Tag Archives: Wertschöpfung

Uncategorized

Eine erfolgreiche Hightech-Agenda braucht entsprechende Umsetzungsstrukturen

Deutschland setzt auf Hightech, aber ohne funktionierende Transferstrukturen bleibt es bei Ankündigungen. Der BVIZ fordert: Innovationszentren sichtbar einbinden, modernisieren und stärken.

Der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V. (BVIZ) begrüßt die Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) als Bekenntnis zur Wettbewerbsfähigkeit und neuer wirtschaftlicher Dynamik. Bei der Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche betonte die Bundesregierung deutlich, dass Innovation zur politischen Priorität Nummer eins wird. Bundeskanzler Friedrich Merz hob hervor, dass wirtschafts-, sicherheits- und gesellschaftspolitische Herausforderungen heute in der Innovationspolitik zusammenlaufen und Deutschland seine technologische Zukunft aktiv gestalten muss.

Aus Sicht des BVIZ reicht ein politischer Paradigmenwechsel allein jedoch nicht aus. Entscheidend ist, ob Deutschland seine strukturellen Schwächen im Technologietransfer überwindet. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär bekräftigte, dass Forschung notwendig ist, um Innovation in die Praxis zu bringen. Der Verband widerspricht nicht, weist aber darauf hin, dass Deutschland in der Forschung längst international stark ist. Die Schwachstelle liegt in der Überführung innovativer Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte.

„Deutschland scheitert nicht an Ideen, sondern an der Umsetzung. Wenn Innovation oberste Priorität hat, dann müssen diejenigen Akteure gestärkt werden, die aus Forschung Wertschöpfung machen, erklärt Dr. Christina Quensel, Präsidentin des BVIZ.“

Innovationszentren bilden dabei bundesweit die physische und organisatorische Infrastruktur für diesen Schritt: Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen, Skalierung technologieintensiver Start-ups, industrielle Testumgebungen, regulatorische Begleitung, IP-Transfer, Vernetzung mit Kapitalgebern und Kooperationen mit dem Mittelstand und der Industrie. Jährlich entstehen hier Tausende technologieorientierte Unternehmensgründungen und hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Trotzdem findet diese Infrastruktur in der Bundespolitik weiterhin zu wenig Berücksichtigung.
„Innovations- und Gründerzentren sind seit Jahrzehnten die Orte, an denen Forschung, Gründung und Markt zusammenfinden. Genau dieser Transfer entscheidet, ob Deutschland seine Ziele aus der Agenda erreicht“, sagt Peggy Zimmermann, Geschäftsführerin des BVIZ. „Deshalb ist es schwer nachvollziehbar, warum Innovationszentren trotz ihrer nachweisbaren Wirkung in der aktuellen Politik auf Bundesebene weiterhin wenig wahrgenommen werden.“

Aus Sicht des BVIZ braucht die Umsetzung der Hightech-Agenda eine systematische Einbindung der Innovations- und Gründerzentren. Konkret heißt das:
1. Ein bundesweites „German Innovation Infrastructure Program“ zur Modernisierung bestehender Innovationszentren, damit ältere Standorte technologisch, räumlich und digital auf dem Niveau sind, die junge Hightech-Unternehmen heute benötigen.
2. Transferstrukturen und Pilotanlagen stärken, damit Technologien schneller aus dem Labor in die Anwendung kommen.
3. Den Zugang zu industriellen Testumgebungen ermöglichen, um Produkte und Prozesse vor der Markteinführung unter realen Bedingungen zu erproben.
4. Programme zur Skalierung von Deep-Tech-Start-ups ausweiten, damit aus Prototypen industrielle Lösungen werden.

Wenn Deutschland Innovationsführer sein will, reicht es nicht, Forschung zu finanzieren und Schlüsseltechnologien zu definieren. Es braucht handlungsfähige, vernetzte Orte, die die Markteinführung beschleunigen können. Genau das leisten die Innovations- und Gründerzentren im BVIZ seit Jahrzehnten mit großem Erfolg.

