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Ein Schlüssel zu tiefer Regeneration – Das vegetative Nervensystem stärken mit Subtle Body Balance

HRV-Messungen zeigen eine Wirkungstiefe von Subtle Body Balance, die selbst erfahrene Mediziner überrascht: Mehr Regeneration als im Tiefschlaf – mit spürbaren Effekten auf Gesundheit und Stresslevel

BildWenn sie einen Wunsch frei hätten, würden sich viele Menschen wohl ewige Jugend wünschen. Sich lange Zeit leistungsfähig und vital zu fühlen, ist ein erstrebenswertes Ziel. Dieses ist jedoch in unsicheren Zeiten, in denen stressbedingte Erkrankungen rapide zunehmen, nicht leicht zu erreichen. Der Bedarf nach Methoden zur Regeneration und Selbstregulation ist groß.

Als Schlüssel erweisen könnte sich nun ausgerechnet ein Teil von uns Menschen, von dem die meisten gar nicht wissen, dass es ihn gibt. Der Feinstoffkörper scheint das vegetative Nervensystem in einem bemerkenswerten Ausmaß positiv beeinflussen und auch regulieren zu können – und somit die Regeneration und Leistungsfähigkeit eines Menschen zu stärken. Der Nachweis dieser Wirkung wurde in 2023 durch eine Studie mit Herzratenvariabilitätsmessungen bei einem erfahrenen Wissenschaftler und Mediziner erbracht.

Mehr Regeneration als im Tiefschlaf

Dr. Alfred Lohninger, Experte auf dem Gebiet der HRV-Analytik und Leiter des Instituts Autonom Health in Wien, hatte sich von den Messungen anfangs nicht viel versprochen. Mit über 100.000 Langzeitmessungen in seiner Datenbank dachte er, es gäbe nichts bemerkenswert Neues mehr zu entdecken. Doch die Wirkung der Anwendungen nach der Göthert-Methode auf das vegetative Nervensystem überraschte auch ihn: „Als wir die ersten Messergebnisse bekamen“, sagt Dr. Lohninger später in einem Interview, „haben wir schon ziemlich gestaunt, denn es waren Muster erkennbar, die wir noch nie gesehen hatten. So rasche Anstiege der HRV und deutliche Absenkungen der Herzrate gab es bislang noch nicht – und schon gar nicht in einem Nicht-Schlaf Zustand.“

Die Muster wirkten auf den ersten Blick wie aus einem gesunden Tiefschlaf, lediglich in einer extremeren Ausformung. Allerdings war nicht nur der Vagusnerv, der für Heilung im Körper sorgt, noch aktiver als im Schlaf – gleichzeitig war auch der Leistungsnerv aktiviert, so dass ungewöhnlich hohe Total-Power-Werte entstanden. Als sei ein Schalter umgelegt worden, der das gesamte System im Menschen unter höchster Ökonomie hochfährt. Dr. Lohninger nahm die Messungen unter die Lupe und fand eine Kohärenz zwischen Herzschlag und Atmung im Verhältnis 4:1. Durch diese Kohärenz, so der Mediziner, kämen alle Rhythmen im Körper wieder in Gleichklang. „Das Zusammenspiel der Rhythmen im Körper ist Gesundheit, ist Wohlbefinden, ist Flow. Auf diese Weise brauchen wir die wenigste Energie und können am meisten leisten. Wir fühlen uns wohl und sind in unserer Mitte – ein Zustand, den wir immer wieder anstreben und der uns ausmacht.“

Besonders verblüffend: Ein Effekt, den man bei Menschen selbst nach jahrzehntelangem Training in Meditation oder Yoga nur manchmal zu sehen bekommt, schien hier wie auf Knopfdruck bei einer völlig unerfahrenen Probandin abrufbar zu sein. Vielleicht ein glücklicher Zufall? Um das zu überprüfen, wurden weitere Messungen durchgeführt. Das Muster wiederholte sich bei Männern und Frauen in verschiedenstem Alter und Gesundheitszustand. Somit wurde klar, dass es sich hier um ein Phänomen handelte, das von der Wissenschaft bisher vernachlässigt wurde. Der erzielte Effekt tritt ein, wenn der Feinstoffkörper eines Menschen im Gesamten aktiviert wird.

Die Messung zeigt: Der Feinstoffkörper existiert

Doch was ist dieser Feinstoffkörper, der sich so unerwartet als Schlüssel zu unserem vegetativen Nervensystem erweist? Es handelt sich um eine feinere Schicht, die den physischen Körper in einem Abstand von etwa 15 Zentimetern umgibt und durchdringt und der auch mit der Hand ertastet werden kann. Seit drei Jahrzehnten untersucht Ronald Göthert diese feinere Schicht und entwickelt Methoden für die feinstoffliche Gesundheit.

Die von Dr. Lohninger untersuchte Anwendung heißt „Subtle Body Balance“ (SBB) und wird seit vier Jahren an Menschen in Gesundheitsberufen vermittelt. Aus seiner mehr als 25 Jahren Praxiserfahrung mit der feinstofflichen Arbeit wusste Ronald Göthert schon lange, dass ein gesunder Feinstoffkörper unser Wohlgefühl und unsere Vitalität stark beeinflusst. Die Messungen belegen nun nicht nur, dass es diese feinere Schicht um uns herum gibt – woran noch viele zweifeln mögen. Sie bestätigen auch, dass man über den feinstofflichen Körper das vegetative Nervensystem – das auch als autonomes Nervensystem bezeichnet wird, weil es bislang als kaum beeinflussbar gilt – erstaunlich schnell und effektiv regulieren kann.

Wenn der Feinstoffkörper eines Menschen wieder in eine gesunde Aktivität kommt, was mit SBB sehr schnell gelingt, kann etwas im Menschen zum Ausdruck kommen, wofür es noch keinen allgemeinen Begriff gibt. Man könnte es „das Wunderwerk des Lebens“ nennen. Der Mensch findet wieder die Anbindung zu sich selbst, verbunden mit tiefer Zuversicht und Urvertrauen; der ursprüngliche „Funke des Lebens“ leuchtet wieder aus den Augen. Der Feinstoffkörper, in anderen Terminologien „Ätherleib“ oder „Vitalkörper“ genannt, ist wahrscheinlich das, was die unbelebte Materie unseres Körpers am Leben hält. Er ist auch ein Bindeglied zu dem, was man als „Individualität“ bezeichnen kann, oder auch das „eigene Seelische“, wenn man so will. Wenn diese Anbindung wieder entsteht, ist es nicht verwunderlich, wenn auf der körperlichen Ebene eine regenerierende Ordnung einkehrt, wie sie die Aktivität des vegetativen Nervensystems in den Messungen spiegelt.

Die HRV: Ein verlässlicher Spiegel der Gesundheit

Die Herzratenvariabilitätsmessung (HRV), die die Aktivität des vegetativen Nervensystems abbildet, gewinnt an Beliebtheit unter Ärzten, Heilpraktikern und Gesundheitsberatern, denn die HRV gilt als der zuverlässigste Gesundheitsparameter, den es zurzeit gibt.Viele kennen die HRV-Messung aus dem Kreißsaal, wo sie bei der Geburt zur Überwachung des kindlichen Herzschlags eingesetzt wird. Dr. Alfred Lohninger, selbst Gynäkologe, propagiert seit Jahrzehnten die Nutzung von HRV für Menschen in jedem Alter, denn sie gibt einen ganzheitlichen Einblick in die körperliche und psychische Verfassung eines Menschen. Auch für den täglichen Gebrauch gibt es immer mehr Geräte, die zwar weniger präzise sind, aber einen nützlichen Einblick in die Tagesform verschaffen. Herzratenvariabilität heißt, dass das Herz nicht so gleichmäßig und starr schlägt, wie viele noch glauben, sondern dass es kleine Variationen gibt von einem Schlag zum nächsten, als Zeichen von Gesundheit und Anpassungsfähigkeit. Ein Herz, das variabel schlägt, kann unser Leben bestmöglich regulieren.

Wir Menschen sind auf ein harmonisches Zusammenspiel des Sympathikus, der uns zu Leistung antreibt, sowie des Parasympathikus, der die Regeneration ermöglicht, angewiesen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Vagusnerv zu, der den größten Teil des Parasympathikus ausmacht und als „Gesundheitsnerv“ bezeichnet wird, da alle Autoregulations- und Heilungsprozesse nur dann stattfinden können, wenn der Vagus aktiv ist. Vor allem chronischer Stress wirkt sich negativ aus: Als Erstes wird unsere Erholungsfähigkeit über den Vagusnerv eingeschränkt. Der Körper kann sich in Folge nicht mehr richtig regenerieren. Dadurch nimmt auch die Leistungsfähigkeit über den Sympathikus ab und der Mensch steuert auf einen Burnout zu.

