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9 Thesen von Fernholz für eine nachhaltige Reform des Einwegkunststofffondsgesetzes

Die Fernholz GmbH setzt sich für eine zukunftsfähige Umweltgesetzgebung ein: In 9 klar formulierten Thesen fordert das Unternehmen eine grundlegende Reform des Einwegkunststofffondsgesetzes.

BildDie Fernholz GmbH, ein führendes mittelständisches Unternehmen in der Kunststoffverpackungsbranche, fordert mit 9 Thesen eine Reform des Einwegkunststofffondsgesetzes. Die bisherigen Regelungen führen zu übermäßigen Belastungen für die mittelständische Industrie, ohne einen spürbaren ökologischen Mehrwert zu bieten. Stattdessen braucht es klare, faire und innovationsfördernde Maßnahmen, um eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Was ist das Einwegkunststofffondsgesetz?

Das Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Hersteller bestimmter Einwegkunststoffprodukte, Abgaben in einen zentralen Fonds einzuzahlen. Ziel ist es, die Kosten für die Beseitigung von Kunststoffabfällen und Umweltverschmutzung zu decken. Die Abgabenhöhe richtet sich nach der Menge der in Verkehr gebrachten Produkte. Zudem müssen sich die Hersteller registrieren und detaillierte Berichte über ihre Produkte und Verpackungen abliefern. Mit diesen Maßnahmen soll der Einsatz von Einwegkunststoffen reduziert und umweltfreundliche Alternativen gefördert werden.

9 Thesen zur Reformierung des Gesetzes

„Unsere 9 Thesen zeigen, wie eine sinnvolle Reform aussehen könnte. Wir brauchen keine zusätzlichen Strafen und Bürokratie, sondern praxisorientierte Lösungen, die Unternehmen zu Innovationen motivieren und die Umwelt tatsächlich entlasten.“, erklärt Uwe Fernholz, Geschäftsfüher der Fernholz GmbH.

Die 9 Thesen von Fernholz fordern eine Neuausrichtung des Gesetzes in folgenden Bereichen:

1. Wirtschaftliche Fairness
Die einseitige finanzielle Belastung durch das Einwegkunststofffondsgesetz trifft deutsche Mittelständler hart und führt zu höheren Preisen für Verbraucher, ohne einen klaren ökologischen Mehrwert zu garantieren. Die Unternehmen sehen sich gezwungen, die Zahlungen ab 2024 und 2025 auf die Produktpreise umzulegen. Dies bedeutet, dass die Endverbraucher ab 2026 die zusätzlichen Kosten tragen müssen – eine Entwicklung, die die allgemeine Preisstabilität gefährdet.

2. Fehlende Innovationsförderung
Anstatt innovative Materialien und Recyclingtechnologien zu fördern, bestraft das Gesetz Hersteller, die bereits umweltfreundliche Lösungen entwickeln.

3. Nachhaltigkeit braucht Anreize statt Strafen
Nachhaltigkeit wird durch positive Anreize und Förderung von Innovation besser erreicht als durch Bestrafung und Abgaben.

4. Kalkulationsunsicherheit
Die nicht vorhersehbaren Abgaben machen es Herstellern unmöglich, langfristige finanzielle Planungen und Rückstellungen zuverlässig zu gestalten.

5. Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis
Die inhaltlichen Vorgaben des Gesetzes sind in der Praxis kaum anwendbar, da selbst Prüfer keine klaren Richtlinien für die Umsetzung besitzen.

6. Fehlende Transparenz der Fond-Verwendung
Es gibt keine transparente Garantie dafür, dass die eingezahlten Mittel tatsächlich zur Umweltentlastung verwendet werden und nicht für andere Zwecke abfließen.

7. Verfassungsrechtliche Bedenken
Das Gesetz ist so unausgereift, dass mehrere große Unternehmen bereits Verfassungsbeschwerden eingereicht haben, um gegen die Ungerechtigkeit vorzugehen.

8. Ungleiche Wettbewerbsbedingungen
Das Gesetz schafft einen Wettbewerbsnachteil für deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich, was Arbeitsplätze gefährdet.

9. Alternative Lösungsansätze werden ignoriert
Statt auf Steuermechanismen zu setzen, sollten bessere Recyclingquoten, kreislaufwirtschaftliche Innovationen und Bildungsmaßnahmen gefördert werden.

