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Warum wir, wenn wir Demokratie stärken wollen, auch über Arbeit sprechen müssen.

Wenn wir über Demokratie sprechen, denken wir an Parlamente, Wahlkabinen, politische Talkshows.
Selten an den Ort, an dem die meisten Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen: ihre Arbeit.

BildEin Gespräch mit Mario Pracht aus Dresden, Berater und Trainer für Positive Psychologie, Co-Founder von JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten

_Ein Interview von Sarah Entacher, Empowering Democracy_

Wenn wir über Demokratie sprechen, denken wir an Parlamente, Wahlkabinen, politische Talkshows. Selten an den Ort, an dem die meisten Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen: ihr Büro, ihr Team, ihre Arbeit.

Mario Pracht widerspricht dieser blinden Stelle seit Jahren. Für 2027 ist in Dresden ein gemeinsames Format mit Empowering Democracy angedacht – in einem Bundesland, in dem der Zusammenhang zwischen Arbeitserfahrung und politischer Stimmung längst keine akademische Frage mehr ist. Unter der Marke „etc. PP® – Einfach. Besser. Arbeiten.“ berät Mario Führungskräfte auf Basis der Positiven Psychologie. 2025 entwickelte er das WACHSTUMS-QUADRAT®, ein Modell für wirksamere Zusammenarbeit. Im April desselben Jahres gründete er gemeinsam mit Dr. Nicole Tschierske und Gabriela Höer die Initiative JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten, die im Februar 2026 mit über 30 Führungskräften aus zehn sächsischen Branchen ihr erstes Format in Dresden veranstaltete.

Sarah Entacher: Welche Bedeutung hat die Positive Psychologie für das Thema Arbeit?

Mario Pracht: Eine enorme. Die Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben und Arbeiten. Seit über 25 Jahren erforscht sie, was Menschen stärkt, was sie wachsen lässt und was Arbeit wirksam(er) macht.

Für die Arbeitswelt bedeutet das: Nicht nur auf Fehler, Mängel oder Defizite zu blicken. Es geht auch darum, Stärken von Menschen zu erkennen, positive Emotionen zu kultivieren und ein unterstützendes sowie motivierendes Arbeitsumfeld zu kreieren, in dem Arbeit einfach besser gelingt.

Sarah Entacher: Viele verwechseln Positive Psychologie mit positivem Denken. Was ist der Unterschied?

Mario Pracht: Ja, das passiert oft. Positives Denken meint salopp gesagt: Probleme werden ignoriert oder weglächelt. Positive Psychologie ist das genaue Gegenteil davon. Sie fragt: Was brauchen Menschen, um mit Herausforderungen gut umgehen und gleichzeitig daran wachsen zu können? Sie hat nichts mit Happyologie oder Zwangsbeglückung zu tun. Sie betont einen ausgewogenen Blick auf das Positive UND das Schwierige. Ihr Ziel ist es, Wohlbefinden und Lebensqualität zu stärken, indem sie Ressourcen fördert und Menschen befähigt, wirksam zu handeln.

Sarah Entacher: Und wie kam die Demokratie-Perspektive dazu? Das ist ja kein klassisches Thema der Organisationsberatung.

Mario Pracht: Die Verbindung war lange eher ein dumpfes Gefühl als ein klarer Gedanke. Erst durch die Gespräche mit Dr. Wilhelm Sandrisser (Empowering Democracy) und Dr. Michaela Wegener (Dachverband für Positive Psychologie) wurde mir plötzlich klar, wie eng Arbeit, Demokratie und gesellschaftliches Vertrauen zusammenhängen. Menschen bringen ihre Arbeitserfahrungen mit in die Wahlkabine. Wer im Job wiederholt erlebt, dass die eigene Stimme nichts zählt, dass Entscheidungen über einen hinweg getroffen werden oder Fairness fehlt, der verliert Vertrauen in demokratische Prozesse. Umgekehrt stärkt Selbstwirksamkeit im Job auch das Vertrauen in gesellschaftliche Wirksamkeit. Als mir das bewusst wurde, konnte ich die beiden Themen nicht mehr trennen.

Sarah Entacher: Du sagst, es gibt einen messbaren Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Wahlverhalten. Was zeigt die Forschung konkret?

