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Fokus ist kein Talent, sondern ein Skill: Studie mit 69 Erwachsenen zeigt, wie Aufmerksamkeit trainierbar ist

Vortrag Führung und Neurowissenschaft: Neue Studie belegt, dass Aufmerksamkeitskontrolle durch tägliches Training messbar wächst. Was das für Führungskräfte und deren Performance bedeutet.

BildWer in Meetings abschweift, bei komplexen Entscheidungen innerlich abwandert oder nach dem dritten Ping die Gedanken verliert, kämpft nicht gegen Faulheit, sondern gegen eine untrainierte Fähigkeit. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung im Fachjournal eNeuro (Kim et al., 2025).

Die Forschungsgruppe um Andy Kim von der University of Southern California ließ 69 Erwachsene zwischen 18 und 80 Jahren 30 Tage lang täglich 10 bis 15 Minuten mit einer Achtsamkeits-App üben. Die Aufmerksamkeitskontrolle wurde dabei per Eye-Tracking objektiv gemessen. Das Ergebnis war über alle Altersgruppen hinweg eindeutig: Reaktionszeiten verbesserten sich messbar, die Aufmerksamkeitssteuerung wuchs. Fokus ist demnach keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die sich durch gezieltes Training verändert.

»Das deckt sich genau mit dem, was wir aus der Neurowissenschaft wissen: Das Gehirn ist plastisch. Wer Aufmerksamkeit regelmäßig trainiert, verändert buchstäblich seine neuronalen Verbindungen«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Für Führungskräfte ist das eine entscheidende Botschaft. Ich will den Menschen zeigen, dass Veränderung möglich ist, weil das Gehirn sie erlaubt.«

Genau diese Verbindung aus Forschung und Führungspraxis ist Kern des Vortrags »Fokus als Skill« von Uli Funke. Mit seinem Vortrag Führung und Neurowissenschaft richtet sich Funke an Unternehmen, Konferenzen und HR-Veranstaltungen, bei denen Leistungsfähigkeit, Konzentration und mentale Belastbarkeit auf der Agenda stehen. Auf Basis neurowissenschaftlicher Erkenntnisse und konkreter Praxisbeispiele zeigt Funke, wie sich Fokus im Führungsalltag entwickeln lässt und was Ablenkung neurobiologisch auslöst. Er setzt damit an der Ursache an, statt nur an die Motivation zu appellieren. In seiner Keynote verbindet er Studienergebnisse mit Übungen, die Zuhörende direkt ausprobieren können.

Die Studie liefert einen weiteren bemerkenswerten Befund: Der Trainingseffekt zeigt sich über alle Altersgruppen hinweg, nicht nur bei jüngeren Teilnehmenden. Das ist besonders für Organisationen relevant, in denen Führungskräfte unterschiedlicher Generationen zusammenarbeiten. Wer Fokus als biologisch veränderbare Kompetenz begreift, erreicht damit eine breitere Zielgruppe als mit rein motivationalen Ansätzen. Genau darauf setzt Funke, und trotz aller Forschungsbezüge bleibt sein Vortrag zu Führung und Neurowissenschaft praxisnah, weil er die Befunde an alltägliche Führungssituationen zurückbindet.

Der Aufbau folgt einem einfachen Prinzip. Zuerst ordnet Funke ein, wie Aufmerksamkeit im Gehirn entsteht und warum sie unter ständiger Erreichbarkeit leidet. Danach übersetzt er diese Befunde in konkrete Routinen, die Führungskräfte in ihren Arbeitstag einbauen können. Aus einem klassischen Leadership Vortrag wird so kein abstraktes Modell, sondern ein Werkzeug für den nächsten Arbeitstag.

Funke tritt regelmäßig als Speaker zu Themen rund um Neurowissenschaft und Führung auf, auf Fachkonferenzen ebenso wie bei internen Führungstagen. Seine Keynote zur Neurowissenschaft der Aufmerksamkeit trifft vor allem dort einen Nerv, wo Teams unter hoher Reizlast arbeiten.

Grundlagen dazu, wie das Gehirn Reize auswählt und gewichtet, bietet der Überblicksartikel zur Aufmerksamkeit.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AFAN Solutions GmbH
Herr Uli Funke
Johanne-Stelzer-Str. 2
32602 Vlotho
Deutschland

fon ..: +49 5221 102 31 34
web ..: https://afan.academy
email : presse@afan.academy

Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an.

