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Vier Jahrzehnte Wandel: HPC begleitet Unternehmen in eine neue Ära der SAP-Technologie

Von R/2 bis KI-gestütztem SAP Cloud ERP: Seit 40 Jahren begleitet die HPC Aktiengesellschaft mittelständische Unternehmen durch jede Phase des SAP-Wandels.

BildMannheim, 26. Juni 2026. Die Softwarewelt hat sich in den letzten vier Jahrzehnten grundlegend verändert und mit ihr die Möglichkeiten für mittelständische Unternehmen. Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologie sowie moderne ERP- und Logistik-Plattformen eröffnen heute Chancen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren: automatisierte Prozesse, Echtzeit-Analysen und eine neue Qualität unternehmerischer Entscheidungen. Wer diese Entwicklung aktiv gestaltet, sichert sich echte Wettbewerbsvorteile.

Seit 40 Jahren steht die HPC Aktiengesellschaft mittelständischen Unternehmen zur Seite, wenn es darum geht, technologischen Wandel in unternehmerischen Fortschritt zu übersetzen. Das Unternehmen wurde am 24. Juni 1986 von Josef Heck als Heck & Partner Consulting GmbH in Schriesheim gegründet und hat seither jede Technologiegeneration im SAP-Ökosystem aktiv mitgestaltet: von den ersten R/3-Projekten über die flächendeckende ERP-Einführung im Mittelstand bis hin zu den heutigen Transformationsprojekten in der Cloud. Im Jahr 1999 erfolgte die Umfirmierung zur HPC Aktiengesellschaft. Heute arbeiten 85 Mitarbeiter an den Standorten Mannheim und Hamburg.

Was HPC über alle Technologiegenerationen hinweg auszeichnet, ist die Kombination aus fachlicher Tiefe und persönlicher Kontinuität. Das Unternehmen befindet sich weiterhin mehrheitlich im Besitz der Gründerfamilie. Mit Christian Heck, Sohn des Gründers Josef Heck, ist sie zudem in der Geschäftsleitung vertreten. Diese Verwurzelung steht für eine Unternehmenskultur, in der langfristige Partnerschaften mehr zählen als kurzfristige Projekterfolge.

Das 40-jährige Jubiläum feierte HPC am Freitag, dem 26. Juni 2026, mit einer Festveranstaltung im Gutshof Ladenburg, gemeinsam mit Kunden, Partnern und Weggefährten. Anja Schneider, Mitglied des Aufsichtsrats von SAP, hielt als Gastrednerin eine Ansprache und unterstrich damit die enge, langjährige Partnerschaft zwischen HPC und SAP.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HPC Aktiengesellschaft
Frau Lisa Marie Kaiserek
Harrlachweg 5
68163 Mannheim
Deutschland

fon ..: 015126352261
web ..: https://hpc.de/
email : marketing@hpc.de

Die HPC Aktiengesellschaft ist ein zertifizierter SAP Gold Partner mit Sitz in Mannheim und einem weiteren Standort in Hamburg. Seit 1986 begleitet HPC mittelständische Unternehmen bei der Einführung, Optimierung und Migration von SAP-Lösungen. Mit 85 Mitarbeitern verbindet HPC tiefes SAP-Fachwissen mit mittelstandsgerechter Beratung. Weitere Informationen unter www.hpc.de

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RLS-Vortragsveranstaltung „Das Restless Legs Syndrom“ in Mannheim

Die RLS-Selbsthilfegruppe Mannheim veranstaltet kostenlos und anmeldefrei am 29.05.26 von 16-18 Uhr einen Vortrag von Dr. Walid Said zum Thema Restless Legs Syndrom im Haus der Vielfalt, Mannheim..

BildMannheim, den 27.05.2026. Am 29.05.26 von 16 bis 18 Uhr findet im Haus der Vielfalt und Engagement (Alphornstraße 2a, 68169 Mannheim-Neckarstadt), ein Vortrag zum Thema „Das Restless Legs Syndrom“ statt. Referent ist Dr. Walid Said (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Mannheim). Veranstalterin ist die Selbsthilfegruppe Mannheim der Deutschen Restless Legs Vereinigung e.V..

Nach einigen einführenden Worten der Selbsthilfegruppeleiter der SHG Mannheim, Ilona und Klaus-Peter Galm, wird Dr. Said über Symptome, Diagnose und Therapie des Restless Legs Syndroms referieren.

