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Roboverse Reply schließt das Forschungsprojekt AMADEUS erfolgreich ab

KI-gestützter Flottenkoordination für den Katastropheneinsatz

BildRoboverse Reply, Spezialist für Robotik, 3D-Technologien und agentenbasierte KI, hat den erfolgreichen Abschluss des Forschungsprojekts AMADEUS (Airborne reMote observAtion anD rEscUe activitieS) bekannt gegeben. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine KI-gestützte Lösung für Katastropheneinsätze entwickelt und erfolgreich technisch validiert.

AMADEUS widmet sich Extremszenarien, in denen zerstörte Kommunikationsnetze Rettungskräfte von der Außenwelt abschneiden. Das Projekt zeigt, wie autonome Roboterflotten über temporäre Funknetzwerke in der Luft gekoppelt werden können, um Einsatzkräften in Echtzeit ein präzises Lagebild zu liefern. Für Roboverse Reply ist dieser Projektabschluss ein Meilenstein: Das Unternehmen konnte die Zuverlässigkeit und Praxisreife seines Flottenmanagements sowie seiner Technologien im Bereich der Embodied AI unter extremen Bedingungen unter Beweis stellen.

Gefördert von der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), bündelte das AMADEUS-Projekt die Kernkompetenzen führender deutscher Institutionen.

Die TH Wildau steuerte das Projektmanagement und verantwortete die Integration der unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs).

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) entwickelte die resiliente 5G-Infrastruktur für eine lückenlose und sichere Datenübertragung.

Die Hilfsorganisation CADUS e.V. brachte praxisnahes Know-how aus der humanitären Arbeit ein, damit die technischen Lösungen exakt den realen Anforderungen der Ersthelfer entsprechen.

Roboverse Reply übernahm die Rolle des zentralen Technologieintegrators. Über die Roboverse Reply Plattform wurden die unterschiedlichen Roboterflotten koordiniert, autonome Computer-Vision-Algorithmen gesteuert und Daten per Edge Computing in Echtzeit verarbeitet.

Um die Leistungsfähigkeit des Systems in der Praxis zu demonstrieren und künftige Einsatzszenarien zu diskutieren, lädt das AMADEUS-Konsortium für den 8. Juli 2026 zu einer Live-Demonstration auf den Flugplatz Schönhagen ein. Simuliert wird der Zusammenbruch aller Kommunikationswege. Die Teilnehmer erleben dabei die End-to-End-Lösung live vor Ort: Eine Drohne aktiviert eine mobile, luftgestützte 5G-Zelle, um das Mobilfunknetz im Zielgebiet binnen kürzester Zeit wiederaufzubauen. Ausgehend von einem mobilen Einsatzleitwagen koordiniert die Roboverse Reply Plattform anschließend autonome Luft- und Bodenroboter. Dank modernster KI und Computer Vision kartiert die Flotte das Gebiet selbstständig, identifiziert Gefahrenquellen, ortet Vermisste und überträgt hochauflösende Echtzeitdaten direkt an die Einsatzzentrale.

Kai Uwe Ernst, Executive Partner bei Reply, kommentiert: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des AMADEUS-Projekts haben wir bewiesen, dass Spatial Computing und agentenbasierte KI den Rettungskräften selbst bei zerstörter Infrastruktur entscheidende Entlastung bieten können. Wir haben den Sprung von der Theorie in die Praxis geschafft: Aus einem Forschungsprojekt ist eine einsatzbereite Technologie geworden. Roboverse Reply wird diese praxiserprobten Architekturen nun nutzen, um Behörden und Industrieunternehmen beim Aufbau krisenfester, autonomer Roboterflotten zu begleiten – sei es zum Schutz kritischer Infrastrukturen, für Sicherheitsaufgaben oder im industriellen Notfallmanagement.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Reply Deutschland SE
Sandra Dennhardt
Uhlandstraße 2
60314 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: +49 170 4546229
web ..: http://www.reply.com
email : s.dennhardt@reply.de

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Führung, Sprache und Verantwortung unter Druck

Katastrophenschutz braucht klare Kommunikation: Ralf Hasford stärkt Führung, Krisenstäbe und Teams durch Präventives Training und Mediation, damit Zusammenarbeit unter Druck handlungsfähig bleibt.

BildKatastrophen- und Bevölkerungsschutz brauchen Konfliktfähigkeit in der Zusammenarbeit – integrierte Mediation und Kommunikationstraining liefern mehr als Einsatzpläne Gerade im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz zeigen resiliente Organisationen ihre Stärke in dem Moment, in dem Menschen unter steigendem Druck miteinander sprechen, Informationen einordnen, Entscheidungen vorbereiten und Verantwortung übernehmen. Das ist deutlich mehr als Technik, Notfallpläne oder Alarmierungswege.

Unbestritten ist: Katastrophen- und Bevölkerungsschutz brauchen angemessene Ressourcen, klare Zuständigkeiten und funktionierende Infrastruktur. Tragfähig wird all das jedoch erst durch geschulte Führungskräfte, Krisenstäbe, Projektleitungen, Kommunikationsverantwortliche und Teams, die in Unsicherheit und unter extremem Druck arbeitsfähig bleiben.

_Resilienz in Organisationen beschreibt die Fähigkeit, auch in Krisen, bei Ausfällen und unter hohem Druck handlungsfähig zu bleiben, sich schnell anzupassen und zentrale Aufgaben wie Versorgung und Schutz zuverlässig aufrechtzuerhalten._

Genau hier setzt Ralf Hasford an. Der Berliner Mediator, Moderator und Kommunikationstrainer arbeitet mit Unternehmen, Verwaltungen, Ämtern, Verbänden und KRITIS-nahen Organisationen an einer Fähigkeit, die lange selbstverständlich wirkte und jetzt neu trainiert werden muss: klare Kommunikation unter Druck.

„_Konfliktfähigkeit und Kommunikation in Krisen sind essenzielle Themen der Führungsarbeit_“, sagt Hasford. „_Wer in komplexen Lagen präzise spricht, verhindert zusätzliche Unsicherheit. Verantwortung muss klar zugewiesen und durchgesetzt werden, sonst entstehen zusätzliche Turbulenzen. Und wer Konflikte unbearbeitet lässt, wird spätestens unter Druck erneut mit ihnen konfrontiert. Das ist ein kritischer Moment: Alte Konflikte schwächen die Handlungsfähigkeit genau dann, wenn sie im Krisen- oder Katastrophenfall am dringendsten gebraucht wird._“

Der blinde Fleck in Organisationen

Deutschland richtet den Blick wieder stärker auf Zivilschutz, kritische Infrastruktur, Energieversorgung, Cybersicherheit, Pandemievorsorge, Bevölkerungsschutz und kommunale Krisenfähigkeit. Das ist gut und notwendig. Dennoch greift der Reflex zu kurz, der zuerst nur auf mehr Technik, neue Systeme, zusätzliche Meldewege und bessere Ausstattung setzt. Die eigentlichen Schwachstellen liegen oft tiefer im System.

Viele Organisationen haben in den vergangenen Jahren zu wenig miteinander geübt. Schnittstellen sind bestenfalls dokumentiert, aber selten belastet worden. Krisenstäbe wurden benannt, doch sind sie dadurch ausreichend auf Kommunikation in Zeiten von Unsicherheit vorbereitet? Und wie steht es um Beteiligung? Begann sie häufig erst, wenn Widerstand bereits sichtbar war oder sich unumgänglich in den Weg stellte?

Der Grund dafür liegt oft offen vor uns: Alte Konflikte zwischen Fachbereichen, Leitungsebenen, Verwaltung, operativen Einheiten oder externen Partnern blieben liegen. Für Übungen in der Zusammenarbeit und im Umgang mit Betroffenen fehlten Zeit, Geld und vor allem ein tragfähiges Konzept.

Warum sind viele damit durchgekommen? Im Alltag lässt sich vieles überbrücken. In der Krise nicht. Dann zeigt sich, ob eine Organisation nur Zuständigkeiten besitzt oder tatsächlich Zusammenarbeit entfalten und strukturiert umsetzen kann.

Eine kleine Spitze sei erlaubt: Ein Krisenplan, den Führung, Einsatzkräfte und Bevölkerung nicht gemeinsam verstehen, ist bis zum Ernstfall ein Alibi aus gut sortierter Hoffnung.