Der BVIZ begleitet sehr gerne die politische Umsetzung der HTAD und schlägt vor, dass die Bundesregierung die Transferstrukturen der Innovationszentren künftig deutlicher berücksichtigt, in Programmen, in Förderlogiken und in der politischen Sichtbarkeit.

„Wenn Innovation die oberste Priorität der Bundesregierung ist, dann müssen auch die Orte gestärkt werden, an denen Innovation praktisch entsteht, so Quensel.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

BVIZ e. V.
Peggy Zimmermann
Charlottenstr. 65
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: 0303920-0581
web ..: http://www.innovationszentren.de
email : zimmermann@innovationszentren.de

Der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V. (BVIZ) setzt sich für die Förderung und Unterstützung von Technologie- und Gründerzentren (TGZs) sowie deren Unternehmen ein. Der BVIZ vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene und bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Bis heute wurden in den deutschen Zentren über 50.100 Unternehmen erfolgreich gegründet und 316.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

BVIZ e. V.
Peggy Zimmermann
Charlottenstr. 65
10117 Berlin

fon ..: 030 3920-0581
web ..: http://www.innovationszentren.de
email : zimmermann@innovationszentren.de

Wirtschaft

Nexperia Krise: Aus Corona nichts gelernt – jetzt die Supply Chain absichern

Die aktuelle Entwicklung um Nexperia zeigt mit Wucht, wie verletzlich Lieferketten nach wie vor sind – und zwar nicht nur bei High-End-Chips, sondern ebenso bei „unscheinbaren“ Standardbauteilen.

BildNachdem die Niederlande aus Sicherheitsgründen die Kontrolle über den niederländischen Chiphersteller mit chinesischem Eigentümerkreis übernommen haben und China die Ausfuhr bestimmter Nexperia-Teile untersagt hat, warnt die Automobilindustrie vor Produktionsstopps. Laut Berichten bereiten sich Hersteller sogar auf Kurzarbeit vor; zugleich heißt es, Nexperia könne Lieferungen derzeit nicht verlässlich garantieren. Genau diese Gemengelage – Governance-Eingriffe, Exportverbote, monatelange Requalifizierung – führt zu der akuten Störanfälligkeit, die wir schon in der Pandemie erlebt haben. Aus Corona nichts gelernt? Es fühlt sich leider so an.

Die Fakten sind unbequem: Nexperia liefert keine „KI-Spitzenchips“ wie NVIDIA oder andere bekannte Hersteller, sondern in großen Stückzahlen sogenannte diskrete Halbleiter – elementare Bauteile auch für die Autoindustrie. Entsprechend warnt der deutsche Branchenverband VDA vor Risiken bis hin zu Produktionsausfällen; Hersteller beobachten die Lage und betonen kurzfristige Absicherungen, dennoch bleibt die strukturelle Abhängigkeit ein Problem. Wer heute noch auf eine exklusive Bezugsquelle in Fernost setzt, spielt mit der Produktionssicherheit der eigenen Werke.

Die Abhängigkeit betrifft nicht nur Chips. Auch Leiterplatten-Lieferketten sind global, mehrstufig und damit anfällig. Jede Störung – sei es Politik, Logistik, Zertifizierung oder Compliance – schlägt direkt auf Kosten, Termine und Qualität durch. Wer auf ein reines Offshore-Setup vertraut und keine Second Source pflegt, verliert Reaktionsgeschwindigkeit und vor allem Zuverlässigkeit. Genau deshalb setzen wir als PRECOPLAT seit jeher auf „Made in Germany“: kurze Wege, gesicherte Daten, schnelle Reaktion – und die Möglichkeit, Kapazitäten planbar hochzufahren.
Andreas BRÜGGEN, Geschäftsführer Precoplat: „Made in Germany heißt bei uns: kurze Wege, gesicherte Daten und schnelle Reaktion – mit der Option, Kapazitäten planbar hochzufahren, wenn es darauf ankommt.“

„Aber lokale Beschaffung ist doch zu teurer …?“ – Ein Rechenbeispiel:
Nehmen wir eine einfache, illustrative Rechnung für eine MidClass-Leiterplatte:
o 100 % Asien: 8,00 EUR je Stück.
o 10 % der Menge als zweite Quelle bei PRECOPLAT: 12,00 EUR je Stück.

