt und das viele Menschen in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes bewegt, ist der Sport“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Mit der Social Week 2024 haben wir daher gemeinsam mit dem deutschen Profisport eine einzigartige Aktion ins Leben gerufen. Unser Ziel: Größtmögliche Aufmerksamkeit für das Thema Krebs und die Möglichkeiten der Krebsprävention. In der Prävention liegt ein großes, bisher ungenutztes Potential für die Krebsbekämpfung. Jeder kann aktiv werden und ein PLUS im Kampf gegen den Krebs sein.“

Im Rahmen der Social Week vom 25. Oktober bis 10. November 2024 sind eine Reihe von Initiativen geplant, darunter spezielle Spieltage, bei denen die Basketball Bundesliga (easyCredit BBL), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL), die Google Pixel Frauen-Bundesliga, die Handball-Bundesliga (DAIKIN HBL), die Tischtennis-Bundesliga, die Hockey-Bundesliga, die Volleyball Bundesliga sowie der Deutsche Skiverband die Deutsche Krebshilfe in den Vordergrund rücken. So wird beispielsweise das Logo der Stiftung auf den Trikots oder anderen Werbemitteln in den Stadien und Hallen transportiert. Auch in den sozialen Medien weisen die beteiligten Sportligen verstärkt auf die Arbeit der Deutschen Krebshilfe hin und rufen dazu auf, aktiv zu werden und die Organisation zu unterstützen.

Gerd Nettekoven bedankt sich im Namen der Deutschen Krebshilfe bei allen Beteiligten: „Wir sind sehr stolz und dankbar, dass wir so viele starke Partner aus dem Sport für die Social Week gewinnen konnten. Die großartige Unterstützung, die wir im Rahmen dieser einzigartigen Initiative erhalten, ist für unsere Arbeit zur Krebsbekämpfung enorm wichtig. Denn Krebs geht uns alle an. Alle unsere Partner machen deutlich, dass sie die Bekämpfung der Krebskrankheiten auch als eine gesellschaftliche Aufgabe ansehen.“

Die Zusammenarbeit zwischen den Sportligen, dem Deutschen Skiverband und der Deutschen Krebshilfe wird auch von Profi-Sportlerinnen und -Sportlern einzelner Ligen unterstützt. Sie rufen in Videobotschaften dazu auf, aktiv zu werden. Mit „Sei DAS PLUS im Kampf gegen den Krebs“, appellieren sie an jeden, sich zu engagieren, krebskranken Menschen zu helfen und die eigene Gesundheit zu fördern.
Weitere Informationen unter www.krebshilfe.de/plus.

Ligen und Clubs machen mit folgenden Maßnahmen auf die Deutsche Krebshilfe aufmerksam:

* Umfassende Kommunikation über digitale Kanäle. Hashtags: #SeiDasPlus und #50JahreDeutscheKrebshilfe
* Ausspielung Aktions-Clip „Sei das Plus“, LED-Banden, Botschaften in den Hallen und Stadien
* Handtücher mit Deutsche Krebshilfe Branding zur Nutzung durch die Spieler während des Spiels
* Eckfahnen mit Deutsche Krebshilfe Branding
* Mannschaftsfotos mit Deutsche Krebshilfe Stoffbanner
* Kapitäns-/ Spieler-Armbinden mit Deutsche Krebshilfe Branding
* Schiedsrichter-Shirts und Schiedsrichter-Ärmel-Badges mit Deutsche Krebshilfe Branding
* Ballkinder-Shirts mit Deutsche Krebshilfe Branding
* Tischzargen-Branding „Deutsche Krebshilfe“
* Sondertrikot im exklusiven „Deutsche Krebshilfe“ Design
* Alle Maßnahmen werden durch die jeweiligen Medienpartner Dyn, DF1 und MagentaSport redaktionell und durch die Ausspielung der Aktions-Clips begleitet.

