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Wirtschaft

CONFIDEX startet Investorensuche für KI-Neurotherapie gegen Long-Covid

Für die Weiterentwicklung einer KI-basierten Neurotherapie begleitet CONFIDEX die Investorensuche für Anwendungen bei Long-Covid und Fatigue.

BildDas Carna Gesundheitszentrum hat die CONFIDEX GmbH mit der strukturierten Suche nach Investoren für ein innovatives Neurotherapie-System beauftragt. Im Fokus steht eine KI-gestützte Lösung zur Behandlung von Long-Covid, Fatigue-Syndrom und weiteren neurologischen Einschränkungen – ein wachsender Markt mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.

Ziel des Mandats ist es, strategische und finanzielle Partner zu gewinnen, um die Entwicklung und Skalierung des Therapieansatzes voranzutreiben. Angesichts steigender Patientenzahlen und begrenzter Therapieoptionen adressiert das Projekt einen akuten medizinischen Bedarf.

Der entwickelte Ansatz kombiniert evidenzbasierte Therapieformen – darunter Hochtontherapie und robotergestützte Anwendungen – in einem integrierten, alltagstauglichen System. Durch die Verbindung von Technologie, Datenanalyse und medizinischer Anwendung entsteht ein neuer Ansatz für die strukturierte Behandlung komplexer Krankheitsbilder.

CONFIDEX übernimmt im Rahmen des Mandats die investorenfähige Aufbereitung des Projekts, die wirtschaftliche Strukturierung sowie die gezielte Ansprache relevanter Investoren aus den Bereichen HealthTech und MedTech.

„Dieses Projekt trifft auf drei entscheidende Wachstumstreiber gleichzeitig: steigende Patientenzahlen, technologischen Fortschritt und einen klaren Versorgungsbedarf. Genau hier entsteht ein hochattraktives Umfeld für Investoren“, erklärt Jörg Kommer, Geschäftsführer der CONFIDEX GmbH.

Mit diesem Mandat baut CONFIDEX seine Position als spezialisierter Partner für anspruchsvolle Finanzierungs- und Investorenprozesse weiter aus – insbesondere an der Schnittstelle von Gesundheit, Technologie und skalierbaren Geschäftsmodellen.

Boiler Plate:
CONFIDEX ist ein unabhängiger Corporate-Finance-Berater mit über 15 Jahren Erfahrung in der strukturierten Unternehmensfinanzierung und Kapitalbeschaffung. Das Unternehmen unterstützt mittelständische und wachstumsorientierte Firmen bei der Entwicklung tragfähiger Finanzierungsstrukturen, der Vorbereitung von Investorenprozessen sowie der Ansprache geeigneter Kapitalgeber.
Ziel ist die Schaffung belastbarer Finanzierungsgrundlagen, die Liquidität sichern und unternehmerische Entwicklung ermöglichen.

Weitere Informationen:
www.confidex.de
www.confidex.de/investorensuche-und-vermittlung/

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CONFIDEX GmbH
Herr Jörg Kommer
Marienstraße 4
71679 Asperg
Deutschland

fon ..: 07141/9564009
fax ..: 07141/9565589
web ..: https://confidex.de/
email : info@confidex.de

CONFIDEX ist ein unabhängiger Beratungspartner für strukturierte Unternehmensfinanzierung und Kapitalbeschaffung. Das Unternehmen unterstützt mittelständische und wachstumsorientierte Firmen bei der Entwicklung und Umsetzung strategisch fundierter Finanzierungslösungen – von Eigen- und Fremdkapital über Leasing bis hin zur Investorenvermittlung.

Mit über 15 Jahren Erfahrung sowie einem etablierten Netzwerk aus Banken, institutionellen Investoren und Finanzierungspartnern begleitet CONFIDEX Unternehmen entlang des gesamten Finanzierungsprozesses: von der Analyse der Ausgangssituation über die Strukturierung bis zur Umsetzung.

