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Bürgerinitiative warnt vor 25-Millionen-Euro-Beschluss in Koblenz ohne Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

In Koblenz steht ein 25,75-Millionen-Beschluss zur Schul-Modulanlage an. Eine Bürgerinitiative warnt vor erheblichen Verfahrensmängeln und der Wiederholung kostspieliger Fehlplanungen.

BildKOBLENZ. Am 28. Mai 2026 entscheidet der Koblenzer Stadtrat über ein Bauvorhaben mit einer Grobkostenschätzung von 25,75 Millionen Euro und einer angegebenen Nutzungsdauer von bis zu 50 Jahren. Konkret geht es um die Errichtung einer Schul-Modulanlage auf der sogenannten Schulerweiterungsfläche im Stadtteil Goldgrube (Beschlussvorlage BV/0197/2026). Die als „Interimsschule“ bezeichnete Anlage soll zunächst das Max-von-Laue-Gymnasium aufnehmen, anschließend mehrere weitere Schulstandorte während ihrer jeweiligen Sanierungsphasen.

Die neu gegründete Koblenzer Bürgerinitiative für nachhaltige Schulplanung “ ein ehrenamtlicher Zusammenschluss von Eltern, Anwohnerinnen, Anwohnern und Fachleuten “ hat die Vorlage und ihre Anlagen ausgewertet. Das Ergebnis wirft erhebliche Fragen zur Rechtmäßigkeit des Verfahrens und zur Tragfähigkeit der Entscheidungsgrundlage auf.

Zentrale Befunde:

– Für ein 25,75-Millionen-Euro-Vorhaben mit 50-jähriger Nutzungsdauer fehlt die nach § 93 Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz vorgesehene vollständige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
– Die Standortbewertung umfasst sechs Standorte und zehn Kriterien “ ohne Gewichtung, ohne Punktzahlen, ohne Kostenvergleich. Andere städtische Freiflächen wurden nicht geprüft.
– Eine erneute Vorprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) wurde nicht durchgeführt, obwohl das jetzige Vorhaben fundamental von der ursprünglich geprüften Bebauungsplanung abweicht.
– Ein Verkehrs- und Schulwegkonzept für täglich rund 1.180 Kinder und über 100 Lehrkräfte liegt nicht vor.
– Eine Bürgerbeteiligung zum geänderten Vorhaben fand nicht statt; die Vorlage wurde am 12. April als Nachtrag in die Tagesordnung des Vorberatungsausschusses aufgenommen.

„Wir sind nicht gegen die Sanierung des Max-von-Laue-Gymnasiums. Wir sind dagegen, dass eine Entscheidung dieser Tragweite ohne belastbare Datenbasis durchgewunken wird. Eine sorgfältige Prüfung jetzt ist günstiger als eine gerichtliche Korrektur später“, so die Initiative.

Erinnerung an das Peter-Altmeier-Ufer: Dass kurzfristig eingeführte Stadtplanungs-Maßnahmen in Koblenz schnell zu Korrekturkosten führen können, hat die Stadt 2025 erlebt. Für rund 75.000 Euro wurden im Herbst des Vorjahres mobile Verkehrshürden installiert, die nach sechs Monaten wieder abgebaut und durch Fahrbahnschwellen ersetzt werden mussten. Der jetzt anstehende Schulbeschluss bewegt sich in einer Größenordnung, die das über das 300-fache übersteigt.

Der Fall steht beispielhaft für eine wachsende Debatte in deutschen Kommunen: Komplexe Bauvorhaben werden unter erheblichem Zeitdruck beschlossen, oft ohne dass die nach Gemeindeordnung und Bauplanungsrecht erforderlichen Verfahrens- und Wirtschaftlichkeitsschritte vollständig abgeschlossen sind. Die Folgekosten “ durch Nachbesserungen, Rückbauten oder gerichtliche Aufhebungen “ tragen am Ende die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.

Die vollständige Auswertung, die fünfzehn juristisch geordneten Argumente sowie zahlreiche Bürgerstimmen sind unter schulstandort-koblenz.de frei zugänglich. Die zugehörige Petition auf openPetition hat bereits über 800 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner. Sie fordert keine Ablehnung der Schulsanierung, sondern eine Vertagung der Beschlussfassung bis zur Vorlage einer ordnungsgemäßen Datenbasis.

