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Milliardenfach zerkleinert: Das wachsende Risiko unsichtbarer Plastikpartikel

Plastik verschwindet nicht – es zerfällt. Milliardenfach. Mikro- und Nanoplastik sind heute überall nachweisbar und stellen ein wachsendes Risiko für Umwelt und Mensch dar.

BildDie Lage ist ernst, und sie ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Mikro- und Nanoplastik sind heute fester Bestandteil unserer Umwelt und unseres Alltags. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass diese Partikel nicht nur ein ästhetisches oder ökologisches Problem darstellen, sondern längst in biologische Systeme eingreifen. Damit rückt eine unbequeme Realität in den Fokus: Die Gesundheit von Ökosystemen und Menschen hängt davon ab, ob wir bereit sind, dieses Thema konsequent ernst zu nehmen.

Entscheidend ist dabei zweierlei. Einerseits müssen die Zusammenhänge zwischen Exposition, biologischer Wirkung und langfristigen Folgen schneller und tiefer erforscht werden. Andererseits reicht Erkenntnis allein nicht aus. Parallel dazu braucht es gezielte Ansätze, um die Belastung bereits heute zu begrenzen. Dazu gehört auch, physikalische Eigenschaften von Kunststoffpartikeln in den Blick zu nehmen, etwa ihre Oberflächenstruktur und elektrische Ladung, die maßgeblich bestimmen, wie sie mit ihrer Umwelt interagieren.

Bevor jedoch über Risiken im Detail oder mögliche Lösungswege gesprochen werden kann, ist eine grundlegende Frage zu klären: Wie allgegenwärtig ist Mikro- und Nanoplastik tatsächlich?

Ein Material, das die Welt überzogen hat
Kunststoff gilt seit Jahrzehnten als Symbol technologischen Fortschritts. Leicht, langlebig, formbar, billig. Genau diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass Plastik heute in nahezu allen Lebensbereichen eingesetzt wird. Verpackungen, Textilien, Haushaltsgegenstände, Medizinprodukte, Baustoffe, Elektronik. Kaum ein modernes Produkt kommt ohne Kunststoffe aus.

Die Kehrseite dieser Erfolgsgeschichte ist gut dokumentiert: Weltweit befinden sich inzwischen hunderte Millionen Tonnen Plastik in der Umwelt. Jährlich gelangen weitere Millionen Tonnen hinzu, allein in die Ozeane. Ein Großteil davon wird nicht recycelt, sondern verbleibt über Jahrzehnte oder Jahrhunderte im natürlichen Kreislauf.

Dabei ist entscheidend: Plastik verschwindet nicht. Es zerfällt.

Vom Gegenstand zum Partikel
Plastik baut sich in der Umwelt nicht biologisch ab. Stattdessen wird es durch mechanische Belastung, UV-Strahlung, Temperaturwechsel und chemische Prozesse immer weiter fragmentiert. Aus Flaschen, Folien oder Fasern entstehen zunächst Mikroplastikpartikel, also Fragmente mit einer Größe von weniger als fünf Millimetern. Dieser Prozess endet jedoch nicht dort.

Mikroplastik zerfällt weiter zu Nanoplastik, Partikeln im Nanometerbereich, die um Größenordnungen kleiner sind als ein menschliches Haar. Während ein Millimeter noch mit bloßem Auge sichtbar ist, liegen Nanopartikel millionenfach darunter. Aus einem einzigen Kunststoffobjekt, etwa einer Plastikflasche, können durch fortschreitende Zerkleinerung theoretisch Milliarden bis Billionen Partikel entstehen.

Dieser Übergang ist zentral, denn mit abnehmender Größe verändern sich die Eigenschaften der Partikel grundlegend. Sie werden nicht nur kleiner, sondern auch reaktiver, beweglicher und biologisch relevanter.

Überall nachweisbar: Luft, Wasser, Nahrung
Was lange als theoretisches Problem galt, ist inzwischen messbar. Mikroplastik wird heute in nahezu allen untersuchten Umweltkompartimenten nachgewiesen.