Effektive Verbesserung der HRV durch den Feinstoffkörper

Bisherige Maßnahmen zur Verbesserung der HRV sind hauptsächlich auf Lebensstilanpassungen begrenzt, oder auf die Empfehlung von Methoden wie Meditation oder Yoga, die aufwändig sind, nicht für jeden praktikabel, und meist erst nach längerem Training greifen. Durch die Aktivierung des Feinstoffkörpers wird hingegen das gesamte vegetative Nervensystem des Menschen quasi „wie auf Knopfdruck“ angesprochen, völlig ohne Einsatz von technischen Geräten oder Atemübungen.

Eine Methode wie Subtle Body Balance, die die HRV unmittelbar und auch nachhaltig verbessern kann, sucht noch ihresgleichen. Die Ergebnisse von Langzeitmessungen zeigen, dass sich nach nur wenigen Anwendungen das biologische Alter eines Menschen nachhaltig signifikant senken kann. Allein durch den Einsatz der Übungen, wenn man die Hand vor die Brustmitte führt und die Oberfläche des eigenen Feinstoffkörpers berührt, wird der Vagusnerv sofort aktiviert. Auch bei der Arbeit an der Liege, bei der der Feinstoffkörper von Kopf bis Fuß von der Hand des Therapeuten abgetastet wird, erhöhen sich die HRV-Werte in allen Frequenzbereichen. Es wird eine tiefere Regeneration angestoßen, als es der Körper im Tiefschlaf selbst schaffen würde. Auch bei Menschen, bei den denen der Vagusnerv kaum noch aktiv ist, konnten durch die Anwendung gesunde Werte erreicht werden.

Die Berührung des Feinstoffkörpers erfolgt ohne physischen Kontakt. Dabei gibt der Feinstoffkörper des Therapeuten einen feinen Impuls an den des Patienten, wodurch eine gesunde Eigenaktivität angeregt wird. Diese Interaktion unterscheidet sich grundlegend von Energiearbeit, da keine Energie übertragen wird.

SBB erzeugt offenbar einen Idealzustand, der über einen gewissen Zeitraum anhält und durch die Übungen zu Hause immer wieder abgerufen werden kann. Das Herz schlägt langsam, der Körper arbeitet ökonomisch und ohne Kräfteverschleiß. Somit darf die Anwendung als effektives Training für das vegetative Nervensystem sowie als Methode zur Regeneration und Verjüngung angesehen werden.

Fallbeispiel: Intensive Regeneration

In der abgebildeten Beispielmessung (siehe Abb. 1) ist das typische Wirkmuster der Anwendung Subtle Body Balance zu sehen, dargestellt in der von Dr. Lohninger entwickelten Analysesoftware von Autonom Health. Die 30-jährige Probandin und Besitzerin eines Lebensmittelladens leidet laut ihrer Aussage seit früher Kindheit an schwerem Asthma. Die Einnahme von Kortison wirkte sich so schädigend auf ihre Knochen aus, dass wenige Wochen zuvor eine schwere Hüftoperation bei ihr erforderlich war.

Die kräftigen Farbflecke im oberen Spektrum der Lebensfeuer-Grafik zeigen während der Anwendung eine starke Aktivität im Parasympathikus und eine respiratorische Sinusarhythmie (RSA) – der Vorgang, wenn Herz und Atem in Kohärenz kommen. Anhand des ansteigenden pNN50-Werts sieht man, dass der Vagusnerv der Probandin auf die Anwendung stark reagiert und die Selbstheilung in ihrem Körper in Gang kommt. Gleichzeitig zur Regeneration (HF-Wert) steigen auch die Werte, die für die geistige Leistungsfähigkeit (LF) sowie die muskulären Reserven (VLF) stehen, so dass sie auf allen Ebenen eine Stärkung erfährt.

Das Wirkmuster ist sowohl während der Anwendung als auch in der Nachwirkzeit zu sehen – das vegetative Nervensystem hat somit einen Impuls zur gesunden Aktivität erfahren, die auch anhält. Die Probandin berichtet nach drei Terminen von einer erstaunlich schnellen Heilung ihrer Hüfte. Auch soll es ihr möglich gewesen sein, das Kortison für eine längere Zeit abzusetzen, da sich selbst in der Pollenzeit ihre Asthmasymptome stark gebessert hätten.

Dr. Lohninger zeigt sich beeindruckt von der positiven Wirkung auf die Regeneration. Vor allem die Selbstermächtigung durch die Übungen findet er vielversprechend: „Das ist ja das Tolle, dass ich nicht zu einem womöglich weit entfernten Therapeuten gehen, oder mich an irgendeine Maschine hängen muss, um meinen Vagus zu stimulieren. Sondern ich lerne bei der Göthert-Methode etwas, das ich autonom umsetzen kann, indem – so ist ja diese Theorie – ich meinem Feinstoffkörper begegne und mit ihm in eine wertschätzende und gesundheitsfördernde Interaktion treten kann.“

Fallbeispiel: Übungen zur Selbstregulation

Besonders deutlich wird die Effektivität der Übungen in folgendem Fall. Der Proband bekam zunächst ohne Anwendung auf der Liege nur die Übungen von Subtle Body Balance in drei Coachings vermittelt und lernte dadurch, sich seinem Feinstoffkörper zuzuwenden. Der 36-jährige Mann war wegen Traumata seit längerem in psychotherapeutischer Behandlung, hatte einen Zustand von Burnout durchlebt sowie einen Schlaganfall erlitten. Von seinem Beruf als Informatiker musste er deshalb eine längere Auszeit nehmen.

Durch die Erfahrung, seinen Feinstoffkörper zu ertasten, hat sich seine Verfassung deutlich gebessert. Er fühlt sich heute nach eigener Aussage wieder wohl und sicher in seinem Körper. Das wohlige Gefühl begleite ihn oft durch den ganzen Tag – ein Zustand, den er zuvor durch Meditation vergeblich gesucht habe. Er fühle sich geerdet und mit sich verbunden.

In den meisten der etwa 20 Messungen, die während der Übungen durchgeführt wurden, ist ein kräftiger farbiger Punkt erhöhter Herzratenvariabilität zu sehen, der auf entstehende Kohärenz und Ordnung im Körper des Probanden hinweist. Hier sieht man vor allem eine Steigerung seiner geistigen Präsenz und Leistungsfähigkeit durch den starken Anstieg des LF-Werts, sowie der Regeneration (HF-Wert). Auch der Vagusnerv wird deutlich angeregt, und damit die Selbstheilungskräfte. Der Proband hat mit den Übungen also ein effektives Instrument zur Selbstregulation an die Hand bekommen.

Fazit:

Der feinstoffliche Körper erweist sich als Schlüssel, das vegetative Nervensystem positiv zu beeinflussen. Wie die Studie zeigen konnte, ermöglicht die Anwendung Subtle Body Balance eine Regeneration in einer bisher noch nicht bekannten Intensität. Es setzen auch verjüngende Prozesse im Körper ein. Lernen wir also, auf die vergessene Ressource unseres Feinstoffkörpers zurückzugreifen, so können wir unsere innere Balance bewahren, Selbstheilungskräfte aktivieren und lange vital und leistungsfähig bleiben.

Literatur

Göthert, Ronald: _Entdecke deinen Feinstoffkörper – das Praxisbuch für Schutz und Stärkung der Lebensenergie,_ Lotos Verlag, 2021

Lohninger, Alfred: Herzratenvariabilität: Das HRV Praxis-Lehrbuch. facultas, 2021

Lohninger, Alfred: Einfach gesund: Anleitung zur artgerechten Haltung von Menschen. Cameo Verlag, 2016

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Göthert-Methode | Ronald Göthert
Herr Ronald Göthert
Eisenhartstr. 2
14469 Potsdam
Deutschland

fon ..: +49 (0)331 979 365 80
web ..: https://www.göthert-methode.de
email : post@goethert.de

Über Ronald Göthert
Ronald Göthert, Autor und Entwickler der Göthert-Methode, ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der feinstofflichen Gesundheit. Seine bahnbrechenden Forschungen, sein fundiertes Wissen und seine 25-jährige Praxistätigkeit bilden die Grundlage für Seminare, Feinstofftherapien und die Ausbildungen zum Subtle Body Balance-Coach sowie zum Subtle Body Balance-Practitioner für Therapeut:innen.

