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Automatisierte Verpackungslinien & Palettierungsanlagen für Pharmaproduktion

Fallstudie zur Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit von KOCH Robotersysteme

BildIn der Pharmaproduktion läuft vieles längst hochautomatisiert – doch ausgerechnet bei der Verpackung endet die Effizienz oft noch an der Linie. Manuelle Schritte, aufwendige Dokumentation und fehleranfällige Abläufe bremsen Prozesse, die eigentlich durchgängig sicher und präzise sein sollten. Dabei entscheidet gerade der letzte Abschnitt darüber, wie sicher und reibungslos ein Produkt den Weg in die Lieferkette findet.

Die Frage lautet daher nicht mehr, ob man Verpackungsprozesse optimiert – sondern wie.
Die Antwort heißt immer häufiger: automatisiert

Anforderungen an moderne Pharma-Verpackungsanlagen: Wie automatisierte Verpackung zur Qualitätssicherung wird
Für produzierende Unternehmen im Pharma- und Medizintechnikbereich gelten besonders hohe Anforderungen: Medizinische Produkte müssen zuverlässig, hygienisch und nachvollziehbar verpackt werden. Täglich verlassen zahlreiche Kartons die Produktionslinien – jeder einzelne korrekt verschlossen, digital erfasst und einem definierten Versandprozess zugeordnet. Fehlerfrei und ohne Lücken in der Rückverfolgung. Besonders in diesem Umfeld ist Datenkonsistenz essenziell.

Die Zielvorgaben für den Produktionsprozess lassen sich dabei auf drei wesentliche Punkte zusammenfassen:

* hohe Taktleistung (bis zu 1.200 Packstücke/Stunde)
* absolute Datensicherheit (MES-Integration, Barcode-Scanning)
* stabiler Ablauf ohne manuelle Eingriffe als Risikofaktor

Genau vor dieser Aufgabe stand ein Hersteller mikrobiologischer Nährmedien und Laborprodukte. Verpackung, Etikettierung und Palettierung sollten neu strukturiert und für einen durchgängig sicheren, störungsfreien Betrieb ausgelegt werden.

Eine automatisierte Verpackungslinie, die alle Schritte intelligent miteinander verknüpft – mit einem klaren Ziel: ein durchgängiger, präzise abgestimmter Materialfluss bis zur fertigen Palette. Präzision sollte nicht nur im Produkt selbst sichtbar sein, sondern im gesamten Prozess.

So funktioniert der Prozess einer automatisierte Verpackungsanlage: MES-Integration als zentrales Element

Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Anlage so konzipiert, dass jeder Schritt nahtlos ineinandergreift:

_Eingangsbereich – Intelligente Karton-Zuführung_
Kartons bis 20 kg werden im Drei-Schicht-Betrieb verarbeitet – bis zu 1.200 Stück pro Stunde. Zwei parallele Aufgabelinien führen die Kartons effizient in den Förderstrang, flexibel und ohne starre Formatbindung. Das System bewältigt verschiedene Kartongrößen ohne Rüstzeiten.

_Barcode- und QR-Code-Scanning – MES-Integration für Rückverfolgbarkeit_
Direkt am Einlauf überprüft ein Barcode- und QR-Code-Scanner jedes Packstück und gleicht die Daten automatisch mit dem MES-System (Manufacturing Execution System) ab. Diese Rückverfolgungsfunktion ist entscheidend für die Pharma-Regulatorik: Jedes Produkt ist von Anfang an eindeutig identifizierbar.

_Verwiegung und Datenvalidierung_
Im Durchlauf werden die Kartons verwogen, und alle relevanten Informationen – Gewicht, Lieferscheinnummer und Kartontyp – werden automatisch ans MES übermittelt. Erst wenn die Rückmeldung vollständig ist und eine eindeutige Packstückkennung vorliegt, gibt das System den nächsten Schritt frei. So prüft, bestätigt und sichert der Prozess jeden einzelnen Karton – noch bevor er verschlossen und etikettiert wird. Dies ist das Kernelement der Qualitätssicherung.

_Automatisches Verschließen und Etikettierung_
Die Kartons werden anschließend automatisch verschlossen und etikettiert. Das Besondere: Die Etikettierung ist vollständig in die Datenlogik integriert. Labels werden nur erzeugt, wenn die Identifikation eindeutig ist. Fehlerhafte oder unlesbare Codes werden automatisch ausgeschleust, ohne den Gesamtfluss zu blockieren. Dies ist kritisch für die Hygienestandards und verhindert fehlerhafte Versendungen.

