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Algesiologikum Tagesklinik für Schmerzmedizin weitet Qualitätsvertrag IMST auf breites Kassennetzwerk aus

Starkes Signal für Münchens Schmerzpatienten: Der zukunftsweisende Qualitätsvertrag des Algesiologikums wird auf 18 Kassen erweitert – für erstklassige, fachübergreifende Therapiestandards.

BildMünchen, 05. Mai 2026 – Was für viele Standorte neu ist, gehört in dem Algesiologikum Zentrum für Schmerztherapie München seit der Gründung im Jahr 2008 zum Kern des therapeutischen Selbstverständnisses. Die Algesiologikum Tagesklinik für Schmerzmedizin gibt bekannt, dass der zukunftsweisende Qualitätsvertrag zur interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) nun auf ein deutlich erweitertes Netzwerk von 18 Krankenkassen ausgeweitet wurde.

Qualität ist kein neues Versprechen, sondern Tradition

Während der von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. sowie der BARMER und TK initiierte Vertrag bundesweit neue Standards setzen will, sieht man sich im Algesiologikum in seinem langjährigen Weg bestätigt. _“Die im Vertrag geforderten Qualitätsmerkmale – wie die intensive Verzahnung von Medizin, Psychotherapie und Bewegungstherapie sowie eine lückenlose Dokumentation – sind in unserer Tagesklinik für Schmerzmedizin bereits seit Jahren gelebte Praxis“_, so Dr. med. Marc Seibolt, Chefarzt der Einrichtung. Die Integration der formalen Vertragsvorgaben erfolgte daher nahtlos in die bestehenden, hochqualitativen Behandlungsabläufe.

Ein starkes Signal für Schmerzpatientinnen- und Patienten in München

Die entscheidende Neuerung für die Patient*innen in der Region ist die enorme Bandbreite der nun beteiligten Kostenträger. Durch den Beitritt zahlreicher weiterer Kassen, darunter die DAK-Gesundheit und ein großer Block der Betriebskrankenkassen (BKK), steht dieser hohe Versorgungsstandard nun einer noch größeren Zahl an Versicherten offen.

Zu den teilnehmenden Kassen gehören ab sofort:

* Ersatzkassen: BARMER, Techniker Krankenkasse (TK), DAK-Gesundheit.
* BKK-Gruppe: Audi BKK, BKK Faber-Castell & Partner, BKK Linde, BKK Pfalz, BKK ProVita, BMW BKK, Bosch BKK, Mercedes-Benz BKK, mhplus BKK, Novitas BKK, Salus BKK, SBK Siemens Betriebskrankenkasse, vivida BKK.
* Weitere Partner: IKK Südwest, BIG direkt gesund.

Wissenschaftliche Begleitung als Standard

Ein zentraler Baustein bleibt die systematische Dokumentation im KEDOQ-Schmerzregister. Die Algesiologikum Tagesklinik für Schmerzmedizin leistet damit weiterhin einen aktiven Beitrag zur wissenschaftlichen Evaluierung multimodaler Therapieergebnisse innerhalb des bundesweiten Netzwerks, das mittlerweile auf 26 Standorte angewachsen ist.

Gemeinsames Ziel: Lebensqualität und Teilhabe

Der Fokus der intensivierten Betreuung liegt klar auf der messbaren Verbesserung des Alltags der Betroffenen. Durch den Abbau von Bewegungsängsten und die gezielte körperliche Aktivierung sollen Patientinnen und Patienten nicht nur Schmerzen lindern, sondern im Idealfall auch ihre Erwerbsfähigkeit erhalten oder zurückgewinnen.