Über die Initiative: Die Koblenzer Bürgerinitiative für nachhaltige Schulplanung ist ein ehrenamtlicher, parteipolitisch ungebundener Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern aus Koblenz und den umliegenden Stadtteilen. Sie tritt ausdrücklich für eine zügige Sanierung des Max-von-Laue-Gymnasiums, für den Neubau der Pestalozzi-Grundschule und für die geplante Kindertagesstätte ein “ gegen den jetzigen Verfahrensweg und die unzureichende Datenbasis der Beschlussvorlage BV/0197/2026.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Koblenzer Bürgerinitiative für nachhaltige Schulplanung
Herr Dirk Schmid
Pestalozzistr. 26
56073 Koblenz
Deutschland

fon ..: 0261 29584914
web ..: https://schulstandort-koblenz.de/
email : kontakt@schulstandort-koblenz.de

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

Koblenzer Bürgerinitiative für nachhaltige Schulplanung
Herr Dirk Schmid
Pestalozzistr. 26
56073 Koblenz

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Gesundheit ins Grundgesetz? Das wäre mehr als Symbolpolitik

Wie Andrea Galle, Vorständin mkk – meine krankenkasse und Prof. Ingo Froböse erreichen wollen, Gesundheit im Grundgesetz zu verankern

BildBerlin, 15. April 2026 – Das Grundgesetz klingt für viele nach großer Staatsferne. Tatsächlich wirkt es tief in den Alltag hinein. Es entscheidet mit darüber, wie Städte geplant werden, welche Süßigkeiten Kinder naschen, was in Schulen auf den Tisch kommt und wie weit Politik gehen darf, wenn sie Gesundheit schützen will.

Genau hier setzt die Petition von Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine Krankenkasse und dem Präventionswissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse an, die sie gestern auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin vorgestellt haben. Die Petenten fordern, Gesundheit im Grundgesetz zu verankern. Aus ihrer Sicht wäre der Grundgesetzeintrag keine symbolische Ergänzung, sondern eine politische Kurskorrektur: Weg von der kostenintensiven Reparatur kranker Systeme, hin zu positiven Bedingungen, damit Menschen möglichst lange gesund bleiben.

„Wir reden in Deutschland seit Jahren darüber, Krankheiten effizienter zu verwalten. Was eindeutig fehlt, ist ein klarer politischer und rechtlicher Kompass, der Gesundheit schützt, bevor wir krank werden“, sagte Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse. „Wenn Gesundheit endlich in die Verfassung geschrieben wird, verändern sich nicht nur Debatten. Dann verändern sich automatisch politische Prioritäten.“

Die Widersprüche sind offensichtlich. Deutschland gab 2024 rund 538,2 Milliarden Euro für Gesundheit aus. Nach OECD-Angaben fließen aber nur 4,8 Prozent der laufenden Gesundheitsausgaben in Prävention. Das Positionspapier der mkk – meine krankenkasse zur Prävention und ein verfassungsrechtliches Gutachten von Dr. Martin Pagenkopf schlagen deshalb vor, Gesundheit ausdrücklich als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern. Als Recht auf körperliche, geistige und seelische Gesundheit und als verbindliche Wertentscheidung an den Staat, durch Aufklärung und Prävention Krankheiten vorzubeugen.

„Das würde nicht bedeuten, dass künftig jedes Detail des Alltags vom Verfassungsgericht geregelt wird,“ erläuterte der ehemalige Richter am Bundesverwaltungsgericht, Dr. Martin Pagenkopf. „Aber der Maßstab politischen Handelns könnte sich verschieben. Gesundheit wäre dann nicht mehr nur Sache von Kassen, Kliniken und Arztpraxen, sondern ein verbindlicher Gesichtspunkt auch in der Bildungs-, Verkehrs-, Umwelt-, Verbraucher- und Stadtentwicklungspolitik. Und damit letztlich in allen Lebensbereichen.“

