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Wirtschaft

Top aktuell: „Germany meets ASEAN in Berlin“ – Business, Trade, Dialog

Europa und die ASEAN Region – Perspektiven für die Zukunft

BildBERLIN, 2. September 2026 – Das German Global Trade Forum Berlin lädt gemeinsam mit dem International Club Berlin und den ASEAN-Botschaften in Deutschland und dem International Club Berlin zur hochkarätigen Dialogveranstaltung „Germany meets ASEAN in Berlin“ ein.

Südostasien präsentiert sich als eine der dynamischsten Wachtumsregionen der Welt. Mit dem jüngsten Beitritt Ost-Timors umfasst die _Association of Southeast Asian Nations_ (ASEAN) nun 11 Staaten mit mehr als 700 Millionen Menschen – geprägt von kultureller Vielfalt, einer jungen Bevölkerung und immensem wirtschaftlichen Potenzial.

Aufbauend auf dem Besuch des ASEAN-Generalsekretärs Dr. Kao Kim Hourn im Februar in Berlin bringt diese Veranstaltung die Botschafter der ASEAN-Staatengemeinschaft, Wirtschaftsvertreter sowie Experten zusammen, um bestehende Synergien zu vertiefen und neue Impulse für die deutsch-südostasiatische Zusammenarbeit zu setzen.

Eckdaten zur Veranstaltung

* Datum: Mittwoch, 2. September 2026
* Uhrzeit: Einlass ab 18:30 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr
* Ort: International Club Berlin, Thüringer Allee 5-11, 14052 Berlin (nahe Theodor-Heuss-Platz / Messe Berlin)

Auszug aus dem Programm

* 18:30 Uhr: Registrierung & Networking

* 19:00 – 19:15 Uhr: Begrüßung & Eröffnung

* RA Eberhard J. Trempel, Director General, German Global Trade Forum Berlin
* Bettina Farrimond, International Club Berlin
* S.E. Mohamad Razdan bin Jamil, Botschafter von Malaysia (Vorsitzender des Berlin ASEAN Committee)
* Rolf Schulze, Botschafter a.D. (u. a. Vietnam, Thailand), Präsident der Deutsch-Vietnamesischen Gesellschaft
* Weitere Grußworte u. a. von S.E. Maria Teresa Torres Almojuela (Botschafterin der Republik Philippinen), S.E. Abdul Kadir Jailani (Botschafter der Republik Indonesien) sowie S.E. Chittipat Tongprasroeth (Botschafter des Königreichs Thailand).

* Impulse der ASEAN-Botschafter: Beiträge der Vertretungen aus Brunei Darussalam, Kambodscha, Laos, Myanmar, Singapur und Vietnam. _(tbc)_
* Q & A – Open Forum: Offene Diskussions- und Fragerunde.
* 20:45 – 21:00 Uhr: Schlusswort (_RA Eberhard J. Trempel_)

Anmeldung & Akkreditierung

Aufgrund der begrenzten Kapazitäten vor Ort ist eine Teilnahme ausschließlich nach Vorabregistrierung und ausdrücklicher Bestätigung möglich.

Interessenten und Pressevertreter werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse per E-Mail anzumelden an:

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E-Mail: berlin@germanglobaltrade.de

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Das German Global Trade Forum Berlin fördert den internationalen Handel und Wirtschaftsdialog. Als offene und nicht kommerzielle Plattform dient es dem Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Deutschland und seinen internationalen Handelspartnern aber auch gezielt der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturförderung. Administration und Verwaltung obliegt der gleichnamigen Limited mit dem Registersitz in England und der Geschäftsleitung in Berlin. Durch Kongresse, Foren, Seminare, Business Missions aber auch eine gezielte Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse im In- und Ausland wirken das Forum und seine derzeit in über 40 Ländern ansässigen Vertreter nachhaltig und gezielt im öffentlichen und privaten Sektor. Das Forum bildet als Dienstleister die Grundlage für die Durchführung internationaler Kongresse, Symposien, Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland.

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Premifair erweitert Paradai Sortiment um drei neue Infused Bars aus Thailand

Premifair erweitert das Sortiment der vielfach ausgezeichneten Bean to Bar Manufaktur Paradai aus Bangkok um drei neue Infused Bars. Sie verbinden hochwertigen Thai Kakao mit Thai Aromen.

BildAusgezeichnete Thai Craft Chocolate trifft auf die Aromen Südostasiens München, Mai 2026. Premifair erweitert das Sortiment der vielfach ausgezeichneten Bean to Bar Manufaktur Paradai aus Bangkok um drei neue Infused Bars. Die neuen Kreationen verbinden hochwertigen Thai Single Origin Kakao mit ausgewählten Kräutern, Blüten und Gewürzen, die eng mit der thailändischen Genusskultur verbunden sind.

