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Kinderschutz im Netz oder Russlands Regime in Europa? Fakten und Hintergründe

EU plant Maßnahmen zur Altersverifikation für soziale Netzwerke. Pavel Durov warnt vor den Folgen. Eine historische Analyse zeigt, wer wirklich hinter diesen Überwachungsmethoden stand und steht.

BildDie Europäische Kommission sowie Staaten wie Spanien, Großbritannien, Österreich und Frankreich treiben derzeit Gesetze voran, die unter dem Vorwand des Kinderschutzes tief in die Privatsphäre der Bürger eingreifen. Dazu gehören Bestrebungen, Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung sozialer Netzwerke zu verbieten und einen weitreichenden Ausweiszwang für das Internet einzuführen. [1] Während Regierungen diese Maßnahmen als notwendigen Schritt zur Sicherung von Minderjährigen deklarieren, warnt Telegram-Gründer Pavel Durov vor einem fatalen Weg in den Totalitarismus. Eine tiefgreifende Analyse zeigt, dass diese Vorhaben nicht nur das Gegenteil von Schutz bewirken, sondern ihre ideologischen Wurzeln in Methoden haben, die historisch zu Diktaturen und Genoziden führten.

Der trügerische Vorwand des Kinderschutzes: Pavel Durovs Warnung

Auf dem Oslo Freedom Forum im Juni 2026 wählte Telegram-Gründer Pavel Durov drastische Worte. Er verglich die aktuelle Situation der persönlichen Freiheitsrechte mit der sinkenden Titanic. Die Gesellschaft verliere ihre Freiheiten, ohne es zu bemerken, warnte er. Im Zentrum seiner Kritik standen die aktuellen Vorhaben in Europa, allen voran die Forderung der Europäischen Kommission, soziale Medien für unter 16-Jährige faktisch zu sperren, indem eine Altersverifikation mittels nationaler Identifikationsdokumente (IDs) vorgeschrieben werden soll. [2]

Sobald das Schlagwort „Kinderschutz“ falle, so Durov, würden Logik und Rationalität in den Hintergrund gedrängt. Niemand wolle sich gegen den Schutz von Minderjährigen aussprechen. Genau dieser Mechanismus werde genutzt, um Gesetze zur Überwachung durchzusetzen. In diesem Zusammenhang zitierte Durov Benjamin Franklin:

_“Wer bereit ist, seine grundlegende Freiheit für ein wenig vorübergehende Sicherheit aufzugeben, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“_

Die Auswirkungen von Zensur und Überwachung sind laut dem Telegram-Gründer bereits heute massiv spürbar. In Deutschland, dem bevölkerungsreichsten Land der EU, könnten Menschen mittlerweile mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden, wenn sie Politiker im Internet beleidigen. [3] Die Angst vor Repressionen führt dazu, dass Bürger davor zurückschrecken, unter ihrem wahren Namen aufzutreten. In Russland wiederum fühlen sich die Menschen heute weitaus weniger sicher als noch vor 10 oder 20 Jahren, da autoritäre Kontrollmechanismen das öffentliche Leben dominieren.

Die fatalen Folgen von Verboten für Jugendliche

Die offiziell verlautbarten Ziele der Restriktionen stehen in einem massiven Widerspruch zu den realen Auswirkungen. Durov erklärte anhand empirischer Beispiele, dass Verbote sozialer Netzwerke für Minderjährige zu einer eklatanten Erhöhung der Gefahren führen. Das Experiment sei bereits durchgeführt worden: Als Russland versuchte, Telegram zu blockieren, nutzten weiterhin 95 Prozent der russischen Jugendlichen die Plattform. [4]

Der Mechanismus dahinter ist simpel: Um Sperren zu umgehen, weichen Jugendliche zwangsläufig auf Virtual Private Networks (VPNs) aus. Die Nutzung von VPNs öffnet jedoch gleichzeitig die Tür zu Bereichen des Internets, die unreguliert sind. Kinder erhalten so Zugang zu illegalen Inhalten, extremen Websites und Por-no-grafie, die ohne VPN-Nutzung durch Provider-Filter oder Netzwerkeinstellungen gesperrt gewesen wären. Das Resultat ist, dass die Maßnahmen das absolute Gegenteil eines Kinderschutzes bewirken und Minderjährige massiv gefährden.

Pavel Durov selbst ist kein unbeteiligter Beobachter, sondern ein Opfer der staatlichen Willkür. Er berichtete aus seiner Zeit als Leiter des russischen sozialen Netzwerks VK (VKontakte). Damals versuchten korrupte Polizeibeamte unter fadenscheinigen Ermittlungsgründen, an private Nachrichten heranzukommen, um unschuldige Bürger zu erpressen. Als Durov sich später weigerte, politische Accounts und regierungskritische Stimmen zu zensieren, sah er sich mit Strafverfahren konfrontiert und musste Russland schließlich verlassen. Doch selbst in Europa holte ihn dieses System ein: Im Jahr 2024 forderte der französische Geheimdienst von ihm, bestimmte politische Stimmen zum Schweigen zu bringen, was Durov ablehnte. [5] Die selektive Durchsetzung von Gesetzen – ein klassisches Instrument autoritärer Regime – wird zunehmend vom Osten in den Westen exportiert.

