Tag Archives: CAB

Uncategorized

Wirtschaftlichkeit trifft ökologischen Fußabdruck: Linerless drucken und etikettieren

Der Bedarf an grünen Lieferketten wächst. cab sieht mehrere Gründe:

BildBranchenspezifisch verändern sich die Richtlinien. Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten fordern in Vergabeverfahren Nachweise ein. Unternehmen spüren den Druck, bestehende Praktiken zu überdenken und im Sinne der Ressourcenschonung weiter zu verbessern.

Hier punkten Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme QL aus der erprobten cab Serie HERMES. Diese realisieren Anwendungen mit Logistiketiketten ohne Trägermaterial. Weltweit entfällt tonnenweise Abfall. Der ökologische Fußabdruck sinkt signifikant. Indem Endlosetiketten weniger Rollenwechsel erforderlich machen, reduzieren sich Stillstände in Anlagen. Gedruckt wird im Thermodirektverfahren auf spezielles, thermisch empfindliches Papier. Diese Methode verzichtet auf Toner und Farbbänder und bietet damit eine weitere Komponente der Nachhaltigkeit und wartungsarme Kennzeichnung in der Logistik. Industrie und Umwelt profitieren. Welcher Unternehmer freut sich nicht über ökologisches Gleichgewicht als Garant wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit?

cab Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme wurden für den Einsatz dort konzipiert, wo Industrieunternehmen in deren Lagerhaltung und Warenbewegung mit Informationen auszeichnen. Verschiedene Applikatoren bringen Linerless-Etiketten durch Anrollen, Anblasen oder Andrücken auf Verpackungen. Ob Etikettieren über Eck, auf ebene Flächen oder Zylinder, im Durchlauf oder Stillstand – HERMES QL-Linerlessgeräte bieten diese Lösungen. Etikettierung ist von allen Seiten möglich.

In Ergänzung der Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme HERMES QL stellt cab speziell für Linerlessdruck ausgelegte Modelle der Etikettendruckerserie SQUIX zur Verfügung.

www.cab.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: 0721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de

cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und mehr als 500 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

Pressekontakt:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe

fon ..: 0721 6626-285
email : g.stadelmann@cab.de

Uncategorized

Bestandteil der Umsetzung der CRA-Konformität – cab koordiniert die Sicherheit seiner Produkte

Das cab Product Security Incident Response Team (PSIRT) ist die zentrale Anlaufstelle für sicherheitsrelevante Hinweise zu cab Produkten.

BildDas Team nimmt Meldungen zu Schwachstellen entgegen, untersucht sie, koordiniert mit Entwicklung und Fertigung die Behebung und veröffentlicht Security Advisories, sobald eine Mitigation oder ein Update verfügbar ist. Das Vorgehen folgt den Vorgaben des BSI für die EU-Cyber-Resilience-Act-Konformität. Prozesse und Artefakte sind an einschlägigen internationalen und europäischen Standards ausgerichtet:

– EU CRA / BSI TR-03183-1: Cybersicherheitsanforderungen an Hersteller, Risikobeurteilung, sichere Entwicklung, Schwachstellenbehandlung
– BSI TR-03183-2: SBOM-Anforderungen; cab liefert maschinenlesbare SBOMs je Release im CycloneDX 1.6 und SPDX 2.3 Format
– BSI TR-03183-3: Schwachstellenmeldungen und Security Advisories im CSAF 2.0-Format mit eingebetteten VEX-Statusinformationen.
– CVSS v3.1: Common Vulnerability Scoring System zur Bewertung des Schweregrads

Der Zuständigkeitsbereich des cab PSIRT umfasst das gesamte Produktportfolio aus der cab Kennzeichnungstechnik mit digitalen Schnittstellen:

– Etikettendrucker
– Druck- und Etikettiersysteme
– Etikettiergeräte und Etikettenspender
– Beschriftungslaser

Das Vorgehen folgt den Vorgaben des BSI für die EU-Cyber-Resilience-Act-Konformität. Prozesse und Artefakte sind an einschlägigen internationalen und europäischen Standards ausgerichtet:

– EU CRA / BSI TR-03183-1: Cybersicherheitsanforderungen an Hersteller, Risikobeurteilung, sichere Entwicklung, Schwachstellenbehandlung
– BSI TR-03183-2: SBOM-Anforderungen; cab liefert maschinenlesbare SBOMs je Release im CycloneDX 1.6 und SPDX 2.3 Format
– BSI TR-03183-3: Schwachstellenmeldungen und Security Advisories im CSAF 2.0-Format mit eingebetteten VEX-Statusinformationen.
– CVSS v3.1: Common Vulnerability Scoring System zur Bewertung des Schweregrads

www.cab.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Stadelmann Guntram
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: 0721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de

cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und mehr als 500 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

Pressekontakt:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe

fon ..: 0721 6626-285
email : g.stadelmann@cab.de

Uncategorized

Drucken und etikettieren / interpack 2026

Unternehmen der Verpackung von Industrie- und Konsumgütern schätzen cab Druck- und Etikettiersysteme wegen ihren vielen Einsatzmöglichkeiten und hohen Integrierbarkeit in Packlinien.

BildDie Vielzahl an Thermotransfer- und -direktdruckern ermöglicht den Druck kleiner bis großer Etikettenvolumen, auch zweifarbig oder beidseitig, oder das Beschreiben von RFID-Etiketten. Applikatoren übergeben die vom Drucker gedruckten Etiketten im selben Arbeitsgang auf Güter. Im Sinne der Ressourcenschonung punkten HERMES QL Linerless-Druck- und -Etikettiersysteme. Sie realisieren Verpackung mit Logistiketiketten ohne Trägermaterial. Mit Etikettiergeräten ROXI und IXOR+ lassen sich in Linear- oder Rundläufermaschinen vorbedruckte Selbstklebetiketten vollautomatisch spenden, synchron zur Geschwindigkeit einer Ware auf einem Transportband. Druckmodule in einer Anlage ergänzen auf die vorbedruckten Etiketten individuell variable Daten und stellen die Etiketten für die Etikettierung bereit.

interpack, Düsseldorf, 07.05.-13.05.2026, Halle 8b, Stand D08

www.cab.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: 0721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de

cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und mehr als 500 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

Pressekontakt:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe

fon ..: 0721 6626-285
email : g.stadelmann@cab.de

Uncategorized

Warenidentitäten unter der Lupe – Kennzeichnung in der Logistik

Wer seine Kennzeichnung durchdacht aufsetzt, gewinnt Kontrolle über seine Lieferkette.

BildUnternehmen, die Waren lagern, bewegen oder versenden, teilen dieselben Anforderungen: Wie bleibt jedes Produkt zu jeder Zeit eindeutig identifizierbar? Wie lassen sich Prozesse beschleunigen, Fehler vermeiden und gesetzliche Anforderungen zuverlässig erfüllen? Die Antwort beginnt beim Etikett.

Anwendungsfelder

– Wareneingang: Unternehmen mit vielen Lieferanten kennen das Problem: Angelieferte Waren tragen Etiketten in unterschiedlichen Formaten, mit abweichenden Barcodes oder ohne die intern benötigten Informationen. Jede Abweichung kostet Zeit. Wer diesen Schritt automatisiert, gewinnt Geschwindigkeit und Prozesssicherheit.
– Einlagerung: Ein Lager ist nur so effizient wie seine Adressierung. Regale, Fachböden, Bodenlagerplätze und Behälter brauchen eindeutige Kennzeichen, damit das Lagerverwaltungssystem jederzeit weiß, was sich wo befindet. Thermotransferetiketten mit Barcodes oder zweidimensionalen Codes wie Data-Matrix oder QR erfüllen diese Aufgabe zuverlässig, auch unter mechanischer Beanspruchung und in rauen Umgebungen.
* Paletten: Für Unternehmen, die Waren palettiert lagern oder versenden, ist die Palettenkennzeichnung eine Schlüsselstelle im Prozess. Paletten müssen sowohl intern als auch für den externen Versand eindeutig ausgezeichnet sein. Palettenetiketten auf widerstandsfähigem Material halten Stapelung, Fördertechnik und Außenlagerung stand.
– Innerbetrieblicher Transport: In der Kommissionierung entscheidet Lesbarkeit über Tempo und Fehlerquote. Handscanner, Wearables und fahrzeugmontierte Terminals lesen Barcodes oder RFID-Tags und buchen jeden Vorgang in Echtzeit. Für Unternehmen mit hohem Durchsatz bedeutet das: Etiketten auf Ladungsträgern im Dauereinsatz sind hoher mechanischer Belastung ausgesetzt.
– Warenausgang: Am Warenausgang zählt Geschwindigkeit. Sendungen erhalten Versandetiketten mit Empfängeradresse, Barcode und Routing-Informationen für den Transportdienstleister. Da diese Etiketten keine Langzeitbeständigkeit brauchen, reicht Thermodirektdruck aus.
– Transport: Versandetiketten verlassen die sichere Umgebung des Lagers. Sie durchlaufen Förderbänder, Sortieranlagen und Umschlaglager. Was dabei nicht lesbar bleibt, kommt nicht an. Unternehmen, die an große Handelspartner liefern, sind zusätzlich an Routing Guides gebunden: Diese schreiben exakt vor, wie Etiketten auszusehen und wo sie anzubringen sind. Abweichungen ziehen Vertragsstrafen oder Annahmeverweigerungen nach sich.

