Tag Archives: Business Intelligence

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Tableau vs. Rohdaten: Evaluierungs-Matrix für KMU

Das Magazin Unternehmensfokus publiziert eine Evaluierungs-Matrix für KMU. Die Datenanalyse vergleicht unstrukturierte ERP-Rohdaten direkt mit interaktiven Dashboards der Software Tableau.

BildRohdaten aus ERP- und CRM-Systemen besitzen ohne visuelle Aufbereitung keinen operativen Wert für Fachabteilungen. Die Implementierung der Visualisierungs-Software Tableau wandelt komplexe Datensätze in interaktive Dashboards um. Dies beschleunigt die Identifikation von Geschäftseinblicken in mittelständischen DACH-Unternehmen und eliminiert fehlerhafte manuelle Datenkonsolidierungen.

„Ohne eine strukturierte visuelle Aufbereitung bleiben isolierte Datenpunkte für das Management unlesbar“, analysiert Alexander Voss, Experte für Digitalisierung beim Magazin Unternehmensfokus. „Tableau überführt statische Tabellen in dynamische, relationale Modelle. Dieser Prozess verkürzt die Reaktionszeit bei kritischen Geschäftsentscheidungen messbar.“

Die Datenanalyse von Unternehmensfokus definiert die folgende komparative Evaluierungs-Matrix für den Einsatz von Tableau im Vergleich zu unstrukturierten Rohdaten:

* Ausgangssituation: Unstrukturierte Verkaufszahlen in statischen Excel-Tabellen.
Lösung durch Tableau: Generierung geografischer Heatmaps zur sofortigen Identifikation regionaler Absatzschwankungen.
* Ausgangssituation: Isolierte Datensilos aus getrennten CRM- und ERP-Systemen.
Lösung durch Tableau: Relationale Verknüpfung beider Datenquellen in einem zentralen, abteilungsübergreifenden Echtzeit-Dashboard.
* Ausgangssituation: Statische, zeitverzögerte Monatsberichte für die Geschäftsführung.
Lösung durch Tableau: Automatisierte Berichte mit integrierter Drill-Down-Funktion für granulare Detailanalysen bis auf Transaktionsebene.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Schäfer Digital
Herr Peter Schäfer
Risselstr. 29
49762 Sustrum
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fon ..: 01717460447
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Über Unternehmensfokus: Unternehmensfokus ist ein Business Magazin der Schäfer Digital. Das Magazin publiziert Fachartikel und Datenanalysen zu den Themenkomplexen Human Resources, Wirtschaft, Digitalisierung und Management. Weitere Informationen und der vollständige Fachartikel finden sich unter: https://unternehmensfokus.de/category/management/

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Strategische Expansion im DACH-Raum: roosi GmbH beruft Alexander Weitzel zum Chief Revenue Officer

Die roosi GmbH stärkt ihr Führungsteam: Alexander Weitzel wird zum 1. April 2026 zum Chief Revenue Officer ernannt und treibt die DACH-Expansion im Bereich Data Intelligence voran.

BildRosenheim, 13. April 2026 – Die roosi GmbH, ein führendes Beratungshaus für Data Intelligence, setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort und verstärkt zum 1. April 2026 ihre Geschäftsführung. Mit der Ernennung von Alexander Weitzel zum Chief Revenue Officer (CRO) schafft das Unternehmen eine neue Schlüsselposition, um die Marktpräsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) maßgeblich auszubauen.

In seiner Funktion als CRO übernimmt Alexander Weitzel die vollumfängliche strategische sowie operative Verantwortung für sämtliche umsatzrelevanten Einheiten der roosi GmbH. Ziel dieser neu geschaffenen Rolle ist es, die Bereiche Marketing, Vertrieb, Kundenservice und Partnermanagement eng miteinander zu verzahnen. Durch diese Bündelung der Marktverantwortung stellt roosi sicher, dass Kunden über alle Kontaktpunkte hinweg ein nahtloses und konsistentes Erlebnis erfahren.

