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Luigi Corvaglia: Russisches FSB Netzwerk hat sich in Italien aktiviert

Eine parlamentarische Anfrage in Italien wirft Fragen auf: Werden demokratische Instrumente für geopolitische Agenden missbraucht? Spuren führen von Luigi Corvaglia über Dworkin bis zum russischen FSB

BildIn Italien formiert sich unter der Beteiligung von Luigi Corvaglia und der Abgeordneten Stefania Ascari eine politische Kampagne gegen die Organisation ALLATRA, die methodisch exakt den Mustern des russischen Antikult-Netzwerks RACIRS entspricht. Dokumente legen nahe, dass hierbei Narrative des mit dem FSB verknüpften Alexander Dworkin in die Europäische Union transferiert werden, um zivilgesellschaftliche Bewegungen zu diskreditieren.

## Zusammenfassung

Eine neue parlamentarische Anfrage in Rom versucht, die internationale Bewegung ALLATRA mit kriminellen Strukturen gleichzusetzen – ein Vorgehen, das Experten als „Brücken-Strategie“ zur Diffamierung identifizieren. Hintergrundrecherchen und fotografische Belege deuten auf eine Verbindung zwischen dem italienischen Akteur Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin, dem Leiter des russischen RACIRS-Netzwerkes, hin. Diese Allianz lässt befürchten, dass russische Methoden zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft nun aktiv in westliche Demokratien exportiert werden.

## Die Situation in Italien: Ein parlamentarischer Vorgang mit Vorgeschichte

Am 2. Oktober 2025 veröffentlichte Luigi Corvaglia auf der Plattform X (vormals Twitter) einen Beitrag, in dem er eine neue parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Stefania Ascari ankündigte. In diesem Beitrag thematisierte Corvaglia angebliche Belästigungen durch „missbräuchliche Kulte“ gegenüber Kritikern und „Anti-Sekten-Aktivisten“. Explizit nannte er dabei die Organisation ALLATRA und bezog sich auf vermeintliche Diffamierungen und Drohungen gegen seine Person. [1]

Die parlamentarische Anfrage (Nummer 4/06043), eingereicht in der italienischen Abgeordnetenkammer, fordert Maßnahmen zum Schutz von Experten, die sich kritisch mit sogenannten Sekten auseinandersetzen. Auffällig ist hierbei die methodische Konstruktion der Argumentation: Eine friedliche, international agierende Organisation wie ALLATRA wird im selben Atemzug mit kriminellen Handlungen oder Gruppen genannt. Dies geschieht ohne Vorlage rechtskräftiger Urteile, die eine solche Einordnung von ALLATRA rechtfertigen würden.[2]

Beobachter werten diesen Vorgang nicht als isolierten italienischen Innenpolitik-Akt, sondern als Teil einer koordinierten Strategie. Die Vermischung von legal operierenden zivilgesellschaftlichen Akteuren mit dem Begriff der Kriminalität dient dazu, administrative und juristische Maßnahmen gegen diese Gruppen zu legitimieren.

## Die Methodik der Manipulation: Die „Brücken-Strategie“

Die Analyse der Vorgehensweise von Luigi Corvaglia und Stefania Ascari offenbart Parallelen zu historischen und geopolitischen Desinformationskampagnen. In Fachkreisen wird dieses Vorgehen als „Brücken-Strategie“ bezeichnet.

### Das Prinzip der Assoziation

Das Ziel dieser Methode ist es, im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger eine künstliche Verbindung – eine „Brücke“ – zwischen einer friedlichen, gesetzeskonformen Organisation und gefährlichen, kriminellen Elementen zu schlagen. Durch die bloße Nennung in einem negativen Kontext, wie etwa einer parlamentarischen Anfrage zu „missbräuchlichen Kulten“, wird ein Verdachtsmoment erzeugt, der sich medial verselbstständigt.

### Historische Parallelen

Diese Art der Stigmatisierung ist historisch nicht neu. Experten verweisen auf Methoden, die bereits von Walter Künneth, Wolfgang Haak und später Johannes Aagaard angewandt wurden. Das Grundprinzip ähnelt der NS-Propaganda, die gezielt Feindbilder aufbaute, indem sie Minderheiten entmenschlichte und als Bedrohung für die Volksgesundheit darstellte. Die aktuelle Anwendung dieser Methoden in Italien lässt auf eine ideologische Kontinuität schließen, bei der moderne „Anti-Sekten“-Akteure Mechanismen nutzen, die einst zur Ausgrenzung und Verfolgung dienten.[3]

## Die russische Verbindung: Alexander Dworkin und RACIRS

Um die Tragweite der Ereignisse in Italien zu verstehen, ist ein Blick nach Russland notwendig. Zentraler Akteur im internationalen „Antikult“-Netzwerk ist der russische Staatsbürger Alexander Leonidowitsch Dworkin.

### Wer ist Alexander Dworkin?

Alexander Dworkin gilt als der führende Ideologe der modernen russischen Inquisition gegen religiöse Minderheiten. Er ist Präsident von RACIRS (Russian Association of Centers for Religious and Sectarian Studies) und Vizepräsident der europäischen Dachorganisation FECRIS (Fédération Européenne des Centres de Recherche et d’Information sur le Sectarisme).

Dworkin hat das Konzept der „Sektologie“ in Russland maßgeblich geprägt, welches eng mit den Interessen der Russisch-Orthodoxen Kirche und des russischen Staates verwoben ist. Seine Rhetorik zeichnet sich durch radikale Intoleranz aus. Er verwendet Begriffe wie „Krebsgeschwür“ oder „Parasiten“, um religiöse Minderheiten zu beschreiben – eine Sprache, die stark an die Dehumanisierungsstrategien totalitärer Regime erinnert. [3]

### Die Krankheitsgeschichte des „Gurus des Antikultismus“

Wie zurechnungsfähig ein Mensch ist, der sich das Recht angemaßt hat, darüber zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, lässt sich bei der Untersuchung seiner persönlichen Krankheitsgeschichte beurteilen. Durchgesickerte medizinische Dokumente aus den 1970er-Jahren werfen ein Licht auf den Gesundheitszustand von Alexander Dworkin, dem „Guru des weltweiten Antikultismus“.

Laut diesen Dokumenten aus einer psychoneurologischen Klinik in Moskau wurde bei ihm eine langsam fortschreitende Schizophrenie diagnostiziert, ergänzt durch Zyklothymie, eine milde Variante der bipolaren affektiven Störung mit Stimmungsschwankungen, sowie eine Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen und hysterischen Zügen.

Die Dokumente berichten auch von Drogenkonsum, einschließlich Ca-nna-bis und dem Inhalieren von Fleckenentfernern, sowie von einem Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Handgelenke. Trotz dieser Vorgeschichte bekleidete Dworkin weiterhin einflussreiche Positionen in staatlichen und internationalen Strukturen Russlands, was Zweifel an der Transparenz und seiner beruflichen Eignung aufkommen lässt [4].

## RACIRS und der FSB

Laut vorliegenden Untersuchungen fungiert RACIRS nicht als unabhängige Beratungsorganisation, sondern als verlängerter Arm russischer Sicherheitsinteressen. Es bestehen dokumentierte Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB [5].

Die Aufgabe von RACIRS besteht darin, Organisationen, die nicht dem ideologischen Kurs des Kremls entsprechen, als „extremistisch“ oder „unerwünscht“ zu markieren. Diese Klassifizierung dient den russischen Behörden anschließend als Rechtsgrundlage für Verbote, Razzien und strafrechtliche Verfolgung.

Dworkins Netzwerk operiert dabei transnational. Das Ziel ist es, russische Definitionen von „Gefahr“ und „Sekte“ in westliche Diskurse zu exportieren, um geopolitische Gegner oder unabhängige Zivilbewegungen auch im Ausland zu schwächen.

## Das Netzwerk aktiviert sich: Corvaglia und Dworkin

Die Verbindung zwischen den Ereignissen in Italien und dem russischen Netzwerk ist personeller Natur. Luigi Corvaglia ist kein Unbekannter in der Szene der sogenannten Sektenwächter. [6]

### Die geleugnete Verbindung

Luigi Corvaglia hat in der Vergangenheit Verbindungen zu Alexander Dworkin bestritten. Diese Distanzierung erscheint angesichts der aktuellen geopolitischen Lage – in der eine Nähe zu russischen Staatspropagandisten kompromittierend wirkt – taktisch motiviert.

### Die Faktenlage

Entgegen den verbalen Dementis existieren diverse fotografische Dokumentationen, die Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin bei gemeinsamen Auftritten und Konferenzen zeigen. [6] Diese Bilder belegen einen direkten Austausch und eine Zusammenarbeit über Jahre hinweg. Luigi Corvaglia war zudem Vorstandsmitglied von FECRIS, jener Organisation, in der Dworkin als Vizepräsident fungierte.

Die Synchronizität der Narrative ist auffällig: Die Argumente, die Corvaglia in Italien gegen ALLATRA vorbringt, spiegeln exakt die Desinformationskampagnen wider, die RACIRS in Russland und der Ukraine initiiert hat. Es liegt der Verdacht nahe, dass Corvaglia als Multiplikator für Dworkins Agenda in Südeuropa agiert, um die „russische Methode“ der Sektenbekämpfung in der EU zu etablieren.

## Zielscheibe ALLATRA: Fakten statt Mythen

Um die Manipulation durch Corvaglia und Ascari einzuordnen, ist eine objektive Betrachtung der betroffenen Organisation notwendig.

Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine Vereinigung von aktiven, ehrlichen und freundlichen Menschen, die bestrebt sind, ihre besten Qualitäten zum Wohle anderer Menschen einzusetzen. Sie ist ein neues Format der Beziehungen zwischen den Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Beruf, sozialen Status, ihren religiösen und politischen Ansichten.