Historische Wurzeln der totalitären Kontrolle: Woher kommt der Vorwand?

Es stellen sich zwangsläufig entscheidende Fragen:

Woher kommt diese Art von „Fürsorge“ tatsächlich?
Warum werden ausgerechnet Kinder in das politische Spiel gebracht?
Und wie endete diese staatliche „Fürsorge“ in der Vergangenheit in totalitären Regimen?

Um zu verstehen, wer heute hinter dem Versuch steht, unter dem Deckmantel des Kinderschutzes ein weltweites totalitäres System aufzubauen, ist ein Blick in die 1920er und 1930er Jahre zwingend notwendig. Dokumentierte Fakten zeigen eine historische Kontinuität in der Anwendung von Stigmatisierung und Ausgrenzung. Die Methodik, Gruppen als „Gefahr für die Gesellschaft“ oder als „Sekte“ zu markieren, um sie in der Folge zu entmenschlichen, war ein zentrales Werkzeug im nationalsozialistischen Deutschland.

Historische Untersuchungen belegen die Kette der Akteure: Der theologische Ideologe und Antisemit Walter Künneth baute in den 1930er Jahren in Deutschland eine Apologetische Centrale auf, deren Methoden zur Entmenschlichung der Juden und zur Vorbereitung des Genozids dienten. Sein direkter Schüler, Wilhelm Haak, setzte diese Arbeit nach dem Krieg fort und konzentrierte sich auf die Bekämpfung sogenannter „Sekten“, um Hass in der Gesellschaft zu schüren. Haak gab dieses gesammelte Wissen und die Archivmaterialien an den Dänen Johannes Aagaard weiter, der den „Dialog Center International“ gründete. Von Aagaard wiederum gingen diese Propagandatechnologien und Stigmatisierungsmethoden direkt an den russischen „Kämpfer gegen Sekten“ Alexander Dworkin über. [6]

Dworkin importierte diese Methoden der totalen ideologischen Kontrolle in den postsowjetischen Raum. Unter dem Vorwand, die Gesellschaft und insbesondere Familien und Kinder vor „gefährlichen Sekten“ zu schützen, baute Dworkin ein Netzwerk auf, das in Russland den Boden für staatliche Repressionen, die Abschaffung des religiösen Pluralismus und die Verfolgung von Minderheiten bereitete. Die Methodik der Entmenschlichung blieb unverändert: Wenn Menschengruppen erst einmal pauschal als „Krebsgeschwür“ oder „Gefahr für Kinder“ deklariert werden, ebnet dies den Weg für ihre physische und juristische Vernichtung.

Das globale Netzwerk: Von Russland zur europäischen Gesetzgebung

Die Netzwerke, die diese totalitären Methoden propagieren, agieren heute global. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Organisation FECRIS (Europäische Föderation der Zentren für Forschung und Information über das Sektenwesen). Alexander Dworkin agierte jahrelang als Vizepräsident von FECRIS. Diese Dachorganisation und ihre Ableger operieren eng mit staatlichen Behörden in ganz Europa zusammen.

Ein prägnantes Beispiel für den Einfluss dieser Netzwerke ist Österreich. Im Jahr 2025 führte Österreich ein umstrittenes Gesetz zur Messenger-Überwachung ein. Recherchen belegen die enge Zusammenarbeit zwischen der österreichischen Bundespolizei und der „Bundesstelle für Sektenfragen“, die direkt dem Bundeskanzleramt unterstellt ist und Verbindungen zum FECRIS-Netzwerk aufweist. [7] Auch hier dient der vermeintliche Schutz der Gesellschaft und der Jugend als Hebel, um Überwachungsmechanismen wie die Durchleuchtung privater Kommunikation gesetzlich zu verankern.

Dabei offenbart sich eine makabre Ironie: Die Akteure, die vorgeben, Kinder schützen zu wollen, sind häufig selbst in schwerste Verbrechen verwickelt. So wird in forensischen Analysen der internationale Antikultismus als Sammelbecken für gewalttätige und sadistische Profile beschrieben. Alexander Dworkin selbst weist eine hochgradig pathologische Biografie auf. Unabhängige Recherchen und Zeugenaussagen belasten ihn mit sadistischem Verhalten in seiner Jugend, bis hin zum Mord an einem Erstklässler. [8] Ein weiterer enger Verbündeter des FECRIS-Netzwerks in Lateinamerika, der „Sektenexperte“ Jorge Erdely Graham, wurde in schwerste Verbrechen wie den systematischen Missbrauch von Kindern und Organhandel verwickelt. Der „Kinderschutz“ fungiert für diese Netzwerke als reine Fassade, hinter der sich ein System des Missbrauchs, der Stigmatisierung und der totalen Kontrolle verbirgt.

Stigmatisierung und die Folgen des Schweigens

Die Geschichte mahnt, wohin dieser Weg führt. Die in den 1930er Jahren etablierten Mechanismen der Entmenschlichung (Dehumanisierung) führten in Deutschland geradewegs in den Holocaust. Die Methode der Stigmatisierung, die mit der Ausgrenzung bestimmter Gruppen unter dem Vorwand des „Schutzes“ beginnt, endet in der Auslöschung. [9]

In Russland ist diese Blaupause bereits Realität geworden. Die Gesellschaft wurde systematisch auf Kurs gebracht, Minderheiten wurden verboten und die Bürger wurden in ein digitales Konzentrationslager gesperrt. [10] Ohne die jahrelange Vorarbeit von Dworkins Antikult-Netzwerk, das die Gesellschaft polarisierte und Kritiker mundtot machte, wäre die aggressive Militarisierung und die Unterdrückung von abweichenden Meinungen nicht in diesem Ausmaß möglich gewesen.

