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Jeans gegen Alltagssexismus

Zu kleine Hosentaschen? Nicht mit Real Pockets: Gründerin Lia Buchen entwickelt modische Frauenjeans mit funktionalen Taschen – und macht daraus ein feministisches Statement.

BildKein Smartphone passt in die vordere Hosentasche gängiger Frauenjeans – ein Alltagsärgernis mit gesellschaftlicher Reichweite, das Männerhosen nicht kennen. Das Start-up Real Pockets hat darauf reagiert und bringt Jeans mit tiefen, wirklich nutzbaren Hosentaschen auf den Markt. Handy, Schlüssel und Geldbeutel finden darin Platz, auch im Sitzen.

Gegründet wurde Real Pockets von Lia Buchen. Die studierte Geoinformatikerin kennt das Problem aus erster Hand: Jahrelang nähte sie ihre eigenen Hosen mit der Nähmaschine um, um überhaupt nutzbare Taschen zu bekommen. Aus dieser Eigeninitiative entstand schließlich die Idee zu einer eigenen Jeans-Marke.

In die unauffälligen vorderen Hosentaschen der Real-Pockets-Jeans passen alle wichtigen Alltagsgegenstände, die so sicher, griffbereit und bequem transportiert werden können. Frauen sind damit nicht mehr auf eine Extra-Tasche oder andere Personen angewiesen, die ihre Utensilien tragen. Für die Gründerin bedeuten Hosentaschen deshalb vor allem eines: Freiheit und Lebensqualität im Alltag.

Für Buchen steckt hinter dem Detail mehr als reine Funktionalität. Sie sieht in den fehlenden Hosentaschen ein Symbol für eine Modeindustrie, die praktische Bedürfnisse von Frauen bis heute zu wenig mitdenkt und ihnen unpraktischere Alternativen aufzwingt. Mit Real Pockets verbindet sie funktionales Design mit einem klaren feministischen Anspruch und will zeigen, dass Gleichberechtigung manchmal dort beginnt, wo viele sie nicht vermuten – in der Hosentasche.

Die Jeans entstehen unter dem Leitsatz „von Frauen für Frauen“ und legen neben der Passform Wert auf hochwertige Verarbeitung und langlebige Materialien.

Seit Anfang 2026 ist der Online-Shop von Real Pockets verfügbar. Mit „Magnolia“ ist das erste Modell bereits erhältlich, weitere Modelle befinden sich in Vorbereitung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Real Pockets
Frau Lia Buchen
Curtiusstraße 21
86165 Augsburg
Deutschland

fon ..: +49 15755578829
web ..: https://www.realpockets.de/
email : lia.buchen@realpockets.de

Das deutsche Mode Start-Up Real Pockets entwickelt Damenjeans mit vergrößerten vorderen Hosentaschen. Diese sind so geschnitten, dass Smartphone, Schlüssel und Geldbeutel unauffällig darin Platz finden, auch im Sitzen.
Die Marke versteht sich als „von Frauen für Frauen“ und verbindet Funktionalität mit zeitlosem Design, hochwertiger Verarbeitung und feministischem Anspruch. Seit April 2026 ist der Online-Shop eröffnet, das erste Modell „Magnolia“ ist bereits erhältlich, weitere folgen.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Wirtschaft

In welchem Monat sind Elektronik, Mode und Technik am günstigsten?

Nicht jeder Rabatt-Hype hält, was er verspricht: CheckSale hat ausgewertet, wann Elektronik, Mode und Haushaltsgeräte in Deutschland wirklich am günstigsten sind.

BildRabatte verteilen sich nicht gleichmäßig übers Jahr – und fallen je nach Produktgruppe in ganz unterschiedliche Monate. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des deutschen Sale-Aggregators CheckSale (checksale.de), die öffentlich verfügbare Preis- und Handelsdaten zusammenfasst.

Die wichtigsten Ergebnisse:

– Elektronik und Gaming sind im November am günstigsten – getrieben von Black Friday und Cyber Monday.
– Fernseher fallen bereits ab September deutlich, wenn Platz für die neue Modellgeneration entsteht.
– Große Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen sind im September und Oktober am billigsten.
– Wintermode erreicht ihren Tiefpunkt im Januar und Februar – hier sind 40 bis 60 Prozent Ersparnis möglich.
– Sommermode ist im Juli am günstigsten, zum Sommerschlussverkauf.