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Führungsstil als Burnout-Schutz: Meta-Analyse mit über 10.000 Teilnehmenden belegt dreifache Schutzwirkung

Transformationale Führung reduziert Burnout messbar auf drei Ebenen. Das zeigt eine neue Meta-Analyse aus 25 Studien mit 10.168 Teilnehmenden. Was das für Führungskräfteentwicklung bedeutet.

BildWer Burnout in seinem Team senken will, sollte zuerst an der eigenen Führungspraxis ansetzen, bevor er auf Resilienz-Apps und Entspannungskurse setzt. Das legt eine neue Meta-Analyse im Fachjournal _Current Psychology_ nahe, die 25 Primärstudien mit insgesamt 10.168 Teilnehmenden auswertet (Yuan, 2025).

Diese Untersuchung analysiert erstmals meta-analytisch, wie ein transformationaler Führungsstil auf alle drei klassischen Burnout-Komponenten wirkt: emotionale Erschöpfung, Depersonalisation und persönliche Wirksamkeit. Burnout zählt zu den zentralen Herausforderungen moderner Führungskräfteentwicklung, und damit auch zu den Kernfragen einer Weiterbildung, die Neurowissenschaft und Führung zusammendenkt.

Das Ergebnis ist eindeutig. Transformationale Führung geht mit einer messbaren Reduktion von Gesamtburnout einher (Korrelationskoeffizient r = -0,361), senkt emotionale Erschöpfung (r = -0,256) und Depersonalisation (r = -0,269) und steigert gleichzeitig das Gefühl persönlicher Wirksamkeit (r = +0,268). Besonders bemerkenswert ist ein längsschnittliches Teilsample aus drei Studien: Dort sagte ein transformationaler Führungsstil zu einem früheren Messzeitpunkt das Burnout-Niveau Monate später voraus, mit einer Effektstärke von r = -0,410 für Gesamtburnout. Damit ist die Wirkrichtung über die Zeit belegt, nicht nur als Korrelationsmomentaufnahme.

»Diese Befunde zeigen, dass Neurowissenschaft und Führungspraxis keine getrennten Welten sind«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Transformationale Führung aktiviert genau die neurologischen Schutzmechanismen, die Menschen vor Erschöpfung bewahren: Sinnerleben, psychologische Sicherheit und die Fähigkeit zur Selbstregulation. Wer Selbstführung als Grundlage der Führungspraxis versteht, investiert gleichzeitig in die Gesundheit seines Teams.«

Wer Führung und Neurowissenschaft systematisch zusammenbringen will, findet in der BRAIN FOR BUSINESS® Weiterbildung den passenden Rahmen. Die 48 Lerneinheiten verbinden neurobiologische Grundlagen mit konkreten Führungskompetenzen: Sinnstiftung, Stressregulation und die Förderung intrinsischer Motivation. Das BDVT-geprüfte E-Learning richtet sich an Führungskräfte, Menschen in HR und Organisationsentwicklung sowie erfahrene Fachkräfte aus Coaching, Training und Beratung. Es schließt mit dem Zertifikat PRACTITIONER IN APPLIED NEUROSCIENCE ab. Die Advanced Edition ist über das Förderprogramm KOMPASS für Solo-Selbstständige zu 90 Prozent förderbar.

Die Meta-Analyse bestätigt auch: In sozialen Einrichtungen und im Gesundheitswesen fallen die Schutzeffekte besonders stark aus, was darauf hindeutet, dass transformationale Führungskräfteentwicklung gerade in hoch belasteten Arbeitsbereichen besonders wirksam greift.

Dabei geht es nicht um Persönlichkeit, sondern um Verhalten. Transformationale Verhaltensanker – Vision vermitteln, individuelle Entwicklung fördern, intellektuell herausfordern, mit gutem Beispiel vorangehen – sind erlernbar. Genau das macht eine fundierte Weiterbildung in Neurowissenschaft und Führung zugänglich. Wer Selbstführung als tägliche Praxis versteht, schafft die Voraussetzung dafür, dass andere nicht ausbrennen.

Hintergrundinformationen zum Burnout-Syndrom bietet die entsprechende Wikipedia-Seite mit Definitionen, Symptomen und Prävalenz-Daten.