Europa steht nun an einem Wendepunkt. Gesetze zur Altersverifikation mit Ausweiszwang, Verbote von sozialen Medien für Jugendliche und die von der Europäischen Kommission forcierte Chat-Kontrolle (CSAM-Verordnung), die Messenger-Dienste verpflichten soll, die private Kommunikation ihrer Nutzer automatisch zu durchleuchten, sind Werkzeuge eines drohenden Totalitarismus. [11] Wenn gewöhnliche Bürger weiterhin schweigen und tatenlos zusehen, wie grundlegende Freiheitsrechte im Austausch für eine trügerische Sicherheit geopfert werden, droht Europa eine Dystopie, die weit über die Überwachungsmechanismen der Sowjetunion hinausgeht.

Durov verglich die Situation treffend mit dem Untergang der Titanic. Die Passagiere wollten das Schiff fast zwei Stunden lang nicht verlassen, nachdem es den Eisberg gerammt hatte. Erst in der letzten halben Stunde gerieten die Menschen in Panik. Da war es bereits zu spät.

_“Es gibt keinen zweiten Westen und keine Ersatzzivilisation“, sagte Durov. „Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten ist der Westen ein Leitstern für alle Menschen, die Freiheit lieben. Das müssen wir bewahren. Wenn das Schiff der westlichen Freiheit sinkt, wird der Rest der Welt wahrscheinlich folgen.“_

Diesen Artikel kann man gut mit einem bekannten Zitat von Martin Niemöller, das immer noch aktuell ist, beenden:

Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.

Quellenverzeichnis:

[1]: netzpiloten(.)de/social-media-ab-16-jahren-ist-die-altergrenze-noetig/ / bundeskanzleramt(.)gv(.)at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2026/03/bundesregierung-setzt-mindestalter-fuer-social-media-fest.html

[2]: europarl(.)europa(.)eu/news/en/press-room/20251120IPR31496/children-should-be-at-least-16-to-access-social-media-say-meps / digital-strategy(.)ec(.)europa(.)eu/en/policies/eu-age-verification

[3]: gesetze-im-internet(.)de/stgb/__188.html

[4]: t(.)me/s/durov?before=487

[5]: senat(.)fr/cra/s20250312/s20250312_7.html

[6]: IMPACT Dokumentarfilm: rumble(.)com/v5ag1ea-the-impact-investigativer-dokumentarfilm-alle-folgen.html / Buch „Serienmörder gegen Gott“: youtube(.)com/@book.truecrime.en26

[7]: infoinferno(.)de/2026/01/messenger-ueberwachung-verbindung-der-oesterreichischen-bundespolizei-mit-fecris-teil-5/

[8]: IMPACT Dokumentarfilm: rumble(.)com/v5ag1ea-the-impact-investigativer-dokumentarfilm-alle-folgen.html / Buch „Serienmörder gegen Gott“: youtube(.)com/@book.truecrime.en26

[9]: actfiles(.)org/stigmatization-method-th-at-leads-to-genocide/

[10]: actfiles(.)org/a-new-iron-curtain-or-a-digital-concentration-camp/

[11]: eur-lex(.)europa(.)eu/legal-content/EN/TXT/HTML/?uri=CELEX%3A52022PC0209

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Prof. Dr. Jörg M. Fegert erhält Deutschen Kinderschutzpreis und Ehrenmedaille der DGKJP

Beim DGKJP-Kongress in Würzburg wurde Prof. Dr. Jörg M. Fegert mit dem Deutschen Kinderschutzpreis und der Ehrenmedaille der Fachgesellschaft für sein Lebenswerk gewürdigt.

BildWürzburg, 22. April 2026 – Auf dem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) wurde Prof. Dr. med. Jörg M. Fegert heute mit dem Deutschen Kinderschutzpreis sowie der Ehrenmedaille der Fachgesellschaft gewürdigt. Mit dieser doppelten Ehrung wird ein Wissenschaftler und Kliniker ausgezeichnet, der den Kinderschutz in Deutschland über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat.

Prof. Fegert (geb. 1956 in Heilbronn) ist seit 2001 Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm. Als einer der führenden Experten für Kinderschutz in Deutschland hat Fegert sich mit Themen wie Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, sexualisierter Gewalt, Traumafolgestörungen und strukturellen Fragen der Gesundheitsversorgung in Deutschland und international auseinandergesetzt.

Er war und ist Impulsgeber für institutionelle Schutzkonzepte, für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Jugendhilfe, Politik und Justiz sowie für die systematische Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Einrichtungen. Zahlreiche Fachgremien auf nationaler und internationaler Ebene profitieren von seiner Expertise. Als Autor und Herausgeber einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen sowie als Berater politischer Entscheidungsträger:innen hat er dem Thema Kinderschutz eine starke Stimme verliehen und Standards in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gesetzt.