Alexander Weitzel blickt auf eine beeindruckende Karriere von rund 30 Jahren in der Data-Intelligence-Branche zurück. Er gilt als ausgewiesener Experte darin, komplexe technologische Innovationen in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen und so eine nachhaltige Wertschöpfung für Unternehmen zu generieren. Seine Expertise wird insbesondere dabei helfen, die Vertriebsaktivitäten in den Kernbereichen Data & AI-Lösungen, Corporate Performance Management und Data Strategy voranzutreiben.

„Wir freuen uns sehr, mit Alexander Weitzel einen Experten gewonnen zu haben, der unsere Vision einer ganzheitlichen Datenstrategie teilt“, kommentiert Wolfgang Fahrnberger, General Manager der roosi GmbH, die Personalentscheidung. „Als Chief Revenue Officer wird er sicherstellen, dass unsere internen Prozesse optimal ineinandergreifen, um unsere Kunden noch gezielter bei der Skalierung ihrer digitalen Initiativen zu unterstützen“.

Für die roosi GmbH steht dabei der Ansatz im Vordergrund, Daten nicht nur als technisches Nebenprodukt, sondern als wertvollen strategischen Rohstoff zu begreifen. Eine moderne Datenstrategie muss Menschen, Prozesse und Technologien integrieren, um Informationen sicher und gewinnbringend nutzbar zu machen. Hier agiert roosi als vertrauensvoller Begleiter für den Mittelstand, Konzerne sowie den öffentlichen Sektor.

Mit sieben Standorten in Deutschland und Österreich und einem Team von über 50 Spezialistinnen und Spezialisten deckt die roosi GmbH das gesamte Spektrum der datengetriebenen Transformation ab. Das Leistungsportfolio reicht von der ersten strategischen Beratung und der Definition einer Data Governance über Business Intelligence und IoT bis hin zur Implementierung modernster Künstlicher Intelligenz.

Der Fokus liegt dabei stets auf der nachhaltigen Verankerung von Datenkompetenz in den Kundenorganisationen. Ziel ist es, Unternehmen zu befähigen, selbstbestimmte Entscheidungen auf Basis valider Daten zu treffen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Mit der Verpflichtung von Alexander Weitzel unterstreicht roosi den Anspruch, den Markt für Data Intelligence im DACH-Raum aktiv mitzugestalten und die Expansion seiner Beratungsleistungen weiter zu forcieren.

Lesen Sie die Original-Pressemeldung hier: Strategisches Wachstum: roosi GmbH gewinnt Alexander Weitzel als Chief Revenue Officer

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roosi GmbH
Herr Tim Erben
Münchner Straße 69
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Die roosi GmbH ist ein führendes Data Intelligence Beratungsunternehmen mit sieben Standorten in Österreich und Deutschland und über 50 Mitarbeiter:innen. Mit fundierter Expertise in den Bereichen Datenstrategie, Data Governance, Business Intelligence, Corporate Performance Management, IoT und Künstlicher Intelligenz unterstützt roosi sowohl öffentliche Einrichtungen als auch Unternehmen der Privatwirtschaft bei der digitalen Transformation. roosi begleitet Organisationen branchenübergreifend – von der strategischen Beratung über die technische Umsetzung bis hin zur nachhaltigen Verankerung datengetriebener Kompetenzen im Unternehmen. Ziel ist es, Datenkompetenz langfristig aufzubauen, selbstbestimmte Entscheidungen zu ermöglichen und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung zu fördern.

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Wirtschaft

Digitalisierung im Rechnungswesen: Vom Dokument zum Datensatz – und warum das ganze Unternehmen betroffen ist

Die Digitalisierung im Rechnungswesen wird oft als rein technisches Thema verstanden. Ein neues Rechnungsformat wird eingeführt, eine Software wird angepasst, und damit scheint die Aufgabe erledigt.

