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Warum Lernen wichtig bleibt

Auf einer Fachkonferenz thematisiert die Deutsche Hochschule, warum Lernen auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz zählt und welche Anforderungen für Bildung und Arbeitswelt entstehen.

BildChennai, Indien, 5. Dezember 2025 – Wenn KI in Sekunden Code schreibt, Texte formuliert und Analysen liefert, wirkt Lernen plötzlich wie ein Umweg. Warum Jahre in Studium und Grundlagen investieren, wenn Maschinen schneller sind? Eine klare Antwort darauf gab Andreas Lingnau, Professor für Informatik an der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW), auf der International Conference on Technology for Education (T4E) in Chennai.

INTERNATIONALE KONFERENZ, INTERNATIONALE VERANTWORTUNG

Die T4E zählt zu den zentralen internationalen Foren für digitale Bildung. Jedes Jahr diskutieren dort Fachleute aus Lehre und Forschung über technologische Möglichkeiten und welche Verantwortung damit einhergeht. Mit leistungsfähiger KI verschiebt sich der Fokus: weg von der reinen Erstellung von Ergebnissen hin zur Fähigkeit, diese kritisch zu prüfen.
Andreas Lingnau unterstützte die T4E inhaltlich und organisatorisch als Mitglied im Organizing Committee und als einer von drei International Outreach Chairs. Das Indian Institute of Technology Madras (IIT) bot den passenden Rahmen für die Konferenz.

REFUTE PROBLEMS: KI-OUTPUT KRITISCH BEWERTEN

Im Mittelpunkt von Andreas Lingnaus Konferenzreise stand ein gemeinsamer Workshop mit Prof. Viraj Kumar (International Institute of Science, Bengaluru) und Prof. Megha Sharma (Cambridge Institute of Technology, Bengaluru). Thema waren Refute Problems: ein Aufgabenformat, das gezielt Urteilsfähigkeit trainiert.
Studierende arbeiten dabei mit Programmcode, der für einige Beispiele korrekte Ergebnisse liefert und auf den ersten Blick richtig zu sein scheint. Bei genauer Betrachtung ist der Code jedoch fehlerhaft oder unvollständig und muss analysiert, hinterfragt und begründet widerlegt werden. Das ist keine künstliche Übung: Im IT-Bereich gehört es zum Berufsalltag, fremden Code weiterzuentwickeln. Und durch den zunehmenden Einsatz generativer KI sitzen Fachkräfte immer öfter vor Code, der nicht von einem Menschen geschrieben wurde.
Aus diesem Grund hat Andreas Lingnau im vergangenen Jahr eine Forschungskooperation mit Prof. Viraj Kumar begonnen, der bereits Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt hat. Ziel ist es, Refute Problems als realitätsnahe Übung in seiner Lehre an der DHAW einzusetzen. Im Workshop berichtete er über seine didaktischen Ziele. Studierende analysieren KI-generierten Output, erkennen Schwachstellen und begründen ihre Bewertung. Damit sind Refute Problems mehr als ein didaktisches Format. Sie zeigen, warum akademische Bildung heute relevanter denn je ist.

WAS STUDIERENDE DURCH REFUTE PROBLEMS LERNEN

– Analysieren: Inhalte lesen, strukturieren und verstehen
– Bewerten: Lösungen fachlich einordnen statt übernehmen
– Hinterfragen: Annahmen erkennen und prüfen
– Begründen: Entscheidungen nachvollziehbar erklären
– Reflektieren: Werkzeuge kontrolliert einsetzen
Diese Future Skills sind zentral für einen professionellen Umgang mit KI und werden zu einer immer wertvolleren Qualifikation für den Berufseinstieg.

