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Henning Schwarzkopf – Deutscher Rechtsanwalt in Südfrankreich (Côte d´Azur)

Rechtsanwalt Henning Schwarzkopf mit Büros in Hamburg und in Südfrankreich bietet fundierte juristische Expertise – insbes. im Erbrecht, internationale Nachlassplanung, Yachtrecht und Immobilienrecht.

BildMit seiner Kanzlei in Südfrankreich bietet der erfahrene deutsche Rechtsanwalt Henning Schwarzkopf aus Hamburg seit langem umfassende Beratung und Vertretung in deutschen und internationalen Rechtsangelegenheiten. Als kompetente Schnittstelle zwischen deutschem und französischem Recht unterstützt er Privatpersonen, Unternehmen sowie Expats mit maßgeschneiderten Lösungen.

Rechtsberatung für Deutsche mit Interessen in Südfrankreich (Côte d´Azur)

Viele Deutsche, die in Südfrankreich leben, arbeiten oder investieren, stehen oft vor komplexen rechtlichen Fragestellungen. Henning Schwarzkopf kennt die besonderen Anforderungen seiner Mandanten und bietet individuelle Beratung in den Bereichen Immobilienrecht, Erbrecht, Yachtrecht, Vertragsrecht sowie bei grenzüberschreitenden Sachverhalten.

Internationale Erfahrung trifft lokale Expertise

Mit langjähriger Berufserfahrung als Rechtsanwalt in Deutschland und profunden Kenntnissen des französischen Rechtssystems versteht es Henning Schwarzkopf, effektiv zwischen beiden Rechtskulturen zu vermitteln. Seine Kanzlei legt besonderen Wert auf persönliche Betreuung, klare Kommunikation und praxisorientierte Lösungen – selbstverständlich auf Deutsch und Französisch.

Ihr Ansprechpartner vor Ort

Ob beim Immobilienkauf, bei erbrechlichen Fragen, dem Erwerb und Betrieb einer Yacht, der Unternehmensgründung, in Alltagsfragen oder bei komplexen internationalen Rechtskonstellationen – Henning Schwarzkopf ist Ihr verlässlicher juristischer Partner in Südfrankreich.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Rechtsanwalt Henning Schwarzkopf, M.C.L.
Herr Henning Schwarzkopf
Caprivistrasse 33
22587 Hamburg
Deutschland

fon ..: +49 40 32 43 33
web ..: https://www.schwarzkopf-law.com
email : schwarzkopf@schwarzkopf-law.com

Rechtsanwalt Henning Schwarzkopf, M.C.L. ist seit vielen Jahren als deutsch-französischer Rechtsanwalt tätig und hat sich auf Erbrecht und Nachlassplanung, Immobilienrecht sowie rechtliche Beratung im Yachtrecht spezialisiert. Mit seiner Zulassung in Hamburg und Präsenz an der Côte d´Azur verfügt er über umfassende Kenntnisse des deutschen und französischen Rechts- und Steuersystems und berät seine Mandanten individuell und kompetent. Seine Kanzlei legt dabei Wert auf Transparenz, gründliche fachliche Beratung, Effizienz und Zuverlässigkeit.

Pressekontakt:

Rechtsanwalt Henning Schwarzkopf, M.C.L.
Herr Henning Schwarzkopf
Caprivistrasse 33
22587 Hamburg

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ProCoReX GmbH wird zur ProCoReX Europe GmbH: Ein neuer Meilenstein in der internationalen Expansion

Die ProCoReX GmbH, bekannt für ihren herausragenden Beitrag zur Elektroschrottentsorgung und IT Recycling in Deutschland, hat sich umbenannt und wird fortan als ProCoReX Europe GmbH firmieren.