In Gewässern, von Hochgebirgsseen bis zur Tiefsee, sind Kunststoffpartikel allgegenwärtig. Auch Trinkwasser ist nicht frei davon, unabhängig davon, ob es aus Flaschen oder aus der Leitung stammt. Besonders aufschlussreich sind jedoch Untersuchungen der Luft.

Mikroplastikpartikel finden sich sowohl in Außenluft als auch in Innenräumen. Sie entstehen unter anderem durch den Abrieb von Textilien, Teppichen, Möbeln oder Reifen. Der Mensch nimmt diese Partikel nicht nur über die Nahrung auf, sondern auch durch die Atmung. Hochrechnungen zeigen, dass ein Mensch im Laufe eines Jahres eine beträchtliche Menge an Mikroplastik einatmet, ohne es zu bemerken.

Auch in Lebensmitteln wurden Mikroplastikpartikel nachgewiesen, unter anderem in Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Milchprodukten. Die Eintragspfade sind vielfältig: belastete Böden, Futtermittel, Verpackungen oder Verarbeitungsschritte.

Entscheidend ist dabei weniger die genaue Anzahl einzelner Partikel als ihre allgegenwärtige Präsenz. Mikroplastik ist kein Ausnahmephänomen mehr, sondern eine dauerhafte Belastung, der Umwelt und Mensch kontinuierlich ausgesetzt sind.

Unsichtbar heißt nicht harmlos
Ein häufiges Argument lautet: Wenn wir es nicht sehen oder spüren, kann es nicht so schlimm sein. Diese Annahme ist trügerisch. Gerade die geringe Größe von Mikro- und insbesondere Nanoplastik entzieht sich der menschlichen Wahrnehmung und lange Zeit auch den Messmethoden der Wissenschaft.

Erst in den vergangenen Jahren wurden analytische Verfahren entwickelt, die den Nachweis kleinster Kunststoffpartikel in biologischen und Umweltproben erlauben. Viele Belastungen, die heute dokumentiert werden, wären vor wenigen Jahren schlicht unsichtbar geblieben.

Historisch betrachtet war Unsichtbarkeit nie ein Schutzfaktor. Viele Schadstoffe wurden erst dann ernst genommen, als geeignete Messinstrumente verfügbar waren. Die Tatsache, dass Nanoplastik lange Zeit nicht routinemäßig erfasst wurde, sagt daher wenig über seine Bedeutung aus, aber viel über die Grenzen bisheriger Diagnostik.

Eine Frage der Größenordnung
Besonders problematisch ist die schiere Anzahl potenzieller Partikel. Während sich die Umweltbelastung früher in Tonnen oder Kilogramm ausdrücken ließ, verschiebt sich der Maßstab bei Mikro- und Nanoplastik. Hier geht es um Partikelzahlen, nicht nur um Masse.

Je kleiner die Fragmente, desto größer wird ihre Gesamtoberfläche. Diese Oberfläche bestimmt, wie stark Partikel mit ihrer Umgebung interagieren können, sei es mit Wasser, biologischen Molekülen oder Zellen. Ein vergleichsweise kleines Gewicht an Nanoplastik kann daher eine enorme biologische Wirksamkeit entfalten, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar wäre.

Die falsche Sicherheit der Gewöhnung
Ein weiterer Aspekt macht die Situation besonders heikel: Gewöhnung. Plastik ist allgegenwärtig geworden, und damit auch seine Nebenprodukte. Was ständig vorhanden ist, wird schnell als normal wahrgenommen. Diese Normalisierung erschwert es, Risiken nüchtern zu bewerten.

Die steigende Zahl chronischer Erkrankungen, Umweltveränderungen und biologischer Auffälligkeiten wird häufig isoliert betrachtet. Die Möglichkeit, dass ein allgegenwärtiger, persistenter Umweltfaktor dazu beiträgt, wird dagegen oft erst spät in Betracht gezogen. Nicht weil diese Zusammenhänge unplausibel wären, sondern weil sie schwer zu messen und noch schwerer eindeutig zuzuordnen sind.

