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Kollaps abwenden: MyPlus-Unternehmen fordert Neustart unseres Gesundheitssystems

Ohne Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem wird das System unfinanzierbar! Starke Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger wird erforderlich!

BildHamburg, 03.08.26. Das deutsche Gesundheitssystem steht vor dem demografisch bedingten Kollaps. Die Generation der Babyboomer erreicht das pflegeintensive Alter. Das bisherige System der reinen Reparaturmedizin ist finanziell und personell nicht mehr tragbar. Die aktuellen Reformversuche gleichen dem Löschen eines bereits brennenden Hauses. Mit dem beschlossenen Sparpaket im Gesundheitsbereich können die Krankenkassenbeiträge maximal für zwei Jahre stabil gehalten werden. Langfristig braucht daher unser Gesundheitssystem einen Paradigmenwandel, der Schutz vor der demografischen Falle bietet. Ziel muss es sein, dafür zu sorgen, dass Menschen bis zum Lebensende weitestgehend gesund bleiben. Auf die Gruppe der über 65jährigen entfällt nämlich weit über die Hälfte aller Krankheitssystemkosten.

Ein Paradigmenwechsel im Gesundheitssystem lässt sich nur erreichen durch

* eine drastisch gesteigerte Eigenverantwortung der Bürger für ihre eigene Gesundheit,
* die Weiterentwicklung von Ärzten zu erfolgsabhängig vergüteten „Medical Coaches“ (Ziel: Gesunderhaltung von Personen) und
* die Erschließung neuer Ertragsquellen für die Pharmaindustrie – ohne dabei eine Zweiklassenmedizin zuzulassen.

Das bestehende Gesundheitssystem ist darauf ausgerichtet, Krankheiten meist symptomatisch zu behandeln. Eine Ursachenanalyse und -behebung bei ganzheitlicher Betrachtungsweise des Körpers wird nicht vorgenommen. Dabei handelt es sich um chronische Krankheiten, die den Einzelnen oft das ganze Leben begleiten und damit über die Lebenszeit gerechnet hohe Gemeinwohl-Kosten verursachen. Diese könnten bei geeigneter frühzeitiger gesundheitlichen Prävention vermieden werden. Die Akutmedizin – beispielsweise die Behandlung von Knochenbrüchen – ist hiervon jedoch explizit ausgenommen.

Die Menschen müssen von Ärzten (Medical Coaches) aktiv darin unterstützt werden, das Fundament ihrer Gesundheit eigenständig zu stabilisieren, bevor chronische Krankheiten ausbrechen. Das hilft, Krankheiten zu verhindern und damit Kosten zu sparen. Für diesen Paradigmenwandel im Gesundheitssystem gilt es jedoch zwei große Herausforderungen zu meistern:

* Das derzeitige Geschäftsmodell der Pharmaindustrie und Ärzte erodiert. Hier gilt es, neue, staatlich geförderte Geschäftsmodelle für die heimische Pharmaindustrie zu etablieren. Und Modi zu generieren, wie Ärzte für die Gesunderhaltung der Menschen messbar erfolgsabhängig entlohnt werden.
* Das politische System ist für die Umsetzung dieser Maßnahmen von der Struktur her wenig gut ausgelegt: Politiker agieren naturgemäß in kurzen Wahlperioden von vier Jahren und scheuen meist langfristige Reformen, zumal ein Paradigmenwechsel des Gesundheitssystems sogar mindestens zwei Generation braucht, um zur vollen Wirksamkeit zu kommen. Um diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen, sollte man strategiegeleitet einen Stufenplan entwerfen, wobei die Realisierung jeder einzelnen Stufe eine Chance hat, in einer Legislaturperiode realisiert zu werden. Die erste Stufe der Gesundheitsreform wurde schon beschlossen. Was jetzt noch fehlt ist die wirksame Umsetzung. Und der modular aufgebaute Strategieplan für den Paradigmenwechsel insgesamt.

