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Papierformate erklärt: Wann A4 bei Broschüren nicht die beste Wahl ist

A4 ist bekannt, aber nicht für jedes Druckprojekt ideal. Bei Broschüren und anderen Printprodukten bestimmen Format, Nutzung und Inhalt, wie handlich und übersichtlich Informationen wirken.

BildDie Auswahl des Papierformats wirkt bei der Planung von Drucksachen zunächst wie eine technische Detailfrage. Tatsächlich kann sie wesentlich beeinflussen, wie ein Printprodukt genutzt, transportiert und aufbewahrt wird. Während A4 bei Geschäftsbriefen, Formularen und umfangreichen Unterlagen seine Stärken ausspielt, können kompaktere oder anders proportionierte Formate bei Broschüren zweckmäßiger sein. Entscheidend sind nicht allein Gestaltung und Seitenzahl, sondern auch Lesesituation, Versandart, Ablage und die Frage, ob das Druckprodukt unterwegs oder an einem festen Ort verwendet werden soll.

A4 ist Standard – aber kein universelles Gestaltungsformat

Das A4-Format misst 210 × 297 Millimeter. Es gehört zur international standardisierten A-Reihe, deren Formate beim Halbieren ihr Seitenverhältnis von 1 zu ?2 beibehalten. Dadurch lassen sich Vorlagen vergleichsweise einfach zwischen A3, A4 und A5 verkleinern oder vergrößern. Die deutsche DIN 476 wurde 1922 veröffentlicht; die entsprechenden Papiergrößen sind heute in der internationalen ISO 216 verankert. Die Norm selbst weist allerdings darauf hin, dass sie nicht zwingend auf Bücher, Zeitungen, Plakate und andere Spezialprodukte anzuwenden ist.

Für umfangreiche Broschüren mit Tabellen, technischen Darstellungen, Schulungsinhalten oder größeren Produktabbildungen kann A4 sinnvoll sein. Die großzügige Fläche bietet Raum für mehrspaltige Layouts, größere Abbildungen und komplexere Übersichten. Bei kurzen Unternehmensbroschüren, Messeunterlagen oder kompakten Produktübersichten kann das Format dagegen unnötig groß wirken. Es benötigt mehr Platz auf Tischen und in Taschen und kann im Stehen oder unterwegs weniger handlich sein.

A5, Quadrat- oder Querformat: Der Einsatzzweck entscheidet

A5 mit 148 × 210 Millimetern wird häufig für Imagebroschüren, Veranstaltungsprogramme, Produktinformationen und kompakte Ratgeber gewählt. Das Format kann ausreichend Raum für Bilder und gut gegliederte Texte bieten und ist zugleich handlicher als A4. A6 kann bei kurzen Anleitungen, Gutscheinen oder Informationen für unterwegs sinnvoll sein. Für umfangreiche Fließtexte oder komplexe Diagramme ist die kleine Fläche dagegen meist ungeeignet.

Quadratische Broschüren ermöglichen eine eigenständige, bildorientierte Gestaltung und kommen beispielsweise für Design-, Gastronomie-, Immobilien- oder Tourismusprojekte infrage. Querformate können bei Panoramafotografien, Architekturaufnahmen, Karten und breiten Tabellen Vorteile bieten. Vor der Entscheidung sollten jedoch Bindung, Öffnungsverhalten, Umschlag, Versandverpackung und die verfügbare Ablagefläche berücksichtigt werden. Formate außerhalb gängiger Produktgrößen können sich visuell abheben, zugleich aber Produktion und Versand aufwendiger machen.

Auch bei anderen Druckprodukten ist A4 nicht automatisch die beste Wahl. A3 bietet sich beispielsweise für kleinere Plakate, Übersichten und gefaltete Lagepläne an. A6 im Querformat (148 × 105 Millimeter) ist eines von mehreren gängigen Postkartenformaten. Schmale Formate von etwa 100 bis 105 × 210 Millimetern werden häufig für Flyer, Mailings und Beilagen verwendet. Für Bücher und kompakte Kataloge kommen außerdem Zwischen- und Sonderformate infrage; deren exakte Maße sollten vor Beginn des Layouts eindeutig festgelegt werden.