_“Unser Ziel war es von Beginn an, den Patientinnen und Patienten den Weg zurück in ein aktives Leben zu ebnen – ohne die jahrelange Odyssee, die viele Schmerzkranke hinter sich haben“_, erklärt Dr. med. Marc Seibolt. _“Dass nun so viele Krankenkassen diesen Qualitätsweg konsequent mit uns gehen, ist ein starkes Signal für die gesamte Versorgung in München. Es zeigt, dass sich Qualität und eine valide Datenbasis durchsetzen, um die Schmerzmedizin nachhaltig auf ein neues Niveau zu heben.“_

Mit der Ausweitung des Kassennetzwerks festigt die Algesiologikum Tagesklinik für Schmerzmedizin ihre Rolle als eine der führenden Einrichtungen für spezialisierte Schmerztherapie in Süddeutschland und setzt ihren Weg als Wegbereiter moderner Versorgungsstandards konsequent fort.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Algesiologikum GmbH
Frau Julia Soschinski
Rosenkavalierplatz 10
81925 München
Deutschland

fon ..: 015254970673
web ..: https://algesiologikum.de/
email : soschinski@algesiologikum.de

Das Algesiologikum Zentrum für Schmerzmedizin in München ist seit fast 20 Jahren etabliert und gilt als eine der bundesweit führenden Einrichtungen für interdisziplinäre Schmerztherapie. Mit einem spezialisierten Team aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Bewegungstherapie bietet das Zentrum Patient*innen mit chronischen Schmerzen eine lückenlose Versorgungskette – von der ambulanten über die tagesklinische Behandlung bis hin zur stationären Therapie. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte, ganzheitliche Konzepte, die darauf abzielen, die Lebensqualität und Alltagskompetenz der Betroffenen nachhaltig zu sichern und nachweislich zu verbessern.

Pressekontakt:

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Gesundheit ins Grundgesetz? Das wäre mehr als Symbolpolitik

Wie Andrea Galle, Vorständin mkk – meine krankenkasse und Prof. Ingo Froböse erreichen wollen, Gesundheit im Grundgesetz zu verankern

BildBerlin, 15. April 2026 – Das Grundgesetz klingt für viele nach großer Staatsferne. Tatsächlich wirkt es tief in den Alltag hinein. Es entscheidet mit darüber, wie Städte geplant werden, welche Süßigkeiten Kinder naschen, was in Schulen auf den Tisch kommt und wie weit Politik gehen darf, wenn sie Gesundheit schützen will.

Genau hier setzt die Petition von Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine Krankenkasse und dem Präventionswissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse an, die sie gestern auf einem Parlamentarischen Abend in Berlin vorgestellt haben. Die Petenten fordern, Gesundheit im Grundgesetz zu verankern. Aus ihrer Sicht wäre der Grundgesetzeintrag keine symbolische Ergänzung, sondern eine politische Kurskorrektur: Weg von der kostenintensiven Reparatur kranker Systeme, hin zu positiven Bedingungen, damit Menschen möglichst lange gesund bleiben.

„Wir reden in Deutschland seit Jahren darüber, Krankheiten effizienter zu verwalten. Was eindeutig fehlt, ist ein klarer politischer und rechtlicher Kompass, der Gesundheit schützt, bevor wir krank werden“, sagte Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse. „Wenn Gesundheit endlich in die Verfassung geschrieben wird, verändern sich nicht nur Debatten. Dann verändern sich automatisch politische Prioritäten.“

Die Widersprüche sind offensichtlich. Deutschland gab 2024 rund 538,2 Milliarden Euro für Gesundheit aus. Nach OECD-Angaben fließen aber nur 4,8 Prozent der laufenden Gesundheitsausgaben in Prävention. Das Positionspapier der mkk – meine krankenkasse zur Prävention und ein verfassungsrechtliches Gutachten von Dr. Martin Pagenkopf schlagen deshalb vor, Gesundheit ausdrücklich als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern. Als Recht auf körperliche, geistige und seelische Gesundheit und als verbindliche Wertentscheidung an den Staat, durch Aufklärung und Prävention Krankheiten vorzubeugen.

