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SchlummerMärchen: Das eigene Kind im Gute-Nacht-Märchen

SchlummerMärchen macht Kinder zu Hauptfiguren ihrer Gute-Nacht-Märchen: Eltern gestalten Geschichten mit Namen, Interessen und vertrauten Begleitern – zum Vorlesen oder gemeinsamen Anhören.

BildGreven, 1. Oktober 2026 – Die dotnetic GmbH aus Greven bietet mit SchlummerMärchen eine App für Eltern, die Gute-Nacht-Märchen passend zu ihrem Kind gestalten möchten. Auf schlummermaerchen.de geben sie den Namen des Kindes, seine Interessen und vertraute Begleiter ein. Daraus entsteht ein persönliches Märchen mit Text, Bildern und Audio – zum gemeinsamen Vorlesen oder Anhören am Abend.

Mag ein Kind Drachen und nimmt sein Kuscheltier überall mit hin, können beide Teil seines Märchens werden. Der Name des Kindes ersetzt dabei nicht einfach den Namen einer beliebigen Hauptfigur: SchlummerMärchen greift die gewählten Details für die Handlung auf. Je nach Tarif können auch Geschwister, Großeltern oder das Haustier mitspielen. Eltern wählen eine Themenwelt und können immer wieder ein neues Märchen für ihr Kind erstellen.

Eltern entscheiden selbst, wie sie das Märchen nutzen. Sie können es vorlesen, als Audio abspielen oder im Mitlesemodus Text und Stimme zusammen verwenden. Den fertigen Text können sie vor dem Vorlesen in Ruhe prüfen. Vollständige Beispielmärchen mit Bildern und Audio sind frei zugänglich unter https://schlummermaerchen.de/featured. Das erste eigene Märchen ist nach der Registrierung kostenlos; eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig.

SchlummerMärchen verbindet damit die vertraute gemeinsame Zeit beim abendlichen Erzählen mit Märchen, die auf die Interessen eines bestimmten Kindes eingehen. Eltern erhalten neue Ideen für das Vorlesen und können das Märchen so nutzen, wie es zu ihrer Familie passt. Erzählen und Vorlesen können Teil eines festen Abendrituals sein; darauf weist auch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit in seinen Informationen zum Kinderschlaf hin. Die App gibt Eltern dafür immer wieder neuen Lesestoff, in dem ihr Kind und seine Lieblingswelt vorkommen.

Weitere Informationen und Bildmaterial stehen im Pressebereich unter https://schlummermaerchen.de/presse bereit.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

dotnetic GmbH
Herr Jens Martsch
Königstraße 26
48268 Greven
Deutschland

fon ..: 02571 5699051
web ..: https://schlummermaerchen.de/
email : info@dotnetic.de

Die dotnetic GmbH wurde 2019 gegründet und ist eine Digitalagentur aus Greven. Sie entwickelt Websites und digitale Produkte. Geschäftsführer Jens Martsch verantwortet SchlummerMärchen, eine App für persönliche Kindermärchen zum Vorlesen und Anhören.

Pressekontakt:

dotnetic GmbH
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48268 Greven

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email : info@dotnetic.de

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SchlummerMärchen: Das eigene Kind im Gute-Nacht-Märchen

SchlummerMärchen macht Kinder zu Hauptfiguren ihrer Gute-Nacht-Märchen: Eltern gestalten Geschichten mit Namen, Interessen und vertrauten Begleitern – zum Vorlesen oder gemeinsamen Anhören.

BildGreven, 1. Oktober 2026 – Die dotnetic GmbH aus Greven bietet mit SchlummerMärchen eine App für Eltern, die Gute-Nacht-Märchen passend zu ihrem Kind gestalten möchten. Auf schlummermaerchen.de geben sie den Namen des Kindes, seine Interessen und vertraute Begleiter ein. Daraus entsteht ein persönliches Märchen mit Text, Bildern und Audio – zum gemeinsamen Vorlesen oder Anhören am Abend.