Pressekontakt:

Göthert-Methode | Ronald Göthert
Frau Manuela Münkle
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HRV-Messungen bestätigen: Subtle Body Balance wirkt direkt auf das vegetative Nervensystem und den Vagusnerv

Messbar wirksames Coaching: Über den Feinstoffkörper lässt sich der Vagusnerv effektiv stimulieren – und Regeneration und Leistungsfähigkeit in kürzester Zeit verbessern

BildDiese Pressemitteilung ist Teil 3 einer Reihe von insgesamt sieben Beiträgen zur Ausbildung zum Subtle Body Balance-Coach nach der Göthert-Methode. Hier finden Sie den zweiten Teil: „Der vergessene Körper – Wie das Subtle Body Balance-Coaching neue Wege zur Resilienz und Selbstwirksamkeit eröffnet„.

Die feinstoffliche Ebene wird messbar

Was ist es, das innere Klarheit schafft, den Atem befreit und Menschen wieder handlungsfähig macht? Der feinstoffliche Körper des Menschen – jahrzehntelang erforscht von Ronald Göthert – zeigt sich als Schlüssel zu mehr Lebensqualität. Doch was bisher vor allem spürbar war, lässt sich inzwischen auch objektiv zeigen: Messungen der Herzratenvariabilität (HRV), begleitet vom HRV-Experten Dr. Alfred Lohninger, belegen die Wirksamkeit von Subtle Body Balance und bestätigen damit, was viele Klient:innen längst erfahren haben.
Schon die Übungen im Rahmen von Subtle Body Balance – Dreh- und Angelpunkt im Coaching – aktivieren den Vagusnerv unmittelbar. Die Messungen zeigen ein außergewöhnliches Bild: ein deutlicher Rückgang der Herzfrequenz, eine starke Vagusaktivierung und eine enge Synchronisation von Atmung und Herzschlag. Der Organismus erfährt eine intensivere Regeneration als im Tiefschlaf – mit allen Vorteilen für Erholung, Selbstheilung und Stabilisierung.

Der Feinstoffkörper in der Forschung

Ronald Göthert erforscht seit über 30 Jahren den Feinstoffkörper, der den physischen Körper umgibt und durchdringt. Seine Erkenntnis: Belastungen zeigen sich dort zuerst – noch bevor körperliche Symptome entstehen. Genau hier setzt das Subtle Body Balance-Coaching an.
Die HRV-Messungen bestätigen diesen Ansatz: Der Organismus tritt schon nach kurzer Zeit in einen Zustand von Entspannung, Regeneration und innerer Kohärenz, sprich Selbstregulation.

Kohärenz – ein Schlüssel für Gesundheit

„Wir sind rhythmisch organisierte Lebewesen“, erklärt Dr. Alfred Lohninger. „Wenn Herzschlag und Atmung in Harmonie kommen, synchronisieren sich auch alle weiteren Rhythmen im Körper. Das ist die Voraussetzung, dass Regeneration, Heilungsprozesse und Leistungsfähigkeit überhaupt stattfinden können.“
Damit gelingt etwas, das bislang kaum erreichbar war: ein bewusst gestaltbarer Zustand tiefer Ordnung, der sonst nur im gesunden Tiefschlaf oder nach jahrelanger Meditationspraxis entstehen kann – jetzt jedoch gezielt in kurzer Zeit durch Subtle Body Balance.

Von der Erfahrung zur messbaren Wirkung

Viele Klient:innen berichten von mehr Ruhe, Klarheit, erholsamem Schlaf und neuer Energie. Die Messungen machen deutlich: Diese Effekte sind nicht nur subjektiv spürbar, sondern auch physiologisch nachvollziehbar. „Das Vegetativum kann nicht lügen“, so Lohninger. „Was wir hier sehen, ist real – und zeigt, dass Subtle Body Balance eine Methode mit enormem Potenzial für die Zukunft ist.“

Ein starkes Fundament für die Ausbildung

In der Ausbildung zum Subtle Body Balance-Coach ist die Verbindung von praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Grundlage ein wesentlicher Bestandteil. Teilnehmende lernen eine Methode, die nicht nur subjektiv wirkt, sondern auch objektiv messbare Ergebnisse bringt – ein entscheidender Vorteil für die eigene berufliche Positionierung.

Diese Pressemitteilung ist Teil 3 einer Reihe von sieben Veröffentlichungen zur Ausbildung zum Subtle Body Balance-Coach nach der Göthert-Methode. Hier finden Sie den zweiten Teil: „Der vergessene Körper – Wie das Subtle Body Balance-Coaching neue Wege zur Resilienz und Selbstwirksamkeit eröffnet„.
In Teil 4 „Neues Menschenverständnis für Coaches und Therapeuten – Subtle Body Balance-Coaching als Schlüssel zu innerer Stabilität“ geht es um die Erweiterung bestehender Berufsprofile durch diese besondere Zusatzqualifikation.

Mehr Informationen zur Methode, zu den Studienergebnissen und zu den nächsten Startterminen:
www.sbb-coach.de

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Ronald Göthert, Autor und Entwickler der Göthert-Methode, ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der feinstofflichen Gesundheit. Seine bahnbrechenden Forschungen, sein fundiertes Wissen und seine 25-jährige Praxistätigkeit bilden die Grundlage für Seminare, Feinstofftherapien und die Ausbildungen zum Subtle Body Balance-Coach sowie zum Subtle Body Balance-Practitioner für Therapeut:innen.

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Resistent gegen Stress und Erschöpfung mit der Göthert-Methode

Der Feinstoffkörper wird bislang von der westlichen Medizin kaum berücksichtigt. Jetzt zeigt er sich als Schlüssel zur Resilienz und zum vegetativen Nervensystem.

BildVielen Menschen mangelt es heute an Energie und Resilienz. Mit den feinstofflichen Anwendungen der Göthert-Methode lässt sich eine Widerstandsfähigkeit gegen die Alltagsbelastung und ihre körperlichen Folgen entwickeln. Die Anwendung sowie die Übungen für den Patienten stoppen den Energieverlust und reduzieren Stress und Erschöpfung – Therapeuten und Patienten bestätigen den Effekt.

Zu keiner anderen Zeit waren Menschen so immensem Zeitdruck und großer Informationsflut ausgesetzt wie heute. Zwar steht die westliche Welt in der Volksgesundheit so gut da wie nie zuvor. Doch unsere Lebensführung fordert ihren Tribut: Viele Menschen leiden unter innerer Unruhe, Stress und Erschöpfung. Sie haben das Gefühl, für nichts ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit zu haben. Bleierne Müdigkeit und Dünnhäutigkeit dominieren ihren Alltag. Angesichts dieser Entwicklung ist die Frage, ob dem Menschen nicht etwas fehlt, um ein kraftvolles Leben führen zu können, anstatt sich die meiste Zeit gerade so über Wasser zu halten.

Die Lösung liegt nach unserer Forschung in der Rückbesinnung auf eine fast vergessene Realität: den Feinstoffkörper. In ihm findet das Erleben von Stress und Erschöpfung statt – und dort sind auch Ursache und nachhaltige Abhilfe zu finden. Denn im Feinstoffkörper liegt die Quelle unserer Lebensenergie, zu der wir den Zugang wieder finden können.

Altes Wissen, neu erforscht

Derzeit wird der Feinstoffkörper in der westlichen Medizin jedoch kaum berücksichtigt. Dabei ist bereits seit Jahrtausenden bekannt, dass der physische Körper von feineren Schichten durchdrungen und umgeben ist. Diese feinstofflichen Schichten sind nicht nur energetischer, sondern auch substanzieller Natur. Zwar ist der Feinstoffkörper erst anfänglich von der Wissenschaft erforscht und erfasst, doch es gibt erste Ansätze in der Quantenphysik. Vor allem aber ist es heute bereits möglich, das Feinstoffliche auch ohne Messgeräte zu erforschen, weil es mit den Sinnen objektiv wahrnehmbar und untersuchbar ist – wenn man weiß, wie dabei vorzugehen ist. Die feinstoffliche Wahrnehmung kann so trainiert und verfeinert werden, dass mehrere Therapeuten bei der Untersuchung des Feinstoffkörpers eines Patienten zum gleichen Ergebnis kommen, was den Gesamtzustand angeht.