AKTIONS-SPIELTAGE

Basketball Bundesliga (easyCredit BBL)

* 7. Spieltag: Fr. 01.11. – So. 03.11.2024
* 8. Spieltag: Fr. 08.11. – So. 10.11.2024

Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL)

* 15. Spieltag: So. 03.11.2024

Google Pixel Frauen-Bundesliga

* 8. Spieltag: Fr. 01.11. – Mo. 04.11.2024
* 9. Spieltag: Fr. 08.11. – Mo. 11.11.2024

Handball-Bundesliga (DAIKIN HBL)

* 9. Spieltag: Do. 31.10. – So. 03.11.2024

Hockey-Bundesliga

* Sa. 26. & So. 27.10.2024
* Sa. 02. & So. 03.11.2024

Tischtennis Bundesliga (TTBL)

* 6. Spieltag: So. 27.10. – Fr. 01.11.2024

Volleyball Bundesliga (VBL):

* Fr. 01.11. – So. 03.11.2024 (1. Bundesliga Männer)

Deutscher Skiverband (DSV): Ski-Alpin Weltcup-Wochenende

* Sa. 26.10. & So. 27.10.2024

Fußball:

* Bundesliga – 8.-10. Spieltag: 25.-27.10.2024 / 01.-03.11.2024 / 08.-10.11.2024
* 2. Bundesliga – 10.-12. Spieltag: 25.-27.10.2024 / 01.-03.11.2024 / 08.-10.11.2024

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XXL-Fan-Turnier von Bayer 04 Leverkusen und Deutscher Krebshilfe

(Ehemals) übergewichtige Fans zeigten ihre Fitness auf dem Spielfeld

Leverkusen (ws) – Kein spielfrei für die Fans! Während die Profis am vergangenen Wochen-ende pausieren durften, standen (ehemals) übergewichtige Fans von 16 Klubs der drei Fuß-ball-Profiligen auf dem Platz: Über 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Präventionsprogramms ‚Fußballfans im Training‘ (FFIT) der Deutschen Krebshilfe und des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung, Kiel (IFT-Nord) folgten am 12. Oktober der Einladung von Bayer 04 Leverkusen und der Deutschen Krebshilfe zum XXL-Fan-Turnier 2024 in Leverkusen. Dort zeigten sie, dass sie Sport nicht nur auf der Tribüne genießen, sondern auch wieder selbst auf dem Spielfeld aktiv sind. Wissenschaftliche Auswertungen belegen den nachhaltig positiven Effekt von FFIT auf das Körpergewicht der teilnehmenden Fans.

Starkes Übergewicht erhöht das Krebsrisiko für mindestens 13 Krebsarten, zum Beispiel für Darmkrebs oder Brustkrebs. Im Rahmen des Präventionsprojekts Fußballfans im Training konnten bereits 3.640 übergewichtige Fans von 25 Klubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und dritten Liga ihr Gewicht und damit ihr Krebsrisiko reduzieren.

Beim FFIT-Turnier in Leverkusen gingen Fan-Mannschaften folgender Vereine an den Start: 1. FC Köln, 1. FC Nürnberg, 1. FSV Mainz 05, Bayer 04 Leverkusen, DSC Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig, Eintracht Frankfurt, FC Ingolstadt 04, Fortuna Düsseldorf, Hamburger SV, Holstein Kiel, Karlsruher SC, SC Paderborn 09, SG Dynamo Dresden, VfL Bochum und VfL Borussia Mönchengladbach. Darüber hinaus mit dabei: Dunfermline Athletics FC, ein Fan-Team aus Schottland, dem Ursprungsland von FFIT. Sieger des Turniers wurde die Fanmannschaft der SG Dynamo Dresden. Den 2. Platz sicherte sich der Dunfermline Athletics FC, vor dem Team von Eintracht Frankfurt, das den dritten Platz belegte.

„Wir danken Bayer 04 Leverkusen sehr für die gemeinsame Ausrichtung dieses einzigartigen Turniers“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Unser Dank gilt zudem allen Klubs, die ,Fußballfans im Training‘ auf großartige Weise unterstützen. Sie helfen uns, übergewichtige Menschen in ihrer ‚Lebenswelt Fußball‘ abzuholen und bringen sie dort in Bewegung, wo sie sich wohlfühlen: im direkten Umfeld ihres Lieblingsclubs“, so Nettekoven.