Führung beginnt mit Sprache

In der alten Schule war Handlungsfähigkeit in Krisenlagen oft das Produkt aus Befehl mal Lautstärke. Heute entsteht sie durch Orientierung, Ressourcenzuweisung und Zielvorgaben, die als klare Aufträge weitergegeben werden.

Was wissen wir? Welche Dinge prüfen wir noch? Sind die Informationen belastbar? Kann daraus eine Annahme gebildet werden? Welche Bedeutung hat das für unseren Verantwortungsbereich? Wie heißt das Ziel, das wir mit dem nächsten Schritt verfolgen? Welche Entscheidung braucht es dafür? Wer entscheidet? Was wird weitergegeben? Wer informiert wen? Wann überprüfen wir diese Entscheidung erneut? Wann folgt das nächste Update? Welche Unsicherheiten bleiben bestehen?

Bestenfalls ist dafür eine Checkliste vorbereitet. Auch wenn diese Fragen zunächst schlicht klingen, sind sie in einer Lage anspruchsvoll. Ausnahmesituationen verdichten alles: Zeitdruck, politische Erwartungen, fachliche Komplexität, mediale Aufmerksamkeit, interne Sorgen, rechtliche Verantwortung, menschliche Betroffenheit und der Druck der Straße verändern das Denken und das zielführende Kommunizieren.

Führungskräfte in KRITIS-Unternehmen, Organisationen, Verwaltungen und Ämtern sollten deshalb lernen, präzise zwischen Beobachtung, Bewertung, Entscheidung und Auftrag zu unterscheiden. Genau diese Unterscheidung verhindert, dass Gerüchte, Emotionen oder alte Konfliktmuster die Steuerung und Deutungshoheit übernehmen. Hasford nennt das den Aufbau einer gemeinsamen Krisensprache.

„_Viele Organisationen sprechen im Normalbetrieb bereits aneinander vorbei. Unter Druck wird diese Unschärfe gefährlich_“, sagt er. „_Das Training beginnt deshalb nicht bei schönen Formulierungen, sondern bei Rollen und Verantwortung: Wer sagt was, auf welcher Grundlage, mit welcher Wirkung und mit welcher Konsequenz?_“

Streit ist doch kein Betriebsunfall

Besonders im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz wirken Konflikte störend. Sie kosten Zeit, erscheinen unpassend, torpedieren die Erwartung auf Einigkeit und behindern das schnelle Erreichen von Handlungsfähigkeit. Doch Konflikte verschwinden nicht, weil die Lage ernst ist. Im Gegenteil: Häufig werden sie dann erst richtig sichtbar.

Welche Konflikte treten typischerweise auf? Hasford benennt aus seiner Arbeit als Mediator und Trainer vor allem:

* Rivalitäten zwischen Fachbereichen,
* Misstrauen gegenüber Leitung,
* unklare Entscheidungswege,
* unterschiedliche Risikobewertungen,
* mehrdeutige Strukturen,
* Statusfragen im Krisenstab,
* Spannungen zwischen Verwaltung und operativer Ebene,
* Widerstand gegen Beteiligung,
* Überlastung einzelner Schlüsselpersonen.

Solche Muster sind selten neu. „Das haben wir immer so gemacht“ ist eine bekannte Antwort. Viele Konflikte werden vererbt, weitergetragen, übergangen oder als „gewachsene Kultur“ behandelt. In ruhigen Zeiten wirken sie unangenehm. In komplexen Lagen werden sie zum Risiko.

Dabei liegt gerade in bestehenden Beziehungen ein großer Vorteil. Wer bereits zusammenarbeitet, besitzt Erfahrung, Geschichte, Routinen und oft auch verdecktes Vertrauen.

Und wie ist das mit dem Konflikt? Frischer Streit, alte Gegensätze und verhärtete Auseinandersetzungen lassen sich durch externe Moderation besprechen und häufig bereits entschärfen. Tiefergehende Konflikte können strukturiert bearbeitet oder durch Mediation außergerichtlich gelöst werden. Aus dem Konflikt kann eine belastbarere Vereinbarung zur Zusammenarbeit entstehen.

Der Weg dorthin führt über Konfliktkompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Selbstführung. Externe Unterstützung bieten spezialisierte Mediatoren wie Ralf Hasford, die Organisation und Wirtschaft gleichermaßen verstehen.

Im Training können Führungskräfte eigene Reaktionsmuster erkennen. Sie nehmen wahr, wann sie unter Druck zu schnell entscheiden, zu spät zuhören, zu hart formulieren oder zu lange beschwichtigen. Gerade blinde Flecken in der Führung wirken in Krisensituationen besonders stark. Dagegen helfen Wissenserwerb und praktische Übung.

Rhythmus schlägt Gerücht

Eine der unterschätzten Aufgaben in Krisen ist der Kommunikationsrhythmus. Menschen halten Unsicherheit besser aus, wenn sie wissen, wann die nächste verlässliche Information kommt. Ein kurzes Update alle 30, 60 oder 120 Minuten kann wertvoller sein als eine perfekte Lageinformation, die zu spät ausgegeben wird.

Es geht nicht um Dauerbeschallung. Deutungshoheit und Verlässlichkeit stehen im Vordergrund.

Gute Krisenkommunikation beantwortet regelmäßig: Was ist aktuell bekannt? Was hat sich verändert? Welche Entscheidung gilt jetzt? Wer übernimmt welchen Auftrag? Wann wird neu bewertet?

Fehlt dieser Rhythmus, entstehen Lücken. In diese Lücken ziehen Spekulationen, Flurfunk, Angst und Misstrauen ein. Führung verliert dann Durchsetzungskraft und schlimmstenfalls Glaubwürdigkeit. Es geht nicht um Perfektion und Autorität, sondern um Orientierung und Verlässlichkeit.

Hinzu kommt: Resiliente Krisenkommunikation braucht Ausweichfähigkeit. Wenn digitale Plattformen, Mobilfunk, E-Mail oder interne Systeme ausfallen, müssen analoge Meldeketten, Funk, Satellitentelefonie, Treffpunkte oder definierte Rückfallwege verfügbar und geübt sein. Rückfallkommunikation ist kein technisches Detail. Sie ist ein Test der Organisationsreife und Organisationstiefe.

Beteiligung trotz Konflikten

Katastrophen- und Bevölkerungsschutz berühren Menschen unmittelbar. Sicherheit, Versorgung, Einschränkungen, Prioritätensetzung, Schutz und Vertrauen sind die Währung, in der Beteiligung bezahlt wird. Hier reicht reine Information allein oft nicht aus. Beteiligung wird zur Führungsaufgabe.

Stakeholder wie Betroffene, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Dienstleister, Fachbereiche, kommunale Akteure, Öffentlichkeit und Presse bringen unterschiedliche Wahrnehmungen mit. Nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden. Trotzdem braucht es geordnete Mitsprache, klare Grenzen und nachvollziehbare Begründungen.

Und ja: Beteiligung kurz vor der Entscheidung ist oft nur eine höfliche Form. Sie kündigt dann an, dass nachträgliche Zumutungen und Einschränkungen ins Haus stehen.

Wer dagegen Akzeptanz will, muss früher informieren, miteinander sprechen und beteiligen. Dazu bedarf es einer Moderation, die Dialoge organisiert, Interessen sortiert, Zielkonflikte sichtbar macht und Entscheidungsspielräume ehrlich benennt. So entsteht der Übergang von Kommunikation zu Beteiligungsdesign, begleitet von Konfliktprävention – und im besten Fall wird daraus resiliente Führung.

Das Kommunikationstraining für KRITIS

Das KRITIS-Kommunikationstraining von Ralf Hasford richtet sich an Führungskräfte, Krisenstäbe, Projektleitungen, Kommunikationsverantwortliche und Teams mit Schnittstellenverantwortung. Dabei zählen weniger schöne Worte und ausgefeilte Rhetorik. Der Fokus liegt auf konkreten Führungssituationen mit und ohne Druck.