Fernholz Verpackungen ist bereit, mit Politik und Gesellschaft in einen konstruktiven Dialog zu treten, um das Einwegkunststofffondsgesetz zukunftsfähig zu gestalten. Die neun Thesen bieten hierfür konkrete Ansätze und Lösungsvorschläge.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG.
Herr Dirk Meid
Gewerbegebiet Ihne 2
58540 Meinerzhagen
Deutschland

fon ..: +49 2652 5952591
web ..: https://www.fernholz.biz/
email : presse@fernholz.biz

Die W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG ist ein Produzent für Folien und Kunststoffverpackungen mit Sitz in Meinerzhagen und Schkopau. Das Unternehmen hat zahlreiche Zertifikate, die nachhaltige und innovative Projekte auszeichnen.

Pressekontakt:

W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG.
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Forderungen zur Reform des Einwegkunststofffondsgesetzes

Das aktuelle Einwegkunststofffondsgesetz belastet vor allem mittelständische Unternehmen und bietet kaum Anreize für nachhaltige Innovationen.

BildDie Fernholz GmbH fordert eine grundlegende Überarbeitung des Einwegkunststofffondsgesetzes. Statt unfairer Belastungen für deutsche Unternehmen müssen nachhaltige und praxisnahe Lösungen geschaffen werden. Die bisherigen Regelungen sind weder transparent noch gerecht. Es gibt keine Gewissheit, dass die eingezahlten Gelder wirklich für die Umwelt eingesetzt werden.

Was ist das Einwegkunststofffondsgesetz?

Das Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Hersteller bestimmter Einwegkunststoffprodukte, Abgaben in einen zentralen Fonds einzuzahlen. Ziel ist es, die Kosten für die Beseitigung von Kunststoffabfällen und Umweltverschmutzung zu decken. Die Abgabenhöhe richtet sich nach der Menge der in Verkehr gebrachten Produkte. Zudem müssen sich die Hersteller registrieren und detaillierte Berichte über ihre Produkte und Verpackungen abliefern. Mit diesen Maßnahmen soll der Einsatz von Einwegkunststoffen reduziert und umweltfreundliche Alternativen gefördert werden.

Gesetz ist unausgereift

Uwe Fernholz, Geschäftsführer der Fernholz GmbH, fordert: „Das Gesetz muss reformiert werden. Es braucht Anreize für Unternehmen, die in innovative und nachhaltige Materialien investieren. Stattdessen erleben wir derzeit nur Strafen, die nicht zu einer umweltfreundlicheren Zukunft führen.“

Fernholz fordert die Politik dazu auf, das Einwegkunststofffondsgesetz grundlegend zu überarbeiten und fairer sowie praxisnaher zu gestalten. Ein zentraler Punkt ist die transparente Verwendung der Fondsgelder: Es muss garantiert werden, dass die Abgaben tatsächlich für Maßnahmen zur Umweltentlastung eingesetzt werden und nicht für andere Zwecke abfließen. Darüber hinaus braucht es eine klare Innovationsförderung für nachhaltige Materialien und Recyclingtechnologien, um die Entwicklung umweltfreundlicher Alternativen aktiv zu unterstützen.

„Ein zentrales Problem ist auch die rückwirkende Festlegung des Gesetzes. Unternehmen werden bereits für das Jahr 2024 veranlagt, obwohl zu diesem Zeitpunkt weder die genauen Regelungen noch die betroffenen Produktgruppen feststanden. Diese Unsicherheit hat viele Unternehmen gezwungen, kurzfristige Rückstellungen zu bilden, die langfristig erhebliche Steuerausfälle für Länder und Kommunen nach sich ziehen könnten. Ein geschätztes Volumen von 500 Millionen Euro führt zu Einnahmeverlusten von bis zu 250 Millionen Euro pro Jahr“, zeigt Fernholz ungelöste Auswirkungen des Gesetzes auf.

Zudem werden klar definierte Kriterien und realistische Fristen notwendig, um die bürokratischen Hürden für mittelständische Unternehmen zu reduzieren und die Umsetzung zu erleichtern. Schließlich fordert Fernholz Fairness für mittelständische Betriebe, damit diese nicht einseitig belastet werden. Es darf nicht sein, dass mittelständische Unternehmen die Hauptlast tragen, während größere Konzerne sich leichter an die neuen Regelungen anpassen können. Nur durch eine gerechte und durchdachte Gesetzgebung lassen sich ökologische Ziele erreichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu gefährden.

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Schkopau. Das Unternehmen hat zahlreiche Zertifikate,
die nachhaltige und innovative Projekte auszeichnen.

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