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Drei von vier Stellenanzeigen in MV nennen kein Gehalt

In 114 von 150 untersuchten Stellenanzeigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern fehlt eine verwertbare Gehaltsangabe. Das sind 76 Prozent. Eine eigene Erhebung von mitarbeiter-mv.de.

BildEigene Erhebung von 150 Anzeigen aus Mecklenburg-Vorpommern: In der Gastronomie fehlt die Gehaltsangabe in 95 Prozent der Fälle, in der Pflege nur in 53 Prozent.

Stralsund, 20. August 2026. Wer in Mecklenburg-Vorpommern eine Stelle sucht, erfährt in den meisten Fällen nicht, was sie zahlt. In 114 von 150 untersuchten Stellenanzeigen fehlt eine verwertbare Gehaltsangabe, das sind 76 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung von mitarbeiter-mv.de, einem gemeinsamen Angebot der Innowist aus Stralsund und der FilmVision aus Greifswald.

Für die Erhebung wurden am 19. August 2026 150 Stellenanzeigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern aus der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit gezogen, verteilt auf vier Berufsgruppen. Gewertet wurde ausschließlich der Anzeigentext. Als verwertbare Angabe zählte eine Gehaltsspanne, ein Festbetrag oder ein namentlich genannter Tarifvertrag. Formulierungen wie „attraktive Vergütung“ oder „leistungsgerechte Bezahlung“ zählten nicht, weil sie einem Bewerber keine Entscheidungsgrundlage geben.

Die Tarifbindung macht den Unterschied

Zwischen den Berufsgruppen liegen Welten. In der Küche fehlt die Gehaltsangabe in 35 von 37 Anzeigen, also in 95 Prozent. Bei den Berufskraftfahrern sind es 81 Prozent, in den Elektroberufen 76 Prozent. Die Pflege fällt mit 53 Prozent deutlich heraus.

Der Grund dafür liegt auf der Hand, sobald man in die Anzeigen schaut: In der Pflege nennen 13 der 38 untersuchten Anzeigen einen konkreten Tarifvertrag. In der Küche tut das keine einzige. Wo kein Tarif greift, verschwindet die Angabe zum Verdienst fast vollständig.

„Ein Betrieb, der eine Zahl nennt, hebt sich in seiner Region sofort ab, und das kostet ihn keinen Cent mehr“, sagt Stefan Nabel, Gründer von Innowist und BAFA-registrierter Berater. „Wer keine nennt, verliert genau die Bewerber, die es sich aussuchen können.“

Auch der Bewerbungsweg fehlt oft

Die Erhebung hat zwei weitere Punkte erfasst. In 55 der 150 Anzeigen, also in 37 Prozent, steht im Anzeigentext kein Bewerbungsweg. Wer sich bewerben will, muss die Kontaktdaten erst über eine Sicherheitsabfrage freischalten oder selbst nach dem Betrieb suchen. Einen Ansprechpartner mit Namen nennen 52 der 150 Anzeigen, also 35 Prozent. 21 Prozent der Betriebe haben überhaupt keine eigene Karriereseite.

Eine Erwartung hat sich in der Erhebung nicht bestätigt. Die Vermutung, viele Betriebe schalteten Anzeigen, die auf der eigenen Website gar nicht auftauchen, ließ sich nicht halten: Wo sich die Frage prüfen ließ, war die Stelle in 86 Prozent der Fälle auch auf der eigenen Karriereseite gelistet.

Methode und Grenzen

Gezogen wurde jeder fünfte Treffer der nach Veröffentlichungsdatum sortierten Trefferliste, höchstens eine Anzeige je Betrieb. Zeitarbeit und Personalvermittlung waren ausgeschlossen. Maßgeblich war der Arbeitsort, nicht der Firmensitz.

Die Stichprobe umfasst 150 Anzeigen aus vier Berufsgruppen und ist damit nicht repräsentativ für den gesamten Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. Der statistische Vertrauensbereich der Gesamtzahl liegt bei rund 7 Prozentpunkten. Anzeigen, die ein Betrieb ausschließlich auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht, sind nicht enthalten.

