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Wirtschaft

Kaufkraft 2026: Wachstum auf dem Papier – reale Kaufkraft bleibt unter Druck

Nominale Kaufkraft steigt 2026 auf Ø 31.650 EUR, doch Inflation schmälert reale Einkommen. Trotz Plus bleibt vielen Haushalten weniger verfügbar – regionale Unterschiede bleiben deutlich.

BildBonn, den 15.04.2026

Nominale Einkommen steigen weiter, doch Inflation belastet Verbraucher – regionale Unterschiede bleiben deutlich_

Die Kaufkraft in Deutschland steigt auch im Jahr 2026 – allerdings nur auf den ersten Blick. Nach aktuellen Berechnungen von Nexiga liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei rund 31.650 Euro und damit etwa 1.650 Euro über dem Vorjahr.

Trotz dieses nominalen Zuwachses bleibt die reale Kaufkraftentwicklung angespannt. Steigende Lebenshaltungskosten und die anhaltenden Auswirkungen der Inflation führen dazu, dass vielen Haushalten tatsächlich weniger frei verfügbares Einkommen bleibt.

„Die nominal steigende Kaufkraft täuscht über die reale Belastung vieler Haushalte hinweg. Für viele Menschen ist die finanzielle Situation trotz höherer Einkommen spürbar angespannter als noch vor wenigen Jahren“,_ sagt Dirk Schneider, Geschäftsführer bei Nexiga.

Deutschland bleibt ein Kaufkraft-Mosaik

Die Analyse zeigt weiterhin deutliche regionale Unterschiede. Besonders hohe Kaufkraftwerte konzentrieren sich in wirtschaftsstarken Regionen und Metropolräumen. Ein charakteristischer „Halbmond“ erstreckt sich von Norddeutschland über die Rheinschiene bis nach Süddeutschland – mit Schwerpunkten rund um Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München.

Spitzenwerte erreichen erneut Gemeinden wie Grünwald bei München oder Wohltorf bei Hamburg, deren Kaufkraft deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Demgegenüber stehen strukturschwächere Regionen – insbesondere in Teilen Ostdeutschlands, aber auch einzelne Städte im Westen -, in denen die Kaufkraft signifikant niedriger ausfällt.

Kaufkraft als Schlüsselindikator für Standortentscheidungen

Die Kaufkraft gilt als zentraler Indikator für das Konsumpotenzial einer Region und basiert auf dem verfügbaren Einkommen der Bevölkerung, einschließlich Löhnen, Renten und Transferleistungen.

Für Unternehmen liefert die Analyse wichtige Entscheidungsgrundlagen:

* Identifikation attraktiver Standorte
* zielgerichtete Marketing- und Vertriebsplanung
* präzisere Ansprache kaufkräftiger Zielgruppen

Die kleinräumige Betrachtung auf Gemeindeebene ermöglicht dabei eine besonders differenzierte Bewertung regionaler Märkte.

Fazit

Die Kaufkraft in Deutschland wächst – jedoch überwiegend nominal. Real bleibt sie durch Inflation und steigende Preise unter Druck. Gleichzeitig verstärken sich regionale Unterschiede, die sowohl Risiken als auch Chancen für Unternehmen darstellen.

Das Dashboard „Kaufkraft in Deutschland 2026“ steht unter diesem LINK zur Verfügung.

Das Dashboard „Kaufkraft in Deutschland 2026“ bietet eine interaktive, kleinräumige Analyse der regionalen Kaufkraft auf Gemeindeebene. Es visualisiert den Kaufkraftindex für ganz Deutschland, zeigt die Top-Regionen mit besonders hoher Kaufkraft und macht regionale Unterschiede auf einen Blick sichtbar.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Nexiga GmbH
Herr Dirk Schneider
Mozartstr. 4-10
53115 Bonn
Deutschland

fon ..: 0228 8496 100
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email : schneider@nexiga.com

Als ein führender Anbieter von Location Intelligence und Geomarketing unterstützt Nexiga seit über 40 Jahren Unternehmen bei der datenbasierten Planung und Bewertung von Standorten, Versorgungsnetzen, Vertriebsgebieten und Zielgruppen. Mit einem umfassenden Datenportfolio, individuellen SaaS-Lösungen und intelligenten Analyseverfahren ermöglicht Nexiga fundierte Entscheidungen für strategische Planung, zielgerichtete Marktbearbeitung und effiziente Vertriebssteuerung.