Wie groß das Ganze inzwischen ist, zeigt eine Zahl: Allein für Black Friday und Cyber Monday rechnete der Handelsverband Deutschland (HDE) zuletzt mit rund 5,8 Milliarden Euro Umsatz – der größte Rabatt-Moment des Jahres.

„Wer sparen will, dreht die Reihenfolge um: erst schauen, wann etwas günstig ist – dann kaufen. Im November gibt es die meisten Angebote, aber nicht automatisch die besten Preise für alles“, sagt Maryam Abro, Gründerin von CheckSale.

Ein Hinweis aus der Auswertung: Der umsatzstärkste Rabatt-Zeitraum – der November – bedeutet nicht automatisch den tiefsten Preis. Wer gezielt sparen will, sollte den Aktionspreis immer gegen den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage rechnen, den Händler seit 2022 bei jeder Rabattwerbung angeben müssen – und nicht gegen die durchgestrichene UVP.

Die vollständige Auswertung inklusive Grafik ist frei verfügbar unter checksale.de/ratgeber/rabatt-radar-2026.

Über CheckSale: CheckSale (checksale.de) ist ein kostenloser deutscher Sale-Aggregator, der tagesaktuell zeigt, welche Marken gerade einen Sale haben – sortiert nach Kategorien wie Mode, Beauty, Technik, Sport und Zuhause, ohne Anmeldung.

Pressekontakt: Maryam Abro, kontakt@checksale.de, checksale.de

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Maryam Abro
Rudolf-Seiffert-Straße 6
10369 Berlin
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Vernetzt, entschlossen, prämiert Green Fashion zeigt sich zuversichtlich auf der 58. INNATEX

Die Branche für Sustainable Fashion stellt sich der angespannten wirtschaftlichen Lage mit Realismus und Pragmatismus – mit dieser Bilanz schließt die INNATEX am 20. Juli 2026 ihre Türen.

Bild21. Juli 2026 Die Branche für Sustainable Fashion stellt sich der angespannten wirtschaftlichen Lage mit Realismus und Pragmatismus – mit dieser Bilanz schließt die INNATEX am 20. Juli 2026 ihre Türen. Von der Krisenwarnung, die der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen vermeldet hatte, lässt sich die Green-Fashion-Community nicht entmutigen.

„Die im Handel wahrgenommene Kaufzurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten ist natürlich Thema“, sagt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX. „Niemand erwartet derzeit einen großen Wurf, aber die Branche zeigt sich konstruktiv und bereit, die nötigen Maßnahmen umzusetzen. Sie weiß zu schätzen, dass die Messe ein verlässlicher Partner ist. Auch wir erkennen neue Anforderungen und gehen sie an.“

Während sich jetzt im Sommer der Kidsbereich rückläufig zeigt, wächst das Interesse internationaler Brands an der INNATEX. Die Messe wird den Blick deshalb verstärkt auf bekannte und internationale Neuzugänge setzen und ihr Angebot im Messecenter Hofheim Rhein-Main künftig neu clustern. Das Retail Summer Camp will die veranstaltende MUVEO GmbH weiter ausbauen und enger mit strategischen Kooperationen und Kampagnen verknüpfen.

Green Fashion mit Zukunft
Der Verband Deutscher Mode- und Textildesigner (VDMD) verlieh im Rahmen der Messe seinen Design Award nachhaltige Kollektionen an Vaude, Jan’n June, Wote und Sweersocean. Die Laudatio hielt Dr. Jürgen Janssen, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Er lobte, dass die Preisträgerinnen und Preisträger ihrer Vision treu bleiben.
„Wir brauchen jetzt Unternehmen, die Kurs halten. Der Gegenwind, den wir derzeit bei vielen Nachhaltigkeitsthemen wahrnehmen, wird sich wieder drehen“, prognostiziert Dr. Janssen. „Wir reden schließlich nicht nur von Kosten, sondern auch von einem Nutzen, der sich etwa in der höheren Qualität und Langlebigkeit zeigt. Und dass der Einsatz nachhaltiger Rohstoffe sowie Transparenz und Fairness in der Lieferkette weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhalten als noch vor wenigen Jahren heißt in keiner Weise, dass diese Themen irrelevant wären, auch betriebswirtschaftlich. Diese Werte werden wieder an Bedeutung gewinnen. Man hat es eben buchstäblich mit Moden zu tun, die sich ständig verändern. Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen wie die, die auf der INNATEX ausstellen, zukunftsfähig sind.“