Im Mittelpunkt steht ein strukturierter Ansatz, bei dem Finanzierung als strategische Gesamtaufgabe verstanden wird. Ziel ist es, tragfähige Finanzierungsmodelle zu entwickeln, die Liquidität sichern, Wachstum ermöglichen und unternehmerische Handlungsspielräume erweitern.

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Medien

Reply präsentiert die Jury der zweiten Ausgabe des „AI Music Contest“

Finalisten treten erneut auf der NOVA Stage des Kappa FuturFestival in Turin auf

BildAgoria, Max Cooper, Fleur Shore, Tini Gessler, Ali Demirel, Albi Scotti, Oliver Bohl und Sarah Grimaldi bilden die Jury des Wettbewerbs, der den Dialog zwischen Künstlicher Intelligenz (KI) und Live-Performance in den Mittelpunkt stellt.

Reply [EXM, STAR: REY], ein international tätiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung KI-gestützter Geschäftsmodelle spezialisiert hat und für seine Innovationskraft bekannt ist, baut sein Engagement für kreative Experimente weiter aus und startet die zweite Edition des „Reply AI Music Contest“. Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem Kappa FuturFestival organisiert, einem der führenden Festivals für elektronische Musik in Europa. Er richtet sich an Kreative weltweit, die mithilfe von KI-Technologien neue Verbindungen zwischen Klang und Bild schaffen und das kreative Potenzial von KI bei Live-Performances weiterentwickeln.

Die Jury vereint namhafte Persönlichkeiten der internationalen Musik- und Kunstszene: Dazu gehört der französische Produzent und DJ Agoria, der für seinen Ansatz bekannt ist, elektronische Musik mit unterschiedlichen Genres und experimentellen Klangwelten zu verbinden. Ebenfalls Teil des Gremiums ist der irische Komponist und multidisziplinäre Künstler Max Cooper, dessen Arbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst angesiedelt ist. Die Jury ergänzen Fleur Shore, britische DJane und Produzentin und eine der prägenden Stimmen der House-Szene, sowie Tini Gessler, deutsche DJane und Produzentin mit internationaler Präsenz in der Tech-House-Szene.

Zum Kreis der Jurymitglieder zählen außerdem der Künstler Ali Demirel, der in seinen immersiven Performances häufig KI-generierte visuelle Elemente einsetzt, sowie Albi Scotti, DJ, Musikberater, Journalist und eine zentrale Figur der internationalen Clubkultur. Die Jury komplettieren Oliver Bohl, Partner bei Reply AI Studios, und Sarah Grimaldi, Executive Creative Director bei Xister Reply und Chefredakteurin des Clanker Magazine.

Unter dem Motto „Imaginatio Nova“ lädt die Ausgabe 2026 dazu ein, eine neue Ära der Vorstellungskraft zu erkunden, in der sich menschliche Kreativität im Zusammenspiel mit Technologie entfaltet. Beiträge können bis zum 1. Juni 2026 über die Plattform aimc.reply.com eingereicht werden. Bewertet werden die Projekte nach Kreativität, der Integration von Klang und Bild sowie ihrem Ausdruckspotenzial im Live-Kontext. Die Finalisten erhalten die Gelegenheit, ihre Arbeiten auf der NOVA Stage des Kappa FuturFestival zu präsentieren, das vom 3. bis 5. Juli 2026 in Turin stattfindet. Dort werden auch die Gewinner bekannt gegeben.

Neben der Auszeichnung der besten Performances vergibt die Jury einen Sonderpreis: den „Reply AI Studios Grand Prix“. Mit diesem Preis werden herausragende Leistungen und innovative Anwendungen Künstlicher Intelligenz gewürdigt.

Der Wettbewerb ist Teil der Reply Challenges, einem Programm aus Technologie- und Kreativwettbewerben, mit dem Reply neue Bildungsformate fördert und sich gezielt an junge Generationen richtet. Die Community der Reply Challenges zählt heute weltweit rund 250.000 Teilnehmende.