Gedruckte und digitale Inhalte erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Die Forschung zur Aufnahme gedruckter und digitaler Texte liefert kein vollständig einheitliches Bild. Eine 2018 veröffentlichte Metaanalyse von 17 Studien stellte beim Lesen auf Papier Vorteile für das Textverständnis fest, während sich bei der Lesegeschwindigkeit kein signifikanter Unterschied zeigte. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2024, die 37 experimentelle Studien einbezog, fand dagegen insgesamt keinen signifikanten Unterschied beim Textverständnis, wohl aber Unterschiede unter einzelnen Rahmenbedingungen. Für die Praxis spricht dies weniger für ein Entweder-oder als für eine gezielte Kombination beider Medien.

Gedruckte Broschüren können Hintergrundinformationen, Produktwelten oder erklärungsbedürftige Angebote strukturiert vermitteln. Digitale Ergänzungen wie QR-Codes, Landingpages oder aktualisierbare Produktdaten führen Interessierte anschließend zu weiterführenden Inhalten. Das Papierformat sollte daher nicht isoliert, sondern als Bestandteil der gesamten Informations- und Nutzungskette geplant werden.

Onlinedruckereien erleichtern den Formatvergleich

Onlinedruckereien können es erleichtern, Formate, Papiersorten, Auflagen, Seitenzahlen und Bindungsarten bereits während der Bestellung miteinander zu vergleichen. Produktkonfiguratoren machen je nach Anbieter Preis- und Ausstattungsunterschiede sichtbar und helfen dabei, mehrere Ausführungen eines Projekts zu kalkulieren. Bei regelmäßig benötigten Drucksachen kann der digitale Bestellprozess zudem eine einheitliche Beschaffung über verschiedene Standorte oder Abteilungen hinweg unterstützen.

Viele Anbieter stellen zudem produktspezifische Druckvorlagen bereit. Darin können Endformat, Beschnitt und Sicherheitsabstände verzeichnet sein. Automatisierte oder manuelle Druckdatenprüfungen erkennen je nach Leistungsumfang typische technische Probleme wie falsche Abmessungen, fehlenden Beschnitt oder eine zu geringe Bildauflösung. Ein Datencheck ist jedoch keine vollständige inhaltliche, gestalterische oder farbverbindliche Prüfung und ersetzt bei ungewöhnlichen Formaten oder komplexen Bindungen nicht in jedem Fall eine fachliche Beratung.

_“Das Format ist keine rein gestalterische Entscheidung, sondern bestimmt mit, wie eine Broschüre gelesen, mitgenommen und aufbewahrt wird“, erklärt Sebastian Wündrich, Medienfachwirt bei printworld.com. „A4 ist nicht grundsätzlich falsch. Es ist nur nicht automatisch richtig. Wer Einsatzzweck, Informationsmenge und Vertriebskanal vor dem Layout festlegt, erhält meist ein funktionaleres und zum Einsatzzweck passenderes Druckprodukt.“_

Vertiefende Informationen zur Auswahl, Gestaltung und Herstellung unterschiedlicher Broschürenformate stellt printworld.com hier zur Verfügung: https://www.printworld.com/de/broschueren-und-prospekte

Formatwahl beginnt vor dem Layout

Für Unternehmen ist es sinnvoll, das Papierformat bereits zu Beginn eines Projekts festzulegen. Maßgeblich sind Inhalt, Zielgruppe, Nutzungssituation, Versand und gewünschte Wirkung. Eine kompakte Broschüre kann zweckmäßiger sein als eine großzügige A4-Ausgabe; bei technischen Dokumentationen oder bildreichen Präsentationen kann eine größere oder breitere Fläche wiederum hilfreich sein. In Verbindung mit digitalen Informationsangeboten können Broschüren und andere Printprodukte einen flexibel einsetzbaren Bestandteil der Unternehmenskommunikation bilden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Printworld.com GmbH
Herr Sebastian Wündrich
Messering 5
01067 Dresden
Deutschland

fon ..: 0800 8332400
web ..: https://www.printworld.com
email : sebastian.wuendrich@printworld.com