Die vollständige Methode, alle Zahlen und die Grenzen der Erhebung sind öffentlich einsehbar unter https://mitarbeiter-mv.de/marktcheck/stellenanzeigen-mv

Veröffentlicht werden ausschließlich aggregierte Werte. Einzelne Betriebe werden nicht genannt, es wurden keine Testbewerbungen verschickt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Innowist
Herr Stefan Nabel
Ahornstr. 27
18439 Stralsund
Deutschland

fon ..: +49 3831 9418910
web ..: https://mitarbeiter-mv.de
email : info@innowist.de

mitarbeiter-mv.de ist ein Angebot zur Mitarbeitergewinnung für mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern, getragen von Innowist aus Stralsund und FilmVision aus Greifswald. Recruiting mit eigener Software, professionellen Recruiting-Videos und aktiver Ansprache von Pendlern, Rückkehrern und Wechselwilligen. Als geförderte Unternehmensberatung für viele kleine und mittlere Betriebe bis zu 80 % staatlich förderfähig (BAFA).

mitarbeiter-mv.de ist kein Jobportal und keine Stellenbörse. Bewerber können sich nicht registrieren, es gibt keine Lebenslauf-Datenbank. mitarbeiter-mv.de ist keine Zeitarbeit und keine Personalvermittlung. Bewerber werden direkt beim Betrieb angestellt. mitarbeiter-mv.de ist kein staatliches Angebot und kein Landesprogramm. Träger sind zwei privatwirtschaftliche Unternehmen, das MV im Namen bezeichnet das Einsatzgebiet.

Vollständige Fakten und Prüfdatum: https://mitarbeiter-mv.de/fakten

Pressekontakt:

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Wirtschaft

Der Rotstift bringt keine Rendite. Er verwaltet den Rückzug.

Sparen ist kein Ertrag. Gartner und Deloitte belegen es 2026.
Der Ertrag liegt in der Aktivierung der Belegschaft, die längst bezahlt wird.
Standpunkt von Frank Lehmann.

Bild_Gartner und Deloitte liefern 2026 den Beleg gegen den lautesten Krisenreflex des Mittelstands: Kosten senken, Personal abbauen, auf KI setzen. Warum dieser Reflex die Klemme vertieft, statt sie zu lösen. Ein Standpunkt von Frank Lehmann._

Mechernich, im August 2026. Kippt die Auftragslage, greift der deutsche Mittelstand zum immer gleichen Werkzeug. Kosten senken, Köpfe abbauen, KI als Effizienzhebel dagegenstellen. 72 Prozent der Finanzvorstände nennen die Kostenreduktion als oberste Priorität der kommenden zwölf Monate. So weit, so bekannt. Neu ist der Beleg, dass dieser Kurs die Rendite nicht liefert, die er verspricht.

Gartner hat im Mai 2026 rund 350 Führungskräfte aus Unternehmen ab einer Milliarde Umsatz befragt. Etwa 80 Prozent bauen im Zuge ihrer KI-Initiativen Stellen ab. Der entscheidende Vergleich steckt tiefer. Firmen mit guter KI-Rendite bauen fast genauso stark ab wie Firmen mit schwacher. Der Abbau erklärt den Ertrag also nicht. Eine gestrichene Stelle spart Gehalt. Einen Gewinn erzeugt sie nicht.

Auch die zweite Hoffnung trägt nur bedingt. Individuelle Produktivitätsgewinne durch KI heben die Unternehmensproduktivität nicht automatisch, weil zusätzliche Kontrolle und Nachbearbeitung die Zeitersparnis wieder aufzehren. 43 Prozent der Beschäftigten vertrauen einem Arbeitsergebnis weniger, sobald bekannt ist, dass KI im Spiel war. Wer Personal abbaut und zugleich auf KI setzt, spart an zwei Stellen und gewinnt an keiner.

Damit rückt die eigentliche Frage in den Blick. Wo liegt der Ertrag, wenn nicht im Abbau? Er liegt in der Aktivierung der Belegschaft, die bleibt. Der Gallup Engagement Index 2025 weist 77 Prozent Dienst nach Vorschrift aus. Diese Menschen stehen bereits auf der Gehaltsliste. Über 70 Prozent von ihnen sind zufrieden. Zufriedenheit ist keine Aktivierung. Das Führungssystem akzeptiert die vorhandene Leistung und lässt die stille Reserve liegen.