Mag ein Kind Drachen und nimmt sein Kuscheltier überall mit hin, können beide Teil seines Märchens werden. Der Name des Kindes ersetzt dabei nicht einfach den Namen einer beliebigen Hauptfigur: SchlummerMärchen greift die gewählten Details für die Handlung auf. Je nach Tarif können auch Geschwister, Großeltern oder das Haustier mitspielen. Eltern wählen eine Themenwelt und können immer wieder ein neues Märchen für ihr Kind erstellen.

Eltern entscheiden selbst, wie sie das Märchen nutzen. Sie können es vorlesen, als Audio abspielen oder im Mitlesemodus Text und Stimme zusammen verwenden. Den fertigen Text können sie vor dem Vorlesen in Ruhe prüfen. Vollständige Beispielmärchen mit Bildern und Audio sind frei zugänglich unter https://schlummermaerchen.de/featured. Das erste eigene Märchen ist nach der Registrierung kostenlos; eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig.

SchlummerMärchen verbindet damit die vertraute gemeinsame Zeit beim abendlichen Erzählen mit Märchen, die auf die Interessen eines bestimmten Kindes eingehen. Eltern erhalten neue Ideen für das Vorlesen und können das Märchen so nutzen, wie es zu ihrer Familie passt. Erzählen und Vorlesen können Teil eines festen Abendrituals sein; darauf weist auch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit in seinen Informationen zum Kinderschlaf hin. Die App gibt Eltern dafür immer wieder neuen Lesestoff, in dem ihr Kind und seine Lieblingswelt vorkommen.

Weitere Informationen und Bildmaterial stehen im Pressebereich unter https://schlummermaerchen.de/presse bereit.

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Deutschland

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Die dotnetic GmbH wurde 2019 gegründet und ist eine Digitalagentur aus Greven. Sie entwickelt Websites und digitale Produkte. Geschäftsführer Jens Martsch verantwortet SchlummerMärchen, eine App für persönliche Kindermärchen zum Vorlesen und Anhören.

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Weltkindertag: Jedes Kind verdient die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft

Die Sir Peter Ustinov Stiftung setzt sich dafür ein, Kindern durch Bildung und persönliche Förderung die Möglichkeit zu geben, ihre Potenziale zu entfalten und ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Der Zugang zu Bildung entscheidet maßgeblich über die Zukunft eines Kindes. Dennoch hängt er für Millionen Kinder weltweit noch immer von ihrer Herkunft oder den sozialen Verhältnissen ab, in denen sie aufwachsen. Armut, fehlende Bildungsangebote und unzureichende Infrastruktur nehmen vielen Kindern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ihr Leben eigenständig zu gestalten.

Seit über 25 Jahren engagiert sich die Sir Peter Ustinov Stiftung mit nachhaltigen Bildungsprojekten auf mehreren Kontinenten. Ihr Ziel ist es, Kindern unabhängig von Herkunft, Kultur, Religion oder sozialen Lebensverhältnissen Zugang zu Bildung und damit neue Perspektiven zu eröffnen.

Bildungsprojekte auf drei Kontinenten

Die Stiftung unterstützt Projekte für sozial benachteiligte Kinder in Afrika, Asien und Europa. Dabei geht es um weit mehr als die Vermittlung von Wissen. Wo die grundlegenden Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen fehlen, gehören auch eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln, der Zugang zu Gesundheitsleistungen und eine sichere Lernumgebung zu den wichtigen Grundlagen für die persönliche Entwicklung von Kindern.

Mit großem persönlichem Engagement setzte sich Sir Peter Ustinov über Jahrzehnte für die Rechte und die Chancen von Kindern ein. Für ihn waren Bildung, kulturelle Teilhabe und die Begegnung zwischen Menschen wesentliche Voraussetzungen für eine gerechtere und friedlichere Welt.

Bildung eröffnet Perspektiven

Die Sir Peter Ustinov Stiftung führt dieses humanistische Vermächtnis mit ihren Bildungsprojekten fort. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass jedes Kind die Möglichkeit erhalten sollte, seine Fähigkeiten und seine Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln – unabhängig davon, wo es geboren wurde und unter welchen Bedingungen es aufwächst.