BildVom Dokument zum Datensatz
In der Praxis zeigt sich schnell, dass die Auswirkungen deutlich weiter reichen. Mit der elektronischen Rechnung verändert sich ein grundlegender Aspekt der Unternehmensprozesse: der Umgang mit Daten.

Elektronische Rechnungen enthalten strukturierte Informationen zu Geschäftspartnern, Leistungen, Steuern und Zahlungsbedingungen. Diese Daten können automatisiert geprüft, verarbeitet und weiterverwendet werden.

Die Rechnung wird damit von einem Dokument zu einem Datensatz innerhalb digitaler Unternehmensprozesse.

Diese Entwicklung verändert die Rolle des Rechnungswesens grundlegend.

Strukturierte Rechnungsdaten verändern Prozesse
Sobald Rechnungen als strukturierte Daten vorliegen, können sie direkt in Unternehmenssystemen verarbeitet werden. Prüfungen, Buchungen und Weiterverarbeitungen lassen sich teilweise automatisieren.

Damit verschiebt sich der Fokus vieler Projekte. Während früher häufig einzelne Dokumente im Mittelpunkt standen, rücken heute Datenstrukturen, Schnittstellen und Prozessketten in den Vordergrund.

Die Frage lautet daher nicht mehr nur, wie eine Rechnung erstellt oder empfangen wird. Entscheidend ist, wie Rechnungsdaten in die digitalen Prozesse eines Unternehmens eingebunden sind.

ERP-Systeme als zentrale Plattform
Eine Schlüsselrolle spielen dabei ERP-Systeme. Sie verbinden Rechnungswesen, Einkauf, Vertrieb, Lager, Projektmanagement und Controlling miteinander.

Sobald Rechnungsdaten automatisiert verarbeitet werden sollen, müssen auch andere Unternehmensbereiche ihre Daten und Prozesse entsprechend strukturieren. Bestellungen, Leistungsbeschreibungen, Stammdaten oder Projektinformationen werden Teil derselben digitalen Prozesskette.

Folge: Die Digitalisierung des Rechnungswesens führt dazu, dass auch andere Unternehmensbereiche ihre Prozesse digitalisieren müssen.

Business Intelligence: Aus Daten werden Steuerungsinformationen
Mit der Einführung oder Weiterentwicklung von ERP-Systemen entstehen zugleich neue Möglichkeiten für Auswertungen.

Business-Intelligence-Tools (BI-Tools) greifen auf Daten aus ERP-Systemen zu und ermöglichen es, Kennzahlen, Entwicklungen und Zusammenhänge schneller zu analysieren und darzustellen.

Während Auswertungen früher häufig erst am Monats- oder Quartalsende vorlagen, können Daten heute zeitnäher und oft auf Knopfdruck genutzt werden. Für Controlling und Geschäftsleitung entsteht damit eine neue Grundlage für Entscheidungen.

KI im Rechnungswesen: parallele Entwicklung
Beim Thema Künstliche Intelligenz lässt sich derzeit eine parallele Entwicklung beobachten.

Zum einen werden durch Softwareanbieter schrittweise KI-Funktionen in bestehende Anwendungen integriert. ERP-Systeme, Dokumentenmanagementlösungen und Buchhaltungssoftware erweitern ihre Systeme um KI-gestützte Klassifizierungen, Prognosen oder Assistenzfunktionen.

Zum anderen stehen Unternehmen vor der Aufgabe, sich strukturiert mit dem Einsatz von KI zu beschäftigen. Neben den technischen Fragen geht es auch um organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen.

Dazu gehören unter anderem:

* klare Prozessdefinitionen
* Verantwortlichkeiten für KI-gestützte Entscheidungen
* Anforderungen aus Datenschutz und EU-KI-Verordnung
* Fragen der Mitbestimmung.

Gleichzeitig müssen Unternehmen auch Risiken berücksichtigen, etwa fehlerhafte Ergebnisse, mangelnde Nachvollziehbarkeit oder falsche Trainingsdaten.