Nutzen Sie die Gelegenheit und treffen Sie die Vertreter der RLS-Selbsthilfegruppe Mannheim und erfahren Sie mehr über unsere Unterstützungsmöglichkeiten und unser Engagement für Menschen mit Restless Legs Syndrom.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir würden uns über möglichst viele Besucherinnen und Besucher freuen.

Das Restless Legs Syndrom (RLS) oder das „Syndrom der unruhigen Beine“ ist eine häufige schlafbezogene neurologische Krankheit, die zwar seit langem beschrieben, aber bis heute oft nicht richtig erkannt wird. Typisch für RLS sind unangenehme bis schmerzhafte, schwer zu beschreibende Missempfindungen sowie ein ausgeprägter Bewegungsdrang vor allem der Beine, mitunter aber auch anderer Körperregionen. Die Beschwerden treten dann auf, wenn der Körper zur Ruhe kommt, was insbesondere Ein- und Durchschlafstörungen nach sich zieht.

Selbsthilfegruppen sind ein ganz erheblicher Faktor in der Patientenbetreuung, dort helfen Betroffene anderen Betroffenen. Hierbei findet keine medizinische Beratung statt, sondern der Austausch darüber, welche Therapien, Medikamente, Ärzte, etc. welchen Eindruck bei Betroffenen hinterlassen haben. Auch gute Ratschläge außerhalb der reinen Medizin sind oft sehr hilfreich beim Umgang mit der Erkrankung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung
Frau Katharina Glanz
Schäufeleinstr. 35
80687 München
Deutschland

fon ..: +49 (0) 89 550 2888 – 0
web ..: https://www.restless-legs.org/
email : info@restless-legs.org

Die Deutsche Restless Legs Vereinigung ist ein gemeinnütziger Verein der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe für Menschen, die am RLS leiden. Der RLS-Vereinigung steht ein medizinisch-wissenschaftlicher Beirat zur Seite, dem angesehene Experten auf dem Gebiet der RLS-Forschung angehören. Die zahlreichen regionalen Selbsthilfegruppen sind das Rückgrat ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Diese arbeiten selbstständig unter dem Dach der RLS-Vereinigung und bieten deutschlandweit gezielt Austausch, Hilfe und aktuelle Informationen an.

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RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung
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Längste integrale Holzbrücke der Welt in Mannheim eingehoben

Nachhaltige Bindung aus Holz und Carbon: Zukunftsweisende Baustoffe für den Franklin-Steg –
Holz- und Stahlbau für die Fußgänger- und Radfahrerbrücke bei Schmees & Lühn aus einer Hand

BildEine stabile, langlebige und nachhaltige Bindung gehen Holz und Carbonbeton beim sogenannten Franklin-Steg in Mannheim ein. Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke wurde Ende August eingehoben, und voraussichtlich im November 2025 wird die neue Verkehrsverbindung zwischen dem Stadtteil Vogelstang und dem neuen Franklin-Quartier freigegeben.

Mannheim / Niederlangen. „Das Einheben des sogenannten Franklin-Stegs in einem Stück bildete Ende August einen spektakulären Meilenstein. Der Holzüberbau misst insgesamt 44,70 Meter, und damit ist dies die längste integrale Holzbrücke ihrer Art auf der Welt“, betont Josef Schmees, Geschäftsführer und Gesellschafter des Brückenbauspezialisten Schmees & Lühn.

Die Bezeichnung „integrale Brücke“ bezieht sich auf die Ausführung ohne Lager und Dehnfugen. Vorgefertigt wurden alle Komponenten über einen Zeitraum von rund sieben Monaten in den Hallen von Schmees & Lühn im emsländischen Niederlangen. Im August 2025 wurden sie mit insgesamt zehn Teillieferungen zur Baustelle nach Mannheim transportiert und innerhalb von drei Wochen montiert.

Die zurzeit in der Fertigstellung befindliche Fußgänger- und Radfahrerbrücke überspannt die Bundesstraße 38, um die Verkehrsverbindung zwischen dem Stadtteil Vogelstang und dem Franklin-Quartier erheblich zu verkürzen. Auftraggeber ist die Mannheimer Wohn- und Stadtentwicklung Projektentwicklungsgesellschaft (MWSP), die in der Universitätsstadt insbesondere für die Entwicklung von Konversionsflächen zuständig ist.