_“Personalabbau zugunsten von KI bringt keine Rendite. Das ist kein Verdacht mehr, das steht in den Zahlen. Wer im Abschwung zuerst die Personaldecke kürzt, verwaltet den Rückzug. Der Weg aus der Klemme führt über den Ertrag, den ein Unternehmen längst bezahlt und nicht abruft.“_

Frank Lehmann, Gründer von evolution consulting

Diese Reserve lässt sich inzwischen beziffern. Lehmann hat mit der Wertschätzenden Intelligenz eine Kennzahl entwickelt, die die Aktivierungsleistung eines Führungssystems in Euro übersetzt. Ein Betrieb mit 80 Mitarbeitenden und schwachem Wert trägt so rasch einen ungehobenen Ertrag im siebenstelligen Bereich, verteilt auf Produktivität, Fehlzeiten und Fluktuation.

Lehmann benennt die Grenze selbst. Energiepreise, Demografie und Steuerlast räumt kein Führungssystem ab. Die bleiben. Der Ertrag aus der eigenen Belegschaft aber ist abrufbar, ohne eine einzige Stelle zu streichen. Denken Sie darüber nach, bevor der nächste Sparbeschluss fällt.

Eine kostenlose individuelle Orientierungszahl können Sie selbst errechnen:
https://www.evolution-step.de/wertschoepfungs-gap.html

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

evolution consulting
Herr Frank Lehmann
Waldkapellenstr. 12
53894 Mechernich
Deutschland

fon ..: 024439033864
web ..: https://www.evolution-step.de/
email : frank.lehmann@evolution-step.de

evolution consulting mit Sitz in Mechernich, NRW, hat die Wertschätzende Intelligenz entwickelt, das Führungssystem, das Wertschätzung erstmals in Wertschöpfung verwandelt. Der Ansatz ist wissenschaftlich konzeptionell fundiert, eine Validierungsstudie ist in Vorbereitung. Gründer Frank Lehmann verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in der Geschäftsentwicklung.
Kontakt und Details unter: https://www.evolution-step.de/

Pressekontakt:

evolution consulting
Herr Frank Lehmann
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Medien

Datenkontrolle ohne Übersee-Abhängigkeit: Wie Flow360 Geschäftsprozesse DSGVO-konform automatisiert

Angesichts internationaler Zugriffsrisiken rückt europäische Cloud-Software in den Fokus: Die deutsche No-Code-Plattform Flow360 sichert dem Mittelstand volle Datenkontrolle.

BildHohe Abhängigkeit von US-Technologien belastet Unternehmen Die wirtschaftliche Abhängigkeit von internationalen Technologieanbieter stellt Unternehmen im deutschsprachigen Raum zunehmend vor erhebliche Herausforderungen in den Bereichen Datenschutz, IT-Governance und operative Handlungsfreiheit. Auf der Fachveranstaltung Digitale Souveränität: Wettbewerbs- und Handlungsfähigkeit von Industrie und Mittelstand, die der Bundesverband IT-Mittelstand e.V., kurz BITMi, und der VDMA am 3. September 2026 in Frankfurt am Main ausrichten, stehen praxistaugliche Alternativen aus Europa im Mittelpunkt. In diesem geschlossenen Expertenkreis werden Lösungsansätze diskutiert, die aufzeigen, wie Unternehmen die Effizienzvorteile moderner Cloud-Technologien nutzen können, ohne die Kontrolle über sensible Daten an außereuropäische Jurisdiktionen abzugeben.

Rechtliche Risiken durch internationale Gesetzgebung vermeiden

Die Notwendigkeit einer klaren rechtlichen Abgrenzung gegenüber Anbietern aus Übersee ergibt sich aus den anhaltenden Spannungsfeldern der internationalen Gesetzgebung. US-amerikanische Gesetze wie der CLOUD Act verpflichten dort ansässige Technologiekonzerne unter bestimmten Voraussetzungen zur Herausgabe von Daten, selbst wenn diese auf Servern innerhalb der Europäischen Union gespeichert sind. Dieser Umstand erzeugt für europäische Industrieunternehmen ein dauerhaftes Risiko bezüglich des Schutzes von Betriebsgeheimnissen und schränkt die Compliance ein. Der Einsatz rein europäischer Wertschöpfungsketten in der Informationstechnik eliminiert diese Zugriffsrisiken vollständig und schafft dauerhafte Rechtssicherheit für die Unternehmensführung.