Mit den Sorten White Flower, Lemongrass und Palo Five Spices ergänzt Premifair erstmals das bisher vor allem aus puren Herkunftsschokoladen bestehende Paradai Sortiment um außergewöhnliche aromatische Interpretationen thailändischer Schokoladenkunst.

Paradai zählt heute zu den renommiertesten Craft Chocolate Herstellern der Welt. Die Manufaktur aus Bangkok wurde in den vergangenen Jahren vielfach international ausgezeichnet (International Chocolate Awards und Academy of Chocolate Awards) und gilt als einer der spannendsten Vertreter der modernen Bean to Bar Bewegung. Beim EuroBean Festival 2025 wurde Paradai mit der Tafel Red Pod 70 % zur „Chocolate of the Year“ gekürt. Auch beim großen FEINSCHMECKER Schokoladentest überzeugten gleich mehrere Paradai Schokoladen mit Spitzenplatzierungen.

Drei neue PARADAi Infused Chocolates in Europa

Besonders bemerkenswert ist die Herstellungsweise der neuen Infused Bars. Statt Aromen direkt in die Schokolade einzumischen, verfolgt Paradai einen deutlich aufwendigeren Ansatz. Kräuter, Blüten oder Gewürze werden über einen längeren Zeitraum in die Schokolade eingelegt und anschließend wieder entfernt. Dadurch entstehen feine aromatische Nuancen, während die Herkunft und der Charakter des Kakaos erhalten bleiben.

„Genau dieser respektvolle Umgang mit dem Rohstoff Kakao begeistert uns an Paradai. Die Infusionen überdecken die Schokolade nicht, sondern eröffnen neue geschmackliche Ebenen. Der Kakao bleibt immer im Mittelpunkt“, erklärt Premifair.

Die neue White Flower 70 % vereint Thai Single Origin Kakao mit den floralen Aromen weißer Blüten wie Jasmin und Orangenblüte. Das Ergebnis ist eine elegante, vielschichtige Schokolade mit feinen Blütennoten und außergewöhnlicher Leichtigkeit. Die Tafel wurde bereits mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet und zählt zu den bekanntesten aromatisierten Kreationen von Paradai.

Mit Lemongrass 65 % bringt Paradai ein Aroma in die Schokolade, das wie kaum ein anderes für die thailändische Küche steht. Die frischen Zitrusnoten des Zitronengrases verbinden sich mit den fruchtigen und würzigen Eigenschaften des Thai Kakaos und schaffen ein lebendiges, überraschend harmonisches Geschmackserlebnis.

Die dritte Neuheit, Palo Five Spices 65 %, greift eine traditionelle Gewürzmischung auf, die in Thailand insbesondere für langsam geschmorte Gerichte verwendet wird. Sternanis, Zimt, Nelken, Koriandersamen und schwarzer Pfeffer verleihen der Schokolade eine außergewöhnliche Tiefe und verbinden süße, würzige und warme Aromen auf eindrucksvolle Weise.

Mit der Aufnahme der drei neuen Sorten setzt Premifair den Weg fort, außergewöhnliche Bean to Bar und Tree to Bar Schokoladen aus den Ursprungsländern des Kakaos nach Europa zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hersteller, die Herkunft, Handwerk, Transparenz und Qualität auf authentische Weise miteinander verbinden.

Paradai zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in Thai Kakao steckt. Die neuen Infused Bars eröffnen zugleich einen besonderen Zugang zur thailändischen Kultur und Aromawelt und machen deutlich, dass Schokolade weit mehr sein kann als ein Süßwarenprodukt. Sie wird zum Ausdruck von Herkunft, Handwerk und kulinarischer Identität.

Weitere Informationen zu den neuen Sorten und zum gesamten Sortiment finden Interessierte unter www.premifair.com sowie bei ausgewählten Partnern aus Fachhandel und Genussgeschäften.

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Premifair GmbH
Frau Monica Riera Willius
Auenstr. 80
80469 München
Deutschland

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Über Premifair

Premifair entdeckt außergewöhnliche Bean to Bar, Tree to Bar und Craft Chocolate Marken direkt in den Ursprungsländern des Kakaos und bringt ihre Geschichten, ihre Herkunft und ihre handwerkliche Qualität nach Europa.

Durch persönliche Beziehungen zu Produzenten, transparente Herkunft und sorgfältig kuratierte Marken entsteht ein Sortiment, das weit über klassischen Schokoladenkonsum hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen authentische Genusswelten, die Kakao als kulturelles Produkt erlebbar machen.

Zum Portfolio von Premifair gehören heute PACCARI Chocolate aus Ecuador, PARADAi Chocolate aus Thailand, ELEMENTO Chocolates aus Peru sowie Chocolates SERO und Cacao Embassy aus Guatemala.