Farsad Tawakol, zuständiger Projektleiter bei der MWSP und Vertreter des Bauherren, betrachtet diesen Brückenschlag als eine wichtige Weichenstellung für die Stadtentwicklung: „Der Radweg verkürzt sich von 3,5 auf dann 1,7 km. Beide Stadtteile, Vogelstang und das Franklin-Quartier, werden erheblich profitieren, beispielsweise aufgrund der wechselseitigen Nutzung der Infrastruktur wie Schulen und Einkaufsmöglichkeiten etc.“

Das Franklin-Quartier, ehemals von der US Army genutzt, wird derzeit revitalisiert. Auf diesem Areal siedeln die Stadtentwickler Gewerbeflächen mit 2.000 Arbeitsplätzen und Wohnungen für rund 10.500 Menschen an – in direkter Nachbarschaft zu Wald- und anderen Grünflächen sowie dem Columbus-Park.

Kombination aus nachwachsenden Rohstoffen und Hightech-Beton

Die Kosten von rund neun Millionen Euro für das imposante Bauwerk hat der Bund komplett übernommen. Eine wesentliche Bedingung hierfür bestand in der Nachhaltigkeit. Zum einen soll umweltfreundliche Mobilität gefördert werden. Zum anderen manifestiert sich die Nachhaltigkeit insbesondere in einem geringeren CO?-Fußabdruck in Relation zum Bau einer vergleichbaren, konventionellen Brücke.

Die blockverleimten Träger der insgesamt rund 150 Tonnen schweren, fugenlosen Brücke wurden hauptsächlich aus Holz gefertigt: Allein 140 m³ Fichten-Brettschichtholz hat Schmees & Lühn in den eigenen emsländischen Werkhallen für einen Großteil der Brücke – den sogenannten Hauptspann – verarbeitet. Weitere rund 60 m³ Brettschichtholz bilden die Basis der Rampe, die auf der Vogelstang-Seite einen spiralförmigen Verlauf nimmt. Rippenplatten aus Stahl mit einem Belag aus Gussasphalt gewährleisten auf dieser Helix die sichere Begeh- und Befahrbarkeit.

Die zweite Bedingung für die staatliche Förderung betraf den innovativen Charakter, der mit der außergewöhnlichen Konstruktion für die längste integrale Holzbrücke durch den Einsatz von Carbonbeton gegeben ist. „Das hier entstandene Bauwerk ist zurzeit ein absolutes Unikat“, so Farsad Tawakol weiter.

Filigrane Carbonbetonplatten ergänzen als Gehbelag die Holzkonstruktion laut Schmees & Lühn ideal. Überdies wurde eine Bewehrung aus Kohlenstofffasern verwendet. Dieses neuartige Baumaterial ersetzt die sonst üblichen Stahlmatten. Dabei minimiert es den Einsatz von Zement, Wasser und Sand für den Beton. Dies wirkt sich positiv auf den Klimaschutz aus, insbesondere weil weniger CO? als Nebenprodukt der energieintensiven Zementherstellung entsteht.

„Nachhaltig“ bedeutet in diesem Fall auch: langlebig. Josef Schmees sagt; „Unter Beachtung aller üblichen Regeln des Holzschutzes können wir ohne Weiteres von einer Lebensdauer von 100 und mehr Jahren ausgehen. Damit steht diese Variante den herkömmlichen Brücken aus Stahl und Beton in nichts nach.“

„Die andere Seite der Medaille beim Einsatz innovativer Baustoffe besteht häufig in der noch fehlenden baufachlichen Zulassung. Dies dauert oftmals Monate, wenn nicht sogar Jahre“, weiß Farsad Tawakol. „Aber innerhalb kürzester Zeit hat die Stadt Mannheim die ,baufachliche Zustimmung im Einzelfall‘ erteilt. Somit war die Einhaltung des ohnehin ambitionierten Zeitplans gesichert.“ Innerhalb von nur 3,5 Jahren wurde das gesamte Bauvorhaben ab der Leistungsphase II inklusive Planung und Fertigstellung abgeschlossen.

Wichtiger Zwischenschritt vor dem Zeitplan erreicht

Hierzu gehörte auch der wesentliche Meilenstein des Projekts, das Einheben der Brücke. Zwei Krane hoben die Fußgänger- und Radfahrerbrücke als Ganzes am letzten Augustwochenende 2025 ein. Das reine Einhubgewicht – ohne Carbonbetonplatten – betrug 104 Tonnen. Die Sperrung der Bundesstraße begann am Samstagabend um 22 Uhr und sollte ursprünglich bis Montagmorgen um 4 Uhr dauern. Weil die Arbeiten jedoch schneller als geplant verliefen, konnte die Bundesstraße rund acht Stunden früher wieder freigegeben werden.