Trainingsfelder sind:

* Lagekommunikation, Informationsverdichtung und Übersetzung technischer Details
* zielgruppenorientierte Kommunikation, klare Auftragsformulierung und Umgang mit Unsicherheit
* aktives Zuhören, Deeskalation, Darstellen on Information und Diskussionen leiten
* Dokumentation, Kommunikationsrhythmus und schwierige Gespräche
* Aufarbeitung von Fehlern, Störungen und Vertrauensverlust
* Erkennen neuer Handlungsmöglichkeiten

Dazu kommt der Blick auf die Organisation: Welche Schnittstellen werden angeboten, welche tatsächlich genutzt? Sind Konflikte bekannt? Welche Rollen und Inhalte bleiben unklar? Werden unterschiedliche Sprachen bedient? Fehlen sprachkundige Personen? Welche Muster oder Filter verhindern frühe Verständigung?

Hasford verbindet dafür Kommunikationstraining, Moderation, Mediation und präventives Konfliktmanagement. Er liefert keine Kosmetik, sondern legt Wert darauf, dass Grundlagen vermittelt werden und Abläufe darauf aufbauen.

„_Ich stabilisiere kein Flickwerk._“, sagt Hasford selbstbewusst und kritisch. „_Ich arbeite an der gemeinsamen Sprache der Organisation. Entwickelt für Zeiten hoher Risiken, Unsicherheit, Verantwortung und Entscheidung. Daraus entsteht eine Basis, auf der Menschen auch unter Druck zusammenarbeiten können._“

Moderation und Mediation als Teil der Krisenfähigkeit

In Klausuren und Strategieprozessen unterstützt Hasford als externer Moderator KRITIS-Organisationen dabei, Prioritäten zu setzen, Schnittstellen zu klären, Rollen zu ordnen und nächste Schritte verbindlich zu vereinbaren. Zielführende Diskussion, vertieftes Kennenlernen und klärende Gespräche am Kamin sind dabei ebenso wichtig wie belastbare Ergebnisse und konkret umsetzbare Aufgaben.

Außergerichtliche Konfliktlösung durch Mediation in Organisationen, Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen wird relevant, wenn Konflikte bereits wirken: zwischen Leitung und Fachbereich, zwischen Geschäftsführung und operativer Einheit, zwischen Amt und externen Partnern, zwischen Projektgruppen, Gremien oder Verantwortlichen in kritischen Prozessen. Konfliktmoderation hilft zusätzlich bei Spannungen mit großen Stakeholder-Gruppen und der Bevölkerung.

Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konflikts. Sie schafft einen vertraulichen Rahmen, in dem Konflikte bearbeitbar werden. Ziel ist es, künftige Zusammenarbeit zu sichern und Handlungsfähigkeit wirksam zu gestalten. Dafür entwickeln die Konfliktparteien unter Leitung des Mediators eine gemeinsame, zukunftsorientierte und für alle Seiten akzeptable Lösung.

Gerade in KRITIS-nahen Strukturen ist das entscheidend. Ungelöste Konflikte verbrauchen knappe Zeit, binden Aufmerksamkeit, senken Vertrauen und rauben Energie, die für Entscheidungen benötigt wird. Bereits in ruhigen Zeiten kostet das Geld. In Krisenlagen kann es gefährlich werden.

Jetzt Resilienz erarbeiten

Uneingeschränkt gilt: Katastrophen- und Bevölkerungsschutz brauchen Technik, Ressourcen und Zuständigkeiten. Ihre Tragfähigkeit entsteht jedoch durch beteiligte Menschen, die auch unter Druck klar sprechen, zuhören, entscheiden und Verantwortung übernehmen.

Die Versäumnisse der letzten Jahre liegen nicht nur in fehlender Ausstattung. Jetzt müssen Themen bearbeitet werden, die lange zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben: undefinierte Rollen, ungeübte Zusammenarbeit, ungeklärte Schnittstellen, späte Beteiligung, untrainierte Krisensprache und verdrängte Konflikte. Diese Themen verlangen nach Methodik und Training.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das aufzuarbeiten.

Kommunikation in KRITIS stärken. Zusammenarbeit unter Druck sichern. Resilienz erarbeiten.

Wer mehr erfahren will, fragt Ralf Hasford. Er unterstützt Unternehmen, Verwaltungen, Ämter, Verbände und KRITIS-nahe Organisationen als Mediator, Moderator und Kommunikationstrainer bei Führung in Krisensituationen, Zusammenarbeit unter Stress und dem Aufbau resilienter Kommunikation.

Kontakt:
Ralf Hasford
Mediation + Moderation Hasford
Telefon: +49 30 2363 9390
E-Mail: moderation@hasford.de
Web: https://hasford.de
https://mediation-moderation-hasford.com

Zum Anbieter:

Ralf Hasford arbeitet dort, wo Kommunikation entscheidend wird: in Unternehmen, Verwaltungen, Verbänden und Organisationen, wenn Zusammenarbeit belastet ist, Entscheidungen vorbereitet werden müssen oder Konflikte die Handlungsfähigkeit gefährden. Das Filmportrait zeigt den Berliner Mediator, Moderator und Kommunikationstrainer in seiner Haltung, seiner Arbeitsweise und seinem Anspruch: Konflikte früh erkennen, Gespräche strukturieren und tragfähige Zusammenarbeit ermöglichen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Mediation + Moderation Hasford
Herr Ralf Hasford
Goßlerstr. 22
12161 Berlin
Deutschland

fon ..: 03023639390
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email : moderation@hasford.de

Ralf Hasford sucht den Konflikt, der gelöst werden will.

Als Mediator, Moderator und Kommunikationstrainer begleitet er Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen in anspruchsvollen Situationen: bei Konflikten, in Strategieprozessen, in Beteiligungsformaten und dort, wo Führung, Verantwortung und Zusammenarbeit neu geordnet werden müssen.

Das Filmportrait zeigt Ralf Hasford als erfahrenen Gesprächsführer mit unternehmerischem Blick, klarer Sprache und ruhiger Präsenz. Seine Arbeit beginnt an den Schnittstellen, an denen Missverständnisse, ungeklärte Erwartungen, Rollenunklarheit oder Entscheidungsdruck sichtbar werden. Dort schafft er Struktur, damit Menschen wieder miteinander sprechen, Verantwortung übernehmen und zu belastbaren Vereinbarungen finden.

Im Mittelpunkt steht eine Frage, die für Unternehmen, Ämter und Organisationen zunehmend wichtiger wird: Wie bleibt Zusammenarbeit möglich, wenn Druck, Unsicherheit und Komplexität wachsen?

Ralf Hasford verbindet dafür präventives Kommunikationstraining, professionelle Moderation und vertrauliche Mediation. Sein Ziel ist nicht das schnelle Überdecken von Spannungen, sondern die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache für Verantwortung, Entscheidung und Zusammenarbeit.

Gerade in wirtschaftlichen, organisatorischen und öffentlichen Krisen zeigt sich, wie wertvoll Konfliktkompetenz ist. Führungskräfte, Teams und Gremien brauchen Räume, in denen schwierige Themen ausgesprochen, Interessen geklärt und nächste Schritte verbindlich vereinbart werden können.

Das Filmportrait macht sichtbar, wofür Ralf Hasford steht: klare Kommunikation, strukturierte Konfliktklärung und Zusammenarbeit, die auch unter Druck tragfähig bleibt.

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Wohnungsbrand, Waldbrand, Fahrzeugbrand: Was tun?

Rauch tötet schneller als Flammen, Waldbrände fordern andere Reaktionen als Wohnungsbrände. Ein Leitfaden mit den Handlungsregeln, die Feuerwehren im D-A-CH-Raum für jeden Brandtyp vorgeben.

BildMehr als 90 Prozent aller Brandopfer in Deutschland sterben nicht durch Flammen, sondern durch Rauchvergiftung. Das geht aus Erhebungen des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ hervor. Zwischen dem Ausbruch eines Brandes und einer lebensbedrohlichen Rauchgaskonzentration vergehen oft nur zwei bis vier Minuten. Wer in dieser kurzen Zeitspanne falsch reagiert, riskiert sein Leben. Gleichzeitig zeigt die Waldbrandstatistik des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BLE), dass allein im Jahr 2025 in Deutschland mehr als 14.000 Hektar Waldfläche verbrannten, ein historischer Höchstwert seit Beginn der Aufzeichnungen. Diese Zahlen verdeutlichen: Das Wissen um das richtige Verhalten im Brandfall ist keine theoretische Übung, sondern eine praktische Überlebenskompetenz.