Diese Umbenennung markiert einen bedeutenden Schritt in die Zukunft, da wir unsere Dienstleistungen auf die Märkte der Niederlande, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz und Österreich ausweiten.
Diese strategische Entscheidung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Marktanalyse und zielt darauf ab, den wachsenden Anforderungen an umweltfreundliche Entsorgungslösungen in Europa gerecht zu werden. Die ProCoReX Europe GmbH ist bestrebt, die höchsten Standards im Bereich IT Recycling und Datenträgervernichtung zu gewährleisten. „Wir erweitern nicht nur unsere geografische Reichweite, sondern auch unsere Verantwortung und Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden und der Umwelt“, so Aleksander Jakubowski, Geschäftsführer der ProCoReX Europe GmbH.
Die Umbenennung reflektiert unsere Mission, umweltbewusste Entsorgungsmethoden in Europa zu etablieren und diejenigen Unternehmen zu unterstützen, die auf die korrekte und sichere Entsorgung ihres Elektroschrotts Wert legen. Die ProCoReX Europe GmbH wird weiterhin unermüdlich daran arbeiten, Lösungen anzubieten, die den Anforderungen der DIN Norm 66399 bei der Datenträgervernichtung entsprechen. Wir sind uns bewusst, dass die Sicherheit sensibler Daten eine anspruchsvolle Herausforderung darstellt und werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.
Zusätzlich zur Sicherstellung der Umweltverträglichkeit unserer Dienstleistungen wird die ProCoReX Europe GmbH auch soziale Projekte unterstützen. Für uns ist es wichtig, dass wir nicht nur die Dumping-Problematik im Bereich Elektroschrott angehen, sondern auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Ländern, in denen wir tätig sind, beitragen.
In den kommenden Monaten werden wir unser Dienstleistungsangebot weiter entwickeln, um den speziellen Bedürfnissen unserer Kunden in den neu erschlossenen Märkten gerecht zu werden. Unternehmen sind eingeladen, sich über die Möglichkeiten zu informieren, die die ProCoReX Europe GmbH bietet, um gemeinsam einen positiven Beitrag zur Umwelt zu leisten.
Wir freuen uns darauf, mit Partnern in ganz Europa zu kollaborieren und eine starke Gemeinschaft von Unternehmen zu bilden, die sich für nachhaltige Praktiken und Umweltschutz einsetzen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ProCoReX Europe GmbH
Herr Aleksander Jakubowski
Brackeler Hellweg 86
44309 Dortmund
Deutschland

fon ..: 023139757743
web ..: https://www.kostenlose-computer-entsorgung.de
email : info@procorex.de

Die Firma ProCoReX Europe GmbH bietet Dienstleistungen rund um Recycling von Computer, Notebook, PC, EDV, IT an. Der Service ist in Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Schweiz verfügbar.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

ProCoReX Europe GmbH
Herr Aleksander Jakubowski
Brackeler Hellweg 86
44309 Dortmund

fon ..: 023139757743
web ..: https://www.sichere-festplatten-vernichtung.de
email : info@procorex.de

Medien

ProCoReX GmbH wird zu ProCoReX Europe GmbH: Strategische Expansion in Europa

Die ProCoReX GmbH, ein führendes Unternehmen im Bereich Elektroschrottentsorgung und IT Recycling in Deutschland, gibt heute bekannt, dass sie sich umbenennt und fortan als ProCoReX Europe GmbH nennt.

Diese Namensänderung spiegelt nicht nur die erfolgreiche Unternehmensentwicklung wider, sondern auch die strategische Expansion in mehrere europäische Märkte, darunter die Niederlande, Frankreich, Belgien, Luxemburg, die Schweiz und Österreich.
Mit dieser Umbenennung unterstreichen wir unser Engagement für eine nachhaltige Zukunft und die Verantwortung gegenüber der Umwelt. Die ProCoReX Europe GmbH wird weiterhin als verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner in der Elektroschrottentsorgung auftreten, jedoch mit einem erweiterten geografischen Fokus. Die Notwendigkeit, eine sichere, verantwortungsvolle und umweltfreundliche Entsorgung von elektronischen Abfällen zu gewährleisten, ist nicht nur ein nationales Anliegen, sondern von europäischer Tragweite.
„Die Umbenennung und die damit verbundene expansionale Strategie sind für uns ein bedeutender Schritt. Wir möchten Unternehmen in den genannten Ländern dabei unterstützen, ihre Verpflichtungen im Bereich IT Recycling und Datenträgervernichtung einzuhalten, insbesondere im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben in diesen Märkten“, erklärt [Name, Position], Geschäftsführer der ProCoReX Europe GmbH. „Wir sind bestrebt, einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft auszuüben. Daher engagieren wir uns nicht nur für die sichere Entsorgung von Elektroschrott, sondern auch für die Einhaltung der DIN Norm 66399 im Rahmen der Datenträgervernichtung.“
Das Unternehmen wird seine bewährten nachhaltigen Praktiken und Transparenz, die es in Deutschland etabliert hat, auf die neuen Märkte übertragen. Die ProCoReX Europe GmbH setzt auf innovative Lösungen, um die Herausforderungen der Elektroschrottentsorgung in Europa effektiv anzugehen. Dies umfasst auch die Förderung von Aufforstungs- und Sozialprojekten in den Ländern, in die wir expandieren. Jedes Land hat seine spezifischen Herausforderungen und Chancen, die wir aktiv angehen möchten.
Die ProCoReX Europe GmbH wird in den kommenden Monaten ihr Dienstleistungsportfolio anpassen, um den spezifischen Anforderungen der neuen Märkte gerecht zu werden. Der Fokus liegt auf der Förderung umweltfreundlicher Entsorgungsmethoden und der allgemeinen Sensibilisierung für die Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten Elektroschrottentsorgung.
Wir laden Unternehmen, Behörden und Organisationen ein, sich gemeinsam mit uns für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere erweiterten Dienstleistungen und unsere Verpflichtung zu Umwelt- und Sozialverantwortung zu erfahren.
Die ProCoReX Europe GmbH ist ein führendes Unternehmen, das sich auf die verantwortungsvolle Entsorgung von Elektroschrott und IT Recycling spezialisiert hat. Unser Ziel ist es, durch nachhaltige Praktiken und die Förderung sozialer Verantwortung einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu nehmen. Wir sind stolz darauf, Ihnen innovative und zuverlässige Lösungen für die sichere Entsorgung von Festplatten anbieten zu können.

