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Maximaler Komfort mit neuen LiDEKO Dachflächenfenstern dank moderner Steuerung

Von der dunklen Abstellkammer zum lichtdurchfluteten Multifunktionsraum: Gleich drei großformatige Dachschiebefenster sorgen für ein neues Raumgefühl im Dachgeschoss

BildWas die Nutzung von Wohneigentum betrifft, müssen die Besitzer mitunter sehr flexibel sein. Insbesondere wenn Angehörige von zu pflegenden Menschen ihren Alltag anpassen müssen, kann sich das Nutzungskonzept für den Wohnraum schnell ändern. Ein Beispiel aus dem Osnabrücker Stadtteil Eversburg zeigt, wie der Ausbau des Dachgeschosses und die Ausstattung mit neuen Dachschiebefenstern die Flexibilität erhöhen und neue Gestaltungsspielräume eröffnen. Ein doppelflügeliges „Premium“- und zwei einflügelige „Classic“-Varianten von LiDEKO schaffen hier viel natürliches Tageslicht und sorgen für maximalen Komfort für die Bewohner.

Osnabrück. Einer der beliebtesten Ausflugsorte Osnabrücks, der Rubbenbruchsee, liegt fast schon in Sichtweite, und die ruhige Lage spricht für sich: Die NLP-Trainerin Sarah P. ist in „ihren“ Stadtteil Eversburg zurückgekehrt und fühlt sich hier, im Nordwesten der Hasestadt, „pudelwohl“. Aus beruflichen Gründen hatte sie einige Jahre außerhalb Osnabrücks verbracht, doch der „Ruf der Heimat“ sprach ebenso für eine Rückkehr wie die familiären Bande, zumal sie auch die Pflege ihrer Eltern übernahm.

Wieder heimisch werden wollte Sarah P. nur wenige Meter von ihrem Elternhaus entfernt. Hier beteiligte sie sich 2023/2024 an einer Eigentümergesellschaft und erwarb die beiden oberen Etagen eines Mehrfamilienhauses. Ihr Plan damals: ein schönes Refugium mit viel Platz auf zwei Etagen selbst beziehen und das Dachgeschoss mit großen Dachfenstern öffnen, um ein Höchstmaß an Tageslicht nutzen und den Ausblick genießen zu können. Zuvor waren allerdings umfangreiche Kernsanierungs- und Umbaumaßnahmen in den beiden oberen Geschossen erforderlich.

So sollte das bisher lediglich als Abstellkammer dienende Dachgeschoss in einen neuen Multifunktionsraum verwandelt werden. Eine wichtige Rolle spielten hierbei drei neue Dachschiebefenster von LiDEKO: Ein zweiflügeliges „Premium“-Fenster mit einer Breite von 3,06 m sowie ein einflügeliges „Classic“-Fenster mit einer Breite von 1,6 m sorgen auf der Nordwestseite des Daches für einen riesigen Lichtzugewinn. Beide Varianten sind 2,56 m hoch.

Unter dem linken, kleineren „Classic“-Dachschiebefenster ist eine Küchenzeile platziert, und unter dem rechten „Premium“-Fenster findet eine Sitzgruppe ihren Platz. Die gegenüberliegende Seite bietet dank des identischen „Classic“-Fensters einen schönen, unverbaubaren Ausblick in Richtung des Naherholungsgebiets.

„Mit diesen Fenstern ist der Raum komplett nutzbar, denn durch die Installation auf dem Dach haben wir nochmals so viel an Höhe gewonnen, dass normalgroße Menschen bequem unter ihnen stehen können. Das war vorher nicht der Fall“, erklärt Sarah P.

Von der geplanten Eigennutzung zur übergangsweisen Vermietung

Die Eigentümerin hatte eine gemischte Nutzung geplant – ein Teil für rein private Zwecke, ein anderer für ihren Beruf. So wollte sie dort auch Coachings und andere Kundentermine anbieten. Doch leider zeigte sich, dass der Pflegeaufwand für die Eltern deutlich größer wurde, und so entschied sie, direkt bei ihren Eltern zu wohnen und die beiden Geschosse vorerst zu vermieten. Vorläufig ist dort nun Pflegepersonal eingezogen, das ebenfalls die Eltern von Frau P. betreut. Zwei Parteien haben die beiden Etagen unter sich aufgeteilt.

Sarah P. sagt: „So oder so haben sich der Umbau der Etagen und der Einbau der Dachschiebefenster gelohnt. Ganz gleich, ob ich selbst schon eingezogen wäre oder andere den Platz jetzt nutzen: Dank der neuen Fenster ist das Dachgeschoss nun hochwertiger Wohnraum, in dem es sich gut leben – und auch arbeiten – lässt.“

Adäquate Lösung bei einer Dachneigung von nur 25 Grad

Dabei waren die mit ihrer Schienenkonstruktion technisch einzigartigen Dachfenster, die nur wenige Kilometer entfernt im Osnabrücker Stadtteil Atter vom traditionsreichen Familienbetrieb Amelingmeyer Metallbau hergestellt werden, gar nicht die erste Wahl der Bauherrin. Ihre Recherchen führten sie zunächst zu anderen Herstellern, die aber angesichts der geringen Dachneigung von nur 25 Grad keine befriedigende Lösung anbieten konnten.

Dann erinnerte sich Sarah P. an frühere Kontakte zur Familie Amelingmeyer. So wurde bei einer kurzerhand anberaumten Beratung rund um die Produkte der Marke LiDEKO, die zum familiengeführten Unternehmen Amelingmeyer Metallbau gehört, schnell die passende Variante gefunden. Die Dachdeckerei Hoffmann aus dem ebenfalls sehr nahe gelegenen Wallenhorst war der Eigentümerin als ein äußerst zuverlässiger Handwerksbetrieb persönlich gut bekannt und wurde mit der Installation der Fenster beauftragt.

Fenster schaffen freien Ausblick – und zusätzliche „Kopffreiheit“

Daniel Lüdeke von LiDEKO hat dieses Projekt maßgeblich geplant und den Dachdeckereibetrieb bei der Erstinstallation unterstützt. Er sagt: „Eine Besonderheit unserer Dachflächenfenster besteht darin, dass sie eher auf als im Dach montiert sind. Die Flügel fahren daher beim Öffnen des Fensters auf Schienen jeweils zur Seite – und zwar oberhalb der Dacheindeckung. Hierdurch steht nicht nur die ganze Fensterfläche ohne Beeinträchtigung der Aussicht zur Verfügung, sondern auch die nötige ,Kopffreiheit‘ durch deutlich mehr Raum unterhalb der Fenster.“

Bundesweit sind die von LiDEKO selbst entwickelten Dachschiebefenster bereits seit vielen Jahren im Einsatz. Ein „Heimspiel“ wie bei diesem Projekt vereinfacht natürlich die Logistik, aber die Abstimmung mit den Partnern aus dem Handwerk funktioniert stets nach demselben Prinzip. So werden die Dachdecker vor Ort geschult und begleitet und sind schnell in der Lage, die komplette Montage selbst umzusetzen.

