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Wirtschaft

Atlas Salt schließt Logistik-Pakt mit CN Rail: Hebel für Margen und Reichweite

Atlas Salt optimiert die Logistik für Great Atlantic Salt: Die Vereinbarung mit CN Rail könnte Lkw-Kosten senken, neue Absatzmärkte erschließen und die Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich stärken

BildIm Streusalzgeschäft entscheidet nicht die Lagerstätte allein über den Erfolg, sondern die Logistik bis zum Endkunden. Bei seinem gigantischen Great Atlantic Salt Project in Newfoundland stellt Atlas Salt (WKN A3C2CB) nun die Weichen neu: Eine strategische Vereinbarung mit dem nordamerikanischen Eisenbahngiganten CN Rail soll den teuren Lkw-Transport weitgehend durch eine effiziente Schienenanbindung ersetzen – ein Schritt, der das bestehende Logistikmodell gezielt optimiert.

Durch den direkten Zugriff auf CNs rund 20.000 Meilen umfassendes Class-I-Streckennetz erschließt sich für das Unternehmen der barrierefreie Zugang zu den absatzstarken Industriezentren im Landesinneren Ostkanadas und der USA. Vor der kommerziellen Umsetzung entsteht damit ein erheblicher Hebel für die Gesamtwirtschaftlichkeit, der die ursprünglichen Annahmen der Machbarkeitsstudie spürbar nach oben korrigieren könnte.

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Kooperation wird zum Innovationstreiber

UNYCRA® ist das Modell für wirksame Zusammenarbeit. Es zeigt, wie Organisationen durch gemeinsame Ziele, klare Strukturen und verbindliche Kooperation nachhaltige Wertschöpfung erreichen.

BildWarum gemeinschaftliche Wertschöpfung zu einer strategischen Kompetenz des Mittelstands wird

Wenn heute über Innovation gesprochen wird, richtet sich der Blick fast reflexartig auf neue Technologien. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, smarte Produkte oder datenbasierte Geschäftsmodelle dominieren die Diskussion. Die eigentliche Voraussetzung erfolgreicher Innovation gerät dabei jedoch häufig aus dem Blick: die Qualität der Zusammenarbeit.

Diese Beobachtung stand im Mittelpunkt eines Fachvortrags von Ralf Hasford, Experte für Zusammenarbeit und Entwickler des UNYCRA®-Modells, im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Vanovi Media GmbH zum aktuellen Förderaufruf des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundes.

Bemerkenswert ist dabei weniger die Förderung selbst als das zugrunde liegende Verständnis von Innovation. Gefördert werden in der aktuellen Ausschreibungsrunde ausschließlich gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle und Pionierlösungen, an denen mindestens zwei Unternehmen beteiligt sind. Kooperation wird damit nicht als ergänzende Möglichkeit verstanden, sondern als wesentliche Voraussetzung für bestimmte Innovationsvorhaben. foerderaufruf-gemeinschaftliche-geschaeftsmodelle.pdf

Mehr als Zusammenarbeit

Für Hasford bestätigt diese Entwicklung eine Beobachtung, die seiner praktischen Arbeit seit vielen Jahren zugrunde liegt: _“Die eigentliche Innovation beginnt nicht bei der Technologie. Sie beginnt bei einer neuen Qualität der Zusammenarbeit.“_

Im unternehmerischen Alltag werden Begriffe wie Zusammenarbeit, Teamarbeit, Netzwerk oder Partnerschaft häufig synonym verwendet. Dadurch bleibt verborgen, dass sie unterschiedliche Formen gemeinsamen Handelns beschreiben.

Mit UNYCRA® entwickelt Hasford ein Modell, das diese Unterschiede systematisch ordnet und Zusammenarbeit in eigenständige Entwicklungsstufen gliedert. Kooperation bildet darin keine allgemeine Beschreibung für gutes Miteinander, sondern eine klar definierte Form wirtschaftlicher Zusammenarbeit.

Sie beginnt dort, wo rechtlich selbstständige Unternehmen ein gemeinsames Ziel verfolgen, ihre jeweiligen Kompetenzen gezielt miteinander verbinden und einen Teil ihrer Ressourcen bewusst auf einen gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg ausrichten. Genau daraus entstehen Synergien, die keinem der Beteiligten allein zur Verfügung stehen.

