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Hannover Messe 2026 – Industrie Trends auf Messe TV

Die Hannover Messe 2026 zeigt aktuelle Entwicklungen in Industrie, Automatisierung, KI und Robotik. Messe TV berichtet zu Anwendungen, Systemintegration und digitalen Plattformen.

BildDie Berichterstattung zur Hannover Messe 2026 richtet sich an Entscheider aus Industrie, Technologie und Produktion. Messe TV begleitet die Veranstaltung mit Interviews, Einordnungen und praxisnahen Analysen. Im Zentrum stehen Entwicklungen, die bereits heute in industriellen Anwendungen sichtbar sind und die Transformation von Produktionsprozessen nachhaltig prägen.

Dabei zeigt sich, dass technologische Fortschritte zunehmend in integrierten Systemen gedacht werden. Einzelne Innovationen entfalten ihre Wirkung erst im Zusammenspiel mit Daten, Software und automatisierten Abläufen. Die industrielle Entwicklung ist damit weniger durch isolierte Produkte gekennzeichnet, sondern durch vernetzte Strukturen, die Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit miteinander verbinden.

Hannover Messe 2026: Plattform für industrielle Transformation

Die Hannover Messe 2026 bringt Unternehmen aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Digitalisierung und Energie zusammen. Sie gilt als zentrale Plattform für industrielle Entwicklungen, bei denen reale Anwendungen und konkrete Lösungen im Vordergrund stehen.

Im Fokus stehen Technologien, die Produktionsprozesse nicht nur effizienter machen, sondern auch flexibler und resilienter gestalten. Systeme werden zunehmend modular aufgebaut und lassen sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Gleichzeitig spielt die Integration bestehender Anlagen eine entscheidende Rolle, da viele Unternehmen auf gewachsene Strukturen aufbauen müssen.

Typische Schwerpunkte der gezeigten Lösungen sind:

* Automatisierte Produktionssysteme und flexible Fertigungslinien
* Digitale Plattformen zur Steuerung und Überwachung von Prozessen
* Vernetzte Maschinen und industrielle IoT-Anwendungen
* Energieeffiziente Lösungen für Produktion und Infrastruktur
* Simulation und virtuelle Inbetriebnahme von Anlagen

Diese Entwicklungen zeigen, dass industrielle Prozesse zunehmend datengetrieben und softwaregestützt ablaufen. Die Fähigkeit, Daten in Echtzeit auszuwerten und daraus Entscheidungen abzuleiten, wird zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.

Beiträge zu Neuheiten und Trends der Industriebranche auf Messe TV: Industrie Trends

Automatisierung KI und Robotik als Treiber der Industrie

Automatisierung, KI und Robotik zählen zu den prägenden Themen der industriellen Entwicklung. Sie verändern nicht nur einzelne Prozesse, sondern ganze Wertschöpfungsketten. Unternehmen setzen verstärkt auf Systeme, die eigenständig Entscheidungen treffen oder den Menschen gezielt unterstützen.

Künstliche Intelligenz wird dabei vor allem in der Analyse großer Datenmengen eingesetzt. Sie ermöglicht es, Muster zu erkennen, Prozesse zu optimieren und Ausfälle frühzeitig zu vermeiden. In Kombination mit Robotik entstehen flexible Produktionsumgebungen, die sich schnell an neue Anforderungen anpassen lassen.

Zentrale Entwicklungen in diesem Bereich sind:

* Einsatz von KI zur Prozessoptimierung und Qualitätssicherung
* Kollaborative Robotik für flexible Arbeitsumgebungen
* Automatisierung komplexer Abläufe in Produktion und Logistik
* Vernetzung von Maschinen über industrielle Kommunikationsstandards
* Nutzung von Daten zur vorausschauenden Wartung

Diese Technologien führen dazu, dass sich die Rolle des Menschen in der Produktion verändert. Statt manueller Tätigkeiten stehen zunehmend Überwachung, Steuerung und Optimierung im Vordergrund.

Messe TV spricht mit Agile Robots Festo Siemens und Rittal

Messe TV begleitet die Hannover Messe 2026 mit einer umfassenden Berichterstattung direkt vor Ort. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Unternehmen, die konkrete Anwendungen und technologische Entwicklungen präsentieren.

Zu den Interviewpartnern zählen unter anderem Agile Robots, Festo, Siemens und Rittal. Die Beiträge konzentrieren sich auf praxisnahe Lösungen und zeigen, wie Unternehmen aktuelle Herausforderungen in der Industrie adressieren.