„In diesem gesamten Prozess hat sich die detaillierte und vorausschauende Planung bezahlt gemacht, die wir mit unserem Auftraggeber, der MWSP, minutiös abgestimmt haben“, sagt Josef Schmees.

Dies bestätigt auch MWSP-Projektleiter Tawakol: „Wir sind der Firma Schmees & Lühn sehr dankbar, dass sie uns bei diesem Projekt mehr als nur begleitet hat. Wir kennen kein anderes Unternehmen, das die Gewerke Holz-, Stahl- und Massivbau so aus einer Hand hätte erbringen können. Und das Einheben der Brücke innerhalb kürzester Zeit hat nochmals bestätigt, dass wir mit Schmees & Lühn einen äußerst kompetenten Partner an unserer Seite haben.“

Bis November 2025 soll die Fertigstellung dieser außergewöhnlichen Brücke abgeschlossen sein. Der Verkehr auf der Bundesstraße 38 unterhalb des Franklin-Stegs kann in dieser Zeit weiter ungehindert fließen.

Weitere Infos: www.schmees-luehn.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Schmees & Lühn GmbH & Co. KG
Herr Josef Schmees
Lathener Straße 1
49779 Niederlangen
Deutschland

fon ..: +49 (0)5939 96795-0
web ..: http://www.schmees-luehn.de
email : info@schmees-luehn.de

Kurzportrait: Schmees & Lühn GmbH & Co. KG

Ursprünglich als Handel mit Pfählen und Grubenholz für die Industrie im Jahr 1900 gegründet, hat sich die heutige Schmees & Lühn GmbH & Co. KG vom Holzbau über den Stahlbau zu einem Komplettdienstleister rund um die Erstellung und Sanierung von Brücken, Außen- und Steganlagen etc. entwickelt.

1988 begann die Firma mit dem Bau von Lärmschutzwänden und Holzbrücken. 1994 trat Josef Schmees im Alter von 22 Jahren die Nachfolge seines Vaters Bernd an und wandelte das Unternehmen in einen Fachbetrieb für den Holz- und Ingenieurbau um. Drei Jahre später wurde das Sägewerk stillgelegt. Josef Schmees richtete den Fokus nun unmittelbar auf den Holzbrückenbau und die Konstruktion von Gebäuden in Holzrahmenbauweise. Mit dem Erwerb des Stahl- und Metallbauunternehmens Funke-Wessels GmbH in Lathen erweiterte der Betrieb 2016 seine Kompetenz im Stahlbau.

Perfekte Ausführung und absolute Termintreue stehen für das Traditionsunternehmen im Mittelpunkt. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedensten Fachdisziplinen realisieren Ingenieurbauwerke in ganz Europa. In vierter Generation wird der Betrieb heute von Josef Schmees geführt.

https://www.schmees-luehn.de/

Pressekontakt:

Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

fon ..: 05402/701651
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Wir trauern um Roland Scotti (1957-2025)

Mit Roland Scotti verliert die Kunstwelt eine bedeutende Stimme der Gegenwart: Roland Scotti ist am 31.08.2025 verstorben. Geboren 1957, wirkte er als Kunsthistoriker, Kurator und Autor.

BildRoland Scotti trat als kenntnisreicher Forscher, kluger Essayist und streitbarer Denker hervor, dessen scharfsinnige Analysen die Rolle der Kunst in der Gesellschaft immer wieder neu befragten. In seiner Arbeit verband er präzise Werkbeobachtung mit kulturhistorischem Weitblick – und prägte damit ein immerwährendes Nachdenken über Kunst und eine situative, werknahe, erfahrungsbasierte Vermittlung.

Nun hat er das »Weltenschiff« (zit. _Über Kunstverständnis_) bestiegen. Sein Verlust hinterlässt eine enorme Lücke. Für die gemeinsame Zeit & Zusammenarbeit sind wir sehr dankbar: All diejenigen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, schätzten seine präzise Arbeit, Kollegialität und intelligente Forschungsweise.

Unsere Gedanken sind bei allen, die ihm nahe sind.

