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Über ein Viertel der Deutschen hat Schwierigkeiten, Lebensmittelkennzeichnungen zu verstehen – laut NSF-Studie

Die Studie identifiziert spezifische Bereiche, in denen Verbraucher mehr Informationen wünschen

BildEine neue Studie von NSF, einem globalen Marktführer für Lebensmittelsicherheit und -qualität, zeigt, dass nur 42% der deutschen Verbraucher glauben, dass aktuelle Lebensmitteletiketten genügend Informationen für fundierte Lebensmittelentscheidungen liefern, obwohl 75% die Etiketten vor dem Kauf aktiv lesen. Diese Diskrepanz unterstreicht die Dringlichkeit verbesserter Kennzeichnungspraktiken auf dem deutschen Markt.

Die deutschlandweite Studie zeigt, dass die Verbraucher die Lebensmittelkennzeichnung zwar gut annehmen, es aber noch viel Raum für Verbesserungen gibt, um den Käuferbedürfnissen gerecht zu werden. Bemerkenswert ist, dass 58% der Erwachsenen Lebensmitteletiketten mehr Aufmerksamkeit schenken als noch vor fünf Jahren, was auf ein wachsendes Verbraucherinteresse an fundierten Lebensmittelentscheidungen hindeutet.

„Diese Ergebnisse offenbaren eine klare Diskrepanz zwischen Verbraucherbedürfnissen und aktuellen Kennzeichnungspraktiken“, sagt Arta Prokshi, Senior Consultant für Food Advisory and Training, EMEA bei NSF. „Wenn drei Viertel der deutschen Verbraucher aktiv Etiketten lesen, aber weniger als die Hälfte sie als ausreichend empfindet, sehen wir eine entscheidende Chance für Lebensmittelhersteller, ihre Kunden besser zu bedienen.“

Die Studie hebt kritische Lücken in der Effektivität der Lebensmittelkennzeichnung hervor. Über ein Viertel (26%) der Verbraucher in Deutschland hat Schwierigkeiten, Nährwertinformationen auf Verpackungen zu interpretieren, während nur 28% der Meinung sind, dass Etiketten Nachhaltigkeitsaspekte angemessen berücksichtigen. Diese Erkenntnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an klareren und umfassenderen Kennzeichnungspraktiken in der gesamten Lebensmittelindustrie, insbesondere in Bereichen, in denen Verbraucher mehr Transparenz suchen, aber die aktuellen Standards als unzureichend empfinden.

Die Studie identifiziert spezifische Bereiche, in denen Verbraucher mehr Informationen wünschen:

– 79% wünschen sich detailliertere Verarbeitungsinformationen

– 78% suchen nach klareren Allergendetails

– 70% fordern mehr Informationen zur ethischen Beschaffung

– 56% suchen nach Daten zu Umweltauswirkungen

„Die deutsche Lebensmittelindustrie muss sich an die sich ändernden Verbrauchererwartungen anpassen“, fügt Prokshi hinzu. „Die Tatsache, dass 51% der Verbraucher bereit sind, im Durchschnitt zwischen 7-9% mehr für Produkte mit besserer Kennzeichnung zu zahlen, zeigt, dass es hier nicht nur um Compliance geht – es geht darum, Marktanforderungen zu erfüllen und Verbrauchervertrauen aufzubauen.“

Das Vertrauen in Lebensmitteletiketten variiert erheblich nach Altersgruppe, wobei jüngere Verbraucher mehr Vertrauen zeigen. Während 58% der 18-34-Jährigen gesundheitsbezogenen Angaben vertrauen, sinkt dieser Wert auf 42% bei den über 55-Jährigen, was auf die Notwendigkeit altersspezifischer Kommunikationsstrategien hinweist.

