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Wirtschaft

Cybersicherheit im Rechnungswesen – Risiken kennen, Schutz umsetzen

Das Rechnungswesen wird digital – Damit steht es oft auch im Fokus von Cyberangriffen. Besonders gefährdet sind Abteilungen mit Zugriff auf Finanzmittel, Kontodaten oder Rechnungsprozesse.

BildAktuelle Studien zeigen: Fast ein Viertel aller IT-Sicherheitsvorfälle betrifft direkt oder indirekt Systeme des Finanz- und Rechnungswesens. Laut Bitkom summierten sich die Schäden durch Cyberkriminalität in Deutschland zuletzt auf rund 289 Mrd. Euro pro Jahr – Tendenz steigend.

Die unterschätzte Gefahr im Finanzbereich

Neben den Angriffen mit Ransomware, Phishing und Datenmanipulation betrifft eine besonders perfide Masche regelmäßig das Rechnungswesen: der sogenannte „Fake President“-Angriff. Dabei geben sich Angreifer als Geschäftsführer oder leitende Angestellte aus und veranlassen vermeintlich dringende Zahlungen – oft mit überzeugend gefälschten E-Mails oder Dokumenten. Die Schadenssummen solcher Angriffe gehen schnell in die Millionen.

Hinzu kommen technische Risiken:

* veraltete Systeme, z. B. noch laufende Windows-Server ohne Sicherheitsupdates
* ungeschützte Schnittstellen zwischen ERP- und Banksystemen
* fehlende Zugriffsbeschränkungen für Buchhaltungsdaten
* mangelhafte Datensicherung und Notfallpläne.

BSI IT-Grundschutz als Orientierung

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, sich am IT-Grundschutz zu orientieren. Er beschreibt systematisch, wie Organisationen ihre Informationssicherheit aufbauen, dokumentieren und verbessern können – einschließlich Maßnahmen zu Netzwerksicherheit, Zugriffskontrolle, Schulung und Notfallmanagement. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen im Rechnungswesen bietet die einen Ansatz zur schnellen und praxisnahen Umsetzung.

Zahlen und Fakten

* Rund 91 % der IT-Verantwortlichen in Finanzabteilungen berichten von Sicherheitsvorfällen.
* Täglich werden in Deutschland über 300.000 neue Schadprogramme entdeckt – ein Anstieg um etwa 25 % gegenüber dem Vorjahr.
* Laut PwC Deutschland sind in 22 % aller Cybervorfälle direkt Rechnungs- oder Controllingsysteme betroffen.

Die 5 wichtigsten Handlungsempfehlungen

* BSI-IT-Grundschutz umsetzen: Sicherheitsmaßnahmen systematisch planen, dokumentieren und regelmäßig überprüfen.
* Zugriffsrechte beschränken: „Need-to-know“ statt „Everyone-Access“.
* Technische Schutzmaßnahmen: Verschlüsselung, Multi-Faktor-Authentifizierung, sichere Backups.
* Sensibilisierung: Mitarbeitende regelmäßig zu Phishing, Social Engineering und Fake-President-Angriffen schulen.
* Notfallkonzept: Klare Abläufe für Reaktion, Wiederanlauf und Meldung an Behörden.

Fazit

Cybersicherheit im Rechnungswesen ist kein Spezialthema der IT, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. Sie schützt Werte, Daten und Vertrauen. Wer Rechnungsprozesse digitalisiert, muss zugleich für Stabilität und Schutz sorgen – auf Basis klarer Strukturen, geschulter Mitarbeiter und gelebter Sicherheitskultur.

Seminartermine

Praxisnah und kompakt: halbtägige Online-Seminare zu _“Cybersicherheit im Rechnungswesen“_ mit Jochen Treuz (geprüfter BSI-IT Grundschutzpraktiker):

27.10.25 | 01.11.25 | 05.11.25 | 13.11.25 | 01.12.25

Weitere Informationen dazu unter www.treuz.de/seminare-cybersicherheit/

Informationen des BSI: https://kurzlinks.de/0u5m

Jochen Treuz steht Redaktionen auch für Gastbeiträge und Interviews zu den Themen E-Rechnung, Digitalisierung und Cybersicherheit im Rechnungswesen zur Verfügung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Jochen Treuz | Trainer und Berater
Herr Jochen Treuz
Nördliche Hauptstraße 44
69469 Weinheim
Deutschland

fon ..: 06201877470
web ..: https://www.treuz.de
email : info@treuz.de

Jochen Treuz ist Diplom-Kaufmann, Trainer, Berater und Autor mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Seine Schwerpunkte liegen in der elektronischen Rechnungsabwicklung (E-Invoicing), der Digitalisierung kaufmännischer Prozesse und in der Informationssicherheit. Seit 2021 ist er geprüfter BSI IT-Grundschutz-Praktiker und unterstützt Unternehmen dabei, technische, organisatorische und rechtliche Anforderungen in Einklang zu bringen.
Neben seiner Tätigkeit als Berater und Trainer ist er Autor des Buches „E-Rechnungen für Dummies“ (Wiley Verlag, 2024).

