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Wirtschaft

UNYCRA®: Schneller für die richtigen Stufe der Zusammenarbeit entscheiden

iele Konflikte entstehen, weil Menschen Zusammenarbeit sagen, aber unterschiedliche Verbindlichkeit meinen. Ralf Hasford stellt mit UNYCRA® die fünf Stufen der Zusammenarbeit vor.

BildWenn Zusammenarbeit teuer wird: Ralf Hasford stellt UNYCRA® und die fünf Stufen der Zusammenarbeit vor Der Berliner Wirtschaftsmediator und Strategiemoderator Ralf Hasford entwickelt mit UNYCRA® ein Modell, das Zusammenarbeit präzise unterscheidet – von Handel über Kollaboration und Kooperation bis zu Unternehmen und Partnerschaft.

UNYCRA® Die fünf Stufen der Zusammenarbeit nach Ralf Hasford

Berlin, 5.7.2026 – Zusammenarbeit gilt als Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Entwicklung und gelingende Organisation. In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele Projekte, Kooperationen und Partnerschaften geraten ins Stocken, weil Beteiligte dasselbe Wort verwenden, aber unterschiedliche Erwartungen damit verbinden.

Ein Auftraggeber kauft eine Leistung ein und erwartet strategisches Mitdenken. Ein externer Dienstleister arbeitet eng am Projekt mit, bekommt aber keine klaren Entscheidungswege. Ein Gründerteam spricht von Partnerschaft, ohne Beiträge, Rechte, Verantwortung und Ausstieg sauber zu regeln. Was zunächst wie ein Kommunikationsproblem aussieht, wird schnell zu einem wirtschaftlichen Risiko.

Genau hier setzt UNYCRA® an. Der von Ralf Hasford entwickelte Arbeits- und Beratungsansatz unterscheidet fünf Stufen der Zusammenarbeit: Handel, Kollaboration, Kooperation, Unternehmen und Partnerschaft. Jede Stufe beschreibt eine eigene Form von Verbindlichkeit, Verantwortung, Struktur, Kommunikation und wirtschaftlicher Beziehung.

„Viele Konflikte entstehen, weil Menschen unbemerkt auf unterschiedlichen Stufen der Zusammenarbeit unterwegs sind“, sagt Ralf Hasford. „Die einen erwarten Lieferung, die anderen Mitverantwortung. Genau diese Unschärfe erzeugt Reibung, Nacharbeit und Misstrauen.“

Fünf Stufen für bessere Entscheidungen

Das UNYCRA®-Modell macht sichtbar, welche Form der Zusammenarbeit tatsächlich gebraucht wird.

Handel beschreibt den klaren Austausch von Leistung, Ware oder Dienstleistung gegen Geld. Entscheidend sind Preis, Qualität, Menge, Termin, Abnahme und Bezahlung.

Kollaboration beginnt, wenn externe Kompetenz zeitweise in ein Projekt eingebunden wird. Hier zählen Rollen, Schnittstellen, Datenzugang, Abstimmung und verlässliche Zwischenergebnisse.

Kooperation entsteht, wenn mehrere Beteiligte ein gemeinsames Ziel verfolgen und dafür Ressourcen, Wissen, Kompetenzen oder Marktzugänge bündeln.

Unternehmen steht für dauerhafte, organisierte und weisungsgebundene Zusammenarbeit in festen Strukturen. Rollen, Prozesse, Führung und soziale Verantwortung werden verbindlich organisiert.

Partnerschaft ist die engste Form der Zusammenarbeit. Sie entsteht, wenn Beteiligte Erfolg, Risiko, Verantwortung und wesentliche Entscheidungen gemeinsam tragen.

Der Nutzen liegt in der präzisen Einordnung. Wer die passende Stufe erkennt, kann Erwartungen klären, Konflikte früher wahrnehmen und Vereinbarungen so gestalten, dass sie zur tatsächlichen Zusammenarbeit passen.