Stadtplanung: Warum Radwege auch eine Gesundheitsfrage sind

Was das konkret bedeuten würde, zeigt der Blick auf die Stadtplanung. Ob ein Alltag gesund ist, entscheidet sich oft nicht im Sprechzimmer, sondern direkt vor der Haustür. Gibt es sichere Wege zu Fuß oder mit dem Rad? Gibt es Grünflächen, Spielplätze, Orte für Bewegung? Oder ist das Wohnumfeld so gebaut, dass Bewegungsmangel beinahe vorprogrammiert ist? Die Niederlande arbeiten seit Jahren mit solchen Leitplanken. Dort empfiehlt das staatliche Gesundheitsinstitut RIVM Kommunen, öffentlichen Raum gezielt für Gehen, Radfahren, Spielen und Sport nutzbar zu machen. Genau solche Fragen, so die Begründung der Petition, dürften in Deutschland nicht länger als nettes Extra behandelt werden.

Schule als Gesundheitsort – nicht nur als Lernort

Ähnliches gilt für Schulen. Die Weltgesundheitsorganisation sieht sie als Schlüsselort für gesunde Ernährung und für mehr Chancengerechtigkeit. Im Oktober 2025 hatten bereits 104 Mitgliedstaaten politische Vorgaben für gesunde Schulverpflegung. Für Deutschland hieße eine Verfassungsänderung nicht, dass Richter Speisepläne schreiben. Aber Gesundheitsbildung, Bewegung, Ernährungswissen und eine bessere Schulverpflegung bekämen ein anderes politisches Gewicht.

Dass es die Grundgesetzänderung gesellschaftlichen Rückhalt gibt, zeigt die aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der mkk – meine krankenkasse. 61 Prozent der Befragten sagen, der Schutz der Gesundheit sollte im Grundgesetz verankert werden, damit Politik mehr Verantwortung übernimmt. 69 Prozent halten zudem eine stärkere Verankerung von Gesundheitsförderung in der Bildungspolitik für einen wirksamen Hebel. 60 Prozent befürworten eine stärkere Regulierung ungesunder Lebensmittel durch Steuern oder Gesetze und 53 Prozent sagen das über Suchtmittel.

„Ein Gesundheitsgrundrecht wäre kein Allheilmittel, aber ein klarer politischer Kompass“, meint auch Prof. Dennis Ostwald, Gesundheitsökonom, auf dem gestrigen Parlamentarischen Abend der mkk – meine krankenkasse. „Es würde die Perspektive verändern nach der Politik heute zu oft handelt: Nicht mehr die Frage, wie wir Krankheit finanzieren, stünde im Mittelpunkt, sondern wie wir Gesundheit erhalten.“

Regeln, die wirken: Lehren aus Zuckersteuer, Rauchverbot und Anschnallpflicht

Die Petition argumentiert außerdem mit einem Punkt, der in der Präventionsdebatte oft untergeht: Appelle allein reichen nicht. Wirksame Prävention entsteht dort, wo Politik Rahmen setzt. In Großbritannien hat die Soft Drinks Industry Levy (SDIL) dazu beigetragen, den Zuckergehalt in Softdrinks deutlich zu senken. In Schottland gingen nach Einführung eines Mindestpreises für Alkohol alkoholbedingte Todesfälle und entsprechende Krankenhausaufnahmen zurück. Rauchverbote und die Anschnallpflicht folgen derselben Logik: Gesundheitsschutz wirkt oft dann, wenn er nicht nur auf Einsicht hofft, sondern Regeln und Teilhabe schafft.

Die Petition soll die Debatte in Bewegung halten

Für die mkk – meine krankenkasse ist deshalb klar: Eine Verfassungsänderung würde Deutschland nicht über Nacht gesünder machen. Aber sie könnte dafür sorgen, dass Gesundheit ernster genommen wird und zwar dort, wo sie jeden Tag entsteht oder eben auch verloren geht. Im Wohnviertel, in der Kita, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Supermarkt oder bei politischen Entscheidungen – lange bevor Menschen im Wartezimmer sitzen. Wer diese Neujustierung unterstützen möchte, kann die Petition mitzeichnen.