Elektrostatische Aufladung als Risikofaktor
Ein bislang wenig beachteter Aspekt betrifft die physikalischen Eigenschaften von Plastikpartikeln. Neuere Untersuchungen zeigen, dass insbesondere Nanoplastikpartikel elektrostatische Ladungen tragen oder aufbauen können, etwa durch Reibung, Fragmentierung oder den Kontakt mit Luft und anderen Materialien.

Aus Sicht der Forschung ist diese Elektrostatik deshalb relevant, weil biologische Systeme selbst auf elektrischen und chemischen Wechselwirkungen beruhen. Elektrostatisch geladene Partikel können natürliche Barrieren, Abwehrmechanismen und Transportprozesse beeinflussen und damit das Risiko erhöhen, dass sie unerwünschte Wechselwirkungen im menschlichen Organismus eingehen. Die Elektrostatik von Nanoplastik rückt damit zunehmend als möglicher Risikofaktor in den Fokus, dessen Bedeutung für Mensch und Umwelt derzeit intensiv untersucht wird.

Der logische nächste Schritt
Wenn Kunststoffpartikel heute in Luft, Wasser, Nahrung und damit zwangsläufig auch im menschlichen Körper nachweisbar sind, verschiebt sich die Fragestellung. Es geht nicht mehr primär darum, ob eine Exposition stattfindet, sondern was diese Exposition im biologischen System bewirkt.

An diesem Punkt beginnt die nächste Ebene der Auseinandersetzung: die Frage nach dem Verhalten von Mikro- und Nanoplastik im Körper, nach ihrem Eindringen in Zellen und nach ihren Auswirkungen auf grundlegende biologische Prozesse.

Was sich aus den vorliegenden Befunden klar abzeichnet, ist kein isoliertes Einzelproblem, sondern ein strukturelles Muster. Mikro- und Nanoplastik sind nicht auf bestimmte Regionen, Produkte oder Lebensbereiche begrenzt. Sie sind überall dort, wo moderne Gesellschaften Kunststoffe nutzen, verarbeiten und entsorgen. Ihre Unsichtbarkeit macht sie dabei nicht harmlos, sondern schwerer greifbar.

Ein notwendiger Perspektivwechsel
Solange Mikro- und Nanoplastik als fernes Umweltproblem betrachtet werden, bleibt der Handlungsdruck gering. Wird jedoch anerkannt, dass es sich um eine dauerhafte, allgegenwärtige Belastung handelt, verschiebt sich die Verantwortung. Dann geht es nicht mehr nur um Müllvermeidung oder Recyclingquoten, sondern um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Material, dessen Eigenschaften in immer kleinere, biologisch relevante Dimensionen hineinwirken.

Die Auseinandersetzung mit Mikro- und Nanoplastik steht damit erst am Anfang. Sie verlangt nach präziser Forschung, nach besseren Messmethoden und nach Lösungen, die über symbolische Maßnahmen hinausgehen. Vor allem aber verlangt sie danach, bekannte Denkgrenzen zu verlassen. Denn die Frage, wie tief Plastikpartikel in Umwelt und Körper eingreifen, entscheidet mit darüber, wie resilient unsere Ökosysteme und unsere Gesellschaft in Zukunft sein werden.

Die wissenschaftlichen Grundlagen und Quellen zu den hier beschriebenen Zusammenhängen sind in dem begleitenden Bericht „Nanoplastik in der Biosphäre. Von molekularer Einwirkung zu planetarer Krise“ umfassend dokumentiert und ermöglichen eine vertiefte, quellenbasierte Auseinandersetzung mit dem Thema.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kreative Gesellschaft e.V.
Herr Alexander Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: 015232095008
web ..: https://kreativegesellschaft.org
email : info@kreativegesellschaft.org

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ALLATRA bei der COP30: Wissenschaftliche Impulse und internationale Zusammenarbeit für globale Klimasicherheit

ALLATRA-Delegation präsentierte bei der Klimakonferenz in Brasilien wegweisende Forschung zur Nanoplastik, führte hochrangige Gespräche und stärkte die internationale Zusammenarbeit für Klimaschutz.