Gemischter Stückpreis:
90 % × 8,00 EUR = 7,20 EUR
10 % × 12,00 EUR = 1,20 EUR
Summe = 8,40 EUR.

Das sind +0,40 EUR pro Stück bzw. +5 % gegenüber reinem Offshore-Bezug. Bei 1.000 Stück wären das 400 EUR Mehrkosten – im Austausch für eine belastbare Second Source, kürzere Reaktionszeiten und die Option, bei Störungen sofort auf Deutschland hoch zu skalieren. Genau diese 10 % reichen bei PRECOPLAT bereits aus, um Qualifizierung, Datenstände und Prozesse „warm“ zu halten – und im Ernstfall ohne Zeitverlust die Menge hochzufahren.

Nachhaltigkeit & Risiko: Ein doppeltes Argument für Europa
Neben der Risikovorsorge sprechen ökologische Gründe für europäische Leiterplatten: strengere Umwelt- und Arbeitsstandards, kürzere Transportwege, geringere Emissionen und nachvollziehbare Prozessketten. Einige Unternehmen wie Wurm GmbH & Co. KG Elektronische Systeme, haben dies auch bereits erkannt und haben ihre Entscheidung für europäische PCB öffentlich mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz und Wasserschutz begründet – ein Weg, der nicht nur richtig, sondern in unserer geopolitisch angespannten Zeit auch klug. (Quelle)

Unser Angebot:
o Transparenz: Klarheit über Fertigungsstatus, Losgrößen und Liefertermine – ohne Zeitzonen- und Sprachbarrieren.
o Zuverlässigkeit: Stabil planbare Lieferketten statt Ad-hoc-Feuerwehr.
o Reaktionsgeschwindigkeit und Skalierbarkeit: Wenn bereits ein Teil Ihrer Serie bei uns läuft, können wir Kapazitäten kurzfristig erweitern – mit bestehenden Werkzeugdaten, identischer Fertigungsdokumentation und geprüfter Qualität.

Aus unserer Sicht ist die Botschaft der Nexperia Krise eindeutig: Sichern Sie Ihre Lieferketten ab. Legen Sie sich eine Second Source in Europa/Deutschland zu – nicht „irgendwann“, sondern jetzt. So schützen Sie Ihre Produktion, mindern geopolitische Risiken und leisten zugleich einen Beitrag zur industriellen Wertschöpfung hier vor Ort.

Mehr zu unserem Ansatz „Made in Germany“ finden Sie auf unseren Seiten unter:

https://www.precoplat.de/made-in-germany/

https://www.precoplat.de/weshalb-leiterplatten-made-in-germany/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Precoplat Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH
Herr Andreas Brüggen
Oberdießemer Straße 15
47805 Krefeld
Deutschland

fon ..: 021518251
web ..: https://www.precoplat.de/
email : info@precoplat.de

Das Familienunternehmen PRECOPLAT wird in der zweiten Generation von den Geschwistern Andreas BRÜGGEN und Katharina VÖLKER geführt und produziert hochautomatisiert und in allen Seriengrößen – unbestückte ein- und doppelseitige Leiterplatten, Multilayer bis zu 24 Lagen und semiflexible Platinen auf dem auf 25.000 qm angewachsenen Produktionsstandort in NRW.

Die Geschichte von PRECOPLAT beginnt in den frühen 1970er-Jahren im Keller eines Nachtclubs: Inspiriert vom Film „Saturday Night Fever“ wollte der Gastronom Manfred VÖLKER mit einem aufwendigen Licht- und Sounddesign auf den Zug moderner Diskothekenausstattungen aufspringen. Um Kosten zu sparen entwickelte VÖLKER zusammen mit einigen Elektronikstudenten; die aufgrund exzessiven Feierns bei ihm „in der Kreide“ standen, Schaltungen auf Basis kupferbeschichteter Pertinaxplatten. Von der jahrelangen Gastronomie ermüdet, aber an dieser Technik brennend interessiert, sah VÖLKER die kommerziellen Perspektiven der Leiterplatte und gründete 1977 die PRECOPLAT Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH in Krefeld.