Intelligente Steuerung und zusätzlicher Insektenschutz nachträglich installiert

Aufgrund der räumlichen Nähe war es für LiDEKO auch ein Leichtes, den Bedien- und Nutzungskomfort der Dachfenster nachträglich nochmals zu erhöhen. Alle drei Fenster ließen sich dank elektronischem Antrieb bereits bequem bedienen. Doch die später installierte moderne Steuerung mit Touch-Display von Elsner schafft neben einfacher Bedienung auch zusätzliche Sicherheit.

An dem Wand-Display werden nicht nur alle Funktionen für das Öffnen und Schließen der Fenster und der außen angebrachten vier Rollläden auf Knopfdruck gesteuert – hier ist auch ein Wind- und Regenwächter integriert. Sollte sich beispielsweise in Abwesenheit der Nutzer das Wetter ändern und somit das Schließen der Fenster erfordern, funktioniert dies ganz automatisch. Auch beim Klimatisieren hilft die Steuerung selbsttätig, denn die Verschattung wird bei Bedarf ebenfalls durch die Sensoren aktiviert.

Außerdem installierte Daniel Lüdeke von LiDEKO an allen drei Fenstern zusätzliche Insektenschutz-Plissees. Sie sorgen selbst bei komplett geöffneten Fenstern dafür, dass die Bewohner nicht von Fliegen, Mücken, Wespen & Co. belästigt werden. Hierfür wurden sogenannte U-Rahmen auf Maß gefertigt und von innen mit den Fensterrahmen verschraubt. Über die gesamte Höhe von 2,56 Metern schließen die Plissees sauber ab. Der Insektenschutz lässt sich stufenlos einstellen, Griffleisten mit integrierten Magneten halten die Plissees bei Bedarf fest abgeschlossen.

Dank dieser Ergänzungen ist die Nutzung und Bedienung der Dachschiebefenster maximal komfortabel gestaltet. Laut Sarah P. ist das LiDEKO-Konzept „für den Stadtteil Eversburg sicher ungewöhnlich und innovativ. Ähnliches habe ich hier noch nicht gesehen. Trotz der sehr großen Fensterflächen kann man hier die Privatsphäre genießen, und das Interieur ist vor den Blicken anderer immer gut geschützt.“ Sie freut sich jedenfalls darauf, die Räumlichkeiten selbst zu beziehen und den kompletten Komfort zu nutzen.

Weitere Infos: www.lideko.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LiDEKO
Herr Hendrik Amelingmeyer
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49076 Osnabrück
Deutschland

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Kurzprofil: LiDEKO

Unter der Marke LiDEKO produziert und vertreibt das 1913 gegründete Osnabrücker Metallbau-Unternehmen Amelingmeyer seit 2009 verschiedene Fenster für den Einsatz in Dachgeschossen und Wintergärten.

LiDEKO steht für „Licht – Design – Komfort“. Den Schwerpunkt bilden Dachschiebefenster, die als Einflügel-Version „Classic“ und als Zweiflügel-Variante „Premium“ mit einer Breite von bis zu 3 m vor allem in der Modernisierung oder Sanierung für mehr Licht und Wohnlichkeit im Dachgeschoss bei hervorragenden Wärmedämmwerten sorgen. Auch als Balkonausstiegsfenster schaffen sie in Ein- und Mehrfamilienhäusern zusätzliche Offenheit und Transparenz. Flachdachfenster mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten komplettieren das Sortiment.

Die hochwertigen LiDEKO Aluminiumprofile für Fenster und Wintergärten sind in allen gängigen RAL-Farben lieferbar und lassen sich somit perfekt auf die Gebäudefassade abstimmen. Werkseigene Kontrollen aller Produkte auf dem Fensterprüfstand ergänzen die RAL-Gütesicherung und sind durch das Rosenheimer Prüfzentrum für Bauelemente zertifiziert.
Das Familienunternehmen Amelingmeyer wird mittlerweile in der vierten Generation von Hendrik und Axel Amelingmeyer geführt. Im gesamten D-A-CH-Raum sind LiDEKO Produkte erhältlich.

www.lideko.de

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Filigrane Fenster für ehemalige Fabrikhallen

Erfolgreiche Sanierung der Flottmann-Hallen in Herne unter Denkmalschutzbedingungen

BildDie seit Mitte der Achtzigerjahre unter Denkmalschutz stehenden Flottmann-Hallen in Herne genießen längst über das Ruhrgebiet hinaus einen hohen Stellenwert als Location für moderne Kunst und Kultur – allerdings unter erschwerten Bedingungen. Marode Dachverglasungen aus Vorkriegszeiten und ungedämmte Dachflächen sorgten jahrelang für Wassereinbrüche, extreme Temperaturschwankungen und Energieverluste. Durch umfassende Sanierungen ist der Betrieb seit Herbst 2024 nun wieder uneingeschränkt möglich. Firstverglasungen und Lichtbänder von Glasolux sorgen für die ganzjährige Nutzbarkeit des historischen Areals – und ein Interieur, das die Kunst ideal unterstützt.

Herne / Bielefeld. Die Adresse „Straße des Bohrhammers Nr. 5“ mag für Auswärtige erstaunlich klingen. Doch in Herne, das den Beinamen „Stadt der Bohrhämmer“ trägt, ist diese Bezeichnung selbsterklärend. Schließlich wurden hier ab 1908 jene Werkzeuge gefertigt, ohne die der industrialisierte Steinkohleabbau im Ruhrgebiet kaum denkbar gewesen wäre.

Die „Maschinenfabrik H. Flottmann & Co.“ gründete hier nach der Jahrhundertwende eine Schmiede, eine Schlosserei sowie eine Ausstellungs- und Versandhalle. Nach den Plänen der Architekten Schmidtmann und Klemp wurde hierfür ein fünfschiffiger, symmetrisch gegliederter Gebäudekomplex errichtet, der den Jugendstil Darmstädter Prägung reflektierte und mit moderner Zweckmäßigkeit verband.

Der unternehmerische Erfolg ließ die Belegschaft im Herner Werk vor der Weltwirtschaftskrise der Zwanzigerjahre auf 1.520 Personen anwachsen. Es folgte eine äußerst unrühmliche Phase der Firmengeschichte, als sich die Geschäftsführung der NSDAP-Ideologie anschloss, was nach dem 2. Weltkrieg übergangsweise zu einer Stilllegung des Betriebs führte. Während der Zeit des Wiederaufbaus in den Sechzigerjahren konnte der Enkel des Firmengründers, Friedrich Heinrich Flottmann, das Unternehmen nochmals beleben, aber in den Siebzigerjahren begann der letzten Endes doch unaufhaltsame Abstieg. Die Flottmann-Hallen wurden für die Produktion nicht mehr benötigt, verwaisten und begannen zu verfallen.