BildDie Delegation der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA nahm an der 30. Vertragsstaatenkonferenz des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen (COP30) in Belém, Brasilien, teil. Dort führte sie Gespräche mit zentralen Entscheidungsträgern, präsentierte wissenschaftliche Forschungsergebnisse und beteiligte sich an Expertendiskussionen, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken und konkrete Lösungen für globale Umweltprobleme voranzubringen.

Wissenschaftlicher Vortrag über die Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf das Klima und die menschliche Gesundheit
Ein Höhepunkt der Delegationsteilnahme war die wissenschaftliche Präsentation des spezialisierten Analysezentrums ALLATRA Global Research Center, das mit Unterstützung der Egypt The Dream Foundation for Development and Innovation (EDFDI) erstellt wurde. ALLATRA-Präsidentin Marina Ovtsynova, Expertin für globale Bedrohungsstrategien, und der Experte des Analysezentrums, Alexander Masny, Master of Science in Bioinformatik, präsentierten aktualisierte Daten zu den Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf Ökosysteme, Klimaprozesse und die menschliche Gesundheit.

Im Mittelpunkt der Präsentation stand die Fähigkeit von Nanoplastik, elektrostatische Ladung zu akkumulieren – ein Faktor, der Zellstörungen und chronische Krankheiten auslösen sowie Klimaprozesse destabilisieren kann. Auf der COP30 wurde ein einzigartiger Bericht mit dem Titel „Nanoplastik in der Biosphäre: Von molekularer Einwirkung zu planetarer Krise“ vorgestellt, der einen umfassenden Überblick über die globale Bedrohung durch Nanoplastik bietet.
Die Präsentation stieß in der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf großes Interesse und wurde von einer angeregten Diskussion begleitet. Die Anwesenden stellten fest, dass die vorgestellte Arbeit einen wichtigen Beitrag zu den internationalen Bemühungen leistet, die Bedrohung durch Nanoplastik zu erforschen und zu überwinden.

Treffen mit internationalen Führungskräften, Diplomaten und Regierungsvertretern
Die Delegation der IGB ALLATRA führte im Rahmen der Konferenz eine Reihe bedeutender Gespräche. Mit dem Präsidenten der COP29, dem aserbaidschanischen Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen sowie Beauftragten des Präsidenten für Klimafragen, Mukhtar Babayev, wurden Themen wie die zunehmende seismische Aktivität, die Häufung von Naturkatastrophen und die Verflachung des Kaspischen Meeres erörtert. Die Vertreter von ALLATRA brachten dabei ihre Dankbarkeit für die hervorragende Organisation der COP29 in Baku zum Ausdruck.

Auch mit Ana Toni, der Generaldirektorin der COP30 und ehemaligen stellvertretenden Ministerin für Klimawandel im brasilianischen Umweltministerium, fand ein intensiver Austausch statt, bei dem beide Seiten die existenzielle Bedrohung durch Nanoplastik hervorhoben und die Notwendigkeit betonten, dieses Thema auf die internationale Agenda zu setzen.

Im Gespräch mit Vertretern der gambischen Regierung, darunter dem Direktor für Klimawandel, Lamin S. Jammeh, wurden Fragen der Ernährungssicherheit, der Widerstandsfähigkeit von Infrastruktur, der Küstenverschmutzung sowie Möglichkeiten für verstärkte internationale Kooperation diskutiert.

Mit Delegierten aus Katar, unter ihnen Mohammed Al-Bader, Leiter der Abteilung für Klimaschutz, stand der Austausch über technologische Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel und über die zunehmende Plastikverschmutzung der Ozeane im Vordergrund.

Zudem erörterte die Delegation in Gesprächen mit der Führung der nigerianischen Nationalen Katastrophenschutzbehörde (NEMA) Maßnahmen zur Stärkung der staatlichen Widerstandsfähigkeit sowie die Bedeutung von Bildungsinitiativen für die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte.