_Intelligente Sortierung und Lagenbild-Optimierung_
Die Zuführung unterschiedlich sortierter Kartons erfolgt intelligent: Ein Sortierbereich stellt sicher, dass die passenden Kartons korrekt zusammengestellt werden. Treffen identische Kartons nicht gleichzeitig ein, werden sie zwischengelagert und ergänzt, sodass ein gleichmäßiges Lagenbild entsteht – unabhängig von der Reihenfolge im Zulauf.
Thomas Theis, Vertriebsleiter bei KOCH, erklärt: „Wir wollten eine Lösung, die flexibel genug ist, um kleine Störungen frühzeitig abzufangen. Fehlerhafte Barcodes werden automatisch ausgeschleust, der Roboter greift nur, wenn alles bereit ist – so werden Unterbrechungen reduziert und die Verfügbarkeit maximiert.“

_Palettierroboter für 24/7-Betrieb_
Bevor die Kartons die Anlage verlassen, übernimmt ein KUKA-Palettierroboter vom Typ KUKA KR 140 R3200-2PA. Er greift zwei Kartons gleichzeitig und palettiert sie nach einem definierten Muster auf Europaletten, CP1- oder Kunststoffpaletten. Leerpaletten werden automatisch bereitgestellt, volle Paletten entnommen. Sicherheitslichtvorhänge und Schutztunnel sorgen dabei für einen sicheren 24/7-Betrieb ohne manuelle Eingriffe.

_Transparenter Materialfluss und Fehlerbehandlung_
Für den Produktionsalltag bedeutet das: ein durchgängiger, transparenter Materialfluss vom ersten Scan bis zur fertigen Palette, bei dem Rückverfolgbarkeit, Prozesssicherheit und Hygienestandards jederzeit gewährleistet sind. Bediener erkennen Statusmeldungen, Auftragsdaten und Prozesszustände auf einen Blick. Eingriffe sind klar geführt und Störungen eindeutig zuordenbar. Automatisierung ist hier keine Blackbox – sondern vollständig nachvollziehbar und regulatorisch dokumentierbar.

Implementierung einer maßgeschneiderten Automatisierung: Engineering-Prozess und Projektablauf bei KOCH Robotersysteme

Die Grundlage dafür, dass die Anlage im Produktionsalltag zuverlässig läuft, lieferte KOCH Robotersysteme: Sie übernahmen die komplette Entwicklung der maßgeschneiderten Automatisierungslösung.

_Ingenieurleistung: Von der Planung zur Realität_
KOCH lieferte das individuelle Engineering und koordinierte sämtliche Gewerke:

* Layouts wurden simuliert und optimiert
* Materialflüsse analysiert und getaktet
* Taktzeiten berechnet (1.200 Stück/Stunde)
* Schnittstellen früh definiert und dokumentiert
* Mechanik, Fördertechnik und Robotik wurden passgenau integriert

Parallel entstand die Steuerungsarchitektur inklusive SPS-Programmierung, Robotersteuerung und Visualisierung. Alle Prozessschritte sind für Bediener und Instandhaltung jederzeit nachvollziehbar – ein wesentlicher Aspekt für Pharma-Compliance.
Thomas Theis betont: „Eine solche Anlage funktioniert nur, wenn Technik, Software und Prozessverständnis zusammenspielen – und wenn man den Produktionsalltag und das Produkt genau kennt.“

_Montage, Inbetriebnahme und Schulung_
Montage und Inbetriebnahme erfolgten praxisnah: Schritt für Schritt installiert und getestet, um den laufenden Betrieb nicht zu stören. Parallel führte KOCH praxisorientierte Schulungen für Bediener und Instandhaltungspersonal durch:

* Wartungsabläufe am realen System trainiert
* Formatwechsel erlernt
* Störungsbehebung praktiziert

Denn eine Anlage ist nur so gut wie das Team, das sie täglich nutzt.