Bis heute erfolgt – von der Arbeitsvorbereitung bis zur elektrischen Endprüfung – der gesamte Herstellungsprozess unter einem Dach. Vom einstigen „Kellerkind“ entwickelte sich die PRECOPLAT so zu einem hochmodernen mittelständischen Unternehmen mit derzeitig etwa 75 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zwölf Millionen Euro. Weitere Informationen zu PRECOPLAT sind im Netz unter precoplat.de zu finden.

Pressekontakt:

Precoplat Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH
Herr Hans Tenberg
Oberdießemer Straße 15
Krefeld 47805

fon ..: 02151825327
email : marketing@precoplat.de

Uncategorized

Roadmap für den nachhaltigen Erfolg in der Ferienhotellerie durch Revenue Management

Pragmatisch und effektiv: So können kleine und mittelgroße Hotels Revenue Management erfolgreich implementieren – Expertin Bianca Spalteholz zeigt in sechs Schritten auf, wie es funktionieren kann.

BildDie Hotels sind gefragt, ihre Ressourcen optimaler zu nutzen, um im zunehmend wettbewerbsintensiven Leisure-Markt langfristig bestehen zu können. Doch wie kann Revenue Management in einem Hotel ohne großen Aufwand sowie mit überschaubarem Risiko eingeführt werden? Mit Hilfe einer praxisorientierten Roadmap, die in sechs Phasen unterteilt ist, lässt sich dieser Prozess strukturiert und zielgerichtet gestalten.
„Revenue Management hat längst Einzug in die Ferienhotellerie gehalten und bietet mit einem klar strukturierten Prozess enorme Umsatzpotenziale. Dabei ist es entscheidend, alle Phasen konsequent umzusetzen – von der Analyse bis zur sukzessiven Optimierung. Mit Dynamic Pricing alleine ist es allerdings nicht getan, wenn die Dynamik im Kopf nicht passiert. Für den Erfolg ist entscheidend, dass Hotels kontinuierlich Lern- und Anpassungsbereitschaft zeigen. Revenue Management sollte als fortlaufender Prozess betrachtet werden, der täglich modifiziert und optimiert wird bis hin zur Entscheidung für eine Revenue Management-Software“, erklärt Bianca Spalteholz, Inhaberin von Spalteholz Hotelkompetenz.

Die Expertin empfiehlt folgende Herangehensweise in sechs Phasen:

Phase 1: Vorbereitung & Analyse – Die Grundlagen schaffen
In den ersten zwei Monaten erfolgt eine gründliche Ist-Analyse zur Situation in der Logis: Belegung, Durchschnittspreis (ADR), RevPAR und zur Präsenz in Vertriebskanälen. Grundlegende Veränderungen – vom pro Person Preis hin zum Zimmerpreis – werden entschieden. Zudem werden das Buchungsverhalten sowie die Mitbewerberlandschaft analysiert. Ziel ist es, die Datenqualität sowie eingesetzte Systeme wie PMS, WBE/IBE und Channel Manager zu überprüfen und ggf. zu optimieren. Preisstruktur – BFR/BAR, Sonderpreise, Buchungs- und Stornobedingungen – werden erarbeitet und festgelegt.

Phase 2: Strategie & Ziele definieren – Erfolgreiche Ziele und klare Vorgaben
In den Monaten zwei bis drei werden konkrete Umsatz- und Profitziele je Segment festgelegt. Die Preisstrategie wird definiert und der Vertriebsmix optimiert, um Direktbuchungen zu fördern. Eine Forecasting-Logik aus Pick-up, Booking Pace und LOS sowie ein KPI-Set (RevPAR, TRevPAR, GOPPAR etc.) werden je nach Bedarf implementiert.

Phase 3: Technische & organisatorische Einrichtung – Die Grundlage für eine strukturierte Umsetzung
In den Monaten drei bis fünf werden die nötigen Systeme und Strukturen für Revenue Management geschaffen, z.B. die Auswahl eines Revenue Management Systems (RMS) und die Optimierung der Schnittstellen (PMS <-> Channel Manager <-> RMS). Die Verantwortung für Revenue Management wird festgelegt und regelmäßige Meetings eingeführt.

