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Putzsystem für alle Fälle

Damenstift in Wasungen: Historische Fassade denkmalgerecht mit Maxit-Putzlösungen saniert

BildUrsprünglich errichtet für verarmte Adelsfrauen: Das ehemalige Damenstift im Zentrum von Wasungen prägt seit fünf Jahrhunderten das Bild der thüringischen Ortschaft. Im Laufe der Zeit hat das historische Natursteingebäude jedoch witterungsbedingt großflächige Schäden erlitten. Eine Fassadensanierung war notwendig, ohne dabei den Charakter des Baudenkmals zu verändern. Dabei musste das Sichtfachwerk neu verputzt, die stark geschädigten Natursteine ersetzt und feuchte- und salzbelastete Bereiche ebenfalls verputzt werden. Hier kam aufgrund der vielfältigen Anforderungen das denkmalerprobte Maxit-Sanierputzsystem nach WTA-Richtlinie zum Einsatz – mit positivem Ergebnis: So ist das Damenstift heute nicht nur ideal gegen die Witterung der nächsten Jahrzehnte gewappnet, sondern erstrahlt zudem wieder in neuem Glanz.

Vor mehr als 500 Jahren ließ der hennebergische Statthalter Bernhard Marschalk von Ostheim den Wehr- und Wohnturm auf seinem Adelshof im thüringischen Wasungen in ein Damenstift umbauen – Teile der ehemaligen Kemenate und die Stadtmauer blieben dabei erhalten und wurden integriert. Mit der Gründung zahlreicher Stiftungen – wie auch des Damenstifts in Wasungen – wollte der kinderlose Adelige der Welt ein Erbe hinterlassen. Letzteres sollte mittelose adlige Damen beherbergen, die als religiöse Lebensgemeinschaft ohne Ablegung von Gelübden in einer klosterähnlichen Umgebung zusammenlebten. Hunderte Jahre lang diente das Gebäude diesem Zweck, bis es mit dem Tod der letzten Bewohnerin im Jahre 1931 in den Besitz der städtischen Verwaltung überging. In der Folgezeit wurde es bis Ende der 1980er-Jahre als Wohnhaus für die hiesige Bevölkerung weitergenutzt. Nach der Wende ging das ehemalige Damenstift dann in eine rein kulturelle Nutzung über. Entsprechend wurde das Innere seinerzeit saniert und restauriert. Heute finden Besucher im altehrwürdigen Gebäude eine Touristeninformation, das Stadtmuseum und -archiv sowie das Thüringer Karnevalsmuseum vor.

Risse machen Sanierung erforderlich

An der Hauptverkehrsstraße in Wasungen gelegen, lockt das ehemalige Stiftsgebäude zahlreiche Besucher an. Dabei ist die Fassade schon ein echter Blickfang und zeigt die verschiedenen bauzeitlichen Entwicklungen. Zudem lädt der wunderschöne Garten zum Verweilen und Betrachten des Bauwerks ein. Über die Jahre nagte der Zahn der Zeit natürlich am Gebäude und aufgrund der Witterungsverhältnisse erlitt das aus Naturstein konzipierte Erdgeschoss großflächige Schädigungen. Entsprechend groß war der Schock, als man 2022 im Karnevalsmuseum einen Riss in der Wand entdeckte. Eine Sanierung unter anderem der Fassade war daher notwendig. Dazu sollten das Sichtfachwerk sowie feuchte- und salzbelastete Flächen neu verputzt und stark geschädigte Natursteine ersetzt werden, ohne dabei jedoch den markanten Charakter des Gebäudes zu verändern.

Mineralisches Putzsystem mit WTA-Zertifizierung

Die verschiedenen Fassadenbereiche bedurften unterschiedlicher Sanierungsweisen. Hier entschieden sich Verarbeiter und Restaurator für Putzlösungen des renommierten Herstellers Maxit. Aufgrund vorliegender Feuchte- und Salzbelastung bis zu zwei Metern Höhe wurde für die gesamte Fassade letztlich ein denkmalerprobtes Maxit-Sanierputzsystem nach WTA-Merkblatt eingesetzt. Dafür mussten zunächst stark salz- und frostgeschädigte Natursteine ausgetauscht und Fugen in diversen Bereichen entfernt werden. Anschließend wurde der Untergrund komplett gereinigt und mit dem sulfatbeständigen, diffusionsoffenen Sanier-Spritzbewurf „maxit san Vorspritz“ versehen.