Die redaktionelle Aufbereitung legt besonderen Wert auf:

* Darstellung realer Einsatzszenarien in der Produktion
* Einordnung technologischer Entwicklungen im Marktumfeld
* Verständliche Erklärung komplexer Systeme
* Bewertung der Umsetzbarkeit im industriellen Alltag
* Analyse der Auswirkungen auf bestehende Prozesse

Durch diese Herangehensweise entsteht ein differenziertes Bild der Industrie, das über reine Produktvorstellungen hinausgeht. Entscheider erhalten fundierte Informationen, die für strategische Entscheidungen relevant sind.

Beiträge zur aktuellen Messe: Hannover Messe 2026

Datenintegration und industrielle Plattformen als Schlüsselthema

Ein zentraler Aspekt der aktuellen Entwicklung ist die Integration von Daten über unterschiedliche Systeme hinweg. Produktionsanlagen, Logistikprozesse und IT-Infrastrukturen müssen miteinander kommunizieren, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Industrielle Plattformen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichen es, Daten zu bündeln, auszuwerten und für unterschiedliche Anwendungen nutzbar zu machen. Gleichzeitig stellen sie Anforderungen an Standardisierung und Schnittstellen, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass neben der technischen Umsetzung auch strategische Fragen an Bedeutung gewinnen. Die Auswahl geeigneter Plattformen und die Integration in bestehende Systeme sind entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Deutsche Messe AG und Hannover als Standort

Die Deutsche Messe AG organisiert die Hannover Messe und stellt die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für die Veranstaltung bereit. Mit dem Standort Hannover verfügt sie über eines der bedeutendsten Messegelände weltweit, das speziell auf industrielle Großveranstaltungen ausgelegt ist.

Moderne Hallen, flexible Flächenkonzepte und eine leistungsfähige Infrastruktur ermöglichen es, komplexe Technologien unter realistischen Bedingungen zu präsentieren. Gleichzeitig bietet der Standort eine gute Anbindung für internationale Besucher und Aussteller.

Damit schafft Hannover als Veranstaltungsort die Voraussetzungen für einen intensiven Austausch zwischen Industrie, Forschung und Anwendung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Messe TV – Deutsche Messefilm & Medien GmbH
Herr Andreas Bergmeier
Münchener Straße 6
85368 Moosburg
Deutschland

fon ..: 08761721300
web ..: https://www.messe.tv
email : kontakt@messe.tv

Messe TV ist eine unabhängige Online-Plattform für Videoberichterstattung von Fachmessen und Branchenevents.

Das Redaktionsteam produziert exklusive Beiträge zu Innovationen, Produkten und Marktbewegungen – mit journalistischem Anspruch, technischer Expertise und hohem Qualitätsstandard. Jährlich entstehen mehrere hundert Videobeiträge, die auf www.messe.tv abrufbar sind und über YouTube sowie ausgewählte Social-Media-Kanäle zusätzliche Reichweite erzielen.

Messe TV versteht sich als Schnittstelle zwischen Fachjournalismus und digitaler Kommunikation. Für Aussteller bedeutet das: Inhalte werden in einem professionellen Umfeld präsentiert, das Fachbesucher, Entscheider und Branchenakteure gleichermaßen erreicht.

Neben der redaktionellen Berichterstattung bietet Messe TV gezielte Werbeformate und Sponsoringmöglichkeiten für wirkungsvolles B2B Marketing – mit klar definiertem Kontextbezug und thematischer Passgenauigkeit. Die Kombination aus Reichweite, Relevanz und redaktioneller Qualität macht Messe TV zu einer etablierten Plattform im Umfeld der deutschsprachigen Messewirtschaft.

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Nion 3D ToF Kamera von IDS startet in Serie

Die neue ToF-Kamera Nion von IDS bietet 1,2 MP Auflösung, stabile 3D-Daten mit 30 fps und zuverlässige Tiefeninformation für industrielle Anwendungen.

BildHochauflösende 1,2 MP Time-of-Flight Technologie für schnelle, präzise 3D-Daten in jeder Umgebung Die IDS Imaging Development Systems GmbH erweitert ihr 3D Portfolio mit Nion, einer industriellen ToF Kamera mit 1,2 Megapixel Auflösung und integrierter Tiefenverarbeitung. Sie liefert hochauflösende und zeitlich stabile Tiefeninformationen mit 30fps auch bei schnellen Bewegungen und wechselnden Lichtverhältnissen. Damit eignet sie sich für Anwendungsbereiche wie Logistik, Automation und Robotik, in denen präzise 3D Informationen unter realen Prozessgeschwindigkeiten notwendig sind.