Rettung vor dem Abriss und Aufnahme in den Denkmalschutz

1980 übernahm die Stadt Herne die Immobilie, und 1983 stand der Abriss kurz bevor. Der konnte jedoch noch einmal abgewendet werden, und 1986 erfolgte die Erteilung des Denkmalschutzes. Damals begann bereits der Kulturbetrieb, und die „wohnungsnahe Freizeit- und Erholungsanlage mit integrierter Begegnungsstätte“ erarbeitete sich einen guten Ruf in der überregionalen Kulturszene.

Doch der Zustand des Gebäudes verschlechterte sich zusehends, und die Nutzung war nur noch sehr eingeschränkt möglich. Die Dachflächen waren komplett ungedämmt, und die noch aus den Vorkriegsjahren stammenden Fenster mit eingekitteten Einscheibenverglasungen schlossen nicht mehr richtig. Unterhalb der Oberlichter trugen zudem 1,5 bis 2 cm breite Luftspalten über die gesamte Länge ebenfalls zu Undichtigkeiten bei.

„Vor der Sanierung haben wir hier immer wieder massive Wassereinbrüche erleben müssen. Außerdem war es im Winter in den Hallen oftmals viel zu kalt und im Sommer mit manchmal mehr als 45 Grad wiederum deutlich zu heiß für Veranstaltungen und Ausstellungen. Teile der Flächen insbesondere in der Ausstellungshalle konnten wir oftmals nicht nutzen. Daher waren wir bei der Gestaltung unseres Kulturprogramms eingeschränkt, und eine umfassende Sanierung war unausweichlich“, sagt Thomas Witt, der die Verwaltung der Flottmann-Hallen leitet.

Dies bestätigt auch Sabine Albrecht, die bei der Stadt Herne dem Team Bauleitung des Fachbereichs Gebäudemanagement vorsteht: „Den baulichen Wärmeschutz zu gewährleisten, bildete einen Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen. Darüber hinaus mussten auch die Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen erneuert werden, und die Barrierefreiheit war eine weitere wichtige Aufgabe. Über allem stand dabei, den Denkmalschutz zu beachten.“

Dies galt beispielsweise für den barrierefreien Zugang zum Gebäude, denn die schweren Stahltüren durften nicht entfernt werden. Jedoch bot der Einbau neuer Technik für das erleichterte Öffnen und Schließen eine relativ einfache Lösung. Auch der Einsatz einer neuen Lüftungsanlage sowie der Austausch der Beleuchtung durch moderne LED-Tiefstrahler und -Langfeldleuchten stellten hinsichtlich des Denkmalschutzes keine großen Hürden dar.

Energetische Sanierung und Erhalt der Architektur

Anders verhielt es sich mit den Verglasungen, die mit rund 600 m² weite Teile der Dachgesamtfläche ausmachen. Sabrina Gronotte von gronotte.architekten wurde mit der Sanierungsplanung beauftragt. Sie erläutert die Anforderungen: „Notwendig war eine energetische Sanierung mit vollständigem Austausch der Einscheiben-Schrägverglasungen, jedoch ohne architektonische Veränderungen. Die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes und den Denkmalschutz auf einen Nenner zu bringen, war die eigentliche Aufgabe. Der Baustil der Flottmann-Hallen besitzt einen zugleich typischen und doch ganz eigenen industriellen Charme, und das ursprüngliche Erscheinungsbild musste natürlich erhalten bleiben.“

Dies war bei den großen Fensterflächen alles andere als einfach umzusetzen, denn die traditionelle Stahlkonstruktion war sehr filigran gearbeitet. Moderne Wärmeschutzgläser, deren Einbau hier unumgänglich war, erfordern aber einen stärker belastbaren Rahmen. „Zum Glück ergab die Online-Recherche recht schnell, dass solche Lösungen durchaus existieren. Zumindest Glasolux war in der Lage, entsprechend filigrane und zugleich höchst stabile Aluminiumeinfassungen zu fertigen, die für dreifach verglaste Fenster uneingeschränkt geeignet sind“, so die Architektin.

Dank der Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ war die Finanzierung der Umbauten mit dem Bewilligungsbescheid vom September 2021 gesichert. Die Ausschreibung konnte erfolgen, und Glasolux erhielt den Zuschlag für die Fertigung und Montage von vier großen Firstverglasungen und insgesamt zehn Lichtbändern.

2,5 Mio. Euro für die Sanierung der Infrastruktur

Für die Sanierung der gesamten Infrastruktur standen 2,5 Mio. Euro zur Verfügung; der Eigenanteil der Stadt Herne belief sich auf 250.000 EUR. Den ersten beiden Hallen widmete man sich ab 2022, die nächsten beiden folgten 2023.

Während Glasolux im heimischen Bielefeld an die Planung und Herstellung der Firstverglasungen und Lichtbänder gehen konnte, schritten die Sanierungsmaßnahmen in Herne voran. Das Anbringen der mehrschichtigen Wärmedämmung in den Satteldächern auf einer Fläche von rund 1.400 m² inklusive einer neuen bituminösen Abdichtung gehörte ebenso zu den grundlegenden Aufgaben wie das Schließen der Luftspalten.

Mit der Demontage der Firstverglasungen und Lichtbänder wurde Glasolux ebenfalls beauftragt. Aufwändige Innengerüste gewährleisteten hierbei – wie auch bei den späteren Montagearbeiten – höchste Sicherheitsstandards.

Dachverglasungen: Höhere Energieeffizienz und mehr Funktionalität

Die neuen Firstverglasungen und Lichtbänder unterscheiden sich zwar optisch nicht von den früheren Ausführungen, wohl aber hinsichtlich ihrer Funktionalität und der Energieeffizienz. Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent sind laut Architektin Sabrina Gronotte realistisch zu prognostizieren. Neben dem Klima- und Ressourcenschutz ist die nachhaltige Verbesserung der klimatischen Bedingungen ein weiterer wichtiger Faktor. So sind die Dachverglasungen mit 26 Öffnungsmodulen ausgestattet, die einfach zu steuern sind und zur bedarfsgerechten Klimatisierung beitragen.

Thomas Witt von der Verwaltung der Flottmann-Hallen nennt einen weiteren Vorteil: „Die früheren Werkstatt-Glasfenster waren deutlich weniger transparent als die jetzigen Elemente. Deshalb können wir nun mehr natürliches Tageslicht nutzen, und das ist gerade für Kunstausstellungen sehr gut. Einige Künstler haben sich zu den aktuellen Lichtverhältnissen bereits begeistert geäußert.“

Ob Theater, Tanz, Musik, Kabarett, Comedy, Figurentheater, junge Kultur und Kleinkunst oder Ausstellungen: Der Austausch der Dachverglasungen ist für die Stadt Herne eine wichtige Facette in dem Unterfangen, die revitalisierten Flottmann-Hallen über die Ruhrmetropole weit hinaus noch stärker in den Fokus kulturinteressierter Menschen zu rücken.