Die Teilnehmer der Bewegung setzen in ihrer Freizeit Projekte um, die auf die Wiederbelebung der moralischen und ethischen Grundlagen der Gesellschaft abzielen und Bedingungen für den Aufbau einer schöpferischen Gesellschaft schaffen. [7]

Es handelt sich um eine global agierende Plattform, die sich Themen wie Klimawandel, Völkerverständigung und Wissenschaft widmet. Die Einstufung als gefährlicher „Kult“ durch externe Akteure steht im Widerspruch zum offenen und ehrenamtlichen Charakter der Bewegung.

## Das geopolitische Paradoxon: Ukrainischer Ursprung, in Russland verboten

Ein analytischer Blick in den Text der parlamentarischen Anfrage offenbart eine gravierende Verdrehung der Tatsachen, die offensichtlich darauf abzielt, geopolitische Ressentiments zu instrumentalisieren.

Stefania Ascari bezeichnet ALLATRA als Bewegung „russischsprachigen Ursprungs“, die angeblich „panslawische Propaganda“ verbreite und Institutionen wie die Vereinten Nationen oder den Vatikan unterwandere. Diese Darstellung steht jedoch in scharfem Kontrast zur Realität: ALLATRA hat seinen Ursprung in der Ukraine.

Besonders signifikant ist dabei der Umstand, dass die Organisation in der Russischen Föderation nicht etwa unterstützt, sondern offiziell verboten ist und ihre Mitglieder dort grausamen Verfolgung ausgesetzt sind.

Die Strategie hinter Ascaris Formulierung ist transparent: Indem eine Organisation ukrainischen Ursprungs fälschlicherweise als russischer Akteur gebrandmarkt wird, soll sie im aktuellen politischen Klima des Westens diskreditiert werden.

Experten werten dies als Versuch, die berechtigte Solidarität mit der Ukraine und die Ablehnung des russischen Angriffskrieges manipulativ zu nutzen, um eine zivilgesellschaftliche Bewegung ohne faktische Grundlage als „Feindbild“ zu markieren.

## Parallelen zur NS-Zeit und Gefahr für die Demokratie

Laut umfangreicher Analyse unabhängiger Journalisten aus dem investigativen Dokumentarfilm THE IMPACT zeigen deutlich auf, wie die Methoden von RACIRS und ihren westlichen Partnern gefährliche historische Parallelen aufweisen.

Die Stigmatisierung von Gruppen, Führung der schwarzen Listen, die Vermischung von Fakten und Fiktion sowie der Einsatz von Staatsorganen (Staatspolizei, Ministerium, Staatsanwaltschaft etc.) zur Verfolgung von Minderheiten erinnern an die Mechanismen totalitärer Systeme. Wenn Abgeordnete wie Stefania Ascari bewusst Narrative übernehmen, die ihren Ursprung in russischen Geheimdienstzirkeln haben, wird das Parlament instrumentalisiert.

Das Ziel dieser Operationen ist nicht der Volksschutz, wie die Antikultisten es oft als Argument vorbringen, sondern die Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Kritiker warnen davor, dass durch Personen wie Luigi Corvaglia ein „FSB-Netzwerk“ in Europa weiter gestärkt und ausgebaut wird, das darauf abzielt, die zivilgesellschaftliche Landschaft und ja sogar ganze Länder im Sinne russischer Interessen zu destabilisieren.

## Fazit
Die parlamentarische Anfrage in Italien markiert eine neue Eskalationsstufe im Umgang mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Die Indizienkette legt nahe, dass Luigi Corvaglia Narrative bedient, die im russischen RACIRS-Netzwerk unter Alexander Dworkin entwickelt wurden.

Trotz Dementis belegen fotografische Beweise die Nähe zwischen Corvaglia und Dworkin. Die Anwendung der „Brücken-Strategie“ zur Kriminalisierung von ALLATRA zeigt, wie Methoden des Informationskrieges genutzt werden, um demokratische Institutionen für Ausgrenzungskampagnen einzuspannen. Es bleibt abzuwarten, ob die italienische Politik diese Manipulation erkennt oder sich zum Werkzeug fremder Interessen machen lässt.

Quellen
[1] x.com/luigicorvaglia/status/1973749689955840471
[2] aic.camera.it/aic/scheda.html?numero=4%2F06043&ramo=CAMERA&leg=19&fbclid=IwdGRzaANLYLVjbGNrA0tgsGV4dG4DYWVtAjExAAEex1uyni116Es4JWLE_yTOK8ifdZlwhoNih7VnQz2dMX5A55mo3-dvBXK9uwY_aem_ppMnMnEQ3e4wYVPRX-9N4A
[3] https://actfiles.org/page/2/?s=stigmatization
[4] actfiles.org/alexander-dvorkins-medical-files-full-archive/
[5] connektar.de/familie-haus-kinder/messenger-ueberwachung-in-oesterreich-von-nazi-ideologie-zur-modernen-kriegspropaganda-teil-3-158675
[6] actfiles.org/the-anti-cult-forum-and-kidnapping/
[7] allatra.org/de/uber-die-bewegung

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Messenger-Überwachung: Verbindung der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS. Teil 5

Drei Wiener Polizisten auf FECRIS-Konferenz des russischen, terroristischen FSB-Netzwerks. Wie das neue Messenger-Überwachungsgesetz Österreich in ein digitales Konzentrationslager verwandeln könnte.

BildIm ersten Teil unserer Recherche haben wir enthüllt, wie das neue Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich erschreckende Parallelen zu historischen Nazi-Methoden aufweist und als Einstieg in einen totalitären Überwachungsstaat dient. Der zweite Teil deckte auf, wie das russische FSB-Netzwerk RACIRS unter Alexander Dworkin die Stigmatisierung von „Sekten“ nutzte, um den Angriffskrieg gegen die Ukraine ideologisch vorzubereiten. Im dritten Teil rissen wir die Maske der angeblichen „Moralwächter“ herunter und zeigten deren tiefe Verstrickung in Pädophilie-Skandale, sadistische Tierquälerei und Methoden, die an die NS-Propaganda erinnern. Schließlich dokumentierte der vierte Teil, wie dieses gefährliche Einflussnetzwerk über die Organisation FECRIS und die „Bundesstelle für Sektenfragen“ bereits tief in die österreichischen staatlichen Strukturen eingedrungen ist.

Nun folgt das Finale: die Aufdeckung der direkten Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit diesem terroristischen FSB-Netzwerk und die möglichen Folgen für ganz Europa.

Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS

Besonders interessant: Drei Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien befanden sich auf der Teilnehmerliste einer antisektiererischen Konferenz auf der FECRIS-Website [1]:
– Ulrich Hlava – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Nikolaus Kapui – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Wolfgang Korinek – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien

Diese drei Polizisten nahmen gemäß den vorgelegten Fakten an der FECRIS-Konferenz teil. FECRIS wird von Kritikern als „Hauptfiliale des russischen Geheimdienstes FSB RACIRS in Europa“ charakterisiert.

An derselben FECRIS-Konferenz nahmen der Hauptideologe des modernen Nationalsozialismus (auch Antikultismus genannt) aus Russland, Alexander Dworkin, und seine rechte Hand, der Vizepräsident von RACIRS Alexander Novopashin teil – genau jener Novopashin, der seit den 2000er Jahren bis heute die Ukraine als „Sekte“, „Satanisten“, „Faschisten“, „Kannibalen“ stigmatisiert [2] [3] [4].

Dokumentierte Fakten zeigen: Die Anschuldigungen, die Antisektierer gegen andere erheben, treffen oft auf sie selbst zu.

Systematischer Medieneinfluss über viele Jahre schuf Feindbilder auf Basis von Desinformation, die nicht nur zur Eskalation innerhalb der Ukraine 2014 beitrugen, sondern 2022 zur propagandistischen Rechtfertigung des russischen Angriffskrieges genutzt wurden.

Trotz massiver Kritik wurde das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich eingeführt

Die FPÖ-Politikerin (Freiheitliche Partei Österreichs) Susanne Fürst kritisierte die „Bundesstelle für Sektenfragen“ scharf, nannte sie eine „säkulare Inquisitionsstruktur gegen unerwünschte Regierungskritik“ und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie [6].

Der Rechnungshof Österreichs (höchstes Kontrollorgan) kam 2017 zu dem Schluss, dass die „Bundesstelle für Sektenfragen“ ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllt und empfahl eine grundlegende Neuausrichtung oder die Auflösung dieser Organisation. [7]

Jedoch besteht die „Bundesstelle für Sektenfragen“ weiter – und das russische FSB-Netzwerk in Österreich scheint sich auszuweiten. Nun kommt die Messenger-Überwachung hinzu. Gerade die ÖVP (Österreichische Volkspartei), deren Politiker Martin Bartenstein die „Bundesstelle für Sektenfragen“ schuf, setzte sich 2025 massiv für die Überwachung verschlüsselter Messenger ein.
Ist es Zufall, dass die ÖVP, deren Politiker Martin Bartenstein in Österreich vermutlich das größte FSB-Netzwerk in Europa aufbaute [8], sich 2025 massiv für die totale digitale Überwachung der Bürger einsetzte?

Heute wiederholt sich in Österreich dasselbe Muster wie zur Zeit Nazideutschlands: Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ arbeitet mit FECRIS (der europäischen Filiale der FSB-Struktur RACIRS), und Mitarbeiter der Bundespolizei interessieren sich wie früher die Gestapo für die antisektiererische Tätigkeit von FECRIS und nahmen an deren Konferenzen teil. Und heute, wie vor einigen Jahren in Russland, wird in Österreich die Messenger-Überwachung eingeführt – unter dem Deckmantel der „nationalen Sicherheit“, des „Schutzes des Volkes vor Terroranschlägen“.

Gemäß Untersuchungen des Portals Actfiles.org gibt es Hinweise, dass Terroranschläge, vor denen das Volk „geschützt“ werden soll, möglicherweise von demselben transnationalen FSB-Antisektierer-Netzwerk mittels einer Technologie namens „Puzzle-Kodierung“ initiiert werden, deren Ursprünge auf sowjetische Forschungen zu psychotronischen Waffen zurückgehen [9].