Phase 4: Schulung & Kulturaufbau – Wissenstransfer für nachhaltigen Erfolg
Ab Monat vier erfolgen gezielte Schulungen des Teams (Front Office, Reservierung, Verkauf und Marketing) zu Revenue Management, Pricing und Forecasting. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Schulung zu messbaren Erfolgssignalen und KPIs gelegt, um das Verständnis und die Akzeptanz hierfür zu fördern.

Phase 5: Umsetzung & Steuerung – Aktives Leben des Revenue Management
Fortlaufend und besonders intensiv erfolgt ab Monat vier die tägliche oder regelmäßige Steuerung der Nachfrage. Für Preisupdates werden die eingeführten Reports genutzt, um Belegung und Preisgestaltung zu optimieren. Kanäle und Kontingente werden aktiv gesteuert und Events sowie Sonderaktionen preistechnisch abgebildet.

Phase 6: Optimierung & Weiterentwicklung – Kontinuierliche Anpassung und Wachstum
In der letzten Phase wird Revenue Management kontinuierlich optimiert und mit Marketing, Website-Auftritt und Online-Marketing kombiniert. Ergebnisse werden regelmäßig mit KPIs und Benchmarking-Tools überprüft. Die Segment- und Kanalmischung wird angepasst und Total Revenue Management (F&B, Spa, MICE) sowie Automatisierung werden schrittweise eingeführt, um die Effizienz weiter zu steigern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Spalteholz Hotelkompetenz GmbH & Co. KG
Frau Bianca Spalteholz
Schneckenhofstrasse 19
60596 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: +49 69 96237540
web ..: https://spalteholz.com
email : kontakt@spalteholz.com

Seit rund 30 Jahren agiert Gründerin und Revenue Management-Expertin Bianca Spalteholz als Hotelberatung für Hotelvertrieb und Online-Marketing in der D A CH-Region. Das Angebot reicht dabei vom etablierten Revenue Management, über klassischen Verkauf und Marketing bis zum Content Management für eine verkaufsfördernde Kommunikation mit Gästen. Angefangen von der Website bis hin zur Datenqualität in den Online Travel Agencies (OTA) und anderen Vertriebsplattformen sorgt Spalteholz Hotelkompetenz für die „Datenhygiene“ im Netz. Als individueller Service-Dienstleister plant und organisiert Bianca Spalteholz mit ihrem Team für Hotelbetriebe maßgeschneiderte Hotelberatung, Team-Coachings, Seminare, offene Info-Tage und Workshops für die Teams. Dabei bündelt das Unternehmen die klassischen Marketinginstrumente zu Preisstrukturen mit einem Preismix, der zu den entsprechenden Kunden und Gästen der Hotels passt. Mit der Einführung von wirksamen Kontrollmechanismen sorgt Spalteholz Hotelkompetenz dabei für einen kontinuierlichen Umsatz-Erfolg.

Pressekontakt:

Wolf.Communication by Wolf-Thomas Karl
Herr Wolf-Thomas Karl
Schulhausstrasse 3
8306 Brüttisellen

fon ..: 0041764985993
web ..: http://www.wolfthomaskarl.com
email : mail@wolfthomaskarl.com

Uncategorized

Wertschöpfungskette neu gedacht – wie Revenue Management die Hotellerie nachhaltig transformieren kann

Bianca Spalteholz: Erfolgreiche Hoteliers sind Arbeitgeber, Wirtschaftsmotor, Kulturvermittler, Umweltschützer, Geschichtenerzähler. Damit haben sie Einfluss auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft.

BildIm Rahmen ihrer Tätigkeit mit zahlreichen Hoteliers durfte die Fachbuchautorin sich immer wieder mit bestimmten Fragestellungen auseinandersetzen. Dazu gehören beispielsweise die Themen Erfolg, Wertschätzung, Auslastung, Umsatz pro verkauftem Zimmer oder auch tiefer gehende Fragen auf soziologischer Ebene. Für Bianca Spalteholz ist jedoch klar: Wer als Hotelier langfristig bestehen will, sollte seinen eigenen Beitrag zur gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wertschöpfung kennen und somit aktiv gestalten.

