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DOERTER gibt privaten Immobilienverkäufern transparenten Zugriff auf umfassende Verkaufsdaten

Das neue Portal zeigt Eigentümern jede Interessentenanfrage, deren Herkunft, Finanzierungsstand und Verlauf in Echtzeit – Werkzeuge, die bislang zur Infrastruktur von Maklerunternehmen gehörten.

BildDOERTER stellt privaten Immobilienverkäufern ab sofort ein Online-Portal bereit, in dem diese jede eingehende Kaufanfrage einzeln einsehen – mit Herkunftsportal, Bearbeitungsstand und, soweit erhoben, Finanzierungsstatus des Interessenten. Der Zugang ist in allen drei Paketen des Kölner Anbieters (990 bis 3.990 Euro inkl. MwSt.) ohne Aufpreis enthalten.

Der Privatverkauf ist im deutschen Wohnimmobilienmarkt kein Randphänomen: Nach der Marktbeobachtung von Sprengnetter für die zehn größten Städte lag die Privatverkäuferquote im September 2022 bei rund 35 Prozent, nach der Bestellerprinzip-Reform im Februar 2021 zeitweise bei rund 46 Prozent [1]. Für diese Eigentümer fehlte bislang ein systematischer Service-Standard: Die Software, in der ein Verkauf gesteuert wird – Anfragenverwaltung, Terminkoordination, Dokumentenlogistik -, ist üblicherweise Teil der Infrastruktur von Maklerunternehmen und für privat verkaufende Eigentümer nicht zugänglich. Genau an dieser Stelle setzt das Portal an: Es macht den Bearbeitungsstand jeder Anfrage für den Eigentümer selbst sichtbar.

„Ich bin seit zwanzig Jahren in diesem Markt, und wir sind parallel weiterhin im klassischen Maklergeschäft aktiv. Genau deshalb weiß ich, welche Werkzeuge einen Verkauf tatsächlich steuern – und dass Eigentümer, die sich bewusst für den Privatverkauf entscheiden, auf diese Werkzeuge bisher keinen systematischen Zugriff hatten. Diese Lücke schließen wir.“ – Erten Dörter, Geschäftsführer der D&CIE Immobilien GmbH und Gründer von DOERTER

Konkret bildet das Portal den Verkauf in sechs Phasen ab – von der Aufbereitung der Unterlagen über die Vermarktung bis zum Notartermin. Eine Übersichtsseite zeigt den aktuellen Stand und die jeweils nächsten offenen Schritte. Auf einer separaten Anfragen-Seite listet das System jede Kaufanfrage mit Quelle – etwa ImmobilienScout24, Immowelt, Kleinanzeigen oder die eigene Website – sowie mit ihrem Status im Prozess. Eigentümer bewerten Interessenten dort selbst auf einer Skala von eins bis fünf, hinterlegen private Notizen und schlagen Besichtigungstermine vor, die DOERTER anschließend koordiniert. Eine Dokumentenablage mit Checkliste zeigt, welche Verkaufsunterlagen vorliegen und welche fehlen. Kommunikation läuft über ein Nachrichten-Center; im PREMIUM-Paket zusätzlich über einen persönlichen Ansprechpartner.

Antwortentwürfe auf Kundenfragen erzeugt das System KI-gestützt aus dem hinterlegten Objektwissen. Freigegeben und versendet werden sie nach Angaben des Anbieters ausschließlich durch Mitarbeiter; rechtliche und preisbezogene Fragen sind von der Automatisierung ausgenommen. Betrieben wird das Portal auf einer Infrastruktur mit
Serverstandort in der EU, der Zugang erfolgt über einen personalisierten Einladungslink ohne Passwort.

Wirtschaftlich adressiert das Angebot die Struktur der Vergütung. Die marktübliche Gesamtcourtage liegt nach Branchendaten zwischen 5,95 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer und wird seit Inkrafttreten der §§ 656a ff. BGB am 23. Dezember 2020 beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an private Käufer hälftig geteilt [2][3]. In Nordrhein-Westfalen sind 7,14 Prozent üblich – auf Verkäuferseite entspricht das 3,57 Prozent, bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro rund 17.850 Euro. Beide Seiten zusammen tragen in diesem Beispiel rund 35.700 Euro. Die Reform hat die Verteilung geregelt, nicht die Höhe.