(Abb.1) Die Abbildung zeigt den Menschen mit seinen feinstofflichen Schichten in zwei Zuständen: rechts der Idealzustand von feinstofflicher Gesundheit und innerer Ordnung, links der Zustand, in dem Menschen sich befinden, die aus der Balance geraten sind. Der körpernahe Feinstoffkörper (grün im Bild), in anderen Terminologien als Ätherleib, Vitalkörper, oder in der Yoga-Lehre als Pranamaya Kosha bekannt, durchdringt und umgibt in einem gesunden Zustand den physischen Körper bis in etwa handbreit (ca.15 cm). Diese Schicht ist fest mit dem physischen Körper verbunden und versorgt ihn mit der notwendigen Energie, um ein aktives Leben nach den eigenen Vorstellungen zu führen.

Da die meisten Menschen ihren Feinstoffkörper nicht bewusst wahrnehmen, mangelt es diesem jedoch meist an Pflege und er befindet sich in einem inaktiven, zusammengezogenen Zustand. Durch belastete Nahrung, Krankheit, Operationen oder zehrende körperliche Behandlungen wie z.B. eine Krebstherapie wird der Feinstoffkörper zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen. So kann er seiner Aufgabe nur unzureichend nachkommen, den Menschen vor schädlichen äußeren Einflüssen zu schützen. Ein geschulter Therapeut wird beim Patienten dann feststellen, dass der Feinstoffkörper Verletzungen aufweist, und dass nur wenig, ungeordnete oder stockende Bewegung der Energie wahrzunehmen ist oder auch Verhärtungen und kalte bzw. erhitzte pulsierende Stellen.

Innerer Hunger führt zu Energieraub

In dieser Versehrtheit erlebt sich der Mensch dann wie eingangs beschrieben: Er fühlt sich angespannt, gestresst, erschöpft und erleidet einen undefinierbaren Mangel – wie ein „innerer Hunger“, der in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist. Aus diesem Mangelzustand heraus entwickeln viele Menschen störende Verhaltensweisen, mit denen sie versuchen, ihre mangelnde Lebensenergie über den Energiehaushalt der Mitmenschen zu kompensieren. Sie begehen „Energieraub“ – sei es z.B. durch Rechthaberei, Streitlust, Profilierungsdrang oder Jammern. Aus diesem kräfteraubenden Verhalten können wir nur heraustreten, indem wir uns um unsere feinstoffliche Gesundheit kümmern. Mit ihr haben wir einen natürlichen Schutz vor Energieraub und benötigen auch nicht mehr die Energie unserer Mitmenschen.

Mithilfe der Göthert-Methode konnte gezeigt werden, dass durch gezielte Aufmerksamkeit sowie durch feinstoffliche Anwendungen die Gesundheit des Feinstoffkörpers wieder hergestellt und auch erhalten werden kann. So lässt sich Energie wieder aus der eigenen Quelle schöpfen, der Mensch wird unempfindlicher gegen Stress und Hektik und daraus entstehende medizinische Probleme. Dazu später mehr.

Zunächst ein Blick auf den Feinstoffkörper 2 (blau im Bild): Er wird in anderen Terminologien Mentalkörper oder Astralkörper benannt und ist im Vergleich zur körpernahen Schicht weniger fest mit dem Körper verbunden. Auf dieser feinstofflichen Ebene kann innere Unordnung entstehen, etwa durch einschneidende Lebenserfahrungen wie der Tod eines nahestehenden Menschen oder erlebte Gewalt. Bei Schockerlebnissen dieser Art kann sich ein Teil der feinstofflichen Schicht ablösen oder abtrennen (blau gezeichnete Kreise) und bleibt in dem Bewusstsein der damaligen Erfahrung verhaftet. Das erklärt, warum manche lang vergangenen Situationen einem Menschen so vorkommen können, als wären sie gestern geschehen, während weitere Erinnerungen aus der gleichen Lebensphase weit weg zu sein scheinen. Feinstofflich Fremdes kann auch in den eigenen feinstofflichen Raum eindringen (rote Kreise) und dort Stress, Erschöpfung, belastende Emotionen und Gedanken verursachen.

Die Feinstofftherapie bewirkt nun, dass feinstoffliche Ordnungsprozesse unterstützt werden, indem sich das Fremde löst und die eigenen, getrennten Bereiche sich wieder integrieren. So kann die innere Ordnung regeneriert und der Feinstoffkörper von feinstofflichen Belastungen und Verletzungen befreit werden.

Schnittstelle zwischen Körper und Psyche

Der Feinstoffkörper ist die Ebene unseres Wohlempfindens. Er wirkt sich also unmittelbar darauf aus, wie sich ein Mensch fühlt. Die subjektive Wahrnehmung eines Menschen – seine Stimmungen, Tagesform, seine Einschätzung der eigenen Lebenssituation bzw. Probleme und deren Lösbarkeit – hängt direkt mit dem Zustand seines Feinstoffkörpers zusammen. Ob man sich entspannt, zuversichtlich, innerlich ruhig und geborgen fühlt, oder angespannt, dünnhäutig, gehetzt und ausgelaugt – das ist weniger ein Produkt des Zufalls oder äußerer Umstände, als wir es oft meinen. Vielmehr sind diese Empfindungen wahrgenommene Zustände unseres Feinstoffkörpers.

Warum ist die Wirkung des Feinstoffkörpers auf unser Wohlbefinden so intensiv? Um das zu verstehen, müssen wir ihn uns als Schnittstelle zwischen Körper und Psyche vorstellen. Die feinstoffliche Ebene der Materie hängt eng mit unserem Bewusstsein zusammen: Das Feinstoffliche beeinflusst unser Bewusstsein und kann umgekehrt auch von unserem Bewusstsein beeinflusst werden. Diese Wechselwirkung macht es umso wichtiger, dass wir uns den eigenen Feinstoffkörper wieder bewusst machen, denn dann haben wir unser Wohlbefinden selbst in der Hand.

Die meisten Menschen haben jedoch keinen Zugang zu ihrer feinstofflichen Ebene. Sie erleben entsprechende Warnsignale nur in Extremsituationen, etwa wenn sie inneren Druck spüren, sich in ihnen alles zusammenzieht oder sie aus der Haut fahren könnten. Diese Signale lassen sich als feinstoffliche Schmerzempfindungen bezeichnen. Sie deuten darauf hin, dass uns etwas schadet – ähnlich wie eine Schmerzempfindung im Körper. Das Signal kann eine Reaktion auf eine Person, eine Aussage, eine Entscheidung oder auch ein Nahrungsmittel sein. Der Feinstoffkörper zeigt eine unmittelbare Abwehrreaktion, die sich auf den physischen Körper überträgt. Wer lernt, seinen Feinstoffkörper wahrzunehmen und zu verstehen, kann diese Signale besser deuten und diese Reaktionen als Hinweis verstehen, etwas an der Situation zu verändern, bevor eine körperliche Stressreaktion auftritt. Sind wir feinstofflich jedoch in einem schlechten Zustand, kommen uns Stressoren von außen unverhältnismäßig nahe und bringen uns aus dem ohnehin fragilen Gleichgewicht. Äußere Situationen oder Aufgaben erscheinen überwältigend und wir wissen nicht, wo die Kraft herkommen soll, sie zu bewältigen.

Bewusstwerdung steigert das Wohlbefinden

Wenn wir uns bewusst unserem Feinstoffkörper zuwenden, werden wir feststellen: Die individuelle Selbstwahrnehmung passt meist mit dem objektiv wahrnehmbaren feinstofflichen Zustand zusammen. Wer seinen Feinstoffkörper regelmäßig ertastet, kann feststellen, dass sich dieser je nach Situation und Tagesform entsprechend anfühlt. Bei erlebter Anspannung ist beispielsweise der Feinstoffkörper als verhärtet oder drückend wahrzunehmen, bei Empfindlichkeit oder Erschöpfung wird der Feinstoffkörper meist als schwaches Feld erkennbar, dessen Oberfläche uneben ist. Um das eigene Wohlbefinden zu verbessern, gibt es spezielle Übungen für die ganzheitliche Selbstwahrnehmung (nachzulesen in: Ronald Göthert: „Entdecke deinen Feinstoffkörper. Das Praxisbuch für Schutz und Stärkung der Lebensenergie“, Lotos). Nach jedem der einzelnen Übungsschritte kann eine Veränderung im Zustand des Feinstoffkörpers beobachtet werden: Er verändert sich durch gezielte Aufmerksamkeit oft binnen Minuten. Eine sofortige Verbesserung des eigenen Wohlbefindens geht damit einher. Die regelmäßige Zuwendung stabilisiert unseren feinstofflichen Zustand. So berichten etwa Patienten, dass sie durch die Übungen deutlich weniger Stress und Erschöpfung in ihrem Alltag erleben.