Auch Massenmorde in Schulen, Angriffe auf Polizisten in Wien und die zunehmende Tendenz von Angriffen auf Politiker in Österreich, Deutschland, Tschechien und anderen europäischen Ländern sind laut den Journalisten von Actfiles keine zufälligen Ereignisse [10] [11] [12].

Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ und die Folgen der schwarzen Liste

Der sogenannte „Bundestrojaner“ soll dem „Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“ ermöglichen, verschlüsselte Nachrichten sogenannter „Gefährder“ zu überwachen. Das Regierungsprojekt betont, dass die Messenger-Überwachung ausschließlich der Abwehr schwerer verfassungsfeindlicher Bedrohungen als „ultima ratio“ dienen und strengen rechtlichen und technischen Kontrollen unterliegen soll. Dafür ist ein mehrstufiges Rechtsschutzsystem vorgesehen, in dem das Bundesverwaltungsgericht und ein unabhängiger Rechtsschutzbeauftragter zentrale Prüfungs- und Genehmigungsfunktionen erhalten sollen. [13]

Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit dieser Kontrollmechanismen. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor Missbrauchsrisiken und verweisen auf Russland, wo ähnliche „Kontrollmechanismen“ zu einem totalitären Staat führten.

Die Analyse der Überwachungszahlen in Österreich zeigt ein beunruhigendes Bild. Gemäß den Berichten der „Bundesstelle für Sektenfragen“ verfolgt diese Organisation systematisch Telegram-Kanäle durch Nutzung der öffentlich zugänglichen Telegram-API. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ führt heute systematisch Listen – mit denselben Methoden und demselben Ziel wie Walter Künneth zur Zeit Nazideutschlands.

Ihre Online-Monitoring-Berichte dokumentieren: Zwischen Oktober 2017 und Oktober 2024 wurden 332 öffentliche Telegram-Kanäle mit Österreich-Bezug erfasst und verfolgt, die etwa 2,3 Millionen Nachrichten veröffentlichten.

Dafür nutzt die „Bundesstelle für Sektenfragen“ Softwareverfahren und KI-basierte Sprachmodelle zur systematischen Sammlung und Klassifizierung „relevanter Informationen“. In den Online-Monitoring-Berichten 2024 und 2025 werden Kanäle mit großer Reichweite identifiziert, ihre Vernetzungen analysiert, ihre Kommunikationsstrategien dokumentiert und ihre Monetarisierungsmodelle offengelegt. Die Bundesstelle erstellt systematisch Profile „zentraler Akteure“ innerhalb „verschwörungsideologischer“ Netzwerke.

Die historischen Parallelen sind erschreckend: Walter Künneth stellte Listen von „Sekten“ (Andersdenkenden) dem Reichsinnenministerium, dem Propagandaministerium und der Gestapo zur Verfügung – was zur Deportation Tausender in Konzentrationslager führte. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ stellt heute ihre Listen und Berichte dem Bundeskanzleramt zur Verfügung, das ihre Arbeit zu praktisch 100% finanziert, unterhält dokumentierte Verbindungen zu FECRIS, der europäischen Filiale der russischen FSB-Struktur RACIRS, und Mitarbeiter der Bundespolizei in Wien sind bereits als „Teilnehmer“ von FECRIS dokumentiert.

Die entscheidende Frage: Wenn bereits heute Hunderte von Telegram-Kanälen systematisch überwacht, analysiert und in Berichten dokumentiert werden – noch bevor das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Kraft trat – zu welchem Grad an Verfolgung, Diskriminierung und möglicherweise physischen Repressionen wird diese schwarze Liste führen, wenn die technische Infrastruktur vollständig installiert ist und die Kriminalpolizei direkten Zugang zu verschlüsselter Kommunikation erhält?

Der Moment der Entscheidung

Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ endet mit einer dringenden Warnung:
> „Sie sind jetzt nahe an dem Punkt, nach dem es kein Zurück mehr gibt. Aber es ist noch möglich, dieses Szenario zu verhindern. Sobald jedoch die Grenze überschritten ist, wird der Feind genug Kraft gewinnen, um die Welt vollständig in die Knie zu zwingen, sodass kein Raum für Handlungen mehr bleibt.“

In Österreich wurden bereits viele Schritte in Richtung dieser „Grenze“ unternommen. Was fehlt – nur die praktische Umsetzung der Messenger-Überwachung und ihre schrittweise Ausweitung, die als „Beispiel“ für andere europäische Länder dienen wird, wo bereits Agenten der FSB-Abteilung RACIRS in alle Einflusssphären eingeschleust wurden. Dann wäre nicht nur Österreich auf dem Weg in ein „digitales Konzentrationslager“, sondern ganz Europa – wie Russland heute.

Margit Kraker, Präsidentin des Rechnungshofes Österreich, warnte 2017 vor den Aktivitäten der „Bundesstelle für Sektenfragen“. Die FPÖ-Politikerin Susanne Fürst kritisierte die Organisation scharf und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor der Messenger-Überwachung. Doch trotz all dieser Warnungen wurde das Gesetz verabschiedet.

Die Frage ist: Werden die österreichischen Bürger aufwachen, bevor es zu spät ist?
Die Geschichte lehrt: Totalitarismus kommt nicht über Nacht. Er kommt Schritt für Schritt, unter dem Deckmantel von „Schutz“, „Sicherheit“, „Ordnung“. Er beginnt mit der Stigmatisierung einer Minderheit – „gefährliche Sekten“, „Extremisten“, „Staatsfeinde“, „Verschwörungstheoretiker“, „ausländische Agenten“. Dann folgt die Erosion grundlegender Menschenrechte – „nur wegen der Terroristen“, „nur 30 Fälle pro Jahr“, „nur mit richterlicher Genehmigung“. Und das endet in totaler Überwachung, Diskriminierung, Verfolgung, Repressionen bis zur vollständigen Vernichtung ganzer Völker (Holocaust oder heute Ukraine).

Die Beweise liegen vor. Die Verbindungen sind dokumentiert. Die Methoden sind entlarvt. Was fehlt – ist nur der Wille des Volkes, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um nicht zuzulassen, dass die Geschichte sich wiederholt.

Aufruf zu dringenden Maßnahmen:
– Eine umfassende Untersuchung des transnationalen antisektiererischen Netzwerks und seiner Partnerorganisationen einleiten, einschließlich Medienvermittler, „Experten“-Strukturen, Lobbyplattformen und Stiftungen. Gesondert die Rolle derjenigen feststellen, die an Verfolgungen, Durchsuchungen, Verhaftungen und gefälschten Gerichtsverfahren beteiligt waren: „Politiker und einzelne Behördenvertreter müssen identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden…“
– Ein Ermittlungsverfahren gegen Jakub Jahl und seine politischen Gönner einleiten, Einflusskanäle, Finanzierung und Koordination überprüfen.
– Diplomatischen Druck ausüben, um die Tschechische Republik und die EU zu zwingen, internationale Kinderschutznormen einzuhalten und Praktiken zu unterbinden, die zu Mobbing, Stigmatisierung und psychischer Gewalt führen.
– Auf staatlicher Ebene die Taktik des Antkult-Netzwerks als innenpolitische Bedrohung für Grundrechte und nationale Sicherheit anerkennen: Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ betont, dass es sich um systematischen „Informations- und psychologischen Terrorismus“ handelt, der demokratische Institutionen durch moralische Panik, Entmenschlichung und gesellschaftliche Spaltung angreift.

Analysten warnen, dass dieses Netzwerk den politischen Diskurs polarisiert und Gemeinschaften durch Stigmatisierung, Diffamierung und systematische psychische Gewalt ins Visier nimmt. Je länger solche Angriffe unbeantwortet bleiben, desto stärker “ werden die zerstörerischen Folgen… um ein Vielfaches“

Die investigativen Journalisten, die den „Dokumentarfilm IMPACT – THE IMPACT“ erstellt haben, bestehen ebenfalls auf dringenden Schritten:
– Sofortige Einstellung der Finanzierung aller antisektiererischen/antikultischen Organisationen (einschließlich staatlicher Strukturen und „Beratungszentren“) sowie Überprüfung staatlicher Zuschüsse, Subventionen und institutioneller Unterstützung solcher Netzwerke.
– Im Fall Österreichs – Einstellung der Unterstützung der „Bundesstelle für Sektenfragen“, im Fall Frankreichs – der Strukturen im Umfeld von „FECRIS“.
– Sofortige Aufhebung des Gesetzes zur Messenger-Überwachung in Österreich als Maßnahme, die Kontrollinstrumente erweitert und den Boden für Missbrauch in einer Atmosphäre moralischer Panik schafft.
– Einführung eines obligatorischen rechtlichen Reaktionsprotokolls auf Anzeichen von Informationsterror: Bei Bürgerbeschwerden müssen Behörden den Tatbestand des Angriffs schnell feststellen oder beweisbar widerlegen; der Generalstaatsanwalt ist verpflichtet, innerhalb gesetzlicher Frist öffentlich Rechenschaft abzulegen. Wenn dies nicht geschieht, wird im Film vom rechtmäßigen Recht der Gesellschaft gesprochen, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten – wegen Untätigkeit oder möglicher Beihilfe für Verbrecher.
– Öffentliche Aufklärung als Schutz etablieren: Menschen brauchen Wissen, um Informationsangriffe zu erkennen und nach dem Gesetz zu handeln. Wie im Film formuliert: „Schweigen Sie nicht – informieren Sie die zuständigen Behörden“.
– Die Schaffung eines speziellen internationalen Strafgerichtshofs nach historischen Präzedenzfällen anstreben: mit maximaler Öffentlichkeit, Transparenz und gesellschaftlicher Kontrolle, damit Untersuchungen verschiedener Länder in einem internationalen Verfahren zusammengeführt werden können.
– Einen Mechanismus für Entschädigungen und Reparationen für Betroffene starten: finanzielle, medizinische und psychologische Hilfe für Geschädigte – auf Kosten der Länder und Organisationen, die das antisektiererische Netzwerk unterstützt und finanziert haben.