Für Verkäufer ist auch der Käuferanteil nicht folgenlos: Die Provision zählt zu den Erwerbsnebenkosten, die Kreditinstitute in der Regel nicht mitfinanzieren. Käufer müssen sie aus Eigenkapital aufbringen – Mittel, die anschließend beim Kaufpreis fehlen. Je höher die Nebenkostenlast, desto kleiner wird der Kreis der Interessenten, die eine Finanzierung darstellen können. Wie stark dieser Effekt auf den erzielbaren Preis durchschlägt, hängt von der jeweiligen Marktlage ab; er wirkt nicht in jedem Einzelfall gleich.

„Unser Ziel ist Transparenz und Effizienz für den Eigentümer. Wer sieht, wie viele Anfragen aus welcher Quelle kommen und woran sie scheitern, trifft seine Preisentscheidung auf Basis der tatsächlichen Nachfrage – und nicht auf Basis einer Einschätzung, die ihm jemand anderes vermittelt hat.“ – Erten Dörter

DOERTER positioniert sich mit dem Portal im Segment des professionell begleiteten Privatverkaufs – als Angebot für Eigentümer, die sich bewusst gegen ein Maklermandat entscheiden, aber nicht auf professionelle Vermarktung verzichten wollen. Die Marke wurde 2026 gegründet; das klassische Maklergeschäft führt die Unternehmensgruppe parallel weiter.

Mehr Informationen: https://privatverkaufen.de/ 

Quellen: 
[1] Sprengnetter, Marktbeobachtung zur Privatverkäuferquote in den zehn größten deutschen Städten (monatliche Messreihe seit 2020; Wert September 2022, Spitzenwert nach Februar 2021)
[2] IVD und Sprengnetter, Angaben zur marktüblichen Maklercourtage; für Nordrhein-Westfalen Baufi24, Stand 28.04.2026
[3] §§ 656a-656d BGB, in Kraft seit 23.12.2020
[4] Angaben zu Funktionsumfang, Betrieb und Freigabeprozessen des Portals nach Angaben der D&CIE Immobilien GmbH

Über das verwendete Datenmaterial: Die D&CIE Immobilien GmbH übernimmt keine Gewähr für die Aktualität externer Quellen. Eigendaten sind als solche gekennzeichnet.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

DOERTER / privatverkaufen.de
Herr Erten Dörter
Spiesergasse 20
50670 Köln
Deutschland

fon ..: –
web ..: https://privatverkaufen.de/
email : info@doerter.com

DOERTER ist die Plattform für den professionellen Privatverkauf von Immobilien zum Festpreis. Eigentümer erhalten alle Leistungen eines klassischen Maklers – von der datenbasierten Bewertung über die professionelle Aufbereitung bis zur strukturierten Vermarktung – und behalten gleichzeitig die Kontrolle über den Verkaufsprozess. Im Gegensatz zum klassischen Maklermodell zahlen sie keine prozentuale Provision auf den Kaufpreis, sondern eine planbare Festpreis-Pauschale (990 EUR bis 3.990 EUR inkl. MwSt.).

DOERTER ist eine Marke der D&CIE Immobilien GmbH mit Sitz in Köln, gegründet von Erten Dörter (über 20 Jahre Immobilienerfahrung, 1.000+ begleitete Verkäufe, 500 Mio. EUR Transaktionsvolumen).

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Dieckmann Immobilien verzeichnet erfolgreichstes erstes Halbjahr der Unternehmensgeschichte

Dieckmann Immobilien blickt auf das erfolgreichste erste Halbjahr seit der Unternehmensgründung im Jahr 2003 zurück.

BildSchwerte. Dieckmann Immobilien blickt auf das erfolgreichste erste Halbjahr seit der Unternehmensgründung im Jahr 2003 zurück. Innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2026 erzielte das Unternehmen bereits rund 73 Prozent des gesamten Jahresumsatzes aus dem Jahr 2025.

Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten wichtige organisatorische Weichen gestellt. Erst vor wenigen Monaten bezog Dieckmann Immobilien seine neue Firmenzentrale an der Rathausstraße in Schwerte. Der neue Standort bietet moderne Arbeitsbedingungen, mehr Raum für das Team und eine noch bessere Betreuung der Kundinnen und Kunden. Bereits nach kurzer Zeit hat sich die Entscheidung als voller Erfolg erwiesen.

„Die Zahlen freuen uns natürlich. Viel wichtiger ist aber, dass sie das Ergebnis einer starken Teamleistung sind. Unser Erfolg basiert auf einer Unternehmenskultur, in der Menschen Verantwortung übernehmen, sich weiterentwickeln und Kunden ehrlich und partnerschaftlich beraten“, sagt Geschäftsführer Niels Dieckmann.