Der deutsche Lebensmittelmarkt, der 2025 voraussichtlich 237 Milliarden Euro (254,27 Milliarden US-Dollar) erreichen wird, zeigt ein starkes Potenzial für Marken, die diese Informationslücke schließen können. Unternehmen, die in klarere, detailliertere Kennzeichnungssysteme investieren, werden wahrscheinlich einen Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend bewussten Verbraucherlandschaft erlangen.

NSF bleibt engagiert, mit der Lebensmittelindustrie zusammenzuarbeiten, um innovative Lösungen zu entwickeln, die sich entwickelnde Verbrauchererwartungen und regulatorische Anforderungen erfüllen. Das vollständige Whitepaper mit detaillierten Erkenntnissen und Empfehlungen ist auf der NSF-Website verfügbar.

Für weitere Informationen über Lebensmittelkennzeichnungsanforderungen und NSF-Dienstleistungen besuchen Sie https://www.nsf.org/.

Zur Studie und den wichtigsten Forschungsergebnissen

Die Zukunft der Lebensmittelkennzeichnung in Deutschland: Verbrauchereinblicke und Auswirkungen auf die Industrie: https://nsfinternational.widen.net/s/6rlhwwjmg8/nsf_german_food_labeling_wp_de_may_2025

Wichtigste Forschungsergebnisse inkl. Infografiken: Lebensmittelkennzeichnung in Deutschland 2025: https://nsfinternational.widen.net/s/wwfhfz5ctj/nsf_german_food_labeling_infographic_de_may_2025

Über die Forschung:
Die unabhängige Forschung wurde von Opinium Research zwischen dem 11. und 18. Oktober 2024 mit 1.000 deutschen Erwachsenen durchgeführt und ist gewichtet, um national repräsentativ zu sein.

Mehr Informationen zu NSF unter: https://www.nsf.org/ 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

NSF
Herr Steven MacEwan
Amselweg 5
33378 Rheda-Wiedenbrück
Deutschland

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email : info@nsf.org

UBER NSF:
NSF ist eine unabhängige, globale Dienstleistungsorganisation, die sich seit mehr als 80 Jahren der Verbesserung der menschlichen und planetaren Gesundheit widmet. Wir entwickeln öffentliche Gesundheitsstandards und bieten weltweit führende Test-, Inspektions-, Zertifizierungs-, Beratungs- und digitale Lösungen für die Lebensmittel-, Ernährungs-, Wasser-, Biowissenschafts- und Konsumgüterindustrie. NSF betreut 40.000 Kunden in 110 Ländern und ist ein Collaborating Center der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Lebensmittelsicherheit, Wasserqualität und Sicherheit von Medizinprodukten.

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Wirtschaft

Einwegkunststofffondsgesetz – Gefahr für Mittelständler und Verbraucher

Anpassungsbedarf für wichtiges Nachhaltigkeitsgesetz

BildDas seit dem 1. Januar 2024 in Kraft getretene Einwegkunststofffondsgesetz sollte eigentlich zu einer sauberen Umwelt beitragen. In der Praxis jedoch führt es zu untragbaren Belastungen für mittelständische Unternehmen und letztlich auch für Verbraucher. Auch die Mittelverwendung im Sinne des Umweltschutzes ist unklar.

Was ist das Einwegkunststofffondsgesetz?
Das Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Hersteller bestimmter Einwegkunststoffprodukte, Abgaben in einen zentralen Fonds einzuzahlen. Ziel ist es, die Kosten für die Beseitigung von Kunststoffabfällen und Umweltverschmutzung zu decken. Die Abgabenhöhe richtet sich nach der Menge der in Verkehr gebrachten Produkte. Zudem müssen sich die Hersteller registrieren und detaillierte Berichte über ihre Produkte und Verpackungen abliefern. Mit diesen Maßnahmen soll der Einsatz von Einwegkunststoffen reduziert und umweltfreundliche Alternativen gefördert werden.