Ein Modell für Führung, Beratung und Konfliktprävention

Ralf Hasford arbeitet seit vielen Jahren als Wirtschaftsmediator, Strategiemoderator und Berater für Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen. In seiner Praxis erlebt er, wie stark unklare Zusammenarbeit wirtschaftliche Ergebnisse belastet: Projekte verzögern sich, Teams verlieren Vertrauen, Kooperationen bleiben unter ihren Möglichkeiten, Partnerschaften geraten in Macht- oder Verteilungskonflikte.

UNYCRA® übersetzt diese Erfahrung in einen strukturierten Arbeitsansatz. Die daraus entwickelte Methode folgt einem klaren Ablauf: Zusammenarbeit erfassen, Erwartungen prüfen, Stufe bestimmen, Konfliktmuster erkennen, Vereinbarung und Kommunikation festlegen, Wirkung überprüfen.

Damit eignet sich UNYCRA® für Vorträge, Workshops, Strategieklausuren, Konfliktprävention, Organisationsentwicklung und die Vorbereitung digitaler Arbeitsplattformen.

„Zusammenarbeit braucht Sprache, Struktur und Verbindlichkeit“, so Hasford. „UNYCRA® hilft, aus vagen Erwartungen konkrete Entscheidungen zu machen.“

Buch und Plattform in Vorbereitung

Ralf Hasford bereitet derzeit das Buch „Zusammenarbeit in Perfektion – Die fünf Stufen der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Gesellschaft“ vor. Das Buch vertieft das UNYCRA®-Modell, beschreibt typische Konfliktmuster und zeigt, wie Organisationen Zusammenarbeit bewusster planen und wirtschaftlich tragfähiger gestalten können.

Parallel wird UNYCRA® so weiterentwickelt, dass der Ansatz künftig in Beratungs- und Arbeitsplattformen integrierbar ist. Ziel ist eine strukturierte Anwendung für Projektbeschreibung, Erwartungscheck, Stufenbestimmung, Konfliktradar, Vereinbarungen, Kommunikationsregeln und Wirkungsprüfung.

Über Ralf Hasford

Ralf Hasford ist Wirtschaftsmediator, Strategiemoderator, Autor und Redner aus Berlin. Er begleitet Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen bei Konfliktbearbeitung, Strategieentwicklung, Beteiligung und der Verbesserung von Zusammenarbeit. Mit UNYCRA® verbindet er seine Erfahrung aus Mediation, Moderation, Konfliktprävention und Organisationsentwicklung zu einem Arbeits- und Beratungsansatz für bessere Entscheidungen und tragfähige Zusammenarbeit.

Kontakt

Ralf Hasford
Mediation + Moderation Hasford
Goßlerstraße 22
12161 Berlin

Telefon: +49 30 2363 9390
Mobil: +49 1511 150 9766
E-Mail: moderation@hasford.de
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Herr Ralf Hasford
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Mediation + Moderation Hasford mit Sitz in Berlin unterstützt Unternehmen, Verwaltungen, Verbände und Organisationen bei Wirtschaftsmediation, Konfliktmoderation, Strategiemoderation, Kommunikationstraining und Beteiligungsprozessen. Inhaber Ralf Hasford arbeitet bundesweit als Mediator, Moderator, Trainer, Autor und Speaker. Ziel seiner Arbeit ist es, Konflikte vertraulich zu bearbeiten, Zusammenarbeit wieder handlungsfähig zu machen und wirtschaftlich tragfähige Vereinbarungen zu ermöglichen.
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Impuls 15 – Partnerschaft und Sexualität

Wenn Stress und Belastungen des Alltags die Partnerschaft beeinflussen.

BildImpuls 15 Partnerschaft & Sexualität

„Nähe, die trägt. Gemeinsamkeit, die stärkt.“

Wissen in kürze

Eine Partnerschaft kann das Wohlbefinden eines Menschen auf vielfältige Weise stärken. Sie bietet emotionale Unterstützung, Geborgenheit und das Gefühl von Zugehörigkeit. In schwierigen Lebenssituationen hilft ein vertrauter Mensch dabei, Sorgen zu teilen, Belastungen besser zu bewältigen und Stress abzubauen. Gemeinsame Erlebnisse, gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen fördern Zufriedenheit und Lebensfreude. Darüber hinaus kann eine stabile Partnerschaft das Selbstwertgefühl stärken und das Gefühl vermitteln, angenommen und verstanden zu werden.