Die Bewusstwerdung des Feinstoffkörpers ist so wichtig, weil er den Zugang zu unserem inneren Leben ermöglicht. Wenn der Mensch diesen Zugang findet, nehmen die äußere Welt und deren Umstände in der subjektiven Bedeutsamkeit ab. Die äußeren Einflüsse wirken dann nicht mehr so stark ein. Ein gesunder Feinstoffkörper wirkt wie ein Schutzmantel, er kann wie eine warme, lebendige Hülle rund um den ganzen Körper erlebt werden.

Folgende Beobachtung bestätigt dies: Patienten, die über Stress und Anspannung klagen, reagieren auf ein lautes Geräusch mit einem Zusammenzucken. Es wird als störend oder erschreckend wahrgenommen. Patienten dagegen, die zuvor die Übungen vollzogen und/oder eine feinstoffliche Anwendung erhalten haben, reagieren kaum auf das gleiche Geräusch. Sie bleiben in sich ruhig und entspannt. So können alle äußeren Situationen unterschiedlich erlebt werden: entweder belastend, stressig oder erschreckend, oder stattdessen aus einer vertrauensvollen, geborgenen, gelassenen Ruhe heraus. Den Unterschied macht der Schutz des Feinstoffkörpers.

Sobald ein Mensch seinen Feinstoffkörper wahrnimmt, wird dieser aktiviert. Der Mensch hat dann Zugriff auf die darin befindliche Lebensenergie. Denn diese Energie ist immer vorhanden. In unserer Forschung haben wir noch keinen Menschen erlebt, der zu wenig davon hatte – aber sehr wohl viele, die nicht darauf zugreifen konnten. Feinstoffliche Blockaden können durch die Feinstofftherapie zwar gelöst werden – doch eine nachhaltigere Veränderung tritt erst dann ein, wenn der Mensch lernt, eigenständig seinen Feinstoffkörper wahrzunehmen und zu pflegen, damit ihm der Zugang zu der eigenen Energie erhalten bleibt.

Weil die Bewusstwerdung des Feinstoffkörpers so entscheidend für die Lebensqualität eines Menschen sein kann, ist die Anwendungsform Subtle Body Balance (SBB) entwickelt worden, die sich von Menschen in Heilberufen in verschiedenste Therapien integrieren lässt. Durch die Anwendung wird der feinstoffliche Zustand des Patienten verbessert und der Patient durch gezielte Übungen ermächtigt, sich um die eigene feinstoffliche Gesundheit zu kümmern.

So verläuft die Anwendung in der Praxis

Wie kann man sich die Durchführung der Methode konkret vorstellen? Empfehlenswert sind Therapiesequenzen von drei Terminen zu je 30 Minuten. Zu Beginn wird dem Patienten Wissen über den Feinstoffkörper vermittelt, sowie Übungen, die zu Hause weitergeführt werden können. Während der Patient mithilfe der Anleitungen seinen Feinstoffkörper ertastet, gilt es für den Therapeuten, den Moment zu erkennen, in dem der Kontakt zwischen dem Menschen und seinem Feinstoffkörper entsteht und sein Bewusstsein sich mit dem Feinstoffkörper verbindet.

Fortgesetzt wird der Prozess dann auf einer Liege: Der Feinstoffkörper wird von Kopf bis Fuß mit der Hand des Therapeuten in die Balance gebracht, ohne dass dabei der physische Körper berührt wird. Die Anwendung erfolgt nach dem Prinzip der Resonanz: Der bewusste und aktivierte Feinstoffkörper des Therapeuten erzeugt eine Frequenz, die dem Feinstoffkörper des Patienten einen Impuls gibt, um in eine gesunde Aktivität zu kommen und sich zu entfalten – ähnlich einer Stimmgabel, die eine Saite zum Vibrieren bringen kann. Während die Hand des Therapeuten von Kopf bis Fuß die Oberfläche des Feinstoffkörpers ertastet, spürt der Patient zunehmend, dass eine Berührung einer bestehenden, substanziellen Struktur stattfindet, die eine eigene Empfindsamkeit hat, ihm zugehörig ist und bislang nur unterschwellig bewusst war.

Die Ankurbelung des Energieflusses kann als angenehmes Kribbeln und Wärme in blockierten, kranken oder verletzten Körperteilen erlebt werden. Anders als bei den meisten Methoden der Energiearbeit wird hier keine Energie gegeben oder genommen. Der Therapeut lernt vielmehr, mit seinem Feinstoffkörper zu arbeiten. Während dieses Prozesses gewinnt der Patient auch ein Bewusstsein für seinen Feinstoffkörper und damit einen ganz neuen Blick auf sich selbst.

Nach der Anwendung ist der aktivierte Feinstoffkörper auch nach außen hin wahrnehmbar, wie ein strahlendes Feld um die Person herum. Die Patienten werden dann immer wieder auf ihre „gesunde Ausstrahlung“ angesprochen.

Studie: Der Feinstoffkörper reguliert das vegetative Nervensystem

Eine Beobachtungsstudie mit Langzeitmessungen der Herzratenvariabilität zeigt eine direkte Verbindung zwischen dem Feinstoffkörper und dem vegetativen Nervensystem. Sobald der Feinstoffkörper mit der eigenen Hand oder der Hand des Therapeuten berührt wird, zeigt sich bereits eine positive Reaktion des vegetativen Nervensystems: Die Herzfrequenz sinkt um bis zu 40%, der Vagusnerv wird sogar stärker aktiviert als im Tiefschlaf. Dies ist besonders bedeutsam, da alle Autoregulations- und Selbstheilungsprozesse nur dann ablaufen können, wenn der Vagusnerv aktiv ist. Neben dem Anstieg dieser parasympathischen Aktivität (HF- und PNN50-Werte) steigen auch die Werte, die mit der mentalen und muskulären Leistungsbereitschaft zusammenhängen (LF- und VLF-Werte), so dass das gesamte System unter höchster Ökonomie hochgefahren wird und durch die Arbeit am feinstofflichen Körper die höchsten Total Power-Werte entstehen, die bei den einzelnen Probanden im gesamten Zeitraum gemessen wurden. Während der Anwendung wurde eine hohe Kohärenz zwischen Herzschlag und Atmung beobachtet. Dadurch können sich alle Körperrhythmen wieder synchronisieren – als Basis für Gesundheit und Wohlbefinden. Der HRV-Experte Dr. Alfred Lohninger, der die Studie begleitete, bezeichnete Subtle Body Balance als „Training für das vegetative Nervensystem“, da durch diese Arbeit ein Idealzustand im Vegetativum entsteht, der von Anwendung zu Anwendung und mit regelmäßigem Einsatz der Übungen immer länger anhält. Galt das vegetative Nervensystem bislang als kaum nachhaltig beeinflussbar, zeigt sich über den Feinstoffkörper eine Möglichkeit, seine Funktionen positiv zu regulieren und die innere Stabilität und Leistungsfähigkeit eines Menschen zu unterstützen.

Auch der Therapeut selbst profitiert

Es ist ein interessanter Nebeneffekt, dass die Anwendung von SBB den gleichen Effekt auf den Therapeuten haben kann wie auf den Patienten. Durch die Demonstration der Übungen sowie durch jede Anwendung kommt der Feinstoffkörper des Therapeuten in die Balance und wird aktiviert – das bringt diese spezielle Arbeitstechnik mit sich. Viele der geschulten Therapeuten berichten, wie sehr SBB ihren beruflichen Alltag positiv verändert hat. Die Belastung durch den Beruf sei deutlich reduziert worden. Bereits wenige Termine in der Woche reichen demnach aus, um die eigenen Kräfte besser verteilen zu können und deutlich resistenter gegen den Stress und die Hektik in Klinik, Reha-Zentrum oder Praxis zu sein. In einer therapeutischen Situation kommt es häufig zum Energieabzug durch den Patienten. Ein gesunder Feinstoffkörper schützt den Therapeuten vor diesem Energieverlust und verhindert, dass einem die Emotionen und der Stress der anderen zu nahekommen. So bleibt auch nach der Arbeit genug Energie für Familie und Freizeit. Man kann bei SBB daher durchaus von Effekten einer „Therapie für den Therapeuten“ sprechen.