„Jedes Kind hat Fähigkeiten, Talente und Träume. Ob es diese entfalten kann, sollte nicht davon abhängen, wo ein Kind geboren wird oder in welchen sozialen Verhältnissen es aufwächst“, erklärt Ali Tasbasi, Vorstand der Sir Peter Ustinov Stiftung. „Mit unseren weltweiten Projekten möchten wir Kindern und Jugendlichen konkrete Perspektiven eröffnen. Bildung vermittelt Wissen und Fähigkeiten, stärkt aber auch das Selbstvertrauen und die Eigenständigkeit. Sie kann jungen Menschen helfen, ihr Leben und ihre Zukunft selbst zu gestalten.“

Der Weltkindertag erinnert daran, dass die Zukunft von Kindern eine gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung ist. Bildung schafft sowohl individuelle Perspektiven, stärkt aber auch die gesellschaftliche Teilhabe und kann dazu beitragen, soziale Benachteiligung zumindest zu reduzieren.

Die Sir Peter Ustinov Stiftung setzt sich weltweit dafür ein, Kindern durch Bildung und persönliche Förderung die Möglichkeit zu geben, ihre Potenziale zu entfalten und ihren eigenen Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu finden. Denn die Zukunft eines Kindes sollte nicht von seiner Herkunft oder seinen sozialen Lebensverhältnissen bestimmt werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sir Peter Ustinov Stiftung
Herr Michael Delmhorst
Hochstraße 49
60313 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: 069 2722174-0
web ..: https://ustinov.org/
email : md@ustinov.org

Die Sir Peter Ustinov Stiftung wurde 1999 von Sir Peter Ustinov und seinem Sohn Igor Ustinov gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, weltweit Kindern und jungen Menschen durch den Zugang zu Bildung und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten bessere Lebensperspektiven zu bieten. Mit ihren Initiativen und Förderprojekten stärkt die Stiftung die persönliche Entwicklung junger Menschen, inspiriert sie zu Eigenverantwortung und eröffnet ihnen Chancen für eine selbstbestimmte Zukunft – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status.

Pressekontakt:

Sir Peter Ustinov Stiftung
Herr Michael Delmhorst
Hochstraße 49
60313 Frankfurt am Main

fon ..: 069 2722174-0
email : md@ustinov.org

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Wenn der Chatbot zum Therapeuten wird – Stiftung warnt vor KI-Nutzung bei psychischen Krisen im Jugendalter

Wenn sich Kinder mit Sorgen oder in Krisen an Chatbots wenden, kann das große Risiken bergen. Die Stiftung „Achtung!Kinderseele“ stellt konkrete Forderungen an Politik und KI-Unternehmen.

BildHamburg, 15. September 2026 – Immer mehr Kinder und Jugendliche vertrauen sich bei Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Suizidgedanken nicht Eltern, Lehrkräften oder Fachärzt:innen an, sondern wenden sich an KI-Chatbots wie ChatGPT. Doch was auf den ersten Blick wie ein maximal niedrigschwelliges, jederzeit verfügbares Gesprächsangebot wirkt, birgt erhebliche Risiken – und ersetzt keine kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung.

Ein wachsendes Phänomen ohne Aufsicht

Chatbots sind rund um die Uhr erreichbar, urteilen scheinbar nicht und verlangen keine Überwindung, im Gegensatz zum Gang in eine Beratungsstelle, Praxis oder Klinik. Genau diese Eigenschaften machen sie für belastete Jugendliche attraktiv – und genau diese Eigenschaften bergen substanzielle Gefahren, wenn ernsthafte psychische Krisen dahinterstehen.

„Ein Chatbot kann eine schwere psychische Krankheit oder eine akute Suizidalität nicht zuverlässig erkennen und trägt keine Verantwortung für das, was er sagt. Genau das kann in einem kritischen Moment gefährlich werden“, so Prof. Dr. Eva Möhler, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlands und Kuratoriumsmitglied der Stiftung „Achtung!Kinderseele“.