ANDREAS LINGNAU: LEHRE MIT METHODEN AUS DER PRAXIS

An der DHAW bindet Andreas Lingnau Refute Problems unter anderem bereits im Modul Programmieren 1 ein. Zudem arbeitet er an einem Konzept, um Studierende mithilfe von KI bei der Aufgabenlösung zu unterstützen. Seine Impulse aus der internationalen Zusammenarbeit fließen direkt in seine Lehre ein und werden an die Strukturen eines Online-Studiums angepasst. Für Lingnau ist das der Kern moderner Lehre:
„Auch in diesem Jahr war es für mich wieder eine Ehre, im Organisationskomitee der International Conference on Technology for Education (T4E) mitzuarbeiten. Besonders gefreut habe ich mich außerdem über die Einladung, im Rahmen eines Workshops am IIT Madras über die Besonderheiten an der DHAW und den Einsatz innovativer Lehrmethoden berichten zu dürfen.“

FAZIT: WENN TOOLS SCHNELLER SIND, ZÄHLT VERSTÄNDNIS
Lohnt es sich also noch, Grundlagen wie Programmieren zu lernen? Absolut – sagt Andreas Lingnau. Und nicht nur das: Er warnt vor dem Verlust echter Fachkompetenzen:
„Studien haben bereits gezeigt, dass der Einsatz von KI in der Lehre die Gefahr des sogenannten De-Skillings, also den Verlust von Kompetenzen, nach sich ziehen kann. Dabei gibt es sicherlich Aufgaben, die wir der KI übertragen können, wir müssen aber auf der anderen Seite dafür sorgen, dass echte Fachkompetenzen nicht irgendwann verloren gehen und wir uns in eine vollständige Abhängigkeit von der KI begeben.“
Zukunftsfähige Hochschullehre bereitet Studierende auf eine KI-geprägte Arbeitswelt vor. Mit Wissen, das im Berufsleben den Unterschied macht. Und mit Future Skills, die bleiben, wenn Systeme ausfallen: analytisch denken, einordnen, begründen und verantwortungsvoll entscheiden.

Passende Studienprogramme und Weiterbildungen an der DHAW:
– Allgemeine Informatik (B. Sc.)
– Künstliche Intelligenz (B. Sc.)
– Cyber Security (B. Sc.)
– Weiterbildung KI Management

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW)
Frau Marit Bolduan
Jägerallee 26
14469 Potsdam
Deutschland

fon ..: +49 331 76 99 13 7
web ..: https://deutschehochschule.de/
email : m.bolduan@deutschehochschule.de

Die Deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW) ist eine moderne Hochschule mit klarer Vision. Wir möchten erstklassiges Fachwissen lehren, das durch Qualität, Praxisnähe und Aktualität überzeugt. Unser Anspruch ist es, Ihnen das theoretische und praktische Rüstzeug für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang mitzugeben. Alumni unserer Hochschule sollen dadurch am Arbeitsmarkt als begehrte Fachkräfte gelten.

Pressekontakt:

Deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW)
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Eine-Welt-für-Alle-Wettbewerb 2026: DenkRadar hilft Schulgruppen

Gegen Fehl- und Desinformation: Damit Wissen entsteht, bevor Meinung gemacht wird!

BildBonn/Reinfeld. Der bundesweite Schulwettbewerb „alle für EINE WELT für alle“ (oder auch: „EineWeltfuerAlle“) läuft in seiner zwölften Runde. Das Motto lautet: „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ Bis zum 26. Februar 2026 können Schüler:innen aus ganz Deutschland Beiträge einreichen, die zeigen, wie sich mit Fakten, Recherche und Engagement eine gerechtere und nachhaltigere Welt mitgestalten lässt. Organisiert wird der Wettbewerb von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Thema trifft Methode: Unterstützung statt eigener Wettbewerbsteilnahme

Der diesjährige Schulwettbewerb von Engagement-Global fordert dazu auf, Desinformation zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und faktenbasierte Geschichten zu entwickeln. Für genau diesen Prozess steht mit dem „DenkRadar“ bereits ein ganzheitliches Konzept inklusive KI-gestütztem Recherche-Chatbot und methodischer Struktur zur Verfügung.

Entwickelt wurde DenkRadar vom Reinfelder Verein sii-talents e.V. unter der Leitung von Susanne Braun-Speck. Grund dafür waren die Erfahrungen mit Online-Schülerzeitungs-Teams, welchen es immer sehr schwer fiel, genau diese Aufgabenstellungen zu lösen.

