Tag Archives: Denkmalschutz

Uncategorized

Karikaturist Marcel Bender macht historische Kirche zu Atelier und Wohnhaus

Kunst trifft Historie: Karikaturist Marcel Bender verwandelt eine ehemalige Kirche von 1775 in ein außergewöhnliches Atelier und Wohnhaus – und erfüllt alte Mauern mit neuem Leben.

BildKunst zieht in die Kirche: Karikaturist Marcel Bender macht historische Kirche von 1775 zu Atelier und Wohnhaus

Wo früher Gottesdienste gefeiert wurden, entsteht heute Kunst: Der Schnellzeichner, Karikaturist und Diplom-Designer Marcel Bender verwandelt eine ehemalige Kirche aus dem Jahr 1775 in einen außergewöhnlichen Ort zum Leben und Arbeiten. Die „Atelierkirche“ soll dabei weit mehr werden als nur ein privates Wohnhaus – sie wird zum kreativen Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens.

Fast 250 Jahre Geschichte, hohe Kirchenwände, historische Architektur – und mittendrin Staffeleien, Zeichenpapier und neue Kunstwerke. Mit dem Umbau einer ehemaligen Kirche zu Atelier und Wohnhaus verwirklicht sich der Karikaturist und Schnellzeichner Marcel Bender ein außergewöhnliches Projekt.

Unter dem Namen „Atelierkirche“ entsteht ein Ort, an dem historische Bausubstanz und zeitgenössische Kunst unmittelbar aufeinandertreffen.

Ein Atelier, das selbst Geschichte erzählt

Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1775. Seine besondere Architektur und sein historischer Charakter sollen beim Umbau nicht verschwinden – im Gegenteil. Ziel ist es, die Geschichte des Gebäudes sichtbar zu erhalten und gleichzeitig eine völlig neue Nutzung hineinzubringen.

So wird aus einem ehemaligen Gotteshaus ein persönlicher Lebensraum, Atelier und kreativer Arbeitsplatz.

„Mich fasziniert der Gedanke, neue Kunst in einem Gebäude entstehen zu lassen, das selbst schon fast 250 Jahre Geschichte erlebt hat“, sagt Marcel Bender. „Ich möchte die Kirche nicht zu einem gewöhnlichen Wohnhaus machen. Ihr Charakter soll erhalten bleiben. Gleichzeitig soll man spüren, dass hier heute wieder etwas Neues entsteht.“

Der Umbau erfolgt deshalb mit besonderem Blick auf die historische Substanz. Farben, Materialien und Veränderungen werden auf den Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes abgestimmt. Historisches soll bewahrt werden, ohne dass die Kirche zum Museum wird.

Vom Kirchenraum zum Künstleratelier

Der ehemalige Kirchenraum bietet dafür eine außergewöhnliche Kulisse. Wo einst die Gemeinde zusammenkam, entstehen künftig Zeichnungen, Karikaturen, Illustrationen und freie künstlerische Arbeiten.

Für Bender ist die Atelierkirche damit auch ein Gegenentwurf zum klassischen Künstleratelier.

Nicht ein neutraler weißer Raum bildet den Hintergrund seiner Arbeit, sondern ein Gebäude mit eigener Geschichte, Atmosphäre und Identität.

Dabei soll die Atelierkirche zukünftig nicht ausschließlich privater Rückzugsort bleiben. Denkbar sind auch Zeichenkurse und besondere Kunstformate vor Ort, die das historische Gebäude mit kreativem Leben füllen.

Als Schnellzeichner auf Veranstaltungen in Deutschland, Europa und darüber hinaus

Marcel Bender arbeitet seit vielen Jahren professionell als Schnellzeichner und Karikaturist. Auf Veranstaltungen zeichnet er Menschen innerhalb weniger Minuten und macht damit den Entstehungsprozess selbst zum Erlebnis.

Seine Arbeit führte ihn zu Firmenveranstaltungen, Messen, Feiern und internationalen Events. Einer seiner außergewöhnlichsten Auftritte führte ihn beispielsweise nach Marrakesch zu einer mehrtägigen Veranstaltung im Umfeld der Afrikanischen Union.

Das Besondere an seiner Arbeit: Kunst entsteht nicht abgeschottet im Atelier, sondern unmittelbar vor Publikum.