Digitalisierung des Rechnungswesens als Unternehmensprojekt
Die Einführung der elektronische Rechnungsabwicklung und die damit mögliche weitere Digitalisierung des Rechnungswesens werden häufig als isoliertes IT-Thema betrachtet. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell ein größerer Zusammenhang.

Elektronische Rechnungen liefern strukturierte Daten, die in ERP-Systemen weiterverarbeitet werden können. Auf dieser Grundlage greifen Reporting- und Controlling-Systeme auf konsistente Datenbestände zu und ermöglichen schnellere Auswertungen und Analysen. Gleichzeitig setzen KI-Anwendungen genau diese Datenbasis sowie klar definierte Prozesse voraus.

Die Digitalisierung des Rechnungswesens betrifft neben der Buchhaltung auch alle anderen Unternehmensbereiche. Um Rechnungsdaten automatisiert verarbeitet zu können, müssen auch Einkauf, Vertrieb oder Projektmanagement ihre Prozesse und Datenstrukturen entsprechend digital organisieren. Damit entsteht eine Entwicklung, die über das Rechnungswesen hinausreicht.

Die Digitalisierung des Rechnungswesens ist damit in den meisten Fällen ein Digitalisierungsprojekt für das gesamte Unternehmen.

Seminare zur Digitalisierung im Rechnungswesen
Mit diesen Zusammenhängen beschäftigen sich auch zwei ganztägige Seminare zur Digitalisierung im Rechnungswesen, die im 14. April 2026 und 20. April 2026 stattfinden. Veranstalter ist die Akademie Heidelberg bzw. die Bildungseinrichtungen verschiedener IHKs (Arnsberg, Bonn, Darmstadt, Mannheim, Heilbronn, Siegen).

Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:

* Welche Rolle spielt die E-Rechnung für digitale Prozesse?
* Welche Bedeutung haben ERP-Systeme für durchgängige Abläufe?
* Wie entstehen aus Rechnungsdaten aussagekräftige Auswertungen?
* Welche Voraussetzungen sind notwendig, um KI im Rechnungswesen sinnvoll einzusetzen?

Ziel der Seminare ist es, die Zusammenhänge zwischen E-Rechnung, ERP-Systemen, Datenqualität, Reporting, Business Intelligence und KI verständlich darzustellen.

Weiterführende Seminarinformationen: https://www.treuz.de/seminare-digitalisierung-im-rechnungswesen/

Hinweis: Jochen Treuz steht Redaktionen gerne als Interviewpartner und Gastautor zur Verfügung.

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Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
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Über Jochen Treuz
Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Coach mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Fachgebiete sind die elektronische Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), Liquiditätsmanagement sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung, GoBD-konformer Archivierung und digitaler Prozessoptimierung.

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SüdWestStrom gewinnt ATVISIO Award 2025

ATVISIO Award 2025 geht an SüdWestStrom: Wie ein Energiedienstleister mit Coaching-Ansatz statt Großprojekt zum Vorbild für schlankes Controlling in der Energiebranche wurde.

BildKaiserslautern [05.02.2026] – Der ATVISIO Award 2025 geht an die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom). Mit der Auszeichnung honoriert die ATVISIO Consult GmbH die Leistungen des Energiedienstleisters bei der Neuausrichtung seiner Analyse- und Steuerungsinstrumente.

ATVISIO begleitet Unternehmen seit mehr als 20 Jahren bei der Einführung und Weiterentwicklung moderner Business Intelligence-Lösungen. Der ATVISIO Award würdigt seit 2013 jährlich ein Kundenprojekt, das in den Disziplinen Reporting, Analyse, Planung und Forecasting besonders erfolgreich ist. 2025 setzte sich SüdWestStrom gegen mehr als 100 Projekte durch und überzeugte die Jury in Kategorien wie inhaltliches Konzept, Nachhaltigkeit der Lösung, Kosten-Nutzen-Verhältnis, eingesetzte Technologie und Innovationskraft.