„Das würde nicht bedeuten, dass künftig jedes Detail des Alltags vom Verfassungsgericht geregelt wird,“ erläuterte der ehemalige Richter am Bundesverwaltungsgericht, Dr. Martin Pagenkopf. „Aber der Maßstab politischen Handelns könnte sich verschieben. Gesundheit wäre dann nicht mehr nur Sache von Kassen, Kliniken und Arztpraxen, sondern ein verbindlicher Gesichtspunkt auch in der Bildungs-, Verkehrs-, Umwelt-, Verbraucher- und Stadtentwicklungspolitik. Und damit letztlich in allen Lebensbereichen.“

Stadtplanung: Warum Radwege auch eine Gesundheitsfrage sind

Was das konkret bedeuten würde, zeigt der Blick auf die Stadtplanung. Ob ein Alltag gesund ist, entscheidet sich oft nicht im Sprechzimmer, sondern direkt vor der Haustür. Gibt es sichere Wege zu Fuß oder mit dem Rad? Gibt es Grünflächen, Spielplätze, Orte für Bewegung? Oder ist das Wohnumfeld so gebaut, dass Bewegungsmangel beinahe vorprogrammiert ist? Die Niederlande arbeiten seit Jahren mit solchen Leitplanken. Dort empfiehlt das staatliche Gesundheitsinstitut RIVM Kommunen, öffentlichen Raum gezielt für Gehen, Radfahren, Spielen und Sport nutzbar zu machen. Genau solche Fragen, so die Begründung der Petition, dürften in Deutschland nicht länger als nettes Extra behandelt werden.

Schule als Gesundheitsort – nicht nur als Lernort

Ähnliches gilt für Schulen. Die Weltgesundheitsorganisation sieht sie als Schlüsselort für gesunde Ernährung und für mehr Chancengerechtigkeit. Im Oktober 2025 hatten bereits 104 Mitgliedstaaten politische Vorgaben für gesunde Schulverpflegung. Für Deutschland hieße eine Verfassungsänderung nicht, dass Richter Speisepläne schreiben. Aber Gesundheitsbildung, Bewegung, Ernährungswissen und eine bessere Schulverpflegung bekämen ein anderes politisches Gewicht.

Dass es die Grundgesetzänderung gesellschaftlichen Rückhalt gibt, zeigt die aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der mkk – meine krankenkasse. 61 Prozent der Befragten sagen, der Schutz der Gesundheit sollte im Grundgesetz verankert werden, damit Politik mehr Verantwortung übernimmt. 69 Prozent halten zudem eine stärkere Verankerung von Gesundheitsförderung in der Bildungspolitik für einen wirksamen Hebel. 60 Prozent befürworten eine stärkere Regulierung ungesunder Lebensmittel durch Steuern oder Gesetze und 53 Prozent sagen das über Suchtmittel.

„Ein Gesundheitsgrundrecht wäre kein Allheilmittel, aber ein klarer politischer Kompass“, meint auch Prof. Dennis Ostwald, Gesundheitsökonom, auf dem gestrigen Parlamentarischen Abend der mkk – meine krankenkasse. „Es würde die Perspektive verändern nach der Politik heute zu oft handelt: Nicht mehr die Frage, wie wir Krankheit finanzieren, stünde im Mittelpunkt, sondern wie wir Gesundheit erhalten.“

Regeln, die wirken: Lehren aus Zuckersteuer, Rauchverbot und Anschnallpflicht

Die Petition argumentiert außerdem mit einem Punkt, der in der Präventionsdebatte oft untergeht: Appelle allein reichen nicht. Wirksame Prävention entsteht dort, wo Politik Rahmen setzt. In Großbritannien hat die Soft Drinks Industry Levy (SDIL) dazu beigetragen, den Zuckergehalt in Softdrinks deutlich zu senken. In Schottland gingen nach Einführung eines Mindestpreises für Alkohol alkoholbedingte Todesfälle und entsprechende Krankenhausaufnahmen zurück. Rauchverbote und die Anschnallpflicht folgen derselben Logik: Gesundheitsschutz wirkt oft dann, wenn er nicht nur auf Einsicht hofft, sondern Regeln und Teilhabe schafft.

Die Petition soll die Debatte in Bewegung halten

Für die mkk – meine krankenkasse ist deshalb klar: Eine Verfassungsänderung würde Deutschland nicht über Nacht gesünder machen. Aber sie könnte dafür sorgen, dass Gesundheit ernster genommen wird und zwar dort, wo sie jeden Tag entsteht oder eben auch verloren geht. Im Wohnviertel, in der Kita, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Supermarkt oder bei politischen Entscheidungen – lange bevor Menschen im Wartezimmer sitzen. Wer diese Neujustierung unterstützen möchte, kann die Petition mitzeichnen.

