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Wirtschaft

Stresstest: Online-Händler beklagen sinkende Umsätze und wachsenden Wettbewerb

Die Händlerbund-Jahresstudie 2026 zeigt, wie Online-Händler das vergangene Jahr bewerten und welche Themen, Herausforderungen und Erwartungen die Branche aktuell besonders beschäftigen.

BildDer Online-Handel steht weiter unter erheblichem Druck. Die aktuelle Händlerbund-Jahresstudie 2026 zeigt: Viele Online-Händler kämpfen mit sinkenden Umsätzen, zunehmendem Wettbewerb und hohen bürokratischen Anforderungen. Doch es gibt zugleich auch positive Entwicklungen. So bleibt etwa die Retourenlage bei der Mehrheit stabil und auch beim Thema Abmahnungen zeigt sich ein erfreuliches Bild.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

* 60 Prozent der befragten Online-Händler sind mit dem Geschäftsjahr 2025 unzufrieden oder sehr unzufrieden.
* 56 Prozent verzeichneten im Vorjahresvergleich sinkende oder stark sinkende Umsätze.
* 69 Prozent nehmen einen zunehmenden Konkurrenzdruck im E-Commerce wahr.
* Bürokratie ist mit 70 Prozent die am häufigsten genannte Herausforderung. Doch auch Themen wie Rechtssicherheit und Kundenservice halten die Unternehmen auf Trab.
* Die Retourenquote blieb bei fast drei von vier Händlern stabil.
* 91 Prozent der befragten Unternehmen erhielten 2025 keine Abmahnung.

Stimmung im Online-Handel trübt sich ein

Das Geschäftsjahr 2025 war für viele Online-Händler herausfordernd. Ein Großteil der Befragten blickt unzufrieden (40 Prozent) oder sehr unzufrieden (20 Prozent) auf das vergangene Jahr zurück.

Im Vergleich zur vorherigen Jahresstudie des Händlerbundes hat sich die Stimmung damit spürbar verschlechtert. So ist etwa der Anteil der zufriedenen Händler von 42 auf 35 Prozent und der Anteil der sehr zufriedenen Händler von 6 Prozent auf 5 Prozent gesunken. Diese Entwicklung zeigt: Für viele Online-Händler ist das Marktumfeld schwieriger geworden, was sich unmittelbar auf die Einschätzung der eigenen Geschäftslage auswirkt.

Mehr als jeder zweite Händler meldet sinkende Umsätze

Ein Blick auf die Umsatzentwicklung unterstreicht die angespannte Lage: 37 Prozent berichten von gesunkenen, 19 Prozent von stark gesunkenen Umsätzen. Im Vorjahr lagen die Werte mit 32 Prozent und 18 Prozent noch etwas niedriger. Nur 27 Prozent konnten steigende oder stark steigende Umsätze erzielen, bei 18 Prozent blieb der Umsatz stabil.

Damit zeigt die Studie, dass viele Online-Händler nicht nur eine schlechtere Stimmung wahrnehmen, sondern auch wirtschaftlich konkret unter Druck stehen. Sinkende Umsätze können insbesondere für kleinere und mittelständische Händler schnell zur Belastung werden, da steigende Kosten, regulatorische Anforderungen und Investitionsbedarf im digitalen Handel weiterhin bestehen bleiben.

Erwartungen für 2026 bleiben zurückhaltend

Kaum überraschen dürften daher auch die verhaltenen Aussichten bis Jahresende: Die Mehrheit der Händler – konkret 39 Prozent – erwartet für 2026 ein schwieriges Jahr mit einigen Hürden. 33 Prozent geben sich hingegen neutral und hoffen auf eine stabile Entwicklung. Positiv oder verhalten positiv blicken lediglich 28 Prozent der Befragten in die Zukunft. Auffällig ist der deutliche Rückgang bei den sehr optimistischen Sellern: Hier sank der Wert im Vergleich zur vorherigen Studie von 13 auf 4 Prozent.