Empfehlungen für die Kennzeichnung

* An Kommissionierstationen und Packtischen bewähren sich industrielle Etikettendrucker. Modell je nach Produkt und Etikettenvolumen, auch Spezialanwendungen.
* Stationäre Druck- und Etikettiersysteme drucken und applizieren Etiketten vollautomatisch direkt im Durchlauf, ohne manuelle Eingriffe.
* Etikettiergeräte direkt in Packanlagen integriert sichern auch in Spitzenzeiten den nötigen Durchsatz beim Spenden bedruckter Etiketten.
* Smart Labels: cab Drucker mit UHF-RFID-Modul beschreiben und prüfen in Etiketten eingebettete Transponder unmittelbar vor dem Druckvorgang und schleusen fehlerhafte Tags automatisch aus.

Thermodirekt vs. Thermotransfer

Die Wahl des Druckverfahrens hängt vom Einsatzfall ab. Beim Thermodirektdruck reagiert das Etikettenmaterial direkt auf Wärme, ein Farbband entfällt. Das ist schnell und wirtschaftlich, die Drucke sind aber empfindlich gegenüber Wärme, UV-Licht und Reibung. Geeignet ist das Verfahren für kurzlebige Anwendungen wie Versandetiketten oder Kommissionierbelege. Thermotransferdruck überträgt Farbpigmente von einer Folie auf das Etikettenmaterial. Je nach Farbbandqualität, also Wachs, Wachs-Harz-Gemisch oder Harz, entstehen Drucke, die kratz- und wischfest sowie beständig gegen Feuchtigkeit, Kälte oder Hitze, Öl und Chemikalien sind. Dieses Verfahren empfiehlt sich überall dort, wo Etiketten dauerhaft über Monate oder Jahre lesbar bleiben müssen, beispielsweise interne Lagerkennzeichnungen. Viele cab Etikettendrucker unterstützen beide Verfahren und lassen sich flexibel für unterschiedliche Aufgaben einsetzen.

Linerless etikettieren

– Das Prinzip: Klassische Selbstklebeetiketten bestehen aus einem Obermaterial, einer Klebeschicht und einem silikonisierten Trägerpapier, das nach dem Druck als Abfall anfällt. Unternehmen mit hohem Etikettenvolumen kennen das Problem: Trägermaterial muss gesammelt, entsorgt und kostet. Linerless-Etiketten hingegen werden direkt bedruckt, auf die benötigte Länge geschnitten und appliziert – kein Liner, kein Trägerabfall.
– Die Vorteile: Auf eine Rolle passen bisweilen 40 bis 50 Prozent mehr Etiketten als bei herkömmlichen Medien. Weniger Rollenwechsel sind erforderlich, in Anlagen reduzieren sich Stillstände. Die CO?-Bilanz verbessert sich messbar, was heute als immer wichtigeres Argument in Nachhaltigkeitsberichten und gegenüber Handelspartnern zählt. Thermodirektdruck verzichtet auf Farbbänder und bietet damit eine weitere Komponente der Nachhaltigkeit und wartungsarme Kennzeichnung in der Logistik.
– Die Materialien: Wer trägerbandlose Etiketten für Kartonbeschriftung und die Kennzeichnung seiner Produkte verwenden will, greift zum klassischen silikonbeschichteten Linerlessmaterial. Anders als dieses marktübliche Linerlessmaterial klebt InNo-Liner nicht von Beginn an. Es benötigt demnach keine silikonierte Oberfläche. Erst zerstäubter Wasserdampf aktiviert an einem speziellen Hubapplikator den Kleber beim Spenden eines Etiketts auf saugfähigen Karton oder vergleichbare papierähnliche Substrate. Indem Linerless generell als Endlosmaterial angeboten wird, ergeben sich für Unternehmen in Sachen Flexibilität weitere Vorteile: Mit der gleichen Rolle lassen sich Etiketten in verschiedenen Ausführungen und Größen drucken. Ein Schneidemesser schneidet sie jeweils auf die gewünschte Länge ab.