Kurzüberblick: Parallel zu seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten (Studium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg: 1985 Magister Artium, 1991 Dissertation) wirkte Roland Scotti, in Ludwigshafen am Rhein geboren, französischer Staatsbürger, seit Mitte der 1980er Jahre als freier Kurator, Fernsehredakteur, Schriftsteller und Mitbegründer verschiedener Kunsträume.
Institutionell war er u. a. tätig am Mannheimer Kunstverein (1984-1987), am Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen (1986-1991) und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum Ludwig in Köln (1994-1996). Er war langjähriger Leiter des Kirchner Museum Davos (1997-2006) sowie von 2006 bis 2022 Direktor der Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell (Kunstmuseum/Kunsthalle Appenzell) und Stiftungsrat der Fondazione Arp in Locarno.
Er publizierte umfassend zu Ernst Ludwig Kirchner, zu den architekturbezogenen Arbeiten von Hans Arp – und veröffentlichte insgesamt mehr als 200 Publikationen zur Kunstvermittlung, zur klassischen Avantgarde, zu den 1960er Jahren, zur Fotografiegeschichte und zur zeitgenössischen Kunst. Er kuratierte an die 200 Ausstellungen, wobei er zuletzt verstärkt aktuelle Arbeiten Schweizer Künstler:innen zeigte. In den letzten Jahren übernahm er Lehraufträge u. a. am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Ausführlich und nahezu vollständig sind seine Ausstellungen und Publikationen in diesem Pdf BiographieScotti2025 zu finden und alle Informationen auf https://rolandscotti.com.

Ausflug: Reisen und Natur waren Roland Scotti stets Quelle von Freude und Inspiration. Auch angesichts der Diagnose einer unheilbaren Krankheit wollte er mit seiner Partnerin noch einmal aufbrechen. Doch es kam anders – und er wandelte die Zeit in eine letzte, von Schaffenskraft erfüllte Etappe:
_Elsa, Erna & Ernst – Leerstellen: _wird nun 1. November 2025 erscheinen, herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang F. Kersten, mit einem Epilog von Prof. Dr. Bettina Gockel [Reihe „Kunst- und Zeitgeschichte“] Digiboo, Küsnacht 2025. ISBN Print 978-3-03906-081-8.
_67 unpublizierte Briefe von Ernst Ludwig Kirchner an Elsa Bosshart-Forrer (1923-1938) bilden die Grundlage. Der Band rückt die Frauen- und Gender-Perspektive in den Mittelpunkt: Erna Kirchner und Elsa Bosshart-Forrer erscheinen als prägende Akteurinnen, nicht als Randfiguren. Die fehlenden Antworten Elsas – die „Leerstellen“ – hat Roland Scotti analytisch lesbar gemacht; materielle und textile Kultur (Interieur, Stickerei, Care-Arbeit) erweitern den Blick auf Kirchners Werk._
_Über Kunstverständnis. Ein Brief. _entstand im Juni, nach erneut intensiven Gesprächen zu unserem Dauerthema _Kunst begegnen, verstehen und vermitteln_; zugestellt wurde der Essay in Briefform am 6. Juli 2025; mittlerweile ist er in der französischen und englischen Übersetzung, denn wir waren uns einig, dass der Text publiziert werden soll. Hierin zieht Roland Scotti Bilanz nach seiner fünfzigjährigen Tätigkeit in einer recht exemplarischen Weise: Der Text verhandelt aktuell tiefer greifende Fragen an die Kunstwelt und Kurator:innen in einem linksbündigen Textbein. In einem rechtsbündigen Textbein (rot) ergänzt er seine eigene Arbeitsbiografie – und verbindet beide mit einem dritten, zentrierten Strang in Grün als Kommentar. Somit sind Teile des Textes wie Werkzeuge für (s)einen Zugang zu Kunst und ihrer Vermittlung durchaus nutzbar. Roland Scotti kritisiert den Fetisch der Singularität in den aktuellen Diskursen, bleibt aber selbst werkzentriert – und transformiert diese Spannung in eine methodische [posthermeneutische] Dialektik von Werk, Kontext und Rezeption: _»Ich glaube, dass ich einen Weg skizziert habe, der zwar unglaublich anstrengend, aber für viele Menschen – außer den Protagonist:innen des Kunsthandels – gangbar ist.« und: »[I]ch weiss [..], dass Kunst für mich eines der schönsten Mittel ist, um Gemeinschaft zu stiften – weil wir darüber, was denn Kunst sei, so unbelastet und doch so tiefgehend streiten können. Streit als wärmespendende Reiberei, […] in dem Spannungen aufgebaut und aufgelöst werden, damit wir irgendwann einsehen, dass Kunstverständnis eigentlich das Verständnis der Anderen, des Fremden, des Ungewohnten usw. voraussetzt. Also weiß ich, dass Kunst notwendig ist, um mich und die Anderen zu verstehen.«_