Auch Sexualität trägt zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Sie kann zur Entspannung beitragen, Stress reduzieren und die Ausschüttung von Glückshormonen wie Endorphinen und Oxytocin fördern. Diese Hormone wirken sich positiv auf die Stimmung aus und stärken die emotionale Bindung zwischen Partnern. Eine gesunde Partnerschaft kann daher einen wichtigen Beitrag zur psychischen und körperlichen Gesundheit leisten.

Der präventologische Perspektivwechsel

Wie gelingt es, in einer Welt voller Veränderungen und wachsender Anforderungen Raum für Nähe, Vertrautheit und gemeinsame Genussmomente zu schaffen? Indem wir unsere eigenen Bedürfnisse bewusst wahrnehmen, offen über Wünsche und Erwartungen sprechen und einander aufmerksam begegnen. Mit Kreativität, Neugier und dem gemeinsamen Wunsch, die Welt zu entdecken und aktiv mitzugestalten, können Beziehungen lebendig, stärkend und erfüllend bleiben.

Der Alltagstipp

Kleine Gesten mit großer Wirkung: Überraschen Sie sich im Alltag öfter mit einem „Herzöffner“ – einer frisch gepflückten Blume, einem liebevollen Wort, einer kurzen Nackenmassage oder etwas gemeinsamer Zeit zu zweit, ganz ohne Kinder. Solche Aufmerksamkeiten kosten wenig, schenken aber Nähe, Wertschätzung und Verbundenheit – und machen den Alltag ein Stück schöner.

Dieser Impuls wurde von unserer Präventologin Dr. med. Beate Lechler, M.A. verfasst.

Karlsruhe und Pforzheim

Ihr Schwerpunkt: psychische Gesundheit

Ihre Website: https://dr-lechler-consulting.de/

https://www.praeventologe.de/mitglieder-deutschland/bayern/dr-lechler-beate?highlight=WyJsZWNobGVyIl0=

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Berufsverband der Präventologen e.V.
Frau Denise Iwanek
Gneisenaustraße 42
10961 Berlin
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email : info@praeventologe.de

Präventologinnen und Präventologen sind Experten der Prävention und Gesundheitsförderung. Sie tragen kompetent und wirksam zur Gesundheitsförderung jedes Einzelnen bei. Zum Berufsverband der Präventologen e.V. gehören Menschen, die ein gesundes Leben in Deutschland ermöglichen und die dafür nötigen Voraussetzungen schaffen oder verbessern wollen. Zum Berufsverband gehören geprüfte Präventologinnen und Präventologen, Studierende des Fernstudienganges, Angehörige der unterschiedlichen Gesundheits- und Sozialberufe, Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sowie interessierte Einzelpersonen. Der Verband versteht sich als lernende Gemeinschaft, die ihr Wirken kontinuierlich reflektiert, um stetige Verbesserungen zu erreichen.

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Healio und heilpraktikerverzeichnis.com starten Partnerschaft

Die Healio GmbH und heilpraktikerverzeichnis.com arbeiten ab sofort zusammen, um Patienten passende Heilpraktiker und die Finanzierungsmöglichkeiten bis 3.000EUR für Behandlungen anzubieten.

BildBis zu 3.000 Euro Gesundheitsbudget für Patienten von Heilpraktikern Hamburg, Dautphetal, Juli 2026. Der Hamburger Versicherungsmakler Healio GmbH und das Portal heilpraktikerverzeichnis.com arbeiten ab sofort zusammen. Das gemeinsame Ziel: Patienten sollen nicht nur den passenden Heilpraktiker finden, sondern auch erfahren, wie sie ihre Behandlungen finanzieren können, ohne alles aus eigener Tasche zu zahlen.