Genau dieser Gedanke soll künftig auch die Atelierkirche prägen.

Neben seiner Tätigkeit auf Veranstaltungen vermittelt Bender sein Wissen außerdem in Online-Zeichenkursen. Perspektivisch sollen die digitalen Angebote durch Präsenzkurse und weitere künstlerische Formate in der Atelierkirche ergänzt werden.

Wenn ein altes Gebäude ein neues Kapitel beginnt

Hinter dem Projekt steckt dabei nicht nur eine ungewöhnliche Immobilienidee.

Die Atelierkirche steht auch für einen persönlichen und künstlerischen Neuanfang.

Nach einem tiefgreifenden privaten Umbruch entschied sich Bender bewusst dafür, einen Ort zu schaffen, an dem Wohnen, Kunst und berufliche Zukunft zusammenfinden.

Aus einem Gebäude, dessen ursprüngliche Nutzung längst Geschichte ist, entsteht damit etwas Neues – ohne seine Vergangenheit auszulöschen.

„Vielleicht passt gerade deshalb eine alte Kirche so gut zu diesem neuen Abschnitt“, sagt Bender. „Das Gebäude verändert sich – und trotzdem bleibt seine Geschichte ein Teil von ihm.“

Kunst in alten Gemäuern

In den kommenden Monaten wird sich die Atelierkirche Schritt für Schritt weiterentwickeln. Neben dem Umbau und der Restaurierung soll auch die künstlerische Nutzung wachsen.

Für Bender ist das Gebäude dabei längst selbst Teil seines künstlerischen Projekts geworden.

Eine Kirche von 1775. Ein Karikaturist des 21. Jahrhunderts. Und die Frage, was entsteht, wenn fast 250 Jahre Geschichte auf neue Kunst treffen.

Die Antwort darauf entsteht gerade – Strich für Strich.

Über Marcel Bender

Marcel Bender ist Diplom-Designer, Schnellzeichner, Karikaturist und Illustrator. Seit rund zwei Jahrzehnten zeichnet er live auf Veranstaltungen und verbindet dabei Porträt, Karikatur und Entertainment. Seine Auftritte führen ihn zu privaten und geschäftlichen Veranstaltungen in Deutschland und international.

Neben seiner Tätigkeit als Live-Künstler gibt er sein Wissen in Online-Zeichenkursen weiter und beschäftigt sich mit freier Malerei und Illustration.

Mit der Atelierkirche, einer ehemaligen Kirche aus dem Jahr 1775, entsteht nun ein außergewöhnlicher neuer Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit.

Themen und Möglichkeiten für die redaktionelle Berichterstattung

Für Redaktionen bieten sich unter anderem Reportagen und Beiträge zu folgenden Themen an:

* Vom Gotteshaus zum Künstleratelier: der Umbau einer Kirche von 1775
* Wohnen und Arbeiten in einem historischen Kirchengebäude
* Denkmalschutz und moderne Nutzung
* Besuch im Atelier eines professionellen Schnellzeichners und Karikaturisten
* Wie eine Karikatur innerhalb weniger Minuten entsteht
* Kunst und Kreativität in historischen Räumen
* Ein außergewöhnlicher persönlicher und künstlerischer Neuanfang
* Aufbau einer neuen Kunst- und Zeichenschule mit Online- und zukünftigen Präsenzangeboten
* Fotostrecke oder Video-Reportage über die Atelierkirche und ihren Umbau

Interviews, Foto- und Filmaufnahmen sowie ein Besuch der Atelierkirche sind nach Absprache möglich.

Pressekontakt

Marcel Bender
Schnellzeichner · Karikaturist · Diplom-Designer
Atelierkirche

Telefon: 0160/98509740

info@marcelbender.de

www.marcelbender.de

www.sketchtrix.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Schnellzeichner Marcel Bender
Herr Marcel Bender
Kirchplatz 1
64846 Groß-Zimmern
Deutschland

fon ..: 0160/98509740
web ..: https://www.marcelbender.de
email : info@marcelbender.de

Marcel Bender ist Diplom-Designer, Schnellzeichner, Karikaturist und Illustrator. Seit über zwei Jahrzehnten zeichnet er live auf Veranstaltungen und verbindet dabei Porträt, Karikatur und Entertainment. Seine Auftritte führen ihn zu privaten und geschäftlichen Veranstaltungen in Deutschland und international.