Über die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N:

Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt, die neurobiologische Erkenntnisse direkt in den beruflichen Alltag überträgt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N außerdem die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an. Weitere Informationen: afan.academy

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Wirtschaft

Führung neu denken: Kampfkunstprinzipien als Schlüssel moderner Führung

Wie gelingt gute Führung unter Druck? Ein Seminar der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und TA WingTsun zeigt, wie Kampfkunstprinzipien Führungskräfte nachhaltig stärken.

BildMentoringprogramm der Evangelische Stiftung Alsterdorf verbindet Führungskräfteentwicklung mit den Prinzipien der Kampfkunst TA WingTsun Hamburg, 29.06.2026: Führung bedeutet heute weit mehr als Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Moderne Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, Orientierung zu geben, Beziehungen zu gestalten und auch in dynamischen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Genau hier setzte das Seminar „Bewusste Führung unter Druck“ an, dass im Rahmen des Mentoringprogramms „Frauen in Führung“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Kooperation mit dem TA WingTsun durchgeführt wurde.

Das Mentoringprogramm unterstützt Frauen dabei, ihre berufliche Entwicklung aktiv zu gestalten, Erfahrungen auszutauschen und sich in ihrer Rolle als Fach- und Führungskräfte weiterzuentwickeln. Netzwerken, gegenseitige Unterstützung und die Auseinandersetzung mit Führungsfragen stehen dabei im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Programm durch Seminare, die neue Perspektiven auf Führung und persönliche Entwicklung eröffnen. Die Bedeutung solcher Angebote wird auch wissenschaftlich bestätigt. Eine Studie¹ zeigt, dass Mentoring- und Netzwerkprogramme Frauen in Führungspositionen stärken, ihr Selbstvertrauen fördern und wichtige Unterstützung bei beruflichen Herausforderungen bieten. Gerade dort, wo Frauen strukturellen Barrieren begegnen, leisten solche Programme einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Entwicklung.

Vor diesem Hintergrund bot das kürzlich stattgefundene Seminar „Bewusste Führung unter Druck“ mit dem Kampfkunstlehrer Dominik Fischer einen ungewöhnlichen Blick auf das Thema Führung. Ausgangspunkt war die Frage, was moderne Führungskräfte von den Prinzipien der traditionellen chinesischen Kampfkunst „TA WingTsun“ lernen können. In dieser Kampfkunst steht nicht die Konfrontation im Vordergrund, sondern der bewusste Umgang mit Herausforderungen. Anstatt Kraft gegen Kraft einzusetzen, geht es darum, Situationen wahrzunehmen, angemessen zu reagieren und die eigenen Möglichkeiten gezielt einzusetzen. Dieses Grundkonzept lässt sich auch anschaulich und besonders erlebbar auf den Führungsalltag übertragen.

Selbstführung als Fundament erfolgreicher Führung

Im Mittelpunkt des Seminars standen konkrete Prinzipien bewusster Führung, die aus den Werten, Konzepten und Erfahrungen des TA WingTsun entwickelt wurden. Ihr zentrales Leitmotiv lautet: „Selbstführung vor Fremdführung“. So stellte Fischer anschaulich dar, wer andere Menschen führen möchte, sollte zunächst in der Lage sein, das eigene Verhalten zu reflektieren, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Diese Sichtweise wird auch durch aktuelle Forschung gestützt. Weitere Studien zeigen, dass Selbstführung und Selbstwahrnehmung wichtige Grundlagen wirksamer Führung sind. Führungskräfte, die ihre eigenen Werte kennen, ihr Verhalten reflektieren und auch in herausfordernden Situationen bewusst handeln, werden von Mitarbeitenden häufiger als vertrauenswürdig und authentisch wahrgenommen. So gibt bspw. das Fachjournal Frontiers in Psychology² wieder, dass authentische Führung das Vertrauen in Führungskräfte stärkt und sich positiv auf Zusammenarbeit, Motivation und das Erleben von Sinnhaftigkeit im Arbeitskontext auswirkt.

Führung erlebbar durch Kampfkunst

Im Führungsseminar wurden diese Zusammenhänge nicht nur theoretisch betrachtet, sondern auch praktisch erfahrbar gemacht. Die Teilnehmerinnen setzten sich mit Fragen auseinander wie: Wie gehe ich mit Unsicherheit um? Wie reagiere ich unter Druck? Wie schaffe ich Vertrauen und Orientierung? Welche Rolle spielt meine eigene Haltung im Umgang mit anderen Menschen?