Viele Patienten brechen naturheilkundliche Behandlungen ab, weil das Geld fehlt. Dabei wissen die wenigsten, dass ihnen Zuschüsse zustehen: Durch die Kombination von Bonusprogrammen der gesetzlichen Krankenkassen mit passenden Zusatzversicherungen können gesetzlich Versicherte ein Gesundheitsbudget von bis zu 3.000 Euro in zwei Jahren erschließen. Allein der Bonus einzelner Krankenkassen kann über 700 Euro betragen.

_“Es ist eine Schande, dass Millionen Selbstzahler nicht wissen, dass ihnen diese Zuschüsse zustehen. Genau das ändern wir mit dieser Partnerschaft: Wer auf heilpraktikerverzeichnis.com seinen Behandler findet, erfährt künftig auch, wie er seine Behandlung bezahlbar macht“_, sagt Frank Steinfurt, Gründer und Geschäftsführer der Healio GmbH.

heilpraktikerverzeichnis.com bündelt Heilpraktikerprofile aus ganz Deutschland und schafft Orientierung bei Methoden und Fachgebieten. Patienten finden dort schnell den passenden Behandler in ihrer Nähe, von der klassischen Naturheilkunde über Osteopathie bis zur traditionellen chinesischen Medizin.

_“Unser Verzeichnis hilft Menschen, den richtigen Heilpraktiker zu finden. Mit Healio kommt jetzt die Antwort auf die zweite große Frage dazu: Wie bezahle ich das?“_, sagt Eberhard Kuhl, Betreiber von heilpraktikerverzeichnis.com.

Für Heilpraktiker bedeutet die Zusammenarbeit: weniger Therapieabbrüche aus finanziellen Gründen und Patienten, die notwendige Behandlungen fortführen können. Die Teilnahme am Healio-Partnernetzwerk ist für Behandler kostenfrei.

Weitere Informationen: https://healio.de und https://heilpraktikerverzeichnis.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kuhl Consulting
Herr Eberhard Kuhl
Kirchstr. 22
35232 Dautphetal
Deutschland

fon ..: +49 160 8576941
web ..: https://heilpraktikerverzeichnis.com/
email : e.kuhl@kuhlconsulting.de

Die Healio GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Versicherungsmakler, der sich auf die Gesundheitsversorgung rund um Heilpraktiker und angrenzende Gesundheitsberufe spezialisiert hat. Healio zeigt Patienten, wie sie durch Kassenboni und Zusatzversicherungen ein Gesundheitsbudget von bis zu 3.000 Euro in zwei Jahren erschließen, und hilft Behandlern, Therapieabbrüche aus finanziellen Gründen zu vermeiden.

heilpraktikerverzeichnis.com ist ein Online-Verzeichnis für Heilpraktiker in Deutschland. Das Portal bündelt Behandlerprofile und bietet Patienten Orientierung bei Methoden, Fachgebieten und Standorten.

Pressekontakt:

Healio GmbH
Herr Frank Steinfurt
Arndtstraße 6
22085 Hamburg

fon ..: +49 40 89755705
email : info@healio.de

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Felix Neureuther und TOM FYFE starten Partnerschaft

Prominente Kooperationen gibt es viele. Diese beginnt nicht mit einem Werbevertrag, sondern mit gemeinsamen Werten: Felix Neureuther und TOM FYFE starten eine Partnerschaft.

BildAuthentisch, bodenständig und eng mit der Natur verbunden – genau diese Werte verbinden Felix Neureuther und TOM FYFE. Die fränkische Merino-Marke startet eine Partnerschaft mit dem ehemaligen Skirennläufer, der TOM FYFE künftig als Markenbotschafter begleiten wird.