Eine neue Managementfrage

Mit dieser Sichtweise verändert sich zugleich eine der grundlegenden Fragen unternehmerischen Handelns. Über Jahrzehnte dominierten zwei Überlegungen:

_“Was können wir selbst leisten? – Welche Leistungen kaufen wir extern ein?“_

Natürlich bleiben diese Fragen wichtig. Jedoch reichen sie für viele Innovationsvorhaben nicht mehr aus. Die strategische Perspektive erweitert sich zu einer dritten Frage:

_“Mit wem können wir etwas schaffen, das wir allein wirtschaftlich nicht erreichen könnten?“_

Diese Veränderung beschreibt keinen kurzfristigen Trend, sondern einen strukturellen Wandel. Innovationsfähigkeit wird künftig nicht allein durch Größe, Kapital oder Technologie bestimmt, sondern zunehmend durch die Fähigkeit, unterschiedliche Kompetenzen in einer tragfähigen Kooperation zusammenzuführen.

Kooperation schafft wirtschaftliche Umsetzbarkeit

Gerade mittelständische Unternehmen stehen heute vor einer wachsenden Komplexität. Entwicklungszyklen verkürzen sich, regulatorische Anforderungen steigen und Märkte verlangen zunehmend ganzheitliche Lösungen. Gleichzeitig verfügt kaum ein Unternehmen allein über sämtliche Kompetenzen, die anspruchsvolle Innovationsprojekte erfordern.

Daraus ergibt sich eine weitreichende Konsequenz: Viele Innovationsvorhaben erreichen ihre wirtschaftliche Umsetzbarkeit erst durch Kooperation.

Kapazitäten lassen sich gemeinsam nutzen, Risiken verteilen, Spezialwissen bündeln und Entwicklungszeiten verkürzen. Kooperation wird damit nicht zur Alternative unternehmerischen Handelns, sondern zu dessen strategischer Erweiterung. Oder anders formuliert:

Viele Innovationsvorhaben werden erst durch Kooperation wirtschaftlich realisierbar und markieren damit eine nächste Entwicklungsstufe wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Dabei ersetzt Kooperation den Wettbewerb nicht. Vielmehr ergänzt sie ihn dort, wo komplexe Herausforderungen die intelligente Verbindung unterschiedlicher Kompetenzen erfordern.

Kooperation braucht Führung

Kooperation entsteht allerdings nicht durch einen Handschlag oder eine gute Absicht. Sie ist das Ergebnis bewusster Gestaltung. Nach Hasford beginnt jede tragfähige Kooperation mit einem gemeinsamen Ziel. Darauf folgt die bewusste Verbindung der unterschiedlichen Kompetenzen der Beteiligten. Erst im dritten Schritt wird die Zusammenarbeit verbindlich organisiert – mit klaren Verantwortlichkeiten, Entscheidungswegen, Kommunikationsstrukturen sowie Regelungen zu Verwertungsrechten, Risiken und Konfliktlösung.

Gerade diese Struktur unterscheidet Kooperation von einer bloßen Absichtserklärung.

Ein Wandel mit Signalwirkung

Der aktuelle IGP-Förderaufruf zeigt exemplarisch, dass gemeinschaftlich entwickelte Innovationen zunehmend als wirtschaftspolitisch relevant betrachtet werden. Für Hasford ist dies weniger Ausgangspunkt als vielmehr Bestätigung einer Entwicklung, die sich seit Jahren in Unternehmen beobachten lässt.

Kooperation entwickelt sich von einer optionalen Form der Zusammenarbeit zu einer strategischen Kompetenz wirtschaftlicher Entwicklung.

Nicht jedes Innovationsvorhaben benötigt Kooperation. Doch viele der Herausforderungen, die Unternehmen in den kommenden Jahren bewältigen müssen, werden sich allein kaum noch wirtschaftlich sinnvoll lösen lassen.

Die entscheidende Wettbewerbsfrage lautet deshalb künftig möglicherweise nicht mehr: „_Wer kann alles allein?_“ Sondern: „_Wer versteht es am besten, die eigenen Stärken mit den Stärken anderer zu einer gemeinsamen Wertschöpfung zu verbinden?_“

Über den Autor

Ralf Hasford ist Experte für Zusammenarbeit sowie Wirtschaftsmediator und Strategiemoderator.

Mit dem UNYCRA®-Modell entwickelt er einen systematischen Ansatz für konfliktarme, innovative und zukunftsweisende Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Unternehmen.

Er begleitet Geschäftsführungen, Verbände und öffentliche Institutionen bei Strategieentwicklung, Kooperationen und Konfliktlösung.