Das Unternehmen wurde Ende 2019 von Mònica Riera Willius gegründet und steht für Premium Qualität, faire Partnerschaften und die Überzeugung, dass Herkunft, Handwerk und Transparenz die Grundlage außergewöhnlicher Schokolade sind.

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„Gerechtigkeit“ – Band 44 der Schriftenreihe der Freien Akademie liegt vor

Der Band beleuchtet das Thema aus philosophischer, juristischer, anthropologischer und psychologischer Perspektive. Ist Gerechtigkeit ein fundamentales Prinzip oder eine kulturelle Konstruktion?

BildDer Band mit dem Titel „Gerechtigkeit“ ist in der Schriftenreihe der FREIEN AKADEMIE beim Angelika Lenz Verlag (ISBN 978-3-923834-42-6) erschienen und beinhaltet die Beiträge und Ergebnisse der wissenschaftlichen FA-Tagung vom Mai 2025 und einen weiteren, die Thematik vertiefenden Beitrag. Dieses Buch wurde von Dr. Volker Mueller herausgegeben.

Es gilt als Errungenschaft der Französischen Revolution, dass persönliche Freiheit ein Menschenrecht ist und die zu ihrer Realisierung nötige Gleichberechtigung durch Brüderlichkeit bzw. Solidarverhalten und durch Rechtsstaatlichkeit gestützt werden muss, dass zur Gerechtigkeit also immer auch ein gewisses Maß an Gleichheit gehört. Bis heute aber ist dies umstritten.

Die Idee des Sozialstaates, der dem Einzelnen das Existenzminimum und das Recht auf Leben garantieren soll, ist relativ neu. Auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist das Recht darauf nicht ausdrücklich formuliert, sondern ergibt sich nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aus der staatlichen Pflicht zum Schutz der Menschenwürde nach Artikel 1 des Grundgesetzes.

Hinzugekommen ist in den letzten Jahren die Aufarbeitung kulturgeschichtlich tradierter Formen der Diskriminierung, nämlich das Streben nach geschlechtlicher Emanzipation und Selbstbestimmung, nach Respektierung der kulturellen und damit auch sprachlichen Eigenarten, der sozialen Herkunft, der individuellen Leistungsfähigkeit und des Bildungsstandes. Globale Entwicklungen in der Gegenwart führen zu neuen Anforderungen an die Politik und den Staat, aber auch zu einer neuen Individualethik. Zur Beachtung der Ansprüche auf Gleichbehandlung und Gleichstellung und zu einem gerechteren Verhalten sind wir alle aufgefordert. Führen sie jedoch zu Gerechtigkeit im Zusammenleben der Menschen? Die Unübersichtlichkeit der Anforderungen hat dem ethischen Diskurs eine unbekannte Schärfe gegeben und teils zu einem seinerseits diskriminierenden Moralisieren geführt. Befinden wir uns in einem Aufbruch zwischen Moral und Diskriminierung?

Was ist gerecht und was ungerecht? Was kann der Einzelne in emanzipatorischer Absicht legitim von der Gesellschaft fordern, und was davon lässt sich eindeutig formulieren und politisch durchsetzen? Was ist illusorisch? Inwieweit ist der Einzelne zum Entgegenkommen und damit auch zum Interessensverzicht verpflichtet? Wann ist es angezeigt, Erfolg und Glück in den Händen des Betroffenen zu lassen und von Regelungen oder Konventionen Abstand zu nehmen?

Die im Band 44 vereinten Beiträge regen an, Daseins- und Wertefragen unseres menschlichen Miteinanders zu erörtern. Wir danken Pierre-Yves Modicom, Christian Michelsen, Jan-Reinard Sieckmann, Thomas Scheffer, Gunter Willing, Renate Bauer und Bernhard Verbeek für ihre Beiträge.

Dr. Volker Mueller

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Volker Mueller (Hg.):

Gerechtigkeit

160 Seiten | 978-3-923834-42-6 | 19,90 EUR

Angelika Lenz Verlag

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63263 Neu-Isenburg
Deutschland

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ALV – Angelika Lenz Verlag – das Haus für humanistische Literatur. Bücher für Freigeister, Freidenker, Freireligiöse, Humanisten, Atheisten und alle, die gerne gute Bücher lesen und weiterdenken. Wir arbeiten mit freigeistigen Autoren und Verbänden zusammen. Unser Verlagsprogramm umfasst Themen wie Humanismus, Ethik, Religionskritik, Skeptizismus, Philosophie in der Tradition der Aufklärung, aber auch Belletristik, Kinder- und Jugendbücher. Gegründet 1990.

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Vom Bankschalter ins thailändische Kinder-Sommercamp

Nicole-Kristin ist Anfang 20, als sie alles hinter sich lässt: Job gekündigt, Alltag aufgegeben, rein ins Abenteuer Thailand. Ohne Plan aber mit offenem Herzen stürzt sie sich 2007 in ein neues Leben.