Übersicht der eingesetzten Glasolux-Produkte:

4 große Firstverglasungen
2 x 62 Module (rechte Gebäudeseite, rechte und linke Firstseite),
1 x 60 Module (linke Gebäudeseite, rechte und linke Firstseite) und
1 x 60 Module (Mitte, Haupteingang, rechte und linke Firstseite)

8 Lichtbänder mit Neigung 28,5 0
3 Lichtbänder mit 7 Modulen (4.160 x 2.955 mm),
3 Lichtbänder mit 6 Modulen (4.070 x 2.955 mm),
1 Lichtband mit 5 Modulen (4.220 x 2.955 mm) und
1 Lichtband mit 4 Modulen (4.080 x 2.955 mm)

Diverse Produkte und Zubehöre
26 Öffnungsfenster (RWA)
7 RWA-Hauptbedienstellen
4 Lüftungstaster
8 Rauchmelder
1 Regen- und Windsensor

Weitere Infos:
Planung, Produktion & Montage der Dachverglasung: www.glasolux.com
Nutzer: Flottmann-Hallen / Stadt Herne, www.flottmann-hallen.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

GSL GLASOLUX GmbH
Frau Gaby Rohmann
Nordfeldweg 87
33659 Bielefeld
Deutschland

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Kurzportrait: GLASOLUX

GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.

Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller für innovative Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.

Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.

Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbarer Verglasungen im Außen- und Innenbereich.

Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.

www.glasolux.com

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Kraft der Sonne ideal genutzt – Lichtbänder für mehr Tageslicht und PV-Anlage ergänzen einander

Alles unter einem Dach: Neubau in Feldkirchen-Westerham beherbergt Kinderkrippe Bucklberg und die VHS

BildSchon Kleinkinder im Alter von einem bis zu drei Jahren sollen ihre Umwelt aktiv erkunden und entdecken. Dies ist ein Kernelement der Reggio-Pädagogik, die auch den Neubau der Kinderkrippe Bucklberg in Feldkirchen-Westerham inspirierte. Einladende, lichtdurchflutete Räume sollen diesen Ansatz konsequent unterstützen. Aus diesem Grund setzten die Architekten und die Betreiber auf viel natürliches Tageslicht, das durch insgesamt neun Glasolux Lichtbänder auf dem Dach ins Innere strahlt. Begehbare SkyVision Oberlichter leiten das Licht zudem vom Ober- in das Erdgeschoss weiter. Von dieser Lösung profitieren nicht nur die Kinder und Erzieherinnen, sondern auch die Mitarbeiter und Besucher der Volkshochschule, die ebenfalls in dem Gebäude untergebracht ist.

Feldkirchen-Westerham / Bielefeld. Offene, großzügige Räume, die zum Entdecken einladen: So lautete eine wesentliche Maxime für die Planung und Gestaltung der neuen Kinderkrippe am Mareisring in Feldkirchen-Westerham. Im Auftrag der Gemeinde im Landkreis Rosenheim planten die PP+ Pöhlmann Architekten & Ingenieure aus München ein großzügig dimensioniertes KfW-40-Effizienzhaus. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde das zweigeschossige Gebäude im September 2024 eingeweiht.

Bei ihrem Konzept ließen sich der freie Architekt und Energieberater Rüdiger C. Pöhlmann und sein Büro von der Reggio-Pädagogik inspirieren. Ihre Philosophie besagt, dass jedes Kind ein reiches, kreatives Potenzial in sich trägt, die Welt selbst zu entdecken und zu verstehen. Und genau hierfür soll die neue Kinderkrippe am Mareisring das ideale Umfeld bieten.

Inspiriert von der Reggio-Pädagogik

Rüdiger C. Pöhlmann sagt: „Ganz konkret bedeutet dies zum Beispiel, dass die Korridore als sogenannte Spielflure konzipiert sind. Hier treffen die Kinder sich mit einander, spielen gemeinsam oder erkunden Spiegelbilder und vieles mehr. So wird das ganze Gebäude – zumindest der Teil, der der Krippe zur Verfügung steht -, von den Kindern bespielt. Dieser Gedanke setzt sich bis in die Gestaltung der Außenanlagen fort, die ebenfalls zu dem zu erforschenden Lebensraum gehören.“

Die Devise „Entdecken“ gilt in dem Neubau jedoch nicht nur für die ein- bis dreijährigen Kinder, die ab morgens um 7.30 Uhr in der Kinderkrippe betreut werden. Auch Erwachsene gehen hier im weitesten Sinne auf Entdeckungsreisen – und zwar wenn sie die Kurse und Veranstaltungen der örtlichen Volkshochschule besuchen. Denn diese wurde ebenfalls in dem geräumigen Neubau untergebracht.

Dabei wirkt das großzügig dimensionierte Haus gar nicht so massiv, wie die Maße es erwarten ließen: Es misst 42 Meter in der Länge sowie 24 Meter in der Breite und erreicht am First eine Höhe von 9,5 Metern. Insgesamt bietet der rund 10,5 Mio. Euro teure Bau eine Nutzfläche von 1.647 Quadratmetern, exklusive der Tiefgarage mit 22 Stellplätzen.

„Der Gebäudeentwurf nimmt regionale Elemente auf und adaptiert diese frei in Formensprache und Materialverwendung. Charakteristisch für den bayerischen Stadel – bzw. die Scheune oder das landwirtschaftliche Bauernhaus – sind das verputzte Erdgeschoss, das hölzerne Obergeschoss mit Balkon sowie die einzeln vorgehängten Balkenlagen zum Schutz vor Regen und starker Sonneneinstrahlung. Hierzu gehört auch das flach geneigte, weit auskragende und schützende Satteldach. Im Ergebnis fügt sich das Gebäude harmonisch in das Umfeld ein“, so Pöhlmann weiter.

Harmonisch in das Wohnumfeld eingebettet

Dies bestätigt auch Andreas Hanrieder, der das Bauvorhaben als stellvertretender Leiter der Bauverwaltung von Feldkirchen-Westerham betreute. Ein großes Gebäude so perfekt in das Bild des umliegenden Wohngebiets einzubetten, ist für ihn ein architektonisches Meisterstück.

