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Wirtschaft

Generationenmanagement richtig umsetzen

Generationenmanagement ist ein strategisches Führungs-, Kommunikations- und Kulturthema und hat nichts mit Diversity zu tun, stellt der Begründer des Generationenmanagements Ralf Overbeck klar.

BildUnternehmen brauchen spätestens bis 2030 einen strategischen Kulturansatz

Generationenfragen auf Klischees oder reine Diversity-Debatten zu reduzieren ist im Kontext moderner Unternehmensführung nicht zielführend, stellt der Begründer des Generationenmanagements und erfahrene Unternehmensführungsexperte Ralf Overbeck klar. Seiner Ausfassung nach erfordert die Zusammenarbeit zwischen den Generationen künftig einen strategischen Ansatz, der Führung, Kommunikation, Kulturentwicklung und Transformationsfähigkeit zusammenführt. Denn der eigentliche Konflikt in Unternehmen entsteht heute nicht zwischen Jung und Alt – sondern zwischen unterschiedlichen Erwartungen an Arbeit, Führung und Zusammenarbeit. Overbeck stellt ferner klar: Generationenmanagement ist kein Unterthema von Diversity, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor für Führung, Zusammenarbeit und Zukunftsfähigkeit.

Die Diskussion über Generationen in Unternehmen wird häufig emotional geführt. Die einen sprechen von mangelnder Belastbarkeit der jungen Generation, die anderen von fehlender Veränderungsbereitschaft älterer Mitarbeitender. Schnell entstehen Schubladen, Vorurteile und Missverständnisse. Für Ralf Overbeck greift diese Perspektive jedoch deutlich zu kurz. „Generationenmanagement darf nicht auf plakative Zuschreibungen reduziert werden“, erklärt Overbeck. „Es geht nicht darum, ob jemand Boomer, Generation X, Y oder Z ist. Entscheidend ist die Frage, wie Unternehmen produktive Zusammenarbeit ermöglichen, obwohl Menschen mit völlig unterschiedlichen Prägungen, Kommunikationsstilen und Erwartungen aufeinandertreffen.“

Der Experte für Führung, Kommunikation sowie Personal- und Organisationsentwicklung beobachtet seit Jahren, dass viele Unternehmen Generationenfragen noch immer falsch einordnen. Häufig werde Generationenmanagement lediglich als Teil des Diversity Managements verstanden. Genau darin sieht Overbeck jedoch ein Problem. „Natürlich gibt es Schnittstellen zum Diversity Management“, betont er. „Aber Generationenmanagement ist weit mehr als eine weitere Diversitätsdimension. Es ist ein Führungs-, Kultur- und Zukunftsthema.“

Der eigentliche Wandel findet in der Arbeitskultur statt

Für Overbeck geht es beim Thema Generationen nicht primär um Altersgruppen, sondern um gesellschaftliche Veränderungen. Jede Generation werde durch andere historische, technologische und kulturelle Erfahrungen geprägt. Diese unterschiedlichen Sozialisierungen beeinflussen:

* Kommunikation,
* Lernverhalten,
* Führungsverständnis,
* Motivation,
* Konfliktverhalten sowie
* Erwartungen an Arbeit und Sinn.

„Ein 25-Jähriger im Jahr 1995 hatte eine völlig andere Arbeitswelt vor sich als ein 25-Jähriger heute“, sagt Overbeck. „Digitalisierung, soziale Medien, Krisenerfahrungen, Künstliche Intelligenz und der Wandel gesellschaftlicher Werte verändern die Erwartungen an Unternehmen und Führung grundlegend.“

Genau deshalb reiche es nicht aus, Generationenmanagement lediglich unter dem Aspekt „Altersdiversität“ zu behandeln. Während klassisches Diversity Management häufig auf Chancengleichheit und Inklusion fokussiert sei, beschäftige sich Generationenmanagement mit einer viel umfassenderen Frage: Wie bleibt Zusammenarbeit in Zeiten tiefgreifender Transformation überhaupt noch produktiv?