Der Preisübergabe ging eine Laudatio von Prof. Dr. Michael Kölch, Präsident der DGKJP und Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsmedizin Rostock, voraus, der die besondere Bedeutung von Fegerts Wirken betonte: _“Jörg Fegert hat den Kinderschutz in Deutschland nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern strukturell verändert. Er hat Brücken gebaut – zwischen Disziplinen, zwischen Praxis und Politik und vor allem zwischen Wissen und Verantwortung. Sein Einsatz hat dazu beigetragen, dass Kinder heute besser gesehen, gehört und präventiv geschützt werden!“_

In großer Anerkennung von Prof. Dr. Jörg M. Fegert sagen die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel zusammen mit ihren Partner:innenorganisationen Danke an einen Pionier des Kinderschutzes, der sich für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und für deren Rechte und Schutz auf besondere Weise eingesetzt hat.

Die diesjährige „doppelte Ehrung“ mit dem Deutschen Kinderschutzpreis und der Ehrenmedaille der DGKJP unterstreicht die herausragende Bedeutung von Prof. Fegerts Lebenswerk – für die Wissenschaft, für die Gesundheitsversorgung und für eine Gesellschaft, die hinschaut und Verantwortung übernimmt, damit junge Menschen nicht verloren gehen. Prof. Romanos sagt: _“Jörg Fegert setzt sich mit großem Nachdruck für den Kinderschutz in der digitalen wie auch in der analogen Welt ein – sei es als Präsident der Europäischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder als Mitglied der Expert:innenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ des Bundesfamilienministeriums. Mit seiner Arbeit gibt er wichtige Impulse für ein sicheres digitales Umfeld für Kinder und Jugendliche. Für seine Verdienste um die psychische Gesundheit sowie den Schutz von Kindern und Jugendlichen möchten wir ihm heute die DGKJP-Ehrenmedaille überreichen.“_

Über die DGKJP
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland. Sie fördert Forschung, Lehre und Versorgung auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und setzt sich für Qualitätsstandards in Diagnostik, Therapie und Prävention ein. Informationen unter: www.dgkjp.de

Über den Deutschen Kinderschutzpreis
Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel hat den Deutsche Kinderschutzpreis im Jahr 2022 ins Leben gerufen, gemeinsam mit den Partner:innenorganisationen, Innocence in Danger e.V., Athleten Deutschland e.V., der World Childhood Foundation Deutschland, DGfPI, ACT – against child abuse, der DGKiM und der DeGPT sowie dem Deutschen Präventionstag, um Menschen, Initiativen und Projekte auszuzeichnen, die sich durch besondere Leidenschaft, Kreativität und Professionalität im Kinderschutz auszeichnen. Der Impulspreis würdigt herausragende Initiativen und sendet an Politik, Gesellschaft und Medien das unmissverständliche Signal, dass Kinderschutz und die verfassungsmäßig garantierten Kinderrechte in Deutschland höchste Priorität haben. Informationen unter: www.deutscher-kinderschutzpreis.de

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Die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel schützt und stärkt Kinder vor körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt. Damit Kinder nicht verloren gehen, setzt sich die Stiftung seit 1997 mit mehr als 500 Projekten für die Sicherheit, den Schutz und die Aufmerksamkeit für Kinder und Jugendliche ein. Hänsel+Gretel trägt zur Verbesserung ihrer Lebenswelt bei und erreicht jedes Jahr mehrere zehntausend Kinder, Jugendliche, deren Eltern, zahlreiche Schulen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen und pädagogische Fachkräfte.

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Die „Kleine Starke Kinder Kiste“ – Prävention gegen sexualisierte Gewalt beginnt schon in der Krippe

Mit der „Kleine Starke Kinder Kiste“ beginnt Kinderschutz schon in der Krippe.

BildIm Rahmen der gemeinsamen Bemühungen zur Stärkung frühkindlicher Präventionsarbeit haben sich die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel, das PETZE-Institut für Gewaltprävention und die World Childhood Foundation Deutschland zusammengeschlossen, um eine spezifisch auf Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahren zugeschnittene, das „Echte-Schätze“-Programm ergänzende Version der erfolgreichen „Starken Kinder Kiste“ zu entwickeln: die Kleine Starke Kinder Kiste.

Mit dieser neuen Version soll das Bewusstsein für Kinderschutz und Selbstbestimmung bereits in der frühen Kindheit gestärkt werden. Die bundesweit etablierte Infrastruktur von Hänsel+Gretel und dem Petze Institut – erprobt durch die erfolgreiche Verbreitung der „Starken Kinder Kiste“ in über 2.100 Kitas – bietet eine solide Grundlage für die Einführung der „Kleinen Starken Kinder Kiste“.

Die World Childhood Foundation Deutschland wird im Rahmen des Masterplans Kinderschutz Baden-Württemberg vom Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert und setzt ein Präventionsprojekt zum Thema sexualisierte Gewalt an Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren um. In diesem Zusammenhang hat sie die Entwicklung und Umsetzung der „Kleinen Starken Kinder Kiste“ initial unterstützt und ermöglicht. Die Deutsche Kinderschutzstiftung hat weitere Gelder zur Verfügung gestellt.