Belastung des Mittelstands
Das Einwegkunststofffondsgesetz stellt mittelständische Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen, insbesondere aufgrund unvorhersehbarer Kosten, die kaum kalkulierbar sind. Fehlende klare Richtlinien zur Abgabenhöhe erschweren es diesen Betrieben, verlässliche Rückstellungen zu bilden und finanzielle Planungen langfristig zu gestalten. Hinzu kommt ein enormer bürokratischer Aufwand: Die Registrierungspflicht, Einzelprüfungen für verschiedene Produktgruppen und komplexe Meldevorgaben führen zu zusätzlichen Verwaltungsaufgaben, die von mittelständischen Unternehmen mit begrenzten personellen Ressourcen kaum bewältigt werden können.

Dieser Verwaltungs- und Kostenaufwand erzeugt klare Wettbewerbsnachteile gegenüber großen Konzernen, die diese Belastungen leichter abfedern und an ihre Kunden weitergeben können. Mittelständler hingegen stehen unter Druck, ihre Preise stabil zu halten, was ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich gefährdet. Gleichzeitig blockieren die gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben wichtige finanzielle Mittel, die eigentlich für Investitionen in Innovation und nachhaltige Technologien vorgesehen sind. Dadurch wird die Weiterentwicklung umweltfreundlicher Lösungen gehemmt, obwohl genau diese Innovationen für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft essenziell wären.

„Das Gesetz trifft vor allem die mittelständische Industrie, die ohnehin schon unter wirtschaftlichen Herausforderungen leidet. Die Abgaben sind nicht nur hoch, sondern in ihrer Höhe auch nicht vorhersehbar. Das ist eine enorme Hürde für langfristige Planungen.“, warnt Uwe Fernholz, Geschäftsführer der Fernholz GmbH.
„Hinzu kommt ein erheblicher Wettbewerbsnachteil für deutsche Unternehmen: Während einheimische Hersteller strengen Vorgaben unterliegen, bleiben ausländische Hersteller weitgehend unbeeinflusst. Die Importeure sollen zwar einbezogen werden, doch die Umsetzung ist unklar. Dies schafft eine unfaire Wettbewerbssituation“, ergänzt Fernholz die wirtschaftspolitischen Nachteile des Gesetzes.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG.
Herr Dirk Meid
Gewerbegebiet Ihne 2
58540 Meinerzhagen
Deutschland

fon ..: +49 2652 5952591
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email : presse@fernholz.biz

Die W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG ist ein Produzent für Folien und Kunststoffverpackungen mit Sitz in Meinerzhagen und Schkopau. Das Unternehmen hat zahlreiche Zertifikate,
die nachhaltige und innovative Projekte auszeichnen.

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Wirtschaft

Fernholz erhält EU-Zulassung für PET-Recycling – Wichtiger Schritt für nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Fernholz mit neuer Zulassung.

Bild_Meinerzhagen, 19. Februar 2025_
Fernholz Verpackungen hat von der Europäischen Union die Zulassung zur Verarbeitung von recyceltem PET für den direkten Lebensmittelkontakt erhalten. Damit zählt das Unternehmen zu den wenigen Betrieben in Deutschland, die einen vollständig EU-zugelassenen Recyclingprozess anbieten können. Dieser bedeutende Meilenstein unterstreicht das Engagement von Fernholz für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und innovative Verpackungslösungen.

Ein bedeutender Schritt für nachhaltige Verpackungslösungen
Die Herstellung von Verpackungen aus recycelten Kunststoffen erfordert höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Ein zentraler Nachhaltigkeitsaspekt ist die Verwendung sogenannter „Hot washed flakes“ – Kunststoffflakes, die durch einen mehrstufigen Reinigungsprozess von Verunreinigungen wie Kleberesten und Getränkerückständen befreit werden. Dieser Prozess allein genügt jedoch nicht für den Einsatz des Flakes zur Produktion von Folien und Verpackungen mit Lebensmittelkontakt. Zusätzlich ist eine Dekontamination durch spezielle Erwärmungsprozesse erforderlich.