Die MyPlus GmbH ruft Entscheidungsträger aus Politik, Medizin und Wirtschaft dazu auf, diesen ganzheitlichen Hebel zur Rettung des sozialen Sicherungssystems über Legislaturperioden hinweg anzuerkennen und den rechtlichen Rahmen für diesen Wandel zu schaffen.

„Die Sanierung des Gesundheitssystems gelingt nicht durch das bloße Verwalten von Dauerkrisen und das Schielen auf die nächste Wahl. Nur die konsequente Umsetzung eines intelligenten, langfristigen Stufenplans führt zu einem notwendigen Paradigmenwechsel in der Medizin hin zu mehr Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger für ihre Gesundheit. Und damit auch zu beherrschbaren Kosten“, so Dr. Heinz Wings, geschäftsführender Gesellschafter der MyPlus GmbH.

Dem Ziel der wirksamen gesundheitlichen Prävention hat sich die MyPlus GmbH mit ihrer Marke www.myhealthy.plus verschrieben. Wir erkennen, dass immer mehr Menschen Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. Und das ist eine sehr sinnvolle Entwicklung. Doch eines ist auch klar (https://myplus.plus/421/pressemeldungen): Ohne explizites gesundheitliches Wissen und eigene Willenskraft ist gesundheitliche Prävention nur suboptimal möglich. Man stochert mit der Stange im Nebel. Was aber das Wissen betrifft, kann der Reader „Gesund jung bleiben – Wissen und Willenskraft erforderlich“ https://amzn.to/3uO3370, unterstützen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

MyPlus GmbH
Herr Heinz Wings
Ballindamm 39
20095 Hamburg
Deutschland

fon ..: +4940999993310
web ..: https://www.myplus.plus
email : Heinz.Wings@myhealthy.plus

Die MyPlus GmbH ist ein Branding-Unternehmen, das sich auf die Themen Gesundheit, Finanzen und Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, auf die Notwendigkeit gesundheitlicher Prävention aufmerksam zu machen und darüber hinaus für eine faire medizinische Versorgung einzutreten. Wir glauben fest daran, dass gesundheitliche Prävention durch Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger bei Anleitung von Ärzten2.0 (Medical Coaches) entscheidend ist für die Gestaltung eines nachhaltig finanzierbaren Gesundheitssystems.

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MyPlus GmbH
Herr Dr. Heinz Wings
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Wirtschaft

Der wahre Konflikt ist nicht Alt gegen Jung, sondern schlechte Führung!

Generationenkonflikte sind oft kein Problem von Alt gegen Jung, sondern Folge unklarer Führung. Ralf Overbeck zeigt, warum Klarheit, Wertschätzung und Regeln Zusammenarbeit stärken.

BildGenerationenkonflikte werden oft vorschnell den Beschäftigten zugeschrieben.

Wenn Babyboomer, Generation X, Generation Y und Generation Z aneinandergeraten, dann fehlt es oftmals an Klarheit, Wertschätzung und verbindlicher Führung. Ob es um unterschiedliche Vorstellungen von Arbeitszeiten, Kommunikation oder Leistungsbereitschaft geht: In vielen Organisationen wird schnell von einem Generationenkonflikt gesprochen. Der Management- und Generationenexperte Ralf Overbeck sowie Inhaber von Ralf Overbeck Consulting warnt jedoch vor dieser bequemen Ausrede. Nicht das Alter der Beschäftigten ist das eigentliche Problem. Entscheidend ist, wie gut Führungskräfte mit unterschiedlichen Erwartungen umgehen.