Die zentralen Risiken:

* Fehleinschätzung von Suizidalität und akuten Krisen: Chatbots sind nicht darauf ausgelegt, Warnsignale zuverlässig zu erkennen oder im Notfall angemessen zu reagieren.
* Schmeichelei: die Tendenz, (auch hochproblematische) Nutzeraussagen eher zu bestätigen als kritisch zu hinterfragen stellt trotz Nachbesserungen einzelner KI-Anbieter noch immer ein gefährliches Risiko dar.
* Verstärkung von Vermeidungsverhalten: Wer sich ausschließlich einem Chatbot anvertraut, meidet möglicherweise den Schritt in eine reale Beratung oder therapeutische Betreuung – und verzögert damit notwendige Behandlung.
* Scheinbare Empathie ohne fachliche Tiefe: Sprachmodelle können unterstützend klingen, ohne diagnostisch fundiert einordnen zu können, was hinter den Symptomen steht.
* Fehlende Anbindung an das Versorgungssystem: Anders als Fachpersonen können Chatbots Jugendliche nicht in ein vernetztes Hilfesystem aus Klinik, ambulanter Therapie und Jugendhilfe einbinden.
* Fehlende Vertraulichkeit und Datenschutz: Sensible Gesundheitsdaten Minderjähriger werden bei kommerziellen KI-Anbietern verarbeitet, oft ohne Transparenz darüber, was mit den Informationen geschieht.

Forderungen der Stiftung „Achtung!Kinderseele“:

Die Stiftung, die sich im Rahmen diverser Programme für Prävention, Früherkennung und Entstigmatisierung seelischer Krankheiten von Kindern und Jugendlichen einsetzt, fordert daher:

* Klare Leitplanken für KI-Anwendungen im Gesundheitskontext, die sich an Minderjährige richten oder von ihnen genutzt werden.
* Verpflichtende Verweise auf professionelle Hilfsangebote (z. B. Beratungsstellen, Telefonseelsorge, Kinder- und Jugendpsychiatrie) bei erkennbaren Krisenanzeichen im Chatverlauf.
* Aufklärung von Lehrpersonal, Eltern und Jugendlichen über Chancen und Grenzen von KI-Chatbots im Umgang mit psychischer Belastung.
* Finanzierung von Forschung zur tatsächlichen Nutzung und Wirkung solcher Anwendungen bei Kindern und Jugendlichen, um die Regulierung auf eine belastbare Datenbasis zu stellen.
* Breite Bekanntmachung niedrigschwelliger, aber fachlich fundierter Beratungs- und Hilfs-Angebote wie 116 111 – die Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche, krisenchat.de oder www.u25-deutschland.de, damit Jugendliche gar nicht erst auf unbeaufsichtigte KI-Lösungen als einzige verfügbare Anlaufstelle angewiesen sind.

Expertin Prof. Möhler: „Wir wollen digitale Angebote keinesfalls pauschal verteufeln. Es kann für Kinder und Jugendliche durchaus entlastend sein, ihre Sorgen mit einer KI zu teilen – und häufig gibt die KI sogar hilfreiche Tipps. Gleichzeitig sind klare Leitplanken und Grenzen aber absolut notwendig, um die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gezielt zu unterstützen.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Stiftung Achtung!Kinderseele
Frau Anne Reis
Poststraße 51
20354 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040320883026
web ..: https://www.achtung-kinderseele.org
email : info@achtung-kinderseele.org

Stiftung „Achtung!Kinderseele“
Als Stiftung zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen agieren wir in enger Zusammenarbeit mit ehrenamtlich engagierten Fachärzt:innen für Kinder- und Jugend-psychiatrie und -psychotherapie. Wir entwickeln und implementieren Präventionsprogramme, um Kinder, Jugendliche und ihr jeweiliges Lebensumfeld für das Thema seelische Gesundheit zu sensibilisieren. Wir klären auf, informieren und setzen uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit psychischem Unterstützungsbedarf frühzeitig Hilfe bekommen. Die Stiftung wurde 2009 von den Fachverbänden für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie DGKJP, BAG und BKJPP gegründet. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir dafür, dass seelische Krankheiten kein Tabuthema mehr sind. Unsere Programmarbeit finanzieren wir komplett aus Spenden und Fördergeldern. www.achtung-kinderseele.org

Pressekontakt:

Stiftung Achtung!Kinderseele
Frau Anne Reis
Poststraße 51
20354 Hamburg

fon ..: 040/3208830-26
email : info@achtung-kinderseele.org

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Trotz Kritik: Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss gehen in den Haushaltsausschuss

Im Bundeshaushalt 2027 sind für den Unterhaltsvorschuss knapp 400 Mio. Euro weniger vorgesehen. ISUV fordert: Kindesunterhalt, Rückgriff und staatliche Absicherung gemeinsam reformieren.