Empfehlungen für die trägerbandlose Kennzeichnung

* Druck- und Etikettiersysteme HERMES QL für klassisches silikonbeschichtetes Linerlessmaterial. Gemeinsam mit HERMA hat cab HERMES QL außerdem für InNo-Liner-Haftmaterial weiterentwickelt.
* Im Segment reine Etikettendrucker bietet cab ein Linerlessmodell des Gerätebenchmarks SQUIX an.

Der rote Faden durch die Lieferkette

Für viele Unternehmen ist Rückverfolgbarkeit Pflicht, sei es durch gesetzliche Vorgaben, Branchenstandards oder Anforderungen großer Auftraggeber. Rückverfolgbarkeit entsteht, wenn physische Kennzeichnung und digitale Datenhaltung lückenlos zusammenspielen. Serien- und Chargennummern verknüpfen jedes Produkt mit seiner Geschichte. Jeder Scan fließt in Echtzeit ins Warenwirtschaftssystem. Im Fehlerfall lassen sich betroffene Chargen gezielt lokalisieren und schnell und ohne unnötigen Aufwand zurückrufen.

cab sieht die Anforderungen an Kennzeichnungssysteme steigen. Sinkende RFID-Kosten, wachsende Automatisierung und der Trend zur trägermaterialfreien Etikettierung prägen die weitere Entwicklung. Der geplante digitale Produktpass der EU wird die Ansprüche an Datenträger und Druckqualität zusätzlich erhöhen. Wer seine Kennzeichnungsstrategie heute zukunftsfähig aufstellt, schafft die Basis für dauerhafte Leistungsfähigkeit und fortwährend effiziente Prozesse.

www.cab.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: +49 721 6626-285
web ..: https://www.cab.de
email : g.stadelmann@cab.de

cab ist Europas größter Hersteller von Etikettendrucksystemen. Das Geräteportfolio umfasst Lösungen für die Kennzeichnung von Einzelteilen, Baugruppen, Produkten und Verpackungen. Gesundes weltweites Wachstum, zukunftsweisende Technologien, auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Produkte sowie die kompetente Betreuung aller Kunden sind die obersten Ziele des Unternehmens. Dafür setzen sich Mitarbeiter an Standorten in acht Ländern und 850 Vertriebs- und Servicepartner rund um den Globus ein.

Pressekontakt:

cab Produkttechnik GmbH & Co KG
Herr Guntram Stadelmann
Wilhelm-Schickard-Straße 14
76131 Karlsruhe

fon ..: +49 721 6626-285
email : g.stadelmann@cab.de

Uncategorized

Ziegel neu gedacht

Wie mit intelligenten keramischen Lösungen nachhaltige Neubauten für die Zukunft entstehen können

BildDie Bauindustrie sieht sich aktuell mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: Einerseits hemmt ein akuter Fachkräftemangel die Bauaktivitäten in Deutschland, obwohl Wohnraum dringend gebraucht wird. Andererseits ist der Einsatz nachhaltiger Bauprodukte in der Praxis gerade jetzt unabdingbar, um dem Klimawandel sowie der Überhitzung der Städte im Sommer wirksam entgegenwirken zu können. Ob selbstverschattende Fassaden, Ziegel aus 3D-Druckverfahren, alternative Bindemittel für Beton oder echte Recycling-Ziegel im Sinne eines Upcyclings: Die mittelständische Ziegelindustrie in Deutschland arbeitet seit längerer Zeit an Lösungen, um insbesondere die CO2-Emissionen im Gebäudesektor deutlich zu reduzieren. Dieser Fachaufsatz geht verschiedenen aktuellen Forschungsprojekten nach und vermittelt einen ersten Einblick in das Bauen der Zukunft.