Innovation und Zukunftsperspektiven
Die nun vorliegende EU-Zulassung stellt einen entscheidenden Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie von Fernholz Verpackungen dar. Bereits im Jahr 2022 hatte das Unternehmen den Antrag bei der EU eingereicht. Nun gehört es nach eigenen Schätzungen zu den rund 250 Firmen in Europa und etwa 25 Betrieben in Deutschland, die diese Zulassung erhalten haben. Mit der zugehörigen RAN-Nummer „DEA-5IR-1AA“ verfügt Fernholz Verpackungen nun über einen offiziell anerkannten Recyclingprozess für PET, der als „Suitable Technology“ anerkannt ist.“

Diese EU-Zulassung ist ein Meilenstein für unser Unternehmen und bestätigt unseren nachhaltigen Innovationskurs“, erklärt Michael Roth, Geschäftsführer von Fernholz. „Wir setzen auf eine ressourcenschonende Produktion und wollen aktiv dazu beitragen, die Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie weiterzuentwickeln.“

Fernholz treibt nachhaltige Innovationen weiter voran
Mit dieser Zulassung legt Fernholz Verpackungen den Grundstein für weitere Entwicklungen. Aktuell arbeitet das Unternehmen an der Registrierung neuer Recyclingprozesse bei der EU, insbesondere im Bereich Polystyrol. Ziel ist es, die Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie weiter zu stärken und nachhaltige Lösungen für verschiedene Kunststoffarten bereitzustellen.

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Die W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG ist ein Produzent für Folien und Kunststoffverpackungen mit Sitz in Meinerzhagen und Schkopau. Das Unternehmen hat zahlreiche Zertifikate, die nachhaltige und innovative Projekte auszeichnen.

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Jennie Borgström neue Geschäftsführerin der Alfa Laval Zentrale in Deutschland

Die Schwedin ist seit 2001 bei Alfa Laval und bringt umfangreiche Führungserfahrung, unter anderem von Alfa Laval South East Asia, mit.

BildJennie Borgström ist neue Geschäftsführerin von Alfa Laval Mid Europe, der Hamburg-Zentrale des schwedischen Technologie-Konzerns Alfa Laval, und damit verantwortlich für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie folgt auf Sven Schreiber, der innerhalb von Alfa Laval die Rolle des Präsidenten für die Marine-Division „Wasser, Wind und Kraftstoffe“ übernimmt.

Die Schwedin Jennie Borgström bringt einen starken Industrie-Hintergrund in ihre neue Rolle mit. Sie begann ihre Karriere bei Alfa Laval im Jahr 2001 und hatte seitdem mehrere Führungspositionen inne: Zuletzt war sie Cluster-Präsidentin für Südostasien und Ozeanien sowie Geschäftsführerin von Alfa Laval South East Asia und zuvor – von 2017 bis 2020 – Präsidentin der Geschäftseinheit „Food Heat Transfer“.

Alfa Laval Mid Europe ist eine von über 100 Vertriebsgesellschaften weltweit und der DACH-Raum ein wichtiger Markt für den an der Nasdaq Stockholm notierten schwedischen Konzern. Mit Komponenten und neuen Technologien für die Bereiche Wärmeübertragung, Separation und Fluid-Handling positioniert sich Alfa Laval weltweit für einen Übergang der Industrie zu besserer Energieeffizienz und Wärmerückgewinnung mit weniger Emissionen, besserer Wasseraufbereitung und neuen Formen der Ernährung.