(Text / Bild unter Verwendung von ChatGPT Thinking)

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Über UNYCRA®
UNYCRA® ist ein von Ralf Hasford entwickeltes Modell zur Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Unternehmen. Es beschreibt unterschiedliche Entwicklungsstufen der Zusammenarbeit und zeigt, wie gemeinsame Ziele, klare Regeln und verbindliche Strukturen Innovation, Kooperation und nachhaltige Wertschöpfung fördern.
Das Modell verbindet Erkenntnisse aus Wirtschaftsmediation, Strategiemoderation und Organisationsentwicklung zu einem systematischen Ansatz für moderne Zusammenarbeit.
Ralf Hasford ist Experte für Zusammenarbeit, Wirtschaftsmediator und Strategiemoderator. Seit vielen Jahren begleitet er Unternehmen, Verbände und öffentliche Institutionen bei Strategieentwicklung, Kooperationen, Beteiligungsprozessen und der nachhaltigen Lösung komplexer Konflikte.

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Wirtschaft

UNYCRA®: Schneller für die richtigen Stufe der Zusammenarbeit entscheiden

iele Konflikte entstehen, weil Menschen Zusammenarbeit sagen, aber unterschiedliche Verbindlichkeit meinen. Ralf Hasford stellt mit UNYCRA® die fünf Stufen der Zusammenarbeit vor.

BildWenn Zusammenarbeit teuer wird: Ralf Hasford stellt UNYCRA® und die fünf Stufen der Zusammenarbeit vor Der Berliner Wirtschaftsmediator und Strategiemoderator Ralf Hasford entwickelt mit UNYCRA® ein Modell, das Zusammenarbeit präzise unterscheidet – von Handel über Kollaboration und Kooperation bis zu Unternehmen und Partnerschaft.

UNYCRA® Die fünf Stufen der Zusammenarbeit nach Ralf Hasford

Berlin, 5.7.2026 – Zusammenarbeit gilt als Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Entwicklung und gelingende Organisation. In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele Projekte, Kooperationen und Partnerschaften geraten ins Stocken, weil Beteiligte dasselbe Wort verwenden, aber unterschiedliche Erwartungen damit verbinden.

Ein Auftraggeber kauft eine Leistung ein und erwartet strategisches Mitdenken. Ein externer Dienstleister arbeitet eng am Projekt mit, bekommt aber keine klaren Entscheidungswege. Ein Gründerteam spricht von Partnerschaft, ohne Beiträge, Rechte, Verantwortung und Ausstieg sauber zu regeln. Was zunächst wie ein Kommunikationsproblem aussieht, wird schnell zu einem wirtschaftlichen Risiko.

Genau hier setzt UNYCRA® an. Der von Ralf Hasford entwickelte Arbeits- und Beratungsansatz unterscheidet fünf Stufen der Zusammenarbeit: Handel, Kollaboration, Kooperation, Unternehmen und Partnerschaft. Jede Stufe beschreibt eine eigene Form von Verbindlichkeit, Verantwortung, Struktur, Kommunikation und wirtschaftlicher Beziehung.

„Viele Konflikte entstehen, weil Menschen unbemerkt auf unterschiedlichen Stufen der Zusammenarbeit unterwegs sind“, sagt Ralf Hasford. „Die einen erwarten Lieferung, die anderen Mitverantwortung. Genau diese Unschärfe erzeugt Reibung, Nacharbeit und Misstrauen.“

Fünf Stufen für bessere Entscheidungen

Das UNYCRA®-Modell macht sichtbar, welche Form der Zusammenarbeit tatsächlich gebraucht wird.

Handel beschreibt den klaren Austausch von Leistung, Ware oder Dienstleistung gegen Geld. Entscheidend sind Preis, Qualität, Menge, Termin, Abnahme und Bezahlung.

Kollaboration beginnt, wenn externe Kompetenz zeitweise in ein Projekt eingebunden wird. Hier zählen Rollen, Schnittstellen, Datenzugang, Abstimmung und verlässliche Zwischenergebnisse.

Kooperation entsteht, wenn mehrere Beteiligte ein gemeinsames Ziel verfolgen und dafür Ressourcen, Wissen, Kompetenzen oder Marktzugänge bündeln.

Unternehmen steht für dauerhafte, organisierte und weisungsgebundene Zusammenarbeit in festen Strukturen. Rollen, Prozesse, Führung und soziale Verantwortung werden verbindlich organisiert.