Die Nion erfasst bewegte Objekte nahezu ohne Unschärfe. Die hohe Unempfindlichkeit gegenüber Fremdlicht ermöglicht reproduzierbare Messergebnisse im Innen- und Außenbereich. Der Messbereich von 0,3 bis 7,5 Metern deckt typische industrielle Szenarien ab. Das robuste IP67-Gehäuse erlaubt den Einsatz in anspruchsvolleren Umgebungen. Power over Ethernet (PoE) reduziert Installationsaufwand und Verkabelung.

Patrick Schick, Product Manager 3D Vision and Imaging Software bei IDS, sagt: „Die Nion liefert selbst unter variablen Lichtbedingungen stabile Tiefendaten. Damit schafft sie eine solide Grundlage für Automatisierungsprozesse, die auf schnelle und präzise 3D Informationen angewiesen sind.“

Der onsemi AR0130 Tiefensensor ermöglicht im Vergleich zu marktüblichen ToF-Kameras höhere Auflösung, geringeres Rauschen, stabilere Ergebnisse bei Fremdlicht und eine bessere Bewegungsstabilität. Dadurch erreicht die Nion auch bei schnellen Objektbewegungen und variabler Beleuchtung eine hohe Tiefenpräzision.

Durch ihre kompakte Bauweise, die hohe Messqualität und das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis bietet die Nion einen unkomplizierten Einstieg in die 3D-Bildverarbeitung. Unternehmen können die Kamera flexibel in bestehende Systeme integrieren und erhalten eine wirtschaftliche Lösung für verlässliche Tiefeninformationen. „In vielen Fällen lassen sich bestehende 2D-Prozesse beibehalten und punktuell um Tiefendaten erweitern, wenn das für die Entscheidung im Prozess hilfreich ist“, unterstreicht Patrick Schick.

Die Nion 3D-Kamera ist ab sofort in Serie verfügbar. Im IDS-Webstore stehen technische Informationen bereit. Dort können auch Bestellungen und individuelle Anfragen aufgegeben werden.

Weitere Informationen: www.ids-imaging.de/nion

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IDS Imaging Development Systems GmbH
Herr Oliver Senghaas
Dimbacher Str. 10
74182 Obersulm
Deutschland

fon ..: 07134961960
web ..: https://www.ids-imaging.de
email : marketing@ids-imaging.de

Über IDS Imaging Development Systems GmbH

Die IDS Imaging Development Systems GmbH ist ein führender Industriekamerahersteller und Pionier in der industriellen Bildverarbeitung. Das inhabergeführte, umweltzertifizierte Unternehmen entwickelt leistungsstarke und vielseitig einsetzbare 2D- und 3D- Kameras sowie Modelle mit künstlicher Intelligenz (KI) oder mit Streaming-/Event-Recording-Funktion. Das nahezu unbegrenzte Anwendungsspektrum erstreckt sich über verschiedenste nicht-industrielle sowie industrielle Branchen des Geräte-, Anlagen- und Maschinenbaus.

Seit der Gründung 1997 als Zwei-Mann-Unternehmen hat sich IDS zu einem unabhängigen, ISO-zertifizierten Familienunternehmen mit rund 320 Mitarbeitenden entwickelt. Der Hauptsitz in Obersulm, Baden-Württemberg, ist sowohl Entwicklungs- als auch Produktionsstandort. Mit Niederlassungen in den USA, Japan, Südkorea und Großbritannien sowie weiteren Repräsentanzen in Frankreich, BeNeLux und Indien ist das Technologieunternehmen global vertreten.

Pressekontakt:

IDS Imaging Development Systems GmbH
Frau Silke von Gemmingen
Dimbacher Str. 10
74182 Obersulm

fon ..: 07134961960
email : s.gemmingen@ids-imaging.de

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stoba ist Mitglied der ARENA2036

Fokus auf KI-gestützte Produktionstechnologien und humanoide Robotik

Bildstoba ist seit Anfang 2026 neues Mitglied der ARENA2036 („Active Research Environment for the Next generation of Automobiles“), einer der zentralen Forschungsplattformen für zukunftsorientierte Produktionstechnologien in Deutschland. Mit dem Beitritt stärkt das Unternehmen seine technologische Entwicklungsarbeit in den Bereichen Künstliche Intelligenz, maschinennahe Datenanalyse und industriell einsetzbare Robotik.

Die Zusammenarbeit ermöglicht es stoba, neue Technologien frühzeitig unter realen Bedingungen zu testen und gemeinsam mit erfahrenen Partnern weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei praxisnahe Anwendungen – etwa KI-gestützte Prüfprozesse, intelligente Qualitätsüberwachung oder der mögliche Einsatz humanoider Robotsysteme zur Unterstützung repetitiver Tätigkeiten. Ziel ist es, Produktionsprozesse effizienter, stabiler und ergonomischer zu gestalten und gleichzeitig die Expertise der Mitarbeitenden gezielt einzusetzen.

