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Wirtschaft

24.064 Pleiten, eine Ursache

Analyse belegt Managementversagen als Haupttreiber der DACH-Insolvenzwelle 2025/2026

BildZürich, 22.04.2026

Warum jetzt – für wen – mit welchen Folgen: Wenn Führungskultur zur Bilanzfrage wird, braucht die DACH-Region keine besseren Märkte, sondern bessere Entscheidungsprozesse.

Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt 24.064 Unternehmensinsolvenzen – der höchste Stand seit 2014 und ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Österreich zählte 6.857 Firmenpleiten (+4,1 %; Quelle: KSV1870), im Schnitt 19 Betriebe pro Tag. Die Schweiz verzeichnet laut Dun & Bradstreet einen historischen Höchststand mit 54 Prozent mehr Insolvenzverfahren als im Vorjahr. Eine aktuelle Analyse von Dr. Hartmut Frenzel und Izolda Petrosyan (Executive Mediation, Zürich) kommt zu einem unbequemen Befund: Nicht Konjunktur, Energiepreise oder geopolitische Verwerfungen sind der primäre Auslöser – sondern hausgemachte Managementfehler. Die Autoren fordern eine strukturelle Neubewertung von Beteiligungsprozessen in der Unternehmensführung und benennen präventive Mediation als konkretes Steuerungsinstrument.

Einordnung

Dieser Befund steht nicht im luftleeren Raum. Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), hält im Handelsblatt fest: „Managementfehler – und nur bedingt unbeeinflussbare Einflüsse von außen – sind die Hauptursache für Unternehmenspleiten.“ Eine unabhängige Befragung von 550 Interimsmanagern durch die Plattform United Interim kommt zu demselben Ergebnis. Zwei voneinander unabhängige Quellen – und beide mit identischem Urteil.

Die wirtschaftliche Tragweite verschärft sich: Laut AlixPartners (DACH Debt Report, April 2026) werden bis 2027 mehr als 151 Milliarden Euro Unternehmensschulden in der DACH-Region fällig. In diesem Umfeld ist Führungsversagen kein weiches Thema mehr – es ist ein Bilanzrisiko.

Kennzahlen im Überblick

* Unternehmensinsolvenzen Deutschland 2025: 24.064 Fälle (+10,3 % gegenüber Vorjahr) – höchster Stand seit 2014. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), März 2026.
* Großinsolvenzen Deutschland 2025: 94 Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz – Negativrekord seit Beginn der Allianz-Trade-Auswertung 2015. Deutschland steht für rund 20 Prozent aller Großinsolvenzen weltweit. Rechnerisch: eine Großpleite alle 18 Stunden. Quelle: Allianz Trade, 2025.
* IWH-Insolvenztrend Q1 2026: Höchster Insolvenzwert seit über 20 Jahren; März 2026 lag 18 Prozent über dem Vorjahresmonat. Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
* Unternehmensinsolvenzen Österreich 2025: 6.857 Fälle (+4,1 %) – im Schnitt 19 Betriebe pro Tag. Quelle: KSV1870.
* Insolvenzverfahren Schweiz 2025: +54 Prozent gegenüber dem Vorjahr – historischer Höchststand. Quelle: Dun & Bradstreet.
* Fällige Unternehmensschulden DACH bis 2027: Mehr als 151 Milliarden Euro. Quelle: AlixPartners, DACH Debt Report, April 2026.

Dr. Hartmut Frenzel, Mediator und Organisationsberater, Executive Mediation:

„Wir sitzen in Mediationsräumen und sehen dasselbe Bild: Führungskräfte, die nicht verstehen, warum ihre Entscheidung Widerstand erzeugt. Mitarbeiter, die nicht verstehen, warum niemand mit ihnen sprach – bevor alles beschlossen war. Beide haben recht. Das ist das Problem. Mediation als Feuerwehr ist Schadensbegrenzung. Wer den Mediator früher ruft, verhindert den Brand.“

Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), zitiert nach Handelsblatt:

„Managementfehler – und nur bedingt unbeeinflussbare Einflüsse von außen – sind die Hauptursache für Unternehmenspleiten.“

Implikationen

Für Unternehmensführung und Vorstände: Entscheidungen ohne Beteiligungsprozesse erzeugen systematisch Widerstand und innere Kündigung – mit messbaren Folgen für Produktivität, Umsetzungsgeschwindigkeit und Retention. Machtansatz und Expertenansatz (externe Berater) kaufen Legitimation, nicht Akzeptanz – das Risiko verbleibt beim Unternehmen, nicht beim Mandat. Der Beteiligungsansatz nach Friedrich Glasl ist der einzige Veränderungsansatz, der dauerhaft trägt.