Partnerschaft ist die engste Form der Zusammenarbeit. Sie entsteht, wenn Beteiligte Erfolg, Risiko, Verantwortung und wesentliche Entscheidungen gemeinsam tragen.

Der Nutzen liegt in der präzisen Einordnung. Wer die passende Stufe erkennt, kann Erwartungen klären, Konflikte früher wahrnehmen und Vereinbarungen so gestalten, dass sie zur tatsächlichen Zusammenarbeit passen.

Ein Modell für Führung, Beratung und Konfliktprävention

Ralf Hasford arbeitet seit vielen Jahren als Wirtschaftsmediator, Strategiemoderator und Berater für Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen. In seiner Praxis erlebt er, wie stark unklare Zusammenarbeit wirtschaftliche Ergebnisse belastet: Projekte verzögern sich, Teams verlieren Vertrauen, Kooperationen bleiben unter ihren Möglichkeiten, Partnerschaften geraten in Macht- oder Verteilungskonflikte.

UNYCRA® übersetzt diese Erfahrung in einen strukturierten Arbeitsansatz. Die daraus entwickelte Methode folgt einem klaren Ablauf: Zusammenarbeit erfassen, Erwartungen prüfen, Stufe bestimmen, Konfliktmuster erkennen, Vereinbarung und Kommunikation festlegen, Wirkung überprüfen.

Damit eignet sich UNYCRA® für Vorträge, Workshops, Strategieklausuren, Konfliktprävention, Organisationsentwicklung und die Vorbereitung digitaler Arbeitsplattformen.

„Zusammenarbeit braucht Sprache, Struktur und Verbindlichkeit“, so Hasford. „UNYCRA® hilft, aus vagen Erwartungen konkrete Entscheidungen zu machen.“

Buch und Plattform in Vorbereitung

Ralf Hasford bereitet derzeit das Buch „Zusammenarbeit in Perfektion – Die fünf Stufen der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Gesellschaft“ vor. Das Buch vertieft das UNYCRA®-Modell, beschreibt typische Konfliktmuster und zeigt, wie Organisationen Zusammenarbeit bewusster planen und wirtschaftlich tragfähiger gestalten können.

Parallel wird UNYCRA® so weiterentwickelt, dass der Ansatz künftig in Beratungs- und Arbeitsplattformen integrierbar ist. Ziel ist eine strukturierte Anwendung für Projektbeschreibung, Erwartungscheck, Stufenbestimmung, Konfliktradar, Vereinbarungen, Kommunikationsregeln und Wirkungsprüfung.

Über Ralf Hasford

Ralf Hasford ist Wirtschaftsmediator, Strategiemoderator, Autor und Redner aus Berlin. Er begleitet Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen bei Konfliktbearbeitung, Strategieentwicklung, Beteiligung und der Verbesserung von Zusammenarbeit. Mit UNYCRA® verbindet er seine Erfahrung aus Mediation, Moderation, Konfliktprävention und Organisationsentwicklung zu einem Arbeits- und Beratungsansatz für bessere Entscheidungen und tragfähige Zusammenarbeit.

Kontakt

Ralf Hasford
Mediation + Moderation Hasford
Goßlerstraße 22
12161 Berlin

Telefon: +49 30 2363 9390
Mobil: +49 1511 150 9766
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Mediation + Moderation Hasford mit Sitz in Berlin unterstützt Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen bei Wirtschaftsmediation, Konfliktmoderation, Strategiemoderation, Kommunikationstraining und Beteiligungsprozessen. Inhaber Ralf Hasford arbeitet bundesweit als Mediator, Moderator, Trainer, Autor und Speaker. Ziel seiner Arbeit ist es, Konflikte vertraulich zu bearbeiten, Zusammenarbeit wieder handlungsfähig zu machen und wirtschaftlich tragfähige Vereinbarungen zu ermöglichen.
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Taiwan Expo Europe 2026 stärkt Technologiekooperation zwischen Taiwan und Europa

Die erst zum zweiten Mal veranstaltete europäische Ausgabe von Taiwans internationaler Wirtschaftsmesse brachte in Warschau Unternehmen, Investoren und Institutionen aus Europa und Taiwan zusammen

BildWarschau, 25. Juni 2026 – Mehr als 3.000 Besucher sowie über 300 Einkäufer und Entscheidungsträger aus 46 Ländern nahmen an der Taiwan Expo 2026 in Warschau teil. Die Veranstaltung führte zu mehr als 900 Geschäftsgesprächen und unterstrich Taiwans wachsende Rolle als wichtiger Technologiepartner Europas. Organisiert wurde die Messe vom Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) und der International Trade Administration (TITA). Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Europa in Bereichen wie Halbleitern, künstlicher Intelligenz, modernen Fertigungstechnologien und resilienten Lieferketten zu stärken.