_Partnerschaftliche Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor_
Die enge Zusammenarbeit zwischen Kunde und KOCH machte den entscheidenden Unterschied:

* Produktionsverantwortliche waren von Anfang an in Entscheidungen eingebunden
* Abstimmungen liefen schneller
* Die Inbetriebnahme wurde verkürzt
* Die Basis für einen langfristig stabilen Betrieb geschaffen

Auch danach blieb die Betreuung bestehen: Feinjustierungen und Optimierungen wurden gemeinsam umgesetzt. So entstand eine Anlage, die alle Anforderungen erfüllt, Herausforderungen zuverlässig meistert und den Produktionsprozess deutlich effizienter, stabiler und nachvollziehbarer gestaltet – vom ersten Scan bis zur fertigen Palette, mit ruhigem Materialfluss, klar definierten Sicherheitsbereichen und hygienegerechter Integration in die bestehende Produktionsumgebung.

Erfolgsbeispiel im Einsatz: Folgeprojekt für Petrischalen-Verpackung

Auf Basis der erfolgreichen ersten automatisierten Verpackungslinie entschied sich der Hersteller bereits für ein Folgeprojekt. Marek Alemanno, Projektleiter bei KOCH, erklärt: „Die erste Linie hat gezeigt, dass unsere Zusammenarbeit funktioniert – das Vertrauen war da, als wir über die nächste Anlage gesprochen haben.“

_Zweites Projekt: Automatisierte Petrischalen-Verpackung und Palettierung_
Im Fokus des Folgeprojekts steht die Verpackung und Palettierung von Petrischalen-Gebinden: Die in Folie konfektionierten Einheiten werden einzeln übernommen, über eine Dreheinheit korrekt ausgerichtet und anschließend zu Fünfergruppen vorgruppiert. Zwei spezialisierte Verpackungsroboter vom Typ KUKA KR 10 R1440 setzen diese Einheiten automatisch in bereitgestellte Faltkartons ein.
Anschließend übernimmt ein KUKA KR 50 R2500-Palettierroboter die Palettierung nach definiertem Muster – bei bis zu 240 Gebinden pro Stunde und maximal vier verschiedenen Ladungsträgern.

_Weiterentwicklung statt Einzelkomponenten_
Das Besondere: Nicht die einzelne Komponente, sondern die Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts zählt. Erfahrungen aus der ersten Anlage flossen direkt in Engineering, Layout und Schnittstellenplanung ein, wodurch Kommunikation, Simulation und Inbetriebnahme noch gezielter umgesetzt werden konnten.
Dass der Hersteller direkt erneut auf KOCH setzte, zeigt: Vertrauen entsteht durch messbare Ergebnisse im Produktionsalltag – nicht durch Prospekte oder Versprechungen.

Automatisierung als strategischer Schritt in der Medizintechnik-Produktion

Beide Projekte zeigen deutlich: In der Medizintechnik ist Verpackung längst Teil der Produktionsstrategie – nicht nur ein logistischer Nachschritt. Rückverfolgbarkeit, Hygienestandards und Prozesssicherheit müssen ebenso konsequent gewährleistet sein wie Taktzeit und Verfügbarkeit.

_Übertragbarkeit auf weitere Pharma-Produkte_
Was hier für mikrobiologische Nährmedien und Petrischalen umgesetzt wurde, lässt sich auf viele weitere Pharma- und Medizintechnik-Produkte übertragen:

* Laborchemikalien und Reagenzien
* Sterile Verpackungen für OP-Besteck
* Pharmazeutische Kleinmengen-Abfüllung
* Verpackung von Implantaten und Medizingeräten

Entscheidend ist das Zusammenspiel von Prozess, Datenfluss und regulatorischem Umfeld.

_Nutzen automatisierter Verpackungsanlagen für Pharma_
Automatisierung steigert nicht nur die Effizienz, sondern stärkt auch:

* Qualität und Fehlerquote-Reduktion
* Rückverfolgbarkeit und Compliance-Sicherheit
* Mitarbeitersicherheit (weniger manuelle Handgriffe)
* Regulatorische Dokumentation
* Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit

_Engineering als Erfolgsfaktor_
Der Schlüssel liegt im Engineering: Individuelle Automatisierungslösungen müssen sich nahtlos in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen. KOCH Robotersysteme setzt dabei auf maßgeschneiderte Automationskonzepte, abgestimmt auf Produkt, Umfeld und regulatorische Anforderungen – nicht auf Standardlösungen von der Stange.