„Die ARENA2036 ist für uns ein optimales Reallabor. Wir haben dort die Möglichkeit, Dinge zu testen, die wir bei uns selbst so nicht ausprobieren können. Denn: hier können wir auf eine Infrastruktur sowie Partner mit exzellentem Know How und Hardware zurückgreifen und damit neue Prozesse und Produkte entwickeln,_“ sagt Dr. Christian Peschke, CTO von stoba. COO Gerhard Firlbeck ergänzt: „_Wir automatisieren dort, wo es um wiederkehrende Standardaufgaben geht – nicht um Fachkräfte zu ersetzen, sondern um sie für qualifizierte Tätigkeiten einzusetzen. Die Mitgliedschaft in der ARENA2036 unterstützt uns dabei, diesen Weg technologisch solide weiterzugehen.“

Mit dem Einstieg in die ARENA2036 setzt stoba seine Ausrichtung auf KI-gestützte Produktion, intelligente Fertigungssysteme und anwendungsorientierte Robotik fort. Die ersten gemeinsamen Projektarbeiten laufen bereits, weitere Schwerpunkte werden im Laufe des Jahres folgen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Marketing Consulting
Herr Hans Kemeny
Bei den Obstgärten 4
23556 Lübeck
Deutschland

fon ..: +49 0162 2144423
web ..: https://deutsche-mc.de
email : hk@deutsche-mc.de

Über stoba:
stoba ist ein internationaler Technologiepartner für die Entwicklung, Produktion und Montage von Präzisionskomponenten und -systemen. Seit der Gründung im Jahr 1961 in Backnang (Baden-Württemberg) hat sich stoba zu einer global agierenden Unternehmensgruppe mit über 1.000 Mitarbeitenden und acht Standorten weltweit (Backnang, Kaufbeuren, Memmingen, Weinstadt, Brno, Charleston, Small Dole, Yantai) entwickelt. stoba arbeitet in unterschiedlichsten Industrien weltweit und an hochwertigen Fertigungs- und Systemlösungen, die auf anspruchsvollen Komponenten, Prozesssicherheit und industrieller Umsetzungskompetenz basieren. Im Geschäftsjahr 2025 produzierte stoba mehr als 100 Millionen Teile und erzielte einen Umsatz von 190 Millionen Euro.
2026 feiert stoba 65 Jahre High Tech sowie 40 Jahre Engagement als Ausbildungsbetrieb und ist somit verlässlicher Partner für Kunden und zukünftige Fachkräfte.
www.stoba.one

Pressekontakt:

stoba
Frau Barbara Hennecke
Lange Äcker 8
71522 Backnang

fon ..: +49 151 255 14 061
email : barbara.hennecke@stoba.one

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Wie lässt sich die Depalettierung von Leersäcken in der Zementindustrie prozesssicher automatisieren?

KOCH Robotersysteme realisiert patentierte Greiferlösung für vollautomatische Leersackdepalettierung bei Hochleistungs-Absackanlagen von Salonit Anhovo

BildIn der Zement- und Baustoffproduktion entscheidet ein stabiler, durchgängiger Materialfluss über Effizienz, Durchsatz und letztlich über die Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Je schneller ein Produkt die einzelnen Prozessschritte durchläuft, desto zügiger steht es versandbereit auf der Palette – und umso höher ist die Auslastung der gesamten Produktion. Umgekehrt gilt: Ist ein Abschnitt langsamer als der nächste, entsteht ein Rückstau, der die Wertschöpfungskette ausbremst und Taktverluste sowie unnötige Kosten verursacht.

Genau an diesem Punkt wurde beim slowenischen Zementhersteller Salonit Anhovo Optimierungsbedarf sichtbar. Das Unternehmen, Teil der Alpacem-Gruppe, betreibt leistungsfähige Anlagen zur Zementproduktion und Sackabfüllung. Im Produktionsprozess werden leere Papiersäcke palettenweise angeliefert, entnommen, vereinzelt und anschließend der Abfüllmaschine zugeführt, wo sie befüllt und verschlossen sowie anschließend wieder palettiert werden. Gerade bei Hochleistungs-Absackanlagen mit mehreren tausend Säcken pro Stunde ist diese vorgelagerte Bereitstellung ein sensibler Baustein innerhalb der End-of-Line-Automatisierung.

