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Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg in Seligenstadt

In der Praxis Margit Schönberg in Seligenstadt wird die Handlungsfähigkeit durch individuelle Ergotherapie gesteigert – für mehr Lebensqualität.

In der Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg in Seligenstadt stehen die alltäglichen Herausforderungen im Leben von Menschen mit körperlichen, mentalen oder anderen Einschränkungen im Mittelpunkt. Die Praxis bietet spezialisierte therapeutische Unterstützung, um die Handlungsfähigkeit ihrer Patienten wiederherzustellen. Ziel ist es, den Betroffenen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Dafür werden in der Praxis bewährte ergotherapeutische Konzepte angewendet, unter anderem das klientenzentrierte kanadische Modell COPM.

Ergotherapie für Kinder: Förderung der Handlungskompetenz

Im Bereich der Pädiatrie konzentriert sich die Praxis auf Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter. Hier werden unter anderem Entwicklungsverzögerungen, ADS/ADHS, Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsstörungen behandelt. Oft zeigen sich diese Probleme in der Schule, im Kindergarten oder in der Freizeit. Die Therapie erfolgt durch verschiedene Ansätze, wie zum Beispiel das Marburger Konzentrations- und Verhaltenstraining. Ziel der Behandlung ist es, den Kindern zu helfen, im Alltag Handlungskompetenz zu entwickeln. Dabei werden wichtige Fähigkeiten wie Konzentration, Sozialverhalten, Entspannung, Körperwahrnehmung und Selbstbewusstsein gefördert.

Ergotherapie in der Neurologie: Hilfe bei Nervenerkrankungen

Die neurologische Ergotherapie in der Praxis Schönberg richtet sich an Patienten mit Erkrankungen oder Schädigungen des zentralen Nervensystems. Diese Einschränkungen können vorübergehend oder dauerhaft sein und die Handlungsfähigkeit der Patienten erheblich beeinträchtigen. Mithilfe verschiedener Behandlungsmethoden, einschließlich des Bobathkonzeptes, wird die Funktionsfähigkeit der Patienten soweit wie möglich wiederhergestellt.

Orthopädie: Unterstützung bei Bewegungseinschränkungen

Im orthopädischen Bereich der Praxis werden Patienten nach Unfällen, mit rheumatischen Erkrankungen oder Arthrose behandelt. Hier kommen neben klassischen Behandlungsmethoden auch thermische Anwendungen zum Einsatz, um die Bewegungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg
Frau Margit Schönberg
Dr.-Hermann-Neubauer-Ring 38 – 40
63500 Seligenstadt
Deutschland

fon ..: 06182 7829530
fax ..: 06182 7829530
web ..: http://www.praxis-schoenberg.de
email : pr@dsa-marketing.ag

Pressekontakt:

Praxis für Ergotherapie Margit Schönberg
Frau Margit Schönberg
Dr.-Hermann-Neubauer-Ring 38 – 40
63500 Seligenstadt

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Wenn Wut ein Hilferuf ist – Neues Gruppentherapiekonzept am kbo-Kinderzentrum München

Wenn Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten den Familienalltag bestimmen, stoßen viele Eltern an ihre Grenzen.
Am kbo-Kinderzentrum München setzt ein neuartiges Therapiekonzept genau hier an.

BildEin Kind schreit, wirft sich auf den Boden, schlägt um sich. Für viele Eltern ist das ein Moment der Überforderung. Für das Team am kbo-Kinderzentrum München hingegen ist es vor allem eines: eine Form der Kommunikation. Denn hinter scheinbar „unartigem“ Verhalten stehen häufig Wünsche, Bedürfnisse, innere Konflikte oder emotionale Überforderung.