Der Klimawandel schreitet immer weiter voran und erhöht branchenübergreifend den Druck, möglichst schnell nachhaltige Lösungen zu finden, die ihm entgegenwirken. Gerade dem Bauwesen kommt dabei eine besondere Verantwortung zu: Denn rund vierzig Prozent der in Deutschland verursachten Treibhausgase sind der Errichtung und Nutzung von Hochbauten zuzurechnen. Davon entfallen allerdings nur 9,6 Prozent auf die direkten Emissionen der Baustoffindustrie, stellte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) fest. Der weitaus größte Anteil (74,6 %) entfällt auf die Nutzung und den Betrieb der Gebäude und ist damit vom Verhalten der Eigentümer und der Betreiber bzw. Nutzer abhängig, auf das Bauprodukte-Hersteller keinen direkten Einfluss haben. Trotzdem bleibt Forschung zum Zwecke der Reduktion der Emissionen essentiell – und zwar in allen Phasen des Gebäudelebenszyklus. Nicht unwichtig bei der Betrachtung der Auswirkungen des Klimawandels ist zudem die Erhitzung von Metropolen. Enge Bebauung, asphaltierte Straßen und laufende Motoren führen gerade in Großstädten schnell zu erhöhten Temperaturen. Dabei sorgt der „urbane Hitzeinseleffekt“ (UHI-Effekt) für einen extremen Temperaturunterschied zwischen Stadt und Land: Laut Umweltbundesamt (UBA, Berlin) betrug die Diskrepanz im Jahr 2022 schon 10 Grad Celsius. Die Reduktion der Temperaturen in den Städten ist somit ein wichtiges gesellschaftliches Ziel – auch hinsichtlich des Wohn- und Lebenskomforts.

Gleichzeitig wird dringend Wohnraum benötigt: Laut einer Studie des Pestel-Institutes fehlen bundesweit aktuell 700.000 Wohnungen. Das ist das größte Wohnungsdefizit seit 20 Jahren. Dabei ist die Bevölkerungszahl in Deutschland – nicht zuletzt durch Fluchtmigration im Rahmen des Ukrainekrieges – im Jahr 2022 um 1,3 Prozent gewachsen. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wird folglich weiter steigen. Zudem mangelt es – neben anderen Faktoren – unter anderem an Fachkräften, um die Bauaktivität zu erhöhen. Hier setzt die Bauindustrie immer mehr auf Lösungen wie das serielle bzw. modulare Bauen, mit dessen Hilfe trotz Fachkräftemangel auf der Baustelle schnell Wohnraum geschaffen werden kann. Ebenfalls wird an der Prozessoptimierung beispielsweise durch Roboter geforscht. Digitalisierung am Bau ist damit eine weitere Herausforderung, die es zu stemmen gilt. Wie durchdacht gerade die mittelständische Ziegelindustrie mit ihrer langen Tradition an der Lösung dieser Probleme arbeitet, wird im Nachfolgenden beispielhaft an der familiengeführten Firmengruppe Leipfinger-Bader mit Hauptsitz im Vatersdorf (Niederbayern) erläutert. Diese hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Auszeichnungen für ihre Bauprodukte und ihr besonderes Umweltengagement erhalten.

Selbstverschattende Fassaden zur Abkühlung von Städten

Tropische Nächte, keine oder nur wenige, kühle Oasen sowie eine Wohnung im schlecht gedämmten Dachgeschoss: Für viele Stadtbewohner ist dies jetzt schon Realität. Fakt ist aber, dass sich urbane Regionen wegen des Klimawandels künftig immer weiter erhitzen werden, wenn sich die Stadt nicht den Temperaturen anpasst. Um den Umgang mit der neuen Lebensrealität zu regeln, wurden bereits 2017 unter der Leitung des Bundesumweltministeriums (BMUV, Berlin) Handlungsempfehlungen für Hitzeaktionspläne von Kommunen erstellt. Demnach soll die Hitze in Innenräumen reduziert sowie eine langfristige Stadtplanung umgesetzt werden. Wie das Klima in Städten künftig durch keramische Fassaden beeinflusst werden könnte, zeigt ein Forschungsprojekt von Leipfinger-Bader: Formuliertes Ziel ist die Entwicklung eines Konfigurators zur Erstellung individualisierbarer Wand- und Fassadenelemente, um das lokale urbane Klima gezielt zu beeinflussen – und damit die Bildung von städtischen Wärmeinseln zu reduzieren.