Nach Ansicht von Overbeck unterschätzen viele Organisationen die strategische Dimension dieses Themas. Denn die Herausforderungen betreffen längst nicht mehr nur Recruiting oder Employer Branding. Vielmehr gehe es um:

* Wissenstransfer,
* Fachkräftesicherung,
* Veränderungsfähigkeit,
* Führungskultur,
* Mitarbeiterbindung,
* Innovationsfähigkeit und
* generationenübergreifende Kommunikation.

„Unternehmen erleben derzeit keinen klassischen Generationenkonflikt“, so Overbeck. „Sie erleben einen Kulturkonflikt innerhalb der Arbeitswelt.“

Dabei werde besonders deutlich, dass traditionelle Führungsmodelle zunehmend an Grenzen stoßen. Autorität definiere sich heute anders als noch vor zwanzig Jahren. Mitarbeitende erwarteten:

* mehr Dialog,
* mehr Transparenz,
* mehr Beteiligung,
* mehr Sinnorientierung und
* mehr Flexibilität.

Gleichzeitig verfügten erfahrene Mitarbeitende über enormes Wissen, Stabilität und Praxisorientierung. Die eigentliche Herausforderung bestehe daher nicht darin, Unterschiede zu beseitigen, sondern sie produktiv zu verbinden.

Führungskräfte brauchen heute Übersetzungskompetenz

Ein zentraler Punkt in Overbecks Arbeit ist die Rolle der Führungskräfte. Für ihn entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen nicht in Strategiepapiere, sondern im täglichen Miteinander.

„Führungskräfte werden heute zu Übersetzern zwischen unterschiedlichen Erwartungswelten“, erklärt er. „Sie müssen verstehen, wie verschiedene Generationen denken, kommunizieren und arbeiten – ohne dabei in Klischees zu verfallen.“

Genau hier sieht Overbeck eine der größten Schwächen vieler aktueller Debatten. Häufig dominierten vereinfachende Narrative:

* Die Jungen seien zu anspruchsvoll.
* Die Älteren seien nicht digital genug oder
* Die Mitte sei überfordert.

„Solche Zuschreibungen helfen niemandem“, sagt Overbeck. „Sie verschärfen Konflikte, statt Verständigung zu ermöglichen.“

Sein Ansatz verbindet deshalb Generationenmanagement konsequent mit Kommunikationspsychologie und Führungsentwicklung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie gelingt Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Werte, Erfahrungen und Arbeitsstile?

Dabei gehe es nicht darum, jede Generation zufriedenzustellen. Entscheidend sei vielmehr, gemeinsame Arbeitsfähigkeit herzustellen.

„Unternehmen brauchen keine Generationenromantik“, betont Overbeck. „Sie brauchen Kommunikationsfähigkeit, gegenseitiges Verständnis und eine moderne Führungskultur.“

Besonders in Branchen mit hohem Veränderungsdruck – etwa Industrie, Handwerk, Bauwirtschaft oder Mittelstand – werde deutlich, wie relevant diese Kompetenz inzwischen geworden sei. Dort träfen häufig sehr unterschiedliche Arbeitsbiografien, Erfahrungswelten und Kommunikationsmuster unmittelbar aufeinander.

Overbeck beobachtet dabei einen grundlegenden Wandel:
„Früher funktionierte Führung oft über Hierarchie und Erfahrungsvorsprung. Heute funktioniert sie über Vertrauen, Verständigung und Orientierung.“

Damit werde Generationenmanagement zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz moderner Führung.

Zukunftsfähige Unternehmen verbinden Erfahrung und Veränderung

Für Ralf Overbeck liegt die größte Chance generationengemischter Organisationen nicht im Ausgleich von Gegensätzen, sondern in der intelligenten Verbindung unterschiedlicher Perspektiven.

„Die Stärke moderner Unternehmen entsteht dort, wo Erfahrung auf neue Denkweisen trifft“, erklärt er. „Wenn unterschiedliche Generationen voneinander lernen, entsteht echte Zukunftsfähigkeit.“

Gerade deshalb plädiert Overbeck für einen Perspektivwechsel in Unternehmen. Generationenmanagement dürfe nicht als kurzfristiger Trend verstanden werden, sondern müsse Bestandteil strategischer Organisationsentwicklung werden.