Gewissenhafte Unternehmen werden von der EmpCo profitieren
Als feste Größe im INNATEX-Programm gilt mittlerweile das Gespräch der Textilwirtschaft mit einer relevanten Expertenstimme. In dieser Ausgabe sprach Korrespondentin Kirsten Reinhold mit Ronja Hüttinger, Nachhaltigkeitsberaterin von BAM! Bock auf Morgen, über die Auswirkungen der Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo) auf die Branche. Beide waren sich einig: Die EmpCo verschafft kleinen und mittleren Modeunternehmen einen strategischen wie finanziellen Vorsprung gegenüber den großen, konventionellen Konzernen.

„Bei der EmpCo geht es darum, dreisten Umweltlügen ein Ende zu setzen“, so Hüttinger. „Statt Pauschalaussagen zählen jetzt konkrete, belegte Angaben. Unternehmen, die über Jahre viel Herzblut in ihre Produkte gesteckt haben, die mit Naturfasern arbeiten, fair produzieren und recyceln, sind klar im Vorteil, denn sie kennen ihre Lieferkette. Genau diesen Vorteil haben die großen Player nicht: Ihnen fehlen die Nachweise. Die EmpCo darf auf keinen Fall zu Greenhushing führen. Im Gegenteil, sie soll den Unterschied zwischen echter gewissenhafter Arbeit und Greenwashing endlich sichtbar machen.“

„Die Akteurinnen und Akteure der Branche müssen sich zusammentun“

Eine der wichtigsten Maßnahmen, die Unternehmen weiterbringen, sind Kollaborationen – so der Tenor unter den Modemacher:innen und Expert:innen. Die Möglichkeiten reichen von der Zusammenarbeit zwischen Marke und Handel über Charity-Projekte bis zu gemeinsamen Events.

„Als wir mit unserem liebsten Falafel-Laden in Mülheim an der Ruhr ein T-Shirt gemacht haben, hatten wir nicht damit gerechnet, dass es sich so schnell verkauft“, sagt Henry Canton von Mazine Streetwear. „Die Leute lieben es, weil sie das Gefühl haben, Teil einer Bewegung zu sein. Kooperationen müssen nicht immer den klassischen Mustern folgen. Neben großen Kampagnen können auch kleinere, lokale Partnerschaften eine starke Wirkung entfalten. Dafür braucht es vor allem Offenheit und Kreativität – und den Austausch mit einer Community, die sich gegenseitig inspiriert. Genau das macht die INNATEX für mich aus.“

Der INNATEX Showroom Bern am 16. und 17. August 2026 rundet diese Orderrunde ab. Die nächste INNATEX findet 16. bis 18. Januar 2027 statt.

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INNATEX | Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien:
Die INNATEX ist die weltweit einzige internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, die neben dem klassischen Bekleidungssektor auch zahlreichen weiteren textilen Produktgruppen wie Accessoires, Schuhen, Heimtextilien, Stoffen und Spielzeug eine Vertriebs- und Kommunikationsplattform bietet. Die Fachbesuchermesse findet seit 1997 zweimal im Jahr jeweils im Winter und im Sommer in Hofheim-Wallau bei Frankfurt am Main statt. Seit 2014 ergänzt der Showroom in Bern (Schweiz) das Portfolio des Messeveranstalters MUVEO GmbH. Der INNATEX Podcast besteht aus der Aufzeichnung des Talkprogramms und liefert Insights aus dem Modebusiness.
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Wirtschaft

Raum & Form Seidel GmbH erweitert Design-Kiste.de um Möbel von NORR11

Mit NORR11 erweitert Design-Kiste.de sein Angebot um charakterstarke Designmöbel aus Dänemark, die klare Formen, hochwertige Materialien und moderne Wohnkultur verbinden.