Das Wachstum setzt sich auch am Standort Duisburg fort. Aufgrund der positiven Entwicklung wurde jetzt ein zweiter Standort im Stadtteil Neudorf angemietet. Während das bestehende Büro in Röttgersbach den Duisburger Norden betreut, erweitert Dieckmann Immobilien mit dem neuen Büro im Bezirk Mitte seine Präsenz im Zentrum der Stadt. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden künftig noch schneller und persönlicher betreuen zu können und gleichzeitig dem gewachsenen Team zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

„Unsere Expansion ist kein Selbstzweck und auch kein kurzfristiger Wachstumskurs. Wir investieren bewusst in Menschen, moderne Prozesse, Digitalisierung und eine Unternehmenskultur, die Verantwortung fördert. Neue Standorte sind für uns die sichtbare Folge dieser Entwicklung und nicht ihr eigentlicher Zweck. Wir möchten nicht nur als Unternehmen wachsen, sondern vor allem Menschen die Möglichkeit geben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Das ist seit vielen Jahren unser Verständnis von erfolgreicher Unternehmensführung“, sagt Geschäftsführer Niels Dieckmann.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung setzt Dieckmann Immobilien den Ausbau seines Teams bereits aktiv um. Insbesondere für den Standort Menden im Sauerland sollen in den kommenden Monaten zusätzliche Immobilienberaterinnen und Immobilienberater gewonnen werden. Mit dem Standort Menden baut Dieckmann Immobilien seine Präsenz im Sauerland weiter aus. Die Stadt verbindet die Stärken einer wirtschaftlich starken Region mit ihrer Lage als Tor zum Ruhrgebiet und bietet damit ideale Voraussetzungen für weiteres Wachstum sowie die Betreuung von Eigentümern und Kaufinteressenten in beiden Regionen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Dieckmann Immobilien GmbH
Herr Niels Dieckmann
Rathausstraße 19
58239 Schwerte
Deutschland

fon ..: 02304952980
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email : info@dieckmann-immobilien.de

Das Team der Dieckmann Immobilien GmbH steht für moderne, transparente und kompetente Immobiliendienstleistungen. Als erfahrene Immobilienmakler bringen wir Verkäufer und Käufer sowie Vermieter und Mieter erfolgreich zusammen – mit dem Ziel, für alle Beteiligten die beste Lösung zu erzielen. Dabei begleiten wir Sie persönlich und professionell durch den gesamten Verkaufs- oder Vermietungsprozess. Vertrauen Sie auf über 3500+ zufriedene Kunden!

Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Immobilienbranche und als Mitglied im IVD-Immobilienverband bieten wir fundierte Marktkenntnis, starke regionale Präsenz und höchste Qualitätsstandards. Wir vermitteln Wohn- und Gewerbeimmobilien in Schwerte, im Ruhrgebiet, im Sauerland sowie in der Region Duisburg – zuverlässig, marktgerecht und maximal zielorientiert.

Pressekontakt:

Dieckmann Immobilien GmbH
Herr Niko Majchrzak
Rathausstraße 19
58239 Schwerte

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email : pr@dieckmann-immobilien.de

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Festpreis statt Maklerprovision: DOERTER positioniert sich zwischen Portal und Maklerbüro

Drei Pakete, ein Festpreis-Prinzip

BildMit DOERTER (privatverkaufen.de) ist eine neue Plattform für den professionellen Privatverkauf von Immobilien gestartet. Gegründet wurde sie von Erten Dörter, der zuvor 17 Jahre als Lizenzpartner bei Engel & Völkers tätig war, mehrere Maklerstandorte im Großraum Köln aufgebaut und in dieser Zeit über 1.000 Immobilientransaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro begleitet hat. Ende 2025 verkaufte er sein operatives Maklergeschäft und gründete DOERTER mit Sitz in Köln.

Hintergrund des Markteintritts ist eine Phase, die für Privatverkäufer ungewöhnlich anspruchsvoll geworden ist. Nach dem Zinsanstieg 2022/2023 bewegt sich das Niveau für zehnjährige Immobilienfinanzierungen in Deutschland tendenziell Richtung vier Prozent – gegenüber unter einem Prozent in den Jahren bis 2021. Das Transaktionsvolumen am deutschen Wohnimmobilienmarkt liegt nach Auswertungen branchenführender Marktbeobachter weiterhin deutlich unter dem Niveau der Boomjahre, Vermarktungsdauern haben sich verlängert, Käufer reagieren spürbar preissensibler. In diesem Umfeld wirken typische Fehler im Privatverkauf – eine zu optimistische Preisansetzung, lückenhafte Unterlagen, ungeprüfte Käuferbonität, schwache Vermarktungsfotos und fehlende Verhandlungsroutine – stärker auf das Endergebnis als noch vor wenigen Jahren.

