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Coaching statt Anordnung: Neue Studie zeigt, warum die Führungskultur über Veränderungsprozesse entscheidet

Coaching-Führung steigert Veränderungsbereitschaft: Eine Studie aus Frontiers in Psychology zeigt zwei Hebel. Uli Funke ordnet sie ein im Vortrag Leadership und Neurowissenschaft.

BildVlotho, 17. Mai 2026. Veränderung scheitert in Organisationen seltener an der Strategie als an der Art, wie Führungskräfte mit ihren Teams arbeiten. Das zeigt eine im September 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology veröffentlichte Studie eines Forschungsteams um Hu und Kolleginnen. 492 Beschäftigte des Dienstleistungssektors wurden befragt, ausgewertet wurde mit einem Strukturgleichungsmodell. Das Ergebnis ist deutlich: Ein coachender Führungsstil treibt veränderungsorientiertes Verhalten an, und zwar über zwei Hebel, die in der Praxis meist getrennt behandelt werden, nämlich aktives Wissensmanagement und das, was die Forschung »psychologisches Entitlement« nennt, also das innere Gefühl, sich verändern zu dürfen.

Der Befund passt zu einer Beobachtung, die Uli Funke seit Jahren in seinen Keynotes thematisiert. Funke ist Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N und gefragter Speaker zu Veränderungs- und Führungsthemen, unter anderem für Unternehmen wie Allianz, SWR, Telekom MMS und Württembergische Versicherung. Sein Vortrag Leadership und Neurowissenschaft mit dem Titel »Erfolg liegt zwischen den Ohren®« greift genau diesen Punkt auf: Warum Menschen sich verändern, wenn sie dürfen und wollen, nicht wenn sie müssen. Diese Keynote Neurowissenschaft gehört zu seinen meistgebuchten Formaten. Mehr zu seinen Vortragsformaten unter Vortrag Leadership und Neurowissenschaft mit Uli Funke.

Die Forschenden um Hu prüften an einer Stichprobe von 492 Beschäftigten den Zusammenhang zwischen Coaching Leadership und veränderungsorientiertem Verhalten. Coaching Leadership beschreibt einen Führungsstil, der mit Fragen, Feedback und gezielter Entwicklungsorientierung arbeitet, statt mit Anweisungen. Die Analyse zeigte, dass dieser Stil das Veränderungsverhalten nicht direkt erzeugt, sondern über zwei Mechanismen wirkt. Erstens über besseres Wissensmanagement, also das Teilen, Erschließen und Nutzen vorhandenen Wissens im Team. Zweitens über psychologisches Entitlement, also das subjektive Empfinden, zu eigenen Veränderungsschritten berechtigt zu sein. Beide Mediatoren erklären gemeinsam einen substanziellen Teil der Veränderungsbereitschaft.

Für die Praxis bedeutet das eine Verschiebung der Perspektive. Wer Veränderung anschiebt, indem er Druck erhöht, arbeitet gegen die Mechanismen, die laut Studie eigentlich tragen. Wer dagegen Coaching-Kompetenzen in der Führungskultur verankert, aktiviert die zwei Hebel, die Veränderungsverhalten messbar fördern.

Neurowissenschaftlich lässt sich der Befund einordnen. Das Belohnungserwartungssystem im Gehirn wird durch Autonomie und Selbstwirksamkeit aktiviert, also genau jene Erfahrungen, die ein coachender Führungsstil ermöglicht. Gleichzeitig dämpft Vertrauen die Aktivität der Amygdala und reduziert die für Veränderung typische Bedrohungsreaktion. Uli Funke zeigt in seinem Vortrag Führung, warum Veränderungsinitiativen so oft scheitern: Die biologische Architektur des Gehirns belohnt nicht Anordnung, sondern Beteiligung.