Für den Unterputz kam der ebenfalls sulfatbeständige und diffusionsoffene Porengrundputz „maxit san Grund“ zum Einsatz. Auf Altmauerwerken im Innen- und Außenbereich eignet er sich hervorragend als salzspeichernder Unterputz für den hellen Sanierputz „maxit san Weiß“. Dessen hohes Porenvolumen sorgt wiederum – bei gleichzeitig geringer kapillarer Wasseraufnahme – für eine hohe Salz- und Frostbeständigkeit. Diese Eigenschaften kommen aktuell nicht nur dem Damenstift in thüringischen Wasungen zugute: Allgemein ist für Museen, Bibliotheken oder Archive ein guter Witterungsschutz stets essenziell. Dort ausgestellte Exponate wie auch gelagerte Dokumente bedürfen eines kontrollierten Raumklimas, um für die Nachwelt noch möglichst lange erhalten zu bleiben.

Sichtfachwerk vor Feuchte geschützt

Neben der Fassade wurde auch das markante Sichtfachwerk des Damenstifts saniert. Wichtig war vor allem, das Gefache durch die Verputzung vor Wasserbelastung zu schützen. Dieses musste zunächst auf Ausfachungen der Fachwerkkonstruktion sowie auf lose Putzstellen, Risse und Anschlussschäden kontrolliert werden. Danach wurden die beschädigten Stellen ausgebessert. Bestandsputze konnten dabei problemlos erhalten bleiben – ebenso wie unbeschädigte Natursteine, die neu vermörtelt wurden. Als Unterputz kam dabei der wohngesunde „maxit ip 390 Kalk-Trassputz“ zum Einsatz. Der anstrichbereite Fertigputz eignet sich hervorragend für Anstriche auf historischem Altmauerwerk. Nach einer Standzeit von normalerweise mindestens einem Tag pro Millimeter Putzdicke kann er beschichtet werden. Im Anschluss wurde die Gesamtfläche mit dem Kalkfeinputz „maxit ip 316“ überzogen. Dieser ist besonders geeignet zum Verputzen von Fachwerkgefachen: Leicht in der Verarbeitung und mit gutem Standvermögen punktet er vor allem mit seiner höheren Alkalität, die Schimmel- und Pilzbildung wirksam entgegenwirkt. Abschließend konnten dann die farblichen Anpassungen und Gestaltungen des Gefaches mit Silikatfarben vorgenommen werden.

Nach etwas über einem Jahr wurden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Heute strahlt die Außenhülle des Damenstifts wieder in vollem Glanz und regt Besucher und Spaziergänger an, hier einmal innezuhalten und sich am Anblick zu erfreuen. Auch dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist dies nicht verborgen geblieben: So hat das Projekt unlängst den Denkmalpreis des Landkreises erhalten – auch weil die „komplexe Sanierungsaufgabe nach Ansicht der Denkmalbehörde sehr gut gelöst wurde“. Daran hatten die eingesetzten Materialien mit ihren bauphysikalischen Eigenschaften einen entscheidenden Anteil.

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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co.
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email : info@franken-maxit.de

maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.

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Frau Sina Kasper
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Armierungsmörtel aus Pflanzenkohle

Maxit erweitert Pflanzenkohle-Produktreihe um Armierungsmörtel „maxit multi 300 C“

BildFür mehr Klimaschutz am Bau: Der Armierungsmörtel „maxit multi 300 C“ erweitert ab sofort die auf Pflanzenkohle basierende Produktreihe des Herstellers Maxit (Azendorf). In seiner Ursprungsversion kam der faserverstärkte Mörtel bereits erfolgreich als dickschichtiger, mineralischer Kleber und Armierungsmörtel sowie als Schlussbeschichtung für WDV-Systeme aus Polystyrol oder Mineralwolle zum Einsatz. Nun wird ihm zusätzlich noch energiearm hergestellte Pflanzenkohle als Zuschlagstoff beigemischt. So ist der „maxit multi 300 C“ in der Lage, dauerhaft CO2 zu speichern. Erstmals der Fachwelt präsentiert wurde er im Januar auf der Leitmesse BAU 2025 in München.

Er sorgt seit Jahren erfolgreich für Sicherheit und Stabilität bei der Anbringung von WDVS-Platten aus Polystyrol oder Mineralwolle: der leistungsstarke Armierungsmörtel „maxit multi 300“. Nun wurde sein Name um den Buchstaben „C“ ergänzt, was bei Hersteller Maxit nur eines bedeutet: Dieses Bauprodukt enthält Pflanzenkohle als Zuschlagstoff und ist somit CO2-optimiert. Der „maxit multi 300 C“ ist damit bundesweit der Erste seiner Art.

