Tag Archives: Verteidigung

Wirtschaft

Strategisches Metall Antimon: Dieser Europa-Explorer steht kurz vor dem nächsten Schritt

Antimon wird zum strategischen Engpass: Terra Balcanica will mit Viogor-Zanik in Bosnien eine europäische Lieferquelle aufbauen – hochgradige Bohrergebnisse und neue Genehmigung liefern Katalysatoren.

BildAntimon entwickelt sich vom Nischenmetall zum strategischen Schlüsselrohstoff – vor allem für Verteidigung, Hightech und sichere westliche Lieferketten. Gleichzeitig bleibt das Angebot stark konzentriert, während Europa nach unabhängigen Quellen sucht.

Genau hier rückt ein Projekt in Bosnien in den Fokus: hochgradige Antimon- und Edelmetalltreffer, neue Bohrungen in Vorbereitung und eine frisch gesicherte Konzessionsbasis schaffen die Voraussetzungen für den nächsten Entwicklungsschritt.

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Wirtschaft

Gold plus Wolfram: Sitka macht Rhosgobel-Lagerstätte zum Critical-Metals-Play!

Neben 2,25 Mio. Unzen Gold rückt auf Rhosgobel nun auch Wolfram in den Fokus. Die neuen Daten könnten dem RC Gold-Projekt im Yukon eine zusätzliche strategische und wirtschaftliche Dimension verleihen

BildSitka Gold (TSX-V: SIG / WKN: A2JG70) hat seiner Goldlagerstätte Rhosgobel im Yukon eine neue strategische Dimension hinzugefügt. Neben der bereits definierten Goldmineralisierung deuten jetzt umfangreiche Daten zur bereits gemeldeten Wolframmineralisierung darauf hin, dass die Lagerstätte im RC Gold-Projekt künftig nicht nur über Gold, sondern auch über ein potenziell äußerst werthaltiges Beiprodukt verfügen könnte! Das ist umso relevanter, als die Meldung auf einen Markt trifft, in dem Wolfram 2026 so stark in den Vordergrund gerückt ist wie seit Jahren nicht mehr.

Auslöser der neuen Entwicklung sind Röntgenfluoreszenz-Analysen auf Wolframtrioxid (WO3) aus 33 Bohrlöchern, die Sitka 2025 in die Rhosgobel-Intrusion niedergebracht hatte. Für zwei weitere Bohrungen stehen die Resultate noch aus. Insgesamt wurden rund 5.500 Proben aus 33 Diamantbohrlöchern zusätzlich untersucht, nachdem erste Multi-Element-Analysen im Bohrkern bereits erhöhte Wolframwerte angedeutet hatten. Ziel war es, Gehalt und Verteilung der Wolframmineralisierung innerhalb der Goldlagerstätte Rhosgobel präziser zu erfassen.

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Wirtschaft

Ucore treibt Vorbereitung auf kommerzielle Verarbeitung Seltener Erden ab 2026 voran

Ucore macht RapidSX(TM) marktreif: Nach 5.700 Teststunden soll 2026 der Louisiana SMC schwere Seltene Erden trennen – mit DoD-Rückenwind, modularem Ausbau und als Schlüsselbaustein einer unabhängigen US-

BildUcore Rare Metals (TSXV UCU / WKN A2QJQ4) arbeitet weiter mit hohem Tempo daran, seine RapidSX(TM)-Technologie zur Trennung seltener Erden in den industriellen Maßstab zu überführen. Das Unternehmen meldet deutliche Fortschritte bei seinem vom US-Verteidigungsministerium unterstützten Demonstrationsprogramm und der geplanten Anlage in Alexandria im US-Bundesstaat Louisiana, wo ab 2026 vor allem schwere Seltene Erden verarbeitet werden sollen.

Im Rahmen eines mit rund 22,4 Mio. US-Dollar dotierten „Other Transaction Agreement“ (OTA) mit dem US Department of War betreibt Ucore Rare Metals seit Ende 2023 eine 52-stufige RapidSX(TM)-Demonstrationsanlage im kanadischen Kingston (Ontario). Die dort gewonnenen Betriebsdaten und Prozessoptimierungen bilden die Grundlage für den im Bau befindlichen „Louisiana Strategic Metals Complex“ (SMC), ein künftiges Trenn- und Raffineriezentrum für Seltene Erdenoxid-Produkte.