Bürokratie ist die größte Belastung im Händleralltag

Die Händlerbund-Jahresstudie zeigt klar: Die größten Herausforderungen liegen nicht allein in der Umsatzentwicklung. Besonders stark belasten regulatorische und operative Anforderungen den Geschäftsalltag der Online-Händler. Mit 70 Prozent wird Bürokratie am häufigsten als Problempunkt genannt. Dahinter folgen Kundenservice mit 67 Prozent sowie Rechtssicherheit und Konkurrenzdruck mit jeweils 48 Prozent. Auch Barrierefreiheit beschäftigt mit 37 Prozent einen erheblichen Teil der Händler. Payment wird von 32 Prozent als Herausforderung genannt.

Diese Ergebnisse machen deutlich, wie vielfältig die Belastungen im Online-Handel inzwischen sind. Händler müssen nicht nur Produkte verkaufen und Kunden gewinnen, sondern zugleich rechtliche Vorgaben einhalten, technische Anforderungen umsetzen, Serviceprozesse steuern und sich in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld behaupten.

Druck durch Konkurrenz verschärft sich spürbar

Konkret auf den Wettbewerb im Online-Handel angesprochen, geben sieben von zehn Befragten (69 Prozent) an, dass der Konkurrenzkampf aus ihrer Sicht stärker geworden ist. Nur 2 Prozent sehen eine unveränderte Wettbewerbssituation. Von einer Abschwächung des Wettbewerbsdrucks berichten nur knapp drei von zehn Sellern (29 Prozent). Gerade für kleinere und mittlere Händler ist diese Entwicklung bedeutsam, da sie nicht nur im Wettbewerb mit anderen spezialisierten Shops, sondern auch mit großen Plattformen, internationalen Anbietern und preisaggressiven Marktteilnehmern stehen.

Retourenquote bleibt bei der Mehrheit stabil und niedrig

Beim Thema Retouren zeigt sich ein differenziertes, insgesamt aber vergleichsweise stabiles Bild. 56 Prozent der Händler verzeichnen nur wenige Retouren (unter 2 Prozent Retourenquote). Weitere 12 Prozent geben an, gar keine Retouren zu haben. Der Anteil der Unternehmer mit vielen und sehr vielen Retouren liegt demnach bei 21 Prozent beziehungsweise 11 Prozent.

Die Entwicklung der Retourenquote blieb bei der großen Mehrheit unverändert: 72 Prozent der Händler berichten von einer stabilen Retourenlage. Während die Quote bei 23 Prozent gestiegen ist, konnten zumindest 4 Prozent einen rückläufigen Trend erkennen. Gemischt ist das Bild bei den Rücksendekosten: Die Hälfte der Händler gibt die Kosten für Retouren an die Kundschaft weiter. 29 Prozent übernehmen diese selbst und 21 Prozent regeln die Kostenfrage je nach Fall unterschiedlich.

Abmahnungen betreffen nur eine Minderheit der Händler

Positives gibt es aus dem Abmahnsektor zu vernehmen: Laut Befragung erhielten im vergangenen Jahr 91 Prozent der Online-Händler keine Abmahnung. Damit zeigt sich, dass Abmahnungen aktuell nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Händler unmittelbar treffen. Dennoch bleibt das Thema für die Branche grundsätzlich bedeutsam. Denn im Einzelfall können Abmahnungen mit erheblichen Kosten, rechtlichem Aufwand und unternehmerischer Unsicherheit verbunden sein.

Über die Studie

Die Händlerbund-Jahresstudie 2026 offenbart eine Branche, die weiterhin unter Druck steht, aber zugleich wichtige Signale für die Zukunft liefert. Sinkende Umsätze, zunehmender Wettbewerb und hohe bürokratische Anforderungen prägen den Alltag vieler Online-Händler. Gleichzeitig zeigen stabile Retourenquoten und eine geringe Abmahnbetroffenheit, dass nicht alle Belastungsfelder gleichermaßen eskalieren.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, rechtliche Orientierung und praxistaugliche Lösungen, um auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Die Studie trägt dazu bei, die Anliegen der Branche gegenüber Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik sichtbar zu machen. Insgesamt wurden 335 Online-Händler befragt.