Aus dieser Perspektive heraus wurde am kbo-Kinderzentrum ein neues Therapiekonzept entwickelt, das in dieser Form bislang einzigartig ist. Unter der Leitung von Dr. med. Michael-Andor Marton sowie Psychologe Dr. Janos Frisch entstand eine eng verzahnte Kombination aus Kindergruppentherapie und Elterntraining. Vorbild für die Therapiekonzeption war dabei das in London und Heidelberg entwickelte „Leuchtturm-Elterntraining“.

Seit Mitte 2023 können Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren im Rahmen einer stationären Behandlung an der sogenannten „Kibonauten-Entdeckungsfahrt“-Gruppe teilnehmen. Zielgruppe sind vor allem Kinder mit Diagnosen wie emotionale Störungen, Aggressionsprobleme, Bindungsstörungen oder ADHS. Gemeinsam sind diesen Diagnosen Schwierigkeiten, die eigenen innere Zustände wahrzunehmen, Impulse zu regulieren und Beziehungen zu gestalten, sodass der Familienalltag bei betroffenen Kindern oftmals durch Konflikte und Eskalationen bestimmt wird.

Mentalisieren als Kernkompetenz

Im Zentrum des Ansatzes steht die Förderung der sogenannten Mentalisierungsfähigkeit – also die Kompetenz, eigenes und fremdes Verhalten als Ausdruck innerer Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse zu verstehen. Ziel ist es, sowohl Kindern als auch Eltern neue Wege im Umgang mit Konflikten zu eröffnen und die Qualität der Beziehung nachhaltig zu verbessern. So sollen die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt und ihre Verhaltensauffälligkeit minimiert werden.

„Mit der parallelen Arbeit in Elterntraining und Kindergruppe setzen wir gezielt an zwei entscheidenden Stellschrauben an: Wir stärken die äußeren Ressourcen des Kindes, indem wir seine Bezugspersonen fördern – und zugleich die inneren Ressourcen, indem wir die emotionalen und sozialen Fähigkeiten der Kinder in der Gruppe weiterentwickeln“, so Dr. Marton. „Ziel mentalisierungsfördernder Therapie ist es, das Vertrauen der Kinder in die Kompetenz ihrer Bezugspersonen zu stärken. Dieses Vertrauen wird oft als eine Art ,Super-Highway‘ für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten beschrieben – denn wir lernen vor allem von Menschen, denen wir vertrauen.“

Eine gemeinsame Sprache für den Alltag

Ein weiteres zentrales Element des Konzepts ist die gemeinsame „therapeutische Sprache“: Eltern und Kinder arbeiten in den jeweiligen Gruppentherapien mit denselben Bildern und Metaphern, um Gefühle, Gedanken und Beziehungsmuster zu beschreiben. Das erleichtert die Übertragung in den Alltag und erhöht die Nachhaltigkeitschancen der Therapie über den Klinikaufenthalt hinaus.

„Wenn Familien beginnen, dieselbe Sprache zu sprechen und es Eltern und Kindern gelingt, das Erlernte gemeinsam im Alltag anzuwenden, entsteht die Grundlage für neues Vertrauen und stabile Beziehungen und damit auch für eine nachhaltige Veränderung im Verhalten“, so Marton.

Mentalisieren lernen im geschützten Gruppenraum

Die Kindergruppe bietet dabei einen strukturierten, sicheren Rahmen, in dem Konflikte nicht vermieden, sondern gezielt genutzt werden. Unter therapeutischer Begleitung lernen die Kinder, ihre eigenen Gefühle, Gedanken und Motivationen zu erkennen, die Perspektiven anderer zu verstehen und ihr Gegenüber ebenfalls als Träger von Emotionen, Gedanken und Bedürfnissen zu identifizieren.

Gerade die Dynamik unter Gleichaltrigen erweist sich dabei als besonders wirksam: Kinder öffnen sich nicht nur leichter untereinander, sie lernen vor allem voneinander und entwickeln im sozialen Miteinander neue Kompetenzen.