Engpass in der Sackbereitstellung: Manuelle Depalettierung bremst die Produktion
Der bislang manuell ausgeführte Schritt der Leersackdepalettierung stellte einen zentralen Engpass im Produktionsprozess dar. Die Mitarbeitenden mussten die Bündel einzeln entnehmen und für die Abfüllmaschine bereitstellen – ein zeitintensiver und personalaufwendiger Vorgang, der den Produktionsfluss maßgeblich beeinflusste. Schon kleine Verzögerungen reichten aus, damit die Maschine nicht kontinuierlich versorgt wurde und der gesamte Durchlauf ins Stocken geriet. Vor diesem Hintergrund wurde schnell klar: Für eine stabile, effiziente und hochverfügbare Produktion musste die Depalettierung konsequent und durchgängig automatisiert werden.

Für die Entwicklung einer vollautomatischen Lösung entschied sich Salonit Anhovo bewusst für KOCH Robotersysteme. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Palettier- und Depalettiertechnik sowie in der industriellen Robotik für anspruchsvolle Produktionsumgebungen.

KOCH automatisiert Sackbereitstellung für Hochleistungs-Absackanlagen
Ziel war es, den kompletten Prozess – von der Sackbereitstellung bis zur Befüllung und Verpackung – in eine durchgängige Automatisierung für Zement- und Baustoffwerke zu überführen. Ein manueller Eingriff sollte dauerhaft ausgeschlossen sein. „Wenn wir automatisieren, dann kompromisslos – nicht halbautomatisch und nicht mit Nacharbeit. Es musste durchgängig funktionieren“, lautete die klare Vorgabe aus dem Werk.

Die Qualität der angelieferten Paletten erschwerte jedoch das Vorhaben direkt zu Beginn der Linie beim Bereitstellen der Leersäcke. Während des Transports verrutschten die Leersackbündel, da die Paletten weder foliert noch umreift waren. „Teilweise kamen Paletten an, bei denen die oberen Bündel um bis zu 150 Millimeter verschoben waren – das sah teilweise aus wie der schiefe Turm von Pisa“, erinnert sich Andreas Lehmler aus der Konstruktion von KOCH Robotersysteme. Für die Greifertechnik bedeutete das höchste Präzision bei der Positionierung – selbst bei instabilen und engen Palettierbildern.

Gleichzeitig waren die Leistungsanforderungen eindeutig definiert: Pro Palette mussten 435 bis 500 Leersackbündel verarbeitet werden, verteilt auf 83 bis 87 Lagen. Die Anlage sollte 4.000 bis 6.000 Säcke pro Stunde bewältigen. „Alle 8,5 Sekunden muss der Roboter ein Bündel greifen und dem Prozess zur Verfügung stellen – inklusive Positionierfahrt und Greifvorgang“, beschreibt Projektleiter Stephan Boll die Rahmenbedingungen. Bei dieser Taktzeit blieb kein Spielraum für Verzögerungen. Prozesssicherheit und hohe Anlagenverfügbarkeit standen im Mittelpunkt.

Hohe Taktzeiten, instabile Palettenlagen und begrenzter Bauraum: Warum Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen
Zu Beginn des Projekts erschien die Automatisierung der Leersackdepalettierung zunächst beherrschbar. KOCH Robotersysteme konnte auf Erfahrungen aus einem früheren Projekt zurückgreifen, bei dem bereits ein vollautomatisiertes System für die Depalettierung von Leersäcken realisiert worden war. Technisch hätte sich eine bestehende Greiferlösung adaptieren lassen – doch dort war die unterste Lage der Paletten manuell umgeschichtet worden, ein Kompromiss, der bei Salonit Anhovo ausgeschlossen war.

Schnell zeigte sich, dass die Rahmenbedingungen im Werk eine einfache Adaption unmöglich machten. Die Paletten waren dicht gepackt und boten keinen Freiraum für klassische Schnabelgreifer. Gleichzeitig reagierten die vergleichsweise steifen Papiersäcke empfindlich auf punktuelle Belastungen. Die Hochleistungs-Absackanlage verlangte einen konstant hohen Durchsatz, während der begrenzte Bauraum des bestehenden Layouts nur wenig Spielraum ließ. Unfallverhütungsvorschriften und die direkte Nähe zur Absackmaschine definierten exakt, wie viel Platz für die vorgelagerte Depalettierung zur Verfügung stand. Gesucht war daher eine Lösung, die kompakt, effizient und störungsfrei in das bestehende System integriert werden konnte.