Mario Pracht: Ja. In den letzten Jahren wurden verschiedene nationale und internationale Studien veröffentlicht, die diesen Zusammenhang bestätigen. Neben Familie, Schule oder Herkunft prägt auch Arbeit das Gefühl von Gemeinschaft und Demokratie. Menschen, die im Job mitreden können, fair behandelt werden und Gestaltungsspielraum haben, entwickeln mehr Vertrauen in demokratische Prozesse. Und umgekehrt gilt: Wer im Arbeitsalltag immer wieder erlebt, dass die eigene Stimme nichts zählt, findet sich überdurchschnittlich häufig bei Parteien wieder, die demokratische Strukturen infrage stellen. Der Frust, den man im Büro sammelt, bleibt nicht im Büro. Er wandert erst an den Abendbrottisch und landet am Ende auf dem Stimmzettel.

Sarah Entacher: Das ist eine steile These. Ist Führungskräften dieser Zusammenhang bewusst?

Mario Pracht: Eher nicht. Und genau das ist ein entscheidender Punkt. Wenn wir Arbeitsbedingungen verbessern, stärken wir nicht nur einzelne Menschen oder Teams oder Unternehmen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Verantwortung ist vielen schlicht nicht bewusst und bringt Corporate Social Responsibility auf ein ganz neues Level. Denn die größte soziale Verantwortung von Unternehmen liegt nicht in Spenden, Sponsoring oder Kulturförderung. Nein. Sie liegt im Alltag der Arbeit selbst.

Sarah Entacher: Wenn du mit einer Führungskraft über bessere Arbeitsbedingungen und Positive Psychologie sprichst, was empfiehlst du als Erstes?

Mario Pracht: Auf keinen Fall mit der Gießkanne über das Team gehen. Es gibt keinen 10-Punkte-Plan, der überall funktioniert. Der erste Schritt ist immer Ursachenforschung: Was sind die Herausforderungen? Was die Symptome? Und was steckt wirklich dahinter?Erst wenn klar ist, welche Verhältnisse das Verhalten prägen, kann man gezielt gegensteuern. Positive Psychologie ist kein Wohlfühlprogramm. Sie ist ein präzises Werkzeug, das Führungskräfte nutzen können, um Engagement, Performance und Selbstwirksamkeit ihrer Mitarbeitenden zu stärken.

Sarah Entacher: Was kann eine Führungskraft von heute auf morgen verändern und was nicht?

Mario Pracht: Oh, das ist eine knifflige Frage und kommt auf die Perspektive an. Die Kultur eines Unternehmens verändert man nicht über Nacht. Bei der eigenen Haltung ist das schon möglich. Jede Führungskraft kann jeden Tag neu entscheiden, was sie für ein Leader sein möchte. Will sie den Fokus nur auf Defizite und Mängel richten oder auch auf Stärken? Was trägt sie dazu bei, dass tragfähige Beziehungen und echte Beteiligung entstehen, das positive Emotionen erlebt werden oder Arbeit als sinnhaft, relevant und bedeutungsvoll verstanden wird.

Führungskräfte haben hier einen deutlich größeren Einflussbereich auf das Gelingen von Arbeit als ihnen bewusst ist.

Sarah Entacher: Du kritisierst die politische Forderung „Wir müssen mehr arbeiten“ als eindimensional. Warum?

Mario Pracht : Ja, das tue ich. Ich nutze dafür gern ein Bild: Ein Mann steht im Wald und sägt mit einer stumpfen Säge einen dicken Baum. Ein zweiter Mann kommt und sagt: „Du solltest die Säge schleifen.“ Da antwortet der erste: „Ich habe keine Zeit, ich muss weitersägen.“

Genau das passiert politisch. Es wird gefordert, mehr Stunden zu arbeiten. Aber die entscheidende Frage ist nicht _wie viel_, sondern _wie_ wir arbeiten. Wertschöpfung entsteht nicht durch Zeit allein. Wenn wir allein die Stundenzahl erhöhen, ohne die Qualität von Arbeit und das Wohlergehen von Menschen mitzudenken, erhöhen wir vor allem die Belastung – nicht die Wirkung.

Sarah Entacher: Was würdest du der Politik empfehlen, um Demokratie zu stärken?