Pflanzenkohle vielfältig im Einsatz

Pflanzenkohle ist ein hochporöses, aus pflanzlichen Reststoffen hergestelltes Material, das in der industriellen Praxis vielfältige Anwendungen findet – etwa als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft, als Reduktionsmittel in der Metallurgie oder auch als Halbleiter in der Elektronik. Ihren Nutzen für die Herstellung klimaschonender Baustoffe hat die Maxit-Gruppe schon vor Längerem erkannt. Denn Pflanzenkohle fungiert nicht nur als Feuchtigkeitspuffer: Sie ermöglicht auch die Umwandlung von Gebäuden zu Kohlenstoffsenken. Mit jedem Kilogramm Pflanzenkohle in einer Gebäudehülle bleibt das Äquivalent von einem Kilogramm CO2 langfristig der Atmosphäre entzogen, da der eingelagerte Kohlenstoff ursprünglich von Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde, mikrobiell aber nur im Laufe von Jahrtausenden abgebaut werden kann. Hergestellt wird Pflanzenkohle durch Erhitzung von Biomasse, wie Waldholzabfall oder Strauchschnitt, auf 400 bis 800 Grad unter Ausschluss von Sauerstoff. Dies geschieht mittels Pyrolyseverfahren in einem kontrollierten technischen Prozess, der ohne Zufuhr externer Energie abläuft.

„Wir nutzen Pflanzenkohle zur CO2-Optimierung unserer Bauprodukte. Den Anfang machte letztes Jahr der spannungsarme Kalk-Zement-Putz ,maxit ip 18 ML C‘, der speziell für wärmedämmende Mauerwerke aus porosierten Ziegeln konzipiert wurde. Mit dem faserverstärkten Armierungsmörtel ,maxit multi 300 C‘ setzen wir dies nun fort“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei Maxit. Beiden Produkten wird Pflanzenkohle als Zuschlagstoff beigemischt. Die bauphysikalischen Eigenschaften als auch die Verarbeitungsqualität bleiben dabei unverändert.

Feinkörnig und klimafreundlich

„maxit multi 300 C“ ist konzipiert als dickschichtiger, wasserabweisender Kleber und Armierungsmörtel für WDV-Systeme aus Polystyrol oder Mineralwolle. Er ist feinkörnig, leicht zu verarbeiten und gilt als nicht brennbar (A1). Seine Rezeptur basiert überwiegend auf Zement, Weißkalkhydrat, klassierten mineralischen Zuschlägen, Fasern sowie neuerdings auch Pflanzenkohle als Zuschlagstoff. Für seine Anwendung als Kleber von WDVS-Platten fehlt zwar noch die Zulassung: Als Armierungsmörtel mit Gewebeeinlage auf Unterputzen über kritischen Untergründen kann der „maxit multi 300 C“ jedoch schon jetzt verwendet werden – genauso wie zur Überarbeitung von Altputzen und gerissenen Putzfassaden. Er verfügt insgesamt über eine besonders hohe Klebekraft, ist sockelgeeignet und filzbar. „Mit seiner CO2-optimierten Zusammensetzung ist er umweltbewussten Planern und Bauherren eine wertvolle Hilfe bei der Erlangung nationaler und internationaler Umweltzertifikate“, ergänzt Johannes Eberlein. Für Verarbeiter ändere sich hingegen nichts.

Erstmals dem Fachpublikum präsentiert wurde der „maxit multi 300 C“ im Januar auf der Leitmesse BAU 2025 in München, wo seine Stärken am Maxit-Stand demonstriert wurden. Nähere Informationen zum neuen, klimaoptimierten Armierungsmörtel „maxit multi 300 C“ erhalten Planer, Verarbeiter und Bauherren direkt beim Hersteller Maxit – bestellbar per Telefon (09220-180) oder E-Mail (info@maxit.de).

Hinweis für Redaktion: Dieser Text sowie printfähiges Bildmaterial sind auch abrufbar unter dako pr

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maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.