Erstunterzeichnende

Zu den ersten Unterstützern gehören Prof. Dr. med. Mandy Mangler, Christian Rach, Prof. Dr. Dennis Ostwald, Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Dr. med. Johannes Wimmer.

Weiter Infos: https://www.gesundheitinsgrundgesetz.de

Die Petition kann hier mitgezeichnet werden: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_26/Petition_195664.nc.html

Die Mitzeichnungsfrist endet am:
07. Mai 2026

Bei Anfragen für Interviews sprechen Sie uns gerne an.

Pressekontakt
Annette Rogalla, Pressesprecherin
mkk – meine krankenkasse

Prenzlauer Allee 96, 10409 Berlin
Mobil: 0162 202 1133

annette.rogalla@meine-krankenkasse.de

www.meine-krankenkasse.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

infokontor
Olaf Fidora
Bodinusstr. 1
50735 Cologne
Deutschland

fon ..: 02217520235
web ..: https://www.infokontor.de/
email : redaktion@infokontor.de

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Schließungswelle bei H?-Tankstellen: 41 Standorte weg – Initiative fordert Übergangslösungen & Reaktivierungen

Rheda-Wiedenbrück / Bundesweit, 23.01.2026. Viele Fahrzeuge sind technisch voll einsatzfähig – und werden trotzdem im täglichen Betrieb ausgebremst. Der Grund ist die Zapfsäule.

BildIn immer mehr Regionen verschwinden öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen. In Rückmeldungen an die „Initiative H?-Infrastruktur Deutschland“ ist die Rede davon, dass Fahrzeuge zu „Stehrümmchen“ werden – nicht wegen eines Defekts, sondern weil die Infrastruktur wegfällt.

Nach öffentlich verfügbaren Standortinformationen (u. a. h2.live) wurden zwischen dem 31.12.2024 und dem 31.12.2025 insgesamt 42 Schließungen öffentlich zugänglicher H?-Stationen gemeldet. Der Standort Siegen (Schließung Ende März 2025) ist inzwischen unter neuem Betreiber wieder geöffnet. Netto bleiben damit 41 wirksame Schließungen. Aus einem Netz von ursprünglich rund 90 öffentlich zugänglichen H?-Standorten, die teilweise auch die 350-bar-Betankung für Nutzfahrzeuge angeboten hatten oder entsprechend erweiterungsfähig waren, sind damit heute nur noch rund 50 übrig. Für viele bedeutet das: Betankung ist nicht mehr verlässlich im Alltag möglich, sondern eine Frage von Umwegen, Zeitverlust und Unsicherheit.

Wie diese Versorgungslücken entstehen, sich räumlich verschieben und ganze Regionen betreffen, zeigt die Initiative in einer animierten Karten-Grafik:

https://www.initiative-h2-infrastruktur-deutschland.de

Uns schreiben Menschen aus ganz Deutschland – Pendler, Familien, Selbstständige, Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, aber auch Betriebe. Die Botschaft ist oft dieselbe: Man wollte klimafreundlich fahren, technologieoffen und zukunftsorientiert sein – und steht jetzt ohne verlässliche Versorgung da“, sagt Initiator Frank Stuckstedte.

Die Rückmeldungen beschreiben wiederkehrende Folgen:

Umwege statt Nutzbarkeit im Alltag:
Betankung wird zur Zusatzbelastung – teils mit Distanzen, die das Fahrzeug praktisch auf wenige Strecken reduzieren. Einzelne Nutzer berichten zudem von einer durchgehenden Versorgungslücke auf der Nord-Süd-Achse zwischen Hamburg und Gießen. Auf einer Strecke von über 400 Kilometern ist derzeit keine öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle in Betrieb.

Planungsbruch:
Was gestern noch funktionierte, ist heute unklar – weil Stationen kurzfristig aus dem Netz fallen und Alternativen fehlen.

Frust über Kommunikation:
In mehreren Zuschriften wird kritisiert, dass Stilllegungen teils nur schwer nachvollziehbar kommuniziert werden und Nachfragen unbeantwortet bleiben.