Erstunterzeichnende

Zu den ersten Unterstützern gehören Prof. Dr. med. Mandy Mangler, Christian Rach, Prof. Dr. Dennis Ostwald, Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Dr. med. Johannes Wimmer.

Weiter Infos: https://www.gesundheitinsgrundgesetz.de

Die Petition kann hier mitgezeichnet werden: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_26/Petition_195664.nc.html

Die Mitzeichnungsfrist endet am:
07. Mai 2026

Bei Anfragen für Interviews sprechen Sie uns gerne an.

Pressekontakt
Annette Rogalla, Pressesprecherin
mkk – meine krankenkasse

Prenzlauer Allee 96, 10409 Berlin
Mobil: 0162 202 1133

annette.rogalla@meine-krankenkasse.de

www.meine-krankenkasse.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

infokontor
Olaf Fidora
Bodinusstr. 1
50735 Cologne
Deutschland

fon ..: 02217520235
web ..: https://www.infokontor.de/
email : redaktion@infokontor.de

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Beitragserhöhung bei den Krankenkassen – ein Kassenwechsel kann sich lohnen

Viele Krankenkassen haben ihre Beiträge erhöht. Ein Wechsel kann sich lohnen, doch nicht nur der Preis zählt.

Bild13.01.2026. Zum Jahresbeginn haben 44 von 92 gesetzlichen Krankenkassen ihre Beiträge zum Teil kräftig erhöht. Durch einen Kassenwechsel können je nach Einkommen und Krankenkasse bis zu rund 1.500 Euro im Jahr gespart werden. Allerdings sollte beim Kassenwechsel nicht nur der Beitrag verglichen werden, warnt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI).

„Durch einen Kassenwechsel können je nach Einkommen allein durch die unterschiedlichen Zusatzbeiträge bis zu rund 1.500 Euro im Jahr eingespart werden“, weist Siegfried Karle, Vorsitzender der GVI, hin. Allerdings erhöht sich dann die persönliche Einkommensteuerzahlung, da auch weniger Sonderausgaben abgezogen werden können. Dadurch fällt die Ersparnis etwas geringer aus. Nach Ansicht von Siegfried Karle muss ein Kassenwechsel wegen des niedrigen Beitragssatzes aber nicht immer die beste Lösung sein.

Möchte der Versicherte ein besonderes Versorgungsangebot wie zum Beispiel homöopathische Behandlungen in Anspruch nehmen oder ein attraktives Bonusprogramm nutzen, kann es sich lohnen, trotz eines höheren Zusatzbeitrags bei der bisherigen Krankenkasse zu bleiben oder eine Krankenkasse mit einem höheren Zusatzbeitrag zu wählen“, gibt Siegfried Karle, Präsident der GVI, zu bedenken. „Allerdings bieten einige günstige Krankenkassen schon jetzt besondere Leistungen an. Deshalb sollten vor einem Wechsel die Leistungen der Krankenkassen genau verglichen werden“, empfiehlt Siegfried Karle.

Ein Wechsel der Krankenkasse ist heutzutage relativ einfach. Bei der neuen Krankenkasse muss lediglich ein Aufnahmeantrag gestellt werden, um die Kündigung der alten Kasse kümmert sich diese dann. Außerdem muss der Arbeitgeber informiert werden.

Weitere Informationen zum Thema „Krankenkassen, Zusatzbeitrag mit Tipps zum Kassenwechsel“ und einen Online-Vergleichsrechner gibt es kostenlos unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

GELD UND VERBRAUCHER Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI),
Herr Siegfried Karle
Neckargartacher Str. 90
74080 Heilbronn
Deutschland

fon ..: 07131-9133220
fax ..: 07131-91332119
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email : s.karle@geldundverbraucher.de

Die Geld und Verbraucher Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI) betreibt seit 1987 Verbraucherberatung und Verbraucheraufklärung in Finanzangelegenheiten. Ihr Ziel ist es, den Verbrauchern zu helfen, sich in dem unübersichtlichen Finanz- und Versicherungsmarkt besser zu Recht zu finden, Fehlentscheidungen zu vermeiden und vor allem Kosten zu senken.