Wie nachhaltig die vermittelten Inhalte wirken, zeigt die Rückmeldung einer Teilnehmerin:

„Besonders wertvoll war für mich die Erkenntnis, dass man auch als vermeintlich schwächere Person im Konfliktfall Handlungsoptionen hat. Gleichzeitig habe ich viele praktische Inhalte mitgenommen, die sich direkt auf meine Führungsrolle übertragen lassen.“

Durch Übungen aus dem TA WingTsun konnten die Teilnehmerinnen erleben, wie eng innere Haltung und äußeres Handeln miteinander verbunden sind. Dabei wurde deutlich, dass Führung nicht in erster Linie durch Autorität oder Kontrolle entsteht. Vielmehr kommt es darauf an, auch in herausfordernden Situationen einen klaren Blick zu behalten, Verantwortung zu übernehmen und angemessen auf Veränderungen zu reagieren.

Das Seminar ergänzte den Mentoringansatz damit um eine besondere Perspektive: Führung wurde nicht nur besprochen, sondern unmittelbar erfahrbar gemacht. Die Verbindung von Reflexion, Austausch und praktischer Erfahrung eröffnete den Teilnehmerinnen neue Zugänge zu den Themen Selbstführung, Verantwortung und persönliches Wachstum. Das Fazit der Teilnehmerinnen fiel entsprechend positiv aus. Das Seminar zeigte, dass die Prinzipien einer traditionellen Kampfkunst weit über den Trainingsraum hinaus relevant sein können – insbesondere dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, andere begleiten und Führung bewusst gestalten möchten.

TA WingTsun versteht Führung nicht als Technik, sondern als Haltung. Denn nachhaltige Führung beginnt bei der Fähigkeit, sich selbst zu führen.

_*1: Larasatie, Barnett & Hansen (2024), Trends in Higher Education._

_*2: Kleynhans, Heyns & Stander (2022), veröffentlicht in Frontiers in Psychology. _

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

TA WingTsun Hamburg – Fachschule für Selbstverteidigung und Kampfkunst
Herr Dominik Fischer
Mundsburger Damm 26
22087 Hamburg
Deutschland

fon ..: 04030750156
web ..: https://www.lernekampfkunst.com
email : presse@tawt-hh.com

Über Hamburgs TA WingTsun Kampfkunstschulen
Bereits 2019 eröffnete Dominik Fischer Hamburgs erste TA WingTsun Kampfkunstschule auf dem Mundsburger Damm 26 in 22087 Hamburg. Mittlerweile trainieren mehr als 200 Mitglieder:innen in altersgerechten Gruppen, die Freude an der Bewegung und generell an Fitness zeigen sowie ihr Selbstbewusstsein stärken, ihre sportliche Effektivität und ihr Potential steigern wollen. TA WingTsun ist eine chinesische Kampfkunst basierend auf einem strikten, logisch durchdachten Selbstverteidigungssystem. Die TA WingTsun Kampfkunstschule gehört zum Dachverband WTI (WingTsun International), der primär Gewaltprävention und Selbstverteidigung fokussiert und wichtige gesellschaftliche Werte wie Integration, Toleranz, Inklusion und die Stärkung von Frauen vermittelt. Schulleiter Dominik Fischer, aktiver Kampfkünstler seit 2007, ist qualifizierter und ebenso passionierter TA WingTsun Lehrer, der seit dem 11.11.2023 den Titel „Sifu“ trägt, was „väterlicher Lehrer“ bedeutet. In dieser Rolle begleitet er Schüler:innen – von Kindern, über Jugendliche bis hin zu Erwachsenen – auf ihrem Weg in der Kampfkunst. Nicht nur in der eigenen Kampfkunstschule, sondern auch in Kindergärten, Schulen, Unternehmen und als Personaltrainer. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach mehr Kursen in weiteren Stadtteilen Hamburgs steht seit April 2025 ein zweiter Hamburger Standort der TA WingTsun Kampfkunstschule in Niendorf im Niendorfer Kirchenweg 17, 22459 Hamburg, Tor und Tür für Kampfsportbegeisterte offen. Mehr Informationen finden Sie hier.