Sie ist überzeugt, dass ein erfolgreicher Hotelbetrieb für mehr als nur Umsatz und Ertrag sorgt: „Die besten Hotels sind jene, die über den wirtschaftlichen Erfolg hinaus echten Mehrwert für Menschen und ihre Umgebung schaffen“, so Bianca Spalteholz. „Wer den eigenen Platz in der Welt versteht und seine betriebliche Wertschöpfung mit jener der Gesellschaft verbindet, kann gezielt an den entscheidenden Stellschrauben drehen – sei es durch nachhaltige Konzepte, innovative Geschäftsmodelle oder emotionale Gästeerlebnisse.“

Mit der Verbreitung von Revenue Management ist der wirtschaftliche Erfolg zwar stärker in den Fokus gerückt, doch wahre Exzellenz entsteht laut der Revenue Management-Expertin durch die Verbindung von ökonomischer Leistung mit Werten, die auch für kommende Generationen zählen: Gastlichkeit, Nachhaltigkeit, Identifikation. Hotels, die Gäste lediglich als Mittel zur Kostendeckung betrachten, würden dabei ihr eigenes Potenzial verkennen.
Zusammengefasst ist in vier grundsätzliche Merkmale bei dem Betreiben eines Hotels zu unterscheiden:

1. Wirtschaftliche Wertschöpfung: Mehr als Umsatz
Hotels sind wichtige Wirtschaftsfaktoren. Sie schaffen Arbeitsplätze: direkt im Betrieb und indirekt über Zulieferer wie Landwirte, Wäschereien oder Event-Partner. Lokale Kooperationen stärken die Region – ebenso wie Steuereinnahmen. Wer diesen Hebel erkennt, baut gezielt Netzwerke auf, optimiert seine Umsatzstrategie und sichert die Zukunft seines Standorts. Gemeinwohl-orientierte Betriebe zeigen bereits heute, wie erfolgreich das sein kann.

2. Gesellschaftliche Wertschöpfung: Gastfreundschaft mit Haltung
Hotels sind Orte der Begegnung – sie verbinden Kulturen, schaffen sozialen Mehrwert und fördern Initiativen in Bildung, Inklusion oder Gemeinwesen. CSR ist längst kein Nice-to-have mehr: Immer mehr Gäste erwarten Haltung und Engagement – und belohnen es mit Loyalität.

3. Ökologische Wertschöpfung: Nachhaltigkeit rechnet sich
Der Ressourcenverbrauch in Hotels ist hoch – doch genau hier liegt Potenzial. Wer auf regionale Produkte, erneuerbare Energie oder Zero-Waste setzt, senkt Emissionen und Kosten. Umweltbewusste Gäste und Mitarbeitende entscheiden sich gezielt für nachhaltige Betriebe – ein echter Wettbewerbsvorteil mit Zukunft.

4. Emotionale Wertschöpfung: Erinnerungen statt nur Betten
Hotels, die Erlebnisse schaffen, binden Gäste emotional. Ob durch außergewöhnliche Architektur, persönliche Geschichten oder familiäre Führung – wer Emotionen weckt, sorgt für Wiederkehr und Weiterempfehlung. Die Story ist der wahre USP.

Hoteliers, die ihre Rolle ganzheitlich verstehen, treffen bessere Entscheidungen – für ihre Gäste, ihre Mitarbeitenden, die Region und die Umwelt. So entsteht nicht nur wirtschaftlicher Erfolg, sondern ein nachhaltiges, sinnstiftendes Geschäftsmodell. „Es geht nicht mehr ausschließlich darum, was ein Hotel erwirtschaftet, sondern was es bewirkt“, fügt Bianca Spalteholz hinzu. „Und genau darin liegt die wahre Zukunftsfähigkeit unserer Branche.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Spalteholz Hotelkompetenz GmbH & Co. KG
Frau Bianca Spalteholz
Schneckenhofstrasse 19
60596 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: +49 69 96237540
web ..: https://spalteholz.com
email : kontakt@spalteholz.com