Da in dieser Wettbewerbsrunde keine Vereine als Teilnehmende antreten können, stellt der Verein seine Expertise Schulen zur Verfügung. Ziel ist, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, Schülergruppen methodisch sicher zum eigenen Eine-Welt-Beitrag zu führen, von der Leitfrage bis zur fundierten Story.

Hier geht es zur Anmeldung für den Denkradar-Workshop am Sa. 17.1.26

Die DenkRadar-Methode: vier Dimensionen, klare Struktur faire Perspektiven

DenkRadar verbindet KI-gestützte Recherche mit einer eigens entwickelten Methode entlang der Nachhaltigkeits-Dimensionen Soziales, Ökologie, Wirtschaft und Governance. Die Struktur macht komplexe Themen greifbar, legt Zielkonflikte offen und stellt unterschiedliche Perspektiven nachvollziehbar gegenüber. Lehrkräfte können damit Recherche, Argumentation und Story-Entwicklung gezielt begleiten und die Wettbewerbsziele effizienter erreichen.

Bekannt in Schleswig-Holstein, bislang ohne Fördermittel für die Fläche

Das DenkRadar-Konzept ist bei verschiedenen Institutionen in Schleswig-Holstein und darüber hinaus bekannt. Es wurde über Wettbewerbs- und Projektkontexte als Werkzeug zur Förderung von Urteilskompetenz und kritischem Denken vorgestellt. Trotz positiver Resonanz konnten bislang keine Fördermittel für ein flächendeckendes, kostenfreies Angebot gewonnen werden.
Hintergründe und WebApp

Die Ursprungsidee entwickelte Susanne Braun-Speck bereits 2023 als Konzept eines digitalen „Debattencoachs“. 2024 entstand ein erster Recherche-Chatbot als Custom-GPT, später ein Prototyp auf Basis von Python und Streamlit. Ziel: Damit Wissen entsteht, bevor Meinung gemacht wird. Über das Förderprogramm des EDIH.SH (European Digital Innovation Hub Schleswig-Holstein) wurde das Projekt zur heutigen WebApp weiterentwickelt. Die Anwendung ist datenschutzkonform, verfügt über eine GPT-4-Anbindung und funktioniert ohne Registrierung. Der Einsatz erfolgt derzeit im Rahmen begleiteter Formate, insbesondere in Bildungsprojekten.

Weitere Informationen:
DenkRadar-Workshop: sii-talents.de/events/denkradar-ein-welt-preis/
Wettbewerb: www.eineweltfueralle.de

Über den Schulwettbewerb:

Der Schulwettbewerb „alle für EINE WELT für alle“ findet seit dem Schuljahr 2003/2004 alle zwei Jahre statt und verfolgt das Ziel, globale Entwicklung im Unterricht zu verankern. Unterstützt wird er von Partnern aus Zivilgesellschaft, Medien und Wirtschaft.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

sii-talents e.V.
Frau Susanne Braun-Speck
Heilsauring 8
23858 Reinfeld
Deutschland

fon ..: 01724332277
web ..: https://sii-talents.de
email : s.braun-speck@sii-talents.de

Beim sii-talents e.V. finden, fördern und stärken wir Talente und ihre Zukunftskompetenzen durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und digitale Bildung.

Wir setzen uns aktiv für eine praxisnahe, ganzheitliche und zukunftsorientierte Bildung ein – mit Projekten, die kreatives, nachhaltiges Denken und digitale Kompetenzen miteinander verbinden.

Pressekontakt:

sii-talents e.V.
Frau Susanne Braun-Speck
Heilsauring 8
23858 Reinfeld

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email : s.braun-speck@sii-talents.de

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Dewender-Stiftung aus Wachtendonk zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2025

Die gemeinnützige Dewender- Stiftung aus Wachtendonk konnte erneut Projekte und Stipendien in den Bildung, Erziehung, Ausbildung ermöglichen.