Neben seiner Tätigkeit als Live-Künstler gibt er sein Wissen in Online-Zeichenkursen weiter und beschäftigt sich mit freier Malerei und Illustration.

Mit der Atelierkirche, einer ehemaligen Kirche aus dem Jahr 1775, entsteht nun ein außergewöhnlicher neuer Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit.

Pressekontakt:

Schnellzeichner Marcel Bender
Herr Marcel Bender
Kirchplatz 1
64846 Groß-Zimmern

fon ..: 0160/98509740
email : info@marcelbender.de

Uncategorized

Transformation mit Weitblick – Chancen nachhaltiger Entwicklung in der BER-Flughafenregion

Die Entwicklung der Flughafenregion zeigt sich besonders eindrucksvoll dort, wo aus historischen Standorten neue Lebensräume entstehen.

BildSchönefeld, 20. Juli 2026 – Die Flughafenregion steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Ehemalige Industrie- und Militärflächen werden zu Wohn- und Lebensräumen. Rangsdorf zeigt beispielhaft, wie Kommunen diesen Transformationsprozess erfolgreich gestalten können.

Mit dem neuen Quartier BUC-36 entsteht auf dem ehemaligen Bücker-Gelände ein modernes Wohngebiet mit rund 1.000 Wohnungen für etwa 2.500 Menschen. Neben Wohnraum werden eine neue Oberschule, Sportanlagen, ein Jugendclub sowie öffentliche Freiräume geschaffen. Historische Gebäude wie die denkmalgeschützte Einfliegerhalle oder der Motorenprüfstand bleiben erhalten und werden behutsam für neue Nutzungen umgebaut. So verbindet das Projekt Denkmalschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und moderne Architektur. Als Vorzeigeprojekt wurde BUC-36 bereits mehrfach prämiert: Erst wurde es mit dem ICONIC AWARD 2021: Innovative Architecture in der Kategorie „Urban Planning“ ausgezeichnet, zuletzt konnte sich BUC-36 auch den German Design Award 2026 sichern.

Aus Alt mach Neu
„Die Flughafenregion wächst dynamisch“, sagt Helmut Barthel, Vorsitzender des Dialogforums, „damit entstehen Herausforderungen, die innovative Lösungen erfordern. Das ehemalige Bücker-Gelände zeigt eindrucksvoll, wie aus einem historisch bedeutsamen Standort, der jahrzehntelang eine Siedlungsbrache war, bis 2030 ein lebendiges Quartier wird – und das mit höchsten Ansprüchen an die Wohnqualität. Solche erfolgreichen Projekte sind wichtig, besteht doch in unserer wachsenden Region ein hoher Flächenbedarf und eine Flächenkonkurrenz zwischen Wohnen, Wirtschaft und Verkehr. Wenn es gelingt, bestehende Siedlungsflächen einer neuen, zeitgemäßen Nutzung zuzuführen, nutzt das dem sparsamen Umgang mit der knappen Ressource Boden.“

In eine neue Zukunft
Auch Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher sieht in der Entwicklung weit mehr als ein Wohnungsbauprojekt: „Mit BUC-36 schaffen wir nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern entwickeln ein ganzes Quartier mit Schule, Sport- und Freizeitangeboten sowie einer leistungsfähigen Infrastruktur. Gleichzeitig bewahren wir die Geschichte dieses besonderen Ortes und führen sie in eine neue Zukunft. Davon profitiert die gesamte Gemeinde.“

Geschichtsträchtiger Ort wird transformiert
Das ehemalige Bücker-Gelände gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten der Region. Ab 1935 produzierte die Bücker-Flugzeugbau GmbH hier ihre bekannten Schul- und Sportflugzeuge. Während des Zweiten Weltkriegs erhielt das Werk Rüstungsaufträge; zugleich wurden Zwangsarbeiter eingesetzt. Von Rangsdorf startete am 20. Juli 1944 Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu seinem Attentat auf Adolf Hitler in die „Wolfsschanze“. Nach dem Krieg nutzten sowjetische Streitkräfte das Gelände bis 1994. Heute wird dieser historisch bedeutsame Ort schrittweise in ein nachhaltiges Wohnquartier transformiert.