Seit rund 30 Jahren agiert Gründerin und Revenue Management-Expertin Bianca Spalteholz als Hotelberatung für Hotelvertrieb und Online-Marketing in der D A CH-Region. Das Angebot reicht dabei vom etablierten Revenue Management, über klassischen Verkauf und Marketing bis zum Content Management für eine verkaufsfördernde Kommunikation mit Gästen. Angefangen von der Website bis hin zur Datenqualität in den Online Travel Agencies (OTA) und anderen Portalen und Plattformen sorgt Spalteholz Hotelkompetenz für die „Datenhygiene“ von Hotels. Als individueller Service-Dienstleister plant und organisiert Bianca Spalteholz mit ihrem Team für Hotelbetriebe maßgeschneiderte Hotelberatung, Team-Coachings, Seminare, offene Info-Tage und Workshops für die Teams. Dabei bündelt das Unternehmen die klassischen Marketinginstrumente zu Preisstrukturen mit einem Preismix, der zu den entsprechenden Kunden und Gästen der Hotels passt. Mit der Einführung von wirksamen Kontrollmechanismen sorgt Spalteholz Hotelkompetenz dabei für einen kontinuierlichen Umsatz-Erfolg.

Pressekontakt:

Wolf.Communication by Wolf-Thomas Karl
Herr Wolf-Thomas Karl
Schulhausstrasse 3
8306 Brüttisellen

fon ..: 0041764985993
web ..: http://www.wolfthomaskarl.com
email : mail@wolfthomaskarl.com

Uncategorized

Veranstaltung: Circular Economy in der Region voranbringen

Ergebnisse und Perspektiven des Prosperkollegs

BildDas Prosperkolleg blickt auf mehr als vier spannende Jahre praxisnaher Transformationsforschung zurück. Die am 30. November in der Lohnhalle in Bottrop präsentierten Ergebnisse zeigen, wie eine effektive Unterstützung von Unternehmen bei den ersten Schritten in Richtung einer Circular Economy gelingen kann.

Dabei geht es um konkrete Herangehensweisen, Werkzeuge und Konzepte für die Veränderung von Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen. Damit können Stoffkreisläufe geschlossen, Materialwerte erhalten und die Abhängigkeit der Unternehmen von Primärrohstoffen reduziert werden. Diese Hilfen wurden mit Unternehmen der Emscher-Lippe-Region und darüber hinaus in NRW vor Ort erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Auch konnte ein Qualifizierungskonzept für Beraterinnen und Berater entwickelt und getestet werden, das breite Verwendung in der Praxis finden kann. Und schließlich zeigt die Akkuschrauber-Story des Circular Digital Economy Lab mit KI-gestützten Objekterkennungsmöglichkeiten und robotisierten Verfahren, wie die im Elektroschrott steckenden Werte erhalten werden können.

Gelungene Transformationsarbeit mit über 800 Unternehmen

Von Juni 2019 bis heute konnten über 800 Unternehmen, hauptsächlich mittelständische Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, für die zirkuläre Wertschöpfung sensibilisiert, geschult und vernetzt werden. In knapp 50 strukturierten Impulsgesprächen wurden erste Schritte in den Unternehmen auf dem Weg zu einer umfassenden Kreislaufwirtschaft aufgezeigt. Mit Hilfe einer Circularity Matrix wurden konkrete zirkuläre Potenziale und Handlungsansätze identifiziert. Eine persönliche Ansprache und das Verständnis für die individuellen Herausforderungen des jeweiligen Unternehmens waren dabei entscheidend.

Train-the-Trainer-Programm und Forschungsnetzwerk #CEresearch.NRW

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind beim Übergang in eine Circular Economy oftmals auf externe Unterstützung angewiesen. Damit Beraterinnen und Berater diese leisten können und von der Nachfrage im Beratungsfeld Circular Economy profitieren, hat das Prosperkolleg ein Train-the-Trainer-Konzept entwickelt. Die erfolgreiche Erprobung und Evaluation dieses Konzepts hat gezeigt, wie es Beraterinnen und Beratern ermöglicht werden kann, zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Circular-Economy-Transformation in KMUs zu werden. Zur weitergehenden Qualifizierung haben sich Forschende des virtuellen Forschungsnetzwerks #CEresearch.NRW und weitere Interessierte monatlich in mehr als 30 Web-Seminaren zu aktuellen Forschungsergebnissen der Circular Economy ausgetauscht.