Die printworld.com GmbH ist eine mittelständische Onlinedruckerei mit Sitz in Deutschland und beliefert Kunden im In- und europäischen Ausland. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung qualitativ hochwertige Printprodukte spezialisiert und vertreibt diese über ein eigenes Onlineportal https://www.printworld.com

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Broschüren bleiben im B2B-Marketing ein wichtiger Vertrauensfaktor

Gedruckte Broschüren bleiben für Unternehmen relevant: Sie bündeln komplexe Inhalte, unterstützen Gespräche und lassen sich über Onlinedruckereien flexibel und wirtschaftlich produzieren.

BildIn vielen Unternehmen hat sich die Kommunikation in den vergangenen Jahren stark digitalisiert. Websites, Newsletter, Social Media und digitale Präsentationen prägen den Alltag im Marketing und Vertrieb. Gleichzeitig wächst die Herausforderung, in einer zunehmend fragmentierten Informationsumgebung Aufmerksamkeit zu erzielen und Inhalte glaubwürdig zu vermitteln. Gerade im B2B-Marketing, in dem Entscheidungen häufig erklärungsbedürftig sind und mehrere Personen beteiligt sein können, gewinnen hochwertige, gut strukturierte Printprodukte weiterhin an Bedeutung. Gedruckte Broschüren dienen dabei nicht als Gegenentwurf zu digitalen Kanälen, sondern als ergänzendes Medium innerhalb einer ganzheitlichen Kommunikationsstrategie.

Studien zur Werbewirkung weisen darauf hin, dass physische Medien oft intensiver verarbeitet und besser erinnert werden als rein digitale Formate. Für Unternehmen ist dieser Effekt besonders relevant, wenn Produkte, Dienstleistungen oder technische Lösungen nicht in wenigen Sekunden erklärt werden können. Eine Broschüre bietet Raum für Einordnung, Argumentation, Referenzen, Produktdetails und visuelle Orientierung. Sie kann im persönlichen Gespräch übergeben, auf Messen ausgelegt, einem Angebot beigelegt oder gezielt an bestehende Kontakte versendet werden.

Im B2B-Umfeld erfüllen Broschüren damit mehrere Funktionen gleichzeitig. Sie unterstützen den Vertrieb, indem sie zentrale Informationen übersichtlich bündeln. Sie stärken die Wahrnehmung eines Unternehmens, weil Material, Gestaltung und Verarbeitung einen professionellen Eindruck vermitteln. Zudem bleiben gedruckte Unterlagen häufig länger sichtbar als digitale Inhalte, die in Postfächern, Browser-Tabs oder Feeds schnell verdrängt werden. Besonders bei Investitionsentscheidungen, Ausschreibungen, Beratungsgesprächen oder erklärungsbedürftigen Produkten können Broschüren dazu beitragen, Informationen nachvollziehbar und dauerhaft verfügbar zu machen.

Ein weiterer Faktor ist die einfache Verbindung von Print und Digital. QR-Codes, kurze Webadressen oder Verweise auf Produktseiten, Videos und Kontaktformulare machen Broschüren zu einem Brückenmedium. Unternehmen können ausführliche Hintergrundinformationen gedruckt bereitstellen und gleichzeitig auf digitale Angebote verweisen. Dadurch entsteht ein Kommunikationsmix, der sowohl haptische Wirkung als auch digitale Messbarkeit und Aktualisierbarkeit nutzt.

Auch die Produktion gedruckter Broschüren hat sich verändert. Onlinedruckereien ermöglichen es Unternehmen, Formate, Papiere, Bindungen, Auflagen und Veredelungen transparent zu kalkulieren und Druckdaten digital einzureichen. Das erleichtert insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen den Zugang zu professionellen Druckprodukten. Kurze Bestellwege, Datenchecks, flexible Auflagen und reproduzierbare Druckparameter tragen dazu bei, Broschüren bedarfsgerecht zu produzieren – etwa für einzelne Kampagnen, regionale Vertriebsteams, Messeauftritte oder produktbezogene Informationspakete.