Funke verbindet diese Mechanismen in seinen Vortragsformaten mit konkreten Praxisbeispielen aus Führung, HR und Organisationsentwicklung. »Die Studie aus Frontiers in Psychology ist ein weiterer empirischer Beleg für etwas, das wir aus der Hirnforschung schon länger wissen«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Menschen verändern sich, wenn ihr Gehirn die Veränderung als Chance einordnet, nicht als Bedrohung. Eine coachende Führungskraft schafft genau dieses neurobiologische Fenster, in dem Lernen, Motivation und Eigeninitiative überhaupt erst möglich werden. Anordnungen aktivieren dagegen den Stressmodus, und im Stressmodus lernt niemand etwas Neues.«

Aus den Ergebnissen ergeben sich konkrete Folgerungen für die Führungskräfteentwicklung. Wer Veränderungsprozesse in Organisationen plant, muss Coaching-Kompetenz als Kernbaustein moderner Führung verstehen, nicht als Zusatzqualifikation. Personalverantwortliche, die Change-Programme aufsetzen, sollten Wissensmanagement und Autonomieerleben systematisch mitdenken, statt sich auf Kommunikationskampagnen zu verlassen. Und Trainerinnen, Trainer und Coaches, die mit Führungskräften arbeiten, finden in der Studie eine valide Begründung dafür, warum klassische Top-down-Modelle in komplexen Veränderungslagen an ihre Grenzen kommen.

Uli Funke spricht zu diesen Fragen vor Konferenzen, in Unternehmen und auf Branchenveranstaltungen. Seine Keynote zu Leadership und Neurowissenschaft kombiniert aktuelle Forschung mit praxisnahen Beispielen aus Führungsalltag und Organisationsentwicklung. Funke entwickelt seinen Vortrag Leadership und Neurowissenschaft fortlaufend weiter, sobald neue Studien wie die Arbeit aus Frontiers in Psychology relevante Befunde liefern. Veranstalter buchen den Vortrag Leadership und Neurowissenschaft typischerweise für Strategietagungen, Führungskräftekonferenzen und HR-Events. Eine vollständige Übersicht der Themen und Buchungskonditionen liegt auf der Speaker-Website unter ulifunke.com bereit.

Die Originalpublikation »Motivating Change-Oriented Behavior through Coaching Leadership: The Role of Psychological Entitlement and Knowledge Management« von Hu et al. erschien im September 2025 in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychology und ist als Open-Access-Beitrag frei zugänglich (DOI 10.3389/fpsyg.2025.1626507). Hintergrund zum Themenfeld bietet der Eintrag bei Wikipedia zum Change Management.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AFAN Solutions GmbH
Herr Uli Funke
Johanne-Seitzer-Str. 1
32602 Vlotho
Deutschland

fon ..: +491715309404
web ..: https://afan.academy
email : uli.funke@afan.academy

Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt, die neurobiologische Erkenntnisse direkt in den beruflichen Alltag überträgt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N außerdem die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an. Weitere Informationen: https://afan.academy

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evolution consulting launcht WI Quick Check. Wertschätzung ist jetzt eine Kennzahl

evolution consulting misst erstmals den EUR-Wert von Führungskultur Im Beispiel: 217.888 EUR Verlust durch mangelndes
wertschätzendes Führungsverhalten.

BildErstes kostenloses Führungsdiagnostik-Tool mit Wertschöpfungs-Gap-Kalkulator

Mechernich, April 2026. Das Beratungsunternehmen evolution consulting hat den WI Quick Check veröffentlicht – ein kostenloses Online-Instrument, das Führungskräften in mittelständischen Unternehmen erstmals ermöglicht, den betriebswirtschaftlichen Wert ihrer Führungskultur in Euro zu messen.

Der WI Quick Check basiert auf dem proprietären WI-System (Wertschätzende Intelligenz) und umfasst 15 Fragen in 7 Führungsdimensionen. Das Ergebnis: ein WI-Index zwischen 0 und 100, eine Reifegradeinordnung sowie ein automatisch berechneter Wertschöpfungs-Gap – der Betrag, den das Unternehmen durch ungenutzte Führungspotenziale jährlich verliert.

Konkretes Beispiel: Bei einem Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden und einem WI-Index von 70 % ergibt die konservative Kalkulation einen messbaren Wertschöpfungs-Gap von 217.888 EUR pro Jahr – aufgeschlüsselt nach Produktivitätsverlust, Fehlzeiten-Mehrkosten und Fluktuation.

„Wertschätzung war bisher eine Haltung. Jetzt ist sie eine Kennzahl.“

Frank Lehmann, Gründer evolution consulting

WI- Wertschätzende Intelligenz ist das Führungssystem das Wertschöpfung durch Wertschätzung erstmals Messbar und Steuerbar macht.