Dazu gehören unter anderem:

* generationenübergreifende Führungsprogramme,
* neue Kommunikationsformate,
* Wissenstransfer zwischen erfahrenen und jungen Mitarbeitenden,
* moderne Lernkulturen,
* flexible Arbeitsmodelle,
* gemeinsame Werte- und Kulturarbeit.

Für Overbeck steht fest: Die Unternehmen, die den Wandel der Arbeitswelt erfolgreich gestalten wollen, benötigen künftig weniger starre Strukturen und mehr Verständigungskompetenz. „Die Arbeitswelt verändert sich schneller als viele Unternehmenskulturen“, sagt er. „Genau deshalb wird die Fähigkeit, generationenübergreifend zu führen und Zusammenarbeit aktiv zu gestalten, zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.“ Dabei gehe es letztlich um weit mehr als um einzelne Generationenbegriffe. Es gehe um die zentrale Zukunftsfrage moderner Organisationen:

Wie können Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Lebensrealitäten gemeinsam erfolgreich arbeiten? „Generationenmanagement ist deshalb kein Nebenthema“, so Overbeck abschließend. „Es ist eine Zukunftsdisziplin für Führung, Zusammenarbeit und Kulturentwicklung.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ralf Overbeck Consulting
Herr Ralf Overbeck
Brachter Straße 99
40882 Ratingen
Deutschland

fon ..: 02102-7089-400
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email : info@overbeck-consulting.de

Firmenportrait – Ralf Overbeck Consulting

Generationen führen. Wandel gestalten. Menschen entwickeln.

Die Ralf Overbeck Consulting mit Sitz in Ratingen begleitet Unternehmen, Führungskräfte und Organisationen seit mehr als 25 Jahren bei den Herausforderungen des demografischen Wandels, der generationenübergreifenden Zusammenarbeit sowie der nachhaltigen Organisations- und Personalentwicklung. Gründer und Inhaber ist Ralf Overbeck, einer der prägenden Vordenker des Generationenmanagements im deutschsprachigen Raum.

Der Beratungsschwerpunkt liegt auf den Themen:

o Generationenmanagement
o Führungskräfteentwicklung
o Organisationsentwicklung
o Change Management
o Konfliktmanagement
o Coaching
o Arbeitgeberattraktivität
o Kommunikation und Zusammenarbeit in altersgemischten Teams.

Ralf Overbeck verfügt über langjährige Praxiserfahrung als Personalleiter in einem DAX-Konzern sowie als Leiter Personalentwicklung in internationalen Unternehmen. Heute unterstützt er Unternehmen, Verbände und öffentliche Organisationen dabei, die Herausforderungen von Fachkräftemangel, Wertewandel, Digitalisierung und demografischer Entwicklung aktiv zu gestalten.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Überzeugung, dass Generationenmanagement weit mehr ist als ein Personalthema. Es versteht sich als strategischer Ansatz für Führung, Unternehmenskultur und Zukunftsfähigkeit. Statt Generationen auf stereotype Zuschreibungen zu reduzieren, entwickelt Overbeck praxisnahe Konzepte für produktive Zusammenarbeit, Wissenstransfer und erfolgreiche Veränderungsprozesse.

Die Ralf Overbeck Consulting arbeitet branchenübergreifend unter anderem für Unternehmen aus:

o Industrie und Mittelstand
o Maschinen- und Anlagenbau
o Bauindustrie
o Gesundheitswesen
o Banken und Versicherungen
o öffentlicher Verwaltung
o Handwerk und Dienstleistung.

Das Leistungsportfolio umfasst Beratung, Workshops, Vorträge, Keynotes, Führungskräfteentwicklung sowie individuelles Coaching für erfahrene Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern, Mitarbeitende langfristig zu binden und generationenübergreifende Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten.
Die Beratungsphilosophie der Overbeck Consulting basiert auf individueller Begleitung statt Standardlösungen. Im Fokus stehen konkrete Umsetzbarkeit, nachhaltige Ergebnisse und eine enge Verbindung von Führungs-, Kommunikations- und Organisationsentwicklung.

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Wirtschaft

Führungskrise in Deutschland: Nur noch jede(r) Siebte will Chef werden

Nur 14 % wollen führen, 43 % lehnen ab: 2025 fehlten 28.180 Führungskräfte. Generationenexperte Ralf Overbeck sieht darin den Gipfel eines Wertewandels und fordert ein Umdenken in der Führungskultur.