Bild„Mangoreis und Kinderlachen – Eine Reise durch Thailand zu mir“ Ein ehrliches Reisetagebuch über Mut, Hochsensibilität und die Suche nach sich selbst

Egling, Juli 2025

Gegen den Willen ihrer Familie gab Nicole-Kristin Dürksen 2007 ihren sicheren Bankjob, ihre Wohnung und ein geplantes Leben auf. Allein als junge, hochsensible Frau reiste sie für zehn Wochen in den Norden Thailands um in Sommercamps Grundschulkinder in Englisch zu unterrichten. Mit Unsicherheit, Naivität und einer großen Portion Mut im Gepäck. Ihr Buch „Mangoreis und Kinderlachen. Eine Reise durch Thailand zu mir“ (Books on Demand, 160 Seiten, erschienen November 2024) erzählt von diesem radikalen Neuanfang und den echten Begegnungen fernab von Komfort und Tourismus.

Mutiger Neuanfang gegen alle Widerstände
Nicole-Kristin Dürksen wusste damals nicht, was sie erwarten würde. Im fremden Thailand gab es kein fließend Wasser, keine Toilette, wie wir sie kennen, kein Bett, nur Herzlichkeit und eine Gastfreundschaft, die ihr trotz der Andersartigkeit neue Welten öffnete. Diese Erfahrung stellte ihre Hochsensibilität auf die Probe und zugleich öffnete sie ihr Herz für das, was sie lange rational verdrängt hatte: ihre Liebe zu Kindern.

Innere Entdeckung und gelebte Berufung
Diese Erkenntnis war der Wendepunkt. Nach der Rückkehr nach Deutschland arbeitete sie über 15 Jahre im pädagogischen Bereich. Ihre Erfahrungen in Thailand prägen bis heute ihren Weg. Heute unterstützt sie als PR-Beraterin Autoren und Selbstständige dabei, mutig sichtbar und authentisch zu werden. Inspiriert von ihrer eigenen Reise aus Unsicherheit zu innerer Klarheit.

Was Leser erwartet
„Mangoreis und Kinderlachen“ ist mehr als ein Reisebericht. Es ist eine Einladung, eingefahrene Muster zu durchbrechen und mutig neu anzufangen. Das Buch zeigt, wie Aufgeschlossenheit und kulturelle Fremde zur Kraftquelle werden und wie echte Begegnungen jenseits von Sprache verbinden. Es richtet sich an Menschen, die sich nach Sinn, Mut und Authentizität sehnen und ihr Leben neu gestalten wollen. Gerade in Zeiten von Erschöpfung und Selbstoptimierungsdruck.

Zitat der Autorin
„Der eigentliche Schritt ins Unbekannte begann mit der Kündigung meines alten Lebens. Im Klassenzimmer auf dem Boden, fernab vom Tourismus, entdeckte ich nicht nur ein neues Land, sondern auch mich selbst.“

Warum gerade jetzt „Mangoreis und Kinderlachen“ lesen?

Der Sommer lädt zum Innehalten und Nachdenken ein: Für hochsensible Frauen, die bereit sind, sich selbst neu zu entdecken und mutig Veränderungen anzustoßen.

„Mangoreis und Kinderlachen“ begleitet sie auf dieser Reise. Das Buch vermittelt keine Floskeln, sondern echte Erfahrungen aus dem thailändischen Outback: Wie man Ängste überwindet, aus der Komfortzone ausbricht und trotz Unsicherheit innere Klarheit findet.

Gerade in Zeiten, in denen Erschöpfung und Selbstoptimierungsdruck viele Menschen belasten, schenkt die Geschichte Mut und Wärme. Ein echtes Sommerbuch für alle, die mehr wollen als oberflächliche Ablenkung.

Kontakt
Nicole-Kristin Dürksen
Telefon: 0176 610 13 323
E-Mail: pr@nicole-kristin.de
Website: https://www.nicole-kristin.de/buch

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Frau Nicole-Kristin Dürksen
Dorfstr. 7c
82544 Egling
Deutschland

fon ..: 017661013323
web ..: https://www.nicole-kristin.de/buch
email : pr@nicole-kristin.de

Nicole-Kristin Dürksen, Jahrgang 1983, lebt mit ihrer Familie im Münchner Umland.
Schon seit frühester Kindheit fasziniert sie alles Unbekannte und Neue.
Ihre Liebe zu Kindern führte sie nach Thailand und zu sich selbst.
Sie studierte Pädagogik, machte eine Ausbildung zur Bankkauffrau und eine zur Erzieherin. Nach ihrer Reise arbeitete sie über 15 Jahre im pädagogischen Bereich.
Heute hilft sie als PR-Beraterin anderen dabei, ihre Herzensprojekte sichtbar zu machen. Sie spricht in Podcasts über ihre Hochsensibilität.