Erschwerend kamen die anspruchsvollen Umweltbedingungen hinzu. „Wir sprechen hier von einem Zementwerk – extrem staubig, im Winter kalt, im Sommer brütend heiß“, beschreibt Projektleiter Stephan Boll. „Das sind keine idealen Voraussetzungen für sensible Automatisierungstechnik – die Anlage musste robust und widerstandsfähig konstruiert sein.“

Angesichts dieser Herausforderungen war klar: Der konventionelle Schnabelgreifer würde den Anforderungen nicht genügen. Dieses Greifprinzip benötigt Freiraum unterhalb der Bündel, um unter das Produkt eintauchen zu können – genau der fehlte auf den dicht gepackten Paletten. Zudem sind Schnabelgreifer eher für elastische Materialien ausgelegt, während die steifen Papiersäcke nur mit einem neuen, schonenden Greifprinzip zuverlässig aufgenommen werden konnten. Hinzu kam die geforderte Zykluszeit von 8,5 Sekunden pro Bündel, die mit der aufwendigen Flügelbewegung eines klassischen Schnabelgreifers nicht realisierbar gewesen wäre.

Die Aufgabe war damit klar umrissen: Es brauchte eine kompakte, flexible Roboterzelle mit einer neuen Greiferlösung, die sich präzise in das bestehende Layout einfügt, den hohen Durchsatz gewährleistet und zugleich robust genug für die rauen Bedingungen eines Zementwerks ist.

Vom konventionellen Schnabelgreifer zur patentierten Spirallösung
Vor dem Hintergrund der engen Platzverhältnisse, der steifen Papiersäcke und der hohen Taktanforderungen begann bei KOCH Robotersysteme die Suche nach einem neuen Greifprinzip. Ein interdisziplinäres Team aus Konstruktion, Projektleitung und Vertrieb entwickelte gemeinsam einen Ansatz, der sich grundlegend vom bisherigen System unterschied und die spezifischen Anforderungen von Salonit Anhovo vollständig erfüllte.

Die zündende Idee entstand aus einem einfachen mechanischen Prinzip: einer Spiralfeder. Inspiriert von der archimedischen Schraube – dem schrittweisen Fördern eines Mediums entlang einer Steigung – überlegte das Team, Leersackbündel kontrolliert „abzuschälen“, anstatt sie zu unterfahren. Das Funktionsprinzip ist ebenso elegant wie wirkungsvoll: Die Spirale wird zwischen Palette und Bündel eingeführt und dreht sich kontrolliert unter das Produkt. So entsteht schrittweise Raum, wodurch das Bündel sauber gelöst und aufgenommen werden kann – ohne Verdrehung und Beschädigung der empfindlichen Papiersäcke.

Erste Prototypen wurden im 3D-Druck gefertigt und direkt am realen Produkt getestet. Anfangs zeigte sich, dass Materialfestigkeit und Dauerbelastbarkeit noch nicht ausreichten. In mehreren Iterationen wurden Geometrie, Werkstoffe und Drehrichtung optimiert, während Slow-Motion-Analysen die Bewegungsabläufe verfeinerten. Schließlich erwies sich eine spezifische Linksspindel-Geometrie als technisch überlegen und garantierte einen zuverlässigen, schonenden Greifvorgang – selbst für die unterste Lage der Bündel.

Das Ergebnis ist eine speziell entwickelte Greifertechnik für Industrieroboter mit metallgedruckter Spirale und Kunststoff-Gleitteller, die erstmals die vollautomatische Depalettierung sämtlicher Lagen bei gleichzeitig hoher Taktleistung ermöglicht. Der Vereinzelungsmechanismus ist inzwischen patentiert: Das Design der Spirale und die Art des Untergreifens sind offiziell geschützt. „Ein tolles Produkt“, kommentiert Projektleiter Stephan Boll, „und das Beste daran: Es ist ganz einfach – einfach und genial.“

Vision-System: Präzise Lageerkennung für maximale Prozesssicherheit
Aufbauend auf der patentierten Spirallösung konnte KOCH Robotersysteme den nächsten Innovationsschritt realisieren: Die Integration eines kamerabasierten Vision-Systems zur kamerabasierten Lageerkennung der Leersackbündel. Gerade unter den widrigen Bedingungen im Zementwerk – staubige Umgebung, extreme Temperaturschwankungen und 24/7-Betrieb – war die präzise Lageerkennung der Bündel entscheidend für einen stabilen Materialfluss.

Das Vision-System arbeitet laserbasiert und nutzt leistungsfähige Laserscanner in der Produktionsautomation, um die exakte Position jedes Bündels auf der Palette zu erfassen. Dabei ist es komplett umgebungslichtunabhängig: Ob gleißender Sonnenschein, Schatten oder Nachtbetrieb – der Laserscanner liefert konstant präzise Ergebnisse. Über die Steuerungssoftware lassen sich zudem neue Lagenbilder integrieren, Plausibilitätsprüfungen durchführen und sogar Qualitätsmerkmale erfassen, wie etwa die korrekte Bestückung der angelieferten Paletten.