Eltern als Schlüssel zur Stabilisierung

Parallel dazu stärken die Eltern im Elterntraining ihre emotionale Selbstwahrnehmung, üben Perspektivübernahme und erlernen deeskalierende, bindungsfördernde Kommunikationsstrategien. Während das Heidelberger Elterntraining ursprünglich psychisch erkrankte Eltern adressiert, wurde das Konzept am kbo-Kinderzentrum München gezielt auf die sozialpädiatrische Behandlung von Kindern mit psychischen Erkrankungen bzw. Entwicklungsstörungen und deren Eltern angepasst.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

kbo-Kinderzentrum München
Frau Astrid Dennerle
Heiglhofstraße 69
81377 München
Deutschland

fon ..: 089710091195
web ..: https://kbo-kinderzentrum-muenchen.de/
email : astrid.dennerle@kbo.de

Das kbo-Kinderzentrum München besteht aus dem ambulanten Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) und der Fachklinik für Sozialpädiatrie. Es ist ein Tochterunternehmen der Kliniken des Bezirks Oberbayern – kbo. Das Sozialpädiatrische Zentrum (etwa 18.000 Kinder pro Jahr) und die Fachklinik für Sozialpädiatrie mit 60 Betten (etwa 950 Kinder pro Jahr) sind spezialisiert auf die frühe Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen und drohenden oder bereits eingetretenen Behinderungen oder Mehrfachbehinderungen.
Experten mit kinder- und jugendärztlichem, psychologischem, therapeutischem, sozialpädagogischem und heilpädagogischem Fachwissen arbeiten engagiert an individuellen Konzepten der Diagnostik und Therapie auf dem Stand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammen. Die Familien werden in die Planung von Diagnostik und Therapie systematisch einbezogen. Wir bieten Familien Beratung, Behandlung und fachliche Begleitung an, um für die betreuten Kinder und Jugendlichen die Integration in die Gesellschaft und damit die Partizipation im Alltagsleben zu erreichen oder aufrecht zu erhalten. Das kbo-Kinderzentrum München mit seinem Sozialpädiatrischen Zentrum und seiner Sozialpädiatrischen Fachklinik widmet sich dieser Aufgabe in Kooperation mit universitären Strukturen seit 1968.

Pressekontakt:

kbo-Kinderzentrum München
Frau Astrid Dennerle
Heiglhofstraße 69
München 81377

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email : astrid.dennerle@kbo.de

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Jugendliche übernehmen Verantwortung: Konzert in Malchin zeigt, wie Bildung gelingt

Am gestrigen Tag standen Warener und Malchiner Königskinder gemeinsam auf der Bühne der Lindenhalle – vor den 6. und 7. Klassen der beiden Oberschulen. Dort entstand kein klassisches Schulprojekt…

BildMalchin. Was auf den ersten Blick wie ein Schulkonzert wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Beispiel für eine zentrale Frage unserer Zeit:

Wie gelingt Lernen in einer Gesellschaft, die sich in einer Bildungskrise befindet?

Am gestrigen Tag standen die Warener und Malchiner Königskinder gemeinsam auf der Bühne der Lindenhalle – vor den 6. und 7. Klassen der weiterführenden Schulen. Was dort entstand, war kein klassisches Schulprojekt, sondern ein realer Bildungsprozess.

Ein Prozess, der zeigt, wie Jugendliche lernen, Verantwortung zu übernehmen – und wie daraus Motivation entsteht.

Bildung in der Krise: Warum klassische Ansätze oft scheitern

Die aktuelle Diskussion über Fachkräfte, Ausbildung und wirtschaftliche Entwicklung zeigt ein grundlegendes Problem:

Viele Maßnahmen setzen zu spät an.

Die Krise von Bildung, Lernen und Motivation beginnt nicht erst in der Ausbildung, sondern deutlich früher – im Alltag von Kindern und Jugendlichen.

Studien und Erfahrungen zeigen, dass sich viele junge Menschen nicht ernst genommen fühlen und Bildung häufig als fremdbestimmt erleben.