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ProCoReX Europe GmbH
Herr Aleksander Jakubowski
Brackeler Hellweg 86
44309 Dortmund
Deutschland

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web ..: https://www.procorex.de
email : info@procorex.de

Die Firma ProCoReX Europe GmbH bietet Dienstleistungen rund um Recycling von Computer, Notebook, PC, EDV, IT an. Der Service ist in Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Luxemburg und Schweiz verfügbar.

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TATKO T.A.S. „Anti-Sanktions-Lösung“: Wie Michelin Produkte nach Russland kommen

Wie EU-Unternehmen die antirussischen Sanktionen umgehen und ihre Produkte über Drittländer nach Russland liefern

BildMehr als zwei Jahre sind seit dem Beginn des Sanktionskrieges zwischen Russland und der EU vergangen, der zu einem Exodus europäischer Marken aus Russland geführt hat. Die globalen Brands, die Anfang 2022 beschlossen hatten, aus Solidarität mit der Ukraine die Tür laut zuzuschlagen und den russischen Markt zu verlassen, haben sich jedoch inzwischen an das Sanktionsregime angepasst und gelernt, die anti-russischen Restriktionen der USA und der EU zu umgehen, ohne sie formell zu verletzen, wie der französische Reifenkonzern Michelin, der den Verlust des russischen Marktes einfach durch eine Steigerung seiner Verkäufe im Nahen Osten sowie in Klein- und Zentralasien „kompensiert“ hat.

Die Tatsache, dass die Länder der ehemaligen Sowjetunion aktiv sub-sanktionierte Produkte über graue Systeme nach Russland re-exportieren, ist seit langem ein Geheimnis von Polichinell. Auch die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate – Staaten, die sich den westlichen Restriktionen gegen Russland nicht angeschlossen haben und zu den Hauptnutznießern des Sanktionskrieges gehören – beteiligen sich aktiv an der Umgehung der Sanktionen. Die Gewinne aus den grauen Exporten landen in den Taschen lokaler Geschäftsleute. Ob sie diese mit den Topmanagern in den Zentralen westlicher Konzerne teilen, die angesichts des unerklärlichen Umsatzwachstums in den Randgebieten der Erde die Augen verschließen, bleibt ein Rätsel.

TATKO T.A.S. zum Beispiel, ein türkischer Michelin-Händler, hat im Jahr 2023 Rekordgewinne erzielt und allein in der ersten Jahreshälfte Produkte des französischen Reifenkonzerns im Wert von rund $61 Mln über Zwischenhändler in Drittländern nach Russland exportiert. Türkische Geschäftsleute nutzen aktiv Scheinfirmen in freien Wirtschaftszonen und zentralasiatischen Ländern, um die Lieferquellen maximal zu verwirren und die Sanktionsüberwachungsdienste aus dem Konzept zu bringen. TATKO T.A.S. hat insbesondere die Tochtergesellschaften KAZ T-REMA International (Kasachstan) und DTO TYRE FZCO (Vereinigte Arabische Emirate).