Das WI-System gründet auf vier wissenschaftlich validierten Forschungssträngen: dem Gallup Q12, Edmondsons Psychological Safety Scale, der Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan sowie dem Transformational Leadership Questionnaire nach Bass & Avolio. Die interne Konsistenz liegt in allen Kerndimensionen bei Cronbachs a > .80.

Laut Gallup Engagement Index Deutschland 2025 arbeiten 77 % aller Beschäftigten im Dienst-nach-Vorschrift-Modus. Der volkswirtschaftliche Schaden beträgt jährlich bis zu 142 Milliarden Euro.

Der WI Quick Check ist kostenlos, anonym und DSGVO-konform auf deutschen Servern verfügbar. Die Auswertung erfolgt sofort nach Abschluss.

Über evolution consulting

evolution consulting ist eine auf den deutschen Mittelstand spezialisierte Managementberatung mit Sitz in Mechernich. Leistungsschwerpunkte: WI-Programm & Führungsentwicklung, Strategie & Unternehmensberatung sowie internationale Wachstumsstrategien (Global Growth). Gründer und Geschäftsführer ist Frank Lehmann.

Kontakt

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Web: evolution-step.de

WI Quick Check: evolution-step.de/check/wi_check.html

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email : frank.lehmann@evolution-step.de

Was wäre, wenn Ihre größten Wachstumshebel nicht in neuen Prozessen liegen – sondern in der Art, wie Ihre Führungskräfte morgen früh das erste Gespräch führen?

Genau diese Frage hat mich dazu gebracht, WI zu entwickeln: Wertschätzende Intelligenz.

Die Erkenntnis nach 25 Jahren:
Fluktuation, niedrige Produktivität, stockende KI-Adoption – das sind keine getrennten Probleme. Es sind Symptome eines einzigen Musters: Führungsverhalten, das Menschen nicht einbindet.

WI macht diesen Zusammenhang messbar. Und veränderbar.

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Wirtschaft

Führungskrise in Deutschland: Nur noch jede(r) Siebte will Chef werden

Nur 14 % wollen führen, 43 % lehnen ab: 2025 fehlten 28.180 Führungskräfte. Generationenexperte Ralf Overbeck sieht darin den Gipfel eines Wertewandels und fordert ein Umdenken in der Führungskultur.

BildDeutschlands Unternehmen steuern auf ein strukturelles Führungsproblem zu. Eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zeichnet ein alarmierendes Bild: Nur 14 Prozent der Beschäftigten können sich vorstellen, eine Führungsposition zu übernehmen. Weitere 40 Prozent würden dies nur unter bestimmten Bedingungen tun – und 43 Prozent lehnen Führungsaufgaben grundsätzlich ab. Die Folge: Im Jahresdurchschnitt 2025 fehlten allein in Führungsberufen 28.180 Fachkräfte. „Diese Zahlen sind kein Ausreißer, sondern der sichtbare Gipfel eines tiefgreifenden Wertewandels in der Arbeitswelt“, sagt Ralf Overbeck, Begründer des Generationenmanagements im deutschsprachigen Raum und Inhaber der Ralf Overbeck Consulting in Ratingen. Was steckt hinter dem wachsenden Unwillen – und warum müssen Unternehmen ihre Führungskultur jetzt neu denken?

Neue Studiendaten alarmieren Personalverantwortliche – doch es lässt sich gegensteuern. Die Schreckensbilanz der Führung: Hohe Belastung, wenig Privatleben. Die Ursachen für die wachsende Führungsmüdigkeit sind vielschichtig und treffen einen Nerv. An der Spitze der Abschreckungsfaktoren steht die hohe Arbeitsbelastung: 77 Prozent der Befragten nennen sie als entscheidenden Grund, warum sie keine Führungsverantwortung anstreben. Dicht dahinter folgen die große Verantwortung (75 Prozent) und spürbare Einschnitte ins Privatleben (73 Prozent). Auch die geringe finanzielle Zusatzmotivation und die Sorge, kollegiale Beziehungen zu gefährden, wiegen schwer – beide Aspekte nennen jeweils 48 Prozent der Befragten.