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Nicole-Kristin Dürksen
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Wirtschaft

Arbeitnehmerfreizügigkeit in den ASEAN-Staaten

Zu Beginn der 2000er Jahre bereitete die ASEAN-Region ihre ehrgeizigste und vielversprechendste rechtliche Innovation vor: Die Freizügigkeit innerhalb der ASEAN einzuführen. Wo steht man heute?

BildSANET LEGAL BIETET EINEN ÜBERBLICK DER ENTWICKLUNGEN ZU DER FREIZÜGIGKEIT VON FACHARBEITEN IN ASEAN

von Mag. Fabian Sonntagbauer LL.M (Bangkok)

Zu Beginn der 2000er Jahre bereitete die ASEAN-Gemeinschaft ihre ehrgeizigste und vielversprechendste rechtliche Innovation vor. Ähnlich wie ihre europäischen Kollegen planten sie, die Freizügigkeit innerhalb der ASEAN-Region einzuführen. Vorerst wurde beschlossen die Freizügigkeit auf Arbeitnehmer zu beschränken, dadurch würde zwar der potentielle Markt um einiges begrenzt aber die Neuerung hätte trotz der Einschränkungen das Potential einen exponentiellen Wirtschaftswachstum in ASEAN zu bewirken, wodurch diese ihre führende Weltmarktposition weiter ausbauen könnte. In diesem Artikel wird die Entwicklung der Freizügigkeit von Arbeitskräften im Rahmen der ASEAN untersucht. Diese Entwicklungsstudie wird durch einen kurzen Überblick über die verschiedenen Implementierungsmethoden des Prinzips vervollständigt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Umsetzung in Thailand liegt. Sanet Legal Ltd. in Bangkok zeigt die Grundzüge der Regelung auf. 

DIE SCHAFFUNG DES FREIEN VERKEHRS

Um dieses Projekt zu verwirklichen, mussten die notwendigen Grundlagen geschaffen werden. Dies erfolgte durch die Gründung der AEC (ASEAN Economic Community), einer Organisation, die einzig und allein dem Ziel dient, die ASEAN-Region zu einer dynamischen und wirtschaftlich wettbewerbsfähigen Kraft auf dem Weltmarkt zu machen. Im Rahmen der AEC wurde eine Reihe von Abkommen getroffen, welche die Reichweite der AEC zu vergrößern, darunter auch Abkommen, die die Entwicklung des freien Flusses von _Arbeitskräften_ fördern.

Eines dieser Abkommen war der Blueprint von 2008. In diesem Dokument erklärten die Mitgliedstaaten erstmals offen ihre Absicht, einen freien Fluss von Arbeitskräften zu schaffen. Der Blueprint kündigte an, dass die AEC eine höhere Mobilität durch die Erleichterung der Einreise von Arbeitnehmern, die im Handel mit Waren, Dienstleistungen und Investitionen tätig sind, fördern und somit einen besseren Austausch von Informationen und Fachwissen zwischen den Arbeitnehmern ermöglichen würde. Erreicht werden soll dies durch die Lockerung der Kriterien für die Ausstellung von Visa, die Vereinfachung des Verfahrens zur Erteilung eines Visums, die Ausschreibung von Stellenangeboten im gesamten ASEAN-Gebiet und vor allem durch die Entwicklung gemeinsamer Kompetenzen und Qualifikationen für bestimmte Berufe und Praktika. Angesichts des breiten Spektrums an Beschäftigungen, die von dem Plan abgedeckt werden, und des breiten Spektrums an Maßnahmen, die umgesetzt werden sollen, schien der freie Fluss zunächst einen großen Bereich von Arbeitnehmern zu umschließen.

Diese Erwartung wurde jedoch nach der Ergänzung des Blueprints durch das Rahmenabkommen über gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen relativiert. Darin wurde klargestellt, dass die Freizügigkeit nur für einen kleineren Bereich von Berufen gelten würde, nämlich Tourismus, Ingenieurwesen, Architektur, Krankenpflege, Buchhaltung, Ärzte und Zahnärzte sowie Vermessungsberufe. In diesen Berufsgruppen würden die Anerkennungskriterien angeglichen werden und Arbeitnehmer, die ihnen entsprechen könnten, ASEAN übergreifend arbeiten. Zudem verpflichteten sich die Mitgliedsstaaten die notwendigen Behörden zu gründen, um so den Anerkennungsprozess effizient abwickeln zu können.

Durch dieses Abkommen wurde verdeutlicht, dass die Freizügigkeit im Rahmen von ASEAN eingeschränkt sein würde und dass nur ein bestimmter Prozentsatz der Arbeitnehmer, die strengen Anerkennungsverfahren unterworfen sind, unter die Freizügigkeit von Arbeitskräften fallen würde.