Laut Auszügen aus Zolldatenbanken, die dem Berliner Telegraph von Insidern der Zollbehörden Russlands und der EU-Länder unter der Bedingung der Vertraulichkeit zur Verfügung gestellt wurden, werden Lieferungen französischer Michelin-Reifen von DTO TYRE FZCO im Transit über eine lettische Verlegefirma im Namen des russischen Unternehmens Neftegazpostavka LLC abgewickelt, das allein im Jahr 2023 Produkte im Wert von fast $170.000 von DTO TYRE FZCO gekauft hat. Zum Vergleich: Im Jahr 2021, also vor Verhängung der Sanktionen, bezog Neftegazpostavka allein von Michelin North America Inc. Michelin-Reifen im Wert von etwa $174.000. In der logistischen Kette Frankreich-OAE-Lettland-Kasachstan-Russland wird es also äußerst schwierig, alle Verbindungen zu verfolgen und den Endabnehmer zu ermitteln.

Französische Unternehmen, die den russischen Markt offiziell verlassen haben, wissen möglicherweise nicht, wie ihre von den EU-Sanktionen betroffenen Produkte dorthin gelangt sind. Wenn man jedoch bedenkt, dass der derzeitige Vizepräsident von Michelin, Manuel Montana, von 2016 bis 2019 die türkische Niederlassung des Unternehmens leitete und wahrscheinlich enge Arbeitskontakte mit dem Michelin-Händler in der Türkei, TATKO T.A.S., unterhielt, fällt es schwer, an eine solche Unwissenheit zu glauben.

Wie dem auch sei, das Sanktionsregime der EU-Länder gegen Russland kann nur sehr bedingt als echtes Sanktionsregime bezeichnet werden. Wenn es in der Welt eine Nachfrage nach Produkten gibt, werden diese unter den Bedingungen des XXI Jahrhunderts ihren Weg durch die globalen Lieferketten finden, auch in verbotenen Märkten. Schließlich ist es schwierig, Unternehmen zu verurteilen, die Schlupflöcher und Lücken in der internationalen Gesetzgebung nutzen, um ihre Gewinne zu maximieren.

Schließlich müssen sie Löhne an die Beschäftigten, Dividenden an die Aktionäre und Steuern an den Staatshaushalt zahlen. Das ist die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaft des liberalen Westens.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Berliner Telegraph UG
Herr Aleksandr Boyko
Torstr. 177
10115 Berlin
Deutschland

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Zeitschrift Berliner Telegraph

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Herr Aleksandr Boyko
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Wirtschaft

Stefan Kühn: Strömungsabriss an den Börsen – Stabilität und Wachstum langfristig sichern.

Die Finanzmärkte haben in jüngster Zeit eine bemerkenswerte Divergenz erlebt. Die Blue Chips der Eurozone, gemessen am Euro Stoxx 50, konnten lange Zeit mit ihren amerikanischen Pendants mithalten.

BildDoch in der vergangenen Woche trennten sich ihre Wege. Stefan Kühn, Finanzexperte und Ökonom, analysiert in diesem Bericht die Ursachen und Folgen dieses Phänomens, das er als „Strömungsabriss“ bezeichnet.

Geografische Divergenz an den

In den letzten Jahren hat sich eine Kluft zwischen den Börsen der USA und der Eurozone aufgetan. Während die USA von ihren Big-Tech-Unternehmen wie Apple, Microsoft und Amazon profitieren, hat Europa außer Unternehmen wie ASML und SAP wenig zu bieten. Diese strukturellen Unterschiede sind jedoch nicht der einzige Grund für die derzeitige Divergenz.

Politische Unwägbarkeiten in Frankreich

Ein wesentlicher Faktor für die jüngste Entwicklung liegt in Frankreich. Präsident Emmanuel Macron erlitt bei den Europawahlen eine herbe Niederlage, die ihn dazu veranlasste, für Ende Juni Parlamentswahlen anzusetzen. Die Finanzmärkte reagierten negativ auf die Aussicht, dass die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen weiter an Einfluss gewinnen könnte. Das fiskalpolitische Programm der RN verspricht eine Senkung des Rentenalters, Subventionen für Treibstoff, Steuersenkungen und andere populistische Maßnahmen, die den Haushalt weiter belasten würden.