In seinem Essay _Eigene Blicke, versuchsweise. (A Gaze of Our Own),_ der 2024 publiziert wurde) thematisiert Roland Scotti die Spannung zwischen Bilderflut und Bildkompetenz in der Fotografie. Wir leben, so Scotti, in einer _»visuell überreizten und zugleich visuell ungebildeten Welt«_; Bildsprache wird nach wie vor einer kleinen Elite zugeschrieben. Die Fotografie habe zwar einst das Versprechen gegeben, jedermann ermögliche es, _»die sichtbare Welt ohne besondere Ausbildung zu reproduzieren«_. In Wirklichkeit aber entstehen stets kontextabhängige Surrogate, die die Wirklichkeit verdrängen. Gleichwohl bleibe die Faszination für Bilder ungebrochen – eine _»schier unverständliche Faszination«_. Scotti fordert daher, Sehen als Kulturtechnik neu zu verankern: _»Wir könnten lernen zu sehen, um fundierte Einsichten zu gewinnen_._«_ Bildproduktion bedeutet für ihn nicht bloßes Abbilden, sondern auch Reflexion und Verantwortung: _»wir wären dann Akteure … die über die vielen Entscheidungen nachdenken, die unseren Blick bestimmen_._«_ Am Beispiel der fotografischen Dialoge von Sabina R. Korfmann-Bodenmann und Kenneth C. Korfmann zeigt er, dass Bilder Übergänge und _»Kommunikationsgefäße«_ sind – Medien eines reflektierten, gemeinsamen Sehens.
Immer verbindet Roland Scotti wissenschaftliche Strenge mit institutioneller Praxis (und wirklich großer Freude an Kunst!): Sein zentrales Anliegen ist ein relationales Kunstverständnis, das Kunst nicht auf isolierte Meisterwerke reduziert, sondern in Prozessen, Kontexten und Vermittlungsformen denkt und wirksam wird. Praktisch bedeutet dies eine Vermittlung, die offen, erfahrungsbezogen und kritisch gegenüber vorschneller Pädagogisierung bleibt. Seine Texte geben nicht nur theoretische Orientierung, sondern auch methodische Empfehlungen für die Museumsarbeit – mit besonderem Augenmerk auf die Balance von Werkzentrierung und Kontextualisierung. Hierzu ist auch die Dokumentation _Neue Wege der Kunstvermittlung im ländlichen Raum_ zum dazugehörigen Projekt der Heinrich Gerbert Kulturstiftung Appenzell 2018 vertiefungswürdig.

Roland Scotti und der Steidl Verlag waren über Jahrzehnte eng verbunden – eine Kooperation, die weit über einzelne Projekte hinausging und in der sich eine professionelle wie auch freundschaftliche Nähe widerspiegelte. Scotti und Steidl verband das Interesse an einer material- und gestaltungsbewussten Kunstvermittlung: Bücher und Ausstellungen traten in einen produktiven Dialog, der nicht nur den einzelnen Projekten zugutekam, sondern auch ein Zeugnis für die wechselseitige Wertschätzung und Nähe der beiden Akteure darstellt. So erschien etwa „Wasser / Farbe – Colour / Water“ (2010) bei Steidl, ein Band zur zeitgenössischen nonfigurativen Aquarellmalerei in Verbindung mit der Stiftung Liner Appenzell. Im selben Jahr gab Scotti auch den Katalog „Oskar Kokoschka – Wunderkammer“ heraus, der von Steidl gestaltet und gedruckt wurde und als Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Liner Appenzell entstand. 2015 folgte „Hans Arp – Skizzenbücher“, ebenfalls mit Steidl realisiert, und verbunden mit einer von Roland Scotti kuratierten Ausstellung im Kunstmuseum Appenzell. Weitere Beispiele sind die von ihm betreute Publikation „White Collar“ (2015) zur Künstlerin Andrea Ostermeyer oder der Band „Wunde®n. Mezzanin – Eine Sammlung für die Kunst“ (2017), die beide bei Steidl erschienen und eng an das Ausstellungsgeschehen im Appenzeller Kunstmuseum gekoppelt waren. Konsequent vertraute Roland Scotti auf die ästhetische und bibliophile Expertise des Göttinger Verlags. Ein besonders starkes Zeichen der Zusammenarbeit war die Ausstellung „Zaubern auf weissem Papier. Steidl Buch-Kultur“ (2021) im Kunstmuseum Appenzell, die Roland Scotti selbst kuratierte. Sie stellte den Gestaltungsprozess beim Verlag in den Mittelpunkt und inszenierte Papier, Schrift, Typografie und Objekte, um den buchkünstlerischen Kosmos Steidls für das Publikum erfahrbar zu machen. Insgesamt verstärkten sich in der langjährigen Partnerschaft kuratorische Konzepte und verlegerisches Können gegenseitig.