Für HR und Change Management: Innere Kündigung ist kein Stimmungsphänomen, sondern ein quantifizierbarer Produktivitätsverlust. Präventive Mediation ist günstiger als reaktive Sanierung: Wer den Konflikt moderiert, bevor er eskaliert, spart Ausfalltage, Fluktuation und Restrukturierungskosten. Strukturveränderungen wirken auf alle sieben Wesensmerkmale einer Organisation (nach Glasl: Identität, Strategie, Struktur, Menschen, Funktionen, Prozesse, physische Mittel) – werden nur Struktur und Strategie adressiert, entstehen unkontrollierte Nebenwirkungen in den übrigen Dimensionen.

Für Aufsichtsräte und Compliance: 94 Großinsolvenzen (>50 Mio. EUR Umsatz) in Deutschland 2025 werfen Fragen nach Frühwarnsystemen, Konfliktmanagementsystemen und Governance-Standards auf. Wenn der Verband der Insolvenzverwalter Managementfehler als Hauptursache benennt, hat das direkte Implikationen für D&O-Haftung und Aufsichtsratspflichten.

Methodik

Die Analyse von Dr. Hartmut Frenzel und Izolda Petrosyan wertet öffentlich verfügbare amtliche Statistiken (Destatis, KSV1870, Dun & Bradstreet), institutionelle Berichte (Allianz Trade, AlixPartners, IWH Halle) sowie Branchenstatements aus (VID/Niering; United Interim, n=550 Interimsmanager).

Beitrag: https://executivemediation.substack.com/p/deutschlands-vorstande-scheitern

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Über Executive Mediation

Dr. Hartmut Frenzel und Izolda Petrosyan sind die Gründer von Executive Mediation. Sie beraten Vorstände, Geschäftsführungen und Aufsichtsräte in der DACH-Region zu Konfliktprävention, Führungskultur und strukturierter Beteiligung in Veränderungsprozessen. Website: https://executive-mediation.ch

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Wirtschaft

Mehrwertsteuer von 19 % auf 21 %

Wir stehen für eine werteorientierte und pragmatische Finanzpolitik: erst Strukturen ordnen, Ausgaben prüfen, Wachstum ermöglichen und nur dort eingreifen, wo es ordnungspolitisch notwendig ist.

BildFiskalische Notbremse oder schleichende Staatsausweitung? Deutschland diskutiert erneut eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zwei Prozentpunkte sollen laut Prognosen führender Ökonomen jährlich rund 25-30 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Begründung: Haushaltslücken von über 130 Milliarden Euro in den kommenden Jahren.

Auf den ersten Blick klingt das nach fiskalischer Vernunft.
Auf den zweiten Blick offenbart sich ein grundsätzliches Problem:

Der Staat greift nicht zuerst bei sich selbst an, sondern bei den Bürgern.

Eine Mehrwertsteuererhöhung ist kein technischer Verwaltungsvorgang. Sie ist eine politische Grundsatzentscheidung über Macht, Verantwortung und Freiheit.

1. Die fiskalische Illusion: Einnahmen ohne Reform

Die gängige Faustregel lautet:
Ein Prozentpunkt Mehrwertsteuer bringt 10-15 Milliarden Euro.

Doch diese statische Betrachtung ignoriert ökonomische Realität:

* Konsum reagiert auf Preissteigerungen.
* Anschaffungen werden vorgezogen.
* Nachfrage fällt danach spürbar.
* Grenzüberschreitende Käufe nehmen zu.
* Teile wandern in die Schattenwirtschaft.

Erfahrungen aus früheren Erhöhungen zeigen:
Die Netto-Mehreinnahmen liegen regelmäßig unter der theoretischen Erwartung.

Selbst wenn 25 Milliarden Euro realisiert würden, bleibt die zentrale Frage:

Sind unsere Haushaltsprobleme wirklich Einnahmenprobleme oder Ausgabenprobleme?