Es werden in diesem Artikel folgendes behandelt:

* die häufigsten Brandursachen
* Die häufigsten tödlichen Fehler
* konkrete Handlungsanweisungen für unterschiedliche Brandszenarien
* Präventionsmaßnahmen

Die hier formulierten Empfehlungen decken sich in zentralen Punkten mit den Richtlinien des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Berliner Feuerwehr, der Schweizer Bundesverwaltung (admin.ch) sowie des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft (BMLUK).

Die häufigsten Brandursachen: Warum es brennt

Die Mehrzahl aller Brände entsteht durch menschliches Verhalten. Das Fachbuch benennt sechs Hauptursachenkategorien, die sich mit den Erkenntnissen deutscher Feuerwehren und Versicherer nahezu vollständig decken.

An erster Stelle steht die Unachtsamkeit von Erwachsenen und das Spiel von Kindern mit Feuer. Nicht ausgelöschte Ziga-retten, vergessene Kerzen, nicht vollständig gelöschte Lagerfeuer im Wald, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und das Abbrennen von trockenem Gras zählen zu den häufigsten Auslösern. Auch selbstentzündliche, mit Öl getränkte Lappen stellen laut dem Fachbuch eine unterschätzte Gefahr dar.

Die zweite Hauptursache bilden Verstöße gegen die Betriebsvorschriften für Elektrogeräte: Kurzschlüsse in der Hauselektrik, unbeaufsichtigte Elektrogeräte, der Betrieb defekter Geräte sowie unsachgemäße Reparaturen an der Elektroinstallation. Die Feuerwehr Hamburg bestätigt, dass fehlerhafte Elektroinstallationen und überlastete Steckdosen zu den häufigsten Brandauslösern in Wohngebäuden zählen.

Drittens nennt das Fachbuch Verstöße bei der Nutzung von Gas- und Ofenheizungen: den Betrieb defekter Geräte, unsachgemäße Reparaturen und das Zurücklassen eingeschalteter Anlagen ohne Aufsicht.

Natürliche Ursachen wie Blitzschlag, Erdbeben, Vulkanausbrüche, extreme Hitze, Selbstentzündung von Wäldern sowie Tornados bilden die vierte Kategorie. Vorsätzliche Brandstiftung und Selbstentzündung, etwa in Wäldern durch natürliche Prozesse, vervollständigen die Auflistung.

Was bei einem Brand verboten ist: Die häufigsten tödlichen Fehler

Das Fachbuch warnt vor Verhaltensweisen, die im Brandfall regelmäßig zu Todesfällen führen. Diese Warnungen stimmen mit den Empfehlungen der Berliner Feuerwehr und des Landes Baden-Württemberg überein.

Eigentum retten auf Kosten des eigenen Lebens. In der Panik greifen Menschen nach Dokumenten, Laptops oder wertvollen Gegenständen. Jede Sekunde zählt, und der Versuch, Besitz zu sichern, kostet wertvolle Fluchtzeit.

Den Aufzug benutzen. Aufzüge können bei einem Brand stecken bleiben, der Schacht kann sich mit giftigem Rauch füllen, und die Stromversorgung kann jederzeit ausfallen. Alle Feuerwehren im D-A-CH-Raum betonen dieses Verbot ausdrücklich.

Die eigenen Kräfte überschätzen. Wer den Brand selbst zu löschen versucht, ohne zuvor die Feuerwehr zu rufen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Hausbewohner, die auf Hilfe warten.

Aus oberen Stockwerken springen. Das Fachbuch stellt klar: Ab dem dritten Stockwerk aufwärts sind die Überlebenschancen nach einem Sprung gering. Auch improvisierte Seile aus Bettlaken oder Handtüchern sollten nur im äußersten Notfall und nicht oberhalb des dritten Stockwerks verwendet werden.

Fenster und Türen unnötig öffnen. Frische Luft verstärkt die Flammen erheblich. Geschlossene Türen hingegen können die Ausbreitung von Feuer und Rauch für mehrere Minuten verzögern.

Sich in Abstellräumen, Schränken oder Ecken verstecken. Kinder neigen instinktiv dazu, sich zu verstecken, statt zu fliehen. Erwachsene, die in Panik geraten, zeigen mitunter dasselbe Verhalten. Beides ist lebensgefährlich, weil Rettungskräfte die Personen nicht finden können.

Durch verrauchte Treppenhäuser laufen. Selbst ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase schützt nicht vor Kohlenmonoxid (CO), dem geruchlosen Hauptgift im Brandrauch. Die Berliner Feuerwehr und die Feuerwehr Baden-Württemberg empfehlen, bei verrauchtem Treppenhaus in der Wohnung zu bleiben und auf die Feuerwehr zu warten.

Brandprävention: Wie sich Brände verhindern lassen

Das Fachbuch widmet der Vorbeugung ein eigenes Kapitel und teilt die Empfehlungen nach Standort auf: Wald, Wohnung, Fahrzeug und Arbeitsplatz.

Warnzeichen erkennen

Vor dem Ausbruch eines offenen Feuers treten in der Regel Warnsignale auf. Ein unangenehmer Geruch nach überhitztem Material, etwa schmelzendem Kunststoff oder Gummi, gefolgt von zunehmender Rauchentwicklung. Manchmal beginnt das Licht zu flackern oder fällt ganz aus, wenn die Verkabelung schmilzt. Das Fachbuch rät, bei solchen Anzeichen sofort die Stromversorgung zu unterbrechen und in gewerblichen Gebäuden den zuständigen Elektriker zu informieren.

Prävention in der Wohnung

Vor dem Verlassen des Hauses sollten alle Elektrogeräte ausgeschaltet werden, mit Ausnahme des Kühlschranks. Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Ausschließlich intakte Elektrogeräte, Gasanlagen und Ofenheizungen sollten zum Einsatz kommen, und Reparaturen sind qualifiziertem Fachpersonal zu überlassen. Ein funktionsfähiger Feuerlöscher gehört in jeden Haushalt. Das BBK empfiehlt darüber hinaus, für den Fall einer erzwungenen Evakuierung einen vorbereiteten Notfallrucksack stets griffbereit zu halten, der eine Versorgung für mindestens 72 Stunden sicherstellt, mit Erste-Hilfe-Ausstattung, Notnahrung, Wasser und Kommunikationsmitteln. Einsatzbereite Lösungen, die diese Anforderungen erfüllen, bietet etwa der ReadyKit Premium Notfallrucksack. Das Rauchen im Bett, insbesondere unter Alkoholeinfluss, zählt das Fachbuch zu den häufigsten vermeidbaren Brandursachen.

Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ ergänzt: In allen 16 deutschen Bundesländern besteht eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht für Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure. Seit der Einführung dieser Pflicht hat sich die Zahl der Brandtoten in Deutschland laut dem Deutschen Feuerwehrverband um mehr als die Hälfte reduziert. Eigentümer und Vermieter sind für die Installation verantwortlich.

Prävention im Wald

Erkennungszeichen eines Waldbrandes sind unruhiges Verhalten von Tieren und Vögeln, Rauchentwicklung und Brandgeruch. Bei Wanderungen empfiehlt das Fachbuch, nach Möglichkeit eine Axt, eine klappbare Schaufel und einen Eimer mitzunehmen. Wer sich regelmäßig in waldbrandgefährdeten Regionen aufhält oder mehrtägige Touren plant, sollte für jede Person im Begleittrupp einen eigenständigen Notfallrucksack mit Basisversorgung vorbereiten. Eine auf Paare und Begleitpersonen abgestimmte Option ist etwa der ReadyKit Premium Notfallrucksack in Kombination mit ReadyKit Notfallrucksack für den Lebenspartner, die eine selbstständige Versorgung über 72 Stunden ermöglicht und alles für den Notfall Notwendige beinhaltet.

Zentrale Verhaltensregeln: Keine mit Öl oder brennbaren Stoffen getränkten Lappen im Wald zurücklassen. Keine Flaschen wegwerfen und kein Altglas liegen lassen, da Glasscherben als Brennglas wirken können, wie auch die Schweizer Organisation Greenpeace und der TCS (Touring Club Schweiz) bestätigen. Gras nicht abfackeln. Keine brennenden Ziga-retten oder Streichhölzer im Wald wegwerfen. Lagerfeuer vor dem Verlassen des Waldes restlos löschen und nicht unbeaufsichtigt lassen. Kinder vom Spielen mit Feuer abhalten.