„Gedruckte Broschüren zwingen Unternehmen nicht aus dem digitalen Prozess heraus, sondern ergänzen ihn dort, wo Vertrauen, Übersicht und Wertigkeit gefragt sind“, erklärt Christoph Deutsch, Geschäftsführer der printworld.com GmbH. „Gerade im B2B-Marketing kann eine gut gemachte Broschüre helfen, komplexe Inhalte strukturiert zu präsentieren und Gespräche nachhaltiger zu begleiten.“

Wer Anforderungen an Formate, Bindungen und Einsatzmöglichkeiten im Broschürendruck prüfen möchte, findet Hintergrundinformationen und Konfigurationsmöglichkeiten unter:
https://www.printworld.com/de/broschueren-und-prospekte

Für Unternehmen lohnt es sich daher, gedruckte Broschüren nicht als überholtes Werbemittel zu betrachten. Entscheidend ist vielmehr, Printprodukte zielgerichtet einzusetzen und mit digitalen Kontaktpunkten zu verbinden. Eine Broschüre kann Aufmerksamkeit schaffen, Inhalte greifbar machen und den Vertrieb in Phasen unterstützen, in denen Vertrauen und Verständlichkeit besonders wichtig sind. In Kombination mit digitalen Kanälen bleibt Print damit ein relevanter Bestandteil moderner B2B-Kommunikation.

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Effiziente Druckprozesse werden für Unternehmen zum Kostenfaktor

Steigende Prozesskosten und volatile Materialpreise machen Drucksachen zum Kostenfaktor. Onlinedruckereien helfen, Printprodukte planbarer und effizienter zu beschaffen.

BildIn vielen Unternehmen werden Drucksachen noch immer als nachgelagerter Marketingposten betrachtet. Tatsächlich beeinflussen Flyer, Broschüren, Geschäftsausstattung, Mailings oder Präsentationsunterlagen jedoch nicht nur die Außenwirkung, sondern auch interne Abläufe und Kostenstrukturen. Vor dem Hintergrund gestiegener Energie-, Material- und Beschaffungskosten gewinnt deshalb die Frage an Bedeutung, wie Druckprozesse effizient organisiert werden können. Digitalisierung verändert dabei nicht nur Kommunikationskanäle, sondern auch die Art, wie Printprodukte geplant, kalkuliert, bestellt und produziert werden.

Die Druck- und Medienwirtschaft steht seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck. Laut Bundesverband Druck und Medien lagen wichtige Vorprodukte und Betriebsmittel 2024 weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau von 2021. Für Unternehmen bedeutet das: Nicht allein der Stückpreis eines Druckprodukts ist entscheidend, sondern der gesamte Prozess von der Anfrage über die Datenprüfung bis zur Lieferung. Unklare Abstimmungen, manuelle Korrekturschleifen oder nicht standardisierte Bestellungen können zusätzliche Kosten verursachen, die in klassischen Preisvergleichen häufig nicht sichtbar werden.

Onlinedruckereien setzen genau an diesen Prozesskosten an. Über digitale Bestellstrecken lassen sich Druckprodukte wie Broschüren, Flyer, Visitenkarten oder Geschäftsdrucksachen häufig direkt konfigurieren. Formate, Papierarten, Auflagen, Veredelungen, Produktionszeiten und Versandoptionen werden transparent dargestellt. Dadurch können Marketingabteilungen, Einkauf und Geschäftsführung schneller vergleichen, Budgets planen und wiederkehrende Druckaufträge standardisieren. Besonders bei regelmäßig benötigten Materialien – etwa Vertriebsunterlagen, Messeflyern oder Schulungsdokumenten – kann diese Standardisierung die interne Abstimmung deutlich vereinfachen.