Das Unternehmen ist Mitglied der GSG GENII Software Gruppe, die führende, branchenspezifische Softwarelösungen und Dienstleistungen für mittelständische Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen anbietet.

Pressekontakt:

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Mozartstr. 4-10
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Medien

Big-Mac-Index steigt rasant: Auch Onlinehandel unter Druck – Insolvenzen ziehen an

Unideal & mutual Analyse: Preissteigerung in 2 Jahren, was sonst 10 Jahre dauerte

BildDie hohe Inflation der Jahre zuvor zeigt auch im Internet ihre Folgen: Kleine Online-Händler verschwinden und große Plattformen dominieren das Angebot. Die Preise steigen, die Kaufkraft sinkt und Lohnkosten nehmen zu. Unideal belegt, wie immer mehr Online-Shops in Deutschland Insolvenz anmelden und mutual analysiert, dass die gefühlte Inflation oft näher an der Wahrheit ist als die offiziellen Zahlen, die von Medien veröffentlicht werden.

Die Inflation mag sich offiziell stabilisiert haben, doch für Verbraucher und Händler bleibt die Realität eine andere. Das zeigen aktuelle Recherchen der Teams von mutual.de und Unideal.de. Während die Preise in Deutschland weiter steigen, erleben sowohl Innenstädte als auch der Online-Handel einen beschleunigten Wandel: Die Vielfalt schwindet und kleine Anbieter kämpfen ums Überleben.

Trotz gesunkener Inflationsrate bleibt das Preisniveau im Jahr 2025 hoch, während Kaufkraft und Konsumlaune sinken. Trauriger Beweis sind immer mehr leerstehende Ladenflächen in deutschen Innenstädten. Im Jahr 2024 haben laut der jährlichen Insolvenz-Analyse von CRIF 21.964 Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 23,1% im Vergleich zum Vorjahr 2023 (17.847 Insolvenzen). Experten rechnen mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Firmenpleiten in 2025.

Während offizielle Statistiken eine moderate Inflation von 2,2% für 2024 meldeten, zeigte eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass die gefühlte Inflation bei Verbrauchern im Jahr 2024 bei 15,3% lag. Den Beleg für die schleichende Verteuerung des Alltags liefert mutual.de mit einer historischen Analyse des Big Mac Index für Deutschland. Während der Index weltweit als Maßstab für Kaufkraftvergleiche dient, wird bei genauerer Betrachtung der Preise in Deutschland deutlich: Trotz offiziell gesunkener Inflation bleiben die Preise (mangels Deflation) hoch und bestätigen damit die Werte der gefühlten Inflation. Konsumenten müssen oft für den gleichen Warenkorb deutlich mehr zahlen als noch vor wenigen Jahren.

Der Negativtrend setzt sich auch im digitalen Raum fort. Das Team vom Schnäppchenblog Unideal hat recherchiert, dass immer mehr Affiliate-Partner seit 2023 Insolvenz anmelden mussten. Waren es 2022 noch 2.175 Affiliate-Partner, schrumpfte die Zahl an Partnerschaften über große Affiliate-Netzwerke wie AWIN, Tradedoubler, Adcell, CJ oder Belboon bis Anfang 2025 auf 1.578 Partnerschaften. Zahlreiche langjährige Partner haben Insolvenz angemeldet oder den Geschäftsbetrieb aufgrund mangelnder Umsätze direkt aufgegeben. Darunter befinden sich kleinere Händler wie Titus, Weinober oder Brettspiel-Pioniere, aber auch einstige Branchengrößen wie Esprit, Depot, Weltbild, Weck Gläser oder Tupperware. Diese konnten sich am Markt nicht mehr halten und gingen Konkurs.