Ausgangspunkt des Projektes war ein typisches Defizit im Controlling vieler Energieunternehmen: Ein bestehendes BI-System verursacht hohe Kosten, lässt sich nur eingeschränkt an die Anforderungen eines volatilen Marktes anpassen und unterstützt zentrale Planungsprozesse nicht ausreichend. Bei SüdWestStrom erlaubte die eingesetzte Lösung Qlik zwar die Analyse und die Visualisierung von Planungsszenarien, die notwendigen Daten mussten jedoch aufwändig in Excel bereitgestellt werden. Für Änderungen – zum Beispiel zusätzliche Datenanbindungen und Auswertungen – musste das Unternehmen externe Dienstleister hinzuziehen. Ziel von SüdWestStrom war es daher, eine integrierte BI-Lösung aufzubauen, die alle Reporting- und Planungsaufgaben erfüllte und vom Controlling eigenständig betrieben und weiterentwickelt werden kann.

BI-Optimierungen selbst in die Hand nehmen – Experten-Coaching hilft

Zusammen mit den Beratern von ATVISIO setzte das Controlling-Team eine klare fachliche Roadmap um: Nach einem gemeinsamen Anforderungs- und Auswahlworkshop fiel die Wahl auf die BI-Lösung Jedox, da sie Reporting und Planung in einer Umgebung vereint und Self-Service ermöglicht. Für SüdWestStrom standen zunächst GuV- und Kostenstellen-Steuerung im Fokus, anschließend folgten Umsatz- und Deckungsbeitragsanalysen, Planung und Jahresabschluss sowie spezifische energiewirtschaftliche Auswertungen wie das Windpark-Reporting.

Ausschlaggebend für die Verleihung des ATVISIO Awards war das bewusst gewählte Prinzip der Selbstbefähigung und der kontinuierlichen Weiterentwicklung mit Augenmaß. Statt eines groß angelegten Implementierungsprojektes setzte das Team auf einen coaching-orientierten Ansatz und direkt nutzbare Ergebnisse. Durch Workshops, gemeinsame Modellierungsarbeiten und regelmäßige Abstimmungsrunden mit den Beratern von ATVISIO baute das Controlling-Team der SüdWestStrom systematisch internes Know-how auf.

Dieser Ansatz zahlte sich aus. SüdWestStrom entwickelte die Lösung nicht nur entlang der fachlichen Roadmap weiter. Das Unternehmen setzte auch pragmatische Einzellösungen eigenständig um – etwa ein internes Tool zur Analyse hauseigener Lastgangdaten und Stromverbräuche.

Schluss mit monatelangen Datenbaustellen

„Das Beispiel SüdWestStrom zeigt, dass erfolgreiche BI-Projekte nicht zwingend in schlüsselfertigen Großprojekten umgesetzt werden müssen. Eine agile Vorgehensweise mit klaren Prioritäten und konsequenter Befähigung der Anwender kann – gerade im Mittelstand – zu besseren Ergebnissen führen“, so Marvin Arndt von ATVISIO. SüdWestStrom ist heute in der Lage, ein Handelsvolumen im Milliardenbereich, volatile Märkte und regulatorische Komplexität zu steuern. Das Unternehmen setzt damit Maßstäbe für schlankes Controlling in der Energiebranche.

Steffi Schild, Controllerin von SüdWestStrom sagt: „Die strukturierte Begleitung durch den externen Berater hat den Ausschlag dafür gegeben, dass wir die Lösung sicher beherrschen. Das beschleunigt unsere Arbeit und gibt uns deutlich mehr Sicherheit in der Steuerung. Heute spielen wir GuV-Daten automatisiert ein, bilden Auswertungen auf einer konsistenten Datengrundlage ab und nehmen Anpassungen selbstständig vor.“

Mit den erworbenen Kompetenzen behält das Controlling-Team von SüdWestStrom nicht nur alle Zahlen im Griff, sondern schafft zugleich die Grundlage für zukünftige Analysen – vom Energie- und Wasserverbrauch bis zu ESG-Kennzahlen. Das Projekt zeigt, wie praxisnahe Expertise eines externen Partners und eigenständige Steuerung Hand in Hand gehen. Der ATVISIO Award 2025 unterstreicht damit: Erfolgreiche Digitalisierung im Energiesektor entsteht durch die Kombination aus methodischer Expertise und konsequenter Selbstbefähigung der Anwender.