Das BBK weist zusätzlich darauf hin, dass bei hoher Waldbrandgefahr Waldgebiete durch Forstbehörden gesperrt werden können und in Trockenperioden behördliche Warnungen sowie die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe zu beachten sind. In der Schweiz bietet das Naturgefahrenportal (naturgefahren.ch) aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr.

Prävention im Fahrzeug

Das Fachbuch rät, stets einen Feuerlöscher und eine dichte, nicht-synthetische Decke im Fahrzeug mitzuführen. Reparaturen am Fahrzeug sollten nur bei entsprechender Sachkenntnis durchgeführt werden; zusätzliche elektrische Geräte oder Verbraucher sollten nicht eigenmächtig in den Stromkreis eingebaut werden.

In Deutschland besteht laut ADAC für private PKW keine gesetzliche Pflicht, einen Feuerlöscher mitzuführen. Die Mitnahme wird jedoch ausdrücklich empfohlen. In mehreren europäischen Ländern, darunter Bulgarien, Griechenland, Rumänien und die Türkei, ist ein Feuerlöscher im PKW gesetzlich vorgeschrieben.

Prävention am Arbeitsplatz

In Büros und Betrieben sollten ausschließlich intakte Elektrogeräte genutzt werden. Reparaturen sind Fachleuten zu überlassen. Mehrere Geräte sollten nicht über einen Mehrfachstecker an eine einzelne Steckdose angeschlossen werden, da dies zu einer Überlastung des Netzes führen kann. Das Fachbuch empfiehlt den Einsatz von Spannungsstabilisatoren und unterbrechungsfreien Stromversorgungen in Produktionsumgebungen.

Verhalten bei einem Brand: Die ersten Maßnahmen

Das Fachbuch formuliert eine zentrale Maxime, die für alle Brandtypen gilt: Ruhe bewahren. Panik und unkontrollierte Emotionen verhindern eine klare Einschätzung der Lage und senken die Überlebenschancen. Gleichzeitig appelliert der Text, auch an die Mitmenschen zu denken, unabhängig davon, ob es sich um Angehörige oder Fremde handelt.

Notruf absetzen

Bei jedem Anzeichen eines Brandes gilt: Sofort den Notruf wählen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die einheitliche Notrufnummer die 112. In der Schweiz ist zusätzlich die 118 (Feuerwehr) gebräuchlich. Das Fachbuch nennt folgende Angaben, die dem Disponenten mitgeteilt werden sollten: Was brennt (Wald, Gebäude, Gras), wo es brennt (Adresse, Straßenkilometer oder nächstgelegene Orientierungspunkte), der eigene Name und die Telefonnummer sowie auf Nachfrage weitere Details.

Das Fachbuch betont: Niemals davon ausgehen, dass bereits jemand anderes den Notruf gewählt hat. Nicht jeder hat diese Möglichkeit, und jede Verzögerung kann ein Menschenleben kosten. Die Feuerwehr Wenden (Nordrhein-Westfalen) bestätigt: Am Telefon bleiben, bis die Leitstelle das Gespräch beendet.

Menschenrettung bei Gebäudebrand

Wenn die Feuerwehr noch nicht eingetroffen ist und sich Personen im Gebäude befinden, kann eine Rettung durch andere Bewohner oder Passanten lebensrettend sein. Das Fachbuch gibt dafür klare Anweisungen.

Zunächst muss die eigene Leistungsfähigkeit realistisch eingeschätzt werden. Wer seine Kräfte überschätzt, wird selbst zum Opfer und bindet zusätzliche Rettungskapazitäten. Beim Eintreten einer Tür sollte man seitlich stehen bleiben, da beim Öffnen Flammen herausschlagen können. Vor dem Betreten eines brennenden Raumes sollte dichte Kleidung angelegt und der Körper mit Wasser übergossen werden. Im Raum selbst bewegt man sich gebückt, auf allen Vieren oder kriechend, die Atemwege mit einem feuchten Tuch bedeckt. Am besten hält man den Atem so lange wie möglich an, besonders an Stellen mit offenem Feuer, um die Atemwege nicht zu verbrennen.

Bei der Suche nach Kindern ist zu beachten, dass sich Kinder in Verstecken verbergen: unter Betten, unter Tischen, in Schränken. Sie reagieren häufig nicht auf fremde Stimmen. Ältere und kranke Menschen befinden sich oft auf oder unter ihren Betten.

Das Fachbuch macht eine unmissverständliche Prioritätenaussage: Sobald Personen gefunden sind, sofort zum Ausgang bewegen. Keine Zeit mit dem Löschen oder der Suche nach dem Brandherd verschwenden. Das Wertvollste sind Menschenleben.

Wenn Kleidung Feuer fängt

Brennende Kleidung verursacht laut dem Fachbuch innerhalb von ein bis zwei Minuten schwere Verbrennungen. Die Handlungsanweisungen sind eindeutig.

Wenn die eigene Kleidung brennt: Nicht laufen, da dies die Flammen verstärkt. Schnell versuchen, die Kleidung abzustreifen. Auf den Boden fallen und sich rollend löschen. Wenn ein Gewässer, eine Pfütze oder ein Schneehaufen in der Nähe sind, sofort hineinspringen.

Wenn die Kleidung einer anderen Person brennt: Die Person am Laufen hindern. Beim Ausziehen der Kleidung helfen. Eine Decke, einen Mantel, eine Jacke, Segeltuch oder eine Decke finden und fest gegen die Flammen drücken. Den Kopf dabei freilassen, um die Atemwege vor Verbrennungen zu schützen. Brennende Kleidung mit Erde, Schnee oder Wasser bedecken oder einen Feuerlöscher verwenden. Sofort den Rettungsdienst rufen.

Brand in der Wohnung und im Gebäude

Das Fachbuch beschreibt detailliert das Vorgehen bei einem Wohnungs- oder Gebäudebrand, von der Schule über das Geschäft bis zum Büro. Diese Empfehlungen decken sich weitgehend mit den Richtlinien der Feuerwehr Hamburg, der Berliner Feuerwehr und des Landes Baden-Württemberg.

Entstehungsbrand selbst löschen

Wenn die brennende Fläche gering ist, kann ein Löschversuch unternommen werden. Geeignete Mittel sind: dichte feuchte Stoffe, Erde, Wasser und Waschpulver. Am wirksamsten ist ein Feuerlöscher. Angeschlossene Elektrogeräte dürfen nicht mit Wasser übergossen werden. Hier eignen sich Waschpulver, Blumenerde, Pulverlöscher. Bei einem brennenden Fernseher zuerst den Netzstecker ziehen und von hinten oder von der Seite löschen, da der Bildschirm vorne bersten und Splitter schleudern kann.

Die Feuerwehr Trier ergänzt: Brennendes Fett in der Küche darf unter keinen Umständen mit Wasser gelöscht werden. Es droht eine Fettexplosion mit schwersten Verbrennungen. Stattdessen einen Deckel auf den Topf legen und die Herdplatte abschalten.

Flucht aus dem Gebäude

Wenn der Brand nicht selbst gelöscht werden kann, muss das Gebäude sofort verlassen werden. Nase und Mund werden mit einem feuchten Tuch, Handtuch oder angefeuchteter Kleidung bedeckt. Das Fachbuch weist ausdrücklich darauf hin, dass feuchte Tücher nicht vor Kohlenmonoxid schützen, sondern lediglich die Reizwirkung auf die Atemwege mindern.

Vor dem Öffnen von Türen sollte die Türklinke mit dem Handrücken geprüft werden. Ist sie heiß, brennt es auf der anderen Seite, und die Tür darf nicht geöffnet werden.

Die Fortbewegung erfolgt in niedriger Höhe, jedoch nicht tiefer als 30 Zentimeter über dem Boden. Unterhalb dieser Grenze sammeln sich schwere, giftige Verbrennungsprodukte. In Stehhöhe und darüber ist der Sauerstoffgehalt geringer und die Temperatur höher.

Beim Verlassen des Gebäudes ist an die umgebenden Personen zu denken, die möglicherweise Hilfe benötigen. Nach dem Verlassen des Gebäudes darf dieses bis zum Eintreffen der Feuerwehr nicht wieder betreten werden. Die Feuerwehr und die Umstehenden müssen darüber informiert werden, dass man das Gebäude verlassen hat, da sonst Rettungskräfte unter Lebensgefahr nach der Person suchen. Die Feuerwehr muss erfahren, wie viele Menschen noch im Gebäude verblieben sind und wo sich der Brandherd befindet.