In Unternehmen treffen heute mehrere Generationen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Lebenswegen und Erwartungen aufeinander. Das ist keine Belastung, sondern zunächst eine große Chance. Erfahrene Mitarbeitende bringen Fachwissen, Praxis und Orientierung ein. Jüngere Beschäftigte stellen neue Fragen, nutzen digitale Möglichkeiten selbstverständlich und hinterfragen eingespielte Abläufe. Trotzdem entstehen im Arbeitsalltag immer wieder Spannungen. Die einen beklagen mangelnde Leistungsbereitschaft. Die anderen kritisieren starre Strukturen, fehlendes Feedback und eine veraltete Kommunikation. Schnell heißt es dann: „Die jungen Leute wollen nicht mehr arbeiten“ oder „Die Älteren sind nicht offen für Veränderungen“.
Für Overbeck greift diese Sichtweise jedoch zu kurz: „Der wahre Konflikt ist in vielen Fällen nicht Alt gegen Jung. Er entsteht dort, wo Führungskräfte Unterschiede nicht erkennen, nicht moderieren und keine klaren Spielregeln für die Zusammenarbeit schaffen.“

Generationenklischees sind bequem, aber sie lösen kein einziges Problem.

Pauschale Urteile sind verführerisch. Sie vereinfachen komplizierte Situationen. Doch sie verhindern Lösungen. Nicht alle Babyboomer lehnen Veränderungen ab. Nicht alle Mitglieder der Generation Z erwarten eine Vier-Tage-Woche. Und nicht alle Beschäftigten der Generation X möchten ausschließlich in Ruhe gelassen werden. Und nicht jede Führungskraft der Generation Y führt automatisch moderner als ihre älteren Kolleginnen und Kollegen.
Menschen sind unterschiedlich. Zwar prägen Generationen Menschen, aber sie erklären nicht alles. Führung beginnt deshalb mit Zuhören und Beobachten. Was motiviert die einzelne Person? Welche Erfahrungen bringt sie mit? Wie möchte sie angesprochen werden? Wo braucht sie Freiheit? Wo braucht sie Orientierung? Und welche verbindlichen Regeln gelten für alle?

„Gute Führung bedeutet nicht, jede Erwartung zu erfüllen“, betont Overbeck. „Gute Führung bedeutet, verständlich zu kommunizieren, nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen und konsequent zu handeln. Beschäftigte aller Altersgruppen brauchen Klarheit, Vertrauen und Wertschätzung.“
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird dies zum Wettbewerbsfaktor. Der Gallup Engagement Index Deutschland 2025 zeigt: Nur jeder zehnte Beschäftigte ist emotional stark an das eigene Unternehmen gebunden. Viele Mitarbeitende erledigen ihre Aufgaben, bringen sich aber nicht mehr mit voller Energie ein. Unternehmen können es sich nicht leisten, dieses Potenzial ungenutzt zu lassen.

Wo Führung fehlt, werden Unterschiede zu Konflikten.

Probleme entstehen selten allein durch unterschiedliche Werte oder Gewohnheiten. Sie eskalieren, wenn Führungskräfte zu lange wegschauen oder Konflikte vorschnell als unvermeidbare Generationsfrage abtun.

Ein typisches Beispiel ist die Kommunikation. Während einige Beschäftigte ein persönliches Gespräch bevorzugen, möchten andere Informationen schnell und digital erhalten. Beides ist legitim. Eine Führungskraft muss jedoch klären, welche Informationen über welchen Kanal weitergegeben werden. Sonst entstehen Missverständnisse, Gerüchte und Frustration.
Ähnlich verhält es sich mit dem Thema Flexibilität. Mobiles Arbeiten, Arbeitszeiten oder Erreichbarkeit dürfen nicht stillschweigend unterschiedlich interpretiert werden. Führungskräfte müssen Erwartungen offen ansprechen und nachvollziehbare Vereinbarungen treffen.

Auch der Wissenstransfer braucht Führung. Bis 2039 werden rund 13,4 Millionen Erwerbspersonen in Deutschland das gesetzliche Rentenalter überschritten haben. Wenn Unternehmen erst kurz vor dem Ausscheiden langjähriger Mitarbeitender über die Weitergabe von Erfahrungen nachdenken, ist es zu spät.
„Wissenstransfer geschieht nicht automatisch“, sagt Overbeck. „Er muss organisiert, wertgeschätzt und fest im Arbeitsalltag verankert werden. Dabei geht es nicht nur um die Weitergabe von Wissen von Alt an Jung. Auch jüngere Mitarbeitende bringen Kompetenzen mit, von denen erfahrene Kolleginnen und Kollegen profitieren können.“

Gute Führung macht aus Vielfalt eine Stärke

Unternehmen benötigen keine Sonderbehandlung für einzelne Generationen. Sie benötigen eine Führungskultur, die unterschiedliche Menschen ernst nimmt und gemeinsame Ziele schafft.

Dazu gehören klare Verantwortlichkeiten, regelmäßige Gespräche und eine Kommunikation, die nicht erst beginnt, wenn Konflikte bereits eskaliert sind. Führungskräfte müssen Leistungen anerkennen, Erwartungen verständlich formulieren und konstruktives Feedback geben. Sie müssen aber auch Grenzen setzen und Entscheidungen treffen.

Generationenmanagement ist daher kein Wohlfühlprogramm und keine kurzfristige Personalmaßnahme. Es ist ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmensführung. Es geht darum, die Stärken aller Generationen zu erkennen und für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung zu nutzen.

„Wir brauchen jeden Menschen in einer Organisation, denn jeder Mensch hat etwas geleistet“, erklärt Overbeck. „Die entscheidende Frage lautet nicht: Welche Generation ist schwieriger? Die entscheidende Frage lautet: Wie schaffen wir eine Kultur, in der Menschen unterschiedlicher Generationen erfolgreich miteinander arbeiten können?“

Seine Botschaft an Geschäftsführungen und Führungskräfte ist eindeutig: Wer Generationenkonflikte nur beklagt, macht es sich zu einfach. Wer hingegen zuhört, klare Spielregeln schafft und den Dialog zwischen den Generationen aktiv fördert, stärkt Mitarbeiterbindung, Wissenstransfer und Arbeitgeberattraktivität.
Oder kurz gesagt: Alt + Jung = Erfolg!

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ralf Overbeck Consulting
Herr Ralf Overbeck
Brachter Straße 99
40882 Ratingen
Deutschland

fon ..: 02102-7089-400
web ..: https://www.overbeck-consulting.de
email : info@overbeck-consulting.de

Die Ralf Overbeck Consulting mit Sitz in Ratingen begleitet seit mehr als 25 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Organisationen in den Bereichen Führung, Generationenmanagement, Veränderung, Personalentwicklung und Zusammenarbeit. Gründer und Inhaber ist Ralf Overbeck, der als Experte für Führung, Generationenmanagement und Veränderung gilt und zu den prägenden Vordenkern des Generationenmanagements im deutschsprachigen Raum zählt.

Unter dem Leitgedanken „Alt + Jung = Erfolg!“ unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, den Generationenmix produktiv zu gestalten, Wissen zu transferieren, Führungskräfte zu stärken und Veränderungsprozesse wirksam umzusetzen. Das Leistungsportfolio umfasst Beratung, Workshops, Vorträge, Keynotes, Führungskräfteentwicklung und individuelles Coaching.

Die Beratung richtet sich insbesondere an Geschäftsführer, Inhaber, Führungskräfte und HR-Verantwortliche im Mittelstand, in Industrie, Gesundheitswesen, Verwaltung, Banken, Versicherungen, Handwerk und Dienstleistung. Ziel ist es, die Arbeitgeberattraktivität zu steigern, Mitarbeitende langfristig zu binden und eine erfolgreiche generationenübergreifende Zusammenarbeit zu etablieren.

Pressekontakt:

Ralf Overbeck Consulting
Herr Ralf Overbeck
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40882 Ratingen

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Wenn Erfahrung in Rente geht: Der Mittelstand steht vor einem dramatischen Wissensverlust

Mit dem Ausscheiden der Babyboomer wird Wissenssicherung zur strategischen Führungsaufgabe in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

BildDer deutsche Mittelstand steht vor einer demografischen Zäsur. Während vielerorts über Fachkräftemangel, Nachfolge und Bürokratie gesprochen wird, rückt ein anderes Risiko erst allmählich in den Fokus: Mit dem Ausscheiden der Babyboomer droht in großem Umfang Erfahrungswissen aus den Unternehmen zu verschwinden. Deutschland hat inzwischen die älteste Arbeitsbevölkerung in der Europäischen Union. 2024 waren hierzulande 9,8 Millionen Erwerbstätige zwischen 55 und 64 Jahre alt. Das entspricht 24,0 Prozent aller Erwerbstätigen dieser Altersgruppe.

Besonders relevant für die kommenden Jahre sind die Größenordnungen unmittelbar vor dem Renteneintritt. Bereits 2024 standen 4,4 Millionen Erwerbspersonen im Alter von 60 bis 64 Jahren im Übergang zum Ruhestand. Das entsprach einer Erwerbsquote von 68 Prozent in dieser Altersgruppe. Direkt dahinter folgten weitere 5,6 Millionen Erwerbspersonen im Alter von 55 bis 59 Jahren mit einer Erwerbsquote von 85 Prozent. Zusammen stellen diese beiden Altersgruppen 10,0 Millionen Erwerbspersonen und damit mehr als die 45 bis 54 Jährigen mit 9,3 Millionen oder die 35 bis 44 Jährigen mit 9,8 Millionen. Für die nächsten fünf bis zehn Jahre bedeutet das: Nicht einzelne Fachkräfte, sondern zwei außergewöhnlich große Erfahrungskohorten verlassen Schritt für Schritt den Arbeitsmarkt.

Auch im längeren Zeithorizont bleibt die Entwicklung massiv. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft werden bis 2036 die verbliebenen rund 16,5 Millionen Babyboomer das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht haben. Bereits 2023 bezogen 4,5 Millionen Babyboomer eine gesetzliche Altersrente. Der Wissensabfluss steht also nicht erst bevor, er hat längst begonnen.

_“In vielen Unternehmen verschwindet mit dem Renteneintritt nicht nur Arbeitskraft, sondern auch jahrelang aufgebautes Erfahrungswissen“, sagt Wichard von Alvensleben, Geschäftsführer der WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG. „Es geht um Entscheidungslogiken, gewachsene Kundenbeziehungen, implizite Abläufe und praktisches Wissen, das häufig nie systematisch dokumentiert wurde.“_

Gerade in inhabergeführten Unternehmen, im Handwerk und in mittelständischen Strukturen mit hoher Personenbindung ist dieses Risiko besonders groß. Wenn langjährige Unternehmer, Führungskräfte oder Mitarbeitende ausscheiden, geht oft nicht nur Fachwissen verloren, sondern auch Beziehungswissen, Kontextwissen und das Verständnis dafür, warum Entscheidungen im Unternehmen über Jahre hinweg auf eine bestimmte Weise getroffen wurden. Fraunhofer empfiehlt deshalb ausdrücklich, Wissen vor dem Ausscheiden systematisch zu sichern und Übergaben strukturiert vorzubereiten.

WIRTSCHAFTSWUNDER begleitet Unternehmen in genau diesen Übergangsphasen. Im Mittelpunkt stehen die frühzeitige Identifikation kritischen Wissens, die Strukturierung von Übergabeprozessen und die Sicherung von Erfahrungswissen im Unternehmen. Künstliche Intelligenz versteht WIRTSCHAFTSWUNDER dabei nicht als Ersatz für Erfahrung, sondern als Werkzeug, um Wissen greifbar, dokumentierbar und anschlussfähig zu machen.

_“KI ersetzt keine unternehmerische Erfahrung“_, ergänzt André Glaser, Prokurist bei WIRTSCHAFTSWUNDER. _“Aber sie kann helfen, Wissen zu strukturieren, Gespräche auszuwerten, implizite Abläufe sichtbar zu machen und relevantes Know-how im Unternehmen zugänglich zu halten. Entscheidend ist, dass dieser Prozess rechtzeitig begonnen und aktiv begleitet wird.“_

Aus Sicht von WIRTSCHAFTSWUNDER wird Wissenssicherung damit zu einer der zentralen Führungsaufgaben der kommenden Jahre. Wer den Ruhestand der Babyboomer nur als Personalthema betrachtet, greift zu kurz. Es geht um Wettbewerbsfähigkeit, Kontinuität und die Frage, ob unternehmerische Erfahrung im Unternehmen bleibt oder mit einer Generation verschwindet.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG
Herr Wichard von Alvensleben
Duisburger Straße 19
40477 Düsseldorf
Deutschland

fon ..: 0211 5420 8712
web ..: https://wiwuconsult.de
email : office@wiwuconsult.de

WIRTSCHAFTSWUNDER ist eine bundesweit tätige Beratungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, die kleine und mittelständische Unternehmen in Übergangs- und Entscheidungssituationen begleitet. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensnachfolge, Übergabeprozessen und der strukturellen Vorbereitung von Unternehmen auf die nächste Phase.

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WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG
Herr Wichard von Alvensleben
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Aufgewachsen in Hannover in den 50er & 60er Jahren

Interview mit der Historikerin und Autorin Dr. Gabriela Teichmann über das neue Hannover-Buch: Aufgewachsen in Hannover in den 50er & 60er Jahren

BildWas machst Du beruflich, wo liegt dabei der Fokus?

Ich bin in Hannover geboren und nach Aufenthalten in anderen Städten und im Ausland immer wieder hierher zurückgekehrt. Studiert habe ich Germanistik, Geschichte und Psychologie und später noch weitere Qualifikationen im Bereich Coaching, Change-Management und Mediation erworben. Das hat sich bewährt, denn man braucht heute als Freiberuflerin mehrere Standbeine. Vor allem, wenn man wie ich damals, alleine Kinder großzieht.

Ich habe mein ganzes Berufsleben davon gelebt, Texte zu schreiben und Menschen und Organisationen in Sachen Kommunikation zu unterstützen. Vor dem Hannover Buch habe ich bereits ein Kinderbuch/ Hörbuch verfasst mit dem Titel „Der grüne Zauberschal“.

Viele Menschen spüren, dass sich die Welt um sie rasant schnell verändert. Wie nimmst Du dies wahr, und welche Konsequenzen ziehst Du daraus?

Ich beobachte das Tempo des Wandels sehr genau und bemühe mich, die Veränderungen zu verstehen und das Positive darin zu entdecken. Der Klimawandel und die damit verbundenen Probleme liegen mir besonders am Herzen, denn sie betreffen uns alle. Deshalb frage ich mich immer wieder, was ich beitragen kann, statt zu warten, dass die anderen etwas tun. Und ich glaube es tut mir selbst auch gut, was ich mache: ich habe ich meinen Fleischkonsum weitgehend reduziert, fliege kaum noch, bevorzuge das Fahrrad und kaufe häufig gebrauchte Produkte.

Auch der achtlos weggeworfene Müll, besonders auf Kinderspielplätzen, stört mich. Seit ein paar Jahren mache ich gemeinsam mit meinem Mann „Plogging“, also Müll sammeln während unserer morgendlichen Laufrunde. Bewegung an der frischen Luft und gleichzeitig etwas Sinnvolles tun statt sich zu ärgern – das ist eine Win-Win-Situation.

Wie kam es zu deinem Buchprojekt „Aufgewachsen in Hannover in den 50er & 60er Jahren“?