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Wirtschaft

Meilenstein erreicht: Ucore erhält weitere 1,05 Millionen US-Dollar vom Pentagon

Ucore und das Pentagon haben in einem Kick-off-Meeting den Fahrplan für die nächsten Schritte beim Aufbau der Seltene Erden-Separierungsanlage in Louisiana festgelegt.

Vom US-Verteidigungsministerium hat Ucore Rare Metals (TSXV: UCU, OTCQX: UURAF, WKN: A2QJQ4) eine Meilensteinzahlung von 1.057.412 US-Dollar erhalten. Auslöser war die erfolgreiche Trennung von Terbium von Dysprosium, zwei wichtigen, so genannten schweren Seltenen Erden.

Durch sie erhöht sich der Gesamtbetrag der vom Pentagon bereits erhaltenen Zuwendungen auf 3.352.884 US-Dollar. Aus der Förderung der ersten Phase stehen somit noch 647.116 US-Dollar aus, die Ucore vermutlich in den nächsten Monaten zufließen werden. Damit nähert sich die erste Phase der Zusammenarbeit ihrem Abschluss und der Blick richtet sich auf die bald beginnende zweite Phase.

Seltene Erden sind von der US-Regierung als kritische Mineralien eingestuft worden. Für die Vereinigten Staaten sind insbesondere die schweren Seltenen Erden von hohem Interesse, da sie unter anderem für die Herstellung von Rüstungsgütern unverzichtbar sind. Rund 90% der Seltenen Erden werden jedoch in chinesischen Bergwerken gefördert und das Reich der Mitte kontrolliert auch die Aufbereitung der Seltenen Erden in einem ähnlich hohen Prozentsatz.

In den Verhandlungen mit den USA zum Zollstreit hat China die Seltenen Erden in diesem Jahr als Druckmittel eingesetzt und US-Unternehmen zeitweise von der Belieferung mit Seltenen Erden ausgeschlossen. Der US-Regierung wurde dadurch schmerzhaft bewusst, dass man sich durch die Untätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten selbst in eine strategische Abhängigkeit von China manövriert hat, die aus sicherheitspolitischen Überlegungen als äußerst bedenklich anzusehen ist. Aus diesem Grund beteiligt sich das US-Verteidigungsministerium inzwischen direkt an Unternehmen, die Seltene-Erden-Liegenschaften entwickeln oder geht wie im Fall von Ucore Rare Metals direkte Kooperationen mit diesen ein.

Die Kooperation mit dem Verteidigungsministerium geht in die zweite Phase

Für das Pentagon steht bei der Kooperation mit Ucore die Trennung von Terbium und Dysprosium, zwei wichtigen schweren Seltenerdmetallen, im Vordergrund. Deshalb unterstützte das Ministerium das Unternehmen in einer ersten Phase bereits mit einer Zahlung von 1,1 Millionen US-Dollar, die für den Ausbau von Ucores kommerziellen Seltenerdmetall-Raffineriekomplex in Louisiana bestimmt waren. Insgesamt werden die Zuschüsse für die erste Phase ein Gesamtvolumen von vier Millionen US-Dollar erreichen.

In den letzten Wochen kamen Vertreter Ucores und des Pentagons erneut zusammen, um die zweite Phase der geplanten Zusammenarbeit zu besprechen und zu starten. Sie wird von der US-Regierung mit weiteren 18,4 Millionen US-Dollar unterstützt werden. Der Zuschuss ermöglicht den Bau der ersten RapidSXTM-Anlage im kommerziellen Maßstab in Ucores geplanter Selten-Erden-Raffinerie in Louisiana. Der Schwerpunkt liegt dabei auch weiterhin auf den schweren Seltenen Erden.