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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Händlerbund
Frau Ariane Nölte
Artrium/Kohlgartenstraße 11-13
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Wirtschaft

Digitale Sichtbarkeit: seonicals® gibt Praxisimpulse zu Google, KI, Social Media und Onlinehandel

Wie werden Unternehmen heute online gefunden? seonicals®-Geschäftsführer Florian Stein gibt Praxisimpulse zu Google, KI, Social Media und Onlinehandel – nächstes Webinar am 25.08.

BildErfurter Online-Marketing-Agentur bringt Fachwissen in regionale Digitalisierungsformate für Tourismus, Handel und Mittelstand ein

_Erfurt, 29.06.2026._ Wie werden regionale Unternehmen heute online gefunden? Diese Frage beschäftigt längst nicht mehr nur große Online-Shops, sondern auch Hotels, Ferienwohnungen, stationäre Händler und lokale Dienstleister. Denn Kauf- und Buchungsentscheidungen beginnen immer häufiger digital: bei Google, in sozialen Netzwerken, auf Bewertungsplattformen oder zunehmend auch in KI-gestützten Suchsystemen.

Im Rahmen regionaler Digitalisierungsformate von ThEx Wirtschaft 4.0, IHK und weiteren Partnern gibt Florian Stein, Geschäftsführer der Erfurter Online-Marketing-Agentur seonicals® und der Social-Media-Agentur socialsun, aktuell praxisnahe Impulse zu diesen Entwicklungen.

Nächster Termin: Webinar am 25.08.2026 – Vom lokalen Händler zum internationalen Online-Shop

Am 25.08.2026 von 10 bis 11 Uhr steht das Webinar „Vom lokalen Händler zum internationalen Online-Shop“ auf dem Programm. Geplant ist ein praxisnaher Blick darauf, wie Händler mit Online-Shop, SEO, Google Shopping, Tracking, Übersetzungen und KI-gestützten Prozessen neue Märkte erschließen können. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: https://thueringen40.de/veranstaltungen/vom-lokalen-haendler-zum-internationalen-online-shop-mit-google-shopping-seo-ki-den-markt-erobern.

Rückblick: Zwei erfolgreiche Veranstaltungen im Frühsommer

Den Auftakt machte am 12.05.2026 das Webinar „7 goldene Regeln zur Vermarktung von Unterkünften via Google, KI & Co.“ mit Fokus auf die digitale Vermarktung im Tourismus. Dabei ging es unter anderem um Google-Unternehmensprofile, Bewertungen, eigene Websites, Direktbuchungen und die Frage, wie Gastgeber künftig auch in KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen sichtbar bleiben können.

Am 18.06.2026 folgte beim Forum Handel 4.0 in Erfurt der Vortrag „Social Media Marketing: von A wie Angst bis Z wie Zukunft!“. Der Fokus lag auf dem Einfluss sozialer Netzwerke auf den stationären Handel. Die zentrale Botschaft: Social Media muss nicht perfekt oder aufwendig sein. Schon einfache Inhalte wie Produktvorstellungen, Beratungstipps, Einblicke in den Geschäftsalltag oder lokale Themen können helfen, Vertrauen aufzubauen und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

„Viele Unternehmen denken bei Online-Marketing zuerst an Werbung. Digitale Sichtbarkeit beginnt aber viel früher: bei klaren Informationen, guten Bewertungen, hilfreichen Inhalten und der Frage, ob ein Unternehmen online als relevante Antwort verstanden wird“, sagt Florian Stein.

Digitale Sichtbarkeit als Zusammenspiel der Kanäle

Gerade für den stationären Handel liegt in der digitalen Präsenz eine wichtige Chance. Persönliche Beratung, Nähe und echte Einkaufserlebnisse bleiben starke Argumente, müssen aber auch online sichtbar werden. Denn wer digital nicht stattfindet, wird in vielen Entscheidungsprozessen gar nicht erst berücksichtigt.