Dank der Kombination aus patentiertem Spiralgreifer und intelligenter Bilderkennung gelingt die Depalettierung heute vollautomatisch, ohne manuelle Eingriffe, Verdrehungen oder Beschädigungen. KOCH übernahm dabei nicht nur die Entwicklung der Greifertechnik, sondern auch das komplette Engineering, die Detailplanung, die Montage und Installation der Roboterzelle sowie die Softwareerstellung und Visualisierung über SPS- und Roboter-Steuerung. Zusätzlich wurden praxisorientierte Schulungen für das Bedien- und Instandhaltungspersonal durchgeführt, sodass die Anlage nahtlos in den bestehenden Produktionsprozess von Salonit Anhovo integriert werden konnte.

99,9 % Prozessstabilität durch robotergestützte End-of-Line-Automatisierung
In der Praxis erreicht die Anlage eine Verfügbarkeit von über 99,9 Prozent. Die vollautomatische Leersackdepalettierung läuft im 24/7-Betrieb stabil und ohne manuelle Eingriffe. „Ich war selbst überrascht, wie prozesssicher das am Ende funktioniert hat“, berichtet Andreas Lehmler.

Der Footprint der Anlage beträgt rund 3 x 5 Meter und erfüllt damit die engen Platzvorgaben. Die kontinuierliche Versorgung der Hochleistungs-Absackanlage trägt zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit bei und ermöglicht eine deutliche Reduzierung manueller Prozesse im gesamten Bereitstellungsbereich. Für den Betreiber bedeutet dies eine spürbare Produktionsoptimierung und Effizienzsteigerung in der Abfülltechnik.

Auch wirtschaftlich zeigt sich der Effekt: Durch die optimierte Zuführung und hohe Packungsdichte lassen sich Transportkapazitäten besser ausnutzen – mehr Säcke pro Lkw bedeuten weniger Fahrten.

Bedeutung für die Baustoffindustrie
Die realisierte Lösung bei Salonit Anhovo zeigt exemplarisch, wie sich industrielle Robotik und innovative Greifertechnik in die Prozessautomatisierung in der Baustoffindustrie integrieren lassen. Darüber hinaus ist das System ein praktisches Beispiel für Industrie 4.0 in der Zementproduktion, da mechanische Innovation, sensorbasierte Datenerfassung und intelligente Steuerungstechnik nahtlos miteinander vernetzt sind. Die patentierte Spirallösung erweitert das Spektrum der End-of-Line-Automatisierung und ist auf weitere Hochleistungs-Abfüllanlagen übertragbar, bei denen hohe Taktzeiten, instabile Palettenlagen und empfindliche Verpackungen zusammentreffen.

Für Zement- und Baustoffwerke bedeutet dies einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen Steigerung der Prozesssicherheit. Die Kombination aus mechanischer Innovation, sensorbasierter Überwachung und robuster Auslegung unter rauen Industriebedingungen verdeutlicht, wie Automatisierung für Zement- und Baustoffwerke praktisch umgesetzt werden kann – effizient, dauerhaft und wirtschaftlich.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

KOCH Industrieanlagen GmbH
Frau Marie-Theres Kohl
Ringstraße 20
56307 Dernbach
Deutschland

fon ..: 026899451154
web ..: https://koch-roboter.de/
email : m.kohl@koch-roboter.de

KOCH Robotersysteme ist ein hoch spezialisiertes Roboter-Systemhaus und entwickelt effiziente und nachhaltige Automatisierungslösungen für das Abfüllen, Depalettieren, Palettieren, Kommissionieren und Verpacken aller Fabrikbereiche.
Mit einem Fokus auf fortschrittliche Technologien und kundenspezifische Anpassungen hat sich KOCH Robotersysteme als erfahrener Partner für maßgeschneiderte Anlagenkonzepte etabliert. Wir planen und realisieren flexible Robotersysteme als integrierbare Einzelsysteme oder schlüsselfertige Gesamtanlagen.

Pressekontakt:

KOCH Industrieanlagen GmbH
Marie-Theres Kohl
Ringstr. 9
Dernbach 56307

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email : m.kohl@koch-roboter.de

Medien

Reply auf der NVIDIA GTC: Digital Twins und Physical AI für die nächste Stufe industrieller Wertschöpfung

Auftritt auf der NVIDIA GTC vom 16. bis 19. März 2026 in San Jose

BildReply [EXM, STAR: REY] präsentiert auf der NVIDIA GTC vom 16. bis 19. März 2026 in San Jose, Kalifornien, wie Unternehmen mit Digital Twin-Technologie und Physical AI reale Produktions- und Logistikprozesse optimieren, Robotik skalieren und industrielle Leistungsfähigkeit nachhaltig steigern. Die Konferenz gilt als wichtigster internationaler Treffpunkt für KI-Entwickler, Forscher und Entscheider. In diesem Jahr werden mehr als 30.000 Teilnehmer aus über 190 Ländern erwartet.