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Wirtschaft

Cybersicherheit im Rechnungswesen: Risiken erkennen, Schwachstellen schließen, Systeme absichern

Cyberangriffe auf Unternehmen nehmen weiter zu – sowohl in Zahl als auch in Professionalität. Besonders betroffen sind Bereiche, in denen sensible Daten verarbeitet und Zahlungen ausgelöst werden.

BildIHK-Seminar am 16. Juni 2025 zeigt Herausforderungen und praxisnahe Lösungen

Cyberangriffe auf Unternehmen nehmen weiter zu. Das Rechnungswesen steht dabei im Zentrum: Es ist zunehmend digitalisiert, aber nicht immer ausreichend gegen Angriffe abgesichert.

Die Folge sind wachsende Risiken für die Datenintegrität, die Zahlungsprozesse und damit die wirtschaftliche Stabilität eines Unternehmens. Vor diesem Hintergrund veranstalten mehrere Industrie- und Handelskammern am Montag, den 16. Juni 2025, von 8:30 bis 12:30 Uhr das gemeinsame Online-Seminar „Cybersicherheit im Rechnungswesen“. Es richtet sich richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Rechnungswesen und der IT sowie an die Geschäftsführung.

Im Zuge der Digitalisierung von Geschäftsprozessen wird das Rechnungswesen zunehmend zur Schnittstelle zwischen IT, operativen Abläufen und der Unternehmensleitung. Damit rückt es auch stärker in den Fokus von Cyberangriffen. Laut dem aktuellen Bundeslagebild Cybercrime 2024 des Bundeskriminalamts ist die Zahl der erfassten Cyberstraftaten in Deutschland erneut gestiegen. Neben Angriffen mit Ransomware nehmen insbesondere gezielte Phishing-Kampagnen auf Buchhaltungsabteilungen zu. Auch die Manipulation digitaler Belege, Social Engineering bei Zahlungsfreigaben oder Angriffe auf ERP-Systeme zeigen: Das Rechnungswesen ist zunehmend ein Angriffsziel.

Neben der öffentlichen Verwaltung waren 2024 vor allem Logistikdienstleister und das verarbeitende Gewerbe besonders häufig von Cyberangriffen betroffen. Für alle betroffenen Organisationen gilt: Wer nicht über ausreichende Maßnahmen zur Datensicherung und zur Wiederherstellung verfügt, riskiert im Angriffsfall erhebliche Verluste durch Systemausfälle oder Datenverlust. Oft sind Organisationen gegenüber Erpressungen schutzlos, wenn keine robuste Wiederherstellungsoptionen bestehen. Eine regelmäßige Beschäftigung mit Backup-Strategien und Recovery-Plänen ist daher ebenso wichtig wie technische Schutzvorkehrungen.

Eine zentrale Herausforderung ist die Absicherung von Systemen, in denen Rechnungen geprüft, Zahlungen angewiesen oder Unternehmenszahlen ausgewertet werden. Es sind Sicherheitsmaßnahmen in der IT notwendig, die durchgängig bis in Buchhaltungs- oder Controlling-Software hineinreichen. Dabei müssen die spezifischen Anforderungen des Rechnungswesens berücksichtigt werden: die Protokollierung von Zugriffen, eine angemessenen Rechtevergabe und lückenlose Prüfpfade.

Neben der Analyse aktueller Angriffswege müssen sich Unternehmen auch mit gut umsetzbaren Schutzmaßnahmen befassen. Dazu zählen technische Ansätze wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffsrechte und die Segmentierung von Finanzdaten, aber ebenso organisatorische Maßnahmen – etwa klare Freigabeprozesse, regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden und eine Sensibilisierung der Geschäftsleitung für Risiken, die sich nicht allein durch Technik beherrschen lassen. Besonders Schulungen leisten einen wichtigen Beitrag: Sie erhöhen die Aufmerksamkeit der Beschäftigten gegenüber Angriffsmustern wie Phishing-E-Mails oder gefälschten Zahlungsaufforderungen und tragen damit wesentlich zur Widerstandsfähigkeit der Organisation bei.

Information und Anmeldung:

Das Online-Seminar befasst sich gezielt mit den besonderen Sicherheitsanforderungen des Rechnungswesens – praxisnah, systematisch und mit Blick auf aktuelle Bedrohungen und praktikablen Lösungen.