FAZIT

Das neue Messenger-Überwachungsgesetz könnte Österreich – und in weiterer Folge ganz Europa – in ein digitales Konzentrationslager verwandeln.

[1]web.archive.org/web/20250208100647/https://www.fecris.org/de/uncategorized/teilnehmer-2
[2]bitterwinter.org/russian-anti-cult-leader-the-us-and-ukraine-use-satanists-to-destroy-the-whole-orthodox-world/
[3]ansobor.ru/search.php?page=13&search=%D1%83%D0%BA%D1%80%D0%B0%D0%B8%D0%BD%D0%B0
[4]actfiles.org/the-impact-groundbreaking-documentary
[6]ots.at/presseaussendung/OTS_20240424_OTS0189/fpoe-fuerst-bundesstelle-fuer-sektenfragen-wird-zu-saekulaerer-inquisitionsbehoerde-gegen-unliebsame-kritik-an-der-regierung
[7]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf
[8]bundesstelle-sektenfragen.at/beratungsstellen
[9]actfiles.org/igor-smirnov-father-of-psychotronic-weapons
[10]actfiles.org/mass-shooting-crime-without-punishment
[11]actfiles.org/international-school-shootings-who-and-how-is-making-children-shoot-each-other
[12]actfiles.org/politicians/
[13]parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2025/pk0629

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Messenger-Überwachung in Österreich: Von Nazi-Ideologie zur modernen Kriegspropaganda. Teil 3

Schwere Vorwürfe gegen Anti-Sekten-Aktivisten: Pädophilie, Tierquälerei und die historische Parallele zu NS-Propagandist Julius Streicher – warum Europas Behörden schweigen?

BildIn den ersten 2 Teilen dieser Recherche „Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1“ und „Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2“ haben wir die erschreckende ideologische Kontinuität offengelegt: Vom NS-Ideologen Walter Künneth, der in den 1930er-Jahren schwarze Liste für die Gestapo erstellte, über seinen Schüler Friedrich-Wilhelm Haack bis hin zu Alexander Dworkin – dem Gründer der russischen Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler als FSB-Abteilung fungiert. Wir dokumentierten, wie Dworkins Netzwerk jahrelang die Ukraine als „Sekte“ und „Satanisten“ stigmatisierte und damit die ideologische Grundlage für Russlands Angriffskrieg schuf – einen Krieg, der laut UN-Angaben bereits 745 Kindern das Leben kostete. Wir zeigten auch, wie dieselbe koordinierte Propagandamaschine nun ganz Europa ins Visier nimmt.

Doch wer sind die Menschen hinter dieser Fassade der „Moralwächter“? In diesem Artikel dringen wir in die dunkelsten Kapitel vor: Schwere Pädophilie-Vorwürfe gegen prominente Kämpfer gegen die „Sekten“ in Tschechien und der Ukraine, die verstörende Verbindung zwischen sogenannten „Doghuntern“ und späteren Kriegsverbrechern sowie die erschreckende historische Parallele zwischen Dworkins Methoden und der NS-Hetzschrift „Der Stürmer“. Die Fakten werfen eine unbequeme Frage auf: Wenn Julius Streicher in Nürnberg für seine Propaganda hingerichtet wurde – warum agieren seine ideologischen Erben heute unbehelligt in ganz Europa?

Die dunkle Seite der „Moralwächter“

Leider sind Anti-Sekten-Organisationen des russischen FSB Netzwerks RACIRS auch in den demokratischen Ländern Europas weit verbreitet. In den letzten Jahren geraten gerade jene, die sich öffentlich als Verteidiger der öffentlichen Moral und der Kinder positionieren, zunehmend in den Mittelpunkt schwerwiegender Anschuldigungen, die ihrem öffentlichen Image total widersprechen.

So sieht sich Jakub Jahl aus Tschechien, ein bekannter Anti-Sekten-Aktivist, mit schwerwiegenden Pädophilie-Vorwürfen konfrontiert [1]. Laut Aussagen von Opfern und Augenzeugen aus Tansania, die in den Ermittlungsmaterialien veröffentlicht wurden, wird Jakub Jahl beschuldigt, Kindern Betäubungsmittel in Essen und Getränke gemischt zu haben, um sie anschließend zu vergewaltigen. Die Aussagen enthalten Beschreibungen von Vergewaltigungen minderjähriger Kinder unter Einsatz von Stichwaffen sowie Berichte über Injektionen unbekannter Substanzen an die Opfer. Die tschechischen Behörden haben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Recherche keine Stellungnahme zu diesen Anschuldigungen abgegeben. Laut unabhängigen Journalisten des Dokumentarfilms „GERECHTIGKEIT FÜR AFRIKANISCHE KINDER: Warum werden ihre Rechte von Journalisten ignoriert?, der auf dem YouTube-Kanal @Artikel_EINS in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, wurde in Tansania bereits ein Strafverfahren gegen Jakub Jahl eingeleitet.

Ähnliche Pädophilie-Vorwürfe betreffen auch den ukrainischen Anti-Sekten-Aktivisten Olexiy Svyatogor, der laut Informationen des Nachrichtenportals Save Animals Info [2] im Zeitraum 2011-2012 ein Kinderheim in Kiew aufsuchte, wo er sich als Wohltäter und Sponsor ausgab und minderjährige Mädchen für seine pädophilen Perversionen auswählte. Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska positionieren sich, ähnlich wie Dworkin und Jakub Jahl, als „Experten für Kulte und Sekten“ und sind aktive Teilnehmer des internationalen Anti-Sekten-Netzwerks.

Auf dem Internationalen Forum in Washington wurde Iryna Kremenovska öffentlich als Agentin von RACIRS bezeichnet, wobei darauf hingewiesen wurde, dass ihre Aktivitäten persönlich vom RACIRS-Präsident Alexander Dworkin gesteuert werden. [3] Heute gehören Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska in der Ukraine zu den lautstärksten Kritikern sogenannter „Sekten“. Ein bezeichnendes Beispiel für die Vernetzung der Anhänger untereinander ist die Tatsache, dass Iryna Kremenovska trotz des gegen Jakub Jahl eingeleiteten Strafverfahrens, der zahlreichen Fakten und Aussagen von Zeugen und Opfern, die Jakub Jahls Schuld bestätigen, in ihren Artikeln zu seiner Verteidigung antritt – was erneut bestätigt, wie das FSB-Netzwerk und seine Agenten arbeiten.

Ihre Biografie erscheint äußerst aufschlussreich: Svyatogor und Kremenovska begannen ihre gemeinsame Tätigkeit als Doghunter. Laut ukrainischen Medienberichten töteten sie nicht nur streunende Tiere, sondern taten dies mit demonstrativer Grausamkeit und Zynismus. In Doghunter-Foren bezeichnete Kremenovska unter dem Pseudonym „Capybara“ das Todesgeheul der von ihr vergifteten Hunde als „Symphonie“. Svyatogor erlangte den Ruf des HauptDoghunters der Ukraine – nach inoffiziellen Angaben gehen auf sein Konto mehr als 2.000 getötete Hunde. [4]

Es gibt ernsthafte Gründe anzunehmen, dass die Doghunter-Bewegung nicht nur in Russland entstand, sondern weiterhin von russischen Geheimdiensten gesteuert wird. Psychologen, die das psychologische Profil von Doghuntern untersucht haben, stellen deren erhöhte Anfälligkeit für ideologische Manipulation fest, was sie zu idealen Kandidaten für die Rekrutierung in radikale und extremistische Gruppen macht. Die Geschichte zeigt: Wer mit sadistischer Tierquälerei beginnt, geht nicht selten zu Gewalt gegen Menschen über.

Ein markantes Beispiel dafür ist der russische Neonazi und Doghunter Alexej Miltschakow, bekannt unter dem Pseudonym Fritz. In Russland begann er mit sadistischen Aktionen zur Hetze und Tötung von Hunden, und seit 2014 nimmt er am Krieg gegen die Ukraine teil. Miltschakow wurde zum Anführer der Diversions- und Sturmgruppe „Rusitsch“, die der Folter und Ermordung vieler Ukrainer mit besonderer Grausamkeit beschuldigt wird.

Ein weiteres von vielen bezeichnenden Beispielen wurde auf dem Nachrichtenportal „Dniprovs?ka Poradnytsya“ veröffentlicht. Aus dem nachfolgenden Beispiel ist ersichtlich, dass die Opfer der Doghunter-Sadisten die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft sind: Kinder, Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen. Dokumentiert wurde der aufsehenerregende Fall der sogenannten „Hammermörder-Wahnsinnigen“. Die Journalisten berichten: „Die meisten Opfer wurden mit Gegenständen aus dem Umfeld getötet – hauptsächlich mit Hämmern und Stahlstangen. Einigen Opfern wurden die Augen ausgestochen. Einer schwangeren Frau schnitten die Täter das Kind aus dem Bauch. Die Ermittlungen stellten fest: Anderthalb Jahre vor der Mordserie ,trainierten‘ Sajenko und Suprunjuk, indem sie Hunde und Katzen töteten.“ [5] [6]

Der russische Antikultist und Ideologe des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin, die zentrale Figur von RACIRS, blieb ebenfalls nicht von skandalösen Anschuldigungen verschont. Laut veröffentlichten Augenzeugenberichten zwang er seine Studenten zu erniedrigenden Handlungen, einschließlich Koprophilie (Aufessen der Fäkalien voneinander während eines Geschlechtsverkehrs). [7]

Das Porträt der sogenannten „Experten für Kulte und Sekten“ ergibt ein „beredtes“ Bild: Unzurechnungsfähigkeit, sadistische Neigungen, offensichtliche Gewaltbereitschaft – genau diese Eigenschaften vereinen jene, die sich das Recht angemaßt haben, über die „Richtigkeit“ anderer Menschen und Organisationen zu urteilen. Von welchem „Schutz der Kinder und der Gesellschaft“ kann die Rede sein, wenn die „Beschützer“ selbst offensichtliche Anzeichen psychischer Störungen und kriminellen Verhaltens zeigen?