Die Folge:

* sinkende Motivation
* fehlende Bindung
* steigende Abbruchquoten

Ein Problem, das längst Auswirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat.

Lernen durch Erfahrung: Was Jugendliche wirklich brauchen

Das Konzert in Malchin macht sichtbar, was im Vortrag über Jugendliche, Bildung, Krise, Lernen, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik immer wieder deutlich wird:

Motivation entsteht nicht durch Vorgaben, sondern durch Erfahrung.

Die Jugendlichen:

* haben über Wochen gemeinsam gearbeitet
* Verantwortung für ihre Rollen übernommen
* sich gegenseitig unterstützt

Auf der Bühne zeigte sich, was daraus entsteht:

Selbstvertrauen. Verlässlichkeit. Teamfähigkeit.

Wenn Verantwortung plötzlich Realität wird

Besonders eindrucksvoll wurde dies in unerwarteten Momenten:

Als ein junger Malchiner Keyboarder krankheitsbedingt ausfiel, sprang spontan ein städtischer Sozialarbeiter ein – selbst Musiker und aktuell im Aufbau eines eigenen Studios.

Lehrerinnen unterstützten ebenso wie ein Musiker der Kulturschule.

Doch der entscheidende Moment kam aus der Gruppe selbst:

Eine Schülerin aus der 7. Klasse, die zuvor nur an einer einzigen Probe teilgenommen hatte, griff spontan zum Mikrofon – und performte „Smells like Teen Spirit“.

Ein Moment, der zeigt, was passiert, wenn Jugendliche nicht gesteuert, sondern befähigt werden.

Bildung, Gesellschaft und Wirtschaft: Warum das zusammengehört

Die Entwicklungen in Malchin zeigen, was oft getrennt gedacht wird:

Bildung ist keine isolierte Aufgabe von Schule
sondern Grundlage für Gesellschaft und Wirtschaft

Wenn Jugendliche früh erleben, dass ihr Handeln Wirkung hat, entsteht genau das, was später entscheidend ist:

* Engagement
* Verantwortung
* Bindung

Fähigkeiten, die weder durch Programme noch durch finanzielle Anreize ersetzt werden können.

Nächster Schritt: Wachstum durch Jugendliche selbst

Nach dem erfolgreichen Konzert geht der Prozess direkt weiter:

Am 3. Juni 2026 um 11:30 Uhr steht die erweiterte Gruppe erneut in der Lindenhalle Malchin auf der Bühne – diesmal vor den 5. Klassen.

Die bestehende Band wird dabei um weitere Schülerinnen und Schüler erweitert.

Das Besondere:

Die Jugendlichen selbst übernehmen die Weitergabe ihres Wissens.

Ein Prinzip, das Lernen, Verantwortung und Gemeinschaft miteinander verbindet.

Großes Ziel: Eine ganze Stadt in Bewegung

Der bisherige Höhepunkt ist bereits geplant:

Am 9. Juli 2026 werden alle Malchiner Schülerinnen und Schüler gemeinsam den Marktplatz bespielen.

Ein sichtbares Zeichen dafür, wie Bildung wirken kann, wenn sie als Prozess gedacht wird.

Fazit

Die Diskussion über Bildung, Jugendliche und Fachkräfte greift oft zu kurz.

Denn die entscheidende Frage ist nicht:

Wie motivieren wir am Ende?

Sondern:

Wie ermöglichen wir Lernen am Anfang?

Das Konzert in Malchin liefert darauf eine klare Antwort:

Motivation entsteht durch Erfahrung.
Verantwortung entsteht durch Vertrauen.
Und Zukunft entsteht dort, wo Jugendliche gestalten dürfen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://sandraweckert.de/speaking
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

Pressekontakt:

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Fachkräfte entstehen nicht am Ende – sondern am Anfang

Finanzielle Anreize am Ende einer Ausbildung setzen spät an.
Sie belohnen das Durchhalten – lösen gleichzeitig nicht die Ursachen.

