– Offizieller Gedenktag der Vereinten Nationen
– Familien nehmen Hilfsangebote tw. aus Angst vor Verurteilung und Scham nicht an
– Tipps zum Finden des passenden Angebots
Am 15.5.2025 ist der Internationale Tag der Familien. Dieser Gedenktag der Vereinten Nationen steht dieses Jahr unter dem Titel „Familienorientierte Politiken für nachhaltige Entwicklungen“. In Deutschland gibt es dafür bereits viele öffentliche und teils kostenlose Hilfsangebote.
Der Übergang vom Paar zur Familie und die Zeit mit jungen Kindern erfordern viel Neuordnung und Neuorientierung. Beratungen können hier mit Struktur und Best Practices helfen.
Trotzdem erreichen viele dieser Angebote die Familien nicht. Scham und die Angst in der Beratung verurteilt zu werden, halten manche Familien und Paare von einer Beratung ab.
„Das ist traurig, denn in einer guten Beratung sollte es nie um Schuld und Verurteilung gehen“, sagt der Hamburger Online-Paartherapeut Dr. Philipp Riehm. Mit zwei einfachen Checks können Familien leicht herausfinden, ob eine Beratungsstelle gut für sie ist.
„1. Hat die beratende Person unser Anliegen richtig verstanden? Und 2. Wurde uns ein Weg zur Lösung aufgezeigt oder wurden wir beurteilt?“, ist der Rat von Riehm.
„Wir wissen aus der Therapieforschung, wie wichtig ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zwischen Therapeut:in und Klient:in für den Erfolg einer Beratung ist“, führt der Experte weiter aus.
Familien finden Beratungsstellen über Suchmaschinen. Der Experte empfiehlt mehrere Anbieter auszuprobieren, bis die passende Beratungsstelle gefunden ist.
Kontakt für Rückfragen
Dr. Philipp Riehm
0171/4166993
info@paarberatung-paartherapie.net
https://paarberatung-paartherapie.net
Dr. Philipp Riehm steht gerne für Anfragen und O-Töne zur Verfügung, auch noch am 15.5.2025
Dr. Philipp Riehm arbeitet weltweit als Online-Paartherapeut mit deutschsprachigen Paaren. Als Herausgeber des deutschsprachigen Paartherapie-Forschungsnewsletters arbeitet er daran, die Kluft zwischen Therapieforschung, Therapiepraxis und Klient:innen zu schließen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Dr. Philipp Riehm
Herr Philipp Riehm
Schäferkampsallee 61
20357 Hamburg
Deutschland
fon ..: 04098262034
web ..: https://paarberatung-paartherapie.net
email : info@paarberatung-paartherapie.net
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Der Leiter der „Psychosozialen Sprechstunde“ als ehrenamtliches Angebot in Lebenskrisen, Dennis Riehle (Konstanz), setzt sich für den Lebensschutz ein und berichtet von einer stark wachsenden Polarisierung, die auch unter die Gürtellinie geht: „Da wird gefordert, dass Männer nicht in der Debatte mitreden dürfen, weil sie ja auch nicht schwanger werden könnten!“, schildert der Sozialberater Reaktionen auf sein Engagement. „Dann müsste man zugespitzt schlussfolgern, dass sich Frauen auch nicht an Diskussionen über Fußball, Bundeswehr oder Hodenkrebs beteiligen können. Eine komische Logik, insbesondere unter dem Aspekt, dass Schwangerschaft immer durch zwei Menschen zustande kommt und eine Abtreibung sicherlich nicht nur eine Privatsache, sondern eine überaus gesamtgesellschaftliche Angelegenheit ist“, meint der 37-jährige Psychologische Berater, der schon Dutzende Frauen nach einem Abort begleitet hat und daher auch sehr gut weiß, dass es zu kurz gegriffen sei, Menschen nach einem solchen Eingriff allein zu lassen und die Abtreibung als ausschließlich persönliche Angelegenheit anzusehen, mit der man selbst zurechtkomme: „Viele Paare erleben in den ersten Monaten nach der Abtreibung erst einmal keine mentalen Probleme. Dennoch bleibt sie als Verlust verankert und wabert als Nebel durch die eigene Seele, um jederzeit durchbrechen und die Betroffenen in tiefe Schamgefühle versetzen zu können. Man kann einen Schwangerschaftsabbruch nicht einfach wegwischen und so tun, als wäre nichts geschehen. Immerhin bahnt sich die Emotion der Schuld ihren Weg erst nach Jahren an die Oberfläche und lässt keine Frau kalt, auch wenn viele von ihnen angeben, sie hätten keine Nöte damit“, führt der Coach hierzu aus.
Immer öfter wenden sich daher Eltern und Jugendliche an die Beratungsstelle „FamilienKnäuel“, um sich mit Ratschlägen und Tipps für den Alltag helfen zu lassen. Der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), verzeichnet insbesondere eine Zunahme von Anfragen wegen Konflikten innerhalb der Haushalte: „Da geht es vor allem darum, mit Geldsorgen und existenziellen Ängsten fertig zu werden und die Familie unter dem Druck vieler Herausforderungen gleichzeitig zusammenzuhalten. Oftmals haben Elternteile noch aus der Pandemie psychosoziale Folgen zu spüren. Es sind die Nachwirkungen von ,Home-Office‘ oder ,Home-Schooling‘, die eine völlige Umstrukturierung des Alltagslebens und eine stringente Organisation von Abläufen zu Hause erforderlich machten, die nun wieder neu geregelt werden müssen oder nicht selten fortgesetzt werden. Und überall dort, wo Menschen über viele Stunden täglich auf gleichem Raum beieinander sind und möglicherweise durch finanzielle Nöte entbehren müssen, knirscht es zwangsläufig irgendwann“, so Riehle. Der Familienberater versteht sich als Moderator, der von außen einen Blick auf das System des Zusammenwirkens aller Mitglieder des jeweiligen Hausstandes wirft und Möglichkeiten der Entzerrung aufzeigt: „Oftmals liegt es einfach an der mangelnden Kommunikation. Auch Kindern und Jugendlichen kann man zumuten, über die Gründe für die momentan angespannte Lage aufzuklären und damit auch Verständnis zu erbitten. Wenn Bedürfnisse lediglich als Erwartung oder Forderung ausgesprochen werden, wird die Stimmung prekär“. In solchen Fällen sei es wichtig, sich feste Zeiträume zu schaffen, in denen man einen Familienrat abhält und Probleme offen anspricht: „Entscheidend ist bei allen Entscheidungen, die von Seiten der Eltern gefällt werden, die Kinder einzubeziehen und auch mitzunehmen“.
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