Die Berliner Feuerwehr fügt hinzu: Wer Brandrauch eingeatmet hat, sollte sich auch bei subjektivem Wohlbefinden vom Rettungsdienst untersuchen lassen, da die Wirkung von Kohlenmonoxid zeitverzögert eintreten kann.

Wenn die Flucht unmöglich ist

Kann die Wohnung nicht verlassen werden, gibt das Fachbuch eine klare Handlungsabfolge vor: Die Atemwege mit einem feuchten Tuch bedecken. Nach Möglichkeit die Gaszufuhr absperren und die Elektrizität abschalten. Türen und Fenster fest verschließen, um den Luftzug zu unterbinden. Badewanne, Eimer und andere Behälter mit Wasser füllen. Türen, Boden, Glasscheiben und Vorhänge mit Wasser übergießen.

Wer einen Balkon hat und die Möglichkeit besteht, diesen zu betreten, sollte dies unverzüglich tun und Hilferufe an Rettungskräfte, Passanten oder Nachbarn richten. Bewohner des ersten Stockwerks können vorsichtig absteigen und das Gebäude verlassen. Ab dem zweiten Stockwerk aufwärts sollte geprüft werden, ob ein Übergang auf einen benachbarten Balkon (sofern dort kein Brand herrscht) oder auf eine Feuerleiter möglich ist.

Gibt es keinen Balkon oder ist der Zugang nicht möglich, sollte man sich mit einem hellen Gegenstand oder einer Taschenlampe am Fenster bemerkbar machen.

Das Land Baden-Württemberg und die Berliner Feuerwehr bestätigen: Bei verrauchtem Treppenhaus in der Wohnung bleiben, Türritzen mit feuchten Handtüchern abdichten, ans Fenster oder auf den Balkon gehen und auf die Feuerwehr warten.

Brand im Wald

Waldbrände erfordern ein grundlegend anderes Vorgehen als Gebäudebrände. Das Fachbuch gliedert die Maßnahmen in sieben Schritte.

Schritt 1: Lagebeurteilung. Zunächst muss das Ausmaß des Brandes, die Windrichtung und die Bewegungsrichtung des Feuers eingeschätzt werden. Wenn eine selbstständige Löschung möglich erscheint, muss in jedem Fall zuerst die Feuerwehr gerufen werden, bevor mit dem Löschen begonnen wird.

Schritt 2: Aufgabenteilung. Sind zwei Personen anwesend, sollte eine Person sich in Richtung der nächsten Siedlung bewegen, um die Feuerwehr zu alarmieren, während die andere vor Ort bleibt.

Schritt 3: Löschversuche. Zum Löschen können Erde, Wasser und Sand verwendet werden. Kleine Brandflächen lassen sich mit festen Schuhen austreten. Frische Äste von Laubbäumen mit einer Länge von 1,5 bis 2 Metern oder dichte, feuchte Stoffstücke und Kleidung können als Löschmittel eingesetzt werden. Die Technik besteht aus gleitenden Schlägen, die das Feuer in Richtung des Brandherdes fegen und andrücken. Anschließend werden die Äste gewendet, um sie abzukühlen, bevor weitere Schläge folgen.

Schritt 4: Flucht. Wenn das Feuer nicht gelöscht werden kann, muss das Gebiet verlassen werden. Dabei gilt: Nicht versuchen, das Feuer zu überholen. Die Fluchtrichtung verläuft gegen den Wind und senkrecht zur Feuerfront.

Schritt 5: Fallende Bäume. Umstürzende Bäume stellen eine eigenständige Gefahr dar und sind während der Flucht zu beachten.

Schritt 6: Atemschutz. Bei der Fortbewegung durch dichten Rauch sollten die Atemwege mit feuchtem Stoff oder feuchter Kleidung bedeckt werden.

Schritt 7: Torfböden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Untergrund. Torfböden und Moore können unterirdisch brennen. Rauch steigt dann aus dem Boden auf, und der ausgebrannte Torf bildet Hohlräume, in die man einbrechen kann. Das Fachbuch empfiehlt, den Boden vor sich mit einer Stange zu prüfen.

Das BBK ergänzt für den deutschen Kontext: Die App „Hilfe im Wald“ ermöglicht es, im Notfall den nächsten Rettungspunkt im Wald zu finden und den Standort präzise an die Leitstelle zu übermitteln. In der Schweiz bietet das Naturgefahrenportal (naturgefahren.ch) aktuelle Gefahrenstufen, in Österreich informiert das BMLUK über die regionale Waldbrandsituation.

Brand im Fahrzeug

Das Fachbuch unterscheidet zwischen PKW-Bränden und Bränden in öffentlichen Verkehrsmitteln.

PKW-Brand

Schritt 1: Anhalten und den Motor abstellen. Das Fahrzeug sichern (Gang einlegen, Handbremse anziehen). Das Warndreieck aufstellen oder die Warnblinkanlage einschalten.

Schritt 2: Sofort die Feuerwehr rufen.

Schritt 3: Am wirksamsten löscht ein Feuerlöscher in Kombination mit einer dichten, nicht-synthetischen Decke.

Schritt 4: Ist kein Löscher vorhanden, vorbeifahrende Autofahrer anhalten und um einen Feuerlöscher bitten.

Schritt 5: In der Regel brennt der Motorraum oder der Innenraum. Bei einem Motorbrand die Haube nicht hastig öffnen: Der Sauerstoffzufluss lässt die Flammen schlagartig aufflammen und kann schwere Verbrennungen verursachen. Bei einem Innenraumbrand das Fahrzeug sofort verlassen, da die Innenverkleidung beim Verbrennen toxische Stoffe freisetzt und die Temperatur rapide steigt.

Schritt 6: Wenn das Feuer nicht gelöscht werden kann, auf sicheren Abstand gehen und auf die Feuerwehr warten.

Schritt 7: Verletzten Erste Hilfe leisten.

Der ADAC ergänzt: In Tunneln den Schlüssel stecken lassen, den Motor ausschalten und das Fahrzeug über die gekennzeichneten Notausgänge verlassen.

Brand in öffentlichen Verkehrsmitteln

Schritt 1: Sofort den Fahrer oder Zugführer über den Brand informieren.

Schritt 2: Bei Bedarf dem Fahrer beim Löschen helfen. Den Feuerlöscher verwenden, der sich im Fahrgastraum befinden muss. Die eigenen Möglichkeiten nicht überschätzen.

Schritt 3: Das Fahrzeug ruhig verlassen, ohne Gedränge und Panik auszulösen. Den Mitreisenden bei der Bewältigung ihrer Emotionen helfen. Bei der Evakuierung unterstützen, besonders Kinder, ältere und kranke Menschen.

Schritt 4: Wenn das Verlassen über die Türen nicht möglich ist, die Notluken und Fenster nutzen. Diese können mit einem harten Gegenstand oder mit beiden Füßen eingeschlagen werden.

Schritt 5: In elektrischen Verkehrsmitteln können bei beschädigter Verkabelung Metalloberflächen des Innenraums und der Karosserie unter Spannung stehen. Diese nicht berühren.

Schritt 6: Bei der Verbrennung von Fahrzeugmaterialien werden giftige Substanzen freigesetzt. Die Atemwege sind mit feuchtem Stoff zu bedecken.

Notrufnummern und staatliche Informationsquellen

Für den D-A-CH-Raum gelten folgende zentrale Notrufnummern:

* 112 (Feuerwehr und Rettungsdienst): einheitlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz
* 118 (Feuerwehr): zusätzlich in der Schweiz

Quellen:

* Fachbuch „Klimatische Katastrophe. Was tun?“ Sergej Sawin. “ Minsk: Kolorgrad-Verlag ISBN 978-985-596-115-5, Kapitel „Brand“ (S. 17-28);
* Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK);
* Deutscher Feuerwehrverband;
* Initiative „Rauchmelder retten Leben“ (rauchmelder-lebensretter.de);
* Berliner Feuerwehr;
* Feuerwehr Hamburg;
* Land Baden-Württemberg;
* Feuerwehr Wenden (NRW);
* Feuerwehr Trier;
* ADAC;
* Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BLE), Waldbrandstatistik 2024/2025;
* Schweizer Bundesverwaltung (admin.ch);
* Naturgefahrenportal Schweiz (naturgefahren.ch);
* Touring Club Schweiz (TCS);
* Greenpeace Schweiz;
* Österreichisches Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft (BMLUK);
* MChS Belarus (mchs.gov.by/pravila/deistv_pri_pogare.pdf).