Reply
Reply [EXM, STAR: REY, ISIN: IT0005282865] ist spezialisiert auf die Konzeption und Implementierung von Lösungen, die auf neuen Kommunikationskanälen und digitalen Medien basieren. Mit einem Netzwerk hoch spezialisierter Unternehmen definiert und entwickelt Reply Geschäftsmodelle, die durch KI, Big Data, Cloud Computing, digitale Medien und dem Internet der Dinge ermöglicht werden. Reply bietet Beratung, Systemintegration und Digital Services für Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und Medien, Industrie und Dienstleistungen, Banken und Versicherungen sowie öffentliche Verwaltung. www.reply.com

Kappa FuturFestival
Das Kappa FuturFestival ist das größte Open-Air-Festival für elektronische Musik in Italien und zählt weltweit zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art. Das renommierte Musikmagazin DJ Mag zählt das Festival zu den zehn besten der Welt. Die 13. Ausgabe des Kappa FuturFestival findet vom 3. bis 5. Juli im Parco Dora statt und wartet mit einem hochkarätigen Line-up aus mehr als 120 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern auf, darunter Peggy Gou, Skrillex, Diplo, Solomun, Amelie Lens und viele weitere.

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Reply
Fabio Zappelli
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Kappa FuturFestival
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Alessandro Pardi
Giulia Orlando giulia.orlando@wordsforyou.it

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Uhlandstraße 2
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Wirtschaft

McLaren Minerals: Titan-Projekt mit Infrastrukturvorteil und Neubewertungschance

McLaren Minerals kombiniert eine große JORC-Ressource, starke PFS-Kennzahlen, Infrastrukturvorteile und Explorations-Upside – bei einer bislang sehr niedrigen Marktbewertung.

BildMcLaren Minerals Limited (ASX: MML / WKN A40XP1) könnte eine jener seltenen Rohstoffgeschichten darstellen, bei denen der Markt den wahren Wert des Projekts noch nicht erkannt hat. Während das weltweite Angebot an Titandioxid-Rohstoffen und Zirkon zunehmend knapper wird, hat das Unternehmen die Explorer-Phase in Australien längst hinter sich gelassen.

Heute präsentiert sich McLaren als entwicklungsreifes Mineralsand-Unternehmen mit einer massiven Ressource, einer belastbaren Projektökonomie und hervorragender Infrastruktur. Genau diese Kombination macht die Story hochspannend – vor allem, da die Gesellschaft bei einer Marktkapitalisierung von lediglich rund 7,6 Mio. AUD noch immer wie ein reiner Micro-Cap-Explorer bewertet wird.

Das Fundament dieser Bewertungslücke bildet eine gewaltige JORC-Ressource von 529 Mio. Tonnen mit 4,5 % Schwermineralien (HM) und jeder Menge Wachstumspotenzial. Diese Größenordnung sichert nicht nur eine langfristige Produktion, sondern bietet auch erhebliches Erweiterungspotenzial. Gepaart mit einem erfahrenen Management-Team, einer technisch simplen Aufbereitung per Schwerkraft- und Magnetabscheidung sowie einem Tiefwasserhafen in der Nähe mit reichlich Kapazität bereits existierender Logistikinfrastruktur, ergibt sich ein Projektprofil, das dem aktuellen Börsenwert unserer Ansicht nach weit voraus ist.

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McLaren Minerals: Titan-Projekt mit Infrastrukturvorteil und Neubewertungschance

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Medien

REPLY stellt die Jury der dritten Ausgabe des Reply AI Film Festivals vor

Beim AI Film Festival werden die besten KI-generierten Kurzfilme ausgezeichnet

BildGabriele Salvatores sowie Rob Minkoff, Catherine Hardwicke, Jed Weintrob, Christina Lee Storm, Nils Hartmann, Guillem Martinez Roura, Filippo Rizzante, Giacomo Mineo, Brian Welk und Denise Negri bilden die Jury des Reply AI Film Festivals 2026. Sie bewerten die eingereichten Kurzfilme nach Kreativität, Produktionsqualität und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI).