Am Ende geht es nicht nur darum, dass die Ware das Werk verlässt – sondern dass sie richtig, sicher und zuverlässig ausgeliefert wird.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

KOCH Industrieanlagen GmbH
Frau Marie-Theres Kohl
Ringstraße 20
56307 Dernbach
Deutschland

fon ..: 026899451154
web ..: https://koch-roboter.de/
email : m.kohl@koch-roboter.de

KOCH Robotersysteme ist ein hoch spezialisiertes Roboter-Systemhaus und entwickelt effiziente und nachhaltige Automatisierungslösungen für das Abfüllen, Depalettieren, Palettieren, Kommissionieren und Verpacken aller Fabrikbereiche.
Mit einem Fokus auf fortschrittliche Technologien und kundenspezifische Anpassungen hat sich KOCH Robotersysteme als erfahrener Partner für maßgeschneiderte Anlagenkonzepte etabliert. Wir planen und realisieren flexible Robotersysteme als integrierbare Einzelsysteme oder schlüsselfertige Gesamtanlagen.

Pressekontakt:

KOCH Industrieanlagen GmbH
Frau Marie-Theres Kohl
Ringstr. 9
Dernbach 56307

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email : m.kohl@koch-roboter.de

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Warenidentitäten unter der Lupe – Kennzeichnung in der Logistik

Wer seine Kennzeichnung durchdacht aufsetzt, gewinnt Kontrolle über seine Lieferkette.

BildUnternehmen, die Waren lagern, bewegen oder versenden, teilen dieselben Anforderungen: Wie bleibt jedes Produkt zu jeder Zeit eindeutig identifizierbar? Wie lassen sich Prozesse beschleunigen, Fehler vermeiden und gesetzliche Anforderungen zuverlässig erfüllen? Die Antwort beginnt beim Etikett.

Anwendungsfelder

– Wareneingang: Unternehmen mit vielen Lieferanten kennen das Problem: Angelieferte Waren tragen Etiketten in unterschiedlichen Formaten, mit abweichenden Barcodes oder ohne die intern benötigten Informationen. Jede Abweichung kostet Zeit. Wer diesen Schritt automatisiert, gewinnt Geschwindigkeit und Prozesssicherheit.
– Einlagerung: Ein Lager ist nur so effizient wie seine Adressierung. Regale, Fachböden, Bodenlagerplätze und Behälter brauchen eindeutige Kennzeichen, damit das Lagerverwaltungssystem jederzeit weiß, was sich wo befindet. Thermotransferetiketten mit Barcodes oder zweidimensionalen Codes wie Data-Matrix oder QR erfüllen diese Aufgabe zuverlässig, auch unter mechanischer Beanspruchung und in rauen Umgebungen.
* Paletten: Für Unternehmen, die Waren palettiert lagern oder versenden, ist die Palettenkennzeichnung eine Schlüsselstelle im Prozess. Paletten müssen sowohl intern als auch für den externen Versand eindeutig ausgezeichnet sein. Palettenetiketten auf widerstandsfähigem Material halten Stapelung, Fördertechnik und Außenlagerung stand.
– Innerbetrieblicher Transport: In der Kommissionierung entscheidet Lesbarkeit über Tempo und Fehlerquote. Handscanner, Wearables und fahrzeugmontierte Terminals lesen Barcodes oder RFID-Tags und buchen jeden Vorgang in Echtzeit. Für Unternehmen mit hohem Durchsatz bedeutet das: Etiketten auf Ladungsträgern im Dauereinsatz sind hoher mechanischer Belastung ausgesetzt.
– Warenausgang: Am Warenausgang zählt Geschwindigkeit. Sendungen erhalten Versandetiketten mit Empfängeradresse, Barcode und Routing-Informationen für den Transportdienstleister. Da diese Etiketten keine Langzeitbeständigkeit brauchen, reicht Thermodirektdruck aus.
– Transport: Versandetiketten verlassen die sichere Umgebung des Lagers. Sie durchlaufen Förderbänder, Sortieranlagen und Umschlaglager. Was dabei nicht lesbar bleibt, kommt nicht an. Unternehmen, die an große Handelspartner liefern, sind zusätzlich an Routing Guides gebunden: Diese schreiben exakt vor, wie Etiketten auszusehen und wo sie anzubringen sind. Abweichungen ziehen Vertragsstrafen oder Annahmeverweigerungen nach sich.