Lokale Infrastruktur und europäische Künstliche Intelligenz

Ein zentraler Baustein einer eigenständigen digitalen Infrastruktur ist die konsequente Verbindung von lokaler Rechenzentrumsinfrastruktur, fortgeschrittener Anwendungsentwicklung und europäischen Sprachmodellen. Plattformen wie Flow360 (Workflow Automation) setzen dabei auf ein durchgängiges Konzept: Durch das Hosting auf deutschen Servern des Anbieters Hetzner in Kombination mit der Einbindung europäischer Künstlicher Intelligenz wie den Sprachmodellen von Mistral AI entstehen vollständig DSGVO-konforme Gesamtlösungen. Als BITMi-Mitglied und Träger des Gütesiegels Software Made in Germany erfüllt die No-Code-Software Flow360 die Kriterien des DIGITAL SME Awards in den Kategorien Kontrolle, Jurisdiktion sowie lokale Daten- und Serviceverarbeitung.

Prozessautomatisierung im Mittelstand per No-Code und KI

Um die geforderte digitale Souveränität im operativen Tagesgeschäft verankern zu können, benötigt der Mittelstand praxistaugliche Softwarewerkzeuge. In diesem Kontext gewinnen moderne No-Code-Ansätze eine entscheidende Bedeutung für den Maschinenbau und Industrieunternehmen. Sie schließen die Lücke zwischen strengen Compliance-Anforderungen und agiler Prozessanpassung: Die Plattform Flow360 erlaubt es Fachabteilungen, individuelle Geschäftsanwendungen, Formulare, Aufgaben und Freigabeprozesse per Drag-and-Drop ohne jegliche Programmierkenntnisse eigenständig zu erstellen. Das integrierte KI-Modul auf Basis europäischer Technologie unterstützt zudem dabei, aus einfachen Textbeschreibungen in natürlicher Sprache strukturierte Prozessentwürfe automatisiert zu generieren. So lassen sich Unternehmensabläufe in kürzester Zeit digitalisieren, ohne dass dafür sensible Daten an Drittstaaten übertragen werden müssen oder die Abhängigkeit von externen IT-Dienstleistern steigt.

Dauerhafte Handlungsfähigkeit und digitale Unabhängigkeit sichern

Die physische Speicherung und Verarbeitung sämtlicher Daten innerhalb der Europäischen Union gewährleistet absolute Klarheit bezüglich der tatsächlichen Hoheit über digitale Vermögenswerte. Die technische Unabhängigkeit von Drittstaaten schützt Unternehmen vor unvorhersehbaren Preissteigerungen, einseitigen Vertragsänderungen oder plötzlichen Lizenzmodellwechseln internationaler Anbieter. Der fachliche Diskurs auf der Tagung in Frankfurt unterstreicht, dass europäische Softwarelösungen wie Flow360 eine verlässliche und sofort einsetzbare Grundlage bilden, um die technologische Handlungsfähigkeit deutscher Industrieunternehmen im globalen Wettbewerb dauerhaft zu sichern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

com.plex GmbH
Frau Maria Christina Bienek
Friedrich Ebert Allee 65
53113 Bonn
Deutschland

fon ..: +49 228 84239484
web ..: https://flow360.io/
email : info@flow360.io

Flow360.io ist eine Workflow-Automation Software der com.plex GmbH, einem deutschen Unternehmen, das seit 1998 Software für mittelständische Unternehmen entwickelt, um komplexe Prozesse für Mitarbeiter zu vereinfachen. „com.plex things made simple“

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

Pressekontakt:

com.plex GmbH
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Wirtschaft

BAFA-Förderung für Marketing und Positionierung: Was KMU 2026 beachten sollten

Strategische Beratung zu Marketing und Positionierung kann für KMU förderfähig sein. Der Beitrag erklärt, welche Voraussetzungen gelten und was Unternehmen 2026 beachten sollten.

BildStrategische Beratung kann förderfähig sein. Reine Umsetzung in der Regel nicht. Entscheidend sind Inhalt, Ablauf und eine saubere Trennung.

_Bergkamen, 15. August 2026 | Fachbeitrag für kleine und mittlere Unternehmen_

Viele mittelständische Unternehmen investieren in eine neue Website, SEO oder Kampagnen, obwohl die eigentliche Grundlage noch fehlt: eine klare Positionierung. Dann wird an Maßnahmen gearbeitet, bevor geklärt ist, für wen das Angebot gedacht ist, welches Problem es löst und warum sich Kunden gerade für dieses Unternehmen entscheiden sollen.