Die Vorträge zeigen, dass digitale Sichtbarkeit heute nicht mehr an einem einzelnen Kanal hängt. Sie entsteht im Zusammenspiel aus Suchmaschinen, lokalen Profilen, Bewertungen, Social Media, Website, Online-Shop und zunehmend KI-basierten Antwortsystemen. Für kleine und mittlere Unternehmen wird es deshalb wichtiger, digitale Kanäle nicht isoliert zu betrachten, sondern passend zum eigenen Geschäftsmodell zu nutzen.

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seonicals® ist eine Online-Marketing-Agentur mit Standorten in Erfurt und Zürich. Die Agentur unterstützt Unternehmen bei Suchmaschinenoptimierung, Content-Marketing, Online-Shops und digitaler Sichtbarkeit. Zur Agenturgruppe gehören außerdem socialsun mit Schwerpunkt Social Media Marketing sowie geo-agentur.eu mit Fokus auf Generative Engine Optimization und Sichtbarkeit in KI-Suchen.

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Wirtschaft

QUQON für Österreichs Händlerpreis 2026 nominiert: Kremser Schlafmarke ruft zur Abstimmung auf

Die österreichische Schlafmarke QUQON aus Krems ist für den Bundespreis „Österreichs Händler 2026“ nominiert. Bis 7. August kann täglich abgestimmt werden.

BildKrems an der Donau, Juni 2026 – Die Kremser Schlafmarke QUQON ist für den Bundespreis „Österreichs Händler 2026“ nominiert. Die Auszeichnung würdigt österreichische Handelsunternehmen, die sich durch Qualität, Service, Innovation und Kundennähe besonders hervorheben. Für QUQON ist die Nominierung eine besondere Anerkennung für die Entwicklung der vergangenen Jahre.

Das Unternehmen hat sich auf hochwertige Matratzen, Nackenkissen, Decken und Schlafprodukte spezialisiert. Besonders bekannt ist QUQON für seine individuell konfigurierbaren Matratzen, die online an persönliche Schlafgewohnheiten, Körperbau und Liegegefühl angepasst werden können. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf persönliche Beratung, einen eigenen Showroom in Krems und eine starke Verankerung in Österreich.

„Für uns ist diese Nominierung eine große Freude und zugleich eine schöne Bestätigung für unseren Weg“, sagt QUQON-Gründer Markus Hössinger. „Wir wollten von Anfang an zeigen, dass moderner Onlinehandel nicht anonym sein muss. Bei QUQON verbinden wir digitale Beratung, hochwertige Produkte und echten persönlichen Service.“

Heimischer Onlinehandel mit persönlichem Anspruch

QUQON steht beispielhaft für eine neue Generation österreichischer Handelsunternehmen: digital erreichbar, aber persönlich geführt. Kunden können ihre Matratze online konfigurieren, sich beraten lassen oder die Produkte im Showroom in Krems testen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht der schnelle Verkauf, sondern die passende Schlaflösung.

„Gerade beim Thema Schlaf geht es um Vertrauen“, so Hössinger. „Eine Matratze ist kein Produkt, das man einfach nebenbei kauft. Deshalb setzen wir auf transparente Beratung, hochwertige Materialien und Lösungen, die wirklich zum Menschen passen.“

Die Nominierung zum Bundespreis „Österreichs Händler 2026“ sieht QUQON auch als Zeichen dafür, dass regionale Unternehmen im Onlinehandel eine wichtige Rolle spielen können. Während viele Kunden bei E-Commerce zuerst an internationale Plattformen denken, zeigt QUQON, dass professioneller Onlinehandel auch aus Niederösterreich kommen kann.

Täglich abstimmen bis 7. August 2026

Im Rahmen des Publikumsvotings kann bis 7. August 2026 für QUQON abgestimmt werden. Eine Stimme ist alle 24 Stunden möglich. Das Unternehmen ruft seine Kunden, Partner und Unterstützer dazu auf, QUQON beim Voting zu unterstützen.