Empfehlungen für die Kennzeichnung

* An Kommissionierstationen und Packtischen bewähren sich industrielle Etikettendrucker. Modell je nach Produkt und Etikettenvolumen, auch Spezialanwendungen.
* Stationäre Druck- und Etikettiersysteme drucken und applizieren Etiketten vollautomatisch direkt im Durchlauf, ohne manuelle Eingriffe.
* Etikettiergeräte direkt in Packanlagen integriert sichern auch in Spitzenzeiten den nötigen Durchsatz beim Spenden bedruckter Etiketten.
* Smart Labels: cab Drucker mit UHF-RFID-Modul beschreiben und prüfen in Etiketten eingebettete Transponder unmittelbar vor dem Druckvorgang und schleusen fehlerhafte Tags automatisch aus.

Thermodirekt vs. Thermotransfer

Die Wahl des Druckverfahrens hängt vom Einsatzfall ab. Beim Thermodirektdruck reagiert das Etikettenmaterial direkt auf Wärme, ein Farbband entfällt. Das ist schnell und wirtschaftlich, die Drucke sind aber empfindlich gegenüber Wärme, UV-Licht und Reibung. Geeignet ist das Verfahren für kurzlebige Anwendungen wie Versandetiketten oder Kommissionierbelege. Thermotransferdruck überträgt Farbpigmente von einer Folie auf das Etikettenmaterial. Je nach Farbbandqualität, also Wachs, Wachs-Harz-Gemisch oder Harz, entstehen Drucke, die kratz- und wischfest sowie beständig gegen Feuchtigkeit, Kälte oder Hitze, Öl und Chemikalien sind. Dieses Verfahren empfiehlt sich überall dort, wo Etiketten dauerhaft über Monate oder Jahre lesbar bleiben müssen, beispielsweise interne Lagerkennzeichnungen. Viele cab Etikettendrucker unterstützen beide Verfahren und lassen sich flexibel für unterschiedliche Aufgaben einsetzen.

Linerless etikettieren

– Das Prinzip: Klassische Selbstklebeetiketten bestehen aus einem Obermaterial, einer Klebeschicht und einem silikonisierten Trägerpapier, das nach dem Druck als Abfall anfällt. Unternehmen mit hohem Etikettenvolumen kennen das Problem: Trägermaterial muss gesammelt, entsorgt und kostet. Linerless-Etiketten hingegen werden direkt bedruckt, auf die benötigte Länge geschnitten und appliziert – kein Liner, kein Trägerabfall.
– Die Vorteile: Auf eine Rolle passen bisweilen 40 bis 50 Prozent mehr Etiketten als bei herkömmlichen Medien. Weniger Rollenwechsel sind erforderlich, in Anlagen reduzieren sich Stillstände. Die CO?-Bilanz verbessert sich messbar, was heute als immer wichtigeres Argument in Nachhaltigkeitsberichten und gegenüber Handelspartnern zählt. Thermodirektdruck verzichtet auf Farbbänder und bietet damit eine weitere Komponente der Nachhaltigkeit und wartungsarme Kennzeichnung in der Logistik.
– Die Materialien: Wer trägerbandlose Etiketten für Kartonbeschriftung und die Kennzeichnung seiner Produkte verwenden will, greift zum klassischen silikonbeschichteten Linerlessmaterial. Anders als dieses marktübliche Linerlessmaterial klebt InNo-Liner nicht von Beginn an. Es benötigt demnach keine silikonierte Oberfläche. Erst zerstäubter Wasserdampf aktiviert an einem speziellen Hubapplikator den Kleber beim Spenden eines Etiketts auf saugfähigen Karton oder vergleichbare papierähnliche Substrate. Indem Linerless generell als Endlosmaterial angeboten wird, ergeben sich für Unternehmen in Sachen Flexibilität weitere Vorteile: Mit der gleichen Rolle lassen sich Etiketten in verschiedenen Ausführungen und Größen drucken. Ein Schneidemesser schneidet sie jeweils auf die gewünschte Länge ab.

Empfehlungen für die trägerbandlose Kennzeichnung

* Druck- und Etikettiersysteme HERMES QL für klassisches silikonbeschichtetes Linerlessmaterial. Gemeinsam mit HERMA hat cab HERMES QL außerdem für InNo-Liner-Haftmaterial weiterentwickelt.
* Im Segment reine Etikettendrucker bietet cab ein Linerlessmodell des Gerätebenchmarks SQUIX an.