Reply [EXM, STAR: REY] gibt die Jury der dritten Ausgabe des Reply AI Film Festivals bekannt. Die internationale Unternehmensgruppe entwickelt mithilfe von KI neue Geschäftsmodelle und engagiert sich seit Jahren dafür, junge Generationen für Zukunftstechnologien zu begeistern. Mit dem Wettbewerb richtet sich Reply an Kreative, Regisseure und Filmemacher aus aller Welt, die Kurzfilme mit KI-Tools realisieren und neue Ausdrucksformen testen.

Den Vorsitz der Jury übernimmt der italienische Regisseur und Drehbuchautor Gabriele Salvatores. Er ist bekannt für Filme wie „Nirvana“, „Siberian Education“ und „Napoli – New York“ und wurde für „Mediterraneo“ mit dem Oscar als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Ihm zur Seite stehen Rob Minkoff, Co-Regisseur von Der König der Löwen und Regisseur von Filmen wie „Stuart Little“, „Die Geistervilla“ und „Mr. Peabody & Sherman“, sowie Catherine Hardwicke, Regisseurin des Welterfolgs „Twilight“. Ergänzt wird die Jury durch Jed Weintrob, Regisseur und Partner bei 30 Ninjas, sowie Christina Lee Storm, vielfach prämierte Filmproduzentin, ehemalige Führungskraft bei DreamWorks Animation und Netflix und heute Head of Studio bei Secret Level. Zum Gremium zählen außerdem der Filmjournalist Brian Welk von IndieWire sowie Giacomo Mineo, VFX-Supervisor für Blockbuster wie „Oppenheimer“ und „The Odyssey“ von Christopher Nolan. Für „Devs“ von Alex Garland erhielt er eine Emmy-Nominierung.

Gabriele Salvatores erklärt: „Ich freue mich sehr, Teil des Reply AI Film Festivals zu sein und eine Initiative zu unterstützen, die mit Neugier und Offenheit auf die Zukunft der Filmsprache blickt. Besonders spannend ist es, Werke aus aller Welt zu sehen, die mit generativen KI-Tools entstanden sind. Diese Technologien können das Talent, die Sensibilität und die kreative Perspektive von Regisseurinnen und Regisseuren weiter stärken, wenn sie im Einklang mit einer klaren künstlerischen Vision eingesetzt werden.“

Komplettiert wird die Jury durch Filippo Rizzante, Chief Technology Officer von Reply, Guillem Martinez Roura, AI & Robotics Lead bei der UN-Initiative „AI for Good“, Nils Hartmann, Executive Vice President von Sky Studios Italia und Produzent erfolgreicher Serien wie Gomorrah, The Young Pope und ZeroZeroZero sowie Denise Negri, Filmjournalistin bei Sky Italia.

Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautet „Imaginatio Nova“ und steht für eine neue Phase der Vorstellungskraft, in der sich menschliche Kreativität durch Technologie weiterentwickelt. Die Jury bewertet alle Beiträge, die bis zum 1. Juni 2026 über die Plattform aiff.reply.com eingereicht werden, nach Kreativität, Produktionsqualität und dem Einsatz von KI in allen Phasen der Filmproduktion, von der Idee bis zur Postproduktion.

Neben der Auswahl der besten Original-Kurzfilme vergibt die Jury zwei Sonderpreise: den „AI for Good Award“, der in Zusammenarbeit mit der International Telecommunication Union (ITU) verliehen wird. Ausgezeichnet wird der Kurzfilm, der die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) besonders wirkungsvoll in Szene setzt. Zudem überreicht die Jury den „Reply AI Studios Grand Prix“, der herausragende Leistungen und Innovationskraft im Einsatz von KI würdigt.

Die Finalisten haben die Gelegenheit, ihre Werke bei einer von Reply und Mastercard organisierten Premiere im September in Venedig zu präsentieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Gesamtsieger bekannt gegeben.