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ReadyKit e.U.
Herr Anatolij Buchorn
Großreifling 103
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Österreich

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email : care@notfallvorsorge.shop

Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, sich auf unvorhergesehene Ereignisse vorzubereiten und sicherzustellen, dass sie in Notfallsituationen bestens ausgerüstet sind. Wir legen größten Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte, um Dir die bestmögliche Sicherheit zu bieten.
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thyssenkrupp Rasselstein setzt auf e*Message: Erfolgreiche Partnerschaft für zuverlässige Alarmierungslösungen

Hohe Ausfallsicherheit durch redundantes e*Message Sicherheitsfunknetz und Alarm Manager für gezielte Alarmierung im Mehrschichtbetrieb

BildBerlin, 14.1.2026 – Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH unterhält in Andernach den weltweit größten Produktionsstandort für Verpackungsstahl mit rund 2500 Mitarbeitern. Für seine Sicherheitsinfrastruktur setzt das Unternehmen auf die intelligente Multichannel-Alarmierung von e*Message. In einer langjährigen, konstruktiven Zusammenarbeit hat sich e*Message als verlässlicher Partner erwiesen und ermöglicht mithilfe modernster Alarmierungslösungen und seinem Sicherheitsfunknetz eine schnelle und ausfallsichere sowie hoch redundante Gefahrenabwehr – entscheidend für die Alarmierung der Werksfeuerwehrleute, die teils im komplexen Mehrschichtbetrieb tätig sind.

Die anspruchsvollen Bedingungen der Stahlproduktion im Kaltwalzverfahren stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit. Brennbare Kaltwalzöle können entzündliche Dämpfe freisetzen, und Wartungsarbeiten bergen Funkenflugrisiken. Damit erfordert die Alarmierung der Werkfeuerwehr höchste Zuverlässigkeit. thyssenkrupp Rasselstein begegnet dieser Herausforderung mit vorbildlichen Schulungs- und Präventionsmaßnahmen und vor allem mit einer 100 Einsatzkräfte starken Werksfeuerwehr, die 24/7 Bereitschaft garantiert. Dabei sind schnelle Erreichbarkeit und gezielte Alarmierung insbesondere der aktuell im Mehrschichtbetrieb diensthabenden Kräfte essenziell, auch wenn sie sich in der weitläufigen Werksanlage aufhalten; samt abgelegenen Gebäudeteilen oder Kellern mit teils geringem Mobilfunkempfang. Außerdem leistet die thyssenkrupp Werksfeuerwehr zudem Amtshilfe bei größeren Bränden in der Region.

Seit Oktober 2022 setzt thyssenkrupp Rasselstein auf die Alarmierungslösungen von e*Message, die 2023 umfassend erweitert wurden. Nach gründlicher Prüfung verschiedener Anbieter überzeugte insbesondere die maßgeschneiderte Kombination aus robustem e*Skyper ONE 2wayS-Pagern mit Multi-SIM-Technologie sowie der exklusiven digitalen Funkruftechnologie. Die redundante Alarmierung über das digitale POCSAG-e*BOS-Sicherheitsfunknetz und öffentliche Mobilfunknetze sichert auch in abgelegenen oder schlecht abgedeckten Werksbereichen eine zuverlässige Zustellung. Ergänzt wird das System durch eine Alarm-App und den webbasierten Alarm Manager, wodurch Alarmverwaltung, Dienstplanung und Einsatzkoordination höchst effizient gestaltet werden.

Die e*Message Lösung konnte nahtlos in das vor Ort genutzte Einsatzleitstellensystem COBRA integriert werden. Dank API-Schnittstelle können Disponenten Alarme mit nur einem Klick direkt auslösen, Fehler werden minimiert und wertvolle Zeit gespart. Die intelligente Alarmierung trifft gezielt die derzeit diensthabenden Einsatzkräfte gemäß Schichtplan, was die Reaktionszeiten weiter optimiert.

„Die Zusammenarbeit mit e*Message ist ausgezeichnet“, erklärt Mike Zilligen, stellvertretender Werkfeuerwehrleiter und Verantwortlicher von Leitstelle und Alarmierung bei thyssenkrupp Rasselstein. „Wir profitieren enorm von den durchdachten Alarmierungsketten und der sicheren Zustellung, die uns ermöglichen, im Ernstfall schnell ein einsatzfähiges Team zu mobilisieren. Die intuitive Bedienung erfordert nur geringen Schulungsaufwand und wird von unseren Einsatzkräften sehr gut angenommen – sowohl die Pager als auch die App bieten flexible Empfangsmöglichkeiten.“

Zudem ermöglicht das System umfangreiche Kontroll- und Eskalationsmechanismen: Reagiert ein Alarmempfänger nicht, werden automatisch weitere Gruppen alarmiert. Die zentrale Übersicht erlaubt jederzeit die transparente Verfügbarkeitserfassung der Mannschaft und unterstützt die Leitstelle bei schnellen Entscheidungen.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen e*Message und thyssenkrupp zeichnet sich durch kurze Kommunikationswege und schnelle Problemlösungen aus. So werden bei Bedarf technische Herausforderungen umgehend gelöst, was Ausfälle verhindert hat. Die sichere Datenverarbeitung durch e*Message in einem deutschen Rechenzentrum gewährleistet darüber hinaus höchsten Datenschutz und Datensicherheit.

Mike Zilligen resümiert: „Mit e*Message konnten wir eine maßgeschneiderte, ausfallsichere und intelligente Lösung integrieren, mit der wir schnelle, effektive Einsätze und eine sofortige Menschenrettung oder Gefahrenabwehr einleiten können. Bei allen komplexen Anforderungen eine herausragende operative Leistung, die unsere Mitarbeiter und den Standort schützt.“

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e*Message W.I.S. Deutschland GmbH
Frau Anke Lüders-Gollnick
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10119 Berlin
Deutschland

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web ..: https://www.emessage.de/
email : a.lueders-gollnick@emessage.de

Über e*Message: www.emessage.de

Die e*Message W.I.S. Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin ist Betreiber eines deutschlandweit flächendeckenden satellitengestützten Spezialfunknetzes und stellt modernste Softwarelösungen im Umfeld des Alarmmanagements bereit. Mit ihnen werden Einzelpersonen und Personengruppen (z. B. Bereitschaftsteams und Einsatzkräfte) zuverlässig, schnell sowie zielgenau alarmiert, informiert und koordiniert. Im Dezember 1999 gegründet, wurden im darauffolgenden Jahr die Funkrufaktivitäten der Deutschen Telekom übernommen und ständig weiterentwickelt.

Pressekontakt:

Aigner Marketing GmbH
Frau Birgit Aigner
Rumfordstraße 29
80469 München

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email : birgit.aigner@aigner-marketing.de

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Verhalten während eines Erdbebens: Warum ReadyKit Notfallrucksack?

Rekordjahr 2024: Schweiz meldet 2.300 Beben. Auch Deutschland und Österreich betroffen. So verhalten Sie sich richtig – und was in den Notfallrucksack gehört.

BildEuropa auf wackligem Grund: Seismische Aktivitäten nehmen zu Die Erde in Europa kommt nicht zur Ruhe: Nach einem Rekordjahr an seismischen Aktivitäten in der Schweiz [1] und spürbaren Erschütterungen in Österreich [2] und Deutschland [3] rückt die Notfallvorsorge wieder in den Fokus. Experten warnen: Im Ernstfall bleiben nur Sekunden – Zeit, die man nicht mit Packen verschwenden darf.

Erdbeben gelten oft als Gefahr ferner Länder wie Japan oder Chile. Doch die Ereignisse der Jahre 2024 und 2025 haben gezeigt, dass auch Mitteleuropa keine Ruhezone ist. Allein im Jahr 2024 verzeichnete der Schweizerische Erdbebendienst (SED) mit rund 2.300 Beben[1] so viele Erschütterungen wie nie zuvor seit Messbeginn. Auch wenn viele davon nur von feinen Instrumenten wahrgenommen wurden, sorgen Ereignisse wie das Magnitude-4.4-Beben im Sihltal (Juni 2024) [4] oder die Erschütterungen bei Lörrach/Schwarzwald (Juni 2024) [3] für Verunsicherung in der DACH-Region.