Region mit Potenzialen
Das Projekt verdeutlicht zugleich die Potenziale der Flughafenregion. Zahlreiche ehemalige Militär-, Gewerbe- und Flughafenflächen bieten die Möglichkeit, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, historische Bausubstanz zu erhalten und nachhaltige Stadtentwicklung mit kurzen Wegen, moderner Infrastruktur und hoher Lebensqualität zu verbinden. Rangsdorf zeigt, wie dieser Wandel gelingen kann – als gemeinsames Projekt einer wachsenden Region.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Berlin-Brandenburg Area Development Company GmbH (BADC)
Herr Georg Balzer
Mittelstraße 11
12529 Schönefeld
Deutschland

fon ..: +49 30 8092 2196
web ..: https://www.dialogforum-ber.de/
email : georg.balzer@badc-gmbh.de

Über das Dialogforum Airport Berlin Brandenburg

Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Dialogforum Airport Berlin Brandenburg (KAG DF) ist seit 2006 eine zentrale Kommunikations- und Kooperationsplattform der Kommunen in der Flughafenregion und der drei anliegenden Berliner Bezirke mit dem Flughafenbetreiber sowie der BADC. Die Länder Berlin und Brandenburg und die beteiligten Landkreise sind beratende und unterstützende Mitglieder. Aufgabe des Dialogforums ist es, einen Raum für einen transparenten Dialog zwischen den Mitgliedern anzubieten, gegenseitiges Vertrauen zwischen den Akteuren aufzubauen, Entwicklungsziele zu vereinbaren und einen Interessenausgleich zu befördern.

Pressekontakt:

Berlin-Brandenburg Area Development Company GmbH (BADC)
Herr Georg Balzer
Mittelstraße 11
12529 Schönefeld

fon ..: +49 30 8092 2196
email : georg.balzer@badc-gmbh.de

Uncategorized

Dachschiebefenster statt Gaube: Maßgeschneiderte Lösung für den Dachspitz-Ausbau im Sinne des Denkmalschutzes

Maßgeschneiderte Pfosten-Riegel-Konstruktion von LiDEKO: Sonderkonstruktion unterstützt Schaffung von Wohnraum unter besonderen Vorzeichen im Münchner Glockenbachviertel:

BildKurze Zusammenfassung dieser Pressemitteilung:

Die Belange des Denkmalschutzes mit der Schaffung neuen, komfortablen Wohnraums in Einklang zu bringen, ist nicht immer einfach. Gerade weil der Einbau von Dachgauben unter solchen Bedingungen häufig ausgeschlossen ist, braucht es eine Alternativlösung. Diese hat der Osnabrücker Hersteller LiDEKO mit einer maßgeschneiderten Sonderkonstruktion gefunden, die dem Dachspitz in einem Münchner Gebäude ein Maximum an Licht und Luftaustausch ermöglicht.

Osnabrück / München. Einerseits ist das Bauen im Bestand eine wichtige Waffe im Kampf gegen den nach wie vor grassierenden Wohnungsmangel – gerade in Metropolen wie München. Andererseits können Hausbesitzer, die zusätzlichen Wohnraum schaffen wollen, schnell mit Vorgaben des Denkmalschutzes anecken. Das Beispiel des Ausbaus eines Dachspitzes und des Einbaus großer Dachschiebefenster zeigt, wie sich die verschiedenen Anforderungen dennoch miteinander harmonisieren lassen.

Nach mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit als Architektin in Berlin kehrte Magdalena Allekotte im Herbst 2025 nach München zurück. Dort übernahm sie die Planung des Dachspitzausbaus sowie die Abstimmung mit dem Denkmalamt.

„Da die Dachschräge bereits beim 3. OG beginnt, sprechen wir beim darüber liegenden Raum nicht von einem Dachgeschoss, sondern von einem Dachspitz“, erläutert die Architektin.

Bauen im Bestand ist ihr Spezialgebiet, und so sah sie ein großes Potenzial, um Wohnraum in bester Lage und mit hoher Lebensqualität zu schaffen. Der Grundriss hat 100 qm; unter Berücksichtigung der Dachschräge beträgt die anrechenbare Nutzfläche rund 80 qm. Zuvor war der Dachspitz zweigeteilt: Eine Hälfte diente als Trockenspeicher, wo nur Wäsche aufgehängt wurde. Die zweite Hälfte wurde kaum genutzt. Erst mit der Zusammenführung beider Teilbereiche und der Modernisierung konnte hier vollwertiger Wohnraum geschaffen werden.