Im Mittelpunkt steht dabei weit mehr als eine klassische Zusammenarbeit. Beide stehen für einen bewussten Lebensstil, die Wertschätzung von Mensch, Tier und Natur sowie die Überzeugung, dass Qualität, Nachhaltigkeit und Nahbarkeit kein Widerspruch sind. Zudem verbindet sie die enge Verbundenheit mit ihrer Heimat sowie die Überzeugung, dass Verantwortung dort beginnt, wo man selbst verwurzelt ist.
„Ich bin viel unterwegs und schätze Dinge, die unkompliziert funktionieren und dabei hochwertig sind. Genau das hat mir bei TOM FYFE direkt gefallen. Die Produkte begleiten mich im Alltag, auf Reisen oder draußen in der Natur – und sie passen zu den Werten, die mir wichtig sind“, erklärt Felix Neureuther.
Auch für TOM FYFE war die gemeinsame Wertebasis entscheidend. „Mit Felix Neureuther haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte glaubwürdig verkörpert. Er steht für Bodenständigkeit, Familienverbundenheit, Naturverbundenheit und Begeisterung für das, was er tut. Genau das prägt auch TOM FYFE“, sagt Christoph Hausner, Geschäftsführer von TOM FYFE.

Begeisternd verantwortungsvoll
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Tieren und Menschen sowie hohe Qualitätsansprüche prägen das Handeln von TOM FYFE. Mit seinen Produkten positioniert sich das Unternehmen bewusst zwischen Alltag und Outdoor. Nicht als Marke für Extreme oder große Inszenierungen, sondern für Menschen, die Wert auf Komfort und Verlässlichkeit legen.
TOM FYFE steht für Merino-Bekleidung, die sich selbstverständlich in unterschiedlichste Lebenssituationen integriert. Im Mittelpunkt stehen natürliche Materialien sowie ein zeitloses Design. Merinowolle spielt dabei wegen ihrer Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit eine zentrale Rolle.
Die Partnerschaft mit Felix Neureuther soll diese Werte künftig noch sichtbarer machen: ehrlich, nahbar und authentisch. Denn sowohl Felix Neureuther als auch TOM FYFE verbindet die Überzeugung, dass die besten Geschichten dort entstehen, wo Menschen mit Leidenschaft das tun, woran sie glauben.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

TVU Garnvertrieb GmbH
Herr Christoph Eder
Rammersdorfer Straße 8
91578 Leutershausen
Deutschland

fon ..: 09823955161
web ..: https://www.tomfyfe.com
email : christoph.eder@tvu.de

TOM FYFE ist eine deutsche Merino-Bekleidungsmarke aus dem fränkischen Leutershausen. Seit 2021 entwickelt sie hochwertige Kleidung aus ZQ+-zertifizierter Merinowolle für Alltag, Reisen, Bewegung und Freizeit. Hinter der Marke steckt über 100 Jahre textiles Know-how, das bis heute den Anspruch an Material, Qualität und verantwortungsvolle Herstellung prägt. Die Produkte werden aus mulesingfreier Merinowolle in Europa hergestellt und setzen auf Qualität, natürliche Funktionalität und verantwortungsvolle Materialien. Zur Kollektion gehören T-Shirts, Polo-Shirts, Longsleeves, Unterwäsche sowie verschiedene Accessoires aus Merinowolle

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Betreuung fördern, Unterhalt vergessen?

Das Kindschaftsrechtsmodernisierungsgesetz, kurz KiMoG, will Betreuung nach Trennung stärken. ISUV begrüßt das, fordert aber: Wer Betreuung fair regelt, muss Unterhalt mitdenken.

BildWer partnerschaftliche Betreuung stärkt, muss auch den Unterhalt neu regeln – vier von fünf befragten Trennungseltern sehen das genauso.

Der Referentenentwurf zum Kindschaftsrechtsmodernisierungsgesetz (KiMoG) will die partnerschaftliche Betreuung von Kindern nach einer Trennung fördern – ein Ziel, das der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) e. V. ausdrücklich begrüßt. Doch wer die Mitbetreuung beider Eltern stärkt, kann das Unterhaltsrecht nicht unverändert lassen.