Innere Kündigung und Milliardenschäden: Wie ernst die Lage bereits ist

Aktuelle Gallup-Daten unterstreichen die Dramatik: Nur 16 Prozent der deutschen Führungskräfte werden von ihren Mitarbeitenden als „voll zufriedenstellend“ bewertet – ein historischer Tiefstwert. 78 Prozent der Beschäftigten haben innerlich gekündigt und fühlen sich ihrem Arbeitgeber nur gering verbunden. Den volkswirtschaftlichen Schaden beziffert Gallup für 2024 auf 113 bis 135 Milliarden Euro.

„Wer unter diesen Rahmenbedingungen fragt, warum niemand Chef sein will, sollte sich zunächst fragen, was Führung in seinem Unternehmen aktuell eigentlich bedeutet“, sagt Overbeck.

Besonders alarmierend verläuft die Entwicklung bei den jüngeren Generationen. Laut einer weiteren Umfrage wünscht sich derzeit nur noch rund ein Viertel der Berufstätigen eine Führungsposition – so wenige wie nie seit 2018. Bei Frauen ist der Rückgang besonders drastisch: Ihr Anteil fiel binnen weniger Jahre von rund einem Viertel auf knapp ein Fünftel.

Führungsmodelle von gestern in einer Arbeitswelt von morgen

Ein zentrales Problem liegt in der strukturellen Starre vieler Unternehmen. Führung wird nach wie vor vorwiegend mit Vollzeitpräsenz, permanenter Erreichbarkeit und hierarchischer Weisungsbefugnis gleichgesetzt. Diese Konzepte sind jedoch mit den Lebensrealitäten und Wertvorstellungen jüngerer Generationen kaum noch vereinbar. Die Generation Z, die aktuell in den Arbeitsmarkt eintritt, strebt nach Selbstverwirklichung, eigenverantwortlichem Arbeiten und einer sinnstiftenden Tätigkeit. Ein hierarchisch geprägter Führungsstil ist mit diesen Wünschen kaum vereinbar. Flexible Modelle wie Teilzeitführung fristen dagegen noch immer ein Nischendasein. Aktuell arbeiten nur 5 Prozent der weiblichen und 3 Prozent der männlichen Führungskräfte in Teilzeit.

Die Attraktivität von Führungsaufgaben nimmt auch deshalb ab, weil sich ihre gesellschaftliche Wahrnehmung grundlegend verändert hat. Führungsaufgaben stehen nicht mehr für Status und Privilegien. Ein Führungsangebot wird heute nicht mehr automatisch als Belohnung wahrgenommen.

Erschwerend wirkt zudem der demografische Wandel: Die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge verlassen den Arbeitsmarkt, während zu wenige Nachwuchsführungskräfte nachrücken. Das entstehende Führungsvakuum trifft Unternehmen ausgerechnet in einer Phase, in der die Komplexität der Führungsaufgaben durch Digitalisierung, Transformation und generationenübergreifende Teamdynamiken gleichzeitig wächst.

Wie Führung wieder attraktiv wird – Ansätze für zukunftsfähige Unternehmen

Die gute Nachricht: Es fehlt nicht an Motivation, sondern an den richtigen Rahmenbedingungen. Laut Studie sind bei führungsinteressierten Beschäftigten ein attraktives Gehalt (95 Prozent), größere Gestaltungsspielräume und mehr Entscheidungsfreiheit (85 Prozent) die wichtigsten Anreize. Doch allein mit höheren Gehältern lässt sich das Problem nicht lösen. Overbeck, der den Begriff „Generationenmanagement“ bereits Anfang der 1980er Jahre prägte und seit über 25 Jahren Unternehmen in der D-A-CH-Region bei der Gestaltung des demografischen Wandels begleitet, identifiziert drei strategische Handlungsfelder:

1. Führungskultur generationengerecht gestalten:
Nicht Generationenklischees, sondern konkrete Spielregeln und gegenseitige Wertschätzung schaffen ein Führungsklima, das Menschen motiviert – und im Amt hält. Reverse Mentoring, agile Führungsmethoden und kompetenzbasiertes Führen statt hierarchischem Direktionsprinzip sind wirksame Instrumente, um auch die Generation Z für Führungsverantwortung zu gewinnen. Die Overbeck-Formel „Alt + Jung = Erfolg“ bringt es auf den Punkt: Erfolgreiche Organisationen nutzen die Stärken aller Generationen produktiv.