„Ich habe 17 Jahre auf der Maklerseite gestanden und sehe heute, wie schwer es Privatverkäufern fällt, allein durch einen anspruchsvoller gewordenen Markt zu navigieren“, sagt Erten Dörter Geschäftsführer der D&CIE Immobilien GmbH und Gründer von DOERTER. „Den meisten Eigentümern fehlt nicht die Substanz für einen eigenen Verkauf, sondern der Zugang zu denselben Werkzeugen, mit denen Maklerbüros arbeiten.“

Drei Pakete, ein Festpreis-Prinzip

DOERTER bündelt diese Werkzeuge in drei abgestuften Paketen, deren Preis unabhängig vom späteren Verkaufspreis zwischen 990 und 3.990 Euro liegt. Enthalten sind – je nach Paket – eine datenbasierte Marktwert-Einschätzung, die professionelle Aufbereitung des Exposés, Vermarktungsfotos, die Steuerung von Besichtigungen, eine strukturierte Bonitätsprüfung potenzieller Käufer sowie die Begleitung bis zum Notartermin. Damit positioniert sich die Plattform zwischen reinen Self-Service-Inserate-Portalen und klassischen Maklerunternehmen – als Dienstleister für Eigentümer, die den Verkaufsprozess kontrolliert und mit professionellen Standards selbst führen wollen. Für Käufer ist der Erwerb über DOERTER provisionsfrei.

Festpreis als ökonomischer Hebel im Käufermarkt

Im aktuellen Marktumfeld entscheidet die Finanzierbarkeit zunehmend über den realisierbaren Verkaufspreis. Je niedriger die Erwerbsnebenkosten ausfallen, desto größer ist der Spielraum, den der Käufer für den eigentlichen Kaufpreis aufbringen kann – ein Effekt, der sich tendenziell auch im realisierbaren Verkaufspreis niederschlägt. Die durchschnittliche Maklerprovision in Deutschland liegt nach Branchendaten zwischen 5,95 und 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer und wird seit Inkrafttreten des Bestellerprinzips (§§ 656a-d BGB, Dezember 2020) in den meisten Bundesländern hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.

Strukturwandel mit internationalem Vorbild

International sind Festpreis-Modelle im Immobilienverkauf seit Jahren etabliert: In Großbritannien arbeitet Purplebricks seit 2014 mit einem vergleichbaren Ansatz, in den Vereinigten Staaten betreibt Redfin seit 2004 ein deutlich reduziertes Provisionsmodell. In Deutschland blieb der vergleichbare Strukturwandel bislang aus – das Bestellerprinzip hat die Frage nach der Höhe der Provision nicht beantwortet.

„Der Markt steht vor demselben Umbruch, den der Wertpapierhandel vor 25 Jahren durchlaufen hat: weg von intransparenten prozentualen Vergütungen, hin zu klaren Festpreisen“, ordnet Erten Dörter ein. „Wer eine standardisierbare Dienstleistung anbietet, muss sie auch standardisiert bepreisen können.“

DOERTER ist eine Marke der D&CIE Immobilien GmbH mit Sitz in Köln. Der Launch von DOERTER markiert den ersten öffentlichen Marktauftritt nach dem Verkauf des klassischen Maklergeschäfts.

DOERTER ist die Plattform für den professionellen Privatverkauf von Immobilien zum Festpreis. Eigentümer erhalten alle Leistungen eines klassischen Maklers – von der datenbasierten Bewertung über die professionelle Aufbereitung bis zur strukturierten Vermarktung – und behalten gleichzeitig die Kontrolle über den Verkaufsprozess. Im Gegensatz zum klassischen Maklermodell zahlen sie keine prozentuale Provision auf den Kaufpreis, sondern eine planbare Festpreis-Pauschale (990 EUR bis 3.990 EUR inkl. MwSt.).

DOERTER ist eine Marke der D&CIE Immobilien GmbH mit Sitz in Köln, gegründet von Erten Dörter (über 20 Jahre Immobilienerfahrung, 1.000+ begleitete Verkäufe, 500 Mio. EUR
Transaktionsvolumen).

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3 Praxis-Tipps für Cyber-Sicherheit und Datenschutz im Maklerbüro

Der sichere und DSGVO-konforme Umgang mit Daten ist für Vermittler eine der größten Herausforderungen der Digitalisierung.