Im Mittelpunkt stehen zwei konkrete Anwendungen, die demonstrieren, wie digitale und physische Welt im industriellen Umfeld wirkungsvoll verschmelzen: ein integrierter Entwicklungsansatz für selbst lernende Edge-KI in Fertigung und Logistik sowie ein intelligentes Roboterkoordinationssystem für die Otto Group.

Am 17. März stellt Reply am AWS-Stand #921, Kiosk #7 von 15:00 bis 17:00 Uhr (PDT) sowie am 19. März, von 12:00 bis 14:00 Uhr (PDT) die Lösung „The AI Fast Lane for the Industrial Edge powered by NVIDIA on AWS“ vor. Die Anwendung validiert und optimiert KI-Modelle auf autonomen, vernetzten Edge-Geräten wie Roboterarmen oder mobilen Robotern. Die Lösung verarbeitet Sensordaten in Echtzeit, erkennt Leistungslücken und stößt bei Bedarf automatisiert ein Nachtraining an. Ein Human in the Loop-Ansatz sichert die Qualität der Modelle. Durch die Integration von NVIDIA Omniverse mit Isaac Sim werden Digital-Twin-Simulationen direkt in den Entwicklungsprozess integriert, sodass mithilfe synthetischer Daten kontinuierliche Verbesserungen getestet und Effizienzsteigerungen validiert werden können. Damit adressiert Reply eine zentrale Herausforderung der Industrie: KI-Systeme, die im Feld lernen, ohne den Betrieb zu unterbrechen.

Vom 16. bis 19. März präsentieren Google und Reply gemeinsam am Google-Stand #513, Kiosk #4 eine Lösung für intelligente Roboterkoordination mit Hilfe von cloudbasierter Simulation. NVIDIA Isaac Sim läuft dabei direkt auf Google Cloud G4-Instanzen. So ist es möglich, hochpräzise Digital Twins komplexer Logistikumgebungen ohne lokale Workstations zu instanziieren sowie darauf vielfältige Roboterflotten zu simulieren und zu trainieren. Dadurch kann der Validierungsprozess deutlich beschleunigt werden, bevor die Systeme in realen Umgebungen zum Einsatz kommen.

Wie intelligente Roboterkoordination in der Praxis funktioniert, zeigt die Otto Group am 17. März: Roboverse Reply hat für das Unternehmen einen Digital Twin umgesetzt, der das Lager sowie alle Robotersysteme und deren Interaktionen exakt abbildet. Ein sogenannter Robotic Coordination Layer verbindet diesen Digital Twin mit dem Flottenmanagement und dem Lagerverwaltungssystem. Das Ergebnis: zentrale Flottenkoordination, vorausschauende Layout-Simulation und optimierte Prozesse auch in Spitzenzeiten. Die Otto Group stellt das Projekt am 17. März von 15:00 bis 15:40 Uhr (PDT) in der Session „Leverage Physical AI to Simulate and Orchestrate Robotic Fleets for Retail Fulfillment Centers“ vor.

Mit seinem Auftritt auf der NVIDIA GTC zeigt Reply, wie die Verbindung von digitaler Simulation und physischer Automatisierung bereits heute praktisch umgesetzt wird. Die Projekte für die Otto Group sowie im Bereich Industrial Edge verdeutlichen, wie Physical AI und präzise digitale Zwillinge zusammenwirken, um neue Potenziale für die industrielle Wertschöpfung zu erschließen.

Reply
Reply [EXM, STAR: REY, ISIN: IT0005282865] ist spezialisiert auf die Konzeption und Implementierung von Lösungen, die auf neuen Kommunikationskanälen und digitalen Medien basieren. Mit einem Netzwerk hoch spezialisierter Unternehmen definiert und entwickelt Reply Geschäftsmodelle, die durch KI, Big Data, Cloud Computing, digitale Medien und dem Internet der Dinge ermöglicht werden. Reply bietet Beratung, Systemintegration und Digital Services für Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und Medien, Industrie und Dienstleistungen, Banken und Versicherungen sowie öffentliche Verwaltung. www.reply.com

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Fabio Zappelli
f.zappelli@reply.com
Tel. +39 0117711594

Anusha Shankar
a.shankar@reply.com
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