„Im Innern des Objekts war zunächst ein etwas anderes architektonisches Konzept vorgesehen als jenes, das nun realisiert wurde. Ursprünglich bezog es sich nur auf eine Nutzung durch das Kinderhaus und sollte für das Interieur noch mehr Offenheit schaffen. Die Planungsgrundlage änderte sich, als auch die Volkshochschule einbezogen wurde. Doch ein Kernelement hatte weiterhin Bestand: Dank der insgesamt neun Lichtbänder auf dem Dach blieb der Grundgedanke des lichtdurchfluteten Raumes erhalten“, erklärt Andreas Hanrieder.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein weiterer wesentlicher Leitgedanke bei der Planung seitens der Gemeinde besteht schon seit langem in der Nachhaltigkeit. So profitieren die Bürger von besonderen Förderungen der Kommune für den Betrieb von PV-Anlagen inklusive Balkonkraftwerken sowie von Speichersystemen. „Hier haben wir sicher eine Vorbildfunktion. Die Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden schauen auch ein wenig neidisch auf uns“, sagt Andreas Hanrieder. Schrittweise wurden bereits fast alle gemeindeeigenen Gebäude mit PV nachgerüstet.

Daher erscheint es nur selbstverständlich, dass auch der Neubau des Kinderhauses am Mareisring mit Paneelen für die Nutzung der Sonnenenergie ausgestattet wurde. Auf dem Dach sind Photovoltaikmodule mit einer Kapazität von 47 Kilowatt Peak installiert, die den 20-kW-Stromspeicher aufladen. Insbesondere in den Sommermonaten versorgen sie die Luft-Wärmepumpe. Für das Heizen im Winter kommt eine Pellet-Anlage zum Einsatz.

Tageslicht bekommt viel Raum

Wenn es um die Nutzung der Sonnenenergie geht, ist es aber mit den PV-Modulen allein noch nicht getan. Sie flankieren die insgesamt neun Lichtbänder, die für zusätzliches natürliches Tageslicht im Innern der Kinderkrippe und in den von der VHS genutzten Räumen sorgen. Dieses Konzept begeistert Andreas Hanrieder nach wie vor. Schließlich profitieren alle Nutzergruppen sehr von dem angenehmen Raumgefühl. Außerdem zeigt sich hier, dass sich die Nutzung eines Daches für Photovoltaik gut mit zusätzlichen Dachverglasungen für mehr Lichteinfall kombinieren lässt.

Andrea Mühleisen leitet das Kinderhaus Bucklberg und weiß die besondere Atmosphäre ebenfalls zu schätzen. Viel Tageslicht bedeutet für sie im Allgemeinen auch viel Aufenthaltsqualität. „Und sollte es einmal zu viel Licht sein, nutzen wir gern die Möglichkeit, die Lichtbandmodule mittels elektrisch gesteuerter Markisen im Handumdrehen zu verschatten, zum Beispiel im Multifunktionsraum des Obergeschosses. Dieser Bereich ist für das Spielen und Turnen ebenso hervorragend geeignet wie für verschiedenste Veranstaltungen“, freut sich Andrea Mühleisen.

Von den Lichtbändern durch begehbare Oberlichter bis ins Erdgeschoss

Das Architekturbüro PP+ war bereits aus anderen Projekten mit den Lösungen von Glasolux gut vertraut und hatte nur positive Erfahrungen gemacht. Daher lag die Empfehlung nahe, den Hersteller aus Bielefeld auch bei der KiTa am Mareisring einzubinden und dessen Kompetenz für Dachverglasungen zu nutzen. Glasolux kalkulierte zunächst sieben Lichtbänder; zwei weitere kamen im Laufe der Planungen hinzu.

Auf einer Seite des Daches verteilen sich fünf Lichtbänder mit einer Breite von 3,32 Metern. Jedes dieser Lichtbänder verfügt über zwei Öffnungsflügel für die Frischluftzufuhr. Insgesamt vier Lichtbänder mit einer Breite von jeweils 4,46 Metern sind auf der anderen Dachseite installiert und von den PV-Modulen umgeben. Alle Fenster sind innen und außen in der Farbe Anthrazit sowie mit Sonnenschutzmarkisen ausgeführt.

Mit eigenem Personal montierte Glasolux die Lichtbänder – wie auch die begehbaren Oberlichter im Innern. Deren Aufgabe besteht darin, möglichst viel Tageslicht, das durch die Lichtbänder ins Obergeschoss fällt, in das Erdgeschoss weiterzuleiten. Sie wurden in den Korridorböden des Obergeschosses installiert.

Zwei Nutzeinheiten kombiniert – erhöhte Brandschutzauflagen

Für Andreas Hanrieder von der Gemeinde sind diese Walk-Ons ein echtes Highlight. Manchen Besuchern erschien der Effekt bei der Eröffnung am 20. September 2024 allerdings zunächst ein wenig befremdlich. „So fanden es einige der anwesenden Herren seltsam, dass die Oberlichter nicht voll transparent, sondern mattiert bzw. laminiert ausgeführt waren. Wir erklärten ihnen aber, dass damit auch die Privatsphäre der Personen gewahrt wird, die sich über die Gläser hinweg bewegen – zum Beispiel die Erzieherinnen. Dieses Argument leuchtete ihnen dann sofort ein“, erklärt der Experte aus dem örtlichen Bauamt mit einem leichten Schmunzeln.

Die Kinderkrippe belegt im Neubau rund drei Viertel der Nutzfläche. Hierzu gehören das komplette Erdgeschoss und die Hälfte des Obergeschosses. Die Volkshochschule nutzt den Rest des 1. Stocks und verfügt über ein separates Treppenhaus, das zugleich als Brandschleuse fungiert.

Zum Hintergrund: Weil in einem der beiden Gebäudeteile zwei Nutzeinheiten für VHS und Kinderkrippe aneinandergrenzen, gelten hier besondere Anforderungen an den Brandschutz. Aus diesem Grund wurden die Walk-Ons hier auf der Unterseite zusätzlich mit Brandschutzgläsern versehen – eine Praxis, mit der Glasolux auch aus anderen Bauvorhaben längst bestens vertraut ist.

Übersicht der eingesetzten Glasolux-Produkte:
o 5 Lichtbänder (Dach), Elementbreite 3.320 mm, Modulhöhe 2.045 mm,
10 Öffnungsflügel (2 pro Lichtband), 5 Sonnenschutzmarkisen
o 2 Lichtbänder (Dach), Elementbreite 4.460 mm, Modulhöhe 1.545 mm,
4 Öffnungsflügel, 2 Sonnenschutzmarkisen
o 2 Lichtbänder (Dach), Elementbreite 4.460 mm, Modulhöhe 2.045 mm,
4 Öffnungsflügel, 2 Sonnenschutzmarkisen
o 9 Markisensteuerungen mit MotorControllern (Dach)
o 2 begehbare Oberlichter (innen): SkyVision Walk-On, 1.000 x 2.000 mm, rutschhemmende Beschichtung aus Glasnoppen, blickdichte Opal-Laminierung – mit Brandschutzelementen
o 2 begehbare Oberlichter (innen): SkyVision Walk-On, 1.000 x 2.000 mm, rutschhemmende Beschichtung aus Glasnoppen, blickdichte Opal-Laminierung – ohne Brandschutzelemente

Weitere Infos: www.glasolux.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Deutschland

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Kurzportrait: GLASOLUX

GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.

Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller innovativer Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Kooperation, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.

Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.

Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbare Verglasungen im Außen- und Innenbereich.

Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.

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Ehemaliger Vierseithof in Wohnhaus mit Künstlertreffpunkt verwandelt

Altes und Authentisches behutsam integriert – Firstverglasung von Glasolux für mehr Wohnkultur

Bayerischer Rundfunk stellt Revitalisierungsprojekt in der Serie „Traumhäuser“ vor

BildNicht nur ein einzigartiges Wohnhaus, sondern zugleich eine Begegnungsstätte für Kulturinteressierte schuf das Künstlerpaar Cordula Utermöhlen und Roland Dierenberger mit der Revitalisierung eines ehemaligen Vierseithofs. Nachdem sie sich bereits rund 40 andere Objekte angeschaut hatten, war es bei diesem Gehöft „Liebe auf den ersten Blick“. Rund um den großen Innenhof wurde den Gebäuden mit Respekt vor ihrer Historie behutsam neues Leben eingehaucht.

Der Bayerische Rundfunk stellt das Sanierungs- und Modernisierungsprojekt am 28. Oktober 2024 im Rahmen seiner Serie „Traumhäuser“ unter dem Titel „Ein Vierseithof wird Kreativquartier“ vor. In der Mediathek des BR ist die Episode Nr. 5 der 7. Staffel bereits verfügbar.

Bad Rodach-Roßfeld / Bielefeld. Landwirtschaft wird auf dem 1864 gegründeten Vierseithof im oberfränkischen Bad Rodach-Roßfeld bereits seit den Fünfzigerjahren nicht mehr betrieben. Stattdessen wird dort nun der Austausch über Kunst und Literatur kultiviert.

Das Künstlerpaar Cordula Utermöhlen und Roland Dierenberger beschloss zu Beginn der Corona-Pandemie, München den Rücken zu kehren und sich in einem neuen, größeren Domizil noch freier zu entfalten. Nachdem die Malerin und der Schriftsteller sich rund 40 verschiedene Objekte in ganz Bayern angeschaut hatten, fiel die Entscheidung für den Vierseithof bereits beim ersten Betreten des Geländes. „Wir sind hier die Einfahrt hochgefahren und wussten gleich: Hier sind wir zu Hause“, erinnert sich Roland Dierenberger. Viel Platz zur Selbstverwirklichung, das Landleben und die Möglichkeit, eine Begegnungsstätte für Kulturinteressierte verschiedenster Sparten zu schaffen – all dies fanden sie inmitten des Dorfes Roßfeld vor.

Von der Landwirtschaft über den Jagdsitz zum Kulturtreffpunkt

Das Ensemble in nächster Nähe zum ehemaligen Zonenrandgebiet an der Grenze Bayerns zu Thüringen war damals äußerst renovierungsbedürftig und diente vor seiner letzten Leerstands-Phase als Jagdsitz. Zwei Scheunen, ein Stall und ein mittlerweile als Ferienwohnung genutztes Wohnhaus bildeten zusammen den Vierseithof, für den eine landwirtschaftliche Nutzung rund um das Dorf herum typisch ist.

Cordula Utermöhlen und Roland Dierenberger sahen hierin weit mehr als nur ihren individuell gestalteten Alterswohnsitz und investierten neben dem Erlös aus dem Verkauf des Münchener Hauses viel Eigenleistung in die Revitalisierung. 2023 waren die wesentlichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten so weit abgeschlossen, dass sie selbst einziehen und ihre ersten Kunstveranstaltungen organisieren konnten, „darunter auch ein internationales Kunstfest“, sagt Cordula Utermöhlen.

Regelmäßig verwandelt sich neben den Ausstellungsräumen in einer ehemaligen Scheune auch der Innenhof in eine Galerie. Das „Fledermauskino“ lockt in den Sommermonaten cineastisch Interessierte aus dem Dorf, der Region oder sogar über die Region hinaus unter die Arkade des in seiner Grundsubstanz original erhaltenen Vierseithofs. Die Besitzer nennen ihn inzwischen „Birnenhof“ – nach den alten Obstbäumen, die die Gebäude säumen.

Mit Schiefer verkleidetes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1864 lädt zum Verweilen ein

„Außerdem haben wir in einem früheren mit Schiefer verkleidetem Wohnhaus, in dem wir übergangsweise selbst gewohnt haben, eine großzügige Ferienwohnung eingerichtet. Sie besteht aus drei Schlafzimmern, Küche und Bad, und so können bis zu sechs Personen zu den Veranstaltungen, oder als Feriengäste jederzeit hier übernachten“, sagt Cordula Utermöhlen.

Ein weiteres Fachwerkhaus, angrenzend an das Wohnhaus mit der Ferienwohnung, wurde 1719 erstmals urkundlich erwähnt und dürfte damit deutlich älter sein als der Rest des Hofes.

Neuer „Wohnstall“ – architektonisches Highlight mit Firstverglasung

Architektonisch noch spannender ist der ehemalige Kuhstall, der um 1900 erbaut und nunmehr zum „Wohnstall“ umfunktioniert wurde. Verglichen mit den anderen Bestandsgebäuden, wurde hier insgesamt stärker in die Substanz eingegriffen – zugunsten der Wohnlichkeit wie auch der Energieeffizienz.

Um eine besondere Atmosphäre zu schaffen, bedurfte es vorab größerer Umbaumaßnahmen, nicht zuletzt in Bezug auf den Lichteinfall. „Der erste Eindruck im Inneren des Stalls war von Dunkelheit geprägt. Aber unsere Architektin Andrea Engelbrecht sah das Potenzial und empfahl uns, die Decke, zu entfernen. Wir ließen lediglich den Dachstuhl und die Tragebalken des Obergeschosses bestehen. Nach dem Sandstrahlen aller Balken hatten wir die Gewissheit, dass sie immer noch tragfähig genug waren, und so konnten alle Originalbalken erhalten bleiben. Es entstand ein großer offener Raum mit Sicht vom Erdgeschoss durch die tragenden Balken der Decke des Obergeschosses bis in den Dachstuhl.

An den beiden Stirnseiten des Dachgeschosses blieben die darunter liegenden Gewölbe-Decken erhalten, um dort die Schlafzimmer unterzubringen – verbunden über einen Holzsteg mit absturzsicherem Geländer im Industriedesign. Schwindelfrei zu sein, ist hier von Vorteil, denn links und rechts des Steges schaut das Paar hinunter ins Wohnzimmer. Doch immerhin ist der Steg tagsüber allein schon wegen der genau darüber platzierten Dachverglasung gut beleuchtet.