Die dreitägige Messe im EXPO XXI Warschau war nach der Premiere in Berlin im Jahr 2024 erst die zweite Taiwan Expo in Europa. Zu den Teilnehmern zählten Unternehmensvertreter, Investoren, Regierungsvertreter und Technologieexperten aus Europa und Asien. Besonders stark vertreten waren Polen, Taiwan, Deutschland, die Ukraine, Japan und Bulgarien. Die Wahl Warschaus als Austragungsort spiegelt Polens wachsende Bedeutung als Technologie- und Industriestandort in Mittel- und Osteuropa wider und macht die Stadt zu einem geeigneten Treffpunkt für den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen taiwanischen und europäischen Unternehmen.

„Die Taiwan Expo bringt taiwanische Unternehmen und internationale Partner zusammen, um neue Chancen in den Bereichen Technologie, Fertigung und Investitionen zu erschließen“, sagte James C. F. Huang, Chairman von TAITRA. „Die starke Beteiligung in Warschau zeigt das wachsende Interesse an einer Zusammenarbeit mit taiwanischen Unternehmen und unterstreicht die Bedeutung resilienter Lieferketten sowie technologischer Partnerschaften zwischen Taiwan und Europa. Verlässliche internationale Kooperationen sind heute wichtiger denn je, um Innovationen voranzutreiben und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern.“

Unter dem Motto „Resilient, Rebuild, Reliable“ standen resiliente Lieferketten, digitale Innovationen und Technologien zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt. Fachforen, Unternehmenspräsentationen und Matchmaking-Veranstaltungen brachten europäische Einkäufer und Geschäftspartner mit taiwanischen Unternehmen zusammen, die ihre Präsenz auf dem europäischen Markt ausbauen möchten.

Die Taiwan Expo ist Teil der globalen Veranstaltungsreihe von TAITRA, die bereits in wichtigen internationalen Märkten wie Bangkok, Berlin, Kuala Lumpur, Tokio und Washington durchgeführt wurde. Die Messe zählt zu Taiwans wichtigsten internationalen Initiativen zur Förderung von Handel, Innovation und kulturellem Austausch. Die Warschauer Ausgabe konzentrierte sich auf die Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Taiwan und Europa und präsentierte taiwanische Kompetenzen in Bereichen wie Halbleitern, künstlicher Intelligenz, Smart Manufacturing, Smart Cities, Gesundheitswesen und grünen Technologien.

Mehr als 100 taiwanische Unternehmen beteiligten sich an der diesjährigen Taiwan Expo, darunter zahlreiche Erstaussteller. Dies verdeutlicht die zunehmende internationale Expansion der innovationsgetriebenen taiwanischen Wirtschaft.

Taiwan Excellence, das international anerkannte Auszeichnungsprogramm für innovative Produkte aus Taiwan, war mit einem eigenen Pavillon vertreten. Dort wurden Lösungen aus den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Smart Living präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Initiative „Go Healthy with Taiwan“, die zeigte, wie taiwanische Unternehmen Innovationen einsetzen, um zukünftige Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität zu adressieren.

Europa zählt zu den wichtigsten Wirtschaftspartnern Taiwans, wobei Deutschland eine zentrale Rolle einnimmt. Über die Taiwan Expo hinaus unterstützt Taiwan Excellence taiwanische Unternehmen beim Ausbau ihrer Präsenz in Deutschland durch die Teilnahme an führenden Fachmessen wie Embedded World, FIBO, Automechanika, MEDICA und Electronica. Diese Veranstaltungen bieten Unternehmen eine Plattform, um Innovationen vorzustellen, Geschäftskontakte aufzubauen und Kooperationen in Bereichen von Halbleitern und Elektronik über Gesundheitswesen und Mobilität bis hin zu modernen Fertigungstechnologien voranzutreiben.

Die hohe internationale Beteiligung in Warschau unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Europa in einer Zeit, in der Technologieführerschaft, resiliente Lieferketten und industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu strategischen Prioritäten geworden sind.

Weitere Informationen zu Taiwan Excellence finden Sie unter unter www.taiwanexcellence.org/en.