Der ursprüngliche Entwurfsansatz sah vor, den Dachspitz mit Gauben auszubauen und so für mehr Lichteintrag und Wohnkomfort zu sorgen. Es zeigte sich jedoch schnell, dass dies mit dem Denkmalschutz, unter dem das Gebäude steht, nicht vereinbar ist.

Überraschende Lösung: Schienen bleiben – aber unsichtbar

Es musste also eine andere Lösung her. Ein Bekannter, der ebenfalls Architekt ist, berichtete ihr von seinen positiven Erfahrungen mit Dachschiebefenstern von LiDEKO, die in vielen Fällen eine genehmigungsfähige Alternative zu Dachgauben darstellen können. Und sie bieten einen weiteren großen Vorteil: Da die Fensterflügel – anders als bei üblichen Dachflächenfenstern – beim Öffnen über ein spezielles Schienensystem zur Seite geschoben werden, verschwinden sie komplett aus dem Blickfeld. Die Aussicht, damit ein Maximum an Tageslicht und Lufteintrag zu erzielen, überzeugte Magdalena Allekotte sofort.

Das Problem: Das Schienensystem, wie LiDEKO es standardgemäß für solche Projekte montiert, war aus Gründen des Denkmalschutzes ebenfalls so nicht gestattet, denn auf der Dachhaut durften keine Schienen das Bild stören.

Im Austausch mit den Technikern von LiDEKO offenbarte sich frühzeitig eine für alle Beteiligten gute Alternative. Daniel Lüdeke, Zimmerermeister und Abteilungsleiter für die Dachfenstersysteme, übernahm die Beratung. Für andere Objekte hatte er bereits mit Pfosten-Riegel-Konstruktionen gearbeitet, bei denen die LiDEKO Dachschiebefenster mit festen Scheiben zu langen Lichtbändern kombiniert wurden. Auf dieser Basis entwickelte er im Rahmen dieses individuellen Auftrags eine maßgeschneiderte Lösung: Durch einen smarten Kniff wurden die Schienen durch eine Sonderkonstruktion verdeckt.

„Auf den Punkt gebracht, bestand die Lösung darin, nicht auf die Schienen zu verzichten, diese aber sozusagen unsichtbar zu machen“, schaut Daniel Lüdeke auf die Planungsphase zurück.
So wurden feste Fensterelemente mit LiDEKO Dachschiebefenstern per Pfosten-Riegel-System verbunden. Dabei sind die für das Öffnen und Schließen der Schiebefenster benötigten Schienen jeweils auf den festen Fensterelementen platziert. Ein spezieller Rahmen deckt die Technik optisch harmonisch – und dem Denkmalschutz entsprechend – ab.

Drei Kombinationen aus Dachschiebefenstern und festen Glaselementen

Insgesamt drei Fensterkombinationen wurden so erstellt: Auf der Hofseite des Gebäudes wurden links und mittig jeweils die einflügeligen Classic-Versionen der LiDEKO Dachschiebefenster genutzt. Das bedeutet, dass die Fensterflügel beim Öffnen jeweils über ein 58,4 cm breites, fest installiertes Fensterelement gleiten und damit für den Nutzer komplett aus dem Sichtfeld verschwinden. Die Classic-Fenster sind 1,50 m breit und 2,25 m hoch. So profitieren die Bewohner des Dachgeschosses auf Wunsch von viel Licht und Luftaustausch.

Der Effekt der beiden kleineren Classic-Fenster von LiDEKO ist bei der größeren Premium-Variante noch einmal umso deutlicher. Dieses Fenster ist ebenfalls 2,25 m hoch, bietet aber eine Öffnung, die sogar 1,73 m breit ist. Auch hier werden die Fensterflügel beim Öffnen – wie sonst üblich – jeweils nach rechts und links geschoben; allerdings überdecken sie damit ebenfalls feste Fensterelemente (je 58,4 cm breit), wobei ihre Schienen außen unsichtbar sind. Von innen ergibt sich in der Kombination aus den festen Scheiben und dem Premium Dachschiebefenster eine Fensterfläche mit einer Breite von insgesamt drei Metern.