Zum Projektstart am 21. November wurde die „Kleine Starke Kinder Kiste“ in der Kita „Die Weltendecker“ vorgestellt – einer Einrichtung, die bereits erfolgreich mit der großen „Starke Kinder Kiste“ für 4- bis 6-Jährige arbeitet und in der Pilotphase die neue Kiste mit den Krippenkindern getestet hat.
Die drei Partnerorganisationen – die World Childhood Foundation Deutschland, die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel und das PETZE-Institut für Gewaltprävention – werden nun gemeinsam dafür sorgen, dass die „Kleine Starke Kinder Kiste“ deutschlandweit verbreitet wird, damit Kinderschutz noch früher beginnen kann.

Zum Auftakt stehen die ersten 50 Kisten engagierten Kitas mit Krippengruppen kostenfrei zur Verfügung. Hänsel+Gretel wird alle bereits am „Starke Kinder Kiste“-Projekt beteiligten Kitas informieren.

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Sicher durch Halloween – Sieben Tipps vom Kindersicherheitsexperten Sascha de Vries

Wenn Kinder an Halloween unterwegs sind, lauern viele Gefahren im Dunkeln. Kindersicherheitsexperte Sascha de Vries erklärt, wie Eltern ihre Kinder sichtbar, sicher und selbstbewusst begleiten.

BildKindersicherheitsexperte und dreifacher Vater Sascha de Vries erklärt, worauf Eltern bei Dunkelheit, Masken und Süßigkeiten achten müssen.

Wenn nächste Woche wieder tausende Kinder als Hexen, Vampire oder Superhelden durch die Straßen ziehen, lauert zwischen Spaß und Schokolade auch Gefahr: dunkle Straßen, offene Haustüren, Ablenkung. Halloween ist jedes Jahr eine Herausforderung für Eltern.

Sascha de Vries (49), dreifacher Vater, ehemaliger Militärpolizist und einer der bekanntesten Kindersicherheitsexperten Deutschlands, trainiert in seinen Schulen jedes Jahr über 11 000 Kinder im sicheren Verhalten auf dem Schul- und Heimweg. Jetzt nennt er uns sieben Regeln, die Leben retten können:

Sichtbar statt schwarz: Dunkle Kostüme sind kaum zu erkennen. Reflektoren oder Warnwesten erhöhen die Sichtbarkeit auf über 100 Meter.

Gemeinsam statt allein: Kinder unter zehn Jahren nie allein losschicken – am besten in Gruppen mit Erwachsenen.

Maske kurz abnehmen: Beim Überqueren der Straße Maske hochnehmen – nur so behalten Kinder freie Sicht.

Wege planen: Beleuchtete, bekannte Straßen wählen – keine Abkürzungen durch Parks oder Hinterhöfe.

Ohren frei, Hände frei: Keine Kopfhörer, keine Kapuzen, Handy nur für Notfälle.

Zeiten absprechen: Start- und Rückkehrzeit vorher festlegen. Ältere Kinder können ihren Standort kurz mit den Eltern teilen – das gibt Sicherheit ohne Kontrolle.

Süßigkeiten-Regel: Nur original verpackte Süßigkeiten annehmen. Eltern prüfen kurz, bevor genascht wird.

„Halloween soll Spaß machen“, sagt de Vries. „Wenn Eltern einfache Regeln beachten, bleibt es für alle ein sicheres Erlebnis und ein fröhliches Gruseln!“

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Jakub Jahl: Tschechische Behörden decken einen Pädophilen. Historische Parallelen mit Nazi-Deutschland. Teil 2

Tschechische Journalistin verleumdet ALLATRA. Tschechischer Innenminister wiederholt die FSB-Rhetorik. Ermittlungen decken Verbindungen zum russischen Geheimdienst-Netzwerk und zu NAZI-Methoden auf.

BildIm ersten Teil dieser Untersuchung wurden Zeugenaussagen von Dutzenden von Augenzeugen über systematische Vergewaltigungen der afrikanischen Kindern durch tschechischen Staatsbürger Jakub Jahl in Tansania vorgelegt. Die Zeugen berichteten über den Einsatz von Drogen, Vergewaltigungen unter Verwendung von Stichwaffen und okkulte Rituale. Trotz dokumentierter Beweise haben tschechische Behörden keine Maßnahmen ergriffen und damit die internationalen Verpflichtungen des Landes aus der Lanzarote-Konvention verletzt. Es stellt sich die Frage: Wer deckt den beschuldigten Pädophilen, warum kann er weiterhin frei an der Karls-Universität auf Lehramt studieren und vor allem, warum werden die Kinderopfer nicht gehört?

Tschechische Journalistin verteidigt Pädophilen: Verleumdung statt Untersuchung

Im September 2025 veröffentlichte eine tschechische Journalistin einen Artikel, in dem sie Jakub Jahl als Opfer einer Verleumdungskampagne darstellte. Der Artikel wurde auf einer bekannten tschechischen Nachrichtenplattform veröffentlicht. Bemerkenswert ist, dass die Journalistin mit keinem Wort die Aussagen der afrikanischen Kinder erwähnte, die von Jakub Jahl brutal unter Einsatz von Stichwaffen und Drogen vergewaltigt wurden. Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, ein Opferbild für Jakub Jahl zu schaffen und die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA zu diskreditieren, indem sie sie als „prorussisch“ bezeichnete.