BildDeutschlands Unternehmen steuern auf ein strukturelles Führungsproblem zu. Eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zeichnet ein alarmierendes Bild: Nur 14 Prozent der Beschäftigten können sich vorstellen, eine Führungsposition zu übernehmen. Weitere 40 Prozent würden dies nur unter bestimmten Bedingungen tun – und 43 Prozent lehnen Führungsaufgaben grundsätzlich ab. Die Folge: Im Jahresdurchschnitt 2025 fehlten allein in Führungsberufen 28.180 Fachkräfte. „Diese Zahlen sind kein Ausreißer, sondern der sichtbare Gipfel eines tiefgreifenden Wertewandels in der Arbeitswelt“, sagt Ralf Overbeck, Begründer des Generationenmanagements im deutschsprachigen Raum und Inhaber der Ralf Overbeck Consulting in Ratingen. Was steckt hinter dem wachsenden Unwillen – und warum müssen Unternehmen ihre Führungskultur jetzt neu denken?

Neue Studiendaten alarmieren Personalverantwortliche – doch es lässt sich gegensteuern. Die Schreckensbilanz der Führung: Hohe Belastung, wenig Privatleben. Die Ursachen für die wachsende Führungsmüdigkeit sind vielschichtig und treffen einen Nerv. An der Spitze der Abschreckungsfaktoren steht die hohe Arbeitsbelastung: 77 Prozent der Befragten nennen sie als entscheidenden Grund, warum sie keine Führungsverantwortung anstreben. Dicht dahinter folgen die große Verantwortung (75 Prozent) und spürbare Einschnitte ins Privatleben (73 Prozent). Auch die geringe finanzielle Zusatzmotivation und die Sorge, kollegiale Beziehungen zu gefährden, wiegen schwer – beide Aspekte nennen jeweils 48 Prozent der Befragten.

Innere Kündigung und Milliardenschäden: Wie ernst die Lage bereits ist

Aktuelle Gallup-Daten unterstreichen die Dramatik: Nur 16 Prozent der deutschen Führungskräfte werden von ihren Mitarbeitenden als „voll zufriedenstellend“ bewertet – ein historischer Tiefstwert. 78 Prozent der Beschäftigten haben innerlich gekündigt und fühlen sich ihrem Arbeitgeber nur gering verbunden. Den volkswirtschaftlichen Schaden beziffert Gallup für 2024 auf 113 bis 135 Milliarden Euro.

„Wer unter diesen Rahmenbedingungen fragt, warum niemand Chef sein will, sollte sich zunächst fragen, was Führung in seinem Unternehmen aktuell eigentlich bedeutet“, sagt Overbeck.

Besonders alarmierend verläuft die Entwicklung bei den jüngeren Generationen. Laut einer weiteren Umfrage wünscht sich derzeit nur noch rund ein Viertel der Berufstätigen eine Führungsposition – so wenige wie nie seit 2018. Bei Frauen ist der Rückgang besonders drastisch: Ihr Anteil fiel binnen weniger Jahre von rund einem Viertel auf knapp ein Fünftel.

Führungsmodelle von gestern in einer Arbeitswelt von morgen

Ein zentrales Problem liegt in der strukturellen Starre vieler Unternehmen. Führung wird nach wie vor vorwiegend mit Vollzeitpräsenz, permanenter Erreichbarkeit und hierarchischer Weisungsbefugnis gleichgesetzt. Diese Konzepte sind jedoch mit den Lebensrealitäten und Wertvorstellungen jüngerer Generationen kaum noch vereinbar. Die Generation Z, die aktuell in den Arbeitsmarkt eintritt, strebt nach Selbstverwirklichung, eigenverantwortlichem Arbeiten und einer sinnstiftenden Tätigkeit. Ein hierarchisch geprägter Führungsstil ist mit diesen Wünschen kaum vereinbar. Flexible Modelle wie Teilzeitführung fristen dagegen noch immer ein Nischendasein. Aktuell arbeiten nur 5 Prozent der weiblichen und 3 Prozent der männlichen Führungskräfte in Teilzeit.