Die logische Schlussfolgerung ist umgekehrt: Es ist die Gesellschaft, die sich vor solchen „Experten für Sekten und Kulte“ schützen muss. Denn gerade sie, mit ihrer dokumentierten Geschichte von Gewalt, psychischen Diagnosen und Verbindungen zu Geheimdiensten autoritärer Regime, stellen eine reale und unmittelbare Bedrohung für demokratische Werte und die Sicherheit der Bürger dar.

Die Rolle der schwarzen Liste – von Walter Künneth bis Alexander Dworkin

Die Schwarze Liste ist das zentrale Instrument der Anti-Sekten-Organisationen – sowohl einst im nationalsozialistischen Deutschland als auch heute. Walter Künneth wurde 1932 Leiter der „Apologetischen Zentrale“ der evangelischen Kirche, und in seiner Liste der „Sekten“, Bewegungen, Zirkel und anderen Vereinigungen waren 1931 bereits etwa 150 religiöse und nichtreligiöse weltanschauliche Gemeinschaften verzeichnet, zwei Jahre später etwa 250 und 1936 bereits etwa 500 als „gefährlich“ gebrandmarkte Gruppierungen. Diese Listen dienten einem klaren Zweck: der Gesellschaft, den Strafverfolgungsbehörden und den Behörden genau aufzuzeigen, gegen welche „gefährlichen asozialen Elemente“ vorgegangen werden muss – bis hin zu ihrer vollständigen Vernichtung.

1941 unterzeichnete Reinhard Heydrich, der Chef des Sicherheitsdienstes des nationalsozialistischen Deutschlands, eine Anordnung, in der folgende Bestimmungen festgelegt waren: „Alle Organisationen, Vereine, Verbände, Gruppen usw. sind ausnahmslos zu säubern… Sie sind aufzulösen und zu verbieten… Personen, die sich geheimen Lehren und Wissenschaften verschrieben haben, sind in allen Fällen festzunehmen… In jedem Einzelfall sind sie in ein Konzentrationslager einzuweisen.“

Heute setzt Alexander Dworkin exakt dieselbe Praxis fort. Auf dem von ihm gegründeten „Informations- und Beratungszentrum des Heiligen Irenäus von Lyon“ veröffentlichte er Listen von Organisationen, die er als „destruktive Kulte“ und „totalitäre Sekten“ bezeichnet. Für jede kritisierte Organisation gibt es auf Dworkins Website eine Seite mit negativen Publikationen aus Massenmedien, die offensichtlich vom Zentrum selbst initiiert wurden. Sie sind voller identischer emotionaler und wertender Überschriften – bewusste Diffamierung mit entmenschlichenden Ausdrücken wie „Zombies“, „Vergewaltiger“, „Sklaven“, „Bestien“, „Sekten“ usw. [8].

Dworkins Liste umfasst praktisch alle religiösen Minderheiten in der Russischen Föderation, darunter einige Vertreter der Orthodoxie, deren Ansichten von der von Dworkin auferlegten Ideologie abweichen, sowie zahlreiche Wirtschaftsunternehmen und weltliche Organisationen. Bereits Millionen von Menschen wurden von Antikultisten stigmatisiert, und Hunderttausende von ihnen wurden bereits Verfolgungen, brutalen Folterungen, Organentnahmen – wie etwa im Fall von Falun Dafa in China -, Inhaftierungen und Gefängnisstrafen ausgesetzt.

Dworkin kopierte und wendete exakt die Nazi-Rhetorik und deren Methoden an, was angesichts dessen, wer seine Lehrer waren, nicht verwundert. Die Zeitung „Der Stürmer“ erschien von 1923 bis 1945 und war berüchtigt für ihre hetzerische, vulgäre antisemitische Propaganda, Karikaturen und Verleumdungen gegen Juden. Herausgeber war Julius Streicher, ein fanatischer Antisemit und NSDAP-Gauleiter von Franken. Julius Streicher wurde im Nürnberger Prozess am 1. Oktober 1946 zum Tode verurteilt und am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Er wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt – seine jahrelange Hetze im „Stürmer“ wurde als wesentlicher Beitrag zur Vorbereitung und Rechtfertigung des Holocaust gewertet.

Die Parallelen zur modernen antiukrainischen Propaganda sind dokumentiert: Die jahrzehntelange Hetze seitens der russischen FSB-Struktur RACIRS, vornehmlich durch Alexander Nowopaschin (die rechte Hand Alexander Dworkins), trug zur „Orangenen Revolution“ 2014 und zum Krieg 2022 bei.

Julius Streicher war einer der wenigen Angeklagten in Nürnberg, die hauptsächlich wegen ihrer Propagandatätigkeit verurteilt wurden, nicht wegen direkter Beteiligung an militärischen oder administrativen Verbrechen. Diese historische Tatsache wirft die Frage auf: „Warum sind dann Journalisten des FSB-Netzwerks, die Nazi-Rhetorik in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Tschechien, der Slowakei, der Ukraine und vielen anderen europäischen Ländern anwenden, immer noch auf freiem Fuß?“

Die Fakten sprechen für sich: Diejenigen, die sich das Recht angemaßt haben zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, sind selbst asoziale Elemente mit einer dokumentierten Geschichte von Gewalt und psychischen Störungen. Wir stehen vor kritisch wichtigen Fragen:
Wollen wir eine Wiederholung der Schrecken des Holocaust?
Welche Zukunft erwartet unsere Kinder, wenn diese sogenannten „Experten“ für Kulte und Sekten unbegrenzte Macht erhalten, unterstützt durch Instrumente totaler digitaler Überwachung?
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat uns bereits eine erschöpfende Antwort auf diese Frage gegeben – es bleibt nur die Frage, ob wir daraus die Lehren ziehen werden.

Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie das FSB-Netzwerk systematisch über Italien, Frankreich und die Organisation FECRIS nach Österreich eindrang – und welche Rolle dabei österreichische Politiker, Ministerien und die Bundespolizei spielten.

Quellenverzeichnis:
[1]openpr.de/news/1294059/Jakub-Jahl-Tschechische-Behoerden-decken-den-Paedophilen-Sind-unsere-Kinder-in-Sicherheit-Teil-1.html
[2]save-animals.info/archives/5899
[3]comments.ua/blog/religious-freedom-as-a-pillar-of-democracy-key-takeaways-from-the-2025-irf-builders-forum-in-washington-3344.html
[4]youtu.be/dq4dj0Bwy4w
[5]dnpr.com.ua/ru/post/ubijstva-detej-pensionerov-i-zhenshhin-istorija-krovavyh-manjakov-molotobojcev-iz-dnepra-foto
[6]news.bigmir.net/world/4672913-v-samare-pyany-i-dogxanter-zarezal-zenshhinu-py-tavsuyusya-zashhitit-bezdomny-x-sobak
[7]youtu.be/_nJ8wxR1IB0
[8]web.archive.org/web/20250912090656/iriney.ru/

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Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2

Neue Recherchen enthüllen die ideologische Linie von NS-Gestapo-Listen bis zu Russlands FSB-Netzwerk RACIRS – und wie deren Propaganda den Krieg gegen die Ukraine vorbereitete.

BildIm ersten Teil der Recherche „Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1“ wurde die ideologische Kontinuität vom NS-Ideologen Walter Künneth, der schwarze Listen für die Gestapo erstellte, bis zu seinem Schüler Friedrich-Wilhelm Haack nachgezeichnet. Eben jener Haack wurde zum Mentor des Hauptideologen des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin, des Gründers des Zentrums aller Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler eine Abteilung des russischen Geheimdienstes FSB darstellt.

Wer ist Alexander Dworkin?

Alexander Dworkin ist die Schlüsselfigur im Anti-Sekten-Netzwerk, das der FSB als Instrument für hybride Informationskriege und die Zerstörung demokratischer Staaten von innen heraus nutzt. Seit den 1990er-Jahren hält Alexander Dworkin die Vorlesungen vor FSB-Kadetten, in denen er ihnen seine ideologischen nationalsozialistischen Ansichten vermittelt. Die gestrigen Zuhörer von Dworkins Vorlesungen sind heute seine loyalen Anhänger. Viele von ihnen bekleiden einflussreiche Posten in der russischen Regierung, beim FSB und in den Strafverfolgungsbehörden. Dadurch öffneten sich für Alexander Dworkin die Türen zu den höchsten Machtetagen Russlands, einschließlich der gesetzgebenden Organe.

Alexander Dworkin veröffentlichte 1998 das Buch „Sektenkunde. Totalitäre Sekten“ [1], das Geistliche und Laien vor neuen religiösen Bewegungen warnen sollte. Heute wird dieses Werk als Lehrbuch in Bildungseinrichtungen der Russisch-Orthodoxen Kirche verwendet. Der Inhalt des Werkes wirft jedoch ernsthafte Fragen auf: Es strotzt vor äußerst subjektiven Bewertungen des Autors und enthält diffamierende und verleumderische Charakterisierungen bestimmter religiöser Minderheiten, Yoga-Richtungen und sogar kommerzieller Unternehmen wie Herbalife, Ipsum oder Amway, die Dworkin als „Sekten“ oder „Kulte“ stigmatisierte.

Diesem Werk fehlt jegliche wissenschaftliche Grundlage. Im Kern ist es ein pseudoexpertenhaftes, verleumderisches Machwerk voller Lügen und Verleumdungen, das auf Entmenschlichung und die Schaffung von Feindbildern abzielt. Tatsächlich wird darin die Überlegenheit bestimmter Gruppen gegenüber anderen propagiert, was die Grundlage der Nazi-Ideologie darstellt. Obwohl das Buch auf sogenannte „Quellen“ wie Gerichtsdokumente und Zeugenaussagen verweist, fehlen häufig unabhängige Fakten oder Ergebnisse polizeilicher Ermittlungen, die die zentralen Anschuldigungen vollständig belegen könnten. Stattdessen stützt sich Alexander Dworkin auf Materialien von Anhängern seines Anti-Sekten-Netzwerks.