Der rote Faden durch die Lieferkette

Für viele Unternehmen ist Rückverfolgbarkeit Pflicht, sei es durch gesetzliche Vorgaben, Branchenstandards oder Anforderungen großer Auftraggeber. Rückverfolgbarkeit entsteht, wenn physische Kennzeichnung und digitale Datenhaltung lückenlos zusammenspielen. Serien- und Chargennummern verknüpfen jedes Produkt mit seiner Geschichte. Jeder Scan fließt in Echtzeit ins Warenwirtschaftssystem. Im Fehlerfall lassen sich betroffene Chargen gezielt lokalisieren und schnell und ohne unnötigen Aufwand zurückrufen.

cab sieht die Anforderungen an Kennzeichnungssysteme steigen. Sinkende RFID-Kosten, wachsende Automatisierung und der Trend zur trägermaterialfreien Etikettierung prägen die weitere Entwicklung. Der geplante digitale Produktpass der EU wird die Ansprüche an Datenträger und Druckqualität zusätzlich erhöhen. Wer seine Kennzeichnungsstrategie heute zukunftsfähig aufstellt, schafft die Basis für dauerhafte Leistungsfähigkeit und fortwährend effiziente Prozesse.

www.cab.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: +49 721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de

cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und 850 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

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Herr Guntram Stadelmann
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Bewährt in Praxis und Industrie: PMG OnMould Barcode-Label

Das PMG OnMould Barcode-Label gewährleistet dauerhafte, maschinenlesbare Kennzeichnung von Behältern, Paletten und Betriebsmitteln – zuverlässig selbst unter extremen Bedingungen.

BildPfaffenhofen, November 2025 – Eine funktionierende Kennzeichnung ist in modernen Logistik- und Produktionsprozessen unverzichtbar. Sie sorgt dafür, dass Waren, Behälter und Betriebsmittel jederzeit eindeutig identifizierbar sind, und bildet die Grundlage für Rückverfolgbarkeit, Qualitätssicherung und automatisierte Abläufe.

Wer Transportbehälter, Paletten oder Betriebsmittel kennzeichnet, kennt die Herausforderungen: Herkömmliche Etiketten stoßen in der Praxis schnell an ihre Grenzen. Sie lösen sich bei Temperaturschwankungen, verlieren durch Reinigungs- oder Desinfektionsmittel ihre Lesbarkeit oder haften nicht zuverlässig auf glatten Kunststoffen. Die Folge sind fehlerhafte Scans, Prozessunterbrechungen und unnötige Zusatzkosten.

Genau hier spielt das PMG OnMould Barcode-Label seine Stärken aus. Das Label haftet dauerhaft, selbst auf schwer zu beklebenden Materialien und bleibt maschinenlesbar, egal ob bei Kälte, Hitze oder starker Beanspruchung. Das Material weist auch eine hohe Chemikalien- und UV-Beständigkeit auf. Optional ist das Label zudem mit einem Manipulationsschutz erhältlich, der zusätzliche Sicherheit bei sensiblen Anwendungen bietet.

Für Unternehmen bedeutet das: weniger Ausfälle durch beschädigte oder fehlende Etiketten, keine aufwendige Nachetikettierung und eine reibungslose Logistikkette. Durch die dauerhaft verlässliche Lesbarkeit der Codes wird die Prozesssicherheit erhöht und die Rückverfolgbarkeit in allen Phasen der Lieferkette gewährleistet.

Darüber hinaus bietet die Plöckl Media Group nicht nur ein Produkt, sondern begleitet seine Kunden auch bei der Auswahl der passenden Lösung – von der Materialberatung über die Druckspezifikation bis zur Integration in bestehende Systeme. So entsteht eine Kennzeichnungslösung, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten ist.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Wahl des richtigen Etiketts entscheidend dafür ist, wie stabil ein Prozess läuft“, betont Herr Plöckl, Geschäftsführender Gesellschafter. „Mit dem PMG OnMould Barcode-Label stellen wir sicher, dass unsere Kunden auch unter härtesten Bedingungen jederzeit verlässlich arbeiten können.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Plöckl Media Group GmbH
Herr Roman Plöckl
Ledererstraße 14
85276 Pfaffenhofen an der Ilm
Deutschland

fon ..: 0844140570
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Hochqualitative, spezialresistente Labels für verschiedenste Anwendungsbereiche. Die Plöckl Media Group GmbH bietet professionelle Lösungen zur eindeutigen Kennzeichnung Ihrer Produkte oder Waren. Von der Idee bis zur automatisierten Applikation bieten wir Ihnen unsere volle Unterstützung an. Mit unseren RFID-Labels, Barcode-Labels, aber auch Spezial-Labels, welche individuell auf ihre Anwendungswünsche angepasst werden, sind wir ihr perfekter Kennzeichnungspartner.