Begleitend zur Abstimmung veranstaltet QUQON eine Gewinnspielaktion unter dem Motto „Gewinne deinen Einkauf zurück“. Teilnehmen können Kundinnen und Kunden, die im Aktionszeitraum ab 1. Juni 2026 bei QUQON einkaufen, für QUQON abstimmen und einen Screenshot der Abstimmung per E-Mail an QUQON übermitteln. Unter allen gültigen Teilnahmen wird der Einkaufswert einmalig in Form eines QUQON-Gutscheins verlost.

Details zur Aktion, zur Teilnahme und zu den vollständigen Teilnahmebedingungen sind auf der QUQON-Website unter: https://www.quqon.com/pages/bundespreise2026 abrufbar.

Über QUQON

QUQON ist eine österreichische Schlafmarke mit Sitz in Krems an der Donau. Das Unternehmen bietet Matratzen, Nackenkissen, Decken und weitere Schlafprodukte an. Im Mittelpunkt stehen individuell passende Schlaflösungen, persönliche Beratung und hochwertige Qualität. Besonders die QUQON Individual Matratze kann über einen Online-Konfigurator an persönliche Schlafbedürfnisse angepasst werden. Neben dem Onlineshop betreibt QUQON einen Showroom in Krems, in dem Kunden die Produkte testen und sich beraten lassen können.

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EasySleep GmbH
Herr Markus Hössinger
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QUQON ist eine österreichische Schlafmarke mit Sitz in Krems an der Donau. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt hochwertige Matratzen, Nackenkissen, Decken und weitere Schlafprodukte mit Fokus auf individuellen Schlafkomfort, persönliche Beratung und Qualität aus Österreich.

Im Mittelpunkt steht die Idee, dass guter Schlaf nicht von der Stange kommen sollte. Mit der QUQON Individual Matratze bietet das Unternehmen eine individuell konfigurierbare Matratze, die über einen Online-Konfigurator an persönliche Schlafgewohnheiten, Körperbau und Liegegefühl angepasst werden kann. Ergänzt wird das Sortiment durch weitere Matratzenmodelle, Nackenkissen, Bettdecken und ausgewählte Schlafprodukte.

QUQON verbindet die Vorteile des modernen Onlinehandels mit persönlicher Beratung und regionaler Verankerung. Neben dem Onlineshop betreibt das Unternehmen einen Showroom in Krems an der Donau, in dem Kundinnen und Kunden Produkte testen und sich individuell beraten lassen können.

Das Unternehmen legt besonderen Wert auf hochwertige Materialien, transparente Beratung und langlebige Produkte. Viele QUQON Matratzen werden in Österreich gefertigt. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, eine Schlaflösung zu finden, die wirklich zu ihnen passt.

QUQON wird von der EasySleep GmbH betrieben.

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Wirtschaft

Händlerbund veröffentlicht Shopify-Guide: Starthilfe für Online-Händler

Der Händlerbund unterstützt Online-Händler bei der Planung, Einrichtung und Optimierung eines Shopify-Shops – von der Produktpräsentation bis zur rechtssicheren Konfiguration.

BildLeipzig, 11.06.2026 – Der Händlerbund stellt ab sofort einen umfassenden Praxis-Guide für den Einstieg in Shopify bereit. Der kostenlose Leitfaden führt Schritt für Schritt durch Planung, Einrichtung und Optimierung eines Shopify-Shops – von der Produktpräsentation bis zur rechtssicheren Konfiguration.

Klarer Fahrplan statt teurer Umwege

Der Guide richtet sich an Gründer, D2C-Brands und Marktplatz-Seller, die einen eigenen Shop aufbauen oder migrieren möchten. Er deckt alle zentralen Bereiche ab: Theme-Auswahl und Conversion-Optimierung, Produktseiten und Varianten, Zahlungsarten, Versand und Steuern sowie SEO-Grundlagen und App-Strategie. Checklisten begleiten jeden Schritt und sollen häufige Fehler bei Produktdaten, Preisangaben und im Checkout vermeiden.