BildNicht nur eine Haushaltszahl: Beim Unterhaltsvorschuss geht es um die verlässliche Absicherung von Kindern und Jugendlichen. Im Bundeshaushalt 2027 sollen die Mittel von 1,31 Milliarden auf 914 Millionen Euro sinken – knapp 400 Millionen Euro weniger. Gleichzeitig steht eine Absenkung der Altersgrenze von 18 auf 16 Jahre im Raum. Nach der letzten detaillierten amtlichen Statistik wären davon mehr als 100.000 Jugendliche betroffen. ISUV warnt davor, lediglich an einzelnen Stellschrauben zu drehen: Kindesunterhalt, Rückgriff auf leistungsfähige Unterhaltspflichtige und staatliche Absicherung müssen gemeinsam reformiert werden.

ISUV: Erst Unterhalt, Rückgriff und staatliche Absicherung zusammendenken – dann über Kürzungen sprechen

Nürnberg, 15. September 2026 — Der Bundestag hat den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 nach der ersten Lesung an den Haushaltsausschuss überwiesen. Damit geht auch die geplante deutliche Kürzung der Mittel für den Unterhaltsvorschuss in die nächste parlamentarische Runde – trotz erheblicher Kritik von Verbänden und Interessenvertretungen.

Im Entwurf sind für Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz 914 Millionen Euro vorgesehen. 2026 stehen dafür noch 1,31 Milliarden Euro bereit – ein Rückgang um knapp 400 Millionen Euro.

Gleichzeitig steht weiterhin eine Absenkung der Altersgrenze beim Unterhaltsvorschuss von 18 auf 16 Jahre im Raum. Zum 31. Dezember 2024 bezogen insgesamt 855.654 Kinder Unterhaltsvorschuss. Die aktuell veröffentlichte Statistik weist jedoch nicht gesondert aus, wie viele davon 16 oder 17 Jahre alt waren.

Die letzte detaillierte Altersaufschlüsselung des Bundesfamilienministeriums stammt aus dem Jahr 2023: Damals bezogen 100.618 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren Unterhaltsvorschuss. Eine Absenkung der Altersgrenze würde damit nach der letzten belastbaren Altersstatistik eine sechsstellige Zahl von Jugendlichen betreffen.*

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) warnt davor, die geplanten Änderungen lediglich als Sparmaßnahme zu behandeln.

_“Der Unterhaltsvorschuss ist keine Leistung für einen Elternteil, sondern eine staatliche Absicherung des Kindes, wenn der geschuldete Unterhalt nicht oder nicht vollständig gezahlt wird. Wer an dieser Absicherung etwas ändern will, muss gleichzeitig erklären, wie Unterhaltsansprüche künftig verlässlich durchgesetzt und säumige Unterhaltspflichtige konsequenter in Anspruch genommen werden sollen.“_

_Melanie Ulbrich, Bundesvorsitzende, Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV)_

Das Unterhaltsvorschussgesetz sieht bereits heute vor, dass Unterhaltsansprüche des Kindes auf den Staat übergehen und dieser das Geld vom unterhaltspflichtigen Elternteil zurückfordern kann, sofern dieser leistungsfähig ist. Aus Sicht von ISUV darf die Debatte deshalb nicht auf die Frage reduziert werden, ob der Staat beim Unterhaltsvorschuss sparen kann.

_“Wir brauchen ein schlüssiges Gesamtkonzept für Kindesunterhalt, Rückgriff und staatliche Absicherung. Erst wenn diese drei Bereiche zusammen gedacht werden, lässt sich seriös darüber sprechen, an welcher Stelle das System verändert werden sollte.“_

Für ISUV steht die verlässliche Absicherung des Kindes im Mittelpunkt. Deshalb müssen Unterhaltsansprüche, Rückgriff und staatliche Absicherung als zusammenhängendes System funktionieren.