Über die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom)

Die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH mit Sitz in Tübingen ist eine Kooperation kommunaler Energieversorger und Dienstleister für Stadtwerke in ganz Deutschland. Das Unternehmen wurde 1999 von 30 Stadtwerken gegründet, zählt heute 64 Gesellschafter und betreut rund 200 Stadtwerke. Mit 100 Mitarbeitenden und einem Handelsvolumen von etwa zwei Milliarden Euro unterstützt SüdWestStrom Stadtwerke unter anderem in den Bereichen Energiebeschaffung, Portfoliomanagement, Bilanzkreisführung, Energiedatenmanagement und intelligenter Messstellenbetrieb.

Über ATVISIO
ATVISIO ist eine der führenden Unternehmensberatungen für Business Intelligence mit über 20 Jahren Erfahrung in der strategischen Entwicklung und Umsetzung von BI-Lösungen für mittelständische Unternehmen und Konzerne. Die Beratung umfasst die drei zentralen Säulen erfolgreicher BI-Projekte: fundierte BI-Strategien und zukunftssichere Architekturen, organisatorische Verankerung durch Data Governance und Change Management sowie strukturierte Projektdurchführung mit professionellem Qualitäts- und Risikomanagement. Das Unternehmen wurde mehrfach mit dem Gütesiegel „Top Consultant“ ausgezeichnet und gilt als eine der besten Beratungen in Deutschland für datengetriebene Planungs-, Reporting-, Forecast- und Analyselösungen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ATVISIO Consult GmbH
Frau Rebecca Kunz
Merkurstraße 9
67663 Kaiserslautern
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web ..: http://www.atvisio.de
email : kunz@atvisio.de

Pressekontakt:

Public Relations von Hoyningen-Huene
Herr Marc von Bandemer
Ferdinandstraße 6
20095 Hamburg

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Wirtschaft

Einsatz von KI im Rechnungswesen: Anforderungen an Prozesse, Daten und Verantwortung

Künstliche Intelligenz wird zunehmend auch im Rechnungswesen eingesetzt. Der Beitrag ordnet ein, unter welchen Voraussetzungen KI tatsächlich einen Mehrwert liefern kann.

BildDer Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Rechnungswesen gewinnt zunehmend an Bedeutung. In vielen Unternehmen wird der Einsatz von KI im Rechnungswesen derzeit intensiv geprüft. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Nutzen von KI weniger von der eingesetzten Technologie abhängt als von den fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen im Unternehmen.

Ein zentraler Punkt ist die klare Abgrenzung zwischen klassischer Automatisierung und KI.
Regelbasierte Systeme arbeiten nach fest vorgegebenen Regeln. Änderungen müssen bewusst vorgenommen und gepflegt werden.
KI-basierte Verfahren passen sich dagegen innerhalb vorgegebener Rahmen selbst an. Ergebnisse entstehen auf Basis von Wahrscheinlichkeiten und erfordern fachliche Kontrolle und menschliche Aufsicht. Gerade im Rechnungswesen stellt dies erhöhte Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Verantwortung.

Prozesse und Datenqualität sind entscheidende Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz von KI. In der Praxis setzt dies in der Regel ein integriertes ERP-System voraus, in dem Buchungslogik, Stammdaten und Prozesse konsistent abgebildet sind. Fehlen diese Grundlagen, führen Medienbrüche, manuelle Vorarbeiten oder uneinheitliche Datenstrukturen dazu, dass KI-gestützte Ergebnisse nachbearbeitet werden müssen. Der erwartete Effizienzgewinn bleibt dann aus. In einzelnen Fällen steigt der manuelle Aufwand sogar, etwa durch zusätzliche Prüfungen oder Korrekturen.