Genau diese Grenze des geltenden Rechts hat der Bundesgerichtshof zuletzt markiert – und damit die rechtspolitische Anschlussfrage an den Gesetzgeber zurückgespielt. Eine aktuelle ISUV-Mitgliederbefragung zeigt, wie klar die Betroffenen das sehen: 83,1 Prozent unterstützen eine gemeinsame Reform von Umgangs- und Unterhaltsrecht. Dahinter steht ein tiefes Ungerechtigkeitsempfinden – 73,9 Prozent halten das geltende Unterhaltsrecht für ungerecht.

Die offene Anschlussfrage an den Gesetzgeber

Mit Beschluss vom 15. April 2026 (Az. XII ZB 415/25) hat der Bundesgerichtshof festgestellt, dass das geltende Recht eine Verrechnung von Betreuungsanteilen mit dem Barunterhalt nicht zulässt: Wer ein Kind erheblich mitbetreut, wird dadurch nach geltendem Recht nicht automatisch anteilig vom Barunterhalt entlastet. Eine echte, an den Betreuungsanteilen orientierte Berechnung ist nach jetziger Gesetzeslage nicht möglich – dafür bräuchte es, so der BGH ausdrücklich, eine gesetzliche Grundlage. Das Gericht verweist die Frage damit an den Gesetzgeber.

Hier setzt ISUV an: Wenn das KiMoG partnerschaftliche Betreuung fördert, so bedarf dieser Ansatz der unterhaltsrechtlichen Flankierung. Partnerschaftliche Betreuung bedeutet auch, dass beide Elternteile ihre Einkünfte in die Versorgung ihrer gemeinsamen Kinder, in deren Unterhalt, einbringen. Bliebe das Unterhaltsrecht unverändert würde der gewollte partnerschaftliche Ansatz in der Kindesbetreuung verfehlt. Umgang und Unterhalt lassen sich deshalb nicht sinnvoll getrennt regeln.

Was die Befragung zeigt

* Die Zustimmung zur gemeinsamen Reform reicht quer durch beide Gruppen – sie ist kein Männer- und kein Frauenthema, sondern Ausdruck eines geteilten Gerechtigkeitsempfindens bei Müttern wie Vätern.
* 41,1 Prozent geben an, dass ihr Betreuungsaufwand bei der Unterhaltsberechnung nicht berücksichtigt wird; rund die Hälfte (49,2 Prozent) sieht den eigenen Lebensstandard spürbar eingeschränkt.
* 45,4 Prozent bevorzugen als Reformlösung eine gleitende Unterhaltsanpassung ab 30 Prozent Betreuungsanteil; ein gemeinsamer Topf für Kindeskosten findet bei Vätern (35,2 Prozent) und Müttern (34,5 Prozent) nahezu gleich starke Zustimmung.

Stimmen aus der Befragung

Wie unterschiedlich die Ausgangslagen sind und wie ähnlich doch das Problem, zeigen die anonymisierten Antworten der Befragten. Ein Vater rechnet vor, wie weit die amtlichen Annahmen von der Realität entfernt sind: _“Der vor Gericht berücksichtigte Eigenbedarf in Höhe von 520 Euro für die Warmmiete ist fernab jeglicher Lebensrealität – nicht nur in Großstädten.“_ Dass die Belastung längst keine Frage des Geschlechts mehr ist, macht eine Mutter deutlich: _“Ich zahle als Kindesmutter Unterhalt plus laufende Kosten an den Kindesvater. Ich bin chronisch krank mit Schwerbehinderung und habe 15 Jahre für das Kind auf Karriere verzichtet – und nun die schlechte Steuerklasse und eine absehbare Rentenlücke.“_

Und viele Befragte denken Reform bereits weiter als bis zur reinen Geldfrage. Eine Mutter bringt auf den Punkt, woran das Leitbild gemeinsamer Verantwortung in der Praxis hängt: _“Beide Eltern sollten sich engagiert 50:50 einbringen und jeweils die Hälfte der Kosten tragen. Dazu braucht es mehr Betreuungsplätze und flexiblere Arbeitszeiten.“_