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Nachhaltige Innendämmung

Für den Einsatz im Innenbereich: Maxit-Gruppe bringt schadstofffreie Dämmplatte aus Stroh auf den Markt

BildZur neuen Bausaison erweitert die Maxit-Gruppe (Azendorf) ihr Sortiment an umweltoptimierten Bauprodukten um eine neue Lösung: das „maxit Strohpanel“ für die Innendämmung von Gebäuden. Die flexiblen Strohfaserplatten lassen sich sowohl auf Holzständerkonstruktionen als auch auf massiven Wänden verarbeiten. Abschließend werden sie verputzt, so dass ihr Einsatz immer in einem geschlossenen Putzsystem erfolgt. Ökologisch und bautechnisch überzeugen die Strohdämmplatten durch ihre ressourcenschonende Herstellung, hohe Wärmedämmung sowie wohngesunde Wirkung. Präsentiert wurden sie im Januar auf der Leitmesse BAU 2025 in München. Seitdem ist zum „maxit Strohpanel“ auch eine neue Broschüre erhältlich.

Der Grundsatz lautet: Eine Innendämmung ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine Außendämmung nicht möglich ist. Denn sie reduziert die Wohnfläche und kann Risse oder andere Schwachstellen im Mauerwerk, anders als Außendämmung, nicht einfach verstecken. Umso wichtiger ist bei der Innendämmung somit eine fachgerechte Ausführung unter Einsatz wohngesunder, natürlicher Materialien. Vor diesem Hintergrund hat die Maxit-Gruppe mit dem „maxit Strohpanel“ für den Innenbereich eine eigene Lösung entwickelt, die das Familienunternehmen seit Beginn der Bausaison auf den Markt bringt. Die Innendämmplatte erweitert damit die bestehende Strohpanel-Produktreihe von Maxit, die bislang aus einer Putzträgerplatte für den Trockenbau sowie einer Dämmplatte für die Anwendung im Außenbereich bestand.

Für Holz- und Massivbauten

Die flexiblen Strohfaserplatten wurden sowohl für den Einsatz in Holz- als auch Massivbauten konzipiert. Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen, sind formaldehydfrei und zu 100 Prozent recyclebar. Im Holzbau lassen sie sich problemlos in Holzständerrahmen integrieren. Die Verbindung zwischen Innendämmplatte und Holzständerkonstruktion erfolgt dabei durch Einspannen oder mechanisch mittels Klammern und Schrauben. Danach werden die Platten verputzt: Als Oberputze eignen sich beispielsweise der diffusionsoffene Kalk-Dünnschichtputz „maxit ip 315 purcalc“ oder der dickschichtige Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 300“. Für die Innendämmung im Holzbau sind die Strohfaserplatten in einem Format von 62,5 x 125 cm erhältlich, wobei auf Anfrage auch Großformate lieferbar sind. Die Plattenstärken variieren zwischen 22, 30, 40 und 50 mm, was Flexibilität bei verschiedenen Bauanforderungen gewährleistet. Mit einer Rohdichte von etwa 130 kg/m³ und der Zuordnung in die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 046 erzielen die Maxit-Strohplatten nachweislich eine hohe Dämmleistung. In Nass- oder Feuchträumen können sie jedoch nicht eingesetzt werden. Allerdings ist für die Platten im Holzbau bereits eine Umwelt-Produktdeklaration (EPD) vorhanden, die ihre nachhaltigen Eigenschaften bestätigt und mit Werten hinterlegt.

Im Massivbau verbindet das „maxit Strohpanel“ eine tradierte Bauweise mit modernen, nachhaltigen Materialien. Einsetzbar sind die druckgepressten Strohfaserplatten als Innendämmplatten auf Außenwänden in trockenen Bereichen. Dort sind sie in einem Format von 60 x 80 cm erhältlich und liefern mit einer Rohdichte von etwa 130 kg/m³ und der Zuordnung in WLG 046 eine gleich hohe Dämmleistung wie im Holzbau. Die Verbindung zwischen Innendämmplatte und Untergrund wird dabei durch vollflächiges Kleben mit dem faserverstärkten Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 300“ hergestellt. Dieser gewährleistet eine feste Verbindung von Platte und Steinoberfläche. Als Oberputze eignen sich auch im Massivbau der diffusionsoffene „maxit ip 315 purcalc“ oder erneut der „maxit multi 300“. Nach Abschluss der Installation kann die Oberfläche mit Kalkfarbe oder Lehmfarbe gestaltet werden, was nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch zur Regulierung des Raumklimas beiträgt.