„Es ist schade wenn Partnerschaften beendet werden, aber noch trauriger sind Insolvenzen. Wenn eine Kooperation aus wirtschaftlichen Gründen beendet werden muss, arbeiten wir oft trotzdem weiter, posten Deals, Rabatte und Aktionen, auch wenn wir nichts mehr daran verdienen“, sagt Dirk Ehrlich, Geschäftsführer der Pharetis GmbH und Betreiber von Unideal.de und mutual.de.

In Kombination mit der generellen Zurückhaltung der Konsumenten setzt sich auch ein Trend fort, den wir schon seit einigen Jahren beobachten: Große Online Marktplätze wie Amazon oder Temu verdrängen zunehmend die kleine Online Shops (insbesondere der Segmente Mode, Medien und Technik). Sie können durch ihre enorme Marktmacht Preise anbieten, mit denen kein kleiner Shop mithalten kann und die durch die Inflation angeschlagenen Konsumenten nehmen das Angebot nur allzu gerne an. Nutzer haben hier theoretisch Zugang zu allem – praktisch jedoch wird das Angebot eintöniger und die Arbeitsplätze im Back-Office der lokalen Online Shops verschwinden.

Die wirtschaftlichen Folgen zeigen sich auch in steigenden Entlassungswellen. So verliert z.B. Otto in Leipzig 160 Mitarbeiter, Sportartikel-Gigant Puma in Herzogenaurach 150 Mitarbeiter und der Heimtierbedarf-Händler Zooplus entlässt rund 6% seiner Beschäftigten.

Die Teams von mutual.de und Unideal.de dokumentieren, was viele bereits spüren: Die Inflation mag offiziell wieder auf Normalniveau sein, doch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen bleiben. Vielfalt im Handel – ob offline oder online – nimmt ab, während die Kosten für Verbraucher weiterhin hoch sind. Die Frage bleibt: Ist das eine Entwicklung, die wir wirklich zulassen wollen?

Für weitere Informationen unter https://www.mutual.de/ und https://www.unideal.de/ 

Analyse des Big Mac Index für Deutschland: https://www.mutual.de/wissenswertes/gefuehlte-inflation-vs-offizielle-inflation/

Definition Big-Mac-Index:
Der Big-Mac-Index ist ein wirtschaftlicher Indikator, der von der Zeitschrift The Economist entwickelt wurde, um die Kaufkraftparität (PPP) verschiedener Währungen zu vergleichen. Er basiert auf dem Preis eines Big Macs in verschiedenen Ländern und zeigt, ob eine Währung im Vergleich zum US-Dollar über- oder unterbewertet ist.

Mutual und Unideal belegt erstmalig die gefühlte Inflation durch das Addieren der Inflationsraten sowie via historischen Big-Mac-Index (Dtl).

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pharetis GmbH
Herr Dirk Ehrlich
Karl-Heine-Str. 99
04229 Leipzig
Deutschland

fon ..: +49-(0)341-308 474 0
web ..: https://www.pharetis.de/
email : kontakt@pharetis.de

Die Pharetis GmbH ist ein Internet-Dienstleister, der 2007 in Leipzig gegründet wurde. Zu den Hauptprojekten zählen die Informationsportale Uniturm.de für Studierende, Unideal.de für Gutscheincodes und mutual.de für Finanzen. Neben mehr als 10 weiteren Portalen unterstützt und berät das Unternehmen via constabo.com auch externe Partner im Bereich Online-Marketing.

Pressekontakt:

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Herr Dirk Ehrlich
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