Dass es nicht nur um private Nutzung geht, zeigt die Rückmeldung der FES GmbH Fahrzeug-Entwicklung Sachsen. Hartmut Schimmel (FES) schreibt wörtlich: „Der Wegfall der Tankstellen zum 31.12.2025 trifft uns sehr, weil wir mit der Erprobung unseres kleinserientauglichen Brennstoffzellen-Lkw FEScell 180/280/120 dadurch zusätzlich eingeschränkt sind und außerdem potenzielle Kunden in diesen Gebieten mangels Tankstelle ausfallen.“

Gleichzeitig investieren Deutschland und die Europäische Union Milliardenbeträge in den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft – etwa in Industrieprojekte, Transport- und Verteilnetze sowie Importinfrastruktur. Aus Sicht von Nutzern, Kommunen und Unternehmen entsteht dadurch ein politisch widersprüchliches Signal, wenn ausgerechnet die nutzernahe Abgabestruktur im Verkehr zurückgebaut wird. Tankstellen sind die Schnittstelle zwischen Strategie und Alltag: Sie ermöglichen Nutzung, Nachfrage und Vertrauen in die Technologie. Ihr Wegfall schwächt den Markthochlauf, entwertet öffentliche Investitionen und sendet ein fatales Signal an diejenigen, die bereits auf klimafreundliche Mobilität gesetzt haben.

Die Initiative argumentiert dabei ausdrücklich technologieoffen: Es geht nicht um die Durchsetzung einer einzelnen Antriebsform, sondern um Verlässlichkeit, Nutzerorientierung und Planbarkeit für diejenigen, die sich bewusst für klimafreundliche Optionen entschieden haben. Statt Tankstellen abzubauen, braucht es ihren Erhalt als Brücke in den Hochlauf und als Fundament für eine nutzerorientierte und verlässliche Infrastruktur – wie sie auch die AFIR-Ziele bis 2030 vorsehen.

Die Initiative fordert, die entstandenen Versorgungslücken politisch ernst zu nehmen und kurzfristig handlungsfähig zu werden:

Übergangslösungen statt Abbruchkanten:
Stilllegungen nur dann, wenn die regionale Versorgung nachweislich gesichert ist. Ziel ist ein geordneter Übergang – nicht Bestandsschutz um jeden Preis, aber auch kein ungeprüfter Rückbau.

Prüfung von Reaktivierungen / Wiederinbetriebnahmen:
Prüfung zuletzt geschlossener, baulich noch vorhandener Standorte – zumindest dort, wo großflächige Lücken sichtbar sind, ggf. auch als zeitlich befristeter Übergangsbetrieb.

Transparenz und Zuständigkeit klären:
Transparenz zu Fördermitteln, Zuständigkeiten und Übergangsstrategien durch Betreiber, Fördergeber sowie zuständige Bundes- und EU-Stellen, um Vertrauen, Investitionsbereitschaft und Nutzerakzeptanz nicht weiter zu beschädigen.

Über die Initiative

Die „Initiative H?-Infrastruktur Deutschland“ wurde im Dezember 2025 von Frank Stuckstedte gegründet. Sie macht die Auswirkungen von Tankstellenschließungen sichtbar, bündelt Rückmeldungen aus der Praxis und fordert Klarheit zu Zuständigkeiten sowie tragfähige Übergangslösungen für eine verlässliche, nutzerorientierte Infrastruktur. Für Rückfragen steht die Initiative zur Verfügung.

Unter folgendem Link kann die Petition gegen den Rückbau der Wasserstofftankstellen unterstützt werden:

https://www.openpetition.de/zpwdl

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Initiative H2-Infrastruktur Deutschland
Herr Frank Stuckstedte
Triftstr. 42
33378 Rheda-Wiedenbrück
Deutschland

fon ..: 01517010785522
web ..: https://www.initiative-h2-infrastruktur-deutschland.de
email : presse@stuckstedte.de

Die „Initiative H?-Infrastruktur Deutschland“ wurde im Dezember 2025 von Frank Stuckstedte gegründet. Sie macht die Auswirkungen von Tankstellenschließungen sichtbar, bündelt Rückmeldungen aus der Praxis und fordert Klarheit zu Zuständigkeiten sowie tragfähige Übergangslösungen für eine verlässliche, nutzerorientierte Infrastruktur. Für Rückfragen steht die Initiative zur Verfügung.