Stets ökologisch

Ob in Holz- oder Massivbauten: Bei Anwendung der Innendämmplatten empfiehlt der Hersteller stets eine bauphysikalische Bewertung der Konstruktion durch eine hygrothermische Simulation. Letztlich dienen die Strohplatten als aktiver CO2-Speicher und ermöglichen damit eine nachhaltige Bauweise, die sowohl den ökologischen Fußabdruck verringert als auch langfristig Kosten spart. Zudem sind sie schadstofffrei, form- und alterungsbeständig sowie industriell kompostierbar. Auch beim Brandschutz erfüllen die Platten die an sie gestellten Erwartungen: „Der Einsatz des druckgepressten Strohpanels erfolgt in einem geschlossenen Putzsystem, was in der Praxis die Brandsicherheit optimiert“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei Maxit. Hilfreich ist dabei, dass der ursprünglich im Stroh enthaltene Sauerstoff bei der Herstellung der Dämmplatten herausgepresst wurde. „Somit zeigt das Produkt kein Glimmverhalten und erlöscht sogar selbstständig. Eine Silikatschicht rund um die Halme unterstützt zudem den natürlichen Brandschutz“, so Eberlein. Mit diesen Eigenschaften sind die Platten auch in die erforderliche Baustoffklasse B2 eingestuft und können in der Praxis uneingeschränkt verwendet werden. Dort sorgen sie durchgängig für ein gesundes Raumklima – emissionsgeprüft nach AgBB-Schema durch das Bremer Umweltinstitut.

Der Fach-Öffentlichkeit präsentiert wurden die ökologischen Innendämmplatten im Januar auf der Leitmesse BAU 2025 in München. Zu diesem Zwecke wurde auch eine neue Infobroschüre erstellt. Diese sowie weitere Informationen zum „maxit Strohpanel“ für den Innenbereich erhalten interessierte Bauprofis direkt beim Hersteller – per Telefon (09220 – 18 0) oder E-Mail (innovation@maxit.de) sowie über die Webseite www.maxit-strohpanel.de.

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Mit Vollgas unterwegs in Sachen Klimaschutz

BAU 2025: Maxit-Gruppe präsentierte CO2-optimierte Produktpalette für Boden, Wand, Fassade und Decke

BildPumpfähiger Infraleichtbeton, Strohdämmplatten, Holz-Hybrid-Decken und einiges mehr: Die Maxit-Gruppe (Azendorf) präsentierte im Januar auf der BAU 2025 in München ganze 19 neue, CO2-optimierte Produktlösungen – zusammengefasst im neuen „ZeroCO2-Baukasten“ des familiengeführten Unternehmens. Dieser wurde dem interessierten Fachpublikum detailliert vorgeführt und enthält zahlreiche umweltgerechte Lösungen für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Fassade und Decke. Positiv für das Klima: Je nach Ausgangssituation kommen die leistungsstarken Maxit-Bauprodukte neuerdings mit 11 bis 70 Prozent weniger Kohlendioxid in Herstellung oder Einsatz aus.

Bauprofis finden bei der bundesweit agierenden Maxit-Gruppe erfahrungsgemäß eine breite, ausdifferenzierte Produktpalette mit vielen umweltgerechten Lösungen für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Fassade und Decke. Das hat sich auch bis zum Bundespräsidialamt herumgesprochen: So erhielt das oberfränkische Familienunternehmen eine Einladung des Bundespräsidenten sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur „Woche der Umwelt“ im Juni 2024, auf der es als einer der wenigen ausgewählten Baustoff-Hersteller insbesondere seine neuen Strohdämmplatten prominent darstellen konnte. Das war jedoch nur ein Zwischenschritt: „Entscheidender war für uns, die ganze Bandbreite unserer neuen umweltgerechten Lösungen pünktlich zur Fachmesse BAU 2025 in München präsentieren zu können“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei der Maxit-Gruppe. Um dieses Ziel zu erreichen, führte das Unternehmen intern eine Reihe an Maßnahmen durch, bestehend aus:

1. der Substitution von Zementen,
2. der Reduzierung der Masse, also des Gewichtes oder der Schichtdicken einzelner Produkte und
3. dem Einsatz ökologischer, natürlicher Materialien.

So wurde die komplette Maxit-Produktpalette für Neubau und Sanierung einer konsequenten Prüfung auf ihr CO2-Einsparpotential unterzogen und die Resultate anschließend von einem unabhängigen Ingenieurbüro überprüft. Auf diesem Wege ließen sich letztlich 19 ökologisch optimierte Lösungen entwickeln: Diese wurden direkt in den neuen „ZeroCO2-Baukasten“ von Maxit aufgenommen, aus dem sich Fachleute und Bauherren zielgenau die bauphysikalisch passenden Bauprodukte für nachhaltige Projekte heraussuchen können. Je nach Ausgangssituation kommen die darin enthaltenen Maxit-Innovationen jetzt mit 11 bis 70 Prozent weniger CO2 in Herstellung oder Einsatz aus.