Eine neue Website allein ist noch keine Strategie. Punkt.

Für diese konzeptionelle Arbeit kann die BAFA-Beratungsförderung interessant sein. Das Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ bezuschusst externe Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Nach dem derzeit veröffentlichten offiziellen Programmstand können Anträge bis zum 31. Dezember 2026 gestellt werden.

Das macht die zweite Jahreshälfte 2026 relevant. Nicht, weil Unternehmen überstürzt handeln sollten. Sondern weil Beratungsbedarf, Auswahl des Beratungsunternehmens, Antrag und Projektstart in der richtigen Reihenfolge geplant werden müssen.

Ist Marketingberatung überhaupt förderfähig?

Marketing ist nicht automatisch förderfähig. Die Förderung richtet sich an eine individuelle und konzeptionelle Unternehmensberatung. Dazu gehören eine Analyse der Situation, die Benennung konkreter Schwachstellen und nachvollziehbare Handlungsempfehlungen. Strategische Marketingberatung und Positionierungsarbeit können darunter fallen, wenn sie als wirtschaftliche Frage der Unternehmensführung bearbeitet werden.

Nicht das Etikett „Marketing“ entscheidet, sondern die konkrete Aufgabe.

Typische strategische Inhalte können sein:

* Analyse von Zielgruppen, Markt und Wettbewerb
* Entwicklung einer klaren Positionierung und eines belastbaren Nutzenversprechens
* Schärfung von Angebot, Leistungsstruktur und Geschäftsmodell
* Konzeption eines nachvollziehbaren Marketing- und Vertriebsprozesses
* Priorisierung geeigneter Kanäle sowie Entwicklung einer Umsetzungsroadmap

Wo die Förderung endet

Reine Umsetzung ist etwas anderes. Die Erstellung einer Website, laufende SEO-Arbeiten, das Schalten von Anzeigen, Grafikdesign, Content-Produktion oder dauerhaftes Kampagnenmanagement sind grundsätzlich keine konzeptionelle Unternehmensberatung. Auch Seminare, Gruppenveranstaltungen und Beratungen, die im Kern auf den Verkauf eigener Waren oder Umsetzungsleistungen hinauslaufen, können von der Förderung ausgeschlossen sein.

Für Unternehmen bedeutet das: Beratung und Umsetzung sollten inhaltlich, vertraglich und abrechnungstechnisch sauber voneinander getrennt werden. Die Beratung liefert Analyse, Konzept, Empfehlungen und einen schriftlichen Bericht. Die spätere Umsetzung liegt außerhalb des geförderten Beratungsprojekts. Ob ein konkretes Vorhaben die Voraussetzungen erfüllt, entscheiden BAFA und die eingebundenen Stellen im Einzelfall.

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

Die Bemessungsgrundlage liegt bei maximal 3.500 Euro je Beratung. Für Betriebsstätten in Nordrhein-Westfalen und den übrigen alten Bundesländern beträgt der Fördersatz 50 Prozent. Damit sind maximal 1.750 Euro Zuschuss je Beratung möglich. In den neuen Bundesländern sowie in den Regionen Lüneburg und Trier beträgt der Satz 80 Prozent, also maximal 2.800 Euro. Für Berlin und die Region Leipzig gilt der Satz der alten Bundesländer.

Innerhalb der aktuellen Richtliniendauer können höchstens zwei Beratungen pro Jahr und insgesamt maximal fünf Beratungen gefördert werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Entscheidung erfolgt im Rahmen der Förderbedingungen und der verfügbaren Haushaltsmittel.

Der häufigste Fehler passiert vor dem Start

Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden. Auch der Beratungsvertrag darf erst nach dem Informationsschreiben der Leitstelle abgeschlossen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Die richtige Reihenfolge ist deshalb kein Detail, sondern Voraussetzung.

Beratungsbedarf konkret beschreiben und das gewünschte Ergebnis festlegen.

Ein Beratungsunternehmen auswählen, das die BAFA-Anforderungen erfüllt.

Den Antrag online über die BAFA-Antragsplattform stellen. Unternehmen im ersten Jahr nach der Gründung benötigen zusätzlich ein Informationsgespräch mit einem Regionalpartner.