Solange Subventionen in zweistelliger Milliardenhöhe unangetastet bleiben, Bürokratiekosten dreistellige Milliardenbeträge binden und strukturelle Reformen verschoben werden, wirkt eine Mehrwertsteuererhöhung wie eine fiskalische Abkürzung.

Sie ersetzt Prioritätensetzung durch Belastungsverschiebung.

2. Regressive Wirkung: Belastung der Schwächeren

Die Mehrwertsteuer ist ökonomisch regressiv.

Haushalte mit niedrigem Einkommen verwenden 40-50 % ihres Budgets für Konsum.
Haushalte mit hohem Einkommen deutlich weniger.

Zwei Prozentpunkte bedeuten im Durchschnitt rund 500 Euro Mehrbelastung pro Jahr.
Für Spitzenverdiener verkraftbar.
Für Familien mit 1.300 Euro netto spürbar.

In einer Phase hoher Wohn- und Energiekosten bedeutet das:

Weniger Spielraum.
Weniger Rücklagen.
Weniger private Stabilität.

Freiheit beginnt mit wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit.
Eine Politik, die Kaufkraft systematisch schmälert, schwächt individuelle Selbstbestimmung.

3. Inflation und Konjunktur: Der falsche Zeitpunkt

Eine Mehrwertsteuererhöhung erzeugt einen einmaligen Preisschub von etwa 1-1,5 Prozentpunkten – je nach Weitergabequote.

In einer robust wachsenden Volkswirtschaft ist das verkraftbar.

In einer Phase stagnierenden Wachstums jedoch wirkt sie prozyklisch:

* Vorzieheffekt bei Anschaffungen
* Nachfragedelle nach Einführung
* temporärer Rückgang des BIP (historisch 0,2-0,5 %)

Investitionen reagieren sensibel auf Nachfrageerwartungen.
Wird Konsum gebremst, verschieben Unternehmen Projekte.

Eine Steuererhöhung in einer konjunkturellen Schwächephase ist ökonomisch kein neutraler Akt – sie ist ein Bremsimpuls.

4. Unternehmen: Mehr Bürokratie, weniger Marge

Für Unternehmen bedeutet eine Mehrwertsteuererhöhung:

* Anpassung von IT- und Kassensystemen
* Vertragsänderungen
* Buchhaltungsumstellungen
* Schulungsaufwand

Einmalige Kosten im Milliardenbereich sind realistisch.

Hinzu kommt Margendruck.
Nicht jeder Markt erlaubt vollständige Weitergabe.

Gerade im Einzelhandel oder in wettbewerbsintensiven Branchen führt das zu sinkender Rentabilität.

Wirtschaftspolitik sollte Investitionen erleichtern, nicht neue Anpassungslasten erzeugen.

5. Schattenwirtschaft und Wettbewerbsverzerrung

Höhere indirekte Steuern erhöhen Anreize zur Umgehung – insbesondere im Bau- und Dienstleistungsbereich.

Zudem reagieren grenznahe Regionen sensibel auf Satzunterschiede.

Im digitalen Binnenmarkt wächst ohnehin der internationale Wettbewerbsdruck.

Eine isolierte Steuererhöhung verschiebt keine globalen Marktmechanismen – sie verändert lediglich die Wettbewerbsposition im Inland.

6. Der freiheitliche Kern des Problems

Jede Steuererhöhung ist mehr als eine Einnahmemaßnahme.
Sie ist eine Machtverschiebung.

Sie vergrößert den staatlichen Zugriff auf private Wertschöpfung.

Freiheitliche Finanzpolitik folgt einem anderen Prinzip:

* Staatliche Aufgaben klar definieren
* Effizienz herstellen
* Prioritäten setzen
* Erst danach über zusätzliche Belastung sprechen

Eine Politik, die zuerst die Einnahmeseite ausweitet, sendet ein fatales Signal:

Reformen sind optional – Steuererhöhungen einfacher.

Das untergräbt langfristig Vertrauen.

7. Alternativen existieren

Eine ernsthafte Debatte muss Alternativen prüfen:

* Abbau ineffizienter Subventionen
* Reduktion administrativer Doppelstrukturen
* Bürokratieabbau
* wachstumsfördernde Strukturreformen
* Überprüfung nicht zielgerichteter Förderprogramme

Haushaltskonsolidierung ist möglich, ohne reflexhaft die Konsumbesteuerung zu erhöhen.