Unter folgendem Link kann die Petition gegen den Rückbau der Wasserstofftankstellen unterstützt werden:

https://www.openpetition.de/zpwdl

Pressekontakt:

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EU fördert, Deutschland reißt ab!

Wer stoppt den Rückbau der Wasserstofftankstellen?

BildWährend die Europäische Union mit der AFIR-Verordnung den verbindlichen Ausbau einer flächendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur bis 2030 vorschreibt, werden in Deutschland bereits bestehende Standorte stillgelegt. Bis Ende 2025 sollen bundesweit insgesamt 36 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen vom Netz gehen – viele davon erst wenige Jahre alt und mit massiven europäischen Fördermitteln errichtet. Doch wer trägt hier die Verantwortung?

Gegen diesen Rückbau richtet sich eine bundesweite Petition des Rheda-Wiedenbrücker Initiators Frank Stuckstedte. Sie kritisiert eine wachsende Verantwortungslücke zwischen EU-Förderung, Bund und Betreibern und fordert politisches Eingreifen, bevor dauerhaft Infrastruktur und öffentliche Investitionen verloren gehen.

„Es kann nicht sein, dass europäisch geförderte Infrastruktur am Ende allein der wirtschaftlichen Entscheidung eines einzelnen Betreibers überlassen wird“, erklärt Stuckstedte. „Hier braucht es politische Steuerung – nicht Wegschauen.“

Förderung ohne Zuständigkeit

Offizielle Rückmeldungen verschärfen die Kritik:

– Die EU-Förderagentur CINEA bestätigt die Förderung, erklärt die Projekte jedoch für formal abgeschlossen und sieht keinen Einfluss mehr auf den Weiterbetrieb.
– Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) erklärt in einem formellen Bescheid, dass es weder über Informationen zu Förderunterlagen noch zu Zweckbindungsfristen verfügt und sieht sich nicht als zuständig.
– Die EU-Kommission (DG MOVE) wurde zur Überwachung der AFIR-Vorgaben angeschrieben – eine Antwort steht aus.

Damit verschwindet öffentlich finanzierte Infrastruktur, ohne dass bislang eine staatliche oder europäische Stelle Verantwortung übernimmt.

Besonders brisant: Zahlreiche der betroffenen Standorte liegen direkt im TEN-V-Kernnetz oder an zentralen europäischen Verkehrsachsen. Genau dort verpflichtet die AFIR-Verordnung die EU-Mitgliedstaaten, öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen bis 2030 bereitzustellen und verfügbar zu halten. Der aktuelle Rückbau erfolgt damit bereits, bevor das Zieljahr überhaupt erreicht ist.

Forderung nach politischem Eingreifen

Die Petition fordert ein sofortiges Moratorium, Transparenz über Förderbedingungen und Übergangslösungen wie Betreiberwechsel. Ziel ist es, Versorgungslücken und irreversible Wertverluste zu verhindern.

„Die Infrastruktur wird abgebaut, während Wasserstofffahrzeuge weiterentwickelt werden und auf genau diese Versorgung angewiesen sind“, so Stuckstedte. „Wer handelt jetzt – und wer übernimmt Verantwortung?“

Unter folgendem Link kann die Petition unterstützt werden:

https://www.openpetition.de/zpwdl

Langfassung der Pressemitteilung:

https://www.stuckstedte.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Initiative H2-Infrastruktur Deutschland
Herr Frank Stuckstedte
Triftstraße 42
33378 Rheda-Wiedenbrück
Deutschland

fon ..: 01517010785522
web ..: https://www.stuckstedte.de
email : presse@stuckstedte.de

Frank Stuckstedte hat die Petition „Stoppt den Rückbau der Wasserstofftankstellen – Erhalt der H2-Infrastruktur in Deutschland“ im Dezember 2025 initiiert. Anlass war die geplante Schließung der lokalen Wasserstofftankstelle, die erst 2019 mit rund 600.000 Euro EU- Fördermitteln errichtet worden war.