BildModerne Designmöbel von NORR11 jetzt bei Design-Kiste.de erhältlich Die Raum & Form Seidel GmbH baut das Sortiment ihres Online-Angebotes auf Design-Kiste.de weiter aus. Ab sofort sind auch ausgewählte Möbel des Herstellers NORR11 über die Webseite erhältlich. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot um eine international geschätzte Designmarke, die skandinavische Gestaltung, hochwertige Materialien und eine charakterstarke Formensprache miteinander verbindet.

NORR11 wurde 2011 gegründet und ist für moderne Möbel und Wohnaccessoires bekannt, die skandinavische Designtradition mit internationalen Einflüssen verbinden. Im Mittelpunkt stehen langlebige Materialien, handwerkliche Qualität und eine Designsprache, die zugleich reduziert, ausdrucksstark und wohnlich wirkt.

Mit der Aufnahme von NORR11 bietet Design-Kiste.de Kunden eine weitere Möglichkeit, exklusive Möbel für hochwertige Wohnräume, stilvolle Essbereiche, repräsentative Lounges oder anspruchsvolle Objektbereiche zu entdecken. Zum Sortiment gehören unter anderem Sofas, Sessel, Stühle, Tische und weitere Möbelstücke, die sich durch klare Linien, besondere Formen und eine moderne skandinavische Ästhetik auszeichnen.

Auf Design-Kiste.de sind bereits verschiedene NORR11-Produkte gelistet, darunter das Sofa Jagger, das Studio Sofa, das Alpaca Sofa, der NY11 Stuhl sowie Sesselmodelle wie Nomad und Big. Die Produktseiten zeigen, dass die Möbel individuell angefragt und passend zur jeweiligen Raumsituation geplant werden können.

„Mit NORR11 ergänzen wir unser Sortiment um eine Marke, die sehr gut zu unserem Anspruch passt: hochwertiges Design, besondere Möbelstücke und individuelle Beratung für Kunden, die nicht einfach irgendein Möbelstück suchen, sondern eine stimmige Lösung für ihr Zuhause oder ihr Objekt“, so die Raum & Form Seidel GmbH.

Ein besonderer Vorteil für Kunden liegt in der persönlichen Beratung. Viele hochwertige Designmöbel lassen sich hinsichtlich Größe, Material, Farbe, Stoff, Oberfläche oder Ausführung individuell konfigurieren. Design-Kiste.de setzt deshalb auf Beratung statt auf ungenaue Pauschalpreise. Kunden erhalten auf Anfrage ein passendes Angebot für ihre gewünschte Ausführung.

Mit der Sortimentserweiterung stärkt die Raum & Form Seidel GmbH die Position von Design-Kiste.de als Anlaufstelle für exklusive Designmöbel, hochwertige Einrichtungslösungen und ausgesuchte Markenmöbel. Neben NORR11 führt die Webseite zahlreiche weitere Hersteller aus dem Premium- und Designmöbelbereich.

Über NORR11

NORR11 ist eine dänische Designmarke, die 2011 gegründet wurde. Die Marke entwickelt Möbel und Wohnaccessoires mit skandinavischer Prägung, klarer Formensprache und hochwertigen Materialien. Charakteristisch für NORR11 sind zeitlose Entwürfe, natürliche Materialien, handwerklicher Anspruch und eine moderne Interpretation klassischer Designprinzipien.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WebSeo
Herr Sven Hauswald
Röderstraße 1
01454 Radeberg
Deutschland

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Die Raum & Form Seidel GmbH ist ein Unternehmen für hochwertige Einrichtung, Designmöbel und individuelle Wohnraumgestaltung. Über die Webseite Design-Kiste.de bietet das Unternehmen ausgewählte Möbel namhafter Hersteller an und richtet sich an Kunden, die Wert auf Qualität, Design, Beratung und langlebige Einrichtungslösungen legen.

Der Schwerpunkt liegt auf exklusiven Möbeln für Wohnräume, Essbereiche, Lounges, Büros, Objekte und anspruchsvolle Innenräume. Kunden profitieren von einer persönlichen Beratung, individuellen Angeboten und der Möglichkeit, Möbel passend zu Stil, Raumgröße, Materialwunsch und Nutzungskonzept auszuwählen.

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Raum & Form Seidel GmbH
Herr Peter Seidel
Fürther Straße 96
90429 Nürnberg

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Mode in der Krise. Schrumpfen oder explodieren.