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TA WingTsun Hamburg
Frau Vivien Schlemminger
Mundsburger Damm 26
22087 Hamburg

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Zwischen Fachkräftemangel und Führungskomplexität: Bildungsurlaub als strategischer Lernraum

Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in Recruiting und Mitarbeiterbindung. Gleichzeitig bleibt ein gesetzlich verankerter Weiterbildungsrahmen häufig unter seinen Möglichkeiten: Bildungsurlaub.

BildNieheim / Travemünde, 25. Juni 2026 – Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in Recruiting, Bindung und Personalentwicklung. Gleichzeitig bleibt ein gesetzlich verankerter Weiterbildungsrahmen häufig unter seinen Möglichkeiten: der Bildungsurlaub. ReSolTat macht darauf aufmerksam, dass Bildungsurlaub mehr sein kann als eine formale Freistellung – nämlich ein wirksamer Lernraum für Führung, Zusammenarbeit und berufliche Selbstklärung.

Bildungsurlaub ist kein zusätzlicher Urlaub

Bildungsurlaub wird in vielen Organisationen noch immer mit Abwesenheit, Planungsaufwand oder unklarem Nutzen verbunden. Dabei geht es nicht um zusätzlichen Erholungsurlaub, sondern um berufliche und politische Weiterbildung in einem gesetzlich geregelten Rahmen. Die konkrete Ausgestaltung ist Ländersache. In Nordrhein-Westfalen umfasst der Anspruch auf Arbeitnehmerweiterbildung beispielsweise fünf Arbeitstage pro Kalenderjahr; Anträge müssen dort in der Regel mindestens sechs Wochen vor Beginn schriftlich beim Arbeitgeber gestellt werden.

ReSolTat ist als Träger der beruflichen Weiterbildung nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen anerkannt. Da die Regelungen in den Bundesländern unterschiedlich sind, können Kurse auf Anfrage auch für weitere Bundesländer zur Genehmigung eingereicht werden. Wichtig bleibt dabei: Der berufliche Bezug muss nachvollziehbar sein. Bei ReSolTat liegt dieser Bezug insbesondere in den Themen Führung, Kommunikation, Selbstführung, Resilienz und Zusammenarbeit.

Das zweite Manöver: Wenn Führung sichtbar wird

Was erfahrungsorientiertes Lernen bedeutet, zeigt eine Rückmeldung aus einem Bildungsurlaubsformat auf der Segelyacht. Eine Führungskraft stand während eines Anlegemanövers in einem engen Hafen unter Druck. Starke Böen, eine freie Box, unklare Aufgabenverteilung an Bord: Wer übernimmt welche Leine? Wer sichert? Wer gibt Orientierung? Die Situation wurde unübersichtlich.

Statt das Manöver unter wachsender Anspannung fortzusetzen, traf die Führungskraft eine andere Entscheidung: nicht sofort anlegen, sondern zunächst in den Vorhafen zurückfahren, die Lage anschauen, die nächsten Schritte besprechen und Rollen konkret klären. Erst danach setzte die Crew zum zweiten Manöver an. Diesmal gelang das Anlegen ruhig und sicher.

In der anschließenden Reflexion wurde aus der nautischen Situation ein beruflicher Lernmoment. Die Führungskraft erkannte: Auch im eigenen Führungsalltag und in persönlichen beruflichen Entscheidungen braucht es manchmal nicht mehr Tempo, sondern einen bewussten Zwischenschritt. Ziele klären. Ressourcen prüfen. Erwartungen sortieren. Verantwortung verteilen. Dann neu ansetzen.

Eine Rückmeldung brachte diesen Transfer auf den Punkt: Entscheidungen, die sie für sich treffen musste, habe sie endlich treffen können. Das habe bekräftigt und Mut gemacht.

Erlebnis allein reicht nicht

„Der entscheidende Lernprozess beginnt nicht mit dem Erlebnis, sondern mit der Reflexion darüber“, sagt Dipl.-Soz.Päd. Roland Florin von ReSolTat. „Nachhaltigkeit entsteht, wenn Menschen eine Situation erleben, ihr eigenes Verhalten darin erkennen und anschließend einen konkreten Transfer in ihren beruflichen Alltag entwickeln.“

Diese Unterscheidung ist zentral. Ein besonderes Erlebnis macht noch keine Personalentwicklung. Erst wenn Beobachtung, Reflexion und Transfer miteinander verbunden werden, entsteht berufliche Kompetenzentwicklung. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Event und einem Bildungsurlaub mit erfahrungsorientiertem Lernansatz.