Wie genau sich diese Wirkung erklärt, wie der Feinstoffkörper mit unserm Bewusstsein zusammenhängt, welche Rolle er in physischen Prozessen spielt und auf welche Weise das Feinstoffliche bei der Heilung mitwirkt – all das muss noch erforscht werden. Bis eine genauere Messbarkeit des Feinstofflichen gegeben ist, lassen sich diese Effekte erfahrungswissenschaftlich ergründen. Es gibt eine Vielzahl an empirischen Beobachtungen aus der jahrzehntelangen Tätigkeit auf diesem Feld sowie aus den Praxen der Menschen, die zur feinstofflichen Fachkompetenz ausgebildet wurden.

Es ist Zeit, dass das Feinstoffliche des Menschen von der Medizin entdeckt und für eine ganzheitliche Behandlung des Patienten in die klassischen Therapien integriert wird. Dabei reicht es nicht aus, auf alte Quellen zurückzugreifen und sich reines Wissen zum Feinstofflichen anzueignen. Auch technische Geräte können aus unserer Sicht nicht die Aktivität eines Therapeuten ersetzen. Es geht hier um eine Erweiterung der Energie- und Bewusstseinsmedizin, welche die Unterstützung des Feinstoffkörpers durch aktive Bewusstwerdung und den geschulten Umgang mit ihm voraussetzt. Die Einbeziehung der feinstofflichen Wirkmechanismen sowie die dafür notwendige Weiterbildung des medizinischen Personals könnten größere Entwicklungsschritte für uns Menschen bedeuten.

Fazit:
Der Zustand unseres Feinstoffkörpers ist maßgeblich für unser Wohlbefinden. Stress und Erschöpfung sowie die daraus entstehenden körperlichen Folgen lassen sich durch die Bewusstwerdung und Aktivierung des eigenen Feinstoffkörpers mindern. Dieses feinstoffliche Bewusstsein wird möglich durch die haptische Erfahrung in der Anwendung von Subtle Body Balance. Für Therapeuten ist eine entsprechende Weiterbildung empfehlenswert, um die feinstoffliche Gesundheit ihrer Patienten zu fördern.

>>erschienen in CO.med 2/2022, Update 3/2025

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Ronald Göthert, Autor und Entwickler der Göthert-Methode, ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der feinstofflichen Gesundheit. Seine bahnbrechenden Forschungen, sein fundiertes Wissen und seine 25-jährige Praxistätigkeit bilden die Grundlage für Seminare, Feinstofftherapien und die Ausbildungen zum „Coach nach Göthert“ sowie zum Subtle Body Balance-Practitioner für Therapeut:innen.

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Reportage: Mehr Balance in unruhigen Zeiten – Wie die Göthert-Methode unser Wohlbefinden entschlüsselt

Die Reportage von Nicole Renneberg zeigt, wie die Methode Subtle Body Balance von Ronald Göthert das vegetative Nervensystem beispiellos stärkt und Resilienz und innere Balance fördert.

BildIn Zeiten hoher Belastung suchen Menschen vermehrt nach Methoden zur Selbstregulation – sprich: nach Wegen, ihre innere Balance zu finden und mehr Resilienz und emotionale Stärke zu entwickeln. Dabei kann die Göthert-Methode einen wichtigen Beitrag leisten. Der Feinstoffkörper, ein vergessener Teil von uns Menschen, der für unsere Lebenskraft und unser Wohlbefinden sorgt, rückt dabei in den Mittelpunkt.

Aktuelle Reportage blickt hinter die Kulissen

Doch können wir den feinstofflichen Körper um uns herum wirklich spüren, seinen Zustand bewusst positiv beeinflussen und so auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden einwirken? Diesen Fragen möchte Nicole Renneberg, Initiatorin des Online-Portals „Gesundheitslounge“, auf den Grund gehen. In ihrer Reportage besucht sie Ronald Göthert, der seit 30 Jahren zum Feinstoffkörper forscht und publiziert, in seinem Institut in Potsdam. Sie spricht mit Menschen, die durch die Göthert-Methode ihren Feinstoffkörper entdeckt haben und davon stark profitieren. Und sie trifft Dr. Alfred Lohninger, Leiter des Instituts Autonom Health in Wien, der eine wissenschaftliche Studie zur Wirkung der Göthert-Methode durchgeführt hat. Dr. Lohninger berichtet im Interview mit Nicole Renneberg von den überraschenden Ergebnissen seiner Herzratenvariabilitätsmessungen (HRV) und die einzigartige Wirkung der feinstofflichen Arbeit nach der Göthert-Methode auf das vegetative Nervensystem.

Göthert-Methode ist einzigartig in ihrer Wirkung

„Wenn wir verstehen, dass der Feinstoffkörper die Grundlage unseres Wohlempfindens ist und wir durch einfache Übungen dafür sorgen können, dass er in einem guten Zustand bleibt, können wir ganz unabhängig von äußeren Belastungen ein gutes Leben haben“, erklärt Ronald Göthert. Und bietet damit in unruhigen Zeiten einen hocheffektiven Weg der Selbstregulation, wie ihn sich heute viele wünschen.

Die vollständige Reportage finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=nJquKTIweaA
Und den Trailer zur Reportage hier: https://www.youtube.com/watch?v=Jz3aEg3F-O4

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Bei der Arbeit auftanken? Wie Therapeuten durch Subtle Body Balance nach der Göthert-Methode zu Kräften kommen

Durch die Methode können Therapeuten tiefe Regenerationsprozesse beim Patienten unterstützen – und gleichzeitig ihre eigene innere Balance finden.

BildTherapierende sind in ihrem beruflichen Alltag oft besonders gefordert und versuchen, neben der Arbeit für einen guten Ausgleich zu sorgen – bei manchen erzeugt das noch zusätzlichen Stress. Eine neue Methode zeigt einen anderen Weg: Durch die Anwendung von Subtle Body Balance geschieht das Ausbalancieren schon während der Behandlung selbst. Die Arbeit mit dem feinstofflichen Körper fördert das Wohlbefinden von Patienten und Therapeuten gleichermaßen.

Die Vorstellung, der Mensch sei wie ein Akku, der nur ausreichend geladen werden müsse, um wieder voll einsatzfähig zu sein, hält sich hartnäckig. Gerade Menschen in Gesundheitsberufen, die besonders von Erschöpfung und Burn-out betroffen sind, haben oft das Gefühl, zu viel von sich zu geben und über ihre Grenzen zu gehen. Nicht selten suchen sie dann den Fehler bei sich, glauben, mit ihren Kräften und Energien besser haushalten zu müssen.

„Um Erschöpfung nachhaltig vorzubeugen, ist es wichtig, die Ebene zu verstehen, in der die Erschöpfung stattfindet und dort anzusetzen“ sagt Ronald Göthert aus seiner 30-jährigen Forschung und Praxiserfahrung. Der Feinstoffkörper, der unseren physischen Körper durchdringt und umgibt, ist jedoch in der westlichen Welt noch weitgehend unbekannt. Dabei gibt es das Wissen, dass wir Menschen über energetische bzw. feinstoffliche Strukturen verfügen, schon seit Jahrtausenden: In der Yoga-Philosophie ist der körpernahe feinstoffliche Körper als Pranamaya Kosha oder Energiehülle bekannt, denn hier ist unsere Lebensenergie zu finden.

Die Göthert-Methode behandelt diese feineren Schichten des Menschen aber nicht nur als Energiekörper, sondern in ihrer haptisch erfahrbaren, substanziellen Form. Und um eben diese Erfahrbarkeit geht es bei dem neuen Ansatz Subtle Body Balance, der sich in verschiedenste andere Therapien integrieren lässt. Eine 40-minütige Anwendung besteht jeweils aus der Vermittlung von Kenntnissen über das Feinstoffliche, Übungen für den Patienten und einer Anwendung auf der Liege. Ziel ist, dass der Mensch ein (erweitertes) Bewusstsein von seinem Feinstoffkörper bekommt.

Welche tiefgreifende Wirkung diese neue Wahrnehmung auf das Wohlbefinden eines Menschen haben kann, ist immer wieder erstaunlich – und ebenso der positive Effekt der feinstofflichen Arbeit auf die Behandelnden selbst. Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten der verschiedensten Fachrichtungen können mit Subtle Body Balance den Feinstoffkörper des Patienten in ihre Therapie integrieren und gleichzeitig sich selbst helfen, bei Kräften zu bleiben.