Hinzu kommt die wachsende Bedeutung von Web-to-Print-Lösungen. Marktanalysen gehen davon aus, dass der globale Markt für Web-to-Print-Software bis 2030 weiter wächst. Diese Entwicklung zeigt, dass Unternehmen zunehmend digitale Beschaffungswege für individualisierte Printprodukte nutzen. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen profitieren davon, weil sie auch ohne eigene Druckinfrastruktur professionelle Drucksachen bestellen und bei Bedarf kurzfristig nachproduzieren können. Gleichzeitig lassen sich kleinere Auflagen, Varianten und zielgruppenspezifische Materialien einfacher umsetzen als in klassischen, rein manuellen Bestellprozessen.

„Effiziente Druckprozesse entstehen nicht erst an der Maschine, sondern bereits bei der Planung und Bestellung“, erklärt Christoph Deutsch, Geschäftsführer der printworld.com GmbH. „Wenn Unternehmen ihre Drucksachen online konfigurieren, Druckdaten strukturiert hochladen und Produktionszeiten frühzeitig einplanen, werden Kosten transparenter und Abläufe besser steuerbar.“

Hintergrundinformationen zur Online-Bestellung und Herstellung von Broschüren und Prospekten stellt printworld.com auf einer thematisch passenden Informationsseite bereit:
https://www.printworld.com/de/broschueren-und-prospekte

Für Unternehmen lohnt es sich daher, Druckprozesse nicht isoliert als Einkauf einzelner Printprodukte zu betrachten. Entscheidend ist vielmehr die Verbindung aus klarer Planung, standardisierten Abläufen, transparenter Kalkulation und verlässlicher Produktion. Onlinedruckereien können dabei eine wichtige Rolle spielen, weil sie digitale Bestellprozesse mit klassischer Druckproduktion verbinden. So wird Print nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern auch als steuerbarer Kostenfaktor im Unternehmensalltag relevant.

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Drucken und etikettieren / interpack 2026

Unternehmen der Verpackung von Industrie- und Konsumgütern schätzen cab Druck- und Etikettiersysteme wegen ihren vielen Einsatzmöglichkeiten und hohen Integrierbarkeit in Packlinien.

BildDie Vielzahl an Thermotransfer- und -direktdruckern ermöglicht den Druck kleiner bis großer Etikettenvolumen, auch zweifarbig oder beidseitig, oder das Beschreiben von RFID-Etiketten. Applikatoren übergeben die vom Drucker gedruckten Etiketten im selben Arbeitsgang auf Güter. Im Sinne der Ressourcenschonung punkten HERMES QL Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme. Sie realisieren Verpackung mit Logistiketiketten ohne Trägermaterial. Mit Etikettiergeräten ROXI und IXOR+ lassen sich in Linear- oder Rundläufermaschinen vorbedruckte Selbstklebetiketten vollautomatisch spenden, synchron zur Geschwindigkeit einer Ware auf einem Transportband. Druckmodule in einer Anlage ergänzen auf die vorbedruckten Etiketten individuell variable Daten und stellen die Etiketten für die Etikettierung bereit.

interpack, Düsseldorf, 07.05.-13.05.2026, Halle 8b, Stand D08

www.cab.de

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cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: 0721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de

cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und mehr als 500 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

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Warenidentitäten unter der Lupe – Kennzeichnung in der Logistik

Wer seine Kennzeichnung durchdacht aufsetzt, gewinnt Kontrolle über seine Lieferkette.

BildUnternehmen, die Waren lagern, bewegen oder versenden, teilen dieselben Anforderungen: Wie bleibt jedes Produkt zu jeder Zeit eindeutig identifizierbar? Wie lassen sich Prozesse beschleunigen, Fehler vermeiden und gesetzliche Anforderungen zuverlässig erfüllen? Die Antwort beginnt beim Etikett.