BildDie Dewender-Stiftung mit Sitz in Wachtendonk wurde 2012 von Norbert Dewender als selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet. Die Stiftung, deren Vorstand ausschließlich aus dem ehrenamtlich tätigen Stifter selbst besteht, fördert unmittelbar gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Bildung, Erziehung, Ausbildung, Kunst und Kultur, Sport sowie bürgerschaftliches Engagement. Sie unterliegt der Aufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf und hinsichtlich der Gemeinnützigkeit der Prüfung durch das Finanzamt Geldern.

Für das Jahr 2025 zieht die Dewender-Stiftung eine positive Bilanz. Sie stellte 22.000 Euro für die Erfüllung ihrer Satzungszwecke bereit. Unterstützt wurden dabei die Freie Realschule We!tsicht in Wachtendonk sowie der neu gegründete Förderverein der katholischen Kindertagesstätte St. Marien. Die Stiftung förderte auch zehn Deutschlandstipendien: vier an der RWTH Aachen, drei an der Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach sowie drei an der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort und Kleve.

Seit 2016 hat die Dewender-Stiftung insgesamt 36 Deutschlandstipendien für Studierende in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) ermöglicht. Neben schulischen und universitären Erfolgen zählt auch gesellschaftliches Engagement zu den Förderkriterien. Die Anträge werden direkt über die jeweiligen Hochschulen gestellt.

Die Stiftung erzielte 2025 Erträge aus ihrem Vermögen in Höhe von rund 28.000 Euro, die 2026 für Förderungen zur Verfügung stehen. Aktuell nimmt die Stiftung keine neuen Förderanträge entgegen, da sie mit ihrem bestehenden Programm ausgelastet ist. Das Stiftungsvermögen ist auf rund 1,2 Millionen Euro angewachsen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Dewender-Stiftung
Herr Norbert Dewender
Kempener Str. 11
47669 Wachtendonk
Deutschland

fon ..: 02836445
web ..: https://www.dewender-stiftung.de
email : info@dewender-stiftung.de

Die Dewender-Stiftung wurde 2012 von Norbert Dewender gegründet. Die Stiftung, deren Vorstand ausschließlich aus dem ehrenamtlich tätigen Stifter selbst besteht, fördert unmittelbar gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Bildung, Erziehung, Ausbildung, Kunst und Kultur, Sport sowie bürgerschaftliches Engagement. Sie unterliegt der Aufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf und hinsichtlich der Gemeinnützigkeit der Prüfung durch das Finanzamt Geldern.

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Dewender-Stiftung
Herr Norbert Dewender
Kempener Str. 11
47669 Wachtendonk

fon ..: 02836445
email : info@dewender-stiftung.de

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Frauen, Frieden, Sicherheit: ALLATRA im Europäischen Parlament

ALLATRA und das Projekt „Kreative Gesellschaft“ diskutieren im EU-Parlament über Frauenrechte, Frieden und Menschenrechte und fördern Dialog, Respekt und nachhaltige gesellschaftliche Werte.

BildBrüssel, 24. September 2025 – Vertreter der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA und des Partnerprojekts „Kreative Gesellschaft“ nahmen am Forum „Frauen, Frieden und Sicherheit“ im Europäischen Parlament teil, das unter der Schirmherrschaft der Europaabgeordneten Annalisa Corrado (Demokratische Partei, Italien) stattfand. Die Veranstaltung wurde von der Frauenföderation für Weltfrieden (WFWP) Europa und Naher Osten organisiert.

Das Forum vereinte Mitglieder des Europäischen Parlaments, Vertreter der Vereinten Nationen, Fachleute, Pädagogen sowie zivilgesellschaftliche Akteure, um die entscheidende Rolle der Frauen bei der Prävention und Lösung von Konflikten, beim Aufbau von Frieden und bei der Schaffung unterstützender Bildungsumgebungen zu diskutieren.