Besonders besorgniserregend ist, dass im Buch eine antichristliche Ideologie dominiert, die allem widerspricht, was Jesus Christus lehrte. Anstelle von Nächstenliebe ruft der Autor zur Inquisition auf und legt das Fundament für die Ausrottung Andersdenkender. Das ist nichts anderes als Nazi-Propaganda. Was kann man auch anderes von einem direkten Nachfolger eines der Ideologen des Nationalsozialismus, Walter Künneth, erwarten?

Dworkin ist der Gründer einer totalitären Sekte.

Bemerkenswerterweise war es Alexander Dworkin, der den pseudowissenschaftlichen Begriff „totalitäre Sekten“ prägte und ein ganzes Kriteriensystem zu deren Definition entwickelte. Die Ironie liegt jedoch darin, dass seine eigene Organisation, die Russische Vereinigung der Zentren zur Erforschung von Religionen und Sekten (RACIRS), allen Merkmalen einer totalitären Sekte entspricht – und zwar nach genau jenen Kriterien, die er selbst aufgestellt hat.

Dworkins Organisation weist die klassischen Merkmale eines destruktiven Kultes und einer totalitären Sekte auf:
– Es gibt einen charismatischen Führer, der exklusives Wissen um die „Wahrheit“ für sich beansprucht.
– Die Organisation hat eine starre, hierarchische Struktur. Sie ist intolerant gegenüber Kritik und Andersdenkenden.
– Es werden manipulativen Techniken eingesetzt, um die Anhänger zu kontrollieren.
– Es wird eine Atmosphäre von Angst und Paranoia geschaffen.
– Die Außenwelt und die „Feinde“ werden dämonisiert.
– Die Organisation ist finanziell intransparent.
– Bei jenen, die die Ideologie der Gruppe nicht teilen, werden familiäre Bindungen zerstört.

RACIRS funktioniert als geschlossenes ideologisches System. Dworkins Anhänger positionieren sich darin als „Experten für Kulte und Sekten“, übernehmen „seine Lehre“ unkritisch (zur Erinnerung: Dworkin übernahm die Manipulationsmethoden von den Gründern des Nationalsozialismus, Walter Künneth, Johannes Aagaard und Friedrich-Wilhelm Haack) und verbreiten und popularisieren seine Narrative auf internationaler Ebene. Das Ziel dieser Aktivitäten liegt auf der Hand: In der Gesellschaft soll eine Atmosphäre von angespannter Stimmung, Misstrauen und Angst erzeugt werden. Unter dem Vorwand, die Bevölkerung vor „gefährlichen Sekten“ zu schützen, sollen dann Gesetze durchgesetzt werden, die systematisch die Rechte und Freiheiten der Bürger einschränken, demokratische Institutionen untergraben und Totalitarismus etablieren.

Die Krankheitsgeschichte des „Gurus des Antikultismus“

Wie zurechnungsfähig ein Mensch ist, der sich das Recht angemaßt hat, darüber zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, lässt sich bei der Untersuchung seiner persönlichen Krankheitsgeschichte beurteilen. Durchgesickerte medizinische Dokumente aus den 1970er-Jahren werfen ein Licht auf den Gesundheitszustand von Alexander Dworkin, dem „Guru des weltweiten Antikultismus“. Laut diesen Dokumenten aus einer psychoneurologischen Klinik in Moskau wurde bei ihm eine langsam fortschreitende Schizophrenie diagnostiziert, ergänzt durch Zyklothymie, eine milde Variante der bipolaren affektiven Störung mit Stimmungsschwankungen, sowie eine Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen und hysterischen Zügen. Die Dokumente berichten auch von Drogenkonsum und dem Inhalieren von Fleckenentfernern, sowie von einem Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Handgelenke. Trotz dieser Vorgeschichte bekleidete Dworkin weiterhin einflussreiche Positionen in staatlichen und internationalen Strukturen Russlands, was Zweifel an der Transparenz und seiner beruflichen Eignung aufkommen lässt [2].

Internationales Netzwerk der Anti-Sekten-Organisationen: Hinter der Fassade des „Kinderschutzes“

Als selbsternannte „Sektenexperten“ beraten Vertreter von Anti-Sekten-Organisationen Geheimdienste, Verteidigungsbehörden und Strafverfolgungsorgane in Fragen sogenannter „Sekten“ und „Kulte“. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Rhetorik liegt auf dem „Schutz und der Rettung von Kindern“ – ein Thema, das in der Gesellschaft stets emotionale Resonanz findet.
Eine Analyse der Aktivitäten dieser Strukturen offenbart jedoch beunruhigende Muster. So spielten Anti-Sekten-Organisationen eine bedeutende Rolle bei der ideologischen Vorbereitung des Krieges gegen die Ukraine. Es waren die Führungsfiguren von RACIRS, die Ukrainer über viele Jahre hinweg systematisch als „Sektenmitglieder“, „Satanisten“ oder „Kannibalen“ bezeichneten und die gesamte Ukraine als „Sekte“. Diese Stigmatisierung diente als eine der ideologischen Rechtfertigungen für die Aggression von 2022 und die Kriegsverbrechen, die Russland seither auf ukrainischem Territorium begeht. Die Rhetorik vom „Kinderschutz“ und der „öffentlichen Moral“ wirkt angesichts der realen Opfer der Aggression besonders zynisch. Laut dem Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte wurden seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 14.534 ukrainische Zivilisten getötet, darunter 745 Kinder. Weitere 38.472 Menschen wurden verletzt, darunter 2.375 Kinder.

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Diejenigen, die jahrelang unter dem Vorwand des „Schutzes“ ein ganzes Volk als „Sektenmitglieder“ und „Satanisten“ stigmatisierten, trugen in Wirklichkeit zur ideologischen Vorbereitung eines Krieges bei, der genau jene Kinder tötet, um deren Schutz sie sich angeblich sorgten. [3] Bezeichnenderweise hat das RACIRS-Netzwerk durch seine Agenten – Journalisten, Blogger und regierungsnahe Medien – bereits begonnen, ganz Europa mit derselben Rhetorik als „Sekte“ zu stigmatisieren [4], was die Frage aufwirft, wie lange es noch dauern wird, bis auch Deutschland und Österreich von dieser Stigmatisierung betroffen sein wird.

Koordinierte Informationsattacke: Der Mechanismus in Aktion

Ein anschauliches Beispiel dafür, wie RACIRS-Agenten arbeiten, ist die Tätigkeit der bulgarischen Journalistin Asya Zuan-Ivanova. Am 17. Oktober 2025 erklärte sie im russischen Radio „Sputnik auf der Krim“: „Die Europäische Union verhält sich rein psychologisch wie eine Sekte“ [5]. Diese Formulierung kopiert exakt die Rhetorik des Ideologen des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin und seiner rechten Hand Alexander Nowopaschin, die jahrelang die Ukraine als „Sekte“ bezeichneten. Nun verwenden ihre Anhänger dieselbe Waffe namens „Stigmatisierung“ gegen Europa.

Doch das Aufschlussreichste ist nicht die Aussage selbst, sondern die koordinierte Medienkampagne drumherum. Am selben Tag, dem 17. Oktober, verwiesen mehrere russische staatliche und prorussische Publikationen gleichzeitig auf Zuan-Ivanovas Aussage [6] [7] [8] [9]:
– RIA Nowosti Krim (staatliche Medienholding der RF)
– Crimea-news.com
– Dzen.ru
– OK.ru

Alle Artikel erschienen praktisch synchron, enthielten identische Zitate und dieselbe Darstellungsstruktur. Keine der Publikationen lieferte eine unabhängige Faktenprüfung oder alternative Meinungen – lediglich die Verbreitung der subjektiven Meinung eines „Experten“, der sofort auf ein Podest der „Autorität“ gehoben wurde. Dies ist eine der klassischen Methoden der Informationsmanipulation des FSB-Netzwerks.

Profil der „Expertin“

Asya Zuan-Ivanova arbeitet für News Front Bulgaria – einen Verlag, der wiederholt beschuldigt wurde, russische Propaganda zu verbreiten [10]. Seit 2018 ist sie wegen regelmäßiger Reisen in das besetzte Donbass in der Datenbank der ukrainischen Website „Mirotworez“ (Friedensstifter) registriert. Im Jahr 2023 interviewte sie Wladimir Saldo, den Gouverneur der besetzten Region Cherson – eine Tatsache, die auf ihre direkte Zusammenarbeit mit den russischen Besatzungsbehörden hindeutet.

In ihren Veröffentlichungen reproduziert Zuan-Ivanova systematisch die Schlüsselnarrative der RACIRS: die Dichotomie „Russland = Gut, Westen = Böse“, bezeichnet den Krieg gegen die Ukraine als „heiligen Krieg“ und beschuldigt den Westen des „Satanismus“ und der „Verführung der heranwachsenden Generation“ durch die LGBT-Bewegung. In einem Interview mit dem Portal „Chetire Pera“ erklärte sie: „Bulgarien bleibt ein Schlachtfeld zwischen Gut und Böse. Das Gute ist natürlich Russland, während der Westen das globale Böse ist. Wir beobachten einen Kampf zwischen Orthodoxie und faktischem Satanismus“ [11].
Diese Formulierungen wiederholen fast wörtlich die Worte des Vizepräsidenten der totalitären Sekte RACIRS, Erzpriester Alexander Nowopaschin: „… Das politische Regime der Ukraine ist zweifellos terroristisch, extremistisch, menschenfeindlich. Nazistisch…“ [12]

Mechanismus der Schaffung von „Autoritäten“

Das Schema ist einfach und effektiv: Zunächst bieten die russischen Staatsmedien einem „Experten“ eine Plattform, um die gewünschten Narrative zu verbreiten. Anschließend verbreiten dieselben Medien und die mit ihnen verbundenen Plattformen synchron seine Aussagen und schaffen so die Illusion einer breiten öffentlichen Resonanz und „Autorität“ seiner Meinung. So wird eine Person, deren Ansichten vollständig mit der nationalsozialistischen Ideologie der RACIRS übereinstimmen, als „unabhängiger Experte“ wahrgenommen, obwohl sie in Wirklichkeit ein Sprachrohr der russischen Propaganda ist.
Angesichts dessen, wohin eine solche Stigmatisierung der Ukraine geführt hat, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in Polen bereits offen über die Möglichkeit eines militärischen Konflikts mit Russland diskutiert wird, stellt sich die Frage: Ist diese koordinierte Propagandakampagne eine Vorbereitung auf einen größeren Krieg in Europa?