Mario Pracht: Mehr echte Lösungsorientierung. Ein gemeinsames Verständnis, dass wir den Karren nur zusammen aus dem Dreck ziehen können – auch bei unterschiedlichen Meinungen. Und wir sollten die Debatte um Wachstum anders führen. Wohlstand ist eine Form. Doch neben dieser quantitativen Sichtweise gibt es eine zweite Seite der Wachstumsmedaille, die politisch bislang kaum berücksichtigt wird: Qualitatives Wachstum – also das, was ein Leben in einer Gesellschaft lebenswert macht. Wie das gelingen kann, zeigt Bhutan. Dort wird neben dem Bruttoinlandsprodukt auch das Bruttonationalglück gemessen. Wirtschaftlicher Fortschritt wird mit seelischem, sozialem und ökologischem Wohlbefinden zusammengedacht.

Das würde uns in Deutschland gewiss weiterhelfen.

Drei Fragen zum Mitnehmen

Zum Abschluss unseres Gesprächs hat Mario uns die drei Fragen mitgegeben, mit denen er zuletzt bei einem Workshop die Teilnehmenden „in Bewegung“ gebracht hat. Wir geben sie hier unverändert weiter – als Einladung, selbst weiterzudenken:

* Was lernen Menschen in Organisationen über Macht, Mitsprache und Fairness – durch die Art, wie sie geführt werden oder wie sie Arbeit erleben?
* Welche dieser gelernten Verhaltensweisen und Muster tauchen später eins zu eins in unserem gesellschaftlichen Miteinander wieder auf?
* Wenn Arbeit ein Lernfeld für Gesellschaft wäre: Welche Erlebnisse müssten wir trainieren, damit Arbeit den gemeinschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie stärkt?

Im Herbst wird Mario in Wien auf dem Europäischen Demokratie Kongress am 20.-21. November 2026 mit dabei sein, dort seine Initiative „JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten“ vorstellen und in einem Panel genau diese Fragen weiter vertiefen.

Vielen Dank Mario für das Gespräch, wir freuen uns diesen Dialog im November beim Europäischen Demokratiekongress in Wien fortzuführen!

Europäischer Demokratie-Kongress | 20. – 21. November 2026 | Wien

Mehr Informationen & Anmeldung: www.empowering-democracy.com/kongress-2026/

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Herr Mario Pracht
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01324 Dresden
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etc. PP ® | Einfach. Besser. Arbeiten. steht für die vielfältigen Herausforderungen, denen Unternehmen heute in Bezug auf Arbeit & Führung gegenüberstehen UND für die Antworten, welche die Wissenschaft der Positiven Psychologie (kurz PP genannt) darauf geben kann.

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Wirtschaft

Der nächste Gold-Hotspot? Zodiac Gold: Warum Liberia jetzt spannend wird!

Zodiac Gold positioniert sich mit einem großen Landpaket entlang der Todi-Scherzone in einer der spannendsten, aber noch wenig erkundeten Goldregionen Westafrikas.

BildZodiac Gold (TSXV: ZAU | FSE: K19) rückt mit seinem Projektportfolio in Liberia zunehmend in den Fokus von Rohstoffinvestoren. Das Unternehmen kontrolliert ein großes, zusammenhängendes Landpaket entlang der aussichtsreichen Todi-Scherzone – einer der am wenigsten erkundeten, aber geologisch hochinteressanten Regionen Westafrikas.

Liberia gilt als eine der letzten wenig explorierten Regionen des westafrikanischen Goldgürtels – während vergleichbare Länder bereits intensiv erschlossen wurden. Genau hier setzt Zodiac Gold an und positioniert sich frühzeitig in einem potenziell hochattraktiven Goldcamp.

Im Interview sprechen CEO David Kol und Advisor Brett Richards über die aktuelle Entwicklung, die Fortschritte im Projekt und die ambitionierte Roadmap bis 2026.

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Interview mit Johannes Partz über Mietkälte, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit

Johannes Partz (Deutsche Thermo) erklärt, wie mobile Kälteanlagen Betriebe vor Produktionsausfällen bewahren und regulatorische Anforderungen erfüllen helfen.