Die von ALLATRA im Rahmen der Konferenzen vorgelegten Analyseberichte zu den Themen Nanoplastik und Klimasicherheit wurden als bedeutender Beitrag zur globalen wissenschaftlichen Diskussion anerkannt. Die Teilnehmer der COP30 hoben den hohen Wert der Arbeit von ALLATRA bei der Entwicklung praktischer Lösungen zur Bewältigung der Umweltkrise hervor.

Wissenschaftlicher und öffentlicher Dialog sowie Zusammenarbeit mit globalen Medien
Während der COP30 wurde Marina Ovtsynova von den führenden brasilianischen Fernsehsendern Band News TV und Canal Rural eingeladen, um als Expertin globale Umwelttrends und die wissenschaftliche Forschung der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA zu kommentieren. Journalisten hoben die analytische Tiefe der präsentierten Studien und den Beitrag der Bewegung zur Förderung des internationalen wissenschaftlichen Dialogs hervor.

Es fand außerdem ein Treffen mit dem renommierten brasilianischen Journalisten und Publizisten Fernando Gabeira statt, bei dem die Problematik der Biosphärenverschmutzung durch Nanoplastik und die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt erörtert wurden.

Aktive Teilnahme an Initiativen der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Bildung
Parallel zu den Aktivitäten der Delegation in der Blauen Zone, die für nationale Delegationen der Vertragsparteien und akkreditierte Beobachter vorgesehen ist, engagierte sich die ALLATRA-Delegation auch aktiv in der Grünen Zone der COP30 – dem Bereich für Gemeinschaftsprojekte, Jugendinitiativen und wissenschaftliche Plattformen.
Vertreter der Bewegung führten Gespräche mit internationalen Organisationen, Vertretern der indigenen Völker des Amazonasgebiets, Umweltstiftungen und Experten aus verschiedenen Ländern.

Darüber hinaus wurde die Delegation zu einer von Voice of the Ocean und Netflix organisierten Veranstaltung eingeladen, die sich mit dem Zustand der Meeresökosysteme und den Auswirkungen der Plastikverschmutzung befasste. Im Rahmen der Veranstaltung wurden wissenschaftliche Daten und Erkenntnisse mit der Familie Schürmann, renommierten Meeresforschern, ausgetauscht.

Über die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA
Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine unabhängige, von Freiwilligen getragene Organisation, die Menschenrechte und Grundfreiheiten schützt und groß angelegte Forschungsarbeiten in den Bereichen Geodynamik und Umweltfragen durchführt. ALLATRA ist für seinen interdisziplinären Ansatz bei der Erforschung von Naturkatastrophen bekannt und fördert aktiv die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und setzt sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten ein.

In Anerkennung ihrer Arbeit erhielt die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA im Jahr 2025 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. und im Jahr 2024 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Franziskus für ihre Bemühungen um den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: +491746358307
web ..: http://www.allatra-ev.de
email : pr@allatra-ev.de

Allatra e.V. ist ein eingetragener Verein. Wir vertreten die internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA in Deutschland, stehen außerhalb von Politik und Religion und sind getragen von ehrenamtlichem Engagement. Mit klarem Fokus auf die eskalierende Klimakrise informieren wir über die klimatische Situation und setzen uns ein für den Schutz von Menschenrechten und das menschliche Leben.

Pressekontakt:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
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Feierliche Eröffnung des Fraunhofer IGD-Projektbüros in Greifswald

Digitale Lösungen und KI: Neue Wege zum Schutz bedrohter Moore

BildDas Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD erweitert sein Engagement in der Umwelt- und Klimaforschung mit der Eröffnung eines neuen Projektbüros in Greifswald. Die feierliche Einweihung markiert einen wichtigen Schritt zur weiteren Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald und dem renommierten Greifswald Moor Centrum (GMC). Ein besonderer Fokus liegt auf dem Forschungsprojekt VALPEATS, das sich der nachhaltigen Nutzung und dem Schutz von Mooren widmet.