Noch dramatischer zeigte sich die Lage im Juni 2025 in Italien: Ein Beben der Stärke 4,6 erschütterte die Phlegräischen Felder bei Neapel [5] – das stärkste seit 40 Jahren. Diese geologische Unruhe mahnt uns: Wir können die Naturgewalten nicht kontrollieren, aber wir können unser Überleben durch Wissen und Ausrüstung sichern.

Die Realität: Erdbeben warten nicht

Ein Erdbeben kündigt sich fast nie an. Es beginnt oft mit einem Grollen, gefolgt von heftigen Stößen. In diesem Moment entscheiden Reflexe und Vorbereitung über Leben und Tod.

Das richtige Verhalten WÄHREND des Bebens

Basierend auf internationalen Sicherheitsstandards [6, 7, 8] und Expertenratgebern gelten folgende Regeln:

Im Gebäude:

* Bewahren Sie Ruhe – Panik ist der größte Feind
* Laufen Sie nicht sofort zum Treppenhaus oder Aufzug (diese können einstürzen oder stecken bleiben)
* Suchen Sie Schutz unter einem stabilen Tisch („Ducken – Schützen – Festhalten“)
* Halten Sie sich fern von Fenstern, Spiegeln und schweren Möbeln, die kippen könnten

Im Freien:

* Bleiben Sie draußen
* Suchen Sie eine offene Fläche, weit weg von Gebäuden, Bäumen, Stromleitungen und Brücken

Im Fahrzeug:

* Stoppen Sie an einem sicheren Ort (nicht unter Brücken oder Stromleitungen)
* Bleiben Sie im Wagen, bis die Erschütterungen aufhören

Die goldenen Sekunden: Warum Vorbereitung alles ist

Wenn die Erde bebt, haben Sie keine Zeit, eine Zahnbürste zu suchen oder Dokumente zu sortieren. Die Evakuierung muss oft in Sekundenbruchteilen erfolgen. Genau hier liegt der kritische Fehler vieler Haushalte: Das Fehlen eines griffbereiten Notfallgepäcks.

Sicherheitsexperten empfehlen dringend, einen sogenannten „Bug-out Bag“ (Notfallrucksack) gepackt und in Flurnähe bereitstehen zu haben. Ein Paradebeispiel für eine solche All-in-One-Lösung ist der ReadyKit Notfallrucksack. Er wurde spezifisch konzipiert, um in den kritischen ersten 72 Stunden nach einer Katastrophe das Überleben zu sichern, ohne dass Sie sich im Chaos Gedanken über die Packliste machen müssen.

Was gehört in einen Notfallrucksack?

Ein Blick auf die Modul-Struktur des ReadyKit Notfallrucksacks zeigt, worauf es bei Erdbeben ankommt:

1. Modul „Escape“ (Flucht & Rettung)

Bei einem Erdbeben können Türen klemmen oder Stromnetze ausfallen.

Wichtiges Werkzeug:

* Ein Notfallhammer mit Glasbrecher hilft, sich aus blockierten Fahrzeugen oder Fenstern zu befreien

Sicht & Schutz:

* Eine Stirnlampe ist essenziell, da Stromausfälle die Regel sind
* Leder-Arbeitshandschuhe schützen vor Scherben und Trümmern beim Beseitigen von Hindernissen
* Eine Pfeife dient dazu, Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen, falls man verschüttet wird – Schreien kostet zu viel Energie und Sauerstoff

2. Modul „Erste Hilfe“ (Medizinische Erstversorgung)

Verletzungen durch herabfallende Gegenstände oder Glasbruch sind häufig. Ein einfacher Verbandskasten reicht oft nicht.

ReadyKit enthält neben Wundverbänden und Desinfektionsspray auch eine Notfallbeatmungshilfe. Damit können Sie verwundeten oder verschütteten Menschen die Erste Hilfe leisten.

Wichtig: FFP2-Masken (im ReadyKit enthalten) sind bei Erdbeben nicht nur Virenschutz, sondern überlebenswichtig gegen die massive Staubentwicklung, die durch Gebäudeschäden entsteht.

3. Modul „Tools & Kommunikation“

Information ist nach einem Erdbeben ein rares Gut. Handynetze sind oft überlastet oder ausgefallen.

* Ein Kurbelradio mit Solarfunktion ermöglicht den Empfang von behördlichen Warnmeldungen und dient gleichzeitig als Powerbank und Lichtquelle
* Ein einfaches Handy mit langer Akkulaufzeit (wie im ReadyKit enthalten) ist zuverlässiger als moderne Smartphones, die täglich geladen werden müssen

4. Modul „Wasser & Nahrung“

Leitungen brechen, Wasser wird kontaminiert.

* Ein mobiler Wasserfilter (Porengröße 0,1 Mikron) macht Wasser aus Pfützen oder Bächen trinkbar, indem er 99,9% der Bakterien entfernt
* Energieriegel mit langer Haltbarkeit (10+ Jahre) liefern die nötigen Kalorien für 72 Stunden, ohne gekocht werden zu müssen

Experten-Tipp: Versuchen Sie nicht, Ihr Notfallgepäck erst im Ernstfall zu packen. Der Stresspegel macht rationales Handeln unmöglich. Ein vorgepacktes System wie das ReadyKit ist eine Lebensversicherung, die man physisch greifen kann.

Nach dem Erdbeben: Die Gefahr ist nicht vorbei

Auch wenn das Hauptbeben vorüber ist, mahnen Seismologen zur Vorsicht:

Nachbeben: Rechnen Sie in den Stunden und Tagen danach mit weiteren Stößen. Diese können bereits beschädigte Gebäude zum Einsturz bringen.

Check der Infrastruktur: Stellen Sie Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) bis zur Prüfung ab. Bei Gasgeruch lüften Sie sofort die Räume. Benutzen Sie keine Feuerzeuge.

Notruf: Wählen Sie bei Verletzungen, Bränden oder Wasserschäden den Notruf der Feuerwehr (112).

Hygiene: Wenn die Kanalisation bricht, wird Hygiene zum Problem. Das ReadyKit enthält hierfür faltbare Notfall-Toiletten und Desinfektionsmittel, um Seuchengefahr vorzubeugen.

Fazit: Agieren statt Reagieren

Die seismischen Daten von 2024 und 2025 in Europa zeigen deutlich: Wir leben nicht auf sicherem Grund. Ein Erdbeben lässt sich nicht verhindern, aber die persönlichen Folgen lassen sich drastisch abmildern.

Wer vorbereitet ist, mental durch das Wissen um das richtige Verhalten und materiell durch einen professionell gepackten Notfallrucksack, erhöht seine Überlebenschancen und die seiner Familie signifikant.

Sicherheit ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Daten seismologischer Dienste sowie Fachliteratur zur Krisenvorsorge.

[1] SED | Erdbeben im Jahr 2024 – ETH Zürich

[2] Erdbeben im Juli 2025 (Österreich) – GeoSphere Austria

[3] Moderates Erdbeben bei Freiburg/Lörrach (2024)

[4] Erdbebenrückblick Schweiz 2024 – RAOnline

[5] Heftigstes Erdbeben seit 40 Jahren in Neapel (Juni 2025)

[6] BBK: „Erdbeben“ – Verhalten während/nach dem Erdbeben

[7] oesterreich.gv.at (BMI): „Verhalten bei Erdbeben“

[8] Naturgefahrenportal Schweiz: „Verhalten bei Erdbeben“

Weitere Referenzen:

* Buch: Savin, Sergej. (2018). „Klimakatastrophe: Was tun?“ Minsk, „Colorgrad“ 2018
ISBN 978-985-596-115-5
* EMSC (Erdbeben-Ereignisseite Slowenien)
* USGS (Erdbeben-Ereignisseite Griechenland)
* EMSC (Ereignisseite Türkei-Syrien Grenzregion)

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Wir sind ein Team von Überlebenskünstlern mit über 8 Jahren Erfahrung. Ob Himalaya- oder Altai-Gebirge, ob Wälder in Indien oder Taiga in Sibirien, ob im Sommer oder Winter – wir haben vieles erlebt und wissen, wie man in verschiedenen schwierigen Situationen überlebt.

Durch unsere Expeditionen haben wir gelernt, dass die richtige Ausrüstung den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann. Diese Erfahrung wollen wir mit anderen teilen.

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