Erreicht werden kann dies mittels keramischer Fassaden, den sogenannten Climate Active Envelopes (CAB, früher: Climate Active Bricks). Sie verschatten sich je nach Sonneneinstrahlwinkel selbst und geben aufgrund ihrer hohen Speicherfähigkeit die Wärme erst nachts an die Umgebung ab. Auf diese Weise können sowohl das Innenraum- als auch das Außenklima positiv beeinflusst werden. Eine spezielle Software soll den kompletten Prozess vom Design bis hin zum Fassadenbau abdecken. Dabei wird auch robotische Fertigungstechnologie genutzt. Umgesetzt wird das Projekt von der Technischen Universität (TU) München, der Firmengruppe Leipfinger-Bader, dem Architektur- und Designworkshop „studio molter“ (München) sowie dem auf Design-Berechnung spezialisierten Ingenieurbüro „Climateflux“ (München). Schon beim Design verarbeitet der Konfigurator alle wichtigen geographischen Gegebenheiten des Gebäudes. Mit diesen Informationen berechnet die Software die bauphysikalisch optimale Fassadenstruktur – und gibt sie anhand von CAD-Dateien aus. Diese werden vom robotischen Arm ausgelesen und verarbeitet. Im nächsten Schritt versetzt er die einzelnen Steine millimetergenau – und das direkt vor Ort. Die Fassade besteht dabei aus hoch wärmedämmenden Hintermauerziegeln und den davor gesetzten CABs, die für die Verschattung sorgen. Somit bleibt für die Handwerker auf der Baustelle künftig nur noch das Anrühren des Mörtels sowie dessen Verteilung auf den Steinen als Aufgabe übrig. In ersten Versuchen konnte mit den CABs die Temperatur der Fassade von 48 Grad Celsius auf nur noch 32 Grad Celsius reduziert werden – was auch der Außentemperatur entsprach. Das Forschungsprojekt Climate Active Envelopes löst auf diese Weise gleich mehrere Probleme, mit der sich die Baubranche konfrontiert sieht: Dank der Nutzung robotischer Fertigungstechnologien werden Kosten gesenkt und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt, während die entstehenden Fassaden Städte vor dem Überhitzen schützen. Dafür haben die CABs bereits 2021 den Deutschen Ziegelpreis gewonnen und erhalten finanzielle Unterstützung von der Bayerischen Forschungsstiftung.

Mauerwerk aus dem Drucker

Eine weitere Möglichkeit, Robotik in den Fertigungsprozess von grobkeramischen Produkten zu integrieren, ist der 3D-Druck. Zwischen 2016 und 2019 fand hierzu ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt), der Universität Delft (Niederlande) und der Unipor-Gruppe (München) statt. Hier sollte herausgearbeitet werden, welche Vorteile Ziegel aus dem Drucker bieten – hinsichtlich Ästhetik, Statik und Bauphysik. Da der 3D-Druck extreme, geometrische Freiheiten ermöglicht, ist der Handlungsspielraum sehr groß. Ziel war es, individualisierbare „Ziegel-Sonderlösungen“ zu finden. Seit 2021 gibt es nun ein konkreteres Forschungsvorhaben, in dessen Rahmen keramische Stützen aus dem 3D-Drucker entstehen sollen. Das Team besteht aus Wissenschaftlern der Fachhochschule Karlsruhe und TU Darmstadt, dem Ziegel-Innovationszentrum (ZIZ, München) sowie der Firmengruppe Leipfinger-Bader. Da auch ungewöhnliche, geometrische Formen mit dem 3D-Drucker möglich sind, werden die einzelnen Elemente der Stützen im Nut- und Federsystem konzipiert und sind so auch ohne Mörtel zu verarbeiten. Dadurch kann zudem die Tragfähigkeit erheblich verbessert werden. Jedoch stießen die Forschenden bisher auch auf viele Nachteile des Verfahrens: So muss schon das Ausgangsmaterial über andere Eigenschaften verfügen als herkömmliche Hintermauerziegel, da es vom Drucker in Schichten aufgetragen wird. Dadurch besteht die Gefahr, keine homogenen Baustoffeigenschaften über die Schichtgrenzen hinaus zu erreichen. Außerdem ist das Verfahren sehr aufwendig und langsam, sodass die daraus entstehenden „Ziegel-Sonderlösungen“ im höherpreisigen Segment anzusiedeln wären. Aus diesen Gründen ist die praktische Anwendung des 3D-Druckes in der seriellen Produktion eher unwahrscheinlich.

Alternative Bindemittel für Beton

Auch bei Beton ist der 3D-Druck ein viel erforschtes Thema. So entstand 2021 in Beckum bei Dortmund ein ganzes Einfamilienhaus mithilfe des Druckverfahrens. Grundsätzlich findet Beton im Bauwesen sehr häufig Verwendung. Seine Vorteile sind klar: Er lässt sich in jede Form gießen und weist in Kombination mit Bewehrung eine sehr hohe Tragfähigkeit auf. Doch um die Mischung aus Gesteinskörnungen auch beieinander zu halten, benötigt es geeigneter Bindemittel. Das gängigste Bindemittel ist Zement. Bei der Herstellung des dafür benötigten Zementklinkers wird allerdings sehr viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt – auf eine Tonne produziertem Zement etwa 600 kg. Deswegen forscht die Betonindustrie schon seit langer Zeit an einer Möglichkeit, den klimaschädlichen Zementklinker durch alternative Bindemittel zu ersetzen oder zumindest dessen Anteil zu minimieren. In Frage kommen hier beispielsweise Geopolymere, Magnesiumverbindungen oder auch calcinierte Tone, da sie ähnliche bauchemische Eigenschaften besitzen wie Portlandzementklinker. Hier kommt die Ziegelindustrie wieder als möglicher Problemlöser ins Spiel: So hat der Verein Deutscher Zementwerke (VDZ, Düsseldorf) eigens eine Versuchsreihe mit dem Institut für Ziegelforschung Essen, der Scherer & Kohl GmbH (Ludwigshafen), der Spenner GmbH & Co. KG sowie Leipfinger-Bader gestartet. Orientiert haben sich die Forschenden an einem altbewährten Baustoff: dem „opus caementicium“, mit dem die Römer schon Bauwerke wie das Kolosseum oder das Pantheon in Rom möglich machten. Der sehr versatile Baustoff bestand aus Bruchstein, Puzzolan- und Ziegelmehl sowie Sand und gebranntem Kalk als Bindemittel. Bei den Betonzusatzmitteln ist Ziegelbruch besonders hervorzuheben, da er als Stoff auch nach dem Brennvorgang noch sehr reaktiv ist. Auf diese Weise kann die Festigkeit des Endproduktes weiter gesteigert werden. Die ersten Versuche mit dem „R-ZiEMENT“ sind vielversprechend: So erreichte man eine Reduktion des Portlandzementklinkers um rund 50 Prozent. Für Anfang 2024 ist ein großtechnischer Betriebsversuch geplant. Eines ist klar: Bei dem akut vorherrschenden Klimawandel kann auf Beton als Baustoff nicht verzichtet werden. Jedoch ist es möglich, seinen Anteil am Bauwerk und damit den Einsatz klimaschädlicher Stoffe zu minimieren. Beton gilt es im Sinne der Nachhaltigkeit nur dann einzusetzen, wenn es unbedingt notwendig ist – wie beispielsweise bei Fundamenten. Im Bereich der Wandbaustoffe gibt es hingegen genügend Alternativen, die deutlich klimafreundlicher sind. Außenwände aus hochwärmedämmendem Ziegelmauerwerk sind beispielsweise nicht nur in der Produktion energetisch deutlich weniger aufwendig – sie verfügen zudem von Haus aus über eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit, die während der gesamten Lebensdauer des massiven Gebäudes für CO2-reduziertes Heizen sorgt. Hinzu kommen Bestwerte beim Brand- und Schallschutz. Auch Keller müssen mitnichten aus Stahlbeton gefertigt sein, sondern können technisch einwandfrei aus Ziegelmauerwerk erstellt werden, was sich aufgrund der Kapillarität des Baustoffes sogar positiv auf das Raumklima auswirkt. Mit dem neuen Kaltziegel von Leipfinger-Bader ist es zudem bald möglich, Innenwände aus recycelten Ziegeln herzustellen – und damit den Wertstoffkreislauf zu schließen.