Anwendungsfelder

– Wareneingang: Unternehmen mit vielen Lieferanten kennen das Problem: Angelieferte Waren tragen Etiketten in unterschiedlichen Formaten, mit abweichenden Barcodes oder ohne die intern benötigten Informationen. Jede Abweichung kostet Zeit. Wer diesen Schritt automatisiert, gewinnt Geschwindigkeit und Prozesssicherheit.
– Einlagerung: Ein Lager ist nur so effizient wie seine Adressierung. Regale, Fachböden, Bodenlagerplätze und Behälter brauchen eindeutige Kennzeichen, damit das Lagerverwaltungssystem jederzeit weiß, was sich wo befindet. Thermotransferetiketten mit Barcodes oder zweidimensionalen Codes wie Data-Matrix oder QR erfüllen diese Aufgabe zuverlässig, auch unter mechanischer Beanspruchung und in rauen Umgebungen.
* Paletten: Für Unternehmen, die Waren palettiert lagern oder versenden, ist die Palettenkennzeichnung eine Schlüsselstelle im Prozess. Paletten müssen sowohl intern als auch für den externen Versand eindeutig ausgezeichnet sein. Palettenetiketten auf widerstandsfähigem Material halten Stapelung, Fördertechnik und Außenlagerung stand.
– Innerbetrieblicher Transport: In der Kommissionierung entscheidet Lesbarkeit über Tempo und Fehlerquote. Handscanner, Wearables und fahrzeugmontierte Terminals lesen Barcodes oder RFID-Tags und buchen jeden Vorgang in Echtzeit. Für Unternehmen mit hohem Durchsatz bedeutet das: Etiketten auf Ladungsträgern im Dauereinsatz sind hoher mechanischer Belastung ausgesetzt.
– Warenausgang: Am Warenausgang zählt Geschwindigkeit. Sendungen erhalten Versandetiketten mit Empfängeradresse, Barcode und Routing-Informationen für den Transportdienstleister. Da diese Etiketten keine Langzeitbeständigkeit brauchen, reicht Thermodirektdruck aus.
– Transport: Versandetiketten verlassen die sichere Umgebung des Lagers. Sie durchlaufen Förderbänder, Sortieranlagen und Umschlaglager. Was dabei nicht lesbar bleibt, kommt nicht an. Unternehmen, die an große Handelspartner liefern, sind zusätzlich an Routing Guides gebunden: Diese schreiben exakt vor, wie Etiketten auszusehen und wo sie anzubringen sind. Abweichungen ziehen Vertragsstrafen oder Annahmeverweigerungen nach sich.

Empfehlungen für die Kennzeichnung

* An Kommissionierstationen und Packtischen bewähren sich industrielle Etikettendrucker. Modell je nach Produkt und Etikettenvolumen, auch Spezialanwendungen.
* Stationäre Druck- und Etikettiersysteme drucken und applizieren Etiketten vollautomatisch direkt im Durchlauf, ohne manuelle Eingriffe.
* Etikettiergeräte direkt in Packanlagen integriert sichern auch in Spitzenzeiten den nötigen Durchsatz beim Spenden bedruckter Etiketten.
* Smart Labels: cab Drucker mit UHF-RFID-Modul beschreiben und prüfen in Etiketten eingebettete Transponder unmittelbar vor dem Druckvorgang und schleusen fehlerhafte Tags automatisch aus.

Thermodirekt vs. Thermotransfer

Die Wahl des Druckverfahrens hängt vom Einsatzfall ab. Beim Thermodirektdruck reagiert das Etikettenmaterial direkt auf Wärme, ein Farbband entfällt. Das ist schnell und wirtschaftlich, die Drucke sind aber empfindlich gegenüber Wärme, UV-Licht und Reibung. Geeignet ist das Verfahren für kurzlebige Anwendungen wie Versandetiketten oder Kommissionierbelege. Thermotransferdruck überträgt Farbpigmente von einer Folie auf das Etikettenmaterial. Je nach Farbbandqualität, also Wachs, Wachs-Harz-Gemisch oder Harz, entstehen Drucke, die kratz- und wischfest sowie beständig gegen Feuchtigkeit, Kälte oder Hitze, Öl und Chemikalien sind. Dieses Verfahren empfiehlt sich überall dort, wo Etiketten dauerhaft über Monate oder Jahre lesbar bleiben müssen, beispielsweise interne Lagerkennzeichnungen. Viele cab Etikettendrucker unterstützen beide Verfahren und lassen sich flexibel für unterschiedliche Aufgaben einsetzen.