Krise und Mode

BildKleidung hat in der Krise zwei Reflexe. Entweder sie schrumpft “ in Askese, Tarnung, Unsichtbarkeit. Oder sie explodiert “ in Pracht, Verkleidung, trotzige Fülle. Dazwischen liegt erstaunlich wenig. Wer das zwanzigste Jahrhundert mit diesem Raster durchgeht, findet eine verblüffende Regelmäßigkeit. Und wer genau hinschaut, merkt: Die Gegenwart kennt beide Reflexe gleichzeitig. Zum ersten Mal.

Die Askese durch Zwang

Der Zweite Weltkrieg diktierte, was Männer trugen. Das britische _Utility Clothing Scheme_ von 1941 schrieb vor: zwei Knöpfe am Jackett statt drei, keine Aufschläge, keine Hosentaschenklappen. Der amerikanische _War Production Board_ strich Westen aus dem Anzug und reduzierte Stoffbreiten. Nicht aus modischer Überzeugung “ aus Mangel. Was dabei entstand, prägte den Nachkriegsanzug und wirkte bis in die fünfziger Jahre nach. Die ruhige, schlanke Silhouette des Herrenanzugs, die wir heute als zeitlos lesen, ist teilweise ein Kind dieser Rationierung.

Die Explosion als Antwort

Und dann, Paris, Herbst 1947: Christian Dior präsentiert Röcke, die zwanzig Meter Stoff verbrauchen. Europa steht noch in Trümmern, in England gilt weiterhin Kleiderkartenpflicht. Der Protest in der Presse ist gewaltig, die Kundinnen kaufen trotzdem. Die Männermode antwortete leiser, aber in derselben Richtung: breitere Revers, großzügigere Schulterlinien, zurückkehrende Westen. Die Reaktion auf jahrelange Entbehrung ist selten weitere Bescheidenheit “ sie ist Überfluss, sobald er irgend möglich wird.

Die Verkleidung

Die Ölkrise 1973 traf die westliche Welt mit nüchterner Wucht. Energiepreise explodierten, Stagflation fraß die Ersparnisse. Was zog der Mann an? Schlaghosen. Plateauschuhe. Polyester in Farben, die kein Tier der Natur freiwillig trägt. Auch das keine Laune der Geschichte, sondern ihre Konsequenz: Wenn die Realität unerträglich wird, hilft Verkleidung. Die Diskothek war kein Vergnügungsort. Sie war ein Gegenentwurf zur Welt draußen, betretbar nach Feierabend.

Die Ernüchterung

Nach der Finanzkrise 2008 kam “ mit etwas Verzögerung “ eine dritte Reaktion, die sich in keinem früheren Muster unterbringen lässt. Keine Pracht, kein Eskapismus, sondern bewusster Verzicht auf Auffälligkeit. Das graue T-Shirt als Statement. In den Jahren ab 2012 eroberte der Sneaker das Büro, das Jackett verschwand aus dem Alltag vieler Berufsgruppen. Es war die Garderobe der Ernüchterten “ Männer, die dem großen Versprechen nicht mehr glaubten und das auch zeigten. Unsichtbarkeit als Haltung.

Die Gegenwart: Beide Reflexe, gleichzeitig

Und dann die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts “ die erste Epoche, in der die Spaltung offen zutage tritt.

Karl Lagerfeld hat einmal gesagt, wer in Jogginghose auf die Straße gehe, habe die Kontrolle über sein Leben verloren. Er starb 2019 und verpasste knapp die Stunde, in der sein Satz auf die Probe gestellt wurde.

Corona schickte den Mann ins Homeoffice. Als die Büros wieder öffneten, kehrte der Anzug nicht vollständig zurück. Jogginghose im Supermarkt, Kapuzenpulli bei der Elternkonferenz “ der soziale Preis der Formlosigkeit war auf null gesunken, weil der Referenzrahmen fehlte.

Gleichzeitig aber “ und das ist das Bemerkenswerte “ lief der gegenteilige Prozess an. Je diffuser die Bedrohungen wurden (Ukrainekrieg, Inflation, künstliche Intelligenz als Zumutung), desto stärker wurde bei manchen Männern der Wunsch, wenigstens die eigene Erscheinung in der Hand zu behalten. Was in früheren Krisen nacheinander kam “ Schrumpfen, dann Explodieren “ geschieht heute parallel. Auf der einen Seite die Erschöpften, die aufgehört haben, sich zu erklären. Auf der anderen die Entschlossenen, die keine Logos mehr tragen, aber kompromisslose Qualität.