2. Führung neu definieren und entlasten:
Unternehmen müssen Führungsrollen von der Gleichung „Vollzeit = Führung“ entkoppeln. Flexible Modelle wie strukturierte Führungstandems ermöglichen es qualifizierten Fachkräften, Leitungsverantwortung zu übernehmen, ohne dabei ihre Work-Life-Balance zu opfern. Wenn Vereinbarkeit sichtbar auf der Leitungsebene gelebt wird, steigt die Akzeptanz familienbewusster Maßnahmen im gesamten Unternehmen.

3. Führungskräfte systematisch entwickeln und begleiten:
Führung ist erlernbar – wenn sie konsequent gefördert wird. Individuelle Führungskräfte-Coachings, praxisnahe Entwicklungsprogramme und ein systematischer Wissenstransfer beim Generationenwechsel reduzieren die wahrgenommene Last der Führungsrolle und stärken die Handlungskompetenz. Wer früh in die Entwicklung potenzieller Führungskräfte investiert, sichert nicht nur die Nachfolge, sondern steigert nachweislich Bindung, Motivation und Arbeitgeberattraktivität.

„Führung darf nicht länger als persönliches Opfer verstanden werden“, betont Overbeck. „Unternehmen, die das Führungsmodell der Vergangenheit konservieren, werden den Wettbewerb um die besten Köpfe verlieren. Wer hingegen Führung so gestaltet, dass sie zu den Lebensentwürfen von Menschen heute passt, schafft einen echten strategischen Vorteil.“

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Ralf Overbeck Consulting – Management- und Generationenexpertise aus NRW

Ralf Overbeck Consulting ist eine inhabergeführte Managementberatung mit Sitz in Ratingen. Seit der Gründung im Jahr 2000 unterstützt das Unternehmen Organisationen in der gesamten D-A-CH-Region bei Generationenmanagement, Führungskräfteentwicklung, Change-Management, Konfliktmanagement, interkultureller Kompetenz und Personalentwicklung.
Gründer und Inhaber Ralf Overbeck prägte den Begriff „Generationenmanagement“ bereits Anfang der 1980er-Jahre im deutschsprachigen Raum – lange bevor demografischer Wandel und Fachkräftemangel auf der Agenda von Personalabteilungen standen. Heute gilt er als einer der führenden Generationenexperten Deutschlands und ist Initiator des Wissensportals generationenmanagement.info.
Das Beratungsangebot verbindet strategische Beratung mit Coaching, Workshops und Vorträgen. Kernphilosophie: keine Standardprogramme, sondern individuell entwickelte Lösungen mit messbarem Transfer in den Unternehmensalltag. Zielgruppen sind mittelständische Unternehmen, Konzerne, Verbände und öffentliche Einrichtungen – mit besonderer Branchenerfahrung in Maschinen- und Anlagenbau, öffentlicher Verwaltung, Krankenhäusern, Bauindustrie, Elektrotechnik, Chemie, Banken und Versicherungen sowie Sozialverbänden.
Leitmotiv des Unternehmens: „Menschen führen. Unternehmen stärken.“

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Wirtschaft

24.064 Pleiten, eine Ursache

Analyse belegt Managementversagen als Haupttreiber der DACH-Insolvenzwelle 2025/2026

BildZürich, 22.04.2026

Warum jetzt – für wen – mit welchen Folgen: Wenn Führungskultur zur Bilanzfrage wird, braucht die DACH-Region keine besseren Märkte, sondern bessere Entscheidungsprozesse.

Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 laut Statistischem Bundesamt 24.064 Unternehmensinsolvenzen – der höchste Stand seit 2014 und ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Österreich zählte 6.857 Firmenpleiten (+4,1 %; Quelle: KSV1870), im Schnitt 19 Betriebe pro Tag. Die Schweiz verzeichnet laut Dun & Bradstreet einen historischen Höchststand mit 54 Prozent mehr Insolvenzverfahren als im Vorjahr. Eine aktuelle Analyse von Dr. Hartmut Frenzel und Izolda Petrosyan (Executive Mediation, Zürich) kommt zu einem unbequemen Befund: Nicht Konjunktur, Energiepreise oder geopolitische Verwerfungen sind der primäre Auslöser – sondern hausgemachte Managementfehler. Die Autoren fordern eine strukturelle Neubewertung von Beteiligungsprozessen in der Unternehmensführung und benennen präventive Mediation als konkretes Steuerungsinstrument.