Die Attraktivität von Führungsaufgaben nimmt auch deshalb ab, weil sich ihre gesellschaftliche Wahrnehmung grundlegend verändert hat. Führungsaufgaben stehen nicht mehr für Status und Privilegien. Ein Führungsangebot wird heute nicht mehr automatisch als Belohnung wahrgenommen.

Erschwerend wirkt zudem der demografische Wandel: Die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge verlassen den Arbeitsmarkt, während zu wenige Nachwuchsführungskräfte nachrücken. Das entstehende Führungsvakuum trifft Unternehmen ausgerechnet in einer Phase, in der die Komplexität der Führungsaufgaben durch Digitalisierung, Transformation und generationenübergreifende Teamdynamiken gleichzeitig wächst.

Wie Führung wieder attraktiv wird – Ansätze für zukunftsfähige Unternehmen

Die gute Nachricht: Es fehlt nicht an Motivation, sondern an den richtigen Rahmenbedingungen. Laut Studie sind bei führungsinteressierten Beschäftigten ein attraktives Gehalt (95 Prozent), größere Gestaltungsspielräume und mehr Entscheidungsfreiheit (85 Prozent) die wichtigsten Anreize. Doch allein mit höheren Gehältern lässt sich das Problem nicht lösen. Overbeck, der den Begriff „Generationenmanagement“ bereits Anfang der 1980er Jahre prägte und seit über 25 Jahren Unternehmen in der D-A-CH-Region bei der Gestaltung des demografischen Wandels begleitet, identifiziert drei strategische Handlungsfelder:

1. Führungskultur generationengerecht gestalten:
Nicht Generationenklischees, sondern konkrete Spielregeln und gegenseitige Wertschätzung schaffen ein Führungsklima, das Menschen motiviert – und im Amt hält. Reverse Mentoring, agile Führungsmethoden und kompetenzbasiertes Führen statt hierarchischem Direktionsprinzip sind wirksame Instrumente, um auch die Generation Z für Führungsverantwortung zu gewinnen. Die Overbeck-Formel „Alt + Jung = Erfolg“ bringt es auf den Punkt: Erfolgreiche Organisationen nutzen die Stärken aller Generationen produktiv.

2. Führung neu definieren und entlasten:
Unternehmen müssen Führungsrollen von der Gleichung „Vollzeit = Führung“ entkoppeln. Flexible Modelle wie strukturierte Führungstandems ermöglichen es qualifizierten Fachkräften, Leitungsverantwortung zu übernehmen, ohne dabei ihre Work-Life-Balance zu opfern. Wenn Vereinbarkeit sichtbar auf der Leitungsebene gelebt wird, steigt die Akzeptanz familienbewusster Maßnahmen im gesamten Unternehmen.

3. Führungskräfte systematisch entwickeln und begleiten:
Führung ist erlernbar – wenn sie konsequent gefördert wird. Individuelle Führungskräfte-Coachings, praxisnahe Entwicklungsprogramme und ein systematischer Wissenstransfer beim Generationenwechsel reduzieren die wahrgenommene Last der Führungsrolle und stärken die Handlungskompetenz. Wer früh in die Entwicklung potenzieller Führungskräfte investiert, sichert nicht nur die Nachfolge, sondern steigert nachweislich Bindung, Motivation und Arbeitgeberattraktivität.

„Führung darf nicht länger als persönliches Opfer verstanden werden“, betont Overbeck. „Unternehmen, die das Führungsmodell der Vergangenheit konservieren, werden den Wettbewerb um die besten Köpfe verlieren. Wer hingegen Führung so gestaltet, dass sie zu den Lebensentwürfen von Menschen heute passt, schafft einen echten strategischen Vorteil.“

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Ralf Overbeck Consulting – Management- und Generationenexpertise aus NRW