Kaltziegel: Nicht gebrannt und doch keramischer Baustoff

Seit 2016 arbeitet Leipfinger-Bader an einer Lösung, aus Ziegelbruch einen neuen Wandbaustoff zu generieren. Nach vier Jahren Forschung konnte 2020 der erste Kaltziegel präsentiert werden, welcher aus einem hohen Anteil an recycliertem Material besteht – bei gleichzeitig niedrigem Einsatz von Bindemitteln. Die großen Vorteile: Der Kaltziegel besteht aus Ziegelsand und muss nicht gebrannt werden, wodurch sich der CO2-Abdruck erheblich vermindert. Bisher war es nicht möglich, Ziegelbruch in kleinen Körnungsgraden wiederzuverwenden. Mit dem Kaltziegel ist es Leipfinger-Bader gelungen, die Rate nichtwiederverwendbarer Materialien zu minimieren und das Recycling somit zu verbessern. Das Material für den Kaltziegel erhält Leipfinger-Bader aus der eigens entwickelten Recyclinganlage am Standort Puttenhausen (Niederbayern). In praktischen Versuchsreihen überzeugte der Kaltziegel mit einer sehr hohen Druckfestigkeit von bis zu 40 N/mm2 sowie sehr guten Schalldämmeigenschaften (59 dB). Damit eignet er sich hervorragend für die Erstellung tragender Innenwände. Deswegen wurde auch ein Format gewählt, das in Länge und Breite für die gängigsten Wandstärken (24 cm und 30 cm) verwendet werden kann. Hinsichtlich des Marktpotenzials ist der Kaltziegel gut aufgestellt: Seit seiner Entwicklung wurde medial schon viel über ihn berichtet, sodass Leipfinger-Bader bereits zahlreiche Anfragen erhielt. Erste Forschungshäuser, die unter anderem mit dem Kaltziegel gebaut werden, sollen 2024 in Bad Aibling (Oberbayern) entstehen: Bauherr ist hier Dr. Ernst Böhm, Geschäftsführer der B&O Gruppe (Bad Aibling), einem Komplettanbieter, der Wohnungen für die bestandshaltende Wohnungswirtschaft plant, baut und bewirtschaftet. Verantwortlich für die Entwürfe zeichnet der vielfach preisgekrönte Münchener Architekt Florian Nagler.

Um als innovative Lösung für den nachhaltigen Wohnungsbau in Frage zu kommen, muss der Kaltziegel jedoch im großtechnischen Umfang produziert werden können. Dies galt es im nächsten Schritt der Forschungsreihe herauszufinden. Dabei spielen – neben dem Marktpotenzial – mehrere Faktoren eine Rolle: Fertigungsprozesse, Stoffströme, die Qualität des Ziegelbruches, Logistik sowie die bilanzielle Betrachtung des Endproduktes.

Der vollständige Fachbeitrag sowie printfähiges Bildmaterial sind online abrufbar unter: dako pr

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Firmengruppe Leipfinger-Bader GmbH
Frau Caterina Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über Leipfinger-Bader

Die Firmengruppe Leipfinger-Bader stellt Wandbaustoffe sowie Bauprodukte für klimafreundliches Bauen her und vertreibt diese bundesweit. Für ihre energie- und rohstoffeffiziente Produktion wurde die in Familienhand geführte Gruppe in den letzten Jahren vielfach geehrt. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung treibt Leipfinger-Bader zudem die Weiterentwicklung bewährter Baustoffe im Sinne von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz voran. Die bayerische Firmengruppe versteht sich dabei – innerhalb der gesamten deutschen Baustoffindustrie – als bundesweiter Innovationstreiber für mehr Nachhaltigkeit am Bau.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Herr Darko Kosic
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : d.kosic@dako-pr.de