Umweltbilanzen konsequent verbessert

Zu den neuen Lösungen zählt beispielsweise die stahlfreie Holz-Beton-Verbunddecke „Maxit DUOBLOCK“ (Zulassung DIBt., Z-9.1-904). Sie ermöglicht über 11 Meter weite Decken für alle gängigen Gebäudetypen und überzeugt dabei ökobilanziell mit rund 64 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber herkömmlichen, nicht-hybriden Konstruktionen. Ebenfalls umweltschonend wirkt der pumpfähige, wärmedämmende Infraleichtbeton „maxit ecoflow ILB“, der auf der Messe in München erstmals präsentiert wurde. Ursprünglich entwickelt als ästhetisch anspruchsvolle Lösung für die Werksvorfertigung wärmedämmender Sandwich-Elemente, lassen sich mit „maxit ecoflow ILB“ mittlerweile auch monolithische Sonder- und Nutzbauten individuell einstellen. Als besonders leichter und umweltschonender Beton verdankt er seine mechanische Stabilität und Pumpfähigkeit der sogenannten Ecosphere-Technologie, bei der mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln (MHGK) im Mittelpunkt stehen, die dem vorhandenen Bindemittelsystem als Leichtfüllstoff beigefügt werden. Diese preisgekrönte Technologie erhöht nicht nur den Luftanteil im neuen Infraleichtbeton, sondern sorgt auch für reduziertes Schwind- und Rissverhalten sowie einen leichteren Produktionsablauf. Nach Nutzung ist der nicht brennbare, rein mineralische Baustoff zudem vollständig recycelbar.

Auch der beliebte Systemdämmputz „maxit ip 55 therm“ wurde jetzt mittels Ecosphere-Technologie optimiert: So werden dem rein mineralisch hergestellten Dämmputz, neben dem porösen Lockergestein Perlite, neuerdings auch Mikrohohlglaskugeln als zweiter dämmender Leichtzuschlag beigemischt. Auf diese Weise erreicht der hochergiebige, im Silo lieferbare „maxit ip 55 therm“ eine Wärmeleitzahl von 0,055 W/(m?K). Die verbesserte Wärmeleitfähigkeit hat geringere Putzdicken im Vergleich zu herkömmlichen mineralischen Dämmputzen zur Folge – bei gleicher Dämmleistung.

Trittschallplatte aus Stroh, Mörtelplatte aus Lehm

Eine weitere Maxit-Neuheit ist die Trittschallplatte „Strohpanel plan“, die als umweltgerechte Alternative zu üblichen Bodendämmungen aus ölbasierten EPS-Platten konzipiert wurde. Aufgrund ihres Formates von 50 x 100 Zentimetern und Stärken von wahlweise 10, 22 oder 30 Millimetern lassen sich die Strohfaserplatten flexibel einsetzen und erreichen dabei die Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG 060. Eingesetzt als Verlegelösung in Kombination mit dem Calciumsulfat-Fließestrich „maxit plan 490“ ergeben sich Stärken von 30 Millimeter für die Trittschalldämmung sowie 50 Millimeter für den Estrich – ein Aufbau, der laut Prüfbericht eine effektive Trittschallminderung von DLw = 18 Dezibel bietet.

Zur gleichen Produktfamilie wie das „Strohpanel plan“ zählt auch das neue „maxit Strohpanel“ für die Innendämmung von Gebäuden, welches auf der Messe ausführlich präsentiert wurde. Die flexiblen Strohfaserplatten lassen sich sowohl auf Holzständerkonstruktionen als auch auf massiven Wänden verarbeiten. Abschließend werden sie verputzt, sodass ihr Einsatz immer in einem geschlossenen Putzsystem erfolgt. Ökologisch und bautechnisch überzeugen die Strohdämmplatten durch ihre ressourcenschonende Herstellung, hohe Wärmedämmung sowie wohngesunde Wirkung.

Ebenfalls neu ist das „Mörtelpad clay“, welches eigens für die Anforderungen ökologischer Lehmbauten entwickelt wurde. Die wasseraktivierbaren Trockenplatten aus Lehmdünnbettmörtel und integriertem Glasfasergewebe dienen dabei der sauberen und schnellen Verarbeitung von Lehmhochlochziegeln. Das so entstandene, natürlich verbundene Mauerwerk zeichnet sich durch hohe Wohngesundheit und eine besonders sichere Verarbeitung aus. Damit erweitert das neue „Mörtelpad clay“ die seit Jahren erfolgreiche Mörtelpad-Serie von Maxit und zeigt auch in der Praxis die gleichen Zeit- und Verarbeitungsvorteile wie seine auf klassisches Mauerwerk spezialisierten Vorgänger.