Die großen Räume im Erdgeschoss waren jedoch nach dem Entfernen des Bodens immer noch recht dunkel, und der im Vorfeld berechnete Sonnenverlauf ließ uns auch kein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Die Lösung bestand in einer Firstverglasung in der Mitte des Wohnstalls“, sagt Cordula Utermöhlen.

Hierbei half die Erfahrung des Architekturbüros Engelbrecht aus Triftern. Andrea Engelbrecht kannte bereits aus anderen Projekten die Verglasung von Glasolux aus Bielefeld und empfahl für dieses Gebäude ein Überfirst-System mit einer Länge von gut fünf Metern. So gelangt viel natürliches Tageslicht aus der Mitte des Daches durch die Dachbalken ins Wohnzimmer.
Ein Highlight ihres neuen Lebensmittelpunktes ist ein stylisher Grundofen im Erdgeschoss, der mit dem Aufgang ins Dachgeschoss verschmilzt und dem Ambiente nicht nur viel Wärme im technischen Sinn, sondern auch Behaglichkeit verleiht.

Wohnlichkeit trifft Energieeffizienz

Die Firstverglasung nimmt die Dachneigung von 35 Grad auf und ist 1,8 Meter hoch. Zu beiden Seiten sind jeweils fünf dreifach verglaste Module integriert. Zwei Module lassen sich bequem elektronisch gesteuert öffnen. Die Aluminiumprofile in der Farbe RAL 7016 harmonieren optisch mit dem Stahlgeländer entlang des Laufsteges und den. Im Frühjahr 2023 wurde die Firstverglasung von Glasolux komplett vorgefertigt angeliefert und vor Ort montiert.

Die Bayerische Architektenkammer zeichnete die Revitalisierung 2024 hierfür im Rahmen der Initiative „KlimaKulturKompetenz im Bereich Energieeffizienz und Baukultur aus. Darüber hinaus prämierte auch die Initiative Rodachtal die „vorbildliche Sanierung historischer Gebäude“ im September 2024.

Für das gesamte Revitalisierungsprojekt gilt: „Altes und Authentisches behutsam in das neue Nutzungskonzept integrieren. So haben wir das Fachwerk und die Schieferverkleidung eines Gebäudeteils erhalten, haben neue Fenster in Anlehnung an die vorhandenen alten Fenster eingebaut und an der Außenhaut der Gebäude ansonsten wenig verändert. Unsere Nachbarn sagen, dass sich äußerlich am Vierseithof nichts geändert hat, was sie sehr begrüßen. Und wenn sie uns besuchen, honorieren sie, dass der historische Hof vor dem Verfall gerettet wurde“, freut sich Cordula Utermöhlen.

Weitere Infos: www.glasolux.com

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Kurzportrait: GLASOLUX

GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.

Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller innovativer Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Kooperation, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.

Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.

Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbare Verglasungen im Außen- und Innenbereich.

Die enge Kooperation mit namhaften Architekten, dem Baufachhandel und Fachhandwerkern bildet eine wichtige Grundlage für die Inspirationen zu neuen, innovativen Produkten.

www.glasolux.com

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Erfüllung eines „Rotklinkertraums“ in Hamburg-Blankenese – mit vier Oberlichtern von Glasolux

Den Charme der historischen Rotklinkervilla erhalten und durch einen modernen Anbau für maximale Wohnlichkeit ergänzen: Dies war das Ziel des Sanierungsprojekts inklusive Anbau in Hamburg-Blankenese.

BildHamburg / Bielefeld. Nach gut zwei Jahren Sanierung und Renovierung inklusive Um- und Anbau war es im Juni 2024 so weit: Die Familie Hauschildt konnte in ihr neues Zuhause, eine wiederhergestellte Rotklinkervilla im Hamburger Stadtteil Blankenese, einziehen. Beschauliche Fischerhäuser mit Fachwerk und Vorkriegsvillen prägen das Erscheinungsbild dieser bevorzugten Wohngegend an der Unterelbe. Die berühmte „Hamburger Kaffeemühle“ mit ihrem nahezu quadratischen Grundriss, der würfelähnlichen Gebäudeform, der verklinkerten Fassade und dem relativ steilen Zelt- oder Walmdach dürfte für den Bestandsbau Pate gestanden haben, der für das neue Heim der vierköpfigen Familie aufwändig umgestaltet und durch den Anbau erweitert wurde.

Mit dem Umzug erfüllte sich endlich ihr lang gehegter „Rotklinkertraum“. Unter diesem Namen führt die Hausherrin, Natascha Hauschildt, auf Instagram ein Bautagebuch. Es bietet den Followern spannende Einblicke in den Baufortschritt und beleuchtet die handwerklichen Hintergründe.

Licht und Beleuchtung spielen auch in einem anderen Sinne eine wesentliche Rolle – insbesondere für den modernen Anbau auf der Nordseite der 1933 errichteten Rotklinkervilla. Hier galt es, möglichst viel natürliches Tageslicht in den Innenraum zu leiten, und zwar nicht nur durch seitliche Fenster, sondern auch mithilfe von vier Oberlichtern des Bielefelder Herstellers Glasolux.

Abweichung vom vorherrschenden Baustil schafft neue Freiheiten

Dies war nur durch eine genehmigte Abweichung von der vor Ort gültigen „Gestalterischen Erhaltungssatzung“ der Hansestadt möglich. Peer Schwenke vom Hamburger Architekturbüro scoopstudio wurde von den Eigentümern mit der Planung aller Baumaßnahmen beauftragt und blickt zurück: „Die Rahmenbedingungen sahen ursprünglich vor, den für Blankenese typischen baulichen Charakter zu bewahren, und beinhalteten neben den vorgesehenen Farben für die Fassaden auch ein Sattel- oder Walmdach mit mindestens 20 Grad Neigung, und zwar auch für den Anbau. Dies hätte optisch allerdings einen seltsamen Eindruck erweckt – als habe man vor das Haus nochmals eine kleinere Version der Villa gestellt. Und so wurde der Antrag gestellt und auch bewilligt, den Anbau abweichend vom Baustil des Hauptgebäudes zu gestalten. Aus diesem Grund konnten wir diesen Erweiterungsbau mit einem Flachdach versehen, der neben den Kiesel- und Begrünungsstreifen auch genug Raum für die vier Oberlichter bietet. So gelang es uns, diesen Gebäudeteil auf der Nordseite im Innern mit viel natürlichem Tageslicht erstrahlen zu lassen.“

Auf Vorschlag von scoopstudio wurde der Anbau in Holzständerbauweise mit einer Massivholzdecke und der fein strukturierten Holzschindel-Fassade ausgeführt. Die Bauherren waren sofort einverstanden, hierbei auf eine ökologische Bauweise mit komplett unbehandelten und wiederverwertbaren Hölzern zu setzen.