8. Strategische Bewertung

Eine Mehrwertsteuererhöhung:

? ist administrativ einfach
? generiert kurzfristige Einnahmen

Aber:

? belastet untere Einkommen relativ stärker
? dämpft Konsum in schwacher Konjunktur
? löst strukturelle Defizite nicht
? sendet ein Signal fiskalischer Bequemlichkeit

Sie ist nicht zwingend wirtschaftspolitisch falsch, aber sie ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen das falsche Instrument.

Schlussfolgerung

Finanzpolitik ist Vertrauenspolitik.

Ein Staat, der zuerst an sich selbst spart, gewinnt Legitimität.
Ein Staat, der zuerst bei den Bürgern zugreift, verliert sie.

Eine nachhaltige Ordnungspolitik setzt auf:

* Ausgabendisziplin
* Wachstum
* Eigenverantwortung
* Prioritätensetzung

Nicht auf automatische Belastungsausweitung.

Die Debatte über 21 % Mehrwertsteuer ist daher mehr als eine technische Haushaltsfrage.

Sie ist eine Richtungsentscheidung:
Mehr Staat oder mehr Freiheit.

Unsere Antwort ist klar: Nein.

Nicht aus Reflex, nicht aus Populismus, sondern aus Überzeugung. Wir setzen auf Freiheit statt auf fiskalische Bequemlichkeit. Eine Politik, die bei Haushaltsdruck zuerst zur Steuererhöhung greift, verwechselt staatliche Größe mit staatlicher Stärke. Wahre Stärke zeigt sich in Prioritätensetzung, Effizienz und Reformbereitschaft. _“Wohlstand für alle entsteht nicht durch höhere Lasten, sondern durch mehr Freiheit für Leistung und Verantwortung.“ Ingo Wendelken_

Wir stehen für eine werteorientierte und pragmatische Finanzpolitik: erst Strukturen ordnen, Ausgaben prüfen, Wachstum ermöglichen und nur dort eingreifen, wo es ordnungspolitisch notwendig ist. Freiheit ist kein Haushaltsrestposten. Sie ist die Grundlage nachhaltiger Politik.

Weitergehende Quellen:

So teuer wird für Sie eine Mehrwertsteuer-Erhöhung auf 21 Prozent – FOCUS online

Mehrwertsteuer: Erhöhung auf 21 Prozent? Top-Ökonom mit klarer Einschätzung

„Wäre genau der falsche Weg“: Union und SPD lehnen Erhöhung der Mehrwertsteuer ab

Bild, Text & Gestaltung: Ingo Wendelken

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Medien

Big-Mac-Index steigt rasant: Auch Onlinehandel unter Druck – Insolvenzen ziehen an

Unideal & mutual Analyse: Preissteigerung in 2 Jahren, was sonst 10 Jahre dauerte

BildDie hohe Inflation der Jahre zuvor zeigt auch im Internet ihre Folgen: Kleine Online-Händler verschwinden und große Plattformen dominieren das Angebot. Die Preise steigen, die Kaufkraft sinkt und Lohnkosten nehmen zu. Unideal belegt, wie immer mehr Online-Shops in Deutschland Insolvenz anmelden und mutual analysiert, dass die gefühlte Inflation oft näher an der Wahrheit ist als die offiziellen Zahlen, die von Medien veröffentlicht werden.

Die Inflation mag sich offiziell stabilisiert haben, doch für Verbraucher und Händler bleibt die Realität eine andere. Das zeigen aktuelle Recherchen der Teams von mutual.de und Unideal.de. Während die Preise in Deutschland weiter steigen, erleben sowohl Innenstädte als auch der Online-Handel einen beschleunigten Wandel: Die Vielfalt schwindet und kleine Anbieter kämpfen ums Überleben.

Trotz gesunkener Inflationsrate bleibt das Preisniveau im Jahr 2025 hoch, während Kaufkraft und Konsumlaune sinken. Trauriger Beweis sind immer mehr leerstehende Ladenflächen in deutschen Innenstädten. Im Jahr 2024 haben laut der jährlichen Insolvenz-Analyse von CRIF 21.964 Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 23,1% im Vergleich zum Vorjahr 2023 (17.847 Insolvenzen). Experten rechnen mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Firmenpleiten in 2025.