Moore spielen eine entscheidende Rolle als CO?-Speicher und tragen wesentlich zum Klimaschutz bei. Trotz ihrer Bedeutung sind sie jedoch durch landwirtschaftliche Nutzung und Trockenlegung stark bedroht. Mit VALPEATS entwickelt Fraunhofer in Zusammenarbeit mit Forschungspartnern innovative digitale Lösungen, um den Zustand von Mooren zu erfassen, zu analysieren und langfristig zu bewerten. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Fernerkundung und Sensorik ermöglicht das Projekt eine datengestützte Entscheidungsgrundlage für nachhaltige Moornutzung und Wiedervernässungsstrategien.

„Mit der Eröffnung des Fraunhofer IGD-Projektbüros in Greifswald setzen wir ein klares Zeichen für die Stärkung der angewandten Forschung im Bereich des digitalen Moorschutzes. Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis ermöglicht es uns, innovative Lösungen für eine nachhaltige Nutzung dieser wertvollen Ökosysteme zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. Uwe Freiherr von Lukas, Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock.

Die neue Außenstelle des Fraunhofer IGD stellt eine zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis dar. Sie bietet Raum für interdisziplinäre Forschung und Entwicklung sowie die enge Vernetzung mit regionalen und internationalen Partnern. Die Präsenz in Greifswald stärkt die Fraunhofer-Aktivitäten im Bereich der Bioökonomie unter der Leitung von Dr. Philipp Wree und eröffnet neue Möglichkeiten für Kooperationen mit der Universität Greifswald und dem Greifswald Moor Centrum.

Die Eröffnungsveranstaltung am heutigen Abend wurde durch Grußworte von Prof. Dr. Katharina Riedel, Direktorin der Universität Greifswald, eingeleitet. Die Eröffnungsrede hielt Prof. Dr. Dieter W. Fellner, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD. Ein Gastbeitrag erfolgte durch Staatssekretärin Susanne Bowen vom Ministerium für Wissenschaft Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Gäste waren Prof. em. Dr. Michael Succow, Träger des Alternativen Nobelpreises und renommierter Moorforscher, sowie Vertreter aus der Wirtschaftsförderung, Naturschutzstiftungen und der Forschungslandschaft. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in der digitalen Moorschutzforschung zu informieren und die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit für den Klimaschutz hervorzuheben.

„Die enge Zusammenarbeit mit Fraunhofer im Rahmen von VALPEATS ist ein bedeutender Fortschritt für die Moorforschung. Durch digitale Technologien können wir Moorökosysteme präziser analysieren und bessere Schutzstrategien entwickeln. Dies ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz“, betont Prof. Dr. Gerald Jurasinski, Professor für Moorforschung am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald.

Über das Projekt VALPEATS:
Das Forschungsprojekt VALPEATS aus der Initiative „Biogene Wertschöpfung und Smart Farming“ verfolgt das Ziel, innovative digitale Technologien für die nachhaltige Nutzung und den Schutz von Mooren zu entwickeln. Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Inwertsetzung der Ökosystemleistungen von Mooren. Mithilfe modernster Sensorik, Drohnen und KI-gestützter Datenanalyse wird der Zustand von Moorlandschaften in Echtzeit erfasst und bewertet. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, effektive Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen zu entwickeln, deren Wirkung langfristig zu überwachen und die vielfältigen ökologischen Funktionen der Moore – wie CO?-Speicherung, Hochwasserschutz und Förderung der Biodiversität – gezielt nutzbar zu machen.

Weitere Informationen zu VALPEATS finden Sie unter:
https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/biooekonomie/inwertsetzung-von-mooren-als-co2-speicher-valpeats.html 

Den VALPEATS-Artikel der Forschung Kompakt finden Sie unter:
https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2024/dezember-2024/hilfe-fuer-bedrohte-moore-durch-digitalisierung-und-ki.html 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

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Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 210 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützten Unternehmen und Institutionen der Branchen Automotive, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Software- und IT-Wirtschaft, Maritime Wirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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