Letztere Behauptung gilt aus folgenden Gründen als eine direkte Verleumdung. ALLATRA-Bewegung genießt weltweite Anerkennung auf höchster Ebene. Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. erteilte der IGB ALLATRA den apostolischen Segen und inspirierte damit die Präsidentin der Bewegung, Maryna Ovtsynova, und alle Freiwilligen zu weiteren selbstlosen Tätigkeiten im Rahmen der Mission der Bewegung. ALLATRA nahm an der COP16-Konferenz in Saudi-Arabien im Dezember 2024 teil. Vertreter der IGB ALLATRA beteiligten sich aktiv am UN-Klimagipfel COP29 in Baku. Vertreter von ALLATRA nahmen an der Konferenz „UN – 80 Jahre UN: Frieden, Zukunftsperspektiven“ in Wien im Oktober 2025 teil und erhielten Auszeichnungen von Scheich Rafah Al-Halabi, einem der angesehensten geistlichen und religiösen Führer der arabischen Welt, der weltweit anerkannt ist.

Am 28. Oktober findet im historischen Cannon Caucus Room des US-Kapitolgebäudes in Washington, D.C., die Internationale Interreligiöse Konferenz „In Freiheit vereint: Die Zeit der spirituellen Diplomaten“ statt, die religiöse Führer, Politiker, Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivisten aus aller Welt zusammenbringt. Die Veranstaltung wird unter der Leitung von Pastor Mark Burns – einem spirituellen Diplomaten und spirituellen Mentor von Präsident Donald Trump – durchgeführt und wird eine Reihe von Konferenzen „Einheitlicher Kern“ auf der ALLATRA-Plattform eröffnen, was einen wichtigen Meilenstein in den globalen Bemühungen zum Schutz der Religionsfreiheit, zur Unterstützung der Vereinigung und zur Stärkung des Friedens zwischen Kulturen und religiösen Traditionen darstellt.

Im März 2025 wurden Vertreter von ALLATRA zu einem diplomatischen Empfang für IGB ALLATRA eingeladen, der von dem angesehenen Scheich und Doktor Rafah Al-Halabi in Israel organisiert wurde. Im Februar 2025 nahm IGB ALLATRA an der 18. jährlichen Konferenz des Instituts für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Israel und an der Jahresversammlung von Amnesty International 2025 teil, wo die Präsidentin des Projekts „Kreative Gesellschaft“ eine Rede über Bedrohungen der nationalen Sicherheit hielt.

Darüber hinaus verschweigt die tschechische Journalistin, dass die ALLATRA-Bewegung 2025 in Russland als extremistisch eingestuft wurde. Folglich erscheint ihre Behauptung, die Bewegung sei „prorussisch“, nicht nur absurd, sondern auch böswillig. Teilnehmer der ALLATRA-Bewegung waren auf dem Territorium Russlands brutalen Verfolgungen und Repressionen durch FSB-Agenten und Anhänger der FSB-Einheit RACIRS (Russische Assoziation der Zentren zur Erforschung von Religionen und Sekten) ausgesetzt.

RACIRS ist eine Organisation, die sich als Kämpfer gegen „Sekten“ positioniert, aber in Wirklichkeit Andersdenkende bekämpft, die sie daran hindern, ihre Pläne zur Errichtung eines totalitären Regimes weltweit umzusetzen, wie sie es bereits in Russland erreicht haben. In Russland wurden sieben Strafverfahren gegen ALLATRA-Freiwillige allein wegen ihrer wissenschaftlichen Forschung und ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Projekt „Kreative Gesellschaft“, einer Partnerorganisation von ALLATRA, eingeleitet, was der russischen Verfassung völlig widerspricht. ALLATRA-Teilnehmer wurden gefoltert und sind von langen Haftstrafen bedroht.

Verbindung zum FSB-Netzwerk RACIRS: Alexander Dworkin und seine Anhänger

Tschechische Journalistin verwendet in ihrem Artikel eine Rhetorik, die mit der des RACIRS-Führers Alexander Dworkin identisch ist. Dworkin ist ein direkter Nachfolger der Gründe und Ideologen des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren in Deutschland. Bereits 1921 wurde unter der Schirmherrschaft der Evangelischen Kirche die Apologetische Centrale unter der Leitung von Walter Künneth gegründet, das Informationen über verschiedene Sekten, Gesellschaften, Bewegungen und andere Gruppen sammelte. Tatsächlich handelte es sich um eine illegale Sammlung personenbezogener Daten von deutschen Bürgern, die diesen legalen Vereinigungen angehörten.

1932 veröffentlichte Apologetische Centrale seine Materialien in Form eines Handbuchs „Freidenkertum und Kirche“, das auf den Kampf gegen alle andersdenkenden Organisationen abzielte. 1933, als Hitler an die Macht kam, begann Apologetische Centrale mit Gestapo zusammenzuarbeiten. Ist das nicht ein schmerzlich bekanntes modernes Szenario, in dem RACIRS und die Russisch-Orthodoxe Kirche mit FSB zusammenarbeiten?