Einordnung durch die Bundesvorsitzende

„Im Zentrum steht für uns das Kind: Es hat ein Recht auf beide Eltern – auf ihre Zeit, ihre Zuwendung und ihre Fürsorge. Genau deshalb ist es richtig, dass das KiMoG die partnerschaftliche Betreuung fördern will“, sagt Melanie Ulbrich, Bundesvorsitzende des ISUV, die in dieser Woche an der Anhörung des Bundesjustizministeriums zum Referentenentwurf teilgenommen hat. „Aber Umgang und Unterhalt werden weiterhin getrennt betrachtet: erst der Umgang, der Unterhalt später oder gar nicht. Diese Trennung halten wir für nicht mehr haltbar. Es wäre ein Missverständnis, das BGH-Urteil so zu lesen, als erübrige sich damit eine Unterhaltsreform – das Gegenteil ist der Fall. Wenn man anerkennt, dass sich die Lebenswirklichkeit von Trennungsfamilien geändert hat, muss man auch die finanzielle Seite mitdenken. Drei von vier unserer befragten Mitglieder empfinden das geltende Recht als ungerecht. Diese Stimmen sollte der Gesetzgeber nicht überhören. Welches Betreuungsmodell zu ihrer Familie passt, entscheiden die Eltern dabei am besten selbst.“

Drei konkrete Forderungen des ISUV

* Umgangs- und Unterhaltsrecht gemeinsam reformieren: Was im KiMoG bei der Betreuung beginnt, muss beim Unterhalt konsequent zu Ende gedacht werden. Die vom BGH markierte Grenze bei der Auslegung des geltenden Rechts muss beachtet werden; es ist nunmehr am Gesetzgeber, durch eine Änderung des Unterhaltsrechts den gemeinsam betreuenden Elternteilen den erforderlichen wirtschaftlichen Freiraum zu verschaffen, statt die Frage auf unbestimmte Zeit zu vertagen. 83,1 Prozent der befragten Mitglieder tragen diese Forderung mit.
* Gleitende Unterhaltsanpassung ab 30 Prozent Betreuungsanteil: Die Unterhaltsberechnung muss die tatsächlich geleistete Betreuung beider Eltern abbilden und beide Elterneinkommen einbeziehen, statt von einem überholten Modell „eine betreut, einer zahlt“ auszugehen.
* Freie Modellwahl absichern und die Voraussetzungen schaffen, dass beide Eltern betreuen und arbeiten können: Kinder haben ein Recht auf beide Eltern – das gelingt am besten, wenn das Leitbild „beide betreuen, beide gehen arbeiten“ auch praktisch trägt. Dafür braucht es verlässliche Ganztagsschulen, gute Kitas und bezahlbaren Wohnraum. Erst dann können beide Elternteile voll erwerbstätig bleiben, was zugleich der Altersarmut vorbeugt. Reformen müssen die freie Wahl des Betreuungsmodells rechtlich stützen und beide Elternteile als gleichermaßen verantwortlich anerkennen, ohne ein Modell vorzuschreiben.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ISUV e.V.
Frau Tanja Weerts
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Deutschland

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email : t.weerts@isuv.de

Der ISUV e. V. ist ein gemeinnütziger Interessenverband, der sich seit 50 Jahren dafür einsetzt, dass Eltern in Trennung ihre Kinder gemeinsam großziehen und gemeinsam Elternverantwortung übernehmen. Wir stehen als Verband dafür, dass Trennungseltern selbst entscheiden, welches Betreuungsmodell sie auswählen, da sie selbst am besten wissen, welches Modell am besten zu ihren Lebensumständen passt. Seit unserer Gründung im Jahr 1975 haben wir uns kontinuierlich dafür engagiert, die Rechte und Interessen von Personen in familienrechtlichen Angelegenheiten zu vertreten. Mit über 5.000 Mitgliedern, rund 60 bundesweiten Kontaktstellen und über 100 ehrenamtlichen Helfern bieten wir Betroffenen schnelle und kompetente Hilfe in der emotionalen Zeit einer Trennung.

Pressekontakt:

ISUV e.V.
Frau Melanie Ulbrich
Sulzbacher Straße 31
90489 Nürnberg

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