Personalentwicklung unter Veränderungsdruck

Der Bedarf an wirksamer Entwicklung ist hoch. Der Gallup Engagement Index Deutschland 2025 beschreibt die emotionale Mitarbeiterbindung in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau; laut Gallup ist nur etwa jeder zehnte Beschäftigte hoch emotional gebunden. Gallup ordnet geringe Bindung ausdrücklich als Führungs- und Wettbewerbsthema ein.

Auch aktuelle Debatten über Future Skills zeigen, dass Unternehmen nicht nur Fachwissen, sondern vor allem übertragbare Kompetenzen benötigen: Problemlösefähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kommunikation, Selbstorganisation und kritisches Denken. Die Haufe Akademie stellt in ihrer Future-Skills-Studie die Frage in den Mittelpunkt, welche Fähigkeiten Fach- und Führungskräfte künftig brauchen und wie Weiterbildung wirksamer gestaltet werden kann. Deloitte beschreibt Unternehmen zugleich in einem Spannungsfeld aus wirtschaftlichen Anforderungen, technologischen Entwicklungen und veränderten Erwartungen der Mitarbeitenden.

Vor diesem Hintergrund kann Bildungsurlaub für Unternehmen eine strategische Funktion bekommen. Er ermöglicht intensive Lernzeiten außerhalb des Tagesgeschäfts, ohne Entwicklung auf reine Wissensvermittlung zu reduzieren.

Was Unternehmen anders betrachten können

Die entscheidende Frage lautet nicht allein: „Wie lange ist jemand nicht im Betrieb?“ Hilfreicher ist die Frage: „Mit welcher Klarheit, welcher Selbstführung und welchen Handlungsmöglichkeiten kommt jemand zurück?“

Für Personalentwicklung bedeutet das einen Perspektivwechsel. Bildungsurlaub wird nicht als organisatorische Störung betrachtet, sondern als strukturierter Raum für Kompetenzentwicklung. Gerade Führungskräfte und Mitarbeitende mit Verantwortung profitieren von Formaten, in denen sie Entscheidungen, Kommunikation und Zusammenarbeit nicht nur theoretisch behandeln, sondern praktisch erleben und reflektieren.

Das Segeln steht bei ReSolTat dabei nicht im Mittelpunkt. Die Segelyacht ist kein Freizeitangebot, sondern ein Lern- und Reflexionsraum. Auf engem Raum werden typische Dynamiken moderner Organisationen sichtbar: unklare Rollen, Zeitdruck, Verantwortung, Abstimmung, Unsicherheit und Vertrauen. Was im Besprechungsraum oft abstrakt bleibt, zeigt sich an Bord unmittelbar im Verhalten.

Bildungsurlaub als Investition in Zukunftsfähigkeit

Moderne Personalentwicklung muss mehr leisten als Seminare zu organisieren. Sie muss Menschen befähigen, unter Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und Zusammenarbeit bewusst zu gestalten.

Bildungsurlaub kann dafür ein geeigneter Rahmen sein, wenn er transferorientiert gedacht wird. Die Verbindung von Erlebnis, Reflexion und beruflichem Alltag macht ihn zu einem unterschätzten Instrument moderner Personalentwicklung – nicht als Ersatz für andere Weiterbildungsformen, sondern als Ergänzung dort, wo Verhalten, Haltung und Führung wirksam werden sollen.

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ReSolTat begleitet seit 2002 Führungskräfte, Teams und Organisationen in Entwicklungsprozessen. Der Schwerpunkt liegt auf erfahrungsbasiertem Lernen, Reflexion und Praxistransfer in den Themen Führung, Zusammenarbeit, Kulturentwicklung und Resilienz. Ein zentrales Format ist Business-Segeln auf der Ostsee ab Travemünde auf der Segelyacht „leaderSHIP“. Das Segeln dient dabei als Lern- und Reflexionsraum, nicht als Selbstzweck.

Jörg Friebe, Diplompädagoge, und Roland Florin, Dipl.-Sozialpädagoge, verbinden langjährige Begleitungserfahrung mit einem christlich-humanistisch geprägten Menschenbild: Entwicklung statt Bewertung, Verantwortung statt Schuldzuweisung, Führung als Dienst an gemeinsamer Wirksamkeit.