Die Akkuschrauber-Story des Circular Digital Economy Lab (CDEL)

Als Entwicklungs- und Demonstrationslabor hat das CDEL technisch-wirtschaftliche Lösungsansätze zur zirkulären Wertschöpfung für Fragestellungen und Bedarfe der mittelständischen Wirtschaft erforscht, beispielsweise für das Elektroschrott-Recycling. Herzstück des Labors ist eine modulare, vernetzte und digitalisierte Demontage- und Verwertungslinie, die Altprodukte automatisch erkennt, optimal zerlegt und in Reststoffe trennt. Diese Erkenntnisse fließen in ein verbessertes Produktdesign ein.

Transdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel einer erfolgreichen Transformation

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Prosperkollegs war und ist die enge Zusammenarbeit von interdisziplinärer Wissenschaft, Wirtschaftsförderung, Effizienz-Agentur NRW und Praxis. Ein Highlight war die Ausrichtung des internationalen Fachkongresses „Circular Economy Hotspot NRW“ im Jahr 2022, welchen die Stadt Bottrop mit maßgeblicher Unterstützung des Prosperkollegs und des NRW-Wirtschaftsministeriums für über 400 Besucherinnen und Besucher ausrichtete. Perspektiven für den weiteren Transformationsprozess auch nach Auslaufen des Projektes Prosperkolleg Ende März 2024 wurden bereits intensiv erarbeitet.

„Circular Economy in der Region voranbringen“ am 30. November 2023 in Bottrop

Die Ergebnisse und Perspektiven des Prosperkollegs werden auf der Veranstaltung „Circular Economy in der Region voranbringen“ am 30. November in der Lohnhalle in Bottrop präsentiert. Das NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltung als Projektförderer; Ministerin Mona Neubaur wird ein Grußwort sprechen. Gemeinsam mit vielen Weggefährten will das Team des Prosperkollegs das Erreichte feiern und Perspektiven zur Weiterführung der Transformationsarbeit diskutieren. Dazu erwarten Sie Impulsvorträge, Praxisbeispiele und Podiumsrunden. Ein „Get together“ im Anschluss bietet Gelegenheit für weitere Gespräche.

Für weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung besuchen Sie die Website des Prosperkollegs unter: https://www.prosperkolleg.de/htevent/prosperkolleg-abschlussveranstaltung

Wir freuen uns über eine Berichterstattung und einen Besuch der Veranstaltung. Bitte geben Sie bis zum 28.11.2023 Bescheid, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Projekt Prosperkolleg – Hochschule Ruhr West / Campus Bottrop
Herr Sabine Büttner
Lützowstraße 5
46236 Bottrop
Deutschland

fon ..: –
web ..: https://prosperkolleg.com/
email : info@prosperkolleg.ruhr

Über das Properkolleg:
Das vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE.NRW) geförderte Projekt „Prosperkolleg – Transformation zur zirkulären Wertschöpfung und Roll-out in die Praxis“ hat noch bis Ende März 2024 die Aufgabe, die Transformation hin zur zirkulären Wertschöpfung in der Region zu erforschen und parallel zur Umsetzung anzuregen. Für das Projekt haben sich die Hochschule Ruhr West, das regionale Wirtschaftsförderer-Netzwerk WiN Emscher-Lippe GmbH, die Wirtschaftsförderung der Stadt Bottrop, die Effizienz-Agentur NRW und der Verein Prosperkolleg e. V. zusammengeschlossen, damit gemeinsam mit Unternehmen in der Region Produktentwicklungen und innovativen Geschäftsmodellen einer zirkulären Wertschöpfung der Weg geebnet werden kann. So werden Synergieeffekte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen geschaffen.

Pressekontakt:

Projekt Prosperkolleg – Hochschule Ruhr West / Campus Bottrop
Herr Sabine Büttner
Lützowstraße 5
46236 Bottrop

fon ..: –
web ..: https://prosperkolleg.com/
email : info@prosperkolleg.ruhr