Auf 96 Seiten erhalten angehende Shopify-Händler damit alle wichtigen Informationen, die sie benötigen, um ihren Shop erfolgreich und rechtssicher einzurichten. Dabei werden die wichtigen Schritte anschaulich mit konkreten Screenshots erklärt.

Rechtssicherheit als fester Bestandteil

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den rechtlichen Pflichtangaben, die Shopify-Shops erfüllen müssen: Impressum, AGB, Widerrufserklärung und Datenschutzerklärung. Der Guide erläutert, worauf es bei der Einbindung ankommt und wie Händler Abmahnrisiken gezielt senken. Der Händlerbund hat das Shopsystem vorzertifiziert und bringt hier als langjähriger Partner seine eigene juristische Expertise ein.

„Shopify bietet einen schnellen Einstieg, ist aber kein Selbstläufer“, sagt Tim Arlt, CEO des Händlerbundes. „Wer von Anfang an strukturiert vorgeht und rechtliche Stolperfallen kennt, spart sich später teure Korrekturen. Genau dabei hilft dieser Guide.“

Der Shopify-Guide ist ab sofort kostenfrei im Händlerbund Marketplace erhältlich.

Noch Fragen zu Shopify?

Im Händlerbund Forum können alle Shopify-Nutzer und Interessierte gemeiunsam mit unseren Händlerbund Experten fachsimpeln. Hierzu veranstalten wir am 16.06.2026 um 13:00 Uhr ein großes Shopify Q&A. Dabei erhalten Online-Händler Unterstützung bei der technischen sowie rechtlichen Einrichtung und Optimierung ihrer Shops.

>>> Zum Händlerbund Forum

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Behavioral Returns: Warum die Branche das Retourenproblem am falschen Ende löst

Retouren sind das Ergebnis psychologischer Muster, die lange vor der Rücksendung entstehen. parcelLab zeigt, warum operative Maßnahmen allein nicht ausreichen und was Händler stattdessen tun müssen.

BildMünchen, 11.06. 2026 – Fast 850 Milliarden US-Dollar: Auf dieses Volumen summieren sich Retouren im globalen E-Commerce im Jahr 2025 – Tendenz steigend, so der National Retail Federation (NRF). Die Reaktion der Branche ist bekannt: strengere Rückgabebedingungen, Rücksendegebühren, Prozessoptimierung im Lager. Doch diese Maßnahmen bekämpfen Symptome. Die eigentliche Ursache liegt woanders und früher. Sie entsteht im Kopf der Verbraucherinnen und Verbraucher, lange bevor das Paket überhaupt die Haustür erreicht.

Der Post-Purchase-Experience-Spezialist parcelLab macht auf einen blinden Fleck aufmerksam, der die gesamte Branche betrifft: Retouren sind keine isolierten Spontanentscheidungen, sondern das Ergebnis langfristig geprägter psychologischer und emotionaler Muster und sie lassen sich dort beeinflussen, wo sie entstehen.

Das Verhalten kommt vor der Entscheidung

Konsumpsychologische Studien zum Rücksendeverhalten belegen: Kundinnen und Kunden entwickeln im Laufe der Zeit spezifische Routinen, die maßgeblich durch frühere Kauferlebnisse geprägt werden. Studien belegen, dass der Zeitpunkt von Rabatten, die Qualität von Lieferinformationen, vergangene Erfahrungen mit Rückgaben, der wahrgenommene Aufwand einer Retoure – all diese Faktoren beeinflussen unmittelbar, ob ein Produkt behalten wird oder nicht.

Besonders aufschlussreich: Konsumentinnen geben häufig an, Produkte zurückgesendet zu haben, weil Informationen während des Bestell- oder Lieferprozesses ungenau, irreführend oder unvollständig waren. Eine einzige schlechte Erfahrung hinterlässt damit nicht nur einen unzufriedenen Kunden, sondern ein Verhaltensmuster.