Magdalena Allekotte betont die räumliche Wirkung der großformatigen Glasschiebefenster, die den Dachraum öffnen und für einen hohen Tageslichteintrag sorgen.

Manuelle Bedienung – ohnehin erforderlich für den Notausstieg

Dass die Schiebefenster in diesem Fall allesamt manuell bedient werden, stört sie nicht im Geringsten. Eines der beiden kleineren Fenster dient als Notausstieg und darf deshalb ohnehin nur manuell zu öffnen sein. Da die Fenster beinahe bodentief installiert sind, müssen noch Absturzsicherungen eingebaut werden. Schutz vor allzu starker Sonneneinstrahlung bieten speziell zugeschnittene Markisen an allen drei Fensterkombinationen.

In der Frage der Farbgebung für die Außenansicht der LiDEKO Fenster kam erneut der Denkmalschutz ins Spiel. Die pulverbeschichteten Aluminiumprofile und sonstigen Teile sind im RAL-Ton 7022 (Umbragrau) in Seidenmatt ausgeführt. Somit fügen sie sich ideal in das Bild der Stehfalzeindeckung aus Kupferblechtafeln ein.

Handwerkliches Know-how aus der Region einbezogen

Den Einbau der drei Pfosten-Riegel-Konstruktionen inklusive der Verglasungen übernahmen die aus Osnabrück angereisten drei LiDEKO Mitarbeiter selbst. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie von der Münchner Firma „Zimmerei und Holzbau Christoph Scheuregger“, die die Gesamtkoordination des Umbaus mit allen beteiligten Gewerken in enger Abstimmung mit der Architektin und Eigentümerin wahrnahm. So bereitete der aus der Region stammende Handwerksbetrieb auch die Montage vor und baute nach dem Öffnen der Dachhaut die für die LiDEKO Fenster erforderlichen Wechsel ein.

Die Logistik der gesamten Maßnahme – inklusive der klug terminierten Straßensperrung und der Transporte einzelner Teile per Stapler vom Transport-Lkw zum Kran – war durchaus aufwändig.
„Wir waren an der Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt sowie an der Baustelleneinrichtung und der Montage maßgeblich beteiligt. So kümmerten wir uns beispielsweise um den Lkw-Kran, der die schweren Elemente auf das Dach hob. Für uns war es das erste Projekt mit LiDEKO, und wir würden dies jederzeit gern wiederholen. Es hat alles super funktioniert. Außerdem haben die großflächigen Fenster ja auch einen echten Mehrwert für die Bauherren“, sagt Inhaber Christoph Scheuregger.

Zum guten Schluss bestand eine wichtige Aufgabe für den beauftragten Spengler darin, die letzten Kupferbleche an die neuen Fenster anzupassen und so das Erscheinungsbild im Sinne des Denkmalschutzes zu komplettieren.

Weitere Infos: lideko.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LiDEKO
Herr Hendrik Amelingmeyer
Leyer Straße 150
49076 Osnabrück
Deutschland

fon ..: 0541 / 91 067 36
web ..: http://www.lideko.de
email : info@lideko.de

Kurzprofil: LiDEKO

Unter der Marke LiDEKO produziert und vertreibt das 1913 gegründete Osnabrücker Metallbau-Unternehmen Amelingmeyer seit 2009 verschiedene Fenster für den Einsatz in Dachgeschossen und Wintergärten.

LiDEKO steht für „Licht – Design – Komfort“. Den Schwerpunkt bilden Dachschiebefenster, die als Einflügel-Version Classic und als Zweiflügel-Variante Premium mit einer Breite von bis zu 3 m vor allem in der Modernisierung oder Sanierung für mehr Licht und Wohnlichkeit im Dachgeschoss bei hervorragenden Wärmedämmwerten sorgen. Auch als Balkonausstiegsfenster schaffen sie in Ein- und Mehrfamilienhäusern zusätzliche Offenheit und Transparenz. Flachdachfenster mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten komplettieren das Sortiment.

Die hochwertigen LiDEKO Aluminiumprofile für Fenster und Wintergärten sind in allen gängigen RAL-Farben lieferbar und lassen sich somit perfekt auf die Gebäudefassade abstimmen. Werkseigene Kontrollen aller Produkte auf dem Fensterprüfstand ergänzen die RAL-Gütesicherung und sind durch das Prüfzentrum für Bauelemente Rosenheim zertifiziert.