Während offizielle Statistiken eine moderate Inflation von 2,2% für 2024 meldeten, zeigte eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass die gefühlte Inflation bei Verbrauchern im Jahr 2024 bei 15,3% lag. Den Beleg für die schleichende Verteuerung des Alltags liefert mutual.de mit einer historischen Analyse des Big Mac Index für Deutschland. Während der Index weltweit als Maßstab für Kaufkraftvergleiche dient, wird bei genauerer Betrachtung der Preise in Deutschland deutlich: Trotz offiziell gesunkener Inflation bleiben die Preise (mangels Deflation) hoch und bestätigen damit die Werte der gefühlten Inflation. Konsumenten müssen oft für den gleichen Warenkorb deutlich mehr zahlen als noch vor wenigen Jahren.

Der Negativtrend setzt sich auch im digitalen Raum fort. Das Team vom Schnäppchenblog Unideal hat recherchiert, dass immer mehr Affiliate-Partner seit 2023 Insolvenz anmelden mussten. Waren es 2022 noch 2.175 Affiliate-Partner, schrumpfte die Zahl an Partnerschaften über große Affiliate-Netzwerke wie AWIN, Tradedoubler, Adcell, CJ oder Belboon bis Anfang 2025 auf 1.578 Partnerschaften. Zahlreiche langjährige Partner haben Insolvenz angemeldet oder den Geschäftsbetrieb aufgrund mangelnder Umsätze direkt aufgegeben. Darunter befinden sich kleinere Händler wie Titus, Weinober oder Brettspiel-Pioniere, aber auch einstige Branchengrößen wie Esprit, Depot, Weltbild, Weck Gläser oder Tupperware. Diese konnten sich am Markt nicht mehr halten und gingen Konkurs.

„Es ist schade wenn Partnerschaften beendet werden, aber noch trauriger sind Insolvenzen. Wenn eine Kooperation aus wirtschaftlichen Gründen beendet werden muss, arbeiten wir oft trotzdem weiter, posten Deals, Rabatte und Aktionen, auch wenn wir nichts mehr daran verdienen“, sagt Dirk Ehrlich, Geschäftsführer der Pharetis GmbH und Betreiber von Unideal.de und mutual.de.

In Kombination mit der generellen Zurückhaltung der Konsumenten setzt sich auch ein Trend fort, den wir schon seit einigen Jahren beobachten: Große Online Marktplätze wie Amazon oder Temu verdrängen zunehmend die kleine Online Shops (insbesondere der Segmente Mode, Medien und Technik). Sie können durch ihre enorme Marktmacht Preise anbieten, mit denen kein kleiner Shop mithalten kann und die durch die Inflation angeschlagenen Konsumenten nehmen das Angebot nur allzu gerne an. Nutzer haben hier theoretisch Zugang zu allem – praktisch jedoch wird das Angebot eintöniger und die Arbeitsplätze im Back-Office der lokalen Online Shops verschwinden.

Die wirtschaftlichen Folgen zeigen sich auch in steigenden Entlassungswellen. So verliert z.B. Otto in Leipzig 160 Mitarbeiter, Sportartikel-Gigant Puma in Herzogenaurach 150 Mitarbeiter und der Heimtierbedarf-Händler Zooplus entlässt rund 6% seiner Beschäftigten.

Die Teams von mutual.de und Unideal.de dokumentieren, was viele bereits spüren: Die Inflation mag offiziell wieder auf Normalniveau sein, doch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen bleiben. Vielfalt im Handel – ob offline oder online – nimmt ab, während die Kosten für Verbraucher weiterhin hoch sind. Die Frage bleibt: Ist das eine Entwicklung, die wir wirklich zulassen wollen?

Für weitere Informationen unter https://www.mutual.de/ und https://www.unideal.de/ 

Analyse des Big Mac Index für Deutschland: https://www.mutual.de/wissenswertes/gefuehlte-inflation-vs-offizielle-inflation/

Definition Big-Mac-Index:
Der Big-Mac-Index ist ein wirtschaftlicher Indikator, der von der Zeitschrift The Economist entwickelt wurde, um die Kaufkraftparität (PPP) verschiedener Währungen zu vergleichen. Er basiert auf dem Preis eines Big Macs in verschiedenen Ländern und zeigt, ob eine Währung im Vergleich zum US-Dollar über- oder unterbewertet ist.