Jennie Borgström, die die Geschäftsführung zunächst für ein Jahr übernimmt, sagt: „Deutschlands Industrie steht vor mächtigen Herausforderungen: Kosten zu senken, gleichzeitig nachhaltig zu agieren und sich zu innovieren. Mit unseren Technologien für vielfältige Industrien in den Bereichen Energie, Marine, Lebensmittel, Wasser und Pharma bieten wir konkrete Lösungen, industrielle Prozesse effizienter, nachhaltiger und kostenbewusster zu gestalten.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Alfa Laval Mid Europe GmbH
Frau Wencke Menck
Überseeallee 10
20457 Hamburg
Deutschland

fon ..: 004916094951487
web ..: https://www.alfalaval.de/
email : wencke.menck@alfalaval.com

Alfa Laval ist ein weltweit führender Anbieter in den Bereichen Wärmeübertragung, Separation und Fluidhandling. Das Angebot von Know-how, Produkten und Services richtet sich an eine Vielzahl von Branchen in über 100 Ländern und hat dabei insbesondere die Bereiche Energie, Marine sowie Lebensmittel und Wasser im Fokus.

Die Technologien von Alfa Laval tragen zu optimierter Energieeffizienz und Wärmerückgewinnung, besserer Wasseraufbereitung sowie reduzierten Emissionen bei. Sie dienen der Reinigung, Veredelung und Wiederverwendung von Materialien und fördern einen verantwortungsvolleren Umgang mit den natürlichen Ressourcen. So unterstützt Alfa Laval Kunden bei der Erreichung ihrer Geschäfts- und Nachhaltigkeitsziele und verfolgt die Mission „Together, we are pioneering positive impact“.

Alfa Laval wurde 1883 gegründet, beschäftigt rund 21.300 Mitarbeitende weltweit und erzielte 2023 einen Jahresumsatz von 63,6 Milliarden SEK (rund 5,5 Milliarden Euro). Das Unternehmen ist an der Nasdaq Stockholm notiert. www.alfalaval.de

Pressekontakt:

Alfa Laval Mid Europe
Frau Wencke Menck
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Kultiviertes Schweinefleisch mit natürlicher Kontraktionsfähigkeit aus pluripotenten Stammzellen

MyriaMeat erreicht Meilenstein: Kultiviertes Schweinefleisch mit natürlicher Kontraktionsfähigkeit aus pluripotenten Stammzellen.

BildDas Münchner Start-up MyriaMeat hat einen wegweisenden Durchbruch in der Cultivated Meat-Branche erzielt: Zum ersten Mal weltweit wurde echter Schweinemuskel aus pluripotenten Stammzellen (iPS) entwickelt, der natürliche, ungetriggerte Kontraktionen zeigt – ein lebendiges Zucken, das die funktionelle Fähigkeit echten Muskelgewebes widerspiegelt.

Dieser Erfolg beweist, dass echtes Schweinefleisch vollständig außerhalb eines lebenden Tieres produziert werden kann. Damit rückt kultiviertes Fleisch noch näher an herkömmliches Fleisch heran, das durch Schlachtung gewonnen wird. MyriaMeat verfolgt das Ziel, eine exakte 1:1-Kopie von Schweinefleisch herzustellen – kein Ersatzprodukt, sondern echtes Fleisch.

Durch diesen Ansatz soll auch die Akzeptanz bei Fleischkonsumenten steigen, die bislang keine pflanzlichen Alternativen in Betracht ziehen. Insgesamt ist kultiviertes Fleisch geeignet, viele der Probleme, die mit der Massentierhaltung einher gehen, zu lösen.

Ein Meilenstein für nachhaltige Ernährung und Ethik

Seit der Gründung im Jahr 2022 setzt MyriaMeat auf die Vision, echtes tierisches Muskelgewebe aus Stammzellen herzustellen, um eine nachhaltige Alternative zur konventionellen Fleischproduktion zu schaffen. Als Spin-off eines Forscherteams der Universität Göttingen wird das Unternehmen von Florian Hüttner (Geschäftsführer) und Dr. Malte Tiburcy (CSO) geführt.

„Zum ersten Mal zeigt ein tierischer Muskel – in diesem Fall vom Schwein – aus pluripotenten Stammzellen nicht nur die Eigenschaften echten Gewebes, sondern auch spontane Kontraktionen eines Muskels. Das ist der wissenschaftliche Beweis, dass wir echtes Schweinefleisch außerhalb eines lebenden Organismus herstellen können,“ erklärt Dr. Malte Tiburcy.