Der Anwendungsbereich des Freien Flusses wird durch das oben genannte Rahmenabkommen weiter spezifiziert, in dem es heißt, dass zusätzliche sektorspezifische gegenseitigen Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRAs) getroffen werden, in denen die verschiedenen Anerkennungsverfahren näher beschrieben werden. Durch diesen Beschluss wurden weitere Beschränkungen durch die einzelnen MRAs aufgestellt werden. Eine dieser Einschränkungen war der Entschluss, dass die MRAs nur für Arbeitnehmer gelten würden, die die Kriterien eines Facharbeiters erfüllen. Dieser Begriff bezieht sich auf Arbeitnehmer, die eine berufliche Anerkennung erhalten haben, indem sie die von ihrem künftigen Gastland festgelegten Kriterien erfüllen. Um eine solche Anerkennung zu erlangen, müssen sie zuerst die erforderlichen beruflichen Qualifikationen, eine Berufszulassung, die erforderliche Mindestzeit in ihrem Beruf, die erforderliche Ausbildung, das Fehlen von Verstößen gegen berufliche und ethische Normen und die Tatsache, dass sie nicht in Ermittlungen oder anhängige Gerichtsverfahren verwickelt sind, nachweisen.

ANERKENNUNGSVERFAHREN IM RAHMEN DER MRAS

Nachdem die Sektoren, auf die die MRAs abzielen, vorgestellt wurden und wir die Arbeitnehmer definiert haben, die von den MRAs profitieren können, werden wir nun die einzelnen Anerkennungsverfahren im Rahmen jeder MRA erläutern.

Die in den einzelnen gegenseitigen Anerkennungsvereinbarungen festgelegten Standards sind oftmals sehr unterschiedlich, was bedeutet, dass die Anforderungen an Fachkräfte, die in verschiedenen Sektoren arbeiten, oft differieren. Laut den MRAs sollten die Fachkräfte eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, und in einigen Fällen müssen sie beispielsweise Lizenzen in ihren Heimatländern erwerben. In den meisten MRAs ist es vorgeschrieben, dass die Antragsteller über mehrere Jahre Berufserfahrung verfügen müssen, welche von 3 Jahren für die Krankenpflege bis hin zu 10 Jahren für die Architektur reichen.

Es gibt drei verschiedene Optionen für das Verfahren, das die Arbeitnehmer durchlaufen müssen, um in anderen ASEAN-Mitgliedstaaten als Berufsangehörige anerkannt zu werden. Diese Verfahren gelten für die meisten Berufszweige, nur die Qualifikationen im Vermessungswesen sind davon ausgenommen. Der Grund dafür ist, dass das MRA für Vermessungsqualifikationen kein kohärentes Anerkennungsverfahren vorsieht. Daher werden wir diesen Bereich aus dem Artikel ausklammern und uns auf die drei wirksamen Systeme konzentrieren.

Erstens: Das einfachste Verfahren ist die automatische Anerkennung, die für den gesamten Tourismussektor gilt. Wenn die Arbeitnehmer, die von der MRA festgelegten Anforderungen erfüllen, stellt die im Herkunftsland des Arbeitnehmers ansässige Zertifizierungsstelle für Tourismusberufe ein Kompetenzzertifikat für den Bewerber aus. Mit der Ausstellung des Zertifikats werden die Arbeitnehmer automatisch in das ASEAN-Register für Tourismusfachleute eingetragen und ihre Qualifikationen können in anderen Mitgliedstaaten anerkannt werden, so dass sie in jedem anderen ASEAN-Land arbeiten können.

Zweitens gibt es ein Verfahren für zahnärztliche, medizinische und pflegedienstliche Leistungen, bei dem die Anerkennung in zwei Stufen erfolgt, zunächst im Herkunftsland und dann im Bestimmungsland. In ihrem Herkunftsland müssen die Arbeitnehmer eine Lizenz von der Professional Regulatory Authority (PRA) erhalten, einer Behörde, die die Anträge der Fachkräfte prüft und ihnen die Erlaubnis erteilt, als registrierte ausländische Fachkräfte zu arbeiten. Darüber hinaus müssen sie die Anforderungen der MRAs erfüllen, u. a. müssen sie den Beruf eine bestimmte Anzahl von Jahren ausgeübt haben und die Vorschriften für die berufliche Entwicklung sowie die beruflichen und ethischen Standards einhalten, ebenso wie andere zusätzliche lokale Anforderungen, die das Zielland vorschreibt. Sobald die Arbeitnehmer alle Anforderungen erfüllen, können sie bei der PRA des Ziellandes einen Antrag auf volle Anerkennung stellen und ihre Arbeit aufnehmen. Auch wenn das zweistufige Verfahren effizienter zu sein scheint als das dreistufige, sind die MRAs in Bezug auf medizinische und zahnmedizinische Leistungen in Wirklichkeit ziemlich vage. Die Zielländer haben die volle Befugnis, alle Kriterien für die Antragsteller festzulegen, was das Verfahren verkomplizieren kann, insbesondere wenn die Anforderungen unklar formuliert und schwer zu finden sind.

Abschließend gilt das dreistufige Verfahren für die Bereiche Buchhaltung, Architektur und Ingenieurwesen. Das Verfahren ist in drei Stufen unterteilt, wobei die erste Stufe das Herkunftsland, die zweite Stufe die ASEAN-Ebene und die dritte Stufe das Zielland ist. In ihrem Herkunftsland müssen die Arbeitnehmer eine Berufszulassung von der PRA erhalten und die in den MRAs festgelegten Anforderungen erfüllen, wie beispielsweise eine Mindestanzahl von Berufsjahren. Dann müssen die Arbeitnehmer einen Antrag beim arbeitsfeldspezifischen Begleitausschuss (MC) ihres Herkunftslandes stellen. Wenn die Arbeitnehmer die Voraussetzungen erfüllen, empfiehlt der MC die Aufnahme in das Register auf ASEAN-Ebene für diesen Sektor. Auf ASEAN-Ebene prüft ein sektorspezifischer Rat die empfohlenen Bewerber und verleiht den erfolgreichen Bewerbern ASEAN-Titel. Nach Erhalt der Titel müssen die Arbeitnehmer sicherstellen, dass sie alle zusätzlichen Anforderungen gemäß den örtlichen Gesetzen und Vorschriften erfüllen, bevor sie sich als ausländischer registrierter Fachmann im Gastland bewerben können. Zum Beispiel müssen die meisten Arbeitnehmer einen lokalen Fachmann finden, mit dem sie zusammenarbeiten können. Sobald der Arbeitnehmer als ausländischer Fachmann registriert ist, kann er seine Arbeit im Bestimmungsland aufnehmen. Gegenwärtig gibt es in ASEAN etwa 6000 registrierte Fachleute im Ingenieurwesen und in der Buchhaltung sowie etwa 700 registrierte Architekten.

Auch wenn die in den MRAs festgelegten Anforderungen für die Anerkennung recht klar sind, besteht die Möglichkeit, dass sich die Kriterien jederzeit ändern könnten. Jeder Mitgliedstaat hat nach wie vor das Recht, die spezifischen Sektoren zu regulieren, wodurch die Souveränität der Länder gewahrt wird. Insofern lokale Änderungen keinen Zuspruch anderer Mitgliedsstaaten erhalten, können die jeweiligen Bestimmungsländer die Anerkennung von Fachkräften auf Grund der vorgenommenen Veränderungen aufheben.

Unter Berücksichtigung dieser Regeln und Richtlinien können ASEAN-Arbeitnehmer in anderen Mitgliedstaaten anerkannt werden und im Ausland arbeiten. Als Nächstes werden wir untersuchen, wie die Verfahren in Thailand ablaufen und an welche Behörden sich die Arbeitnehmer wenden müssen, um eine berufliche Anerkennung in den ASEAN-Staaten zu erhalten.

ANERKENNUNGSVERFAHREN IN THAILAND

Für den Tourismus gibt es einige spezielle Mitarbeiter in der Abteilung für berufliche Entwicklung im Tourismusbereich des Ministeriums für Tourismus und Sport, die für die Ausstellung der Befähigungsnachweise zuständig sind. Für zahnärztliche Dienstleistungen ist die Berufsaufsichtsbehörde der Dental Council of Thailand, für medizinische Dienstleistungen der Medical Council of Thailand und für Pflegedienstleistungen die thailändische Nursing and Midwifery Council. Im Bereich des Rechnungswesens sind die PRA und die MC ein und dieselbe Organisation, nämlich die Federation of Accounting Professions. Dasselbe gilt für den Architektursektor, wo der Architect Council of Thailand sowohl die PRA als auch die MC ist. Im Ingenieurwesen fungiert der Council of Engineers Thailand als PRA, und der MC wird vom Council ernannt.

Um dies zu verdeutlichen, wollen wir uns die Prozesse anhand eines Beispiels ansehen. Anna ist eine Ingenieurin, die ihren Beruf seit neun Jahren in Thailand ausübt. Sie möchte sich als ASEAN Chartered Professional Engineer anerkennen lassen, um in Malaysia arbeiten zu können. Anna wendet sich an die thailändische PRA, in diesem Fall an den Council of Engineers Thailand, um eine Berufszulassung zu erhalten. Anna stellt auch sicher, dass sie alle Anforderungen der MRA erfüllt. Dann bewirbt sie sich beim MC, der vom Council of Engineers ernannt worden ist. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen und Zahlung aller anfallenden Gebühren entscheidet der Rat, dass Anna die Voraussetzungen erfüllt und empfiehlt sie für das ASEAN Chartered Professional Engineers Register. Das ASEAN Chartered Professional Engineer Coordinating Committee, das viermal im Jahr zusammentritt, prüft die empfohlenen Bewerber und entscheidet, dass Anna angenommen werden kann, so dass sie den Titel eines ASEAN Chartered Professional Engineer erhält. Nachdem Anna den Titel erhalten hat, muss sie sicherstellen, dass sie die lokalen Anforderungen in Malaysia erfüllt. Sie muss sich nicht nur verpflichten, alle Gesetze, Vorschriften und Berufsregeln zu befolgen, sondern auch einen malaysischen Berufsingenieur finden, mit dem sie zusammenarbeiten kann. Schließlich kann Anna sich als Foreign Registered Professional in Malaysia bewerben und nach ihrer Zulassung mit der Arbeit beginnen.