Pflanzenkohle als CO2-Speicher

Für mehr Klimaschutz am Bau stehen seit kurzem auch die mit Pflanzenkohle als CO2-Speicher ausgestatteten Bauprodukte von Maxit. Den Anfang machte Mitte 2024 der für wärmedämmende Mauerwerke konzipierte Kalk-Zement-Putz „maxit ip 18 ML C“. Dieser speichert dank des neuartigen Bio-Zuschlagstoffes langfristig rund 150 Kilogramm CO2 ein. Dabei bleibt er weiterhin so verarbeitungsfreundlich wie ein herkömmlicher Kalk-Zement-Putz. Zur Messe stellte die Maxit-Gruppe jetzt weitere umweltoptimierte Bauprodukte der Zukunft mit Pflanzenkohle als Zuschlagstoff vor, wie etwa den leistungsstarken Kleber und Armierungsmörtel „maxit multi 300 C“. Dieser ist faserverstärkt, nicht brennbar und mit einer hohen Klebekraft versehen. Maxit rechnet mit seiner bauaufsichtlichen Zulassung im weiteren Jahresverlauf nach der Messe. Dann kann der „maxit multi 300 C“ als dickschichtiger, mineralischer Kleber und Armierungsmörtel sowie als Schlussbeschichtung für WDV-Systeme aus Polystyrol oder Mineralwolle eingesetzt werden. Seine mittels Pflanzkohle klimaoptimierte Zusammensetzung macht ihn dabei zum Ersten seiner Art im deutschen Markt.

Ergänzt werden die umweltgerechten Maxit-Produkte zudem durch neue Lehm- und Kalkputze. „Bei der Vielzahl an klima-optimierten Lösungen fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Deswegen haben wir uns zu unserem neuen ,ZeroCO2-Baukasten‘ entschieden. Aus diesem können sich Experten und Bauherren zielgenau die Produkte heraussuchen, die sie für ihre nachhaltigen Projekte benötigen – inklusive aller notwendigen Infos zur Erlangung nationaler und internationaler Gebäudezertifikate“, erklärt Johannes Eberlein.

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maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.

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Weite Decken ohne Stahl

Schneller und trockener Deckenbau mit stahlfreier Holz-Beton-Verbundkonstruktion „maxit DUOBLOCK“

BildDie Errichtung von Decken mit großen Spannweiten galt bislang ohne Baustahl als nicht umsetzbar. Mit der neuen Verbundlösung „maxit DUOBLOCK“ kommt nun eine ökologische, stahlfreie Alternative auf dem Markt, die den Deckenbau nachhaltig verändern kann. Massivholz und Beton werden hier in einer hybriden Konstruktion vereint und ermöglichen über elf Meter weite Decken für alle gängigen Gebäudetypen. Ein speziell entwickelter Verguss­beton schafft dafür eine kraftschlüssige Verbindung mit den Vollholzbalken. „Bei dieser einzigartigen Hybridlösung können beide Baustoffe ihre bauphysikalischen Vorteile optimal ausspielen“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement vom Hersteller Maxit (Azendorf). Neben Stärken bei Statik, Schall- und Brandschutz überzeugt „maxit DUOBLOCK“ insbesondere ökobilanziell mit rund 64 Prozent weniger CO2-Emissionen gegenüber herkömmlichen Konstruktionen.

Unter Experten ist es kein Geheimnis: Der Einsatz von Baustahl schlägt sich in der Energiebilanz eines Gebäudes überdurchschnittlich negativ nieder. Allerdings steht umweltbe­wussten Planern und Bauherren nun eine nachhaltige Alternative zur Verfügung: die stahlfreie Holz-Beton-Verbunddecke „maxit DUOBLOCK“ (Zulassung DIBt., Z-9.1-904). Dabei handelt es sich um eine Deckenkonstruktion aus Massivholz-Fertigteilen, auf die bauseitig eine besondere Beton-Vergussmasse (Baustoffklasse A1) in Dicken von 50 bis 80 Millimetern aufgetragen wird. Diese ist sowohl als Sicht- wie auch als verkleidete Decke ausführbar und eignet sich ideal für ökologischen Holz- und Massivbau. Angeboten wird die Verbunddecke von der familiengeführten Maxit-Gruppe (Azendorf), die ihre gesamte Produktpalette für Rohbau, Ausbau und Fassade in den letzten Jahren auf den Prüfstand gestellt und klimatechnisch verbessert hat. Die neue Holz-Beton-Hybridlösung gilt dabei hausintern als Meilenstein hin zu einer umweltgerechteren Bauwirtschaft. Fast zehn Jahre intensive gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit dem Unternehmen Brunthaler Holzbau (Egglham) und dem Institut für Holzbau (IfH, Augsburg) gingen der Markteinführung voraus.