Die Initiative richtet sich bundesweit gegen den vorzeitigen Rückbau von insgesamt 36 öffentlich geförderten Wasserstofftankstellen und fordert Transparenz über Förderauflagen, klare Zuständigkeiten sowie die Einhaltung der EU-AFIR-Verordnung. Die Petition findet Unterstützung aus Fachkreisen sowie bei kommunalen Akteuren, die bereits in wasserstoffbasierte Fahrzeugflotten investiert haben.

Pressekontakt:

Initiative H2-Infrastruktur Deutschland
Herr Frank Stuckstedte
Triftstr. 42
33378 Rheda-Wiedenbtück

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email : frank@stuckstedte.de

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Bundestags-Petition fordert Nationalen Sepsis-Plan: 30.000 Unterschriften bis 9. Dezember 2025 benötigt

380 Menschen sterben täglich in Deutschland an Sepsis – 190 davon wären vermeidbar. Eine Petition fordert einen Nationalen Sepsis-Plan. 30.000 Unterschriften werden bis 9.12.2025 benötigt.

BildSepsis – der stille Killer

Laut WHO und aktuellen Studien (Springer Medizin) ist Sepsis eine der größten Herausforderungen für das deutsche Gesundheitssystem. Jeder Mensch kann an Sepsis (umgangssprachlich Blutvergiftung) erkranken, denn jede Infektion kann zu einer Sepsis führen. Die neue S3-Leitlinie Sepsis betont die Dringlichkeit nationaler Strategien. Bereits 2018 wurde eine Bundestags-Petition für einen Nationalen Sepsis-Plan eingereicht – doch bis heute fehlt die Umsetzung.

„Weil Überleben kein Zufall bleiben darf. Ich wusste nicht, dass ich ohne Milz zur Risikogruppe für Sepsis gehöre. Hätte ich das gewusst, hätte ich vielleicht nicht um mein Leben kämpfen müssen. Heute kämpfe ich dafür, dass anderen dieses Schicksal erspart bleibt.“
– Heike Spreter-Krick, Sepsis-Überlebende und Initiatorin der Petition

Forderungen der Petition:

Aufnahme von Sepsis in die nationale Gesundheitsstrategie
Bessere und intensivere Ausbildung des medizinischen Personals
Gezielte Nachsorge für Betroffene
Umfassende Aufklärung der Bevölkerung
Klare Notfallprotokolle und Qualitätsstandards in allen Krankenhäusern
Warum jetzt handeln?
Jede Minute zählt: Sepsis kann innerhalb weniger Stunden zum Multiorganversagen führen. In Ländern mit nationalen Sepsis-Plänen ist die Sterblichkeit deutlich niedriger. Deutschland hinkt hier hinterher – das muss sich ändern.

Mitzeichnen und Leben retten:
Die Petition 184929 kann online unterzeichnet werden:
Hier klicken, registrieren und unterzeichnen: Umsetzung eines verbindlichen Nationalen Sepsis-Plans

Jede Unterschrift zählt – für mehr Patientensicherheit, bessere Prävention und ein Gesundheitssystem, das Leben rettet.

Die Initiatorin bittet ausdrücklich um Unterstützung aus allen gesellschaftlichen Bereichen – jede Stimme zählt!

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sepsishelden
Frau Heike Spreter-Krick
Obere Dorfstr. 7
85653 Aying
Deutschland

fon ..: 01728248870
web ..: https://sepsishelden.com/
email : kontakt@sepsishelden.com

Über Sepsishelden:
Sepsishelden wurde von der Sepsis-Überlebenden Heike Spreter-Krick gegründet, um das Bewusstsein für Sepsis zu schärfen und Leben zu retten. Sepsis ist ein stiller und häufig übersehener Killer, der jährlich mehr Todesopfer fordert als Brustkrebs, Prostatakrebs und HIV/AIDS zusammen. Ziel von Sepsishelden ist es, durch Aufklärung, Prävention und schnelles Handeln die Zahl der Sepsis-Opfer drastisch zu reduzieren. Jeder kann ein Sepsisheld sein – durch Wissen, Aufmerksamkeit und Handeln.

Pressekontakt:

Sepsishelden
Heike Spreter-Krick
Obere Dorfstr. 7
85653 Aying

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