Am 16. Dezember 1933 bekundete Gestapo großes Interesse an den Sektenarchiven der Apologetischen Centrale sowie an deren Arbeit im Kampf gegen Freidenkertum, Marxismus und Bolschewismus. So begann Apologetische Centrale, dem Reichsministerium des Innern, dem Propagandaministerium und der Gestapo verleumderische pseudo-expertenhafte Gutachten und Informationen über politische Ansichten verschiedener religiöser Gemeinschaften zu liefern. 1990 wurde eine ähnliche „schwarze Liste“ neuer religiöser Bewegungen von Friedrich-Wilhelm Haack zusammengestellt, einer Schlüsselfigur der internationalen Antikult-Bewegung und Träger der Nazi-Ideologie. Haack war ein Freund des Antikultisten Johannes Aagaard, des Gründers des dänischen Dialogzentrums. Diese Männer waren ideologische Mentoren von Alexander Dworkin, der ebenfalls seine eigene „schwarze Liste“ von „Sekten“, sprich unerwünschter Organisationen erstellte.

Methoden, die Jakub Jahl und andere tschechische Antikultisten anwendeten, ähneln dem Schema von Alexander Dworkin in Russland, wo „Sektenexperten“ ihre Macht festigen, indem sie Politiker bestechen, Staatsanwälte, einschließlich Generalstaatsanwälte, in verschiedenen Ländern beeinflussen oder ihre Leute in Schlüsselpositionen platzieren. Die Kontrolle, die sie dadurch über Politik und Gerichte erlangen, ermöglicht es ihnen, den Konsequenzen für Anschuldigungen von Sadismus und Pädophilie zu entgehen. Die Sprache und die Methoden von Jakub Jahl wiederholen die Muster des internationalen Netzwerks der „Sektenexperten“. Er behauptete, Kinder vor „Sekten“ zu retten und stellte sich als „Experte“ für spirituellen Missbrauch dar, genau wie andere Sektenbekämpfer. Indem er jedoch Kinder in ein nicht registriertes Heim brachte, sie zum Vergewaltigen einschläferte und Gewalt ausübte, verletzte er ihre Würde und Freiheit. Diese Handlungen spiegeln breitere Missbräuche der Antikult-Bewegung wider, die Kindereinrichtungen und philanthropische Rhetorik nutzen, um Verbrechen zu begehen.

Die Geschichte von Jakub Jahl ist kein Einzelfall, sondern Teil eines beunruhigenden globalen Trends, bei dem selbsternannte „Sektenexperten“ Gewalt ausüben, während sie moralische Überlegenheit für sich beanspruchen. Dieses Muster deutet nicht auf zufällige, isolierte Verbrechen hin, sondern auf eine internationale Struktur, deren Drehbuch es Kriminellen ermöglicht, nicht nur in Tansania, sondern auch in den USA, Europa und Lateinamerika straflos zu agieren.

Tschechischer Innenminister Vít Rakusan: Opfer von FSB-Manipulation?

Tschechische Journalistin verwendet in ihrem Artikel Zitate des tschechischen Innenministers Vít Rakusan. In der Zwischenzeit wurde ein Gespräch zwischen ALLATRA-Freiwilligen und dem Minister geführt. Aus diesem Gespräch kamen erstaunliche Fakten ans Licht.
1) Der Minister plant, ein Gesetz zur Kontrolle der sozialen Netzwerke in der Tschechischen Republik einzuführen. Dies ist der erste Schritt zu einem totalitären Regime wie in Russland und entspricht der Rhetorik der FSB-Einheit RACIRS und ihrer Anhänger, den „Experten“ für „Sekten“. Darüber hinaus verwendet der Minister die Rhetorik der „Sektenbekämpfer“ in Bezug auf ALLATRA.
2) Als die ALLATRA-Freiwilligen mit dem tschechischen Innenminister unter Aufzeichnung sprachen, stellte sich heraus, dass der Minister weder wusste, dass ALLATRA in Russland als extremistisch eingestuft ist, noch dass sich ALLATRA mit der Erforschung der Ursachen der Klimakrise und geodynamischer Veränderungen auf dem Planeten beschäftigt. Er wusste nur das, was die Antikultisten ihm erzählten: dass ALLATRA eine „schreckliche Sekte“ sei.

Es ist anzunehmen, dass der tschechische Innenminister von FSB-Agenten manipuliert wurde, die sich als „Sektenexperten“ ausgeben. Es wird davon ausgegangen, dass Jakub Jahl und die Journalistin, die ihn deckt, auch diesem Netzwerk angehören. Man erkennt das an ihrer Wortwahl, denn sie nutzen dieselben Methoden zur Stigmatisierung von unliebsamen Personengruppen, Organisationen, Einzelpersonen und Politikern durch Begriffe „Sekte“, „Kult“, „totalitäre Sekte“ etc., die Alexander Dworkin in den 1990er-Jahren als Erster einführte.