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Führung lernen mit Pferden: Hochschule Harz setzt auf innovatives Leadership-Training

Pferdegestütztes Führungskräftetraining von Portapatet als Teil des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz.

BildWernigerode/Lisberg, Juni 2026 – Wie gelingt wirksame Führung in einer Arbeitswelt, die von Veränderung, Unsicherheit und steigender Komplexität geprägt ist? Dieser Frage widmet sich künftig ein besonderes Lehrangebot des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz: Das pferdegestützte Führungskräftetraining von Portapatet mit Arite Schima, Gründerin der Akademie für Führung und Persönlichkeit, wird in die Ausbildung der Studierenden integriert.

Damit setzt die Hochschule auf einen innovativen Ansatz, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit unmittelbarer Praxiserfahrung verbindet. Denn Pferde reagieren nicht auf Titel, Status oder Fachwissen, sondern ausschließlich auf Klarheit, Authentizität, Präsenz und Führungsverhalten. Sie machen damit Stärken und Entwicklungsfelder von Führungspersönlichkeiten unmittelbar sichtbar.

„Die Anforderungen an Führungskräfte haben sich grundlegend verändert. Neben fachlicher Kompetenz sind heute Selbstreflexion, emotionale Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit und authentisches Auftreten entscheidende Erfolgsfaktoren. Pferde bieten hierfür ein einzigartiges Lernfeld und ermöglichen Erfahrungen, die weit über klassische Seminare hinausgehen“, sagt Arite Schima.

Im Mittelpunkt des Trainings stehen aktuelle Leadership Challenges wie Selbstführung, Vertrauen und Verantwortung, Kommunikation unter Druck, Konfliktmanagement, Teamführung sowie der Umgang mit Unsicherheit und Veränderungsprozessen. Die Studierenden erleben dabei unmittelbar, wie ihr Verhalten auf andere wirkt und welche Faktoren erfolgreiche Führung tatsächlich ausmachen.

„Moderne Führungskompetenz entsteht nicht allein durch theoretisches Wissen. Studierende profitieren besonders dann, wenn sie Führungsverhalten praktisch erleben, reflektieren und weiterentwickeln können, bewusst außerhalb der Komfortzone des Hörsaals.“, erklärt Professorin Dr. Elisabeth van Bentum, Hochschule Harz, FB-Wirtschaftswissenschaften.

Die Integration des Trainings unterstreicht den praxisorientierten Ansatz des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Business Administration. Ziel des Studienangebots ist es junge Fach- und Führungskräfte multiperspektivisch und praxisorientiert für die komplexen Anforderungen moderner Arbeitswelten vorzubereiten.

Für die Portapatet – Akademie für Führung und Persönlichkeit markiert die Zusammenarbeit einen weiteren Meilenstein. Seit vielen Jahren begleitet Arite Schima Führungskräfte, Teams und Organisationen bei Veränderungsprozessen und der Entwicklung nachhaltiger Führungskompetenzen. Das pferdegestützte Training zählt dabei zu den gefragtesten Formaten der Akademie.

Die Kooperation zeigt, wie innovative Lernkonzepte den Brückenschlag zwischen Hochschule und Praxis erfolgreich gestalten können – und wie zukünftige Führungskräfte bereits im Studium lernen, Verantwortung, Klarheit und Vertrauen authentisch zu leben.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Portapatet – Akademie für Führung und Persönlichkeit
Frau Arite Schima
Triefenbach 2
96170 Lisberg
Deutschland

fon ..: 01728756124
web ..: https://www.portapatet.de
email : info@portapatet.de

Die Portapatet – Akademie für Führung und Persönlichkeit mit Sitz in Lisberg bei Bamberg unterstützt seit fast zwei Jahrzehnten Unternehmen, Führungskräfte und Teams bei der Entwicklung von Leadership-Kompetenzen, Persönlichkeitsentwicklung und erfolgreicher Zusammenarbeit. Besonderes Merkmal ist der Einsatz pferdegestützter Trainings und Coachings als wirkungsvolle Methode zur Förderung von wirkungsvoller Selbstführung, wertschätzender Kommunikation und sozialer Kompetenz.

Pressekontakt:

Portapatet – Akademie für Führung und Persönlichkeit
Herr Ulrich Striebl
Triefenbach 2
Lisberg 96170

fon ..: 01743063950
email : striebl@portapatet.de