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Psychotherapeuten reagieren auf Unwahrheiten des GKV-Spitzenverbandes

GKV nutzt offensichtlich falsche Interpretationen, um Glaubwürdigkeit von Psychotherapeutinnen und -therapeuten zu untergraben.

BildBonn, 08.09.2025 – Das Deutsche Psychotherapeuten-Netzwerk (DPNW) nimmt Stellung zu einem Anfang September in der Rheinischen Post und im Bonner General-Anzeiger veröffentlichten Artikel. Die darin enthaltenen Behauptungen des GKV-Pressesprechers Florian Lanz basieren auf falschen Interpretationen und verzerren die Realität. „Offensichtlich soll auf diese Weise das Vertrauen in die ambulante Psychotherapie geschwächt werden“, so der DPNW-Vorsitzende Dieter Adler. Der GKV-Spitzenverband ist der Dachverband der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen.

Fehlerhafte Zahlen und irreführende Darstellung
Im Artikel wird behauptet, in der ambulanten Versorgung seien 40.000 Psychotherapeutinnen und -therapeuten tätig. Tatsächlich sind es laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) exakt 34.921 Psychologische Psychotherapeuten zum Stichtag 31. Dezember 2024 – eine Diskrepanz, die nicht ignoriert werden darf [Quelle 1].

Verdoppelung der Patientenzahlen – auch stationär
Zwar ist es korrekt, dass sich die Patientenzahlen in der ambulanten Psychotherapie seit 2013 mehr als verdoppelt haben, doch trifft diese Entwicklung auch für den stationären Bereich zu – der GKV-Spitzenverband lässt diese Parallele unerwähnt und erweckt den falschen Eindruck, die Steigerung gäbe es nur im ambulanten Bereich.

Steigende Kosten stationär – keine Kostenexplosion ambulant
Zwischen 2020 und 2023 entwickelten sich die Ausgaben im stationären Bereich stark: In einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums heißt es, die Aufwendungen für stationäre psychiatrische Behandlungen stiegen um 13,5 Prozent – ein Zuwachs von 1,1 Milliarden Euro allein in diesem Segment [Quelle 2]. Die stationären Krankenhausausgaben insgesamt lagen 2023 bei rund 94 Milliarden Euro und 2024 sogar bei ungefähr 102 Milliarden Euro [Quelle 3].

Im Vergleich dazu sind die Kosten der ambulanten Psychotherapie seit Jahren stabil, laut Schätzungen auf etwa 1,1 Prozent der Gesamtausgaben der GKV – ein Wert, der keinen Grund zur Panik bietet [Quelle 4]

Voller Einsatz in Praxis – keine „Härtefälle“-Vermeidung
Eine weitere Behauptung lautet, Psychotherapeutinnen und -therapeuten würden freie Plätze nicht nutzen oder nur leichte Fälle behandeln. Doch die Praxis zeigt, dass nach unseren Berechnungen das Gegenteil gilt: Voller Sitz: im Schnitt 29 Therapiesitzungen pro Woche; halber Sitz: 14,5 Sitzungen – mehr als vorgeschrieben. Das lässt kein Argument für Arbeitsverweigerung zu.

Gefährlicher Vertrauensverlust durch Verbreitung von Unwahrheiten
Indem der General-Anzeiger die Zahlen der GKV unkritisch übernimmt, werden Psychotherapeutinnen und -therapeuten zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ihnen wird unterstellt, ihren Versorgungsauftrag zu vernachlässigen und damit für die langen Wartezeiten verantwortlich zu sein. Solche falschen Anschuldigungen richten doppelten Schaden an – sie diffamieren eine ganze Berufsgruppe und lassen gleichzeitig die Menschen im Stich, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Statt die wahren Ursachen zu benennen, wird mit dem Finger auf Psychotherapeuten gezeigt, um von gravierenden Versäumnissen im Versorgungssystem abzulenken. Für die vielen psychisch Erkrankten, die monatelang auf einen Therapieplatz warten, bedeutet das nur eines: Sie bleiben weiter im Regen stehen. Im Bereich der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutinnen und -therapeuten betragen die Wartezeiten sogar bis zu einem Jahr.