Bauliche Veränderungen aus den Nachkriegsjahren zurückgedreht

Umfangreiche Sanierungen betrafen das zweigeschossige Bestandsgebäude, das nach dem Zweiten Weltkrieg schon einmal umgebaut worden war. Die damaligen Eigentümer teilten das Haus in zwei Wohneinheiten auf, weshalb beispielsweise das Treppenhaus verlegt wurde. Ein wesentlicher Schritt bestand nun darin, diese beiden Einheiten im Rahmen des Umbaus wieder zusammenzulegen.

Im Ergebnis wurden hierbei nicht nur viele dieser Änderungen rückgängig gemacht, sondern dem gesamten Haus eine neue Anmutung verliehen, wie Peer Schwenke ausführt: „Während die Treppe früher eher versteckt lag, haben wir unter anderem durch die Öffnung der Decke zum Obergeschoss einen großzügigen, zentralen Raum geschaffen. Hier übernimmt die freie Treppe nun eine prominente Rolle. Mit diesem Kniff haben wir die Kommunikation zwischen den Geschossen hergestellt und – gerade in Kombination mit dem aktuellen Anbau – eine völlig neue Raumqualität für das Leben auf den rund 300 Quadratmetern erzielt.“

Ein in den späten Achtzigerjahren errichteter Anbau wurde in diesem Zuge abgerissen und die alte Ölheizung durch eine neue, zeitgemäße Wärmepumpe ersetzt, die heute u. a. eine Fußbodenheizung versorgt. In dem sanierten Gebäudeteil haben das Wohnzimmer, das Treppenhaus und eine Garderobe sowie Kinder- und Gästezimmer ihren Platz gefunden.
Eine breite seitliche Glasfuge bildet die Verbindung zwischen Alt- und Neubau, in dem sich die große Wohnküche und der Elternwohnbereich befinden. Diese Seitenverglasung und das SkyVision Fixed Oberlicht von Glasolux sorgen zusammen für einen lichtdurchfluteten Übergang zwischen den beiden Gebäudeabschnitten.

„Minimalistische Optik, passend für hochwertige Wohngebäude“

„Dieses Dachfenster schafft einen sehr speziellen Lichteinfall und somit auch eine besondere Atmosphäre. Dank seiner Elementaußenmaße mit einer Breite von 67 Zentimetern und einer Länge von 3,25 Metern besitzt es ein außergewöhnliches Format. Wir hatten zuvor bereits einige Male mit Produkten von Glasolux gearbeitet und gute Erfahrungen mit ihnen gemacht, weil sie ganz flexibel auf das gewünschte Maß hin gefertigt werden. Während andere Anbieter nur quadratische Fenster liefern können, hatten wir hier im Rahmen der Planungen für unsere Kunden sehr viel Freiheit. Außerdem schätzen wir sehr, dass die Rahmen von unten kaum sichtbar sind. Diese minimalistisch anmutende Optik ist gerade für moderne, hochwertige Wohngebäude sehr passend“, meint Peer Schwenke.

Das Elternschlafzimmer im Anbau wurde ebenfalls mit einem Glasolux-Oberlicht versehen, und zwar mit der SkyVision Linear Ecoline-Variante, die aus zwei Modulen besteht und insgesamt 950 x 4.180 mm misst (Elementaußenmaß). Direkt über dem Kopfende des Bettes platziert, bietet es bei Nacht einen freien Blick in den Sternenhimmel. Die beiden Module lassen sich dank integrierter Motorsteuerung komfortabel öffnen. „Wir sind im Frühsommer eingezogen und haben dies bereits gern genutzt, denn die leichte Brise, die das Schlafzimmer sanft durchströmt, ist sehr angenehm“, sagt Natascha Hauschildt. Tagsüber sorgt ein Wabenplissee bei Bedarf für Verschattung und Abkühlung.

Kostbares Tageslicht durch Oberlichter hinzugewonnen

Wegen der Ausrichtung des Erweiterungsgebäudes nach Norden ist Tageslicht gerade auch im dortigen Badezimmer kostbar. Deshalb gibt es außer dem herkömmlichen Fenster in der Hauswand zusätzlich ein SkyVision Comfort Ecoline-Oberlicht, das sich ebenfalls über einen Kettenmotor öffnen lässt. Mindestens ebenso wichtig ist das beinahe baugleiche Modell in der Ankleide neben dem Elternschlafzimmer, wo das Dachfenster die einzige Quelle natürlichen Lichts ist – und dies ist nach Meinung der Hausbesitzer unerlässlich, um sich in den eigenen vier Wänden rundum wohlzufühlen.

Natascha und Mario Hauschildt sind sehr zufrieden mit der Wahl, die das Architekturbüro getroffen hat. „Wir kannten uns mit diesen Lösungen nicht aus, haben aber ganz auf den Architekten vertraut. Und es war richtig! Die Fenster sehen einfach wunderbar aus – wertig und stabil, dabei aber nicht schwerfällig, sondern sehr elegant.“ Auch wenn die Revitalisierung der Rotklinkervilla ein wenig länger gedauert hat als geplant, sind die Hausbesitzer doch mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Der Rotklinkertraum lebt!“

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GLASOLUX plant, entwickelt, produziert und vertreibt Dachfenstersysteme und begehbare Bodenverglasungen für das Business, Kommunen und den privaten Bereich.
Beheimatet im ostwestfälischen Bielefeld, verfügt GLASOLUX über langjährige Erfahrung in der Planung, Fertigung und Montage von Dachverglasungen – auch für die Realisierung anspruchsvollster Projekte.

Durch die Zusammenarbeit mit Vitral, einem dänischen Hersteller innovativer Dachverglasungssysteme (seit 2018 Tochterunternehmen von VELUX), wurde der deutschlandweite Vertrieb von exklusiven Dachverglasungen aufgenommen. Schnell zeigten sich die Synergie-Effekte dieser partnerschaftlichen Kooperation, so dass schon nach kurzer Zeit der gesamte europäische Raum bedient werden konnte.

Anfang 2019 wurde diese Zusammenarbeit auf VELUX ausgeweitet. GLASOLUX plant und vertreibt somit – zusätzlich zu den auf Maß gefertigten Tageslichtsystemen – Verglasungsmodule in Standardformaten für VELUX Commercial.

Neben den klassischen Produkten werden immer häufiger ausgefallene Verglasungen für exklusive Bauvorhaben angefragt. Mit handwerklicher Erfahrung und technischer Experimentierfreude erstellt GLASOLUX innovative Lösungen. Heute ist das mittelständische Unternehmen ein gefragter Partner für unterschiedlichste Verglasungen in Flach- und Steildächern sowie begehbare Verglasungen im Außen- und Innenbereich.

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