Als der Wartberg Verlag jemanden für das Hannover-Buch suchte, habe gleich die Gelegenheit gesehen, etwas für das Image dieser Stadt zu tun. Ich finde, dass viele Menschen hier ein entspanntes, relativ preisgünstiges und auskömmliches Leben führen, obwohl das allgemeine Ansehen der Stadt im Vergleich eher bescheiden ist. Hannover bietet eine Menge Lebensqualität durch kurze Wege, viele Grünflächen und ein engagiertes Kulturangebot. Vorteilhaft ist auch die zentrale Lage in Norddeutschland, die eine gute Anbindung an Berlin, Hamburg sowie Nord- und Ostsee ermöglicht.

Für mein Buch habe ich mit vielen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen gesprochen. Dabei ging es um die frühen Jahre, den Kindergarten, den längst nicht alle besuchten. Wir sprachen über Erfahrungen in der Schule, wie Geburtstage gefeiert wurden und an welche besonderen Ereignisse sie sich erinnern. Von Blumenkorso über Fußballereignisse bis hin zu Schützenfest und Queenbesuch reichen die in kleine übersichtliche Abschnitte unterteilen Themenkästen. Außerdem gibt es Tabellen mit wichtigen Daten und berühmten Persönlichkeiten aus der Stadt Hannover.

Hannover und die Kriegsfolgen

Anfang der 50er Jahre lagen viele Teile der Innenstadt noch voll mit Trümmern. Es gab viel aufzuräumen und auf dem großen Schutthügel wurde das Niedersachsenstadion gebaut. Die Stadt litt unter den Kriegsfolgen, Wohnverhältnisse waren beengt, das Essen bescheiden. Trotzdem wurde viel gefeiert, die Leute hatten nach den entsetzlichen Kriegsjahren und der Naziherrschaft einiges nachzuholen. Übrigens waren 25% der Bewohnerschaft Hannovers damals Flüchtlinge aus dem Osten und neu in der Stadt.

Es war die Zeit der glamourösen Kinopremieren und es gab bald über 50 Kinos in der Stadt. Die Kinder spielten draußen, waren weniger beaufsichtigt und es gab viele von ihnen. Das Lebensgefühl der Babyboomer war geprägt von dem Gefühl, dass die harten Jahre vorbei sind und das Leben immer besser wird. In den 60er Jahren besaßen die Leute schon wieder alles Notwendige, die Jugendlichen lernten einen Beruf oder studierten, jobbten auf der Messe, fuhren mit dem eigenen Auto in den Urlaub und ließen es sich gut gehen.

Die Erziehung der Heranwachsenden war insgesamt nicht mehr so streng. Die Boomer-Kinder lernten Schwimmen im Goseriedebad, liefen Schlittschuh auf dem Maschsee und wuchsen unbehelligt von Krieg oder Not heran. Später trafen sich in Cafés, flanierten über Deutschlands ältesten Flohmarkt und tranken Tee im Teestübchen. Mein Buch ist voll von solchen sehr persönlichen Geschichten, und es hat viel Freude gemacht, mit so vielen unterschiedlichen Menschen über diese Zeit zu sprechen.

Wo findet man Dein Buch?

Mein Buch „Aufgewachsen in Hannover in den 50er & 60er Jahren“ ist im Buchhandel und online erhältlich, unter anderem im Wartberg Verlag, bei Thalia und Amazon.

Dr. Gabriela Teichmann, 1960 geboren und aufgewachsen in Hannover, ist ein echtes Babyboomer-Kind. Nach dem Studium und Auslandsaufenthalten landete sie wieder in Hannover und arbeitete für verschiedene Stadtmagazine, TV-Sender und Unternehmen. Sie ist Buchautorin, betreibt ein Redaktionsbüro und berät Unternehmen.

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Redaktionsbüro für Bild & Text
Frank-Michael Preuss
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30173 Hannover
Deutschland

fon ..: 0511471637
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