Mutual und Unideal belegt erstmalig die gefühlte Inflation durch das Addieren der Inflationsraten sowie via historischen Big-Mac-Index (Dtl).

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Die Pharetis GmbH ist ein Internet-Dienstleister, der 2007 in Leipzig gegründet wurde. Zu den Hauptprojekten zählen die Informationsportale Uniturm.de für Studierende, Unideal.de für Gutscheincodes und mutual.de für Finanzen. Neben mehr als 10 weiteren Portalen unterstützt und berät das Unternehmen via constabo.com auch externe Partner im Bereich Online-Marketing.

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Wirtschaft

Insolvenzen in Deutschland steigen rasant an

Insolvenzen steigen weiter an in Deutschland

BildDas Jahr 2024 zeigt bisher ein rasantes Ansteigen der Unternehmensinsolvenzen.

So werden praktisch jeden Tag neue Unternehmensinsolvenzen in der Wirtschaftspresse gemeldet. Betroffen sind dabei alle Bereiche. Onlinehändler, Skigebiete, Textilienunternehmen und selbst Technikunternehmen sind nicht ausgenommen.

Es klemmt an jeder Stelle im Mittelstand. Milliarden von Unternehmenswerten werden vernichtet. Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit und damit ihr Einkommen.

Gerade in solchen Zeiten müssen Gläubiger sich gut überlegen, wieviel Geld sie investieren, um zumindest eine kleine Quote ihrer Ansprüche zu realisieren.

Teure Anwaltskosten schmälern dabei das Ergebnis für die Gläubiger.

McJustice stellt dabei künftig die Alternative zum Gang zum Rechtsanwalt. Auch bei der Vertretung durch einen Anwalt in der Forderungsanmeldung, findet in den meisten Fällen keine weitere Rechtsberatung statt. Meist wird das Formular durch die Anwälte eingereicht, ohne den Gläubigern weitere Erklärungen dazu zu liefern. Jahre später kommen meistens verzögert Gelder bei den Gläubigern an.

Hohe Kosten durch die Vertretung durch Rechtsanwälte sind durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz vorprogrammiert. Die Kosten ergeben sich nach dem Streitwert. Der Anwalt erhält seine Vergütung immer, unabhängig von der Quote die später durch den Insolvenzverwalter ausgezahlt wird.

Genau aus diesem Grund erhöht die Anmeldung mit Hilfe von McJustice die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit einer Forderungsanmeldung durch den Gläubiger.

McJustice ist das neue Portal für Gläubiger, um seine Forderung ohne Anwalt anzumelden. Das ganze zum günstigen Festpreis von 149,00 Euro.

Dabei können Verbraucher gleichermaßen, wie Unternehmen die Dienstleistung nutzen. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert.

Am Ende des Insolvenzverfahrens kommt das Geld direkt auf das eigene Konto.

Das System führt den Kunden dabei Schritt für Schritt durch das komplizierte Formular des Gesetzgebers. Zinsen werden automatisch vom System errechnet und eingetragen. Am Ende gibt es auch noch ein Musterschreiben zur Anspruchsbegründung, welches nach aktueller BGH Rechtsprechung der Anmeldung beigefügt werden muss.

Zusätzlich gibt es einen Live Chat, damit mögliche Fragen jederzeit schnell und unkompliziert beantwortet werden können.

Mehr erfahren unter www.mcjustice.de

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Wir sind überzeugt davon, dass viele Prozesse im Rechtsbereich heute im digitalen Zeitalter vereinfacht und ohne Rechtsanwalt erledigt werden können. Dabei entfällt die oft schwierige Hemmschwelle zu einem Rechtsanwalt zu gehen.

Auf diese Art und Weise wird der Zugang zum Recht kostengünstig, einfach und zeitlich schneller – und zwar für alle möglich. Unser Team besteht aus erfahrenen Juristen die auf eine vieljährige Berufserfahrung zurückblicken können und unser System entworfen haben und täglich weiter entwickeln.

Dabei werden insbesondere die Erfahrungen aus langjähriger Mandatsbeziehungen und deren Wünschen bei rechtlichen Fragen berücksichtigt. Die Kernthemen waren da bei immer die Erfolgsaussichten, die Kosten und der zeitliche Ablauf.