BildJohannes Partz ist Mitgründer und Geschäftsführer der Lindenfield GmbH. Mit dem von ihm aufgebauten Branchenportal Deutsche-Thermo.de berät er Unternehmen bei der Auswahl mobiler Energie- und Kältelösungen und vermittelt diese an passende Partner. Als Experte mit über zehn Jahren Branchenerfahrung erläutert er im Gespräch aktuelle Entwicklungen im Bereich Mietkälte sowie die Bedeutung von Versorgungssicherheit und nachhaltiger Technik

Interviewer: Herr Partz, Hitze stellt heute für viele Unternehmen ein wirtschaftliches Risiko dar. Im Jahr 2025 haben wiederholt Wetterextreme wie Hitzewellen und Dürreperioden die wirtschaftliche und gesellschaftliche Infrastruktur stark belastet. Inwiefern hat sich diese Entwicklung auf Ihre Arbeit mit Mietkälte ausgewirkt, und greifen inzwischen mehr Unternehmen auf mobile Kältemaschinen zurück, um solchen Belastungen zu begegnen?

Johannes Partz: Ja, das beobachten wir sehr deutlich. Die Nachfrage nach mobiler Kälte hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie stark sich die Sommerhitze auf die Produktions- und Arbeitsbedingungen auswirken kann und suchen deshalb nach flexiblen Lösungen, die kurzfristig Abhilfe schaffen. Mietkälte, also das vorübergehende Bereitstellen professioneller Kältetechnik durch einen Dienstleister, bietet hier eine unkomplizierte Möglichkeit, auf plötzlich steigende Temperaturen zu reagieren.

Diese Entwicklung ist besonders seit 2022 spürbar, wobei sich der Trend im Sommer 2025 weiter verstärkt hat. Die wachsende Sensibilität spiegelt sich auch in der Nachfrage wider, die wir unter anderem aus der Industrie, aus Rechenzentren, aus dem Gesundheitswesen sowie von Eventveranstaltern erhalten.

So halten beispielsweise Industriebetriebe mobile Kälteanlagen in Reserve, um Produktionsprozesse auch bei Außentemperaturen von über 35 Grad Celsius stabil betreiben zu können. Rechenzentren sichern sich durch temporäre Kälteleistung gegen den Ausfall ihrer stationären Systeme ab. Selbst der Einzelhandel oder Messeveranstalter nutzt diese Lösungen, um Lager, Zelte oder Veranstaltungsbereiche bedarfsgerecht zu kühlen.

Unsere eigenen Auswertungen zeigen, dass die Anzahl an Anfragen seit 2022 jedes Jahr im zweistelligen Prozentbereich gestiegen ist. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird.

Interviewer: Klimaforscher gehen davon aus, dass Hitzewellen künftig noch häufiger auftreten und intensiver verlaufen werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob Unternehmen bereits heute vorsorglich planen sollten. Wie kann Mietkälte in eine durchdachte Sommer- oder Notfallstrategie eingebunden werden?

Johannes Partz: Nach unserer Einschätzung ist es dringend erforderlich, bereits heute strukturiert vorzusorgen. Die Vorstellung, dass Extremwetterlagen eine Ausnahmeerscheinung seien, ist nicht mehr haltbar. Inzwischen müssen wir davon ausgehen, dass nahezu jeder Sommer mehrere Tage oder Wochen mit sehr hohen Temperaturen bringt. Unternehmen, die darauf nicht vorbereitet sind, riskieren Produktionsausfälle, Qualitätsverluste oder gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Mitarbeitenden.

Ein erster Schritt sollte daher immer eine fundierte Risikoanalyse sein. Entscheider sollten systematisch prüfen, welche Bereiche ihres Betriebs besonders empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren, und sich dann überlegen, wie sich diese Risiken minimieren lassen. Genau an dieser Stelle bietet sich der Einsatz von Leihkälte an.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist vorausschauendes Handeln sinnvoll. Wer frühzeitig plant und Kapazitäten sichert, zahlt in der Regel deutlich weniger, als wenn er in der Hochsaison kurzfristig reagieren muss. Zudem verhindert gute Vorbereitung hektisches Improvisieren im Ernstfall, was in sensiblen Anwendungen schlicht keine Option ist.