Die unterschätzte Phase: Post-Purchase

Kaum ein Moment der Customer Journey ist emotional so aufgeladen – und gleichzeitig so vernachlässigt – wie die Phase nach dem Kauf. Sobald ein Produkt unterwegs ist, steigt die Erwartungshaltung der Kundschaft deutlich. Unpräzise Tracking-Informationen, unplausible Statusmeldungen oder ausbleibende Updates erzeugen in dieser Phase Unsicherheit. Wiederholt sich dieses Erleben, verfestigt sich ein Eindruck: Diese Marke ist unzuverlässig.

Aus dieser emotionalen Distanz entsteht ein Verhaltensmuster, das Rücksendungen systematisch wahrscheinlicher macht. Die Zahlen belegen die Tragweite: Eine gemeinsame Studie von UPS und der NRF zeigt, dass 90 Prozent der Kundinnen und Kunden nach einer positiven Liefer- oder Rückgabeerfahrung erneut bei derselben Marke kaufen würden. Kein anderer Touchpoint bietet eine vergleichbar direkte Wirkung auf wirtschaftliche Ergebnisse – und auf zukünftiges Verhalten.

Ein Paradigmenwechsel ist überfällig

Trotz dieser Erkenntnisse konzentrieren sich Unternehmen weiterhin fast ausschließlich auf operative Effizienz. parcelLab plädiert für einen grundlegenden Perspektivwechsel: weg von rückwärtsgewandten Prozesskorrekturen, hin zu einem verhaltensbasierten Verständnis von Retouren.

Konkret bedeutet das:

* Unsicherheit während des Bestell- und Lieferprozesses führt zu impulsiven Kaufentscheidungen, die später bereut werden.
* Mangelnde Transparenz erzeugt Misstrauen: ein zentraler psychologischer Auslöser für Rücksendungen.
* Klare, verlässliche und kontextbezogene Kommunikation stärkt das Sicherheitsempfinden und reduziert die Rücksendeneigung nachweislich.
* Je konsistenter Erwartungen gesetzt und eingehalten werden, desto geringer fällt die Retourenquote aus.

Großangelegte Analysen bestätigen zudem: Die emotionale Bindung zur Marke wirkt als zentraler Schutzfaktor gegen Retouren. Je mehr positive Erfahrungen Kundinnen und Kunden zuvor gesammelt haben, desto niedriger ihre Rücksendequote.

Proaktiv statt reaktiv: Die Post-Purchase-Phase neu denken

parcelLab empfiehlt Händlern, die Phase nach dem Kauf nicht länger als logistisches Anhängsel zu behandeln, sondern als kritischen Moment der Verhaltensbildung. Besonders wirksam sind Maßnahmen, die nicht reaktiv greifen, sondern präventiv ansetzen:

* Präzise Lieferzusagen, die realistisch und verlässlich sind
* Situationsbasierte Kommunikation, die Kundinnen und Kunden genau dann informiert, wenn sie es brauchen
* Eine verständliche, reibungslose Rückgabeabwicklung, die Vertrauen aufbaut statt abbaut
* Frühzeitiges Erkennen kritischer Momente in der Journey, bevor Unsicherheit entsteht

Anton Eder, COO und Co-Founder, parcelLab, fasst zusammen:
_“Retouren werden nicht im Lager ausgelöst. Sie entstehen bereits beim Kauf im Kopf der Kundinnen und Kunden. Wer Verhalten versteht, reduziert nicht nur Kosten, sondern baut nachhaltiges Vertrauen auf.“_

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Über parcelLab

parcelLab ist ein globaler Anbieter von Post-Purchase-Software. Die Plattform von parcelLab verwandelt Daten, die an unterschiedlichen Stellen im Versandprozess anfallen, automatisiert in personalisierte, gebrandete Nachrichten.

Mithilfe von parcelLab machen Brands den Paketversand zum echten Kundenerlebnis und steigern so ihren Umsatz.

Mehr als 1000 Marken, darunter IKEA, Chico’s, H&M und Yeti, vertrauen auf unsere Plattform. Wir gestalten aktiv das Post-Purchase-Erlebnis in 175 Ländern und verfolgen die Versanddaten von mehr als 500 Transportunternehmen weltweit.

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