Einordnung

Dieser Befund steht nicht im luftleeren Raum. Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), hält im Handelsblatt fest: „Managementfehler – und nur bedingt unbeeinflussbare Einflüsse von außen – sind die Hauptursache für Unternehmenspleiten.“ Eine unabhängige Befragung von 550 Interimsmanagern durch die Plattform United Interim kommt zu demselben Ergebnis. Zwei voneinander unabhängige Quellen – und beide mit identischem Urteil.

Die wirtschaftliche Tragweite verschärft sich: Laut AlixPartners (DACH Debt Report, April 2026) werden bis 2027 mehr als 151 Milliarden Euro Unternehmensschulden in der DACH-Region fällig. In diesem Umfeld ist Führungsversagen kein weiches Thema mehr – es ist ein Bilanzrisiko.

Kennzahlen im Überblick

* Unternehmensinsolvenzen Deutschland 2025: 24.064 Fälle (+10,3 % gegenüber Vorjahr) – höchster Stand seit 2014. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), März 2026.
* Großinsolvenzen Deutschland 2025: 94 Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz – Negativrekord seit Beginn der Allianz-Trade-Auswertung 2015. Deutschland steht für rund 20 Prozent aller Großinsolvenzen weltweit. Rechnerisch: eine Großpleite alle 18 Stunden. Quelle: Allianz Trade, 2025.
* IWH-Insolvenztrend Q1 2026: Höchster Insolvenzwert seit über 20 Jahren; März 2026 lag 18 Prozent über dem Vorjahresmonat. Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
* Unternehmensinsolvenzen Österreich 2025: 6.857 Fälle (+4,1 %) – im Schnitt 19 Betriebe pro Tag. Quelle: KSV1870.
* Insolvenzverfahren Schweiz 2025: +54 Prozent gegenüber dem Vorjahr – historischer Höchststand. Quelle: Dun & Bradstreet.
* Fällige Unternehmensschulden DACH bis 2027: Mehr als 151 Milliarden Euro. Quelle: AlixPartners, DACH Debt Report, April 2026.

Dr. Hartmut Frenzel, Mediator und Organisationsberater, Executive Mediation:

„Wir sitzen in Mediationsräumen und sehen dasselbe Bild: Führungskräfte, die nicht verstehen, warum ihre Entscheidung Widerstand erzeugt. Mitarbeiter, die nicht verstehen, warum niemand mit ihnen sprach – bevor alles beschlossen war. Beide haben recht. Das ist das Problem. Mediation als Feuerwehr ist Schadensbegrenzung. Wer den Mediator früher ruft, verhindert den Brand.“

Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), zitiert nach Handelsblatt:

„Managementfehler – und nur bedingt unbeeinflussbare Einflüsse von außen – sind die Hauptursache für Unternehmenspleiten.“

Implikationen

Für Unternehmensführung und Vorstände: Entscheidungen ohne Beteiligungsprozesse erzeugen systematisch Widerstand und innere Kündigung – mit messbaren Folgen für Produktivität, Umsetzungsgeschwindigkeit und Retention. Machtansatz und Expertenansatz (externe Berater) kaufen Legitimation, nicht Akzeptanz – das Risiko verbleibt beim Unternehmen, nicht beim Mandat. Der Beteiligungsansatz nach Friedrich Glasl ist der einzige Veränderungsansatz, der dauerhaft trägt.

Für HR und Change Management: Innere Kündigung ist kein Stimmungsphänomen, sondern ein quantifizierbarer Produktivitätsverlust. Präventive Mediation ist günstiger als reaktive Sanierung: Wer den Konflikt moderiert, bevor er eskaliert, spart Ausfalltage, Fluktuation und Restrukturierungskosten. Strukturveränderungen wirken auf alle sieben Wesensmerkmale einer Organisation (nach Glasl: Identität, Strategie, Struktur, Menschen, Funktionen, Prozesse, physische Mittel) – werden nur Struktur und Strategie adressiert, entstehen unkontrollierte Nebenwirkungen in den übrigen Dimensionen.