Eine Therapie für Therapeuten

Neulich erzählte eine Teilnehmerin der Ausbildung, wie sich ihr Arbeitsalltag durch die Anwendung von Subtle Body Balance geändert habe. Die Physiotherapeutin geht in der Praxis genauso vor, wie sie es gelernt hat: Sie beginnt mit den Anwendungen am Kopf des Patienten. Langsam bewegt sich ihre Hand dann in einem Abstand von etwa 15 Zentimetern zur Körperoberfläche in Richtung der Füße und wieder zurück. Der Feinstoffkörper wird so aktiviert und die innere Balance wiederhergestellt, ohne den Patienten körperlich zu berühren.

Durch ihre Arbeit mit Subtle Body Balance konnte die Physiotherapeutin sowohl bei ihren Patienten positive Veränderungen erzielen, als auch bei sich selbst. Früher, so sagt sie, hätten sich bei ihr spätestens am Nachmittag eines Arbeitstages Erschöpfungssymptome gezeigt. Seit Subtle Body Balance zu ihrem Anwendungsportfolio gehört, sei das anders. Wo früher nach Feierabend oft die Couch rief, hat sie jetzt die Energie für Gespräche mit der Familie oder gemeinsame Unternehmungen.

Wie eine Stimmgabel, die etwas zum Vibrieren bringt

Woran liegt es, dass sich die Anwendung auch auf die Therapierenden so positiv auswirkt? Um zu vermitteln, wie Subtle Body Balance funktioniert, verwendet Ronald Göthert gern das Bild einer Stimmgabel, durch die etwas zum Vibrieren kommt: „Die Anwender senden mit ihrem eigenen Feinstoffkörper Signale. Diese aktivieren und beleben den Feinstoffkörper des Patienten – er spielt quasi eine Melodie, um beim Bild der Stimmgabel zu bleiben. Das kommt wiederum dem Anwender zugute. Nach dieser beidseitigen Aktivierung des Feinstoffkörpers beschreiben sich Patienten sowie Therapeuten als warm umhüllt und geborgen, innerlich stabilisiert und gestärkt.“

Bereits beim Erlernen der Methode sind positive Veränderungen zu beobachten, denn es erfordert eine intensive Beschäftigung und durchlebte Erfahrung mit der Ebene der eigenen Lebensenergie. Während der Ausbildung dürfen sich die Teilnehmer zunächst mit ihrem eigenen feinstofflichen Körper vertraut machen. Nur wenn sie selbst ein erweitertes Bewusstsein davon entwickeln, können sie mit ihrem Feinstoffkörper handlungsfähig werden. Allein die Zuwendung zu ihm geht meist mit einer Erholung und Stabilisierung der eigenen Lebenskräfte einher. Durch die zahlreichen Anwendungen, die die Teilnehmer von lernenden Kollegen erhalten, findet eine Art Grundsanierung des eigenen Energiehaushaltes statt. Auch nach jeder selbst durchgeführten Anwendung wird vom gleichen regenerierenden und ausbalancierenden Effekt berichtet. Die häufige Durchführung der Übungen zur inneren Balance, um diese bestmöglich den Patienten demonstrieren zu können, fördern ebenso die feinstoffliche Gesundheit des Therapeuten.

Die Übungen, die später gemeinsam mit den Patienten durchgeführt werden, sowie die feinstoffliche Arbeit selbst fördern überdies eine gesunde innere Haltung, die die Energieressourcen schont und auch in fordernden Situationen die Balance zu bewahren hilft. Zu dieser Haltung gehören innere Zurückhaltung, feinstoffliche Bewusstheit und Absichtslosigkeit, die für die Durchführung von Subtle Body Balance erforderlich sind. Diese innere Haltung erweist sich auch bei anderen therapeutischen Maßnahmen als förderlich für den Kräftehaushalt. Zudem entwickelt sich durch den bewussten Umgang mit dem feinstofflichen Körper ein Verständnis dafür, wie es in beruflichen Situationen unnötig zu Kraftverlust kommt und wie sich dies im Alltag verhindern lässt.

Erweiterte Wahrnehmung – verbesserte Selbstfürsorge

Wie sowas denn bitte funktionieren solle, wird oft gefragt. In den Gesprächen werden dann meist unser überlastetes Gesundheitssystem und die immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen in Praxen und Kliniken zum Thema. Die Entwicklung ist ohne Frage besorgniserregend. Gerade deswegen ist es so wichtig für den Einzelnen, sich zu fragen, wie es für ihn jenseits aller „Schutzmaßnahmen“ einen Weg zu einem erfüllteren, kraftvolleren Arbeiten geben kann.

Der Zugang zum Thema der feinstofflichen Gesundheit ist häufig einfacher als gedacht, denn das Feinstoffliche ist eine Ebene, die wir alle kennen. Wir weichen beispielsweise zurück, wenn uns eine Person, die uns unangenehm ist, zu nahekommt. Oder wir erleben, dass sich bei bestimmten Situationen etwas in uns zusammenzieht. Wenn wir so empfinden, haben wir es wahrscheinlich mit Reaktionen unseres Feinstoffkörpers zu tun – nur dass wir schon als Kinder gelernt haben, diese Signale zu unterdrücken und zu übergehen. Es handelt sich um feinstoffliche Schmerzempfindungen, die darauf hindeuten, dass uns etwas schadet – ähnlich wie eine Schmerzempfindung im Körper.

Und genau das ist der Punkt: So wie der Körper auf Schmerz regiert, zeigt auch der Feinstoffkörper unmittelbare Abwehrreaktionen, die sich wiederum auf den physischen Körper übertragen. Ein erweitertes Bewusstsein für den Feinstoffkörper führt daher zu einer Sensibilisierung für die eigenen Bedürfnisse und Grenzen. Statt weiter dem Glaubenssatz anzuhängen, da einfach „durchzumüssen“, führt die Wahrnehmung des Feinstoffkörpers zu einem achtsameren Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen und ermöglicht eine wirksamere Selbstfürsorge.

Die tastbare Realität des Feinstoffkörpers

Mit etwas Übung lässt sich der Zustand des Feinstoffkörpers auch haptisch wahrnehmen: Wer seinen Feinstoffkörper regelmäßig ertastet, wird feststellen, dass dieser sich je nach Situation und Tagesform anders anfühlt. Bei angespannten Patienten nimmt die geschulte Hand diese Schicht meist als verdichtet und zusammengezogen wahr, bei erschöpften Menschen als starr oder fest, und bei denjenigen, die sich verletzlich und schutzlos fühlen, als schwaches Feld, das in seiner Struktur wie „ausgefranst“ ist. Nun könnte man meinen, dass der Feinstoffkörper unseren inneren Zustand widerspiegelt, aber es ist vielmehr andersherum: Wir fühlen uns so, WEIL der Feinstoffkörper sich gerade in diesem Zustand befindet. Sind wir feinstofflich in einem schlechten Zustand, kommen uns Stressoren von außen unverhältnismäßig nahe und bringen uns aus dem vielleicht ohnehin fragilen Gleichgewicht.

Das Gute ist, dass der Feinstoffkörper sich durch gezielte Aufmerksamkeit oft binnen Minuten regenerieren kann. Dabei reicht eine mentale Zuwendung nicht aus – entscheidend ist der manuelle Ansatz und die haptische Erfahrung. Bereits während der Übungen, wo der Patient Stück für Stück das Bewusstsein für seinen Feinstoffkörper entwickelt, beginnt sich sein Zustand zu verändern. Dieser Prozess setzt sich dann auf der Liege fort. Was sich beispielsweise als starre und zusammengezogene Schicht an der Hand ertasten ließ, dehnt sich aus und wird durchlässiger und weicher. Die Entspannung im Feinstoffkörper überträgt sich meist sofort auf den physischen Körper.

Ziel ist, dass der Patient nach der Behandlung auch ohne therapeutische Hilfe aktiv werden kann. Sei es, weil der Kopf schmerzt oder der Magen sich meldet oder auch weil es beruflich oder in der Familie Spannungen gibt, die sich vergleichsweise rasch auflösen, wenn feinstoffliche Prozesse ins Geschehen einbezogen werden.

In Kontakt mit der eigenen Kraftquelle

Dass ein jeder dazu in der Lage ist, seinen Feinstoffkörper wahrzunehmen, wenn er entsprechend angeleitet wurde, ist ein wesentlicher Aspekt von Subtle Body Balance. Sobald die Hand vor der Brustmitte etwas registriert, sieht man es den Menschen an: Sie sehen vollständiger aus, klarer, präsenter. Sie kommen wieder in Kontakt mit sich selbst und der eigenen Kraft. Durch die Übungen zur inneren Balance, mit denen jede Anwendung beginnt, werden feinstofflich gesunde innere Haltungen trainiert, die sich in den Alltag integrieren lassen.