Beide Phasen bauen logisch aufeinander auf. Lag in der ersten Phase der Fokus noch darauf, in einem Demonstrationsprogramm die Wirksamkeit des firmeneigenen RapidSX(TM)-Verfahrens zur Gewinnung von vier primären Seltenen Erden nachzuweisen, wird in der zweiten Phase die Aufmerksamkeit auf einen kommerziellen Betrieb der Anlage gelegt werden. Sie soll an dieser Stelle beweisen, dass es möglich ist, die gefährliche Abhängigkeit von China durch eine ausreichende und stabile Produktion im Inland zu beenden.

Ucore Rare Metals will maßgeblich dazu beitragen, die Abhängigkeit von China zu beenden

Die vier von der Anlage isolierten Seltenen Erden werden alle zur Herstellung von Permanentmagneten benötigt. Sie finden u.a. in fortschrittlichen Militärtechnologien Verwendung und sind deshalb für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten von entscheidender Bedeutung. Zum Einsatz kommen Permanentmagnete beispielsweise in präzisionsgelenkten Raketen, Radarsystemen und F-35-Triebwerken. Über den Verteidigungsbereich hinaus finden die fortschrittlichen Magnete in Halbleitern, Windrädern, Elektrofahrzeugen, aber auch in der Robotik und bei der künstlichen Intelligenz Anwendung.

Während der Auftaktbesprechung bestätigte das Projektteam, das sich aus Vertretern beider Seiten zusammensetzt, die kurzfristigen Meilensteine und Ziele, die derzeit umgesetzt werden. Besprochen wurde deshalb die detaillierte Konstruktion und Entwicklung von RapidSX(TM)-Säulen im kommerziellen Maßstab in Ucores Kommerzialisierungs- und Demonstrationsanlage in Kingston in der kanadischen Provinz Ontario. Anschließend wurden auch die Feldarbeiten für die neue Anlagenentwicklung in Alexandria in Louisiana thematisiert. Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten hier mit dem Bau einer RapidSX(TM)-Anlage im kommerziellen Maßstab und ihrer anschließenden Inbetriebnahme. Danach soll die dauerhafte Produktionsreife durch die Herstellung verkaufsfähiger einzelner Selten-Erden-Produkte demonstriert werden.

„Mit der vollständigen Mobilisierung der Phase 2 der Vergabe bewegen wir RapidSX(TM) nun von der kommerziellen Demonstrationsphase zur Serienreife“, berichtete Mike Schrider, der Chief Operating Officer von Ucore. „Die anhaltende Unterstützung unseres Projekts und des Selten-Erden-Sektors insgesamt durch das US-Verteidigungsministerium wird diesen Prozess beschleunigen und dazu beitragen, eine nordamerikanische Lieferkette für Seltenen Erden zu sichern.“

Das Unternehmen unterstützt die umfassenden strategischen Initiativen des Pentagons zur Stärkung der heimischen Lieferkette für Seltene Erden. Jüngste Überlegungen der Politik, darunter Preisuntergrenzen und Abnahmeverpflichtungen, stellen nach Ansicht von Ucore wichtige Mechanismen zur Stärkung der Stabilität der Branche und des Vertrauens der Investoren dar. Diese Bemühungen sind neben der direkten Projektfinanzierung wie der Phase-2-Förderung für Ucore von entscheidender Bedeutung für den Aufbau einer robusten, nordamerikanisch ausgerichteten Seltene-Erden-Lieferkette, die unabhängig von China ist und sich damit seiner Kontrolle entzieht.

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Medien

Solita nimmt an NATO Locked Shields 2025-Übung teil

Der Daten und KI-Spezialist teilt sein Fachwissen über Künstliche Intelligenz auf der weltweit größten Übung des Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence

Helsinki / München, 8. Mai 2025. Das europäische Technologie-, Daten- und Designunternehmen Solita nimmt an Locked Shields 2025 teil, der weltweit fortschrittlichsten Cyberverteidigungsübung des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE). Auf der diesjährigen Veranstaltung simulieren mehr als 4 000 Cyberverteidigungs-Fachleute aus allen NATO-Mitgliedstaaten, der Wissenschaft und dem Privatsektor Echtzeit-Cyberangriffe auf nationale kritische Infrastrukturen. Solita unterstützt die Übung mit seinem Fachwissen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für die Cybersicherheit.

„Wir fühlen uns geehrt, einen Beitrag zu Locked Shields 2025 zu leisten. Wir unterstützen die bereichsübergreifende Resilienz mit unseren KI- und digitalen Verteidigungsfähigkeiten und sind stolz darauf, die Zukunft der Cyber-Resilienz und der Verteidigungsinnovation mitzugestalten“, sagt Eva Sula, Leiterin der Geschäftseinheit „Defence & Security“ bei Solita. Ossi Lindroos, CEO von Solita, ergänzt: „In Krisenzeiten ist Zusammenarbeit entscheidend. Bei dieser Übung geht es nicht nur um Technologie, sondern um die Anwendung von Spitzentechnologien und KI unter realen Bedingungen sowie um den Austausch von Erkenntnissen und das gemeinsame Lernen mit den NATO-Partnern.“

Locked Shields führt das Thema Verteidigung aus der Komfortzone hinaus und untersucht, wie technische Komplexität in rechtlichen, strategischen und informationstechnischen Operationen unter hohem Druck funktioniert. Solita stärkt diese Bemühungen mit einer klaren Mission: KI darf nicht nur ein Schlagwort sein, sondern muss seine vertrauenswürdige und missionsfördernde Fähigkeit in Cyberkonflikten konkret unter Beweis stellen.

Solita Defence & Security – Bessere Entscheidungsfindung in kritischen Umgebungen

2022 hat Solita dafür seine Datenmanagement-Lösungen für den Verteidigungssektor und die Sicherheitsbranche in der Geschäftseinheit „Defence & Security“ gebündelt. Das Unternehmen ist Mitglied der NATO-Arbeitsgruppe für Künstliche Intelligenz und entwickelt Datenmanagementkonzepte für den finnischen Rüstungskonzern Patria. Die Geschäftseinheit bietet umfangreiche Datenexpertise, sichere Datenlösungen, fortschrittlichste Analysefähigkeiten und maßgeschneiderte Lösungen für Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Sie hilft Organisationen, die nationale Sicherheit und Widerstandsfähigkeit zu stärken, indem Daten, KI und sichere digitale Lösungen für eine bessere Entscheidungsfindung kombiniert werden. Dazu gehören unter anderem:

– „AI in a Box“ – einsatzbereite Edge AI-Lösungen für sichere Umgebungen
– Datenfusions- und Situationserkennungssysteme
– KI-Governance und Ethikberatung
– Digitale Backbone-Lösungen für autonome Systeme
– KI-Sicherheit und Widerstandsfähigkeit in dynamischen Umgebungen
– Verantwortungsvolle KI-Einführung und -Governance
– Sicherer und erklärbarer Einsatz von KI in Echtzeit-Bedrohungsszenarien
– Unterstützung von Interoperabilität und Cyber-Entscheidungen durch KI-gestützte Tools und Architekturen

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Solita Germany GmbH
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Brienner Straße 45 a-d, Ca
80333 München
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email : florian.disson@solita.fi

Solita ist ein europäischer Marktführer für datengetriebene digitale Transformation und Unternehmensdesign mit über als 2.200 Spezialist*innen in zehn Ländern. Die Geschäftstätigkeit umfasst Technologie, Daten und einen menschen-zentrischen Beratungsansatz mit Schwerpunkt in den Bereichen Big Data, KI und Advanced Analytics. Das Ziel des Unternehmens: Werte aus Daten in der vernetzten Welt schaffen. Der Spezialist verknüpft die Intelligenz von Menschen und Maschinen für nachhaltiges Wachstum durch Daten und Technologie. Dabei führen die Lösungen zum Unternehmenswachstum und stehen im Dienst für eine bessere Gesellschaft. Das Leistungsspektrum von Solita umfasst strategische Beratung, Service Design, Software-Entwicklung und Cloud Services. Solita wurde 1996 gegründet und beschäftigt Spezialist*innen für das digitale Geschäft in Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Großbritannien, Estland, Belgien, Polen, Deutschland und der Schweiz.
www.solita.fi/de

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