Interviewer: Parallel zur klimatischen Entwicklung verschärfen sich die regulatorischen Anforderungen. Die EU-Kommission und nationale Gesetzgeber begrenzen die Verwendung bestimmter Kältemittel und fordern mehr Energieeffizienz bei technischen Anlagen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Unternehmen, und welche Rolle spielt das Mietmodell in diesem Zusammenhang?

Johannes Partz: Diese Regulierungen betreffen die gesamte Branche und führen zu Veränderungen. Zunächst geht es um die sogenannte F-Gase-Verordnung. Fluorierte Kältemittel, die ein hohes Treibhauspotenzial aufweisen, werden in den kommenden Jahren stufenweise vom Markt genommen. Für viele Unternehmen bedeutet das, dass ihre bestehenden Anlagen nur noch eingeschränkt betrieben werden dürfen oder mittelfristig vollständig ausgetauscht werden müssen.

Die Alternative zum Kauf einer neuen Anlage besteht darin, moderne Systeme zeitweise zu mieten. Für viele unserer Kunden ist das sogar vorteilhaft, da die spezialisierten Vermieter in unserem Netzwerk ihre Geräteflotten regelmäßig modernisieren und an die jeweils aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen anpassen. Die über uns vermittelten Mietkälte-Anlagen arbeiten daher bereits heute überwiegend mit klimafreundlichen Kältemitteln und erfüllen hohe Effizienzstandards.

Auch beim Energieverbrauch sind Anforderungen hinzugekommen. Rechenzentren unterliegen mittlerweile gesetzlichen Vorgaben zur Energieeffizienz, aber auch andere Betriebe müssen sich stärker mit dem Stromverbrauch ihrer Kältetechnik auseinandersetzen. In diesen Fällen ermöglichen moderne Mietanlagen eine sehr effiziente Übergangslösung, bis dauerhaft investiert werden kann.

Viele Unternehmen entscheiden sich bewusst für Mietkälte, um gesetzliche Anforderungen einzuhalten, ohne sich durch langfristige Investitionen in möglicherweise bald wieder veraltete Technik zu binden. Das bietet Flexibilität und Sicherheit gleichermaßen.

Interviewer: Viele technische Neuerungen machen Mietkälte für Unternehmen zusätzlich interessant. Welche Entwicklungen sind aus Ihrer Sicht besonders relevant?

Johannes Partz: Die Kältetechnik hat sich in den letzten Jahren technisch stark weiterentwickelt. Moderne Kaltwassersätze sind kompakter, leiser und deutlich energieeffizienter als ihre Vorgängermodelle. Dadurch lassen sie sich einfacher integrieren, verursachen weniger Betriebskosten und bieten mehr Leistung auf kleinerem Raum.

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Digitalisierung. Die meisten größeren Mietanlagen, die wir vermitteln, verfügen mittlerweile über Fernüberwachungsfunktionen. Dadurch lassen sich Betriebsdaten wie Temperatur, Druck oder Energieverbrauch in Echtzeit analysieren. Wenn sich eine Unregelmäßigkeit andeutet, wird der technische Dienstleister automatisch informiert. Der Vorteil für den Kunden besteht darin, dass er sich um nichts kümmern muss – der Dienstleister handelt, bevor es überhaupt zu einem Ausfall kommt.

Auch die Inbetriebnahme wird zunehmend vereinfacht. Viele Geräte sind anschlussfertig vorkonfiguriert, lassen sich schnell aufstellen und ohne großen Aufwand anschließen. Plug-and-Play-Konzepte, integrierte Pumpen und flexible Verbindungssysteme erleichtern die Logistik und reduzieren Stillstandzeiten.

In Summe ergibt sich für den Kunden ein System, das technisch hochmodern, betriebssicher und wartungsarm ist – ideal sowohl für kurzfristige Einsätze als auch für strategische Anwendungen in der Hochsaison.

Interviewer: Trotz aller Fortschritte gibt es sicher auch Herausforderungen. Womit müssen Kunden aktuell rechnen, wenn sie Mietkälte einsetzen möchten?