Die Initiative ist Teil der Reply Challenges, einem Programm aus Technologie- und Kreativwettbewerben, mit dem Reply innovative Bildungsmodelle fördert und junge Generationen für Zukunftsthemen begeistert. Die Community zählt inzwischen rund 250.000 Teilnehmer weltweit.

Sky Italia begleitet das Reply AI Film Festival als Medienpartner und stärkt damit die Positionierung der Initiative im internationalen Medien- und Entertainment-Umfeld.

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Deutsche Planungs- und Baubranche setzt 2026 auf Konsolidierung, Governance und belastbare Prozesse

Revizto-Studie zeigt: In Deutschland bremsen weniger Zeitmangel als fehlende Mandate, steigende Lizenzkosten und hohe Anforderungen an Datenkontrolle.

BildMünchen, im April 2026. In der deutschen Planungs- und Baubranche verschiebt sich der Fokus 2026 spürbar: Weg von reiner Digitalisierungseuphorie, hin zu mehr Governance, Konsolidierung und Steuerbarkeit. Die Revizto Market Survey 2026 zeigt, dass Unternehmen in Deutschland überdurchschnittlich stark unter regulatorischem und nachhaltigkeitsbezogenem Druck stehen (19 % Deutschland vs. 15 % global). Gleichzeitig berichten sie seltener von Lieferkettenproblemen als der globale Durchschnitt (13 % vs. 17 %).

Das übergeordnete Signal: Kontrolle ist das neue Wachstum. In einem Markt, der von steigender Komplexität, hoher Dokumentationslast und wachsendem Kostendruck geprägt ist, werden klare Mandate, verlässliche Standards und konsolidierte Tool-Landschaften zum zentralen Hebel für Produktivität.

Deutschland: Governance statt Tool-Müdigkeit
Ein zentrales deutsches Muster betrifft die Einführung neuer Technologien: Nicht der Faktor Zeit ist hier das größte Hemmnis, sondern fehlende Verbindlichkeit. Deutsche Befragte nennen deutlich seltener Zeitmangel als größte Barriere für Technologieeinführung (25 % Deutschland vs. 32 % global), dafür aber überdurchschnittlich häufig das Fehlen klarer Policies oder Mandate (31 % vs. 27 % global). Deutschland gehört damit zu den Ländern mit der stärksten Governance-Herausforderung bei der Digitalisierung.

Das spricht für einen Markt, in dem digitale Transformation nicht an grundsätzlicher Ablehnung scheitert, sondern an unklarer Steuerung: Tools sind verfügbar, doch ohne verbindlichen organisatorischen Rahmen bleibt ihr Nutzen begrenzt.

Rework und Komplexität: Probleme liegen früher im Prozess
Auch beim Thema Rework zeigt sich ein spezifisch deutsches Bild. Deutsche Unternehmen nennen seltener reine Ausführungsfehler als Ursache für Nacharbeit (28 % Deutschland vs. 33 % global), dafür häufiger Standortbedingungen und unerwartete Projektherausforderungen (46 % vs. 41 % global).

Das deutet darauf hin, dass Rework in Deutschland weniger als handwerkliches Problem verstanden wird, sondern stärker als Folge upstream-orientierter Komplexität: also von Abstimmungsdefiziten, Planungsunsicherheiten und unzureichend antizipierten Rahmenbedingungen.

«Gerade in einem globalen Umfeld mit unterschiedlichen Projektarten, lokalen Marktanforderungen und internationalen Stakeholdern ermöglicht uns Revizto, Risiken frühzeitig zu erkennen, fundierte Entscheidungen zu treffen und unsere Bauprojekte weltweit einheitlich nach unseren Standards umzusetzen. So werden Investitionen in Digitalisierung in messbaren Nutzen übersetzt und eine skalierbare, digitale Construction Governance ermöglicht. Das ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine notwendige Antwort auf die wachsenden Anforderungen unserer Märkte.» sagt Martin Inden, DHL Vice President Global Construction.