Das Unternehmen Plöckl Media Group entwickelte sich aus der klassischen Druckvorstufe (Typodata GmbH) und High-End-Digitaldruck (DigiDruck GmbH) und deren spezifischen Veredelungs- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Besonders in der Herstellung von hochqualitativen, spezialresistenten Labels für verschiedenste Anwendungsbereiche sind wir führend auf dem Markt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, genauer hinzusehen, genauer hinzuhören und im offenen Dialog mit unseren Kunden die beste Produktlösung zu entwickeln.

Die Plöckl Media Group steht für Kompetenz rund ums Label! www.be-pmg.de

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Plöckl Media Group GmbH
Frau Lena Reim
Ledererstraße 14
85276 Pfaffenhofen an der Ilm

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email : marketing@be-pmg.de

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Innovation und Zuverlässigkeit für die Kennzeichnung in Industrie und Logistik

Der PMG RFID-Looptag: robust, flexibel und ideal für Kabel, Rohre & Schläuche. Erhöht Effizienz & Transparenz in Industrie & Logistik.

Bild_Pfaffenhofen, Oktober 2025_ – Die Plöckl Media Group GmbH, ein führender Anbieter für moderne Kennzeichnungslösungen, erweitert ihr Sortiment um eine neue Generation des innovativen PMG RFID-Looptags. Mit diesem flexiblen Schlaufenetikett setzt das Unternehmen neue Maßstäbe für die Identifikation und Nachverfolgung von Objekten in anspruchsvollen Industrie- und Logistikumgebungen.

Der PMG RFID-Looptag wurde speziell für die Kennzeichnung von Kabeln, Rohren und Schläuchen entwickelt, wo traditionelle Etiketten oft an ihre Grenzen stoßen. Dank seines robusten und flexiblen Designs bietet der PMG RFID-Looptag eine zuverlässige und langlebige Lösung, die den besonderen Herausforderungen auf Großbaustellen oder in industriellen Umgebungen standhält.

Technologische Highlights für maximale Effizienz
Der PMG RFID-Looptag ist mit einem integrierten RFID ausgestattet, der eine optimale Lesbarkeit gewährleistet. Dadurch ermöglicht er eine schnelle und fehlerfreie Datenerfassung, was sowohl die Effizienz in der Logistik als auch die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette steigert. Mit seiner RFID-Technologie bietet der PMG RFID-Looptag eine moderne Alternative zu herkömmlichen Barcode-Etiketten, indem er eine kontaktlose Identifikation und eine einfache Integration in bestehende Systeme ermöglicht. Zusätzlich kann der PMG RFID-Looptag mit handelsüblichen TTR-Druckern bedruckt werden.

Vielseitig einsetzbar und individuell anpassbar
Der PMG RFID-Looptag ist in zwei Längen verfügbar, 114 mm (S) und 200 mm (L) und lässt sich dadurch flexibel an unterschiedliche Objekte sowie verschiedene Außendurchmesser anbringen. Die Lieferung erfolgt auf Rolle, was eine einfache Handhabung und schnelle Anbringung ermöglicht. Kunden können zwischen bedruckten und unbedruckten Varianten wählen, um den PMG RFID-Looptag individuell an ihre Bedürfnisse anzupassen.

„Mit dem PMG RFID-Looptag haben wir ein Produkt entwickelt, das den wachsenden Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit in der Industrie gerecht wird. Unser Ziel ist es, unseren Kunden zuverlässige und innovative Lösungen anzubieten, die sie in ihrem Arbeitsalltag wirklich weiterbringen“, erklärt der Geschäftsführer Roman Plöckl.