Lagerfeld hätte die zweite Gruppe gemocht. Sie hatten die Kontrolle nicht verloren.

Was bleibt

Egal in welche Richtung Krisen die Mode kippen: Was am Ende überdauert, ist nie das Laute oder das Billige. Es ist das mit Substanz Gemachte. Der gut geschnittene Mantel aus dem Jahr 2009 hängt noch heute im Schrank. Die Fast-Fashion-Jacke von 2021 sicher nicht mehr. Krisen sortieren Garderoben “ nur unauffälliger, als man denkt.

Kein schlechter Gedanke für einen Sommer, in dem die Welt ihre Ruhe nicht mehr findet.

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DePauli AG
Frau Petra Baecker
Gutenbergstraße 3a
85748 Garching bei München
Deutschland

fon ..: 089552786275
web ..: https://www.herrenausstatter.de/
email : p.baecker@depauli.com

Herrenausstatter.de
Deutschlands ältester Online-Shop für Premium-Herrenmode

Herrenausstatter.de wurde im Oktober 1997 als erster deutscher Online-Shop für hochwertige Herrenmode gegründet und wird bis heute von seiner Gründerin Renata DePauli persönlich geführt. Als Tochterunternehmen der DePauli AG (gegründet 1999 in München) hat sich Herrenausstatter.de in über 25 Jahren zu einer führenden Adresse für anspruchsvolle Männermode im deutschsprachigen Raum entwickelt.

Kuratierte Premium-Markenvielfalt
Das Sortiment umfasst über 250 sorgfältig ausgewählte deutsche und internationale Premium-Marken, darunter BOSS, Joop!, Emporio Armani, Polo Ralph Lauren, Woolrich und Fred Perry. Herrenausstatter.de bietet eine tiefe Auswahl in den Bereichen Business-Mode, elegante Freizeitkleidung und funktionale Outdoor-Bekleidung – stets mit dem Fokus auf Qualität, Stil und Langlebigkeit.

Persönliche Kundenbeziehung als Erfolgsrezept
Was Herrenausstatter.de besonders auszeichnet, ist der individuelle, persönliche Service. Viele Stammkunden haben einen festen Ansprechpartner, der ihre Vorlieben und ihren persönlichen Stil kennt. Dieses hohe Maß an Kundennähe wird durch innovative Technologien wie KI-gestützte Produktempfehlungen und personalisierte Stilberatung ergänzt.

Exklusive Partnerschaften
Herrenausstatter.de pflegt exklusive Kooperationen mit renommierten Marken. So ist das Unternehmen beispielsweise der einzige autorisierte Online-Händler für BOGGI Milano im deutschsprachigen Raum und unterhält privilegierte Partnerschaften mit Marken wie Fred Perry und ALBERTO.

Kontinuität und Expertise
Die Beständigkeit des Unternehmens zeigt sich auch im Team: Viele Mitarbeiter der „ersten Stunde“ sind noch heute Teil des Unternehmens. Diese Kontinuität und das über Jahrzehnte aufgebaute Fachwissen bilden die Basis für ein tiefes Verständnis der Bedürfnisse anspruchsvoller Männer.

Innovation trifft Tradition
Als Pionier im Online-Handel verbindet Herrenausstatter.de traditionelle Werte wie Qualität und persönlichen Service mit innovativen Konzepten. Die Website bietet zahlreiche inspirierende Features wie saisonale Styling-Vorschläge, Outfit-Kombinationen und redaktionelle Inhalte zu aktuellen Modetrends.

Ausblick
Herrenausstatter.de setzt auch in Zukunft auf die erfolgreiche Verbindung von kuratierter Markenvielfalt, persönlichem Service und innovativen digitalen Lösungen. Dabei bleibt das Ziel stets dasselbe: anspruchsvollen Männern ein exzellentes Einkaufserlebnis zu bieten, das ihrer Individualität und ihrem Stilbewusstsein gerecht wird.

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Gutenbergstraße 3a
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