Für weitergehende Analysen und Steuerungsfragen gewinnen zusätzlich Business-Intelligence-Werkzeuge an Bedeutung. Sie stellen strukturierte Datenmodelle, Auswertungen und Kennzahlen bereit, auf denen KI-gestützte Analysen sinnvoll aufsetzen können. BI-Tools sind dabei weniger Ersatz als vielmehr Ergänzung zu bestehenden ERP-Systemen und unterstützen insbesondere Controlling- und Entscheidungsprozesse.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt betrifft die fachliche Verantwortung. Auch wenn KI Analysen, Vorschläge oder Auswertungen liefert, verbleibt die Verantwortung für Buchungen, Bewertungen und Entscheidungen vollständig beim Unternehmen. Ergebnisse müssen plausibilisiert, dokumentiert und nachvollziehbar begründet werden. Dies gilt insbesondere in prüfungsrelevanten Bereichen, etwa bei Jahresabschlüssen, internen Kontrollen oder steuerlichen Fragestellungen.

Neben technischen Fragen gewinnen damit auch organisatorische und rechtliche Aspekte an Bedeutung. Wer KI einsetzt, muss deren Funktionsweise in Grundzügen verstehen. Fehlannahmen über eine vermeintlich „automatische Richtigkeit“ oder objektive Ergebnisse bergen Risiken. KI kann unterstützen, ersetzt jedoch keine fachliche Beurteilung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Rechnungswesen und IT ist daher unerlässlich.

Vor diesem Hintergrund rückt ein pragmatischer, schrittweiser Einsatz von KI in den Fokus. Statt umfassender Systemumstellungen stehen klar abgegrenzte Anwendungsfälle im Vordergrund. Dazu zählen einfache, sofort nutzbare Werkzeuge, mit denen sich KI-Ansätze im Arbeitsalltag erproben lassen. Beispiele sind unterstützende Analysen oder Auswertungen auf Basis vorhandener Daten, etwa in Tabellenkalkulationen. Solche Ansätze ermöglichen erste Erfahrungen mit KI, ohne bestehende Prozesse grundlegend zu verändern.

Der fachliche Mehrwert von KI im Rechnungswesen entsteht somit nicht durch Technik allein, sondern durch das Zusammenspiel von Prozessen, Daten, Organisation und Verantwortung. Unternehmen, die diese Zusammenhänge berücksichtigen, schaffen eine belastbare Grundlage für den sinnvollen Einsatz neuer Technologien.

Hinweis in eigener Sache:
Am 12. Februar 2026 findet ein Kurzseminar zum Thema „KI im Rechnungswesen“ statt.
Das Seminar läuft von 8:30 Uhr bis 12:15 Uhr und behandelt praxisnah die fachlichen Voraussetzungen, typische Einsatzfelder sowie direkt einsetzbare Praxistools, unter anderem für Tabellenkalkulationen.

Die Veranstaltung wird von den Bildungseinrichtungen der IHK Arnsberg, IHK Bonn, IHK Darmstadt, IHK Mannheim/Heidelberg, IHK Heilbronn und IHK Siegen durchgeführt.
Die Anmeldung erfolgt jeweils direkt über die zuständige IHK.

Weiterführende Infomationen:

https://www.treuz.de/2025/05/21/ki-im-rechnungswesen-schrittweise-einfuehren/

Seminarinformationen:

https://www.treuz.de/online-seminar-ki-im-rechnungswesen-ihk/

Jochen Treuz steht Redaktionen gerne für Gastbeiträge und Interviews zur Verfügung.

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Jochen Treuz | Trainer und Berater
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Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Coach mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Fachgebiete sind die elektronische Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), Liquiditätsmanagement sowie die Digitalisierung von Finanzprozessen. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung, GoBD-konformer Archivierung und digitaler Prozessoptimierung.

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