Revolution der Cultivated Meat-Technologie

Mit seinem bahnbrechenden Erfolg hebt MyriaMeat die Cultivated Meat-Branche auf ein neues Niveau. Während viele Unternehmen Zellkulturen nutzen, um fleischähnliche Produkte herzustellen, hat MyriaMeat als erstes weltweit aus pluripotenten Stammzellen echten Muskel geformt, der sowohl funktionell als auch strukturell mit natürlichem Schweinegewebe vergleichbar ist.

Einladung zur Partnerschaft

MyriaMeat richtet sich aktiv an Investoren und Unternehmen der Fleischindustrie, die daran interessiert sind, diese zukunftsweisende Technologie in Deutschland und weltweit weiterzuentwickeln. Interessierte Partner sind herzlich eingeladen, sich direkt mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen, um gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft der Fleischproduktion zu arbeiten.

„Unser Ziel ist es, strategischer Partner der Fleischindustrie zu werden und eine umweltfreundlichere, tierleidfreie sowie ressourcenschonende Alternative für echtes Schweinefleisch und andere Fleischarten zu schaffen,“ erklärt Geschäftsführer Florian Hüttner. „Dieser Erfolg zeigt, dass echtes Fleisch auch ohne lebende Tiere produziert werden kann.“

„Wir sehen uns daher nicht als Konkurrenten der Fleischindustrie, sondern als deren Partner. Die Fleischindustrie verfügt über etablierte Vertriebsstrukturen, umfangreiches Know-how und Zugang zu politischen Netzwerken. Unsere Vision ist es daher, gemeinsam mit der Fleischindustrie Produkte zu entwickeln, die bestehende Produktionsmethoden nutzen und die Einführung von kultiviertem Fleisch erleichtern. Auch für die Landwirtschaft könnten sich zukünftig Wege ergeben, von den neuen Produktionsmethoden für Fleisch zu profitieren“, ist sich Hüttner sicher.

Kultiviertes Fleisch bietet Sicherheit

Hüttner betont zudem die Bedeutung solcher alternativen Produktionsmethoden vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie der Bedrohung durch Maul- und Klauenseuche (MKS). „Kultiviertes Fleisch bietet durch seine Herstellung im Labor nicht nur eine Lösung für ethische und ökologische Probleme, sondern reduziert auch die Angriffsfläche für Krankheiten, denen lebende Tiere ausgesetzt sind – und das ohne Genmanipulation.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

MyriaMeat GmbH
Herr Timm Eifler
Nussbaumstraße 10
80336 München
Deutschland

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email : marketing@myriameat.com

Das 2022 in München und Göttingen gegründete Biotech-Startup MyriaMeat ist Pionier für die Herstellung von 100% echtem Cultivated Meat auf Basis von pluripotenten Stammzellen. Auf Basis jahrzehntelanger medizinischer Forschung an der Universität Göttingen, bietet MyriaMeat nachhaltige und ethisch verantwortbare Alternativen zu herkömmlichem Fleisch. Ziel ist der Aufbau einer Plattform, die die Produktion von hochwertigem und reinen Fleisch, sowie einer Vielzahl anderer fleischhaltiger Produkte ermöglicht und das Unternehmen zum relevanten Partner für die Entwicklung innovativer Lebensmittel mit alternativen Proteinen macht.

Das von MyriaMeat entwickelte Cultivated Meat bietet dabei nicht nur ökologische Vorteile, sondern ermöglicht auch eine erhebliche Verbesserung des Tierwohls, da so für die Herstellung von Fleisch keine Tiere mehr geschlachtet werden müssen. Mit seiner bahnbrechenden Forschung setzt MyriaMeat neue Standards für die Zukunft der Ernährung.

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