ISUV fordert daher: Erst Rückgriff und Unterhaltssystem reformieren und die Folgen transparent darlegen – dann über Leistungskürzungen beim Unterhaltsvorschuss entscheiden.

_* Zum 31.12.2024 bezogen nach Angaben der Bundesregierung 855.654 Kinder Unterhaltsvorschuss. Die veröffentlichte Gesamtzahl enthält keine gesonderte Altersaufschlüsselung für 16- und 17-Jährige. Die letzte detaillierte Altersaufschlüsselung des BMFSFJ stammt aus der UVG-Geschäftsstatistik 2023; dort wurden 100.618 Leistungsberechtigte im Alter von 16 und 17 Jahren ausgewiesen._

Statement des ISUV

_“Beim Unterhaltsvorschuss zeigt sich ein grundsätzliches Problem der Familienpolitik: Einzelne Stellschrauben werden verändert, ohne das Gesamtsystem mitzudenken. Der Unterhaltsvorschuss sichert den Lebensunterhalt eines Kindes, wenn der eigentlich geschuldete Unterhalt ausfällt. Deshalb gehören Kindesunterhalt, ein wirksamer Rückgriff auf leistungsfähige Unterhaltspflichtige und die staatliche Absicherung des Kindes zwingend zusammen. Wer einen dieser Bereiche verändert, muss transparent machen, welche Folgen das für die anderen hat. Unser Maßstab ist dabei nicht, welcher Elternteil zahlt oder erhält. Unser Maßstab ist, dass das Kind verlässlich abgesichert ist.“ – Melanie Ulbrich, Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt- und Familienrecht_

Weitere Quellen und Informationen finden Sie Hintergrundpapier zur Pressemitteilung, das wir auf Anfrage gern zur Verfügung stellen.

* Bundestag – Haushalt 2027 / Kürzung Unterhaltsvorschuss: Der Ansatz sinkt von 1,31 Mrd. Euro auf 914 Mio. Euro. Bundestag: Haushalt 2027 – Bildung und Familie
* Direktes BMFSFJ-PDF zur Altersstatistik 2023: Hier stehen die Zahlen für 16- und 17-Jährige in Tabelle 1. BMFSFJ: Leistungsberechtigte 2023 – PDF
* BMFSFJ – Einnahmen, Ausgaben und Rückgriffsquoten: Offizielle Daten zu Rückgriff und finanzieller Entwicklung bis 2024. BMFSFJ: UVG Einnahmen, Ausgaben und Rückgriffsquoten

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ISUV e.V.
Frau Melanie Ulbrich
Sulzbacher Straße 31
90489 Nürnberg
Deutschland

fon ..: 0911 550478
web ..: https://www.isuv.de
email : presse@isuv.de

Interessenverband Unterhalt- und Familienrecht – ISUV e.V.

Der ISUV e.V. ist ein gemeinnütziger Interessenverband, der sich seit 50 Jahren dafür einsetzt, dass Eltern in Trennung ihre Kinder gemeinsam großziehen und gemeinsam Elternverantwortung übernehmen. Wir stehen als Verband dafür, dass Trennungseltern selbst entscheiden, welches Betreuungsmodell sie auswählen, da sie selbst am besten wissen, welches Modell am besten zu ihren Lebensumständen passt.

Seit unserer Gründung im Jahr 1975 haben wir uns kontinuierlich dafür engagiert, die Rechte und Interessen von Personen in familienrechtlichen Angelegenheiten zu vertreten. Mit über 5.000 Mitgliedern und über 60 bundesweiten Kontaktstellen bieten wir Betroffenen schnelle und kompetente Hilfe in der emotionalen Zeit einer Trennung.

Bundesvorstand: Melanie Ulbrich, Murat B. Aydin, Klaus Fischbeck, Klaus Bednorz, Anna Freitag, Monika Roth
Registergericht: Amtsgericht Nürnberg, Vereinsregister-Nr. 3569
Registriert im Lobbyregister unter R 003635

Pressekontakt:

ISUV e.V.
Frau Melanie Ulbrich
Sulzbacher Straße 31
90489 Nürnberg

fon ..: 01716273048
email : presse@isuv.de