Das Informationsschreiben abwarten. Erst danach Vertrag schließen und Beratung starten.

Beratung durchführen, Rechnung vollständig bezahlen und Bericht sowie Verwendungsnachweise innerhalb der vorgesehenen Frist einreichen.

Woran KMU eine sinnvolle Beratung erkennen

Ein gutes Beratungsprojekt endet nicht mit schönen Sätzen. Es macht Entscheidungen möglich. Am Ende sollte klar sein, welche Zielgruppen Priorität haben, welches Angebot im Mittelpunkt steht, wie sich das Unternehmen vom Wettbewerb unterscheidet und welche Maßnahmen zuerst umgesetzt werden.

Das ist der entscheidende Punkt: Die BAFA fördert Beratung und Erkenntnisgewinn, nicht Werbung. Genau deshalb kann eine sauber aufgebaute Positionierungsberatung wertvoll sein. Sie schafft die Grundlage, bevor Geld in Website, SEO, Inhalte oder Kampagnen fließt.

Warum der Programmstand 2026 jetzt zählt

Nach der aktuell veröffentlichten Richtlinie gilt der 31. Dezember 2026 als Antragsfrist. Unternehmen, die ihre Positionierung oder ihren Marketingprozess noch in diesem Jahr strategisch prüfen lassen möchten, sollten deshalb nicht bis zur letzten Dezemberwoche warten. Maßgeblich bleiben immer die zum Zeitpunkt der Antragstellung veröffentlichten Informationen des BAFA.

Förderung kann die Beratungskosten senken. Die unternehmerische Entscheidung ersetzt sie nicht.

Über Online Marketing Westfalen

Online Marketing Westfalen mit Sitz in Bergkamen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei Positionierung, digitaler Sichtbarkeit und Kundengewinnung. Schwerpunkte sind SEO, Webdesign und KI-gestützte Marketingsysteme für Unternehmen im Kreis Unna, in Dortmund, Hamm und Westfalen. www.onlinemarketingwestfalen.de

_Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Ob eine Beratung im Einzelfall förderfähig ist, prüfen die zuständigen Stellen._

Quellen und Stand

BAFA: Förderung von Unternehmensberatungen für KMU

Förderdatenbank des Bundes: Förderung von Unternehmensberatungen für KMU

_Informationsstand: 15. August 2026. Förderbedingungen können geändert werden. Vor Antragstellung bitte den aktuellen offiziellen Programmstand prüfen._

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Online Marketing Westfalen
Herr Tobias Menzebach
Alfred Doeblin strasse 82
59192 Bergkamen
Deutschland

fon ..: 01601135607
web ..: https://www.onlinemarketingwestfalen.de
email : tobias.menzebach@onlinemarketingwestfalen.de

Online Marketing Westfalen mit Sitz in Bergkamen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei Positionierung, digitaler Sichtbarkeit und Kundengewinnung. Schwerpunkte sind SEO, Webdesign und KI-gestützte Marketingsysteme für Unternehmen im Kreis Unna, in Dortmund, Hamm und Westfalen. www.onlinemarketingwestfalen.de

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Wirtschaft

Viel in Strategie- und Führungskräfte-Entwicklung investiert – aber oft zu wenig sichtbare Wirkung

Detailliertes Whitepaper verfügbar

BildUmsetzungsstärke ist in den aktuellen Umbrüchen der entscheidende Hebel für den Erfolg eines Unternehmens. Lange Strategiesitzungen produzieren schöne Präsentationen, nach engagierten und auch kontroversen Diskussionen geht dann aber schließlich überall der Daumen hoch: „ja – so wollen wir es angehen“. In Trainings werden Führungskräfte dann noch eingeschworen und mit den passenden Fähigkeiten versorgt. Aber dann: priorisiert die tägliche Routine wieder das Dringende vor dem Wichtigen, es passiert einfach zu wenig, geht der Schwung verloren, werden gemachte Zusagen wieder vergessen und zerredet, mangelt es eben am entschlossenen und zielgerichteten handeln. Das ist nicht unbedingt böser Wille – es „menschelt“ halt einfach.