Zwischen AI-Offenheit und analoger Realität
Auffällig ist: Deutschland gehört in der Befragung zu den AI-offensten Märkten. 50 % der Befragten geben an, AI-Tools zu evaluieren oder zu testen (vs. 42 % global), und 52 % vereinfachen aktiv Tools und Workflows – jeweils Spitzenwerte im Ländervergleich.

Gleichzeitig arbeitet der Markt operativ weiterhin stark zeichnungsbasiert. 46 % der deutschen Befragten beschreiben ihre Organisation als «mostly drawing-based» – deutlich mehr als im globalen Durchschnitt (38 %). Hybride Arbeitsweisen sind dagegen unterdurchschnittlich verbreitet (9 % Deutschland vs. 18 % global).

Das macht deutlich: Deutschland ist strategisch offen für Innovation, operativ aber noch stark in traditionellen Projekt- und Dokumentationslogiken verankert. Gerade daraus entsteht Druck, digitale Prozesse nicht nur einzuführen, sondern strukturell anschlussfähig zu machen.

CIO-Perspektive Deutschland: Datenkontrolle, Lizenzinflation und Konsolidierung
Besonders deutlich wird das in der CIO-Perspektive. Beim Thema Datenhoheit und Kontrolle gegenüber Technologieanbietern zeigt Deutschland die höchste Intensität im Ländervergleich: 32 % der deutschen CIOs sind «extremely concerned», verglichen mit 14 % global.

Hinzu kommt wachsender wirtschaftlicher Druck auf die IT-Landschaft. 77 % der deutschen CIOs berichten von steigenden Software- und Cloud-Lizenzkosten im vergangenen Jahr (vs. 66 % global). Besonders häufig sind moderate Erhöhungen von unter 10 % (60 % Deutschland vs. 49 % global), während «keine Veränderung» in Deutschland deutlich seltener genannt wird (8 % vs. 17 % global).

Entsprechend klar fällt der strategische Ausblick aus: Deutschland ist ein Konsolidierungsmarkt. Nur 7 % der CIOs wollen ihren Tool-Stack unverändert lassen, deutlich weniger als global (19 %). Gleichzeitig planen überdurchschnittlich viele Unternehmen, ihre Softwarelandschaft zu reduzieren – sowohl moderat als auch substanziell. Das ergibt insgesamt einen klaren Netto-Konsolidierungstrend.

KI in Deutschland: Interesse ist da – der operative Beweis zählt
Beim Einsatz von KI zeigt sich ein differenziertes Bild. Deutschland wirkt weniger durch Regulierung blockiert als andere Märkte (18 % Deutschland vs. 24 % global), zugleich aber stärker gespalten zwischen Unternehmen, die noch nach einem klaren Use Case suchen (15 % vs. 11 % global), und jenen, die bereits konkreten Nutzen sehen (17 % vs. 10 % global).

Das spricht für einen Markt in der Übergangsphase: KI wird nicht mehr primär als Zukunftsthema betrachtet, sondern zunehmend daran gemessen, ob sie in realen Projektumgebungen belastbaren Mehrwert liefert.

«Die Ergebnisse zeigen klar: Der deutsche Markt ist nicht technikskeptisch, sondern entscheidungsorientiert. Unternehmen testen KI, vereinfachen Workflows und investieren in digitale Strukturen – aber unter der Bedingung, dass Governance, Datenkontrolle und Wirtschaftlichkeit mitgedacht werden. Wachstum entsteht 2026 nicht durch mehr Tools, sondern durch mehr Klarheit, Konsistenz und Kontrolle», sagt Arman Gukasyan, CEO von Revizto.

Methodik
Die Studie basiert auf einer Befragung von n=2.006 Teilnehmenden aus den USA, UK, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Australien, Saudi-Arabien und den VAE. Befragt wurden u. a. CIOs (n=600), Project Managers (n=504) sowie BIM/VDC Directors. Der vollständige Jahresreport wurde im April 2026 veröffentlicht.

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Contcept Communication
Frau Stephanie Scheible
Alt-Moabit 19
10559 Berlin
Deutschland

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