Ralf Overbeck Consulting ist eine inhabergeführte Managementberatung mit Sitz in Ratingen. Seit der Gründung im Jahr 2000 unterstützt das Unternehmen Organisationen in der gesamten D-A-CH-Region bei Generationenmanagement, Führungskräfteentwicklung, Change-Management, Konfliktmanagement, interkultureller Kompetenz und Personalentwicklung.
Gründer und Inhaber Ralf Overbeck prägte den Begriff „Generationenmanagement“ bereits Anfang der 1980er-Jahre im deutschsprachigen Raum – lange bevor demografischer Wandel und Fachkräftemangel auf der Agenda von Personalabteilungen standen. Heute gilt er als einer der führenden Generationenexperten Deutschlands und ist Initiator des Wissensportals generationenmanagement.info.
Das Beratungsangebot verbindet strategische Beratung mit Coaching, Workshops und Vorträgen. Kernphilosophie: keine Standardprogramme, sondern individuell entwickelte Lösungen mit messbarem Transfer in den Unternehmensalltag. Zielgruppen sind mittelständische Unternehmen, Konzerne, Verbände und öffentliche Einrichtungen – mit besonderer Branchenerfahrung in Maschinen- und Anlagenbau, öffentlicher Verwaltung, Krankenhäusern, Bauindustrie, Elektrotechnik, Chemie, Banken und Versicherungen sowie Sozialverbänden.
Leitmotiv des Unternehmens: „Menschen führen. Unternehmen stärken.“

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Stark, sicher, wohlhabend: Deutschlands Zukunft braucht Vielfalt

Alle wollen Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand – doch nur wenige erkennen den Schlüssel dazu: Talente smart nutzen, Offenheit kultivieren und Zusammenarbeit stärken.

BildBeitrag 10 von 10 der Serie „Vielfalt eint Wirtschaft und Wohlstand“

Köln, 04. September 2025 – Die Welt hat sich immer schon weiterentwickelt – doch die Geschwindigkeit der Veränderung steigt rasant. Geopolitische Umbrüche, technologische Sprünge und gesellschaftliche Polarisierung überlagern sich und erzeugen Verunsicherung. Was wie Bedrohung wirkt, birgt zugleich die größte Chance: Vielfalt.

„Als Höhlenbewohner sind wir für diese Komplexität nicht gut gerüstet. Doch wir sind lernfähig – mit den richtigen Impulsen nehmen wir Neues gerne an“, sagt Michael Stuber, Kultur- und Change-Forscher und -Berater. „Vielfalt liefert genau diese Impulse: Sie macht Unternehmen und Gesellschaft widerstandsfähiger, innovativer und zukunftssicher.“

Wachstum durch Wissen

Deutschland braucht eine neue Wachstumsstrategie. In einer digitalisierten Wissensgesellschaft zählen nicht Kapital oder Maschinenkraft, sondern Kreativität, Intelligenz und Ideenvielfalt. Studien zeigen: Technologischer Fortschritt und Wissensökonomie brauchen Vielfalt – viel Vielfalt. Wenn alle Köpfe und Talente bestmöglich und vorbehaltslos genutzt werden, entsteht ein Wachstumsmodell, das auf Wertschöpfung statt Überheblichkeit basiert.

Reform für Wohlstand

Wohlstand entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Teilhabe. Wenn Frauen, MigrantInnen und alle Generationen produktiv mitarbeiten, wird der Kuchen größer – und alle profitieren. Internationale Analysen belegen: Länder mit hoher Teilhabe sind wirtschaftlich stabiler, sozial sicherer und politisch resilienter.

„Vielfalt bedeutet nicht Umverteilung, sondern Vergrößerung des Ganzen“, erklärt Stuber (https://de.michael-stuber.biz). „Das ist die Botschaft, die Polarisierung überwindet und gemeinsame Interessen sichtbar macht.“

Fachkräftemangel und Alterung

Die demografische Entwicklung bremst Deutschlands Entwicklung zunehmend: Weniger Erwerbstätige, mehr Rentnerinnen, zunehmender Fachkräftemangel. Vielfalt bietet die Lösung: MigrantInnen, ältere Beschäftigte und Frauen stellen ungenutzte Talentpools dar, die Unternehmen und die Gesellschaft sofort erschließen können. Gleichzeitig entsteht durch vermehrtes generationenübergreifendes Arbeiten die beste Kombination aus neuen und bewährten Ansätzen – aus Ageismus werden Synergien.

Vielfalt als Antwort auf drei Zukunftsfragen

Vielfalt ist kein marginales Trendkonzept, sondern die Lösung für Europas zentrale Zukunftsfragen. Sie treibt Wachstum durch Wissen, ermöglicht Reformen für mehr Wohlstand und entschärft das demografische Dilemma. Wer Vielfalt gezielt gestaltet, vereint wirtschaftliche Stärke mit gesellschaftlichem Zusammenhalt – und legt die Grundlage für ein starkes, sicheres und wohlhabendes Deutschland.