Holz und Beton im Einklang

Laut Maxit-Gruppe wurden nie zuvor gegensätzliche Werkstoffe wie Holz und Beton derart ausgewogen in einem Bauprodukt vereint. So bildet die vom Trockenmörtel-Spezialisten entwickelte Beton-Vergussmasse dank einer speziellen Sieblinie und des hohen Wasserrückhaltevermögens eine kraftschlüssige Verbindung mit den Vollholzbalken – und zwar mittels spezieller Fräsung und Dübeln aus Buchenholz. Während die Balken die Zugkräfte der Biegespannung aufnehmen, trägt der Beton die Drucklast. Auf diese Weise lassen sich die Stärken beider Verbundstoffe voll ausschöpfen und große Spannweiten von über 11 Metern erreichen – bei 50 Prozent weniger Flächen­gewicht gegenüber Standard-Stahlbetondecken. Dabei sind die Deckenunterseiten in unterschiedlicher Sichtqualität oder verkleidet ausführbar.

Mit rund 64 Prozent weniger CO2-Emissionen weist „maxit DUOBLOCK“ einen deutlichen Nachhaltigkeitsbonus auf. So wird das Treibhauspotenzial um 20 kg CO2 Äq./m2 reduziert, der Primärenergiebedarf um 40 Prozent. Möglich wird dies durch 40 Prozent weniger Betoneinsatz und den kompletten Verzicht auf Bewehrungsstahl. Das ist auch ein wichtiger ökonomischer Pluspunkt gegenüber Stahlbetondecken, deren Energie- und Herstellungskosten aufgrund der aktuellen Stahl- und Zementpreise spürbar gestiegen sind.

Zügiger Bauablauf garantiert

Alternative Holz-Beton-Deckensysteme waren bislang ebenfalls noch auf Betonverankerungen und Baugewebe aus Stahl angewiesen. Neben den ökologischen Nachteilen erweist sich hier jedoch insbesondere die Montage als enorm zeitaufwendig, da Bewehrung und Verguss nur geschossweise erfolgen können und damit den Baufortschritt deutlich verlangsamen. Im Gegensatz dazu profitieren Bauschaffende mit „maxit DUOBLOCK“ von einem schnellen und trockenen Bauablauf, denn das nächste Geschoss lässt sich direkt nach dem Verlegen der Decke aufsetzen. Erst nachdem das Gebäude wettergeschützt errichtet wurde, erfolgt der Verguss des Betons. Für eine zügige Verarbeitung wird dieser per Silo gebrauchsfertig auf die Baustelle geliefert, wobei das Fließestrich-Verfahren eine hohe Flächenleistung ermöglicht. Ausschalzeiten beschränken sich auf drei bis zehn Tage nach dem Vergießen. Dabei sorgt der minimale Betonquerschnitt für eine geringe Belastung durch Feuchtigkeit. Noch schnellere Ergebnisse sind mittels industrieller Vorfertigung möglich.

Maxit sieht sich damit noch nicht am Ende der Entwicklung: Mittelfristig soll der zementgebundene Beton noch durch einen rein mineralischen Anhydrit-Fließestrich ersetzt werden. Als nicht thermisch behandeltes Naturprodukt, das nur fein vermalen wird, weist Anhydrit einen geringeren Primärenergiebedarf auf. Wissenschaftliche Langzeitversuche liefern hier bereits vielversprechende Ergebnisse. „Mit forschungsbasierten Innovationen kann die Bauwirtschaft neben Errichtungszeiten auch graue Energie einsparen. Dazu wollen wir mit unserer Decken-Verbundlösung langfristig beitragen“, so Johannes Eberlein.

Technische Daten und Verarbeitungshinweise zur neuen, stahlfreien Holz-Beton-Verbunddecke „maxit DUOBLOCK“ sind in einer gleichnamigen Fachbroschüre zusammengefasst. Planer und Bauunternehmer können diese direkt beim Hersteller bestellen – per Telefon (09220-180) oder E-Mail (info@maxit.de). Weitere Informationen sind zudem auf der Webseite www.maxit-duoblock.de erhältlich.

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