Diese Stigmatisierung ist nicht neu. Sie wurde von Nazis in den 1920er-1930er Jahren in Deutschland durch gelbe Sterne eingeführt, die sie Juden anhefteten, was später zum Holocaust führte. Heute sehen wir, wie dieselben Methoden zur Diskreditierung unerwünschter Organisationen und Einzelpersonen eingesetzt werden. Nur werden anstelle von gelben Sternen die Stempel „Sekte“ und „Kult“ verwendet.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Begriffe „Sekte“, „Kult“, „totalitäre Sekte“ und „destruktiver Kult“ von Gesetzen der meisten Länder oder von internationalen Rechtsnormen nicht unterstützt werden. Diese Begriffe sind rechtlich nicht anerkannt und ihre Verwendung widerspricht den Gesetzen über Gewissensfreiheit und religiöse Vereinigungen. Dennoch verwenden Antikultisten diese Begriffe weiterhin als Mittel zur Diskreditierung und stiften Medien an, sie zu verwenden.

Historische Parallelen und Gefahr für Europa

Der Dokumentarfilm „THE IMPACT“ (2024), der von globaler Initiative zur Aufdeckung des Antikult-Terrorismus vorgestellt wurde, zieht eine direkte Parallele zwischen den Propagandamethoden der Nazis und heutigen russischen Anti-Sekten-Organisationen wie RACIRS und FECRIS. Dieses transnationale Netzwerk, das oft mit der Russisch-Orthodoxen Kirche verbunden ist, nutzt staatliche Institutionen und Medien, um unliebsame Gruppen durch Stigmatisierung und das Erstellen schwarzer Listen systematisch zu verfolgen. Ihr Vorgehen zielt darauf ab, die öffentliche Meinung zu manipulieren und Macht zu erlangen.

In Russland führte dies bereits zu massiver Unterdrückung der Religionsfreiheit, was sich exemplarisch am Verbot der Zeugen Jehovas 2017 und den darauffolgenden Verfolgungen zeigt. Auch Europa erkennt diese Gefahr zunehmend. Eine Resolution des Europarates (PACE) von Oktober 2024 stuft die Russisch-Orthodoxe Kirche offiziell als Propagandainstrument des Kremls ein und fordert die Mitgliedstaaten auf, gegen solche Desinformationskampagnen vorzugehen.

Die Handlungen der tschechischen Journalistin, die den Pädophilen Jakub Jahl verteidigt und die ALLATRA-Bewegung verleumdet, passen in dieses Schema. Ihre Rhetorik ist identisch mit der Rhetorik von Alexander Dworkin und anderen Anhängern von RACIRS. Dies lässt vermuten, dass sie Teil dieses Netzwerks ist oder unter dessen Einfluss handelt.

Das Verschweigen von Zeugenaussagen ist sekundäre Gewalt

Gemäß internationalen Verpflichtungen und der Lanzarote-Konvention des Europarates muss Tschechische Republik alle Fälle des Kindesmissbrauchs untersuchen. Die UN-Kinderrechtskonvention fordert, Kinder vor Gewalt zu schützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, gehört zu werden. Die Europäische Menschenrechtskonvention garantiert die Meinungsfreiheit und das Recht der Öffentlichkeit, Informationen zu Fragen von öffentlichem Interesse zu erhalten.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat mehrfach bestätigt: Wenn es um den Schutz von Kindern geht, muss das Gleichgewicht der Interessen immer zugunsten der Opfer ausfallen. Das Verschweigen von Zeugenaussagen ist sekundäre Gewalt.

Wir wollen, dass die Stimmen der afrikanischen Kinder gehört werden. Wenn Europa sie nicht schützt, wer wird es dann tun? Sind unsere Kinder in Deutschland, Österreich, Tschechien und anderen europäischen Ländern sicher, wenn solche Pädophilen wie Jakub Jahl sich frei in Europa bewegen? Denn Jakub Jahl studiert an der Karls-Universität auf Lehramt. Was wird er den Kindern beibringen?

Wer deckt Jakub Jahl? Warum werden internationale und tschechische Gesetze nicht durchgesetzt? Warum wird keine Untersuchung geführt, wenn Kinderopfer offen die Tatsache der Vergewaltigung bestätigen? Warum verletzen die tschechischen Behörden die Lanzarote-Konvention, die sie selbst ratifiziert haben? Warum verteidigt eine tschechische Journalistin einen Pädophilen und verleumdet die international anerkannte ALLATRA-Bewegung?

Diese Fragen erfordern sofortige Antworten. Die europäische Gesellschaft muss die Wahrheit darüber erfahren, was sich hinter der Maske des „Kampfes gegen Sekten“ verbirgt. Es muss eine unabhängige Untersuchung der Aktivitäten von Jakub Jahl, seiner Verbindungen zu tschechischen Politikern und einer möglichen Verbindung zum internationalen RACIRS-Netzwerk durchgeführt werden. Es muss geklärt werden, wie viele Kinder spurlos in Europa verschwinden – ist das ein Zufall oder eine Frage der Straflosigkeit von Kriminellen?

Die Bürger demokratischer Länder haben das Recht und die Pflicht, von ihren Regierungen den Schutz von Kindern und die Einhaltung internationaler Verpflichtungen zu fordern. Das Verschweigen von Informationsterrorismus ist gleichbedeutend damit, sich und seinen Kindern die Zukunft zu nehmen. Wenn Sie in den Medien Ihres Landes mit Informationsterrorismus konfrontiert werden, melden Sie ihn und fordern Sie, dass die Aktivitäten dieser Informationsterroristen gestoppt werden. Schützen Sie Ihre Rechte und sichern Sie eine sichere Zukunft für die nächsten Generationen.

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