Lesetipp: Der WissensBlog https://de.diversitymine.eu bietet rund 2.000 redaktionelle Beiträge zu Vielfalt als Zukunftsfaktor für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Info – Box: 5 Thesen zu Vielfalt als Lösung unserer Zukunftsfragen

1 Vielfalt schafft Wachstum – durch Wissen, Kreativität und Innovation.
2 Vielfalt sichert Wohlstand – Teilhabe vergrößert den Kuchen für alle.
3 Vielfalt löst Fachkräftemangel – Talente leisten dort Beiträge, wo man sie (zu)lässt.
4 Vielfalt überwindet Alterung – Generationen gestalten Zukunft miteinander nicht gegeneinander.
5 Vielfalt verbindet alle – Gemeinsamkeit und Miteinander sind unschlagbar.

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Ungleich Besser Diversity Consulting (Michael Stuber)
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fon ..: 02212221250
web ..: https://www.ungleich-besser.de
email : kommunikation@ungleich-besser.de

Ungleich Besser steht für evidenzbasierte, international erfahrene Diversity-Forschung und -Beratung mit strategischem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt das Team um Michael Stuber fundierte D&I-Konzepte für Unternehmen, Institutionen und Organisationen. Der Ansatz Engineering D&I (https://de.diversitymine.eu) verbindet Analyse, Wirkung und Relevanz – für maßgeschneiderte Lösungen, die Vielfalt als wirtschaftliches Potenzial für alle nutzbar machen.

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Jobs-der-Bahn.de startet: Jobportal für starke Bahnunternehmen in Deutschland

Nächster Halt: Karriere auf der Schiene – Jobportal adressiert Fachkräftelücke bei privaten & kommunalen Bahnbetrieben

BildHannover, [Datum einfügen] – Während neben der duetschen Bahn auch viele private Bahnanbieter (z. B. Transdev, Netinera, VIAS) und kommunale Verkehrsbetriebe mit Personalengpässen kämpfen, entsteht mit Jobs-der-Bahn.de ein neues spezialisiertes Jobportal. Es ermöglicht gezielt die Besetzung von Fahrdienst-, Technik- und Verwaltungsjobs – auch für Quereinsteiger:innen und Nachwuchskräfte im Nah- und Regionalverkehr.

Wachsender Bedarf – private Bahnen unter Druck

Privatunternehmen wie Transdev oder Netinera berichten zunehmend von Herausforderungen durch überalterte Belegschaften, steigende Krankheitsausfälle und wachsende Fahrgastzahlen. Laut einer aktuellen Analyse des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa), die Anfang 2025 von ZDFheute aufgegriffen wurde, ist die Fachkräftelücke bei Lokführer:innen in den vergangenen Jahren um rund 45 % gestiegen – mit inzwischen mehr als 4.000 unbesetzten Stellen. Für Beschäftigte im Betriebsdienst, etwa in Stellwerken oder Werkstätten, beträgt der Anstieg sogar rund 80 %, mit über 2.265 offenen Positionen.

Jobs-der-Bahn.de hat das Ziel Bewerber:innen und Arbeitgeber wie Deutsche Bahn, Transdev, Abellio, Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft und kommunale Betriebe zusammen zu bringen – mit zielgerichteter Suche für Technik, Service, Infrastruktur und Verwaltung. Das Portal bietet schon jetzt:

* Aktuelle Jobs des größten deutschen Bahnunternehmens – Deutsche Bahn
* Ausbildungs- und Quereinstiegsmöglichkeiten
* Informationen zur Teilzeit, Schichtarbeit, Fortbildung und tariflichen Rahmenbedingungen

So profitieren private Bahnbetriebe

Bahnbetreiber, die ihre Stellen auf 1A-Stellenmarkt.de veröffentlichen, erscheinen automatisch auch auf Jobs-der-Bahn.de – ohne Mehraufwand. Somit erreichen sie gezielt Menschen mit Interesse am Schienenverkehr – ideal für Fachkräfte- und Nachwuchssicherung.