Das erleben wir derzeit nicht nur in der großen Politik. Eine aktuelle Umfrage unter ca. 250 deutschen Unternehmen zeigt, wie es leider zahlreichen Unternehmen geht: 70% beklagen lediglich eine geringe bis sporadische Umsetzung in die Praxis – 20% haben überhaupt keinerlei Daten dazu, aber lediglich 10% sind mit dem Transfer „eher zufrieden“. Hohe Investitionen in wichtige und lohnende Strategie umsetzende Initiativen und „Learning-Journeys“- deren Wirkung in der Praxis aber leider immer wieder zu schnell verpufft. Es fehlt an kontinuierlichen Impulsen, dranzubleiben – wirklich ins „Machen“ zu kommen.

Mit Unterstützung künstlicher Intelligenz kann endlich das, was ein Unternehmen bereits in strategische Ausrichtung und für bessere Führung implementiert (und investiert!) hat, auch kontinuierlich ergebniswirksam gemacht werden: durch KI-gestütztes „Nudging“ ( https://blendedleading.com/de/ ) – das auf den Ansatz des Nobelpreisträgers Richard H. Thaler zurückgeht. Nudging bedeutet kontinuierliches „Anschubsen“, um auch wirklich aktiv zu werden – und zu handeln. Ähnlich dem erinnernden „piepsen“, wenn man sich im Auto noch nicht angeschnallt hat. Das Besondere dabei: es bedarf dazu keiner zusätzlichen Trainings-Maßnahmen, sondern bereits getätigte Investitionen in Strategie und Führungskräfte werden quasi „recycelt“ – also unternehmensspezifisch und individuell personalisiert aufbereitet für einzelne Führungskräfte – und in ein ohnehin täglich genutztes Kommunikationssystem eingespielt. Das Prinzip ist bestechend einfach – ohne dass ein zusätzliches IT-Projekt erforderlich wäre. Ein viel beachteter neuer Ansatz, der durch „Blended Leading®“ ( https://blendedleading.com/de/ ) nun endlich auch großflächig und zu minimalen Kosten verfügbar ist.

Und Unternehmen können das Ganze sogar bis zum Jahresende kostenfrei ausprobieren, da dieses wissenschaftlich fundierte Projekt von der EU finanziert wurde.

Es lohnt sich, einen genaueren Blick in das detaillierte Whitepaper zu werfen: https://l.ls-s.com/wp-de 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Blended Leading
Frau Kremena Kostova
Chiprovtsi Str. 12
1303 Sofia
Bulgarien

fon ..: +35988708813
web ..: https://blendedleading.com/de/
email : kostova@blendedleading.com

Blended Leading ist eine KI-gestützte Plattform für personalisierte Führungsentwicklung, eingebettet direkt in Microsoft Teams. Statt Führung als einmaliges Schulungsereignis zu behandeln, macht Blended Leading sie zu einer kontinuierlichen Praxis im Arbeitsalltag: Auf Basis von 360°-Feedback, psychometrischen Profilen, unternehmenseigenen Kompetenzmodellen und Unternehmenswerten generiert die Plattform kurze, kontextbezogene Impulse – sogenannte Nudges -, die Führungskräfte genau dort erreichen, wo sie ohnehin arbeiten.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1982 zurück, als die Lead1ng AG in Deutschland als Pionier der Führungs- und Organisationsentwicklung gegründet wurde. 2015 wurde Lean Digital Solutions als spezialisierte digitale Einheit für Datenanalyse, Psychologie und Technologie Teil der Gruppe; 2018 entstand daraus die Marke LS-S Leadership Support. 2022 wurde Blended Leading mit dem Exzellenzsiegel des Europäischen Innovationsrats (EIC) ausgezeichnet, 2023 folgten Fördermittel aus dem NextGenerationEU-Programm der Europäischen Union sowie vom bulgarischen Ministerium für Innovation und Wachstum zur Weiterentwicklung der KI-Plattform.

Blended Leading verbindet jahrzehntelange Führungsforschung und Verhaltenswissenschaft mit moderner KI-Technologie – menschenzentriert statt technikgetrieben. Die Plattform ist zu 100 % DSGVO-konform, wird ausschließlich in der EU gehostet und ist ISO/IEC 27001-zertifiziert. Die Unternehmensgruppe blickt auf über 40 Jahre Erfahrung, mehr als 450 Kunden und über 900 realisierte Projekte zurück.

Blended Leading ist eine Marke der Lean Digital Solutions Ltd.

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