Doch so komplex und zeitintensiv das Thema auch ist – schon mit kleinen Maßnahmen können Vermittler ihren Datenschutz verbessern. Rainer Midderhoff, Chief Information Security Officer der LV 1871, hat drei konkrete Praxis-Tipps für Maklerbüros.

Als Versicherer gelten bei der LV 1871 seit jeher die höchsten Standards zum Schutz persönlicher und sensibler Daten. Aber auch Vermittler müssen sich mit der DSGVO auseinandersetzen. Wie Vermittler und kleinere Unternehmen schon mit wenig Aufwand einen großen Mehrwert erzielen können, zeigt die LV 1871 mit drei Tipps.

Tipp 1: Keine Sicherung – kein Mitleid

Wer sensible Daten speichert und verarbeitet, muss sie auch sichern. Nur so können sie zeitnah wiederhergestellt werden, wenn aufgrund von technischen Defekten, menschlichen Fehlern oder auch Hackerangriffen Datenverlust eintritt. Dann nämlich gilt: „Keine Sicherung – kein Mitleid. Klingt vielleicht drastisch, macht aber deutlich, wie wichtig die konsequente Datensicherung ist. Das gehört zu den absoluten Grundlagen des sicheren Umgangs mit personenbezogenen Kundendaten. Wer sich nicht regelmäßig um ein Backup kümmert, geht ein großes Risiko ein“, erklärt Rainer Midderhoff, Chief Information Security Officer der LV 1871.

Wichtiger Hinweis vom Profi: Die Daten immer auf einem externen Speichermedium sichern, das getrennt vom Netzwerk und bestenfalls auch in einem anderen Raum bzw. Gebäude aufbewahrt wird. So wird dem Datenverlust nicht nur durch Cyberangriffe, sondern auch durch Brand oder Überspannung vorgebeugt.

Tipp 2: Ein gutes Passwort findet man nicht im Duden

Hackerangriffe und Datendiebstähle haben in den vergangenen Jahren neue Dimensionen angenommen. Längst sind nicht mehr nur große Unternehmen oder kritische Infrastruktur davon betroffen. Gerade im Homeoffice gehen viele Kompromisse ein: Die Rechner sind daheim schlechter geschützt und bieten damit eine größere Angriffsfläche. Sichere Passwörter können hier schon eine erste wirkungsvolle Hürde aufbauen. Der Tipp vom Profi: Passwörter sollten möglichst lang sein und nicht aus Wörtern bestehen, die so im Duden zu finden sind. Außerdem sollten Passwörter nicht mehrfach verwendet werden: Pro LogIn ein eigenes Passwort. Wer den Überblick über die vielen Passwörter verliert, dem kann ein Passwortmanager, beispielsweise als App, Abhilfe schaffen.

Gut zu wissen übrigens: Es gibt Datenbanken, in denen gehackte Zugänge und Passwörter eingesehen werden können: Zum Beispiel auf der Website haveibeenpwned.com können Nutzer schnell und einfach feststellen, welche ihrer Zugänge in der Vergangenheit einem Datendiebstahl zum Opfer gefallen sind. Dann heißt es: Account löschen, wenn er nicht mehr benötigt wird, und ansonsten das Passwort ändern – auch bei allen weiteren Zugängen, die über dasselbe Passwort laufen.

Tipp 3: Jede Cloud ist der Rechner eines anderen

Kaum ein Bereich wurde von den Entwicklungen zu Cybersicherheit und Datenschutz so stark beeinflusst wie die Cloud, die inzwischen für so gut wie alle Unternehmen eine wichtige Technologie darstellt. Sie ermöglicht den Zugriff und den Transfer von großen Datenmengen. Doch was genau ist eine Cloud eigentlich? „Einfach gesagt ist die Cloud ein Rechner von jemand anderem, nämlich einem externen Anbieter. Wichtig ist es also, sich einen vertrauenswürdigen Anbieter zu suchen, dessen Rechner man für die sensiblen Daten nutzt“, empfiehlt Rainer Midderhoff.

Vermittler sollten sich die Datenschutzbestimmungen der Anbieter daher genau durchlesen. Abgesehen davon gibt es auch den regulatorischen Aspekt: Über die DSGVO ist geregelt, dass der Firmensitz des Cloud-Anbieters und auch die Server innerhalb der EU angesiedelt sein sollten. „Bei der LV 1871 arbeiten wir mit großen und besonders sensiblen Datenmengen, für die wir vorzugsweise Inhouse-Lösungen einsetzen“, sagt der Sicherheitsexperte.

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Frau Julia Hauptmann
Maximiliansplatz 5
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