Das Familienunternehmen Amelingmeyer wird mittlerweile in der vierten Generation von Hendrik und Axel Amelingmeyer geführt. Im gesamten D-A-CH-Raum sind LiDEKO Produkte erhältlich.

Pressekontakt:

Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

fon ..: 05402/701651
web ..: http://www.perfectsoundpr.de
email : info@perfectsoundpr.de

Uncategorized

Frankfurter Bürger rettet Eschenheimer Turm vor schleichender Zerstörung – Helfer gesucht

Ein Frankfurter rettet den 600 Jahre alten Eschenheimer Turm vor Efeu, Götterbäumen & Co. – und teilt seine ehrenamtlichen Reinigungsaktionen auf Instagram unter frankfurt.trash.

BildFrankfurt am Main – Der über 600 Jahre alte Eschenheimer Turm, eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt, war unbemerkt dabei, von Pflanzen überwuchert zu werden – mit dramatischen Folgen für die historische Substanz.
Ein aufmerksamer Frankfurter stellte fest, dass nicht nur dichter Efeu den halben unteren Turm bedeckte, sondern auch Flieder, Kirschlorbeer und sogar mehrere Götterbäume (Ailanthus altissima) aus dem Mauerwerk herauswuchsen. Die größten Götterbäume hatten bereits eine Höhe von rund drei Metern erreicht.

Gefahr für das Bauwerk
Pflanzenbewuchs in historischem Mauerwerk ist nicht nur ein optisches Problem: Wurzeln dringen tief in den Sandstein und in die Fugen ein, speichern Feuchtigkeit, lockern das Mauerwerk und können langfristig ganze Bauteile sprengen. Besonders Götterbäume gelten als aggressive, invasive Art, deren Wurzeln sich tief im Fundament verankern.

Eigeninitiative statt Abwarten
Der Frankfurter Bürger zögerte nicht: Mit Akkusäge und Gartenschere befreite er den Turm eigenhändig vom dichten Bewuchs. Nun sind nicht nur die Sandsteinmauern wieder sichtbar, sondern auch die aufwendig installierte, zuvor völlig verdeckte Beleuchtung am Fuß des Turms, die das Bauwerk abends eindrucksvoll in Szene setzt.

Zusätzlich entdeckte er, dass die umlaufende Regenablaufrinne am Turmrand komplett mit Erde verstopft war – ein Risiko, da Regenwasser so ins Innere des Turms statt nach außen abgeleitet wird. Eine vollständige Reinigung steht noch aus.

Weitere Pflege dringend nötig
Damit die Wurzeln der Götterbäume endgültig absterben, müssen in den kommenden Wochen regelmäßig neue Triebe entfernt werden. Der engagierte Bürger will dies tun, ruft aber auch andere Frankfurter dazu auf, bei Spaziergängen vorbeizuschauen und ebenfalls Hand anzulegen.

Appell an alle Frankfurter
„Wenn wir Denkmäler wie den Eschenheimer Turm erhalten wollen, dürfen wir nicht immer nur warten, bis jemand anderes etwas tut“, so der Helfer. „Viele Dinge kann man selbst entfernen – ob Pflanzenbewuchs an historischen Bauwerken oder Aufkleber und Schmierereien an Verkehrsschildern.“

Die Botschaft ist klar: Frankfurts Denkmäler brauchen nicht nur Gesetze – sie brauchen Bürger, die hinschauen und handeln.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Creative Job GmbH
Herr Klaus Wehner
Carl-Zeiss-Str. 47
55129 Mainz
Deutschland

fon ..: 06131-809490
web ..: http://www.creative-job.de
email : creativejob@gmx.de

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden

Pressekontakt:

Creative Job GmbH
Herr Klaus Wehner
Carl-Zeiss-Str. 47
55129 Mainz

fon ..: 06131-809490
web ..: http://www.creative-job.de
email : creativejob@gmx.de

Uncategorized

Die „Baurechtsschaffung“ für PV-Projekte insb. PV-Freiflächenanlagen (ohne EEG und Zivilrecht)

Ziel des Seminars: Im Seminar geht es um die gemeinsame Erarbeitung und Durchdringung von typischen Konstellationen bei der „Baurechtsschaffung“ von PV-Projekten, insbesondere Freiflächenanlagen.