Es findet am 16. Juni 2025 von 8.30h-12.30h statt. Eine Anmeldung ist über die Bildungsportale der teilnehmenden IHKs (Bonn, Darmstadt, Heilbronn, Mannheim und Siegen) möglich.

Die Online-Seminare im Überblick: https://www.treuz.de/seminare-cybersicherheit/

Der Lagebericht des BKA: https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/Cybercrime/2024/CC_2024.html

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Über Jochen Treuz

Jochen Treuz ist Berater, Trainer und Autor mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen und in der digitalen Transformation betrieblicher Prozesse.

Seit 2021 ist Jochen Treuz Geprüfter IT-Grundschutz-Praktiker (BSI) und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung praxisnaher Sicherheitsmaßnahmen entlang der Standards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

Neben seiner Beratungstätigkeit ist er als Referent für Kammern, Verbände und Fachverlage tätig.
Jochen Treuz steht gerne auch Redaktionen als Autor für Fachbeiträge und Interviews zur Verfügung.

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Wirtschaft

Digitalisierung im Rechnungswesen – Die ganzheitliche Umsetzung

IHK-Online-Seminar am 5. Juni 2025 zeigt praxiserprobte Wege zur schrittweisen Digitalisierung des Rechnungswesens

BildIm Rechnungswesen finden sich häufig noch analoge Prozesse: Excel-Tabellen, manuelle Belegverarbeitung und ein weitgehend manuelles Controlling. Medienbrüche, fehleranfällige Prozesse und fehlende Nachvollziehbarkeit erschweren so eine zeitgemäße Steuerung des Unternehmens.

Spätestens mit der verpflichtenden Einführung der E-Rechnung seit dem 1. Januar 2025 stehen Unternehmen unter Zugzwang. Doch wer nur die Rechnungsabwicklung digitalisiert, greift zu kurz.

Die Digitalisierung des Rechnungswesens erfordert einen Blick auf durchgängige Prozesse und Datenflüsse im gesamten Unternehmen – Denn die vollständigen Möglichkeiten der Digitalisierung werden erst durch ganzheitliche Ansätze ausgeschöpft: von der Beschaffung über die Freigabeprozesse bis hin zur Buchung und Auswertung. Wer nur Teilbereiche digitalisiert, erzeugt Medienbrüche, manuelle Nacharbeiten und überflüssige Kosten. Die Digitalisierung im Rechnungswesen muss daher bereichsübergreifend umgesetzt werden – mit Einbindung von Einkauf, IT, Controlling und Geschäftsführung.

Notwendige Voraussetzung ist eine sehr gute Datenqualität: Nur einheitliche, gepflegte und strukturierte Daten ermöglichen automatisierte Abläufe und eine verlässliche Auswertung. In der Praxis scheitern Digitalisierungsprojekte oft an veralteten oder unvollständigen Stammdaten.

Auch die Auswahl und Integration geeigneter ERP-Systeme und Business-Intelligence-Tools (BI) ist entscheidend. Moderne Anwendungen ermöglichen es, Daten zentral zu verarbeiten, automatisch auszuwerten und als dann als Entscheidungsgrundlage bereitzustellen.

Stehen ERP-Systeme und BI-Tools bereit, kann der schrittweise Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Rechnungswesen erfolgen. Viele Anwendungen nutzen bereits heute lernfähige KI-Elemente- etwa bei der Belegerkennung oder Kontierungsvorschlägen. Solche Funktionen können sinnvoll in bestehende Prozesse eingebunden werden – ohne dabei Kontrolle und Nachvollziehbarkeit aus der Hand zu geben.

Moderne Rechnungswesen-Lösungen unterstützen durchgängige Abläufe durch digitale und damit weitgehend automatisierte Workflows und automatisch erstellte Dashboards.

Bei der Umsetzung sind diese Fragestellungen zu beachten: Welche rechtlichen Vorgaben gelten? Wie steht es um Datenschutz und Zugriffskontrollen? Und wie gelingt die nötige Veränderung innerhalb der Organisation?

Das Online-Seminar geht auf konkrete Lösungswege ein und liefert Handlungsempfehlungen, mit denen die Digitalisierung des Rechnungswesens gezielt angegangen werden kann.

Information und Anmeldung:

Das Online-Seminar findet am 5. Juni 2025 von 9.30h – 16.15h statt. Eine Anmeldung ist über die teilnehmenden IHKs oder unter https://www.treuz.de/seminare-digitalisierung-im-rechnungswesen/ möglich.

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Der Referent Jochen Treuz ist Trainer, Berater und Autor mit langjähriger Erfahrung im Rechnungswesen. Er begleitet Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Buchhaltungsprozesse und vermittelt praxisnahes Wissen zur Einführung von E-Rechnungen und KI-Anwendungen im Finanzbereich.

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