Die Randstellung explizit expressiver Kunst in der Schweiz analysiert Roland Scotti in seinem Pastiche _Abgerissene Geschichten*_ (Roland Scotti: „Abgerissene Geschichten. Gedanken zur Rezeption expressiver Tendenzen in der Schweiz“, in: Constanze Kleiner / Jana Noritsch / Stephan von Wiese (Hg.): Menschenleer, voll Menschlichkeit. Der Schweizer Künstler Josef Ebnöther. Werke 2018-2022, Dortmund: Verlag Kettler 2023, hier eine Zusammenfassung). Er führt dies auf kulturelle Sonderwege, konservative Institutionen, das Selbstbild der Künstler sowie die teilweise geografische Peripherie zurück und fordert eine Neubewertung dieser Kunst bis in die Gegenwart.
Und anlässlich seiner Pensionierung 2022 gab er Tommaso Manzin ein Interview, aus dem hervorgeht, dass das Museum für Roland Scotti kein abgeschlossener konservierender Speicher sei, sondern ein lebendiger Ort, ein Raum des Prozesses: _»Alles ist im Fluss, immer«_ (rechte Spalte, Z. 253), betont er. Entscheidend sei vielmehr, dass das Museum eine offene Plattform bleibe, die sich permanent neu erfindet und den Austausch mit Künstler:innen und Betrachter:innen ermöglicht. Kunstvermittlung verstand er entsprechend nicht als Belehrung, sondern als Dialog: eine wechselseitige Beziehung, die Menschen stärkt und ihnen neue Perspektiven eröffnet (Mitte, Z. 140 ff., Z. 158-160). Scotti verband mit dieser Haltung auch ein Freiheitsmoment: Kunst eröffne einen _»unendlichen Raum«_ (Mitte, Z. 180 f.), der nicht auf Repräsentation oder starre Institutionen reduziert werden dürfe. Damit formulierte er ein Kunstverständnis, das konsequent auf Offenheit, Prozesshaftigkeit und Gegenwärtigkeit zielt – und das gleichermaßen die Selbstverständlichkeit wie die existenzielle Notwendigkeit der Kunst betont. (Appenzeller Volksfreund, 29.09.2022, S. 3)

Die nunmehr fehlenden Gespräche vermissen wir sehr.
Sein reiches publizistisches Werk und kuratorisches Wirken jedoch bleibt ein offener Raum für neue Entdeckungen.

_Text: Jana Noritsch_

Künstlerinnen und Künstler, mit denen Roland Scotti gearbeitet hat, waren unter anderem: Adochi, Peter Aerschmann, Judith Albert, Susann Albrecht, Ueli Alder, Walter Angehrn, Patxi Araujo, Hans Arp, Tauba Auerbach, Ernesto Baltiswiler, Bianca Barandun, Felix Baudenbacher, Werner Bauer, Andreas Bee, Mirjam Beerli, Martin Benz, Werner Berges, David Berweger, Peter Biskup, Julius Bissier, Michael Bodenmann, Jonathan Bragdon, Mark Staff Brandl, Ralf Brück, Barbara Brülisauer, Balthasar Burkhard, Sven Bösiger, Katharina Büche, Karin Karinna Bühler, Miriam Cahn, Henri Cartier-Bresson, Andrea Corciulo, Claudia Desgranges, Anna Diehl, Jim Dine, Roswitha Doerig, Piero Dorazio, Magdalena Drebber, Beatrice Dörig, Josef Ebnöther, Margret Eicher, Reinhold Engberding, Regula Engeler, Gabriela Falkner, Valérie Favre, Lucio Fontana, Karen Forbes, Robert Frank, H.R. Fricker, Mäddel Fuchs, Marisa Fuchs, Asi Föcker, Anja Ganster, Vidya Gastaldon, Agnès Geoffray, Roswitha Gobbo, Nicola Grabiele, Günter Grass, Nesa Gschwend, Lise Gujer, Karl Otto Götz, Eva Hensel, Gottfried Honegger, Sven Hoffmann, Christian Hörler, Ottmar Hörl, Horst Linn, Stefan Inauen, Johannes Itten, Haviva Jacobson, Hans Josephsohn, Andreas M. Kaufmann, Robert B. Käppeli, Ernst Kreidolf, Ernst Ludwig Kirchner, Norbert Kricke, Emma Kunz, Pascal Lampert, Sigurd Leeder, Carl August Liner, Carl Walter Liner, Kathrin Leopolder, Horst Linn, Ingo Meller, Diana Michener, Michaela Müller, Christoph Muller, Andreas Opiolka, Andrea Ostermeyer, Ursula Palla, Doris Piwonka, Stefan Pietryga, Werner Pokorny, Miriam Prantl, Nora Rekade, Otto Rietmann, Isabel Rohner, Hanna Roeckle, Christoph Rust, Salomé, Robert Schad, Stephan Schenk, Adrian Schiess, Fridolin Schoch, Hans Schweizer, Harlis Schweizer, Nicolaj Schmid, Gerold Tagwerker, Bernard Tagwerker, Sophie Taeuber-Arp, Suzanne Treister, Thomas Stüssi, Stefan Steiner, Werner Steininger, George Steinmann, Rudolf Steiner, Howard Smith, Felix Stoeckli, Théodore Strawinsky, Spallo Kolb, Timm Ulrichs, Günther Uecker, Stefan Pietryga, Andy Warhol, Markus Weggenmann, Ty Waltinger, Wilhelm Mundt, Wolfgang Nestler, Vera Marke, Alex Meszmer I Reto Müller, Roswitha Gobbo, Michael Bodenmann, Ernst Wilhelm Nay, Vidya Gastaldon, Victor Vasarely, Wassili Widmer, Birgit Widmer, Wols.