Neue Maßstäbe in der Kennzeichnungstechnologie
Durch die Einführung des PMG RFID-Looptags unterstreicht die Plöckl Media Group ihre Position als Vorreiter in der Entwicklung moderner Kennzeichnungslösungen. Das Unternehmen, das sich seit Jahren durch höchste Qualität und Innovationskraft auszeichnet, reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach fortschrittlichen und flexiblen Kennzeichnungsmöglichkeiten in Industrie und Logistik.

Mit seiner Kombination aus technischer Raffinesse, Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit ist der PMG RFID-Looptag eine ideale Wahl für Unternehmen, die ihre Prozesse optimieren und gleichzeitig den höchsten Standards entsprechen möchten.

Weitere Informationen zum PMG RFID-Looptag finden Sie auf der Website der Plöckl Media Group unter www.be-pmg.de/looptag-wickelfahne.

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Hochqualitative, spezialresistente Labels für verschiedenste Anwendungsbereiche. Die Plöckl Media Group GmbH bietet professionelle Lösungen zur eindeutigen Kennzeichnung Ihrer Produkte oder Waren. Von der Idee bis zur automatisierten Applikation bieten wir Ihnen unsere volle Unterstützung an. Mit unseren RFID-Labels, Barcode-Labels, aber auch Spezial-Labels, welche individuell auf ihre Anwendungswünsche angepasst werden, sind wir ihr perfekter Kennzeichnungspartner.

Das Unternehmen Plöckl Media Group entwickelte sich aus der klassischen Druckvorstufe (Typodata GmbH) und High-End-Digitaldruck (DigiDruck GmbH) und deren spezifischen Veredelungs- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Besonders in der Herstellung von hochqualitativen, spezialresistenten Labels für verschiedenste Anwendungsbereiche sind wir führend auf dem Markt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, genauer hinzusehen, genauer hinzuhören und im offenen Dialog mit unseren Kunden die beste Produktlösung zu entwickeln.

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PMG Pharma ID: Intelligente Etikettierlösungen für mehr Sicherheit und Effizienz in der Pharmaindustrie

Präzise Kennzeichnung ist wichtig. Gefälschte Medikamente sind gefährlich – sichere, manipulationsgeschützte Etiketten sind daher in der Pharmaindustrie unerlässlich.

Bild_Pfaffenhofen an der Ilm, August 2025_

Wenn es um Gesundheit geht, ist Präzision Pflicht. Gefälschte Arzneimittel und unsachgemäß gekennzeichnete Proben sind ein ernstes Problem, das Patienten gefährden und den Ruf von Pharmaunternehmen massiv schädigen kann. Die Anforderungen an eine sichere und manipulationsgeschützte Kennzeichnung steigen deshalb stetig. Ob in der Diagnostik, bei Arzneimitteln oder medizinischen Proben – Seriennummernpflicht, Rückverfolgbarkeit, Fälschungsschutz und internationale Vorschriften wie UDI oder FMD machen die Etikettierung zu einem sicherheitsrelevanten Prozess. Genau hier setzt PMG Pharma ID an – eine intelligente Lösung der Plöckl Media Group, bei der hochwertige Barcode- und RFID-Technologien mit automatisierter Seriennummernprüfung und manipulationssicherem Sicherheitsdruck kombiniert werden können. So entstehen Etiketten, die nicht nur zuverlässig haften – auch unter anspruchsvollen Bedingungen wie Sterilisation, Chemikalienkontakt oder extremen Temperaturen – sondern auch effektiv gegen Fälschungen schützen.

Produziert unter ISO-zertifizierten Bedingungen in Deutschland und mit 100 % kamerabasierter Endkontrolle nach ISO 15426 garantiert das System höchste Qualität und Sicherheit – ideal für sensible Bereiche wie Probenlogistik, Diagnostik und Arzneimittelvertrieb. Sichtbare und unsichtbare Sicherheitsmerkmale wie VOID-Effekte, Mikroschrift, fluoreszierende Farben oder Hologramme bieten zusätzlichen Manipulationsschutz und sichern die Produktintegrität selbst bei hoher Stückzahl und automatisierter Verarbeitung.
PMG Pharma ID steht für geprüfte Qualität, höchste Sicherheit und flexible Anwendungsmöglichkeiten – entwickelt und produziert in Bayern. So unterstützt PMG Pharma ID Pharmaunternehmen effektiv bei der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und dem Schutz der Produktintegrität.

Mehr erfahren Sie unter: www.be-pmg.de/etikettierung-pharma

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