Dieter Adler warnt: „Gegen die Verbreitung von Unwahrheiten über unseren Berufstand müssen wir uns wehren. Es wird suggeriert, es sind genug Therapieplätze da – die Therapeuten sind nur bequem und elitär. Das ist falsch und wir können so etwas nicht unwidersprochen stehen lassen – und das dringend im Sinne der hilfesuchenden Patientinnen und Patienten“, schließt Dieter Adler. Die hier erwähnten GKV-Unwahrheiten lassen sich leicht widerlegen.

Quellen
[1] „Vertragsärztinnen und -ärzte: Fachgruppe und Schwerpunkt – KBV“: https://www.kbv.de/infothek/zahlen-und-fakten/gesundheitsdaten/fachgruppe-und-schwerpunkt

[2] „Vorläufige Finanzergebnisse der GKV für das Jahr 2023 | BMG“: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/vorlaeufige-gkv-finanzergebnisse-2023.html

[3] „GKV-Kennzahlen – GKV-Spitzenverband“: https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/zahlen_und_grafiken/gkv_kennzahlen/gkv_kennzahlen.jsp

[4] „Kosten der ambulanten Psychotherapie“: https://www.dptv.de/fileadmin/Redaktion/Bilder_und_Dokumente/Wissensdatenbank_oeffentlich/Report_Psychotherapie/DPtV_Report_Psychotherapie_2021.pdf).

[5]: https://www.vdek.com/presse/daten/d_versorgung_leistungsausgaben.html
„Daten zum Gesundheitswesen: Ausgaben – VDEK“

[6]: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krankenhausfinanzierung.html „Krankenhausfinanzierung | BMG – Bundesministerium für Gesundheit“

Über den Verband
Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.700 Mitglieder und 13.500 Abonnenten seines Freitags-Newsletters. Damit ist der DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Psych. Claudia Reimer, Dipl.-Päd. Sevgi Meddur-Gleissner. Mehr unter: www.dpnw.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk – DPNW
Herr Dieter Adler
Karmeliterstraße 1c
53229 Bonn
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Pressekontakt:

Hanfeld PR
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Wirtschaft

Warum verschmelzen Physiotherapie und Fitness?

Physiotherapie und Fitness verschmelzen zunehmend, weil sie sich gegenseitig ideal ergänzen und gemeinsam einen ganzheitlicheren Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden bieten.

BildDie Verschmelzung von Physiotherapie und Fitnessstudios ist ein klarer Trend im Gesundheitsmarkt und wird die Zukunft der Gesundheitsversorgung maßgeblich prägen. Diese Entwicklung bietet zahlreiche Vorteile für Patienten und Unternehmen und adressiert gleichzeitig bestehende Herausforderungen.

Ganzheitlicher Ansatz

Sowohl Physiotherapie als auch Fitness zielen auf die Verbesserung von Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden ab. Die Integration ermöglicht einen fließenden Übergang von der Rehabilitation (nach Verletzungen oder Operationen) zur Prävention und langfristigen Gesundheitsförderung. Patienten erhalten eine umfassende Betreuung, die über die akute Therapie hinausgeht.

Präventionsgedanke: Immer mehr Menschen erkennen die Bedeutung von Prävention. Fitnessstudios bieten hierfür die ideale Infrastruktur und Physiotherapeuten das Fachwissen, um präventive Trainingspläne zu erstellen und umzusetzen. Die Bevölkerung wird älter, und damit steigen auch die Bedürfnisse im Bereich der muskuloskelettalen Gesundheit und des Erhalts von Mobilität.

Synergien nutzen: Fitnessstudios können ihre Auslastung optimieren und neue Kundensegmente erschließen. Physiotherapiepraxen können ihr Angebot erweitern und Patienten langfristig binden.