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Die Taiwan Excellence Awards wurden 1993 vom Ministerium für Wirtschaft (MOEA) in Taiwan, R.O.C., ins Leben gerufen. Produkte mit diesem renommierten Symbol werden für herausragende Forschung und Entwicklung, Design, Qualität und Marketing durch ein strenges Auswahlverfahren ausgezeichnet. Als staatlich unterstützter Preis repräsentiert Taiwan Excellence die Spitzenleistung der taiwanesischen Industrie. Das Symbol genießt weltweite Anerkennung und Markenschutz in 106 Ländern und Regionen.

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Globale Perspektiven für Menschenrechte: Master Governance & Human Rights startet im September

Angesichts globaler Krisen gewinnen Menschenrechte weltweit an Bedeutung. Der Master Governance & Human Rights der Leuphana qualifiziert Fachkräfte praxisnah für diese Herausforderungen.

BildLüneburg. Angesichts globaler Krisen und komplexer Lieferketten und des Erstarkens autoritärer politischer Kräfte gewinnen der Schutz von Menschenrechten und verantwortungsvolles Regierungshandeln (Governance) in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft kontinuierlich an Bedeutung. Wer hier aktiv den Wandel vorantreiben möchte, kann sich ab September im englischsprachigen, berufsbegleitenden Master Governance and Human Rights an der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg wissenschaftlich fundiert und praxisnah qualifizieren. Der Master richtet sich an Berufstätige weltweit. Studieninteressierte haben noch bis zum 31. Juli die Möglichkeit, sich für das kommende Semester zu bewerben.

Der Studiengang zeichnet sich besonders durch seine gelebte Internationalität und den direkten Wissenstransfer aus, der eine unmittelbare Umsetzung im Job erlaubt. Die Studierenden beginnen deshalb schon im frühen Studienverlauf mit der Ausarbeitung eines eigenen Projektes zum Thema Governance oder Menschenrechte. Gegen Ende ihrer Studienzeit organisieren sie eine eigene Konferenz zu einem selbstgewählten Thema. Neben dem Praxisbezug bereichert der intensive Austausch mit Studierenden aus aller Welt das Studium. Der Master bereitet damit optimal auf den Einstieg in internationale Organisationen, NGOs oder die Entwicklungshilfe vor, befähigt aber auch dazu, in Unternehmen eine sozial verantwortlichere Business-Welt zu gestalten.

Dank des digitalen Studienmodells lässt sich das viersemestrige Programm nahezu ortsunabhängig absolvieren. Die Zusammenarbeit zwischen den internationalen Lehrenden und Studierenden erfolgt zum Großteil online – entweder live per Videokonferenz oder zeitversetzt über eine Lernplattform. Auch die zwei integrierten Präsenzwochen sind hybrid gestaltet, sodass ein Studium ohne Anreise ebenfalls möglich ist.

Infoveranstaltungen und Beratung für Interessierte

Wer den Studiengang näher kennenlernen möchte, hat dazu im Juni und Juli im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen Gelegenheit. Am 25. Juni 2026 um 18:00 Uhr findet online eine digitale Evening Session statt. Unter dem Titel „Problems of border regions: a human rights focus“ wird der Gastredner Andy Carey, Geschäftsführer der „U.S.-Mexico Border Philanthropy Partnership“, im Gespräch mit dem Programmkoordinationsteam und den Teilnehmenden über seine Erfahrungen mit menschenrechtlichen Herausforderungen in Grenzregionen berichten. Die Teilnahme an dieser interdisziplinären Diskussion ist kostenlos, erfordert jedoch eine Anmeldung. Am 9. Juli folgt zudem eine reguläre Online-Infoveranstaltung zum Studiengang.

Studieninteressierte haben zudem die Möglichkeit, mit Studiengangskoordinatorin Dr. Iryna Shkura (gahr@leuphana.de, Fon 04131.677-2942) ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Weitere Informationen zum Studiengang sind unter www.leuphana.de/gahr zu finden.

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Leuphana Universität Lüneburg, Professional School
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Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg bietet seit 2009 berufsbegleitende Bachelor, Master und Zertifikate unter ihrem Dach an. Die Angebote aus den Clustern Management & Entrepreneurship, Nachhaltigkeit, Governance & Recht sowie Bildung, Gesundheit & Soziales richten sich an berufstätige Weiterbildungsinteressierte aus Deutschland und der ganzen Welt. Die Professional School hat sich seit ihrer Gründung zu einem der wichtigsten akademischen Weiterbildungsanbieter im norddeutschen Raum und einer der größten Weiterbildungseinrichtungen an deutschen Universitäten entwickelt.

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