Johannes Partz: Die größte Herausforderung entsteht durch punktuelle Spitzen in der Nachfrage, insbesondere bei Hitzewellen. Wenn ein Großteil der Unternehmen gleichzeitig Lösungen für die mobile Kälte benötigen, geraten selbst gut aufgestellte Vermieter an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb raten wir unseren Kunden klar dazu, bereits im Frühjahr aktiv zu werden und ihre Anforderungen mit uns abzustimmen.

Zudem bleiben die globalen Lieferketten weiterhin ein Unsicherheitsfaktor. Viele Anbieter in unserem Netzwerk berichten, dass bestimmte Bauteile für Kälteanlagen, etwa elektronische Regelventile oder spezielle Kompressoren, nach wie vor mit langen Lieferzeiten verbunden sind. Das betrifft zwar eher die Neubeschaffung als die Miete, wirkt sich aber indirekt auf die Verfügbarkeit aus, da neue Kaltwassersätze nicht beliebig schnell nachbeschafft werden können.

Der wichtigste Erfolgsfaktor ist aus unserer Sicht die Planung. Wer sich frühzeitig mit dem Thema Mietkälte beschäftigt, profitiert nicht nur von gesicherten Kapazitäten, sondern oft auch von günstigeren Konditionen. Denn Last-Minute-Lösungen sind naturgemäß immer aufwendiger.

Interviewer: Zum Abschluss interessiert uns, wie sich Ihr Unternehmen, die Lindenfield GmbH mit dem Portal deutsche-thermo.de, im aktuellen Marktumfeld positioniert. Welche Schwerpunkte setzen Sie, und wie begegnen Sie den gestiegenen Anforderungen?

Johannes Partz: Unsere Zielsetzung ist es, Mietkälte für unsere Kunden so einfach, schnell und zuverlässig wie möglich zu gestalten. Mit dem Portal deutsche-thermo.de bieten wir eine zentrale Plattform, über die Unternehmen passende Leihkälte finden und nach einer kurzen Badarfsklärung direkt mit qualifizierten Anbietern in Kontakt treten können.

Wir haben über Jahre hinweg ein großes Netzwerk aus spezialisierten Partnern aufgebaut, das heute nahezu ganz Europa abdeckt. Insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz, unsere Kunden profitieren von kurzen Wegen, schnellen Reaktionszeiten und zuverlässiger Technik.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir kombinieren moderne Technologie mit umfassendem Service und regionaler Nähe. Damit sind wir gut aufgestellt, um den steigenden Anforderungen im Mietkältemarkt nicht nur zu begegnen, sondern ihn aktiv mitzugestalten.

Interviewer: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Partz!

Johannes Partz: Sehr gerne!

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Über Deutsche Thermo

Deutsche Thermo ist ein führendes Wärme-Portal mit langjähriger Erfahrung in der Bereitstellung innovativer und flexibler Wärmelösungen. Mit einem stetig wachsenden Partnernetzwerk und einem europaweiten Vertriebsnetz stellt das Unternehmen eine verlässliche Lösung für unterschiedlichste Branchen dar. Weitere Informationen finden Sie unter www.deutsche-thermo.de.

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TV-Kommentator Andreas Klement bei DYN im Einsatz – 2. Handball-Bundesliga sorgt bundesweit für Diskussion

Eintracht Hagen gegen TuS Ferndorf – Live-Kommentar, Feldinterviews und Einordnung einer viel diskutierten Szene

BildBeim Spiel der 2. Handball-Bundesliga zwischen Eintracht Hagen und TuS Ferndorf war TV-Kommentator Andreas Klement im Rahmen der DYN-Liveübertragung im Einsatz. Die Partie entwickelte sich zu einem intensiven und emotional geführten Derbyabend, der über die reguläre sportliche Spannung hinaus im Nachgang bundesweit Beachtung fand.

Klement begleitete die Begegnung über die gesamte Spielzeit live am Mikrofon. Darüber hinaus führte er vor Spielbeginn die Interviews mit beiden Trainern direkt auf dem Spielfeld, moderierte im Anschluss an die Partie die offizielle Pressekonferenz und sprach nach Abpfiff mit Spielern beider Mannschaften.