Während der Diskussionen vermittelten die Rednerinnen eindringliche und inhaltlich klar positionierte Botschaften. Mitty Tohma, Präsidentin der WFWP Europa und Naher Osten aus Großbritannien, eröffnete das Forum mit dem Hinweis, dass es sich um die erste Veranstaltung der WFWP im Europäischen Parlament handelte, und äußerte zugleich die Zuversicht, dass weitere folgen würden. Cecilia Strada, Europaabgeordnete der Demokratischen Partei Italiens, machte deutlich, wie schwierig es angesichts der aktuellen geopolitischen Lage sei, im Europäischen Parlament über Frieden zu sprechen. Sie betonte, dass Frieden nicht durch Krieg erreicht werden könne, sondern ausschließlich auf dem Schutz der Menschenrechte basiere, die das Fundament einer friedlichen Welt bildeten. Zugleich erinnerte sie daran, dass dauerhafter Frieden ohne die gleichberechtigte Einbindung von Frauen nicht möglich sei, und verwies in diesem Zusammenhang auf die Situation nach dem jüngsten Erdbeben in Afghanistan, bei dem Frauen aufgrund struktureller Ungleichheit notwendige Hilfe verwehrt worden sei.

Maritza Cecile Chantal Formisano Prada, stellvertretende Direktorin von UN Women in Belgien, unterstrich, dass Menschenrechte nicht auf der Ebene von Erzählungen oder Absichtserklärungen stehen bleiben dürften, sondern konsequent in konkrete Maßnahmen übersetzt werden müssten. Sie hob die zentrale Rolle der Zivilgesellschaft bei der Bewältigung der aktuellen Werte- und Rechtekrise hervor und rief dazu auf, aktiv Verantwortung für Würde und Gerechtigkeit zu übernehmen. Eine persönlich geprägte Perspektive brachte Bénédicte Suzuki, Präsidentin des französischen Vereins Femmes au Secours de la Paix, ein, die betonte, dass Frieden im Inneren des Einzelnen beginne und nur durch Offenheit, Respekt und echtes Verständnis für Vielfalt wachsen könne.

Mehrere Rednerinnen thematisierten zudem Gewalt gegen Frauen und wiesen auf die dringende Notwendigkeit hin, ein wirksames internationales System zur Bekämpfung von Gewalt und zur Eindämmung des Menschenhandels zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Bedeutung der Familie sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus hervorgehoben, um Kinder frühzeitig zu Frieden, gegenseitigem Respekt und sozialer Verantwortung zu erziehen.

Weitere Rednerinnen waren Iratxe García Pérez, Vorsitzende der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten aus Spanien, sowie Dr. Aicha Baicha, Präsidentin des Europäischen Zentrums für Entwicklungs- und geostrategische Studien und Analysen in Belgien. Ergänzt wurden die Beiträge durch Frohar Poya vom Europäischen Netzwerk für Migrantinnen in Belgien, Anastasiia Petrenko, Gründerin von United Women in der Ukraine, und ?ubica Magnusson, Lehrerin für Biologie und Europäische Studien an der Internationalen Schule Bratislava sowie Präsidentin der WFWP Slowakei.

Während des Forums beteiligten sich die Vertreter der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA und des Projekts „Kreative Gesellschaft“ aktiv an Gesprächen mit Rednern und Gästen über universelle menschliche Werte sowie die Schlüsselthemen der Veranstaltung – Frieden, Frauen in Führungspositionen und den Schutz der Menschenrechte. Sie tauschten sich über den Aufbau einer Gesellschaft aus, die auf gegenseitigem Respekt, Mitgefühl und Zusammenarbeit über politische oder kulturelle Unterschiede hinaus basiert. Die Teilnehmer betonten die Bedeutung des inneren Friedens und der moralischen Verantwortung als Grundlage für einen nachhaltigen Weltfrieden. Durch Gespräche und Vernetzung teilten die Vertreter von ALLATRA Erkenntnisse aus den laufenden internationalen Aktivitäten der Organisation im Bereich Menschenrechte und sozialen Zusammenhalts, darunter Bemühungen zur Überwindung von Spaltungen, zur Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs sowie zum Schