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Wirtschaft

Gemeinsam stark: Händlerbund und BVOH stärken mit klarer Rollenverteilung die Stimme der KMU-Onlinehändler

Händlerbund und BVOH schärfen ihre Rollen: Gemeinsam setzen sie sich für weniger Bürokratie, faireren Wettbewerb und eine starke Zukunft kleiner und mittelständischer Onlinehändler ein.

BildLeipzig/Dresden, 08.07.2026 – Der Händlerbund und der Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) schärfen ihre Rollenverteilung im Interesse kleiner und mittelständischer Onlinehändler.

Im Mittelpunkt steht das Ziel, den KMU-Onlinehandel zu stärken, bürokratische Detailregulierung abzubauen und fairere Wettbewerbsbedingungen zu schaffen, damit kleine und mittelständische Händler gegenüber finanzstarken Marktteilnehmern nicht weiter ins Hintertreffen geraten.

Der deutsche Onlinehandel wird seit Jahren auf rechtliche Perfektion getrimmt: Jede falsche Formulierung, jeder fehlende Hinweis, jede ungenaue Produktinformation kann teure Abmahnungen und Gerichtsverfahren auslösen. Dieses System ist in Europa in dieser Form nahezu einmalig. Ohne spezialisierte Dienstleister, die rechtliche Änderungen aufbereiten und in die Praxis übersetzen, ist Onlinehandel in Deutschland für viele Unternehmen kaum noch beherrschbar.

Preisdruck und Aufwand steigen

Während sich deutsche Onlinehändler mit immer neuen Informationspflichten, komplexen Formulierungsanforderungen, Plattformvorgaben, Produktsicherheitsvorschriften und Abmahnrisiken auseinandersetzen müssen, gelangen Millionen von Waren und Paketen auf den europäischen Markt, bei denen die Einhaltung grundlegender Verbraucher-, Produkt- und Wettbewerbsregeln häufig zweifelhaft ist.

Die Folgen sind spürbar: Die Margen sinken seit Jahren, große Plattformen prägen den Preisdruck, während der Aufwand für Rechtssicherheit, Compliance und Dokumentation immer weiter steigt. Immer mehr KMU-Onlinehändler sehen sich gezwungen, Geschäftsbereiche aufzugeben oder den Handel ganz einzustellen.

„Der deutsche Mittelstand braucht endlich spürbare Entlastung und verlässliche politische Rahmenbedingungen“, erklärt Tim Arlt vom Händlerbund. Heidi Kneller-Gronen vom BVOH ergänzt: „Nur so können kleine und mittelständische Onlinehändler dauerhaft fair und wirtschaftlich tragfähig arbeiten.“

Probleme aus der Händlerpraxis sichtbar machen

Beide Organisationen bleiben rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch unabhängig. Die Rollen sind klar getrennt: Der Händlerbund bleibt Dienstleister für Onlinehändler. Er fokussiert sich noch stärker auf Rechtsberatung, rechtssichere Onlineauftritte, Compliance-Lösungen und praktische Unterstützung im digitalen Handel. Seine Stärke liegt in den unmittelbaren Einblicken in konkrete Umsetzungsprobleme der Händlerpraxis.

Der BVOH bleibt der unabhängige politische Interessenvertreter des KMU-Onlinehandels. Er greift Probleme aus der Händlerpraxis auf und bringt sie gegenüber Politik, Behörden und Plattformen zur Sprache, um die Händlerrechte zu stärken.

Die fachliche Abstimmung zwischen Händlerbund und BVOH soll dazu beitragen, Probleme aus der täglichen Händlerpraxis früher zu erkennen, strukturiert aufzubereiten und politisch sichtbar zu machen, um so dem KMU-Handel eine starke Stimme zu geben.

Über den Händlerbund

Der Händlerbund macht Online-Shops rechtssicher: mit spezialisierter Rechtsberatung, aktuellen Rechtstexten und Unterstützung im Abmahnfall. Damit Händler sich auf ihr Geschäft konzentrieren können, während die rechtlichen Anforderungen verlässlich im Griff bleiben.

Über den BVOH

Der Bundesverband Onlinehandel e.V. vertritt seit 20 Jahren die Interessen von Onlinehändlern gegenüber Politik, Behörden, Plattformen und Öffentlichkeit. Der Verband setzt sich insbesondere für faire Wettbewerbsbedingungen, praxistaugliche Regulierung und eine starke Stimme kleiner und mittelständischer Onlinehändler gegenüber den Plattformen ein. Er hat als einzige Organisation in Deutschland die Klagebefugnis gem. § 14 P2B-Verordnung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Händlerbund
Ariane Nölte
Artrium/Kohlgartenstraße 11-13
04315 Leipzig
Deutschland

fon ..: 0341926590
web ..: https://www.haendlerbund.de/
email : presse@haendlerbund.de

Über den Händlerbund
Recht im E-Commerce kann kompliziert sein – muss es aber nicht bleiben. Der Händlerbund macht Online-Shops rechtssicher: mit spezialisierter Rechtsberatung, aktuellen Rechtstexten und Unterstützung im Abmahnfall. Damit Händler sich auf ihr Geschäft konzentrieren können, während die rechtlichen Anforderungen verlässlich im Griff bleiben.

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Wirtschaft

Erwartungsmanagement in der Nachfolge: Warum viele Übergaben an ungeklärten Rollen scheitern

Zum Risiko wird die Übergabe dort, wo Übergebende und Übernehmende mit unterschiedlichen Erwartungen, unklaren Verantwortlichkeiten und widersprüchlichen Bildern in denselben Prozess gehen.

BildDie Übergabe eines Unternehmens zählt zu den sensibelsten Entscheidungen im Mittelstand. Bis Ende 2029 wollen in Deutschland rund 545.000 mittelständische Unternehmen eine Nachfolgeregelung finden. Gleichzeitig steigt der Druck auf die Betriebe, weil 57 Prozent der mittelständischen Unternehmerschaft bereits 55 Jahre oder älter sind. Zwar bevorzugen weiterhin 55 Prozent der Unternehmer eine familieninterne Lösung, doch 42 Prozent ziehen einen externen Verkauf in Betracht. Auch unternehmensinterne Modelle wie Employee Buy Out und Management Buy Out gewinnen mit 28 beziehungsweise 24 Prozent deutlich an Bedeutung.

Trotz dieser Optionen geraten viele Übergaben ins Stocken. Der Grund liegt häufig tiefer als in Finanzierung, Kaufpreis oder Vertragsgestaltung. Kritisch wird es dort, wo Erwartungen unausgesprochen bleiben. Übergebende verbinden mit der Nachfolge oft Kontinuität, Loyalität und den Erhalt des Lebenswerks. Übernehmende erwarten Freiraum, Verantwortung und die Möglichkeit, eigene Akzente zu setzen. Mitarbeitende wünschen sich Orientierung, klare Zuständigkeiten und Verlässlichkeit. Treffen diese Bilder ungeklärt aufeinander, entstehen Reibung, Unsicherheit und Loyalitätskonflikte.

„Die Frage ist selten nur, wer übernehmen will“, sagt Wichard von Alvensleben, Geschäftsführer der WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG. „Entscheidend ist, wer welche Rolle erwartet, wer ab welchem Zeitpunkt tatsächlich entscheidet und ob diese Erwartungen offen auf dem Tisch liegen. Genau daran scheitern viele Übergaben früher, als den Beteiligten bewusst ist.“

Besonders sichtbar wird das bei familieninternen Lösungen. Nähe, Vertrauen und ein tiefes Verständnis für Kultur und Geschichte des Unternehmens können eine starke Basis sein. Gleichzeitig steigt das Konfliktpotenzial, wenn familiäre Bindung und unternehmerische Verantwortung ineinander greifen. Erwartungen an Loyalität, Rücksicht und Kontinuität bleiben häufig unausgesprochen. Die Folge ist, dass Verantwortung formal übertragen wird, Führung im Alltag jedoch unklar bleibt.

Externe Nachfolgelösungen bringen andere Stärken mit. Neue Perspektiven, professionelle Distanz und eine größere Nüchternheit in der Rollenklärung können Unternehmen helfen, den Übergang sauberer zu gestalten. Gleichzeitig brauchen externe Nachfolger Zeit, um Vertrauen aufzubauen, die Kultur zu verstehen und Akzeptanz im Team zu gewinnen. Auch hier entscheidet am Ende die Qualität der Vorbereitung.

„Erwartungsmanagement klingt weich, ist in Wahrheit aber ein harter Erfolgsfaktor“, ergänzt André Glaser, Prokurist bei WIRTSCHAFTSWUNDER. „Wer Rollen, Verantwortlichkeiten und Übergabepunkte nicht früh klärt, produziert Unsicherheit im Unternehmen. Das trifft Familie, Führungsteam und Nachfolger gleichermaßen.“

Aus Sicht von WIRTSCHAFTSWUNDER ist Nachfolge daher vor allem Führungsarbeit. Im Zentrum stehen Fragen wie diese: Welche Rolle behält der Altinhaber nach der Übergabe noch tatsächlich. Welche Freiräume braucht die nachfolgende Person. Welche Entscheidungen müssen ab welchem Zeitpunkt eindeutig zugeordnet sein. Welche Erwartungen hat das Team. Und wie lässt sich der Übergang so vorbereiten, dass Stabilität entsteht.

WIRTSCHAFTSWUNDER begleitet mittelständische Unternehmen in genau dieser Phase. Dazu gehören die strukturierte Einordnung realistischer Nachfolgewege, die Moderation sensibler Entscheidungsprozesse und die Klärung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungshaltungen. Ziel ist eine Übergabe, die menschlich tragfähig und unternehmerisch führbar bleibt.

Die Nachfolgefrage wird damit in vielen Unternehmen zur Bewährungsprobe für Kommunikation und Führung. Wer zu lange auf Harmonie hofft, riskiert Reibung im entscheidenden Moment. Wer früh Transparenz schafft, erhöht die Chance auf eine stabile Fortführung des Unternehmens.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG
Herr Wichard von Alvensleben
Duisburger Straße 19
40477 Düsseldorf
Deutschland

fon ..: +49 211 5420 8712
web ..: https://wiwuconsult.de
email : office@wiwuconsult.de

WIRTSCHAFTSWUNDER ist eine bundesweit tätige Beratungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, die kleine und mittelständische Unternehmen in Übergangs- und Entscheidungssituationen begleitet. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensnachfolge, Übergabeprozessen und der strukturellen Vorbereitung von Unternehmen auf die nächste Phase.

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Wirtschaft

BAFA-Förderung 2026: Letzte Chance für geförderte KI-Beratung im Mittelstand

Bis zu 3.500 EUR bzw. 5.600 EUR Zuschuss für KI- und Prozessberatung “ die BAFA-Richtlinie läuft Ende 2026 aus. Warum kleine und mittlere Unternehmen jetzt handeln sollten.

BildFür kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland schließt sich 2026 ein Zeitfenster: Die BAFA-Förderrichtlinie „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ läuft zum 31. Dezember 2026 aus. Ob und wie das Programm danach fortgeführt wird, ist derzeit nicht bestätigt. Unternehmen, die eine geförderte Beratung nutzen möchten, sollten deshalb rechtzeitig handeln.
Konkret sind 2026 noch bis zu 3.500 EUR Zuschuss in stärker entwickelten Regionen wie Nordrhein-Westfalen und bis zu 5.600 EUR in höher geförderten Regionen und den neuen Bundesländern möglich – bei zwei förderfähigen Beratungen pro Jahr. Wichtig: Der Antrag muss vor Beratungsbeginn bei der zuständigen Leitstelle gestellt und bewilligt sein. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
Besonders gefragt ist aktuell die strategische Begleitung bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz. „Die meisten Mittelständler wissen inzwischen, dass KI ein Hebel ist – aber nicht, wo sie im eigenen Betrieb konkret ansetzen sollen“, sagt Jörg Schröder, BAFA-zertifizierter KI- und Prozessberater aus Moers. „Genau da setzt eine geförderte Beratung an: Wir finden gemeinsam die Stellen, an denen ein Unternehmen Stunden und Euro verliert – und lösen die Ursache.“
Jörg Schröder bringt 30 Jahre Erfahrung in der Führung mittelständischer Unternehmen mit. Aus mehr als 100 BOOSTER-Analysen ergibt sich ein durchschnittliches Einsparpotenzial von rund 215.000 Euro pro Jahr. Weitere Informationen sowie einen BAFA-Ratgeber gibt es unter https://joergschroeder.eu

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Jörg Schröder Coaching
Herr Joerg Schröder
Hochemmericher Str. 147
47441 Moers
Deutschland

fon ..: 017640778799
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email : js@joergschroeder.eu

Jörg Schröder ist BAFA-zertifizierter KI- und Prozessberater für den Mittelstand mit Sitz in Moers. Statt Tool-Verkauf setzt er auf 1:1-Begleitung und 30 Jahre eigene Erfahrung in der Unternehmensführung. Schwerpunkte: KI-Implementierung, Prozessoptimierung, BAFA-Förderberatung und Mitarbeiter-Aktivierung.
Kontakt: Jörg Schröder, Hochemmericher Str. 147, 47441 Moers · 0176 40778799 · team@joergschroeder.eu · https://joergschroeder.eu

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Medien

NIS2-Pflicht: Viele Unternehmen in Nordthüringen noch nicht gesetzeskonform – TTG warnt

Das Dingelstädter IT-Systemhaus TTG Daten & Bürosysteme GmbH macht auf die NIS2-Pflichten aufmerksam, die seit Oktober 2024 gelten – und bietet betroffenen Unternehmen eine kostenlose Ersteinschätzu

BildDingelstädt, Juni 2026 – Die EU-Richtlinie NIS2 (Network and Information Security Directive 2) ist seit Oktober 2024 in nationales Recht umgesetzt und betrifft deutlich mehr Unternehmen als ihr Vorgänger. Doch laut Einschätzung der TTG Daten & Bürosysteme GmbH aus Dingelstädt haben viele mittelständische Betriebe in der Region Nordthüringen und Südniedersachsen die gesetzlichen Anforderungen noch immer nicht erfüllt – mit potenziell erheblichen Konsequenzen.

Wer ist betroffen?

NIS2 gilt für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern oder 10 Millionen Euro Jahresumsatz in kritischen Sektoren wie Energie, Transport, Gesundheit, Lebensmittel, Maschinenbau und digitale Infrastruktur. Auch viele Zulieferer und Dienstleister können indirekt betroffen sein, wenn sie Teil der Lieferkette regulierter Unternehmen sind. Die Bußgelder bei Verstößen können bis zu 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen.

Konkreter Handlungsbedarf

„Wir stellen in Beratungsgesprächen immer wieder fest, dass Unternehmen in der Region NIS2 entweder gar nicht kennen oder glauben, sie seien nicht betroffen“, sagt Martin Trappe, Geschäftsführer der TTG Daten & Bürosysteme GmbH. „Dabei sind die Anforderungen klar: Risikomanagement, Incident Reporting, Lieferkettensicherheit und technische Schutzmaßnahmen müssen nachweisbar umgesetzt sein.“

Zu den konkreten Maßnahmen, die NIS2 fordert, gehören unter anderem:

– Dokumentiertes Risikomanagement für IT-Systeme
– Technische Maßnahmen wie Firewall, Backup und Verschlüsselung
– Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen (innerhalb von 24 Stunden)
– Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte
– Sicherheitsprüfung der Lieferkette

Besondere Relevanz für die Region

Die Wirtschaftsstruktur in Nordthüringen und Südniedersachsen ist stark durch mittelständische Unternehmen aus Industrie, Maschinenbau, Lebensmittelverarbeitung und Gesundheitswesen geprägt – allesamt Sektoren, die direkt unter NIS2 fallen oder als Zulieferer indirekt betroffen sind. Hinzu kommt: Wer als Lieferant für ein NIS2-pflichtiges Unternehmen tätig ist, muss unter Umständen selbst Nachweise über seine IT-Sicherheitsmaßnahmen erbringen. Das Thema betrifft damit weitaus mehr Betriebe als auf den ersten Blick erkennbar.

Branchenverbände und Behörden wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfehlen Unternehmen, jetzt zu handeln – bevor Prüfbehörden aktiv werden. Wer bei einem Sicherheitsvorfall keine dokumentierten Maßnahmen vorweisen kann, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch Reputationsschäden und den Verlust von Aufträgen.

TTG als zertifizierter Partner

Als ISO/IEC 27001:2022 zertifiziertes IT-Systemhaus verfügt TTG über das notwendige Fachwissen, um Unternehmen bei der NIS2-Umsetzung zu begleiten – von der ersten Bestandsaufnahme bis zur vollständigen Dokumentation. „Unsere eigene ISO-27001-Zertifizierung ist dabei kein Zufall: Wir leben selbst die Standards, die wir unseren Kunden empfehlen“, so Trappe. „Viele Maßnahmen, die NIS2 fordert, sind ohnehin sinnvoll – sie schützen das Unternehmen im Ernstfall und schaffen Vertrauen bei Kunden und Partnern.“

Der Beratungsansatz von TTG ist praxisorientiert: Zunächst wird gemeinsam mit dem Unternehmen ermittelt, welche Systeme und Prozesse unter NIS2 fallen. Darauf aufbauend werden fehlende Maßnahmen priorisiert und schrittweise umgesetzt – ohne unnötigen Aufwand, aber mit dem nötigen Nachdruck.

TTG bietet betroffenen Unternehmen in Nordthüringen und Südniedersachsen eine kostenlose Ersteinschätzung an, ob und in welchem Umfang NIS2-Maßnahmen erforderlich sind. Interessierte können sich unter 036075 5262-0 oder ttg@ttg-gmbh.de melden. Weitere Informationen unter https://www.ttg-gmbh.de

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TTG Daten & Bürosysteme GmbH
Martin Trappe
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37351 Dingelstädt
Telefon: 036075 5262-0
E-Mail: ttg@ttg-gmbh.de
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TTG Daten & Bürosysteme GmbH ist ein IT-Systemhaus mit Sitz in Dingelstädt (Eichsfeld). Das Unternehmen betreut seit Jahrzehnten Geschäftskunden in Nordthüringen und Südniedersachsen mit IT-Infrastruktur, Managed Services, IT-Sicherheit, Microsoft-Lösungen sowie Druck- und Kopiertechnik. TTG ist ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert und Microsoft-Partner.

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Medien

Stille Kostenfresser: Warum manuelle Verwaltungsprozesse den Mittelstand mehr kosten als jede Maschine

Fachabteilungen automatisieren administrative Abläufe ohne Programmieraufwand. No-Code Plattformen sichern dabei operatives Wissen und machen Unternehmen unabhängig von einzelnen Wissensträgern.

BildGeschäftsprozesse automatisieren: Wie No-Code-Technologien administrative Abläufe im Mittelstand nachhaltig absichern

Während produzierende Mittelstandsunternehmen in der Fertigung längst auf digitale Steuerungen setzen, laufen viele administrative Kernprozesse noch immer über E-Mail-Ketten, Excel-Tabellen und manuelle Dateneingaben. Bestellwesen, Auftragsabwicklung und interne Freigabeprozesse binden Kapazitäten, die an anderer Stelle fehlen. Gleichzeitig blockiert der akute Fachkräftemangel in den IT-Abteilungen die notwendige Modernisierung dieser Abläufe. Durch den Einsatz von No-Code-Plattformen wie Flow360 können Unternehmen diesen Engpass eigenständig auflösen und ihre Geschäftsprozesse automatisieren, ohne auf freie IT-Kapazitäten angewiesen zu sein. Die Fachabteilung selbst modelliert, testet und betreibt die Workflows. Das verkürzt Durchlaufzeiten, reduziert Fehlerquoten und sichert operatives Wissen, das bislang in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckte.

Fachbereichsgesteuerte Prozessdigitalisierung ohne Programmieraufwand

No-Code-Plattformen stellen funktionale Softwarebausteine über eine grafische Oberfläche bereit, die ohne klassischen Programmiercode verbunden werden. Wer administrative Geschäftsprozesse automatisieren möchte, benötigt dafür kein Informatikstudium, sondern primär das präzise Praxiswissen über den tatsächlichen Ablauf im Betrieb. Eine technologische Weiterentwicklung erfährt diese Technologie aktuell durch die Integration von KI. Moderne Plattformen wie Flow360 ermöglichen es den Fachabteilungen, sowohl standardisierte als auch individuelle Prozesse über eine einfache Textbeschreibung in kurzer Zeit zu generieren. Die KI übersetzt diesen Textbefehl direkt in funktionale Workflows, die operative Arbeitsschritte präzise abbilden. Da die Erstellung direkt im jeweiligen Fachbereich erfolgt, sinkt das Risiko von Missverständnissen an der Schnittstelle zur IT, und die Anwendung bleibt ein flexibles Abbild der realen Arbeitspraxis.

Innerbetriebliche Voraussetzungen und Kriterien für die Softwareauswahl

Damit dieser Ansatz dauerhaft trägt, braucht es neben der passenden Technologie auch eine klare innerbetriebliche Struktur. Sachbearbeiter und Teamleiter kennen die realen Schwachstellen in bestehenden Prozessen am besten und müssen von Beginn an einbezogen werden. Gleichzeitig hat die Geschäftsleitung klare Richtlinien für Verantwortlichkeiten zu definieren, um das Entstehen unkontrollierter Parallelstrukturen zu verhindern. Verändern sich Anforderungen, sollten die betroffenen Fachanwender die Anwendung ohne Verzögerung selbst anpassen können. Die Abläufe verharren dadurch nicht in einem starren Zustand, sondern entwickeln sich synchron mit den realen Anforderungen des Alltags weiter. Bei der Softwareauswahl stehen technische und regulatorische Kriterien im Vordergrund. Die Integration bestehender Kernsysteme wie ERP oder CRM erfolgt über stabile, Schnittstellen. Für europäische Unternehmen ist die Einhaltung der DSGVO dabei eine Pflichtvoraussetzung. Flow360 erfüllt diese Vorgabe durch eine Infrastruktur auf deutschen Servern und den ausschließlichen Einsatz europäischer KI-Technologie.

Praxisbeispiel: Genehmigungsprozesse im Gesundheitswesen digitalisiert

Ein Unternehmen aus dem Bereich medizinischer Assistenztechnologie verdeutlicht, wie ein mehrstufiger, über Monate laufender Genehmigungsprozess durch No-Code-Automatisierung personenunabhängig und stabil wird. Das Unternehmen koordiniert bei jedem Auftrag mehrere externe Parteien, darunter Endkunden, Angehörige und Kostenträger, und muss dabei enge Bearbeitungsfristen einhalten. Bislang steuerte das Team diesen sensiblen Ablauf über drei getrennte Systeme: E-Mail-Verteiler, separate Excel-Listen und ein Task-Management-Tool. Fristen wurden nicht automatisch überwacht, Verzögerungen fielen meist erst durch Kundenrückfragen auf. Die Bearbeitungsqualität hing stark von einzelnen erfahrenen Mitarbeitern ab. Schied eine dieser Personen aus oder fiel sie krankheitsbedingt aus, drohten sofort Informationsverluste, verlängerte Liegezeiten und ein erhöhtes Reklamationsrisiko.

Nach der Einführung des Workflow Automatisierungstools Flow360 wurden sämtliche Kommunikationsschritte, Entscheidungsverzweigungen und Fristenkontrollen als logischer Workflow abgebildet. Die Mitarbeiter arbeiten nun auf einer einzigen Oberfläche, werden Schritt für Schritt durch den Prozess geführt und erhalten automatisch eine Meldung, wenn ein Schritt ins Stocken gerät. Das Ergebnis: Der Zeitaufwand pro Kundenprozess sank um dreißig Prozent, die Zahl der Kundenreklamationen und Statusanfragen ging um fünfunddreißig Prozent zurück. Das operative Wissen, das zuvor in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckte, ist heute für das gesamte Team zugänglich und kann durch Versionierung der Prozesse jederzeit nachvollziehbar weiterentwickelt werden.

Administrative Belastbarkeit als strategischer Wettbewerbsvorteil

Die Fähigkeit, Geschäftsprozesse zu automatisieren, ist für mittelständische Unternehmen kein reines IT-Projekt mehr, sondern eine operative Führungsaufgabe zur langfristigen Standortsicherung. No-Code-Plattformen in Kombination mit KI senken die technische Eintrittsschwelle so weit ab, dass Fachabteilungen eigenständig handeln können. Unternehmen, die diese Werkzeuge mit einer klaren Struktur einführen, reduzieren ihre Gemeinkosten, erhöhen ihre Lieferfähigkeit und schützen sich vor dem Verlust kritischen Betriebswissens, ohne auf knappe Entwicklerkapazitäten warten zu müssen. Flow360 begleitet diesen Prozess als europäische No-Code-Lösung für den Mittelstand: DSGVO-konform, auf deutschen Servern betrieben und unabhängig von außereuropäischen KI-Infrastrukturen.

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Friedrich Ebert Allee 65
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Flow360.io ist eine Workflow-Automation Software der com.plex GmbH, einem deutschen Unternehmen, das seit 1998 Software für mittelständische Unternehmen entwickelt, um komplexe Prozesse für Mitarbeiter zu vereinfachen. „com.plex things made simple“

Mit Flow360.io entwickelte die com.plex ein SaaS (Software as a Service), dass alle Erfahrungen aus über 20 Jahren Prozessmanagement bündelt. Flow360.io ist ein No-Code-SaaS für die Automatisierung von Geschäftsprozessen, das seit 2021 in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Branchenvertretern weiterentwickelt wurde. Mit Flow360 können Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse definiert, automatisiert und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess eingebracht werden. Dies ermöglicht Unternehmen die vielfältigen Unternehmensanforderungen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, HR, Finanzen, IT und Operations produktiver zu arbeiten und ihre Zeit nicht länger mit der Suche nach Informationen zu verschwenden.

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