Was ist hier mit Haltung gemeint? Die gesunde Körperhaltung ist ein uns bekanntes Thema. Schon als Kind wird man darauf hingewiesen, sich anständig und gerade hinzusetzen, damit man später keinen Buckel bekommt. Die Körperhaltung ist wichtig für den Bewegungsapparat, den Kreislauf oder das Gleichgewicht.

Für gesunde innere Haltungen dagegen wird in unserer Kultur weniger Bewusstsein vermittelt. Dabei sind sie wichtig für die Erhaltung der inneren Balance, den Zugang zu unserer Lebenskraft und den natürlichen Schutz vor Stressoren von außen. Wenn wir uns beispielsweise verbissen auf etwas konzentrieren oder uns ärgern, kippen wir aus der inneren Balance. Wir verschwenden viel Energie nach vorne und verlieren unseren natürlichen Schutzraum sowie den Kontakt zu unseren inneren Kräften. Feinstofflich gesehen gehen viele Menschen daher gekrümmt und buckelig durchs Leben. Der Feinstoffkörper verformt sich auf Dauer und der physische Körper folgt oft nach.

Innere Balance kann trainiert werden

Folgende kleine Übung, die Sie als Leser gleich umsetzen können, kann helfen, die innere Balance zu finden. Sie basiert darauf, dass wir für gewöhnlich auf das fokussiert sind, was vor uns im Sichtfeld ist. Bei der Übung fragt man sich nun: Wie ist es mit den Seiten, sind die auch im Bewusstsein? Und oben oder unten? Wie sieht es mit der Wahrnehmung hinten aus? Würden man es in diesem Moment mitbekommen, wenn jemand hinter einem stünde? Beim Patienten kann man zusehen, wie sie bei diesem Hinweis in die Balance kommen. Bei einem selbst als Therapeut auch, falls man das gerade nötig hat. So kann sich die eigene Schutzhülle stabilisieren, man bleibt „bei sich“, in seiner Mitte und inneren Kraft.

Im Rahmen von Subtle Body Balance trainieren die Therapeuten die Haltung: „Ich gehe als Gast zu den Patienten“ – und damit die notwendige Zurückhaltung und den Respekt, wenn man eine natürliche (auch feinstofflich wahrnehmbare) Grenze überschreitet und einen fremden persönlichen Raum betritt, damit keine Störung und kein Energieaustausch entsteht. Das beginnt schon bei den Übungen, bei denen man sogar den eigenen Feinstoffkörper um Einlass bittet. Dabei merken auch die Behandelnden sofort, wie eine Entspannung eintritt und der Feinstoffkörper sich weitet. So gewinnen sie ein erweitertes Bewusstsein für die Ebene, die ihre Lebenskraft und ihr inneres Wohlbefinden ausmacht. Durch die Vermittlung von Kenntnissen und Erfahrung des eigenen Feinstoffkörpers werden diese Vorteile an den Patienten weitergegeben.

Die Wirksamkeit ist messbar

Die Arbeit mit dem Feinstoffkörper hat einen messbar positiven Effekt auf das vegetative Nervensystem, sowohl beim Patienten als auch beim Therapeuten: Dies belegt eine Studie zur Wirksamkeit von SBB mittels Herzratenvariabilitätsmessungen. Die Langzeitmessungen zeigen, dass bei den Probanden eine Stärkung des gesamten vegetativen Nervensystems festgestellt werden kann. Bereits während der Übungen ist ein positiver Effekt messbar. Während der Arbeit auf der Liege findet eine intensive Erholung und Regenerierung wie im Tiefschlaf statt, obwohl die Patienten wach und ansprechbar bleiben. Die Herzrate senkt sich, der Atem wird tiefer, die respiratorische Sinusarrhythmie setzt immer wieder ein. Die Aktivierung des Parasympathikus zeigt sich über einen starken Anstieg der HF-Werte (High Frequency). Der pNN50-Wert, der als Maß für die Vagus-Aktivität und die generellen Reserven gilt, erhöht sich ebenso während der Anwendung weit über dem Tagesdurchschnitt. Parallel zur Entspannung steigen die Total-Power-Werte an.

Auch bei den Anwendern von Subtle Body Balance finden HRV-Messungen statt, etwa bei der anfangs erwähnten Physiotherapeutin. Die 52-Jährige verfügt laut Messung über einen stabilen Energiehaushalt, eine gute Erholungsfähigkeit und überdurchschnittliche Total-Power-Werte. Erstaunlich ist, dass während des Messzeitraumes ein biologisches Alter von 29 Jahren errechnet wurde [i] – was nicht zu erwarten war bei einer Person, die vor Abschluss der SBB-Ausbildung davon sprach, wegen chronischer Erschöpfung in ihrem Beruf kürzer treten zu wollen. Bei den Therapeuten deuten die Messungen auf eine gesteigerte Erholungsfähigkeit infolge von durchgeführten SBB-Anwendungen hin.

Fallbeispiel eines Ausbildungsteilnehmers

Einen eindrücklichen Beweis für die Wirksamkeit der Methode auf den Therapeuten selbst ist die Fallstudie eines Teilnehmers, der über einem Zeitraum von 3 Monaten, in dem er die Ausbildung absolvierte, wiederholte 24-Stunden HRV-Messungen durchführte. Der 51-jährige Mann litt zu Beginn der Messungen unter chronischem Stress, Erschöpfung und Bluthochdruck. Er hatte sich für die Ausbildung „Subtle Body Balance“ angemeldet, um sie für die therapeutische Arbeit nutzen zu können. Doch wenige Wochen vor Beginn sagte er wegen schlechter Verfassung beinahe ab. Nach dem Hinweis, dass die Ausbildung auch beim Therapeuten meist einen erholsamen Effekt und eine Steigerung der Lebenskräfte bewirke, nahm er schließlich doch Teil. Die Möglichkeit, während der Schulung seinen Gesundheitszustand über den Brustgurtsensor und die HRV-App von Autonom Health zu beobachten, motivierte ihn zusätzlich. Anfangs spiegelten die Daten seinen schlechten Zustand wider: Die Total Power lag 68 Prozent unter der seiner Altersgenossen. Doch schon zwei Monate später, nach der zweiten Präsenzphase der Ausbildung, sind deutliche Änderungen eingetreten: Die Total Power liegt um 56 Prozent über dem Durchschnitt, die Vagus-Aktivität hat sich verdoppelt und das biologische Alter um zehn Jahre reduziert. Die mittlere Herzfrequenz am Tag ist um 12,5 Schläge gesunken – ein klares Zeichen, dass er weniger Stress erlebt, zudem atmet er besser. Die blutdrucksenkenden Mittel konnten laut seiner Aussage auf ein Viertel reduziert werden. Er selbst sagt, er fühle sich wie rundum erneuert und habe trotz der hohen beruflichen Belastung wieder Kraft für Sport und Freizeit. Nach jeder durchgeführten SBB-Anwendung fühle er sich wieder ausbalanciert und für neue Herausforderungen bereit.

Fazit

Erschöpfungsprozesse finden oft auf der feinstofflichen Ebene des Menschen statt. Eine feinstoffliche Bildung ist für Therapeuten daher sehr zu empfehlen. Das Bewusstsein für den eigenen Feinstoffkörper – Ziel der neuen Methode Subtle Body Balance – ermöglicht es, Bedürfnisse zu erkennen, Grenzen zu setzen und eine neue Art der Selbstfürsorge. Geschulte Therapeuten lernen durch die Methode, mit dem Feinstoffkörper zu arbeiten und können dadurch tiefe Erholungs- und Regenerationsprozesse beim Patienten unterstützen. Durch die feinstoffliche Arbeit kommen sie selbst in die Balance sowie in Kontakt mit ihrer eigenen Kraftquelle.

erschienen in CO.med 7/2023

Zum Weiterlesen:
Ronald Göthert: Entdecke deinen Feinstoffkörper – das Praxisbuch für Schutz und Stärkung der Lebensenergie, Lotos Verlag

[i] Messungen und Berechnungen durchgeführt von Autonom Health Herzratenvariabilität, www.autonomhealth.com

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Ronald Göthert, Autor und Entwickler der Göthert-Methode, ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der feinstofflichen Gesundheit. Seine bahnbrechenden Forschungen, sein fundiertes Wissen und seine 25-jährige Praxistätigkeit bilden die Grundlage für Seminare, Feinstofftherapien und die Ausbildungen zum „Coach nach Göthert“ sowie zum Subtle Body Balance-Practitioner für Therapeut:innen.

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