Für Aufsichtsräte und Compliance: 94 Großinsolvenzen (>50 Mio. EUR Umsatz) in Deutschland 2025 werfen Fragen nach Frühwarnsystemen, Konfliktmanagementsystemen und Governance-Standards auf. Wenn der Verband der Insolvenzverwalter Managementfehler als Hauptursache benennt, hat das direkte Implikationen für D&O-Haftung und Aufsichtsratspflichten.

Methodik

Die Analyse von Dr. Hartmut Frenzel und Izolda Petrosyan wertet öffentlich verfügbare amtliche Statistiken (Destatis, KSV1870, Dun & Bradstreet), institutionelle Berichte (Allianz Trade, AlixPartners, IWH Halle) sowie Branchenstatements aus (VID/Niering; United Interim, n=550 Interimsmanager).

Beitrag: https://executivemediation.substack.com/p/deutschlands-vorstande-scheitern

Über Executive Mediation: https://executive-mediation.ch

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Über Executive Mediation

Dr. Hartmut Frenzel und Izolda Petrosyan sind die Gründer von Executive Mediation. Sie beraten Vorstände, Geschäftsführungen und Aufsichtsräte in der DACH-Region zu Konfliktprävention, Führungskultur und strukturierter Beteiligung in Veränderungsprozessen. Website: https://executive-mediation.ch

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Wirtschaft

Neues Austauschformat für Unternehmer: Business Council setzt auf Zuhören statt Ratschläge

Unternehmerische Entscheidungen entstehen oft unter Unsicherheit. Der Business Council von Gesa Heiten bietet Führungskräften einen geschützten Raum für Reflexion und Perspektivwechsel.

BildUnternehmerinnen und Unternehmer erhalten einen strukturierten Gesprächsraum für Reflexion und Perspektivwechsel

Deutschland – Unternehmerische Verantwortung bedeutet häufig, Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen. Gleichzeitig fehlt vielen Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften ein Raum, in dem sie ihre Gedanken vor wichtigen Entscheidungen offen reflektieren können. Mit dem Business Council hat die Organisationsentwicklerin und Psychologin Gesa Heiten ein Format entwickelt, das genau diesen Austausch ermöglicht.

Der Business Council bringt Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte in einer festen Runde zusammen. Die Treffen folgen dem sogenannten Council-Prinzip, einem strukturierten Dialogformat, bei dem Zuhören, Perspektivwechsel und gemeinsames Nachdenken im Mittelpunkt stehen. Anders als in klassischen Netzwerken geht es nicht um Kontakte oder schnelle Lösungen, sondern um einen geschützten Raum für Reflexion.

„Viele Führungskräfte stehen täglich vor komplexen Entscheidungen. Gleichzeitig gibt es nur wenige Orte, an denen sie ihre Gedanken offen aussprechen können, ohne sofort bewertet oder beraten zu werden“, sagt Gesa Heiten. „Im Business Council entsteht genau dieser Raum – durch Zuhören, gegenseitige Aufmerksamkeit und unterschiedliche Perspektiven.“

Die Treffen finden regelmäßig in kleinen Gruppen statt und werden von Heiten moderiert. Teilnehmende bringen Themen aus ihrem beruflichen Alltag ein, während die Gruppe durch bewusstes Zuhören und Perspektivwechsel neue Blickwinkel ermöglicht. Ziel ist es, Entscheidungen nicht nur schneller, sondern vor allem bewusster treffen zu können.

Der Ansatz basiert auf Erfahrungen aus Organisationsentwicklung, Dialogarbeit und systemischer Prozessbegleitung. Heiten arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Unternehmen und Führungskräften an Fragen der Zusammenarbeit, Entscheidungsfindung und Organisationskultur.

Der Business Council richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte sowie Selbstständige, die einen geschützten Rahmen für Austausch und Reflexion suchen. Interessierte können zunächst an einem Schnuppertermin teilnehmen, bevor sie sich für eine feste Gruppe entscheiden.

Weitere Informationen zum Business Council und zur Teilnahme:
https://business-council.de/

Über Gesa Heiten

Gesa Heiten ist Organisationsentwicklerin und Psychologin. Seit über 20 Jahren begleitet sie Unternehmen, Führungskräfte und Teams in Veränderungsprozessen. Ihr Fokus liegt auf Dialogformaten, Prozessbegleitung und der Entwicklung von Gesprächsräumen, in denen komplexe Fragen gemeinsam reflektiert werden können.

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