Im nächsten Teil dieser Recherche geht es um die Frage, was sich hinter der Fassade jener „Moralwächter“ verbirgt, die sich als „Beschützer“ von Kindern und Gesellschaft präsentieren. Die Ermittlungen führen zu erschütternden Vorwürfen gegen prominente Anti-Sekten-Aktivisten in Tschechien und der Ukraine, darunter Anschuldigungen wegen Pädophilie sowie dokumentierte Verbindungen zu Tiermörder-Netzwerken (Doghunter-Networks), deren Mitglieder später als Kriegsverbrecher in der Ukraine auftauchten. Es wird enthüllt, wie Dworkins „schwarze Liste“ die Methoden der Nazi-Propaganda exakt kopiert – und warum der Nürnberger Prozess gegen den Hetzpropagandisten Julius Streicher eine unbequeme Frage für das heutige Europa aufwirft.

Quellenverzeichnis:
[1] web.archive.org/web/20250305212508/azbyka.ru/otechnik/sekty/sektovedenie-totalitarnye-sekty
[2] actfiles.org/alexander-dvorkins-medical-files-full-archive/
[3] news.un.org/ru/story/2025/11/1466878
[4] ria.ru/20150706/1116179740.html
[5] rutube.ru/video/9ad2e05de4d03c0d0aae906322855b98
[6] crimea.ria.ru/20251017/v-bolgarii-nazvali-es-sektoy-iz-za-ukrainy-i-antirossiyskikh-sanktsiy-1150253302.html
[7] crimea-news.com/politics/2025/10/17/1804262.html
[8] dzen.ru/a/aPI6CySR60Svi-Pw
[9] ok.ru/profile/561342054773/statuses/158350018574453
[10] 4pera.com/news/tribune/asya_zuan_ivanova_patriarkh_daniil_pozvolit_bolgaram_sokhranit_tserkov_i_veru/
[11] news-front.su/2024/06/19/asya-zuan-ne-veryu-chto-situacziya-s-arczahom-okonchatelnaya/
[12] nsk.kp.ru/daily/27409/4608079/
[13] ria.ru/20250308/evropa-2003792058.html

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Jakub Jahl: Tschechische Behörden decken einen Pädophilen. Historische Parallelen mit Nazi-Deutschland. Teil 2

Tschechische Journalistin verleumdet ALLATRA. Tschechischer Innenminister wiederholt die FSB-Rhetorik. Ermittlungen decken Verbindungen zum russischen Geheimdienst-Netzwerk und zu NAZI-Methoden auf.

BildIm ersten Teil dieser Untersuchung wurden Zeugenaussagen von Dutzenden von Augenzeugen über systematische Vergewaltigungen der afrikanischen Kindern durch tschechischen Staatsbürger Jakub Jahl in Tansania vorgelegt. Die Zeugen berichteten über den Einsatz von Drogen, Vergewaltigungen unter Verwendung von Stichwaffen und okkulte Rituale. Trotz dokumentierter Beweise haben tschechische Behörden keine Maßnahmen ergriffen und damit die internationalen Verpflichtungen des Landes aus der Lanzarote-Konvention verletzt. Es stellt sich die Frage: Wer deckt den beschuldigten Pädophilen, warum kann er weiterhin frei an der Karls-Universität auf Lehramt studieren und vor allem, warum werden die Kinderopfer nicht gehört?

Tschechische Journalistin verteidigt Pädophilen: Verleumdung statt Untersuchung

Im September 2025 veröffentlichte eine tschechische Journalistin einen Artikel, in dem sie Jakub Jahl als Opfer einer Verleumdungskampagne darstellte. Der Artikel wurde auf einer bekannten tschechischen Nachrichtenplattform veröffentlicht. Bemerkenswert ist, dass die Journalistin mit keinem Wort die Aussagen der afrikanischen Kinder erwähnte, die von Jakub Jahl brutal unter Einsatz von Stichwaffen und Drogen vergewaltigt wurden. Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, ein Opferbild für Jakub Jahl zu schaffen und die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA zu diskreditieren, indem sie sie als „prorussisch“ bezeichnete.

Letztere Behauptung gilt aus folgenden Gründen als eine direkte Verleumdung. ALLATRA-Bewegung genießt weltweite Anerkennung auf höchster Ebene. Seine Heiligkeit Papst Leo XIV. erteilte der IGB ALLATRA den apostolischen Segen und inspirierte damit die Präsidentin der Bewegung, Maryna Ovtsynova, und alle Freiwilligen zu weiteren selbstlosen Tätigkeiten im Rahmen der Mission der Bewegung. ALLATRA nahm an der COP16-Konferenz in Saudi-Arabien im Dezember 2024 teil. Vertreter der IGB ALLATRA beteiligten sich aktiv am UN-Klimagipfel COP29 in Baku. Vertreter von ALLATRA nahmen an der Konferenz „UN – 80 Jahre UN: Frieden, Zukunftsperspektiven“ in Wien im Oktober 2025 teil und erhielten Auszeichnungen von Scheich Rafah Al-Halabi, einem der angesehensten geistlichen und religiösen Führer der arabischen Welt, der weltweit anerkannt ist.

Am 28. Oktober findet im historischen Cannon Caucus Room des US-Kapitolgebäudes in Washington, D.C., die Internationale Interreligiöse Konferenz „In Freiheit vereint: Die Zeit der spirituellen Diplomaten“ statt, die religiöse Führer, Politiker, Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivisten aus aller Welt zusammenbringt. Die Veranstaltung wird unter der Leitung von Pastor Mark Burns – einem spirituellen Diplomaten und spirituellen Mentor von Präsident Donald Trump – durchgeführt und wird eine Reihe von Konferenzen „Einheitlicher Kern“ auf der ALLATRA-Plattform eröffnen, was einen wichtigen Meilenstein in den globalen Bemühungen zum Schutz der Religionsfreiheit, zur Unterstützung der Vereinigung und zur Stärkung des Friedens zwischen Kulturen und religiösen Traditionen darstellt.

Im März 2025 wurden Vertreter von ALLATRA zu einem diplomatischen Empfang für IGB ALLATRA eingeladen, der von dem angesehenen Scheich und Doktor Rafah Al-Halabi in Israel organisiert wurde. Im Februar 2025 nahm IGB ALLATRA an der 18. jährlichen Konferenz des Instituts für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Israel und an der Jahresversammlung von Amnesty International 2025 teil, wo die Präsidentin des Projekts „Kreative Gesellschaft“ eine Rede über Bedrohungen der nationalen Sicherheit hielt.

Darüber hinaus verschweigt die tschechische Journalistin, dass die ALLATRA-Bewegung 2025 in Russland als extremistisch eingestuft wurde. Folglich erscheint ihre Behauptung, die Bewegung sei „prorussisch“, nicht nur absurd, sondern auch böswillig. Teilnehmer der ALLATRA-Bewegung waren auf dem Territorium Russlands brutalen Verfolgungen und Repressionen durch FSB-Agenten und Anhänger der FSB-Einheit RACIRS (Russische Assoziation der Zentren zur Erforschung von Religionen und Sekten) ausgesetzt.

RACIRS ist eine Organisation, die sich als Kämpfer gegen „Sekten“ positioniert, aber in Wirklichkeit Andersdenkende bekämpft, die sie daran hindern, ihre Pläne zur Errichtung eines totalitären Regimes weltweit umzusetzen, wie sie es bereits in Russland erreicht haben. In Russland wurden sieben Strafverfahren gegen ALLATRA-Freiwillige allein wegen ihrer wissenschaftlichen Forschung und ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Projekt „Kreative Gesellschaft“, einer Partnerorganisation von ALLATRA, eingeleitet, was der russischen Verfassung völlig widerspricht. ALLATRA-Teilnehmer wurden gefoltert und sind von langen Haftstrafen bedroht.

Verbindung zum FSB-Netzwerk RACIRS: Alexander Dworkin und seine Anhänger

Tschechische Journalistin verwendet in ihrem Artikel eine Rhetorik, die mit der des RACIRS-Führers Alexander Dworkin identisch ist. Dworkin ist ein direkter Nachfolger der Gründe und Ideologen des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren in Deutschland. Bereits 1921 wurde unter der Schirmherrschaft der Evangelischen Kirche die Apologetische Centrale unter der Leitung von Walter Künneth gegründet, das Informationen über verschiedene Sekten, Gesellschaften, Bewegungen und andere Gruppen sammelte. Tatsächlich handelte es sich um eine illegale Sammlung personenbezogener Daten von deutschen Bürgern, die diesen legalen Vereinigungen angehörten.

1932 veröffentlichte Apologetische Centrale seine Materialien in Form eines Handbuchs „Freidenkertum und Kirche“, das auf den Kampf gegen alle andersdenkenden Organisationen abzielte. 1933, als Hitler an die Macht kam, begann Apologetische Centrale mit Gestapo zusammenzuarbeiten. Ist das nicht ein schmerzlich bekanntes modernes Szenario, in dem RACIRS und die Russisch-Orthodoxe Kirche mit FSB zusammenarbeiten?