In Kürze folgen Kooperationen mit regionalen Aufgabenträgern und Ausrichterbetrieben, um Stellen im kommunalen Nahverkehr noch sichtbarer zu machen.

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1A-Stellenmarkt.de c/o 1A-Infosysteme GmbH
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Jobs-der-Bahn.de ist ein wesentlicher Bestandteil der Spezialisierungsstrategie von 1A-Stellenmarkt.de, zu der auch Jobportale aus den Bereichen Einzelhandel, Gesundheitswesen, Energiemanagement und Öffentlicher Dienst gehören.

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1A-Stellenmarkt.de c/o 1A-Infosysteme GmbH
Herr Jörg Teichler
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Dr. Irène Kilubi greift in ihrem neuen Buch das Thema generationsübergreifende Zusammenarbeit auf

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Work-Life-Balance – die moderne Arbeitswelt hält zahlreiche Herausforderungen bereit. Hier kann die generationsübergreifende Zusammenarbeit eine Chance sein.

BildMünchen, 04.06.2024 – Die Arbeitswelt steht vor einer der größten Herausforderungen unserer Zeit: Noch nie waren so viele Generationen gleichzeitig aktiv und noch nie war der Fachkräftemangel so stark spürbar. Dr. Irène Kilubi, Gründerin der Social Impact-Initiative JOINT GENERATIONS, widmet sich in ihrem neuen Buch „Du bist mehr als eine Zahl – Warum das Alter keine Rolle spielt“ genau diesen Themen.

In ihrer Veröffentlichung erläutert Dr. Kilubi, wie Unternehmen und die Gesellschaft trotz – oder gerade wegen – der unterschiedlichen Generationen aufblühen können. Sie betont die Bedeutung der Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt, den die verschiedenen Generationen mit sich bringen, und beschreibt konkrete Ansätze zur erfolgreichen Integration.

Die drei zentralen Thesen des Buches sind:

1. Führung ist keine Frage des Alters: Integrität, Empathie, Leidenschaft und Wissbegierde sind die wesentlichen Eigenschaften einer erfolgreichen Führungskraft, unabhängig vom Lebensalter.

2. Wertschätzung von Vielfalt: Die Anerkennung der unterschiedlichen Perspektiven und Fähigkeiten, die jede Generation mitbringt, ist essenziell für den Fortschritt in Organisationen und der Gesellschaft.

3. Förderung des intergenerationalen Austauschs: Aktives Zuhören, Wissenstransfer und die Schaffung von Chancen für alle Altersgruppen müssen gefördert werden, um eine nachhaltige Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Dr. Kilubi, die selbst auf eine vielseitige Berufserfahrung zurückblicken kann, unterstreicht die Notwendigkeit von „Brücken zwischen den Generationen“. Sie betont, dass Passion, Potenzial und Persönlichkeit wichtiger sind als das Alter. Ihr Buch enthält zahlreiche praktische Beispiele und Erkenntnisse aus mehr als 60 Interviews mit Experten aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft.

Wer Frau Dr. Kilubi live zu diesem Thema erleben möchte, hat die Chance dazu am Tag der Mediation, am 18. Juni 2024 im Rahmen eines Online-Workshops ab 16.00 Uhr. Hier die Infos dazu:

DATUM & ZEIT: 18. Juni 2024, von 16 bis 18 Uhr
ORT: Online – Workshop
VERANSTALTER: BAFM Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e.V., Fachgruppe Familienunternehmen
Die Spitzenreferentin Frau Dr. Irène Kilubi wird am Tag der Mediation um 16 Uhr zum Thema „Brücken bauen zwischen Generationen: Erfolgreiche Mediationsstrategien“ bei der Fachgruppe Mediation in Familien-Unternehmen referieren.
Link: https://tag-der-mediation.international/regionale-veranstaltungen/

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JOINT GENERATIONS
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80798 München
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Dr. Irène Kilubi ist Gründerin der Social Impact-Initiative JOINT GENERATIONS und Expertin für generationsübergreifende Zusammenarbeit. Ihre Arbeit zielt darauf ab, die Potenziale aller Altersgruppen zu nutzen und die Zusammenarbeit in Organisationen zu stärken.

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