Auswirkungen auf den Rentenmarkt

Diese politische Unsicherheit hat die Finanzierungskosten der Republik Frankreich in die Höhe getrieben. Die Zinsdifferenz (Spread) zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren stieg um mehr als 20 Basispunkte und erreichte den höchsten Stand seit 2017. Dies ist besonders problematisch, da europäische Banken in großem Umfang Staatsanleihen ihres Heimatlandes halten – ein Phänomen, das als „Doom Loop“ bekannt ist. Die Aktien französischer Banken wie BNP Paribas und Société Générale erlitten daher erhebliche Verluste.

Das Phänomen der Nichtlinearität

Diese Episode zeigt, wie nichtlineare Effekte auf den Finanzmärkten auftreten können. Frankreichs hohe Staatsverschuldung von über 100% des BIP und ein jährliches Haushaltsdefizit von über 5% sind keine neuen Probleme, aber plötzlich von entscheidender Bedeutung. Die EU-Kommission hat Frankreich bereits 37 Mal verwarnt, doch die Mahnungen verhallten ungehört. Nun muss die Kommission endlich handeln.

Der „Doom Loop“ und seine Folgen

Der „Doom Loop“ beschreibt die gefährliche Wechselwirkung zwischen Banken und Staaten. Banken halten große Mengen an Staatsanleihen ihres Heimatlandes. Sinkt die Bonität des Staates, verlieren die Anleihen an Wert, was die Kapitalbasis der Banken schwächt. Diese Schwächung kann wiederum zu einer Verschärfung der Schuldenkrise führen, da die Banken weniger in der Lage sind, neue Kredite zu vergeben oder bestehende Schulden zu refinanzieren.

Die Rolle der EU-Kommission

Stefan Kühn fordert die EU-Kommission auf, endlich konsequent zu handeln. Die bisherigen Mahnungen an Frankreich haben wenig bewirkt. Es ist an der Zeit, dass die Kommission Sanktionen verhängt und dafür sorgt, dass die fiskalpolitischen Regeln der EU eingehalten werden. Nur so kann die Stabilität der Eurozone langfristig gesichert werden.

Die langfristigen wirtschaftlichen Folgen

Kühn betont, dass die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen einer Krise erheblich sein können. Die Unsicherheit auf den Finanzmärkten kann das Vertrauen der Investoren untergraben, was zu geringeren Investitionen und einem langsameren Wirtschaftswachstum führt. Steigende Finanzierungskosten für Staaten könnten zudem zu einem Anstieg der Staatsverschuldung führen.

Strategien zum Umgang mit dem Strömungsabriss

Um der Krise zu begegnen, schlägt Kühn eine Reihe von Maßnahmen vor. Dazu gehören eine stärkere fiskalische Integration in der EU, die Einrichtung eines europäischen Schuldentilgungsfonds und die Einführung strengerer Regeln für die Bankenaufsicht. Zudem sollten die Staaten ihre Haushalte konsolidieren und Strukturreformen durchführen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Transparenz und Kommunikation sind wichtig

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedeutung von Transparenz und Kommunikation. Die Regierungen und die EU-Kommission müssen offen über die finanziellen Herausforderungen sprechen und klare, nachvollziehbare Maßnahmen präsentieren. Nur so kann das Vertrauen der Investoren und der Bevölkerung gewonnen und langfristig gesichert werden.

Fazit

Die Einschätzung von Stefan Kühn über die Turbulenzen an den Börsen zeigt die komplexen Wechselwirkungen zwischen politischen Entscheidungen, Finanzmärkten und wirtschaftlichen Entwicklungen auf. Die aktuellen Ereignisse in Frankreich und ihre Auswirkungen auf die europäischen Märkte machen deutlich, wie schnell sich die Finanzstabilität verändern kann. Kühn betont, dass die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten entschlossen handeln müssen, um Stabilität und Wachstum langfristig zu sichern. Nur durch eine Kombination aus Haushaltsdisziplin, Strukturreformen und transparenter Kommunikation können die Herausforderungen der Krise bewältigt werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SK Coaching
Herr Stefan Kühn
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Stefan Kühn ist Betriebswirt, Ökonom und Autor; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. In seinem Buch „Einmal Theorie und Praxis der Finanzmärkte und zurück!“ führen Sie erfahrene Autoren durch das komplexe Geflecht von Fiskal- und Geldpolitik, Aktienmärkten, Klimaneutralität und der aufstrebenden Weltmacht China. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer, ehemaliger Vorstand und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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Herr Stefan Kühn
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