BildDie aktuelle Diskussion um eine mögliche Azubi-Prämie zeigt, wie ernst die Lage auf dem Ausbildungsmarkt inzwischen ist. Mehr finanzielle Anreize sollen helfen, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen und zum Abschluss zu bringen.

Doch die entscheidende Frage wird selten gestellt:

Warum entscheiden sich viele Jugendliche überhaupt nicht mehr für diesen Weg?

Motivation lässt sich nicht nachträglich erzeugen

Finanzielle Anreize am Ende einer Ausbildung setzen spät an.
Sie belohnen das Durchhalten – lösen gleichzeitig nicht die Ursachen.

Denn die eigentlichen Herausforderungen beginnen deutlich früher:

* fehlende Orientierung
* fehlende Bindung
* fehlende Relevanz des Lernens

Viele Jugendliche entscheiden sich nicht gegen eine Ausbildung, weil sie zu wenig Geld bekommen –
sondern weil sie nie erlebt haben, wofür sie sich eigentlich anstrengen sollen.

Fachkräftemangel ist ein Bildungsproblem

Der zunehmende Mangel an Auszubildenden ist kein isoliertes wirtschaftliches Thema.

Er hängt direkt damit zusammen, wie junge Menschen Lernen erleben:

* ob sie Verantwortung übernehmen dürfen
* ob sie erleben, dass ihr Tun Wirkung hat
* ob sie merken, dass sie etwas können

Ohne diese Erfahrungen entsteht keine echte Motivation – und keine langfristige Bindung.

Hier beginnt es: Verantwortung in der Praxis

Wie früh diese Entwicklung ansetzt, zeigt sich in vielen Bildungsprozessen, lange bevor es um Ausbildung geht.

Wenn Kinder und Jugendliche gemeinsam auf eine Bühne hinarbeiten, ein Instrument lernen, Verantwortung für ihren Part übernehmen und sich aufeinander verlassen müssen, passiert genau das, was später entscheidend ist:

* Verlässlichkeit
* Durchhaltevermögen
* Teamfähigkeit
* Selbstvertrauen

Fähigkeiten, die keine Prämie erzeugen kann.

Praxis statt Versprechen: Ein Blick nach Malchin

Am 21. April 2026 um 11:30 Uhr stehen in der Lindenhalle Malchin Schülerinnen und Schüler selbst auf der Bühne. Die Malchiner Königskinder spielen ihr erstes Konzert vor den 6. und 7. Klassen der weiterführenden Schulen.

Was hier sichtbar wird, ist kein Programmpunkt, sondern ein Prozess:

* Jugendliche übernehmen Verantwortung
* sie arbeiten über Wochen auf ein Ziel hin
* sie erleben, was Vorbereitung und Verlässlichkeit bedeuten

Und genau hier entsteht etwas, das später über Ausbildung entscheidet:

echte Motivation

Wer Fachkräfte will, muss früher anfangen

Sandra Weckert arbeitet als Speakerin zu den Themen Jugendliche, Bildung, Krise, Lernen, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und begleitet seit Jahren Bildungsprozesse im ländlichen Raum.

Ihr Ansatz ist klar:

„Fachkräfte entstehen nicht durch Anreize am Ende, sondern durch Erfahrungen am Anfang.“

Weniger Programme – mehr Wirkung

Die aktuelle Debatte zeigt vor allem eines:

Es braucht keine zusätzlichen Maßnahmen am Ende eines Bildungswegs, sondern wirksame Strukturen am Anfang.

Strukturen, in denen:

* Verantwortung erlebt wird
* Vertrauen entsteht
* junge Menschen sich als wirksam erfahren

Fazit

Was hier auf einer kleinen Bühne beginnt, entscheidet später darüber, ob Jugendliche ihren Weg gehen – oder abbrechen.

Fachkräfte entstehen nicht durch Prämien.