Bild„Die „Baurechtsschaffung“ für PV-Projekte insb. PV-Freiflächenanlagen (ohne EEG und Zivilrecht)“ lautet der Titel des Seminars, welches am 19. Juni 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Die Erzeugung von Strom aus PV-Anlagen hat eine wichtige Bedeutung für den Umbau der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien. In der Praxis ist die „Schaffung von Baurecht“ für PV-Projekte aber eine – oft zeitkritische – Aufgabe, die eine erhebliche Herausforderung darstellt.

Im Seminar werden die typischen Konstellationen behandelt, die bei der Baurechtsschaffung auftreten:
Der Umgang mit vorhandenen und aufzustellenden Bebauungsplänen, die Genehmigung von PV-Anlagen ohne Bebauungsplan.

Im Fokus stehen Problemlösungen, praktische Tipps, anwendungsbezogene Fallbeispiele und Ihre konkreten Fragen.

Die Rechtsfragen des EEG werden in dem konsequent auf die Ebene der Baurechtsschaffung ausgerichteten Seminar aus Gründen der Schwerpunktsetzung nicht behandelt.

Der Referent berät zu EEG-Projekten mit Schwerpunkt auf PV-Projekten. Prof. Dr. Götze ist unter anderem Verfasser des Kapitels „Photovoltaik-Anlagen“ im Handbuch des öffentlichen Baurechts (Hoppenberg/de Witt).

Ziel des Seminars: Im Seminar geht es um die gemeinsame Erarbeitung und Durchdringung von typischen Konstellationen bei der „Baurechtsschaffung“ von PV-Projekten, insbesondere Freiflächenanlagen.

Das Seminar wendet sich an Sie als Projektierer oder Betreiber von PV-Anlagen, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, die mit Fragen im Zusammenhang mit PV-Vorhaben befasst oder von diesen betroffen sind; Berater und Fachleute aus Planungsbüros, Unternehmen und Verbänden.

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmepauschale: 469EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/E250619.pdf

Programm

09.30 Uhr Begrüßung und Einführung

09.40 Uhr I. Einführung

1. Erneuerbare-Energien-Projekte im Spannungsfeld des Planungs- und Vorhabenzulassungsrecht
2. Dynamische“ und „statische“ Projektentwicklung
II. Die planerische Ebene:
Bauleitplanung für Projekte und Bestandspläne
– Bauleitplanung für PV-Projekt
a) vorhabenbezogener Bebauungsplan (§ 12, 30 II BauGB) versus Angebotsplan nach § 30 I BauGB
b) Das Aufstellungsverfahren (§§ 2 ff. BauGB)
im Überblick
c) Beschleunigungsoptionen, insbesondere vereinfachtes und beschleunigtes Verfahren (§§ 13, 13a BauGB)
d) Vorgaben aus höherstufigen Planungsebenen (insb. Raumordnung) oder Fachplänen (§ 38 BauGB),
insb. Planungen auf Konversionsflächen
e) Das „Hineinwachsen“ des Projekts
in die Genehmigungsfähigkeit nach § 33 BauGB oder
§ 35 BauGB als „Notoption“?
3. PV-Projekte im Umgriff von Bestandsplänen
a) Typische Wirksamkeitsmängel bei
Bestandsplänen – und wie man sie erkennt
b) PV in GE und GI-Gebieten
c) Verhinderungsoptionen der Gemeinde
und Reaktionsmöglichkeiten

12.15 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr III. Die Vorhabenzulassungsebene: Zulassung nach Bauordnungsrecht und Fachrecht
1. Zulassung im B-Plan-Gebiet
– Anzeigeverfahren
– Baugenehmigungsverfahren
2. Zulassung im planungsrechtlichen Außenbereich nach § 35 BauGB,
3. Zulassung im Innenbereich nach § 34 BauGB
4. Straßenrechtliche Bauverbote
5. Floating-PV und WHG
6. Zulassung nach Fachplanungsrecht

16.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg
Deutschland

fon ..: +49 391 7447894
web ..: https://iwu-ev.de/
email : presse@iwu-ev.de

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und -tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

Pressekontakt:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg

fon ..: https://iwu-ev.de/
email : presse@iwu-ev.de