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Immer mehr Insolvenzen in der Immobilienbranche

Die Zahl der Insolvenzen in der Immobilienbranche in Deutschland steigt. Zuwachs im Vergleich zum Vorquartal zwischen 16 und 19%.

Von diesen Insolvenzen in der Immobilienbranche entfallen 326 auf das Segment Bau, Bauträger und Projektentwickler, was bereits ein Drittel der Gesamtinsolvenzzahl des Jahres 2023 (960 Fälle) ausmacht. Hier beträgt der Zuwachs im Vergleich zum Vorquartal 16 Prozent. Bei den Dienstleistern rund um das Thema Gebäude (Makler, Gebäudedienstleister, Gewerke ab Rohbau) wurden 304 Fälle verzeichnet, was einem Anstieg um 19 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht.

Diese Entwicklung liegt deutlich über dem Branchentrend: Insgesamt meldeten im ersten Quartal dieses Jahres 4.520 Unternehmen in Deutschland Insolvenz an, was einem Anstieg um 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die Pleitewelle hat nun auch die Bauunternehmen und nachgelagerten Gewerke erfasst. Die Insolvenzen in der Immobilienbranche erreichen damit den Höchststand seit Anfang 2018.

Im Bereich der großen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Mio. Euro wurden ebenfalls Insolvenzen verzeichnet: 13 im Bau-/Entwicklerbereich und acht bei Gebäude-/Immobiliendienstleistern. Obwohl diese Zahlen vergleichsweise niedrig sind, entsprechen sie dennoch dem Zweieinhalbfachen im Vergleich zum Vorquartal.

Link zur Originalmeldung: https://www.hausverwaltung-koeln.com/immer-mehr-insolvenzen-in-der-immobilienbranche/

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Werte erhalten, Abläufe steuern, Interessen ausgleichen – als Immobilienverwalter ist die Schleumer Hausverwaltung Köln für ihre Kunden in den verschiedensten Aufgabenbereichen im Einsatz.

Für die Belange und Wünsche steht das Hausverwaltungs-Team und selbstverständlich auch die Geschäftsführung kompetent zur Seite. So wird dafür gesorgt. dass die Buchhaltung ordnungsgemäß aufgestellt ist, sich darum gekümmert, dass das Dach erneuert wird und sichergestellt, dass man sich in seinem Haus wirklich wohlfühlen kann “ und das 24 Stunden am Tag.

Dabei hilft der Hausverwaltung Köln nicht zuletzt auch ihre langjährige Erfahrung als eigenständiger Bauträger: in den ersten Jahren nach 1989, der Unternehmensgründung durch Horst Schleumer, konnten so mehrere hochwertige Immobilienprojekte in Köln realisiert und anschließend auch deren Verwaltung übernommen werden. Die Mehrzahl der Eigentümergemeinschaften, die in dieser Zeit entstanden sind, werden bis heute von der Hausverwaltung Köln betreut.

Seit 2004 konzentriert sich die Schleumer Immobilien Treuhand-Verwaltungs OHG ausschließlich auf die Verwaltertätigkeit.

Ein kleines, schlagkräftiges Team hochqualifizierter Experten sind für ein umfangreiches und stetig wachsendes Objekt-Portfolio in der Größenordnung von 10-200 Wohneinheiten im Großraum Köln verantwortlich.  Und war 2013 das erste privatwirtschaftliche Unternehmen, das im Erzbistum Köln mit der Verwaltung kirchlicher Liegenschaften betraut wurde.

Die Schleumer Immobilien Treuhand Verwaltungs OHG deckt alle relevanten Aspekte der Immobilien-Verwaltung ab, wie die Hausverwaltung Köln, Immobilienverwaltung Köln, und die Hausgeldabrechnung. Weiterhin bietet die Schleumer Immobilien Treuhand OHG Mietverwaltung Köln, Gewerbeverwaltung Köln, WEG-Verwaltung Köln, Sondereigentumsverwaltung Köln sowie die Vermietung und Verkauf von Immobilien durch eine Schwester-Gesellschaft.

Bei Interesse finden Sie auf der Website https://www.hausverwaltung-koeln.com auch ein Verwaltervollmacht Muster sowie den WEG Verwaltervertrag.

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