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Künstlerische OEuvres, private Kunstsammlungen und Nachlässe verzeichnen wir, recherchieren und bauen Archive auf, schreiben Dossiers, realisieren Publikationen und kuratieren die Kunstwerke in Ausstellungen.

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Umziehen wird teurer – was Verbraucher 2025 beachten sollten

Steigende Kosten bei Energie, Personal und Transport machen Umzüge 2025 deutlich teurer. Die ONE Umzug Spedition GmbH erklärt, worauf man achten sollte, um nicht unnötig zu viel zu zahlen.

Wer 2025 einen Umzug plant, sollte frühzeitig vergleichen – denn Umziehen wird deutlich teurer. Grund sind steigende Personalkosten, Kraftstoffpreise, Mietkosten für Transporter und knapper werdende Fachkräfte. Doch wer gut plant, kann viele dieser Preisfallen umgehen.

Früh buchen spart Geld
Viele Speditionen sind auf Wochen ausgebucht. Wer zu spät anfragt, zahlt oft Expresszuschläge oder muss auf teure Notlösungen zurückgreifen. Planung mit Vorlauf von 6-8 Wochen ist ideal.

Kartons, Helfer & Parkzonen – oft vergessen, schnell teuer
Neben den reinen Transportkosten schlagen viele Umzugsnebenkosten zu Buche: Halteverbotsschilder, Packmaterial oder fehlende Helfer kosten schnell mehrere hundert Euro extra.

Umzugsrechner & Vergleichsangebote nutzen
Verbraucher sollten vor der Buchung prüfen, ob ein realistisches Angebot vorliegt. Tools wie der Online-Umzugskostenrechner von ONE Umzug helfen dabei, schnell eine Einschätzung zu erhalten – auch für kurzfristige Anfragen.

Regional denken – aber digital handeln
Gerade in Ballungsräumen wie Mannheim, Heidelberg oder Aschaffenburg steigen die Kosten stark. Digitale Anfrageprozesse und transparente Angebotsmodelle können hier helfen, Klarheit zu schaffen – und Ärger zu vermeiden.

Weitere Informationen und einen kostenfreien Angebotscheck finden Interessierte auf der Website von www.sicherumziehen.com.

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ONE Umzug Spedition GmbH
Herr Ugur Kosar
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64839 Dieburg
Deutschland

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Als erfahrenes Umzugsunternehmen bieten wir in Aschaffenburg, Darmstadt, Mannheim, Heidelberg und Umgebung professionelle Umzüge für Privatpersonen, Unternehmen und Senioren. Ob Nah- oder Fernumzug mit unserem Rundum-Service inklusive Möbeltransport, Demontage/Montage, Halteverbotszonen und Umzugskartons sorgen wir für einen reibungslosen Ablauf. Unsere geschulten Umzugshelfer arbeiten effizient, sorgfältig und versichert. Profitieren Sie von Festpreisangeboten, kostenloser Erstberatung und einem persönlichen Ansprechpartner. Vertrauen Sie auf Qualität, wenn’s um Ihren Umzug geht.

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SEMFLOW GmbH
Herr Samir Askri
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