Linerless etikettieren

– Das Prinzip: Klassische Selbstklebeetiketten bestehen aus einem Obermaterial, einer Klebeschicht und einem silikonisierten Trägerpapier, das nach dem Druck als Abfall anfällt. Unternehmen mit hohem Etikettenvolumen kennen das Problem: Trägermaterial muss gesammelt, entsorgt und kostet. Linerless-Etiketten hingegen werden direkt bedruckt, auf die benötigte Länge geschnitten und appliziert – kein Liner, kein Trägerabfall.
– Die Vorteile: Auf eine Rolle passen bisweilen 40 bis 50 Prozent mehr Etiketten als bei herkömmlichen Medien. Weniger Rollenwechsel sind erforderlich, in Anlagen reduzieren sich Stillstände. Die CO?-Bilanz verbessert sich messbar, was heute als immer wichtigeres Argument in Nachhaltigkeitsberichten und gegenüber Handelspartnern zählt. Thermodirektdruck verzichtet auf Farbbänder und bietet damit eine weitere Komponente der Nachhaltigkeit und wartungsarme Kennzeichnung in der Logistik.
– Die Materialien: Wer trägerbandlose Etiketten für Kartonbeschriftung und die Kennzeichnung seiner Produkte verwenden will, greift zum klassischen silikonbeschichteten Linerlessmaterial. Anders als dieses marktübliche Linerlessmaterial klebt InNo-Liner nicht von Beginn an. Es benötigt demnach keine silikonierte Oberfläche. Erst zerstäubter Wasserdampf aktiviert an einem speziellen Hubapplikator den Kleber beim Spenden eines Etiketts auf saugfähigen Karton oder vergleichbare papierähnliche Substrate. Indem Linerless generell als Endlosmaterial angeboten wird, ergeben sich für Unternehmen in Sachen Flexibilität weitere Vorteile: Mit der gleichen Rolle lassen sich Etiketten in verschiedenen Ausführungen und Größen drucken. Ein Schneidemesser schneidet sie jeweils auf die gewünschte Länge ab.

Empfehlungen für die trägerbandlose Kennzeichnung

* Druck- und Etikettiersysteme HERMES QL für klassisches silikonbeschichtetes Linerlessmaterial. Gemeinsam mit HERMA hat cab HERMES QL außerdem für InNo-Liner-Haftmaterial weiterentwickelt.
* Im Segment reine Etikettendrucker bietet cab ein Linerlessmodell des Gerätebenchmarks SQUIX an.

Der rote Faden durch die Lieferkette

Für viele Unternehmen ist Rückverfolgbarkeit Pflicht, sei es durch gesetzliche Vorgaben, Branchenstandards oder Anforderungen großer Auftraggeber. Rückverfolgbarkeit entsteht, wenn physische Kennzeichnung und digitale Datenhaltung lückenlos zusammenspielen. Serien- und Chargennummern verknüpfen jedes Produkt mit seiner Geschichte. Jeder Scan fließt in Echtzeit ins Warenwirtschaftssystem. Im Fehlerfall lassen sich betroffene Chargen gezielt lokalisieren und schnell und ohne unnötigen Aufwand zurückrufen.

cab sieht die Anforderungen an Kennzeichnungssysteme steigen. Sinkende RFID-Kosten, wachsende Automatisierung und der Trend zur trägermaterialfreien Etikettierung prägen die weitere Entwicklung. Der geplante digitale Produktpass der EU wird die Ansprüche an Datenträger und Druckqualität zusätzlich erhöhen. Wer seine Kennzeichnungsstrategie heute zukunftsfähig aufstellt, schafft die Basis für dauerhafte Leistungsfähigkeit und fortwährend effiziente Prozesse.

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cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und 850 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

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