Am 16. Dezember 1933 bekundete Gestapo großes Interesse an den Sektenarchiven der Apologetischen Centrale sowie an deren Arbeit im Kampf gegen Freidenkertum, Marxismus und Bolschewismus. So begann Apologetische Centrale, dem Reichsministerium des Innern, dem Propagandaministerium und der Gestapo verleumderische pseudo-expertenhafte Gutachten und Informationen über politische Ansichten verschiedener religiöser Gemeinschaften zu liefern. 1990 wurde eine ähnliche „schwarze Liste“ neuer religiöser Bewegungen von Friedrich-Wilhelm Haack zusammengestellt, einer Schlüsselfigur der internationalen Antikult-Bewegung und Träger der Nazi-Ideologie. Haack war ein Freund des Antikultisten Johannes Aagaard, des Gründers des dänischen Dialogzentrums. Diese Männer waren ideologische Mentoren von Alexander Dworkin, der ebenfalls seine eigene „schwarze Liste“ von „Sekten“, sprich unerwünschter Organisationen erstellte.

Methoden, die Jakub Jahl und andere tschechische Antikultisten anwendeten, ähneln dem Schema von Alexander Dworkin in Russland, wo „Sektenexperten“ ihre Macht festigen, indem sie Politiker bestechen, Staatsanwälte, einschließlich Generalstaatsanwälte, in verschiedenen Ländern beeinflussen oder ihre Leute in Schlüsselpositionen platzieren. Die Kontrolle, die sie dadurch über Politik und Gerichte erlangen, ermöglicht es ihnen, den Konsequenzen für Anschuldigungen von Sadismus und Pädophilie zu entgehen. Die Sprache und die Methoden von Jakub Jahl wiederholen die Muster des internationalen Netzwerks der „Sektenexperten“. Er behauptete, Kinder vor „Sekten“ zu retten und stellte sich als „Experte“ für spirituellen Missbrauch dar, genau wie andere Sektenbekämpfer. Indem er jedoch Kinder in ein nicht registriertes Heim brachte, sie zum Vergewaltigen einschläferte und Gewalt ausübte, verletzte er ihre Würde und Freiheit. Diese Handlungen spiegeln breitere Missbräuche der Antikult-Bewegung wider, die Kindereinrichtungen und philanthropische Rhetorik nutzen, um Verbrechen zu begehen.

Die Geschichte von Jakub Jahl ist kein Einzelfall, sondern Teil eines beunruhigenden globalen Trends, bei dem selbsternannte „Sektenexperten“ Gewalt ausüben, während sie moralische Überlegenheit für sich beanspruchen. Dieses Muster deutet nicht auf zufällige, isolierte Verbrechen hin, sondern auf eine internationale Struktur, deren Drehbuch es Kriminellen ermöglicht, nicht nur in Tansania, sondern auch in den USA, Europa und Lateinamerika straflos zu agieren.

Tschechischer Innenminister Vít Rakusan: Opfer von FSB-Manipulation?

Tschechische Journalistin verwendet in ihrem Artikel Zitate des tschechischen Innenministers Vít Rakusan. In der Zwischenzeit wurde ein Gespräch zwischen ALLATRA-Freiwilligen und dem Minister geführt. Aus diesem Gespräch kamen erstaunliche Fakten ans Licht.
1) Der Minister plant, ein Gesetz zur Kontrolle der sozialen Netzwerke in der Tschechischen Republik einzuführen. Dies ist der erste Schritt zu einem totalitären Regime wie in Russland und entspricht der Rhetorik der FSB-Einheit RACIRS und ihrer Anhänger, den „Experten“ für „Sekten“. Darüber hinaus verwendet der Minister die Rhetorik der „Sektenbekämpfer“ in Bezug auf ALLATRA.
2) Als die ALLATRA-Freiwilligen mit dem tschechischen Innenminister unter Aufzeichnung sprachen, stellte sich heraus, dass der Minister weder wusste, dass ALLATRA in Russland als extremistisch eingestuft ist, noch dass sich ALLATRA mit der Erforschung der Ursachen der Klimakrise und geodynamischer Veränderungen auf dem Planeten beschäftigt. Er wusste nur das, was die Antikultisten ihm erzählten: dass ALLATRA eine „schreckliche Sekte“ sei.

Es ist anzunehmen, dass der tschechische Innenminister von FSB-Agenten manipuliert wurde, die sich als „Sektenexperten“ ausgeben. Es wird davon ausgegangen, dass Jakub Jahl und die Journalistin, die ihn deckt, auch diesem Netzwerk angehören. Man erkennt das an ihrer Wortwahl, denn sie nutzen dieselben Methoden zur Stigmatisierung von unliebsamen Personengruppen, Organisationen, Einzelpersonen und Politikern durch Begriffe „Sekte“, „Kult“, „totalitäre Sekte“ etc., die Alexander Dworkin in den 1990er-Jahren als Erster einführte.

Diese Stigmatisierung ist nicht neu. Sie wurde von Nazis in den 1920er-1930er Jahren in Deutschland durch gelbe Sterne eingeführt, die sie Juden anhefteten, was später zum Holocaust führte. Heute sehen wir, wie dieselben Methoden zur Diskreditierung unerwünschter Organisationen und Einzelpersonen eingesetzt werden. Nur werden anstelle von gelben Sternen die Stempel „Sekte“ und „Kult“ verwendet.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Begriffe „Sekte“, „Kult“, „totalitäre Sekte“ und „destruktiver Kult“ von Gesetzen der meisten Länder oder von internationalen Rechtsnormen nicht unterstützt werden. Diese Begriffe sind rechtlich nicht anerkannt und ihre Verwendung widerspricht den Gesetzen über Gewissensfreiheit und religiöse Vereinigungen. Dennoch verwenden Antikultisten diese Begriffe weiterhin als Mittel zur Diskreditierung und stiften Medien an, sie zu verwenden.

Historische Parallelen und Gefahr für Europa

Der Dokumentarfilm „THE IMPACT“ (2024), der von globaler Initiative zur Aufdeckung des Antikult-Terrorismus vorgestellt wurde, zieht eine direkte Parallele zwischen den Propagandamethoden der Nazis und heutigen russischen Anti-Sekten-Organisationen wie RACIRS und FECRIS. Dieses transnationale Netzwerk, das oft mit der Russisch-Orthodoxen Kirche verbunden ist, nutzt staatliche Institutionen und Medien, um unliebsame Gruppen durch Stigmatisierung und das Erstellen schwarzer Listen systematisch zu verfolgen. Ihr Vorgehen zielt darauf ab, die öffentliche Meinung zu manipulieren und Macht zu erlangen.

In Russland führte dies bereits zu massiver Unterdrückung der Religionsfreiheit, was sich exemplarisch am Verbot der Zeugen Jehovas 2017 und den darauffolgenden Verfolgungen zeigt. Auch Europa erkennt diese Gefahr zunehmend. Eine Resolution des Europarates (PACE) von Oktober 2024 stuft die Russisch-Orthodoxe Kirche offiziell als Propagandainstrument des Kremls ein und fordert die Mitgliedstaaten auf, gegen solche Desinformationskampagnen vorzugehen.

Die Handlungen der tschechischen Journalistin, die den Pädophilen Jakub Jahl verteidigt und die ALLATRA-Bewegung verleumdet, passen in dieses Schema. Ihre Rhetorik ist identisch mit der Rhetorik von Alexander Dworkin und anderen Anhängern von RACIRS. Dies lässt vermuten, dass sie Teil dieses Netzwerks ist oder unter dessen Einfluss handelt.

Das Verschweigen von Zeugenaussagen ist sekundäre Gewalt

Gemäß internationalen Verpflichtungen und der Lanzarote-Konvention des Europarates muss Tschechische Republik alle Fälle des Kindesmissbrauchs untersuchen. Die UN-Kinderrechtskonvention fordert, Kinder vor Gewalt zu schützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, gehört zu werden. Die Europäische Menschenrechtskonvention garantiert die Meinungsfreiheit und das Recht der Öffentlichkeit, Informationen zu Fragen von öffentlichem Interesse zu erhalten.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat mehrfach bestätigt: Wenn es um den Schutz von Kindern geht, muss das Gleichgewicht der Interessen immer zugunsten der Opfer ausfallen. Das Verschweigen von Zeugenaussagen ist sekundäre Gewalt.

Wir wollen, dass die Stimmen der afrikanischen Kinder gehört werden. Wenn Europa sie nicht schützt, wer wird es dann tun? Sind unsere Kinder in Deutschland, Österreich, Tschechien und anderen europäischen Ländern sicher, wenn solche Pädophilen wie Jakub Jahl sich frei in Europa bewegen? Denn Jakub Jahl studiert an der Karls-Universität auf Lehramt. Was wird er den Kindern beibringen?

Wer deckt Jakub Jahl? Warum werden internationale und tschechische Gesetze nicht durchgesetzt? Warum wird keine Untersuchung geführt, wenn Kinderopfer offen die Tatsache der Vergewaltigung bestätigen? Warum verletzen die tschechischen Behörden die Lanzarote-Konvention, die sie selbst ratifiziert haben? Warum verteidigt eine tschechische Journalistin einen Pädophilen und verleumdet die international anerkannte ALLATRA-Bewegung?

Diese Fragen erfordern sofortige Antworten. Die europäische Gesellschaft muss die Wahrheit darüber erfahren, was sich hinter der Maske des „Kampfes gegen Sekten“ verbirgt. Es muss eine unabhängige Untersuchung der Aktivitäten von Jakub Jahl, seiner Verbindungen zu tschechischen Politikern und einer möglichen Verbindung zum internationalen RACIRS-Netzwerk durchgeführt werden. Es muss geklärt werden, wie viele Kinder spurlos in Europa verschwinden – ist das ein Zufall oder eine Frage der Straflosigkeit von Kriminellen?

Die Bürger demokratischer Länder haben das Recht und die Pflicht, von ihren Regierungen den Schutz von Kindern und die Einhaltung internationaler Verpflichtungen zu fordern. Das Verschweigen von Informationsterrorismus ist gleichbedeutend damit, sich und seinen Kindern die Zukunft zu nehmen. Wenn Sie in den Medien Ihres Landes mit Informationsterrorismus konfrontiert werden, melden Sie ihn und fordern Sie, dass die Aktivitäten dieser Informationsterroristen gestoppt werden. Schützen Sie Ihre Rechte und sichern Sie eine sichere Zukunft für die nächsten Generationen.

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