Alle Klubs stellen Räume, Trainer und Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, führen die FFIT-Kurse durch und helfen übergewichtigen Anhängern, ihr Gewicht – und somit auch das persönliche Krebsrisiko, zum Beispiel für Darmkrebs – zu reduzieren. Darüber hinaus tragen die Vereine mit dazu bei, die Öffentlichkeit auf die große Bedeutung von Bewegung und ausgewogener Ernährung in der Krebsprävention zu sensibilisieren.

„Wir sind mit dem FFIT-Projekt in der Bundesliga einstmals Trendsetter gewesen“, freut sich Bayer 04-Geschäftsführer Sport Simon Rolfes. „Dass inzwischen so viele Vereine mitmachen und die Bedeutung von Bewegung und Sport auch für Übergewichtige unterstreichen, macht FFIT zu einem großen Erfolg.“

Nachhaltige Gewichtsreduktion für FFIT-Teilnehmer
„Das Ernährungs- und Bewegungsprogramm ‚Fußballfans im Training‘ führt zu messbaren positiven Veränderungen bei den Fans. Beim FFIT-Turnier in Leverkusen haben sie deutlich gezeigt, dass sie wieder fitter sind“, sagte Professor Reiner Hanewinkel, Geschäftsführer des IFT Nord. „Wissenschaftliche Auswertungen belegen zudem: Nachdem übergewichtige Fans das 12-wöchige Programm in ihrem Lieblingsverein durchlaufen haben, bringen die männlichen Teilnehmer durchschnittlich 6,2 Kilogramm und die Teilnehmerinnen 4,24 Kilogramm weniger auf die Waage.“ Ergebnisse von Messungen, die jeweils 9 Monate nach Ende des Kurses durchgeführt wurden, zeigen zudem, dass sich die durchschnittliche Gewichtsreduktion der Männer nachhaltig sogar auf 7,27 Kilogramm erhöhte. Die Ergebnisse zur langfristigen Wirksamkeit der FFIT-Teilnahme wurden kürzlich in der Fachzeitschrift ‚Clinical
Obesity‘ veröffentlicht.

Nähere Informationen zu ‚Fußballfans im Training‘ gibt es unter www.ffit.de, zur Arbeit der Deutschen Krebshilfe auf www.krebshilfe.de

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Bewegung senkt das Krebsrisiko

Nationale Krebspräventionswoche 2024: „Gemeinsam bewegen – Krebsrisiko senken“

BildBerlin/Bonn/Heidelberg – Viele Menschen bewegen sich hierzulande zu wenig – und damit steigt ihr Risiko für zahlreiche Krankheiten, darunter auch Krebs. Schätzungsweise sechs Prozent aller Krebsneuerkrankungen in Deutschland entstehen als Folge von Bewegungsmangel. In der Nationalen Krebspräventionswoche vom 9. bis 15. September informieren die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebsgesellschaft über den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Krebs und fordern täglichen, unbenoteten Schulsport, um Kindern frühzeitig den Spaß an Bewegung zu vermitteln, sowie niedrigschwellige Bewegungsangebote über alle Altersstufen hinweg.

Wer sich täglich bewegt, kann das individuelle Krebsrisiko senken. Insbesondere das Risiko für einige häufige Krebsarten wie Brustkrebs (nach den Wechseljahren) und Darmkrebs kann durch körperliche Aktivität um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Auch für weitere Tumorarten, darunter Krebs der Blase und der Nieren, des Magens und der Speiseröhre, gibt es Hinweise, dass Bewegung das Erkrankungsrisiko verringern kann.

Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger: „Wandern, Spazierengehen, Schwimmen – so einfach können wir etwas Gutes für unsere Gesundheit tun. Denn regelmäßige Bewegung kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, signifikant verringern. Als Bundesministerium für Bildung und Forschung setzen wir deshalb mit der Nationalen Dekade gegen Krebs sowohl auf die Stärkung der Krebsforschung als auch auf die Stärkung der Krebsprävention. Jeder sollte wissen, dass man mit wortwörtlich wenigen Schritten einen Unterschied machen kann.“

Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach: „Bewegungsmangel ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern ein wachsender Risikofaktor für unsere gesamte Gesellschaft. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes sind nur einige der Herausforderungen, die uns vor Augen führen, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist. Sportliche Aktivität kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, im Durchschnitt um 20 bis 30 Prozent senken – ein überzeugender Grund, Bewegung fest in unseren Alltag zu integrieren. Der Bewegungsgipfel und die Ergebnisse des „Runden Tisches Bewegung und Gesundheit“ waren bereits vielversprechende Schritte in die richtige Richtung. Doch es ist entscheidend, dass wir als Politik und Gesellschaft weiter an einem Strang ziehen, um präventive Maßnahmen zu fördern.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums: „Regelmäßige Bewegung muss kein Leistungssport sein. Auch Alltagsbewegungen wie spazieren gehen oder Treppen steigen statt Aufzug fahren wirken sich positiv auf die körperliche Gesundheit aus. Studien deuten darauf hin, dass bereits sehr kurze Einheiten einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Daher ist jede kurze Aktivität besser als keine Bewegung. Wichtig ist, dass regelmäßige Bewegung zu einer Gewohnheit wird.“

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 bis 300 Minuten moderate oder 75 bis 150 Minuten intensive Bewegung pro Woche. Diese Dauer erreichen jedoch nur ein Drittel der Frauen und etwa die Hälfte der Männer. Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Krebshilfe und Deutsche Krebsgesellschaft fordern daher niedrigschwellige Bewegungsangebote, die es allen Menschen leichter machen, sich ausreichend zu bewegen. Beispielsweise sollen Städte und Kommunen den öffentlichen Raum bewegungsförderlich gestalten, etwa mit einem sicheren Fahrradwegenetz und beleuchteten Laufstrecken. Besonders wichtig ist, Menschen schon im Kindesalter für körperliche Aktivität zu begeistern. „Die Freude an Bewegung ist uns eigentlich in die Wiege gelegt. Doch viele Kinder verlernen aus verschiedenen Gründen den Spaß an körperlicher Aktivität und wachsen zu Bewegungsmuffeln heran“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Wir fordern daher an allen Schulen eine tägliche, unbenotete Schulsportstunde, damit Kinder mit Freude in Bewegung bleiben.“

Auch für Krebspatient*innen ist es von Vorteil, regelmäßige Bewegung in den Alltag zu integrieren oder gezielt Sport zu treiben. „Auch wer an Krebs erkrankt ist, profitiert von sportlicher Betätigung. Eine Bewegungstherapie kann Betroffenen während und nach der Krebsbehandlung dabei helfen, die Erkrankung besser zu bewältigen sowie Therapienebenwirkungen wie etwa Fatigue – eine chronische Erschöpfung – abzumildern“, so Prof. Dr. Michael Ghadimi, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. Expert*innen empfehlen Krebsbetroffenen nach einer Eingewöhnungsphase pro Woche 150 Minuten mäßig oder 75 Minuten körperlich-anstrengend aktiv zu sein.

Online-Kampagne: #MitMirGehen
Anlässlich der Nationalen Krebspräventionswoche 2024 initiieren die drei Organisationen eine Social Media-Kampagne unter dem Motto „Willst du mit mir gehen?“. Ziel ist es, dass sich Menschen gegenseitig zu gemeinsamer Bewegung motivieren und das gemeinsame Erlebnis unter dem Hashtag #MitMirGehen auf Instagram, Facebook, X oder LinkedIn teilen.

Über die Nationale Krebspräventionswoche
Die Nationale Krebspräventionswoche ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebsgesellschaft. Die drei Organisationen machen damit auf das große Potenzial der Prävention aufmerksam. Die Vision: Krebs soll gar nicht erst entstehen. Die Krebspräventionswoche findet jährlich im Monat September statt. Im Fokus steht jedes Jahr ein anderer Lebensstil-Faktor, der das Krebsrisiko beeinflusst.

Weitere Informationen zur Krebspräventionswoche unter:
www.dkfz.de/krebspraeventionswoche
www.krebshilfe.de/krebspraeventionswoche
www.krebsgesellschaft.de/krebspraeventionswoche_2024.html

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