Sondern durch Erfahrung.

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Deutschland

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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Gewalt gegen Lehrkräfte nimmt zu – was Jugendliche wirklich über Bildung, Krise und Lernen sagen

„Mindestens die halbe Stadt wusste, dass Jugendlichen Drogen angeboten wurden. Passiert ist: nichts.
Wir haben gelernt, dem System zu misstrauen. Und ihr wundert euch über Gewalt und Depressionen?“

BildDie Gewalt gegen Lehrkräfte in Deutschland erreicht neue Höchststände. 2024 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik 1.283 Fälle von Körperverletzung registriert – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den vergangenen Jahren .

Die öffentliche Debatte dreht sich um Schutzkonzepte und Sanktionen. Doch die eigentliche Krise liegt tiefer – im Verhältnis zwischen Jugendlichen, Bildungssystem und Gesellschaft.

„Wir haben gelernt, dem System zu misstrauen“

Ein Schüler aus Malchin beschreibt die Situation drastisch:

„Mindestens die halbe Stadt wusste, dass Jugendlichen Drogen angeboten wurden. Passiert ist: nichts.
Wir haben gelernt, dem System zu misstrauen. Und dann wundert ihr euch über Gewalt, Depressionen und Drogenkonsum?“

Solche Aussagen zeigen: Die Krise in der Bildung ist keine Frage einzelner Vorfälle, sondern ein strukturelles Problem aus fehlendem Vertrauen, mangelnden Anlaufstellen und fehlender Perspektive.

„Ihr fragt uns überhaupt nie etwas“

Auch in Waren erleben Jugendliche Schule zunehmend als System ohne Beteiligung:

„Ihr entscheidet über unsere Köpfe hinweg. Ihr fragt uns nicht, ob das, was wir lernen, überhaupt sinnvoll ist.
Ich gehe zur Schule und hasse es.“

Diese Aussagen stehen exemplarisch für eine wachsende Distanz zwischen Jugendlichen, Lernen und gesellschaftlicher Realität.

Beteiligung wird angeboten – und oft nicht erlebt

Gleichzeitig entstehen neue Ansätze der Jugendbeteiligung. In Waren werden Jugendliche aktuell gezielt eingeladen, ihre Ideen einzubringen und an der Entwicklung ihrer Stadt mitzuwirken .

Doch Beteiligung funktioniert nur dann, wenn sie auch Wirkung entfaltet.
Zwischen Angebot und tatsächlicher Erfahrung klafft oft eine Lücke.

Bildung, Krise und gesellschaftliche Verantwortung neu denken

Die aktuelle Entwicklung zeigt:

Gewalt ist kein Ausgangspunkt – sie ist ein Symptom.

Ein Symptom für:

* fehlende Perspektiven
* fehlendes Verständnis zwischen Generationen
* fehlende Verbindung zwischen Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft

Sandra Weckert arbeitet als Speakerin zu genau diesen Themen:

Jugendliche, Bildung, Krise, Lernen, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik
Ansatz: „Jugendliche brauchen keine weiteren Programme. Sie brauchen echte Verantwortung, Beteiligung und Vertrauen.“

Was sich konkret ändern muss

Wenn Bildung wieder wirken soll, braucht es:

* echte Beteiligung statt symbolischer Formate
* Lernen mit Bezug zur Lebensrealität
* Verantwortung statt reiner Wissensvermittlung
* Räume für Vertrauen und Entwicklung

Gerade im ländlichen Raum wie Malchin und Waren entscheidet sich hier Zukunft:
ob Jugendliche bleiben, sich einbringen – oder sich abwenden.

Fazit

Die steigende Gewalt gegen Lehrkräfte ist ein Warnsignal und vor allem ein Hinweis darauf, dass das System Bildung neu gedacht werden muss.

Nicht lauter.
Nicht strenger.
Sondern wirksamer.

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Frau Sandra Weckert
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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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