Das Spiel war von Beginn an physisch geprägt und von hoher Dynamik gekennzeichnet. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Spielsituation, die in den Stunden und Tagen danach in mehreren Sportmedien aufgegriffen und diskutiert wurde. Eine auf der Anzeigetafel angezeigte Torwertung führte zu spürbarer Unruhe in der Halle und löste im Nachgang eine intensive Debatte über den Ablauf der Situation aus.

„Live-Kommentar im Profisport bedeutet, Entscheidungen und Spielszenen in Echtzeit einzuordnen – ohne Zeitlupe, ohne Wiederholung und ohne zusätzliche Perspektive. In solchen Momenten ist es entscheidend, ruhig zu bleiben, präzise zu beobachten und journalistische Neutralität zu wahren“, erklärt Klement.

Nach Spielende nahm er die Möglichkeit wahr, die Szene im Regieraum noch einmal aus der verfügbaren Perspektive zu analysieren, bevor die Pressekonferenz begann. Für Klement unterstreicht der Abend die besondere Verantwortung, die mit der Live-Berichterstattung im Profisport verbunden ist.

Mit seiner Tätigkeit bei der DYN-Übertragung der 2. Handball-Bundesliga erweitert Andreas Klement sein Engagement im professionellen Sportjournalismus. Neben regelmäßigen Kommentatoren-Einsätzen in der 3. Liga begleitet er ligaübergreifend Spiele im Profihandball und verbindet Live-Kommentar, taktische Einordnung sowie journalistische Nachbereitung.

Einen ausführlichen Rückblick auf den Abend sowie eine Einordnung aus Sicht des TV-Kommentators hat Andreas Klement in einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht:

Hier geht es zum Beitrag: VfL Eintracht Hagen gegen TuS Ferndorf

Andreas Klement ist als TV-Kommentator im Profihandball tätig und begleitet regelmäßig Spiele der 3. Liga sowie ausgewählte Partien der 2. Handball-Bundesliga.

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Brinkhofstr. 102
58642 Iserlohn
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email : a.klement@andreasklement.de

Über Andreas Klement
Andreas Klement ist Leadership-Experte, Speaker und Moderator. Mit seinem Projekt Leadership meets Sports verbindet er die Erfolgsstrategien des Sports mit Wirtschaft und Politik. Als Kommentator bei Sporteurop.TV (ehemals Sportdeutschland.TV) begleitet er die 3. Liga Handball und bringt seine Leidenschaft für Dialog und Teamgeist regelmäßig auch auf die Bühne.

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Wirtschaft

First Mining Gold – Entscheidender Impuls steht kurz bevor!

Springpole-PFS mit NPV bis 3,8 Mrd. USD: First Mining Gold zeigt starke Wirtschaftlichkeit auf – plus 20.000 m Bohrprogramm 2025 bei Duparquet. Video-Update! Entscheidender Impuls in Q2 zu erwarten!

BildIn diesem Video stellt First Mining Gold (TSX: FF / WKN: A2JBPS) zwei seiner führenden Projekte vor: das Springpole Goldprojekt in Nordwest-Ontario und das Duparquet Goldprojekt in Québec.

Für das Springpole-Projekt, eines der größten unerschlossenen Goldprojekte Kanadas, wurde im November 2025 eine aktualisierte Pre-Feasibility Study (PFS) vorgelegt. Bei einem Goldpreis von 3.100 USD/oz weist das Projekt einen nach Steuern berechneten Kapitalwert (NPV 5 %) von rund 2,1 Mrd USD und eine interne Rendite (IRR) von etwa 41 % auf. Im Spot-Szenario bei 4.200 USD/oz steigt der NPV auf etwa 3,8 Mrd USD und die IRR auf rund 63 %. Die geplante, jährliche Goldproduktion liegt in den ersten fünf Jahren bei rund 330.000 Unzen, die All-in Sustaining Costs betragen nur etwa 877 USD/oz.

Das Duparquet-Projekt in der Abitibi-Region von Québec befindet sich auf PEA-Stufe (Preliminary Economic Assessment) und wird 2025 mit einem umfangreichen Bohrprogramm weiter vorangetrieben. Bis zu 20.000 Bohrmeter sind dieses Jahr laut CEO Dan Wilton geplant.

Hier geht es zum ganzen Video:

First Mining Gold – Entscheidender Impuls steht kurz bevor!

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