Wirtschaftliche Aspekte

Angesichts steigender Mietkosten und des Fachkräftemangels können gemeinsame Modelle effizienter sein. Physiotherapeuten können mit Selbstzahlerleistungen in Fitnessstudios zusätzliche Einnahmequellen generieren.

In der Zukunft werden wir voraussichtlich folgende Entwicklungen sehen:
Integrierte Gesundheitszentren – Es wird mehr Gesundheitszentren geben, die sowohl Physiotherapiepraxen als auch Fitnessbereiche unter einem Dach vereinen. Dies erleichtert den Patienten den Zugang zu verschiedenen Dienstleistungen und sorgt für eine nahtlose Betreuung. Einige Studios verfügen bereits über angeschlossene Physiotherapiepraxen.

Digitale Tools und Apps: Patienten werden verstärkt Apps und Wearables nutzen, um Leistungsdaten zu messen und zu sammeln. Physiotherapeuten können diese Daten für personalisierte Trainingspläne und zur Überwachung des Therapieerfolgs nutzen.
KI-gestützte Lösungen: Künstliche Intelligenz kann bei der Analyse von Trainingsdaten, der Erstellung maßgeschneiderter Programme und sogar bei der virtuellen Physiotherapie unterstützen.

Spezialisierung und Nischenangebote

Trotz des Trends zur Integration werden sich viele Anbieter spezialisieren, zum Beispiel auf:
Spezifische Krankheitsbilder: Angebote für Rückenschmerzpatienten, Arthrose oder neurologische Erkrankungen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Unternehmen werden verstärkt integrierte Programme für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter anbieten.

Neue Geschäftsmodelle

Mitgliedschaftsmodelle: Fitnessstudios können spezielle Mitgliedschaften für Patienten anbieten, die nach einer Therapie weitertrainieren möchten.
Kooperationen mit Krankenkassen: Präventionskurse und Rehasport, die von Krankenkassen bezuschusst werden, können ein wichtiger Bestandteil des Angebots werden.
Hybridmodelle: Eine Mischung aus klassischen Rezeptleistungen der Physiotherapie und Selbstzahlerangeboten im Bereich Fitness und Prävention.

Obwohl die Vorteile offensichtlich sind, gibt es auch Herausforderungen:
Rechtliche Rahmenbedingungen: Die Abgrenzung zwischen medizinischen Leistungen und reinen Fitnessangeboten muss klar sein, insbesondere im Hinblick auf die Abrechnung mit Krankenkassen.

Fachkräftemangel: Sowohl in der Physiotherapie als auch in der Fitnessbranche herrscht Fachkräftemangel, was die Umsetzung integrierter Konzepte erschweren kann.
Qualitätssicherung: Es ist entscheidend, dass die Qualität der Betreuung in beiden Bereichen hoch bleibt und Therapeuten sowie Trainer entsprechend qualifiziert sind.
Datenschutz: Der Austausch von Gesundheitsdaten erfordert höchste Sicherheitsstandards und die Einhaltung strenger Datenschutzvorschriften.

Fitnessstudios mit integrierten Physiotherapieabteilungen: Mitglieder können bei Beschwerden direkt im Studio eine physiotherapeutische Konsultation erhalten und anschließend im bekannten Umfeld weiter trainieren.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Antonio Silva
Herr Antonio Antonio Silva Silva
Raderbroicherstr.7 Raderbroic
41564 Kaarst
Deutschland

fon ..: 017272704735
web ..: https://www.antoniosilva.de/
email : antoniosilva@online.de

Antonio e Silva ist ein international anerkannter Experte für Gesundheitswirtschaft & Fitnessstudio-Consulting sowie Marketing-Management-Konzepte für Fitnessstudios und kennt den internationalen Gesundheits-und Fitnessmarkt wie seine eigene Westentasche. Seit 38 Jahren sammelt er Erfahrungen im internationalen Freizeit- und Fitnessmarkt.
Durch zahlreiche Beiträge und seiner Tätigkeit als Referent (über 200 Fachartikel, 3 Fitness Management Bücher und
1 Multi Media Fitness Manager CD) in der Internationalen Fachpresse hat sich Antonio e Silva darüber hinaus einen Namen gemacht.
Fitnessstudios Deutschland

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