AUSBLICK AUF DIE ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Nachdem wir die innere Funktionsweise des Anerkennungsverfahrens im Rahmen der MRAs beleuchtet haben, konnten wir feststellen, dass die Freizügigkeit der Arbeitskräfte in ihrer heutigen Form begrenzt ist und es Raum für eine Optimierung des Konzepts gibt. Die Vorteile solcher Verbesserungen können bereits im Tourismussektor beobachtet werden, der in den frühen Entwicklungsphasen der Freizügigkeitsinitiative eine Ausweitung erfuhr. Nach der Umsetzung der Änderungen konnten mehr Vorteile aus dem sich rasch entwickelnden Tourismusgeschäft gezogen werden, was beweist, dass die Freizügigkeitsinitiative durch die Aufnahme neuer Sektoren und die Vereinfachung des Anerkennungsverfahrens in den bestehenden Sektoren immens optimiert werden und zu einem großen Wirtschaftswachstum führen kann.

Bisher wurden jedoch keine weiteren Erweiterungen der Freizügigkeit von Arbeitnehmern vorgenommen. Dies ist auf eine Reihe von externen Faktoren zurückzuführen, die sowohl die Umsetzung der bestehenden MRAs als auch die Ausstellung neuer MRAs erschweren. Da Sie erhebliche Hürden für die Umsetzung der hier behandelten Initiative darstellen, verdienen diese Faktoren eine eingehende Erläuterung.

Der erste Faktor, der die Schaffung eines effektiven freien Flusses von Arbeitskräften behindert, sind die multiplen Sprachbarrieren zwischen den Mitgliedstaaten. Um diese zu umgehen, müsste man sich auf eine gemeinsame Sprache einigen. Inoffiziell scheint die Wahl der Mitgliedsstaaten auf Englisch gefallen zu sein. Dies wäre die einfachste Lösung und hätte Vorteile sowohl für den internationalen als auch für den ASEAN-Markt, da Englisch nicht nur eine globale Sprache ist, sondern auch als eine der Amtssprachen in Ländern wie Singapur und den Philippinen gilt. Um mitzuhalten, müssten andere Mitglieder müssen ihre Englisch-Lehrpläne erheblich aktualisieren, damit eine effektive Kommunikation auf beruflichem Level stattfinden kann. Thailand hat seinen Englisch-Lehrplan bereits 2011 überarbeitet und angehoben. Diese Änderungen zielen jedoch auf eine neue Generation von Arbeitnehmern ab, welche erst Fuß in der Berufswelt fassen muss bevor Sie die notwendigen Kriterien für einen Facharbeiter auf ASEAN-Level erfüllen kann. Deshalb bleibt der Erfolg dieser Unternehmungen erst abzuwarten. Dennoch zeigt es, dass sich die ASEAN-Mitglieder der noch bestehenden Probleme bewusst sind und bereit sind, sie anzugehen.

Weitere Hürden, die der Freizügigkeit im Wege stehen, sind die weitverbreiteten Familienstrukturen im ASEAN-Gebiet. Angesichts der großen Bedeutung der Familie und der Wichtigkeit, in ihrer Nähe zu bleiben, könnten einige Antragsteller von der Ausreise abgehalten werden, da die MRAs keine Mitnahme von Begleitpersonen abdecken. Durch die Ausweitung der Freizügigkeit auf qualifizierte Arbeitskräfte und ihre Familien könnten die MRAs einen größeren Erfolg erzielen und mehr Bewerber anziehen.

Darüber hinaus würden die MRA ihren Erfolg noch steigern, wenn der Kreis der Arbeitnehmer auf gering oder mittel qualifizierte Arbeitskräfte ausgeweitet würde, da wirtschaftlich weniger stabile Personen eher motiviert sein könnten, für ein höheres Gehalt in ein anderes Land zu ziehen, im Gegensatz zu hoch qualifizierten Fachkräften, die in der Regel wirtschaftlich abgesichert sind und daher weniger geneigt sind, ihren Arbeitsplatz zu verlassen.

Würden diese Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden, könnten die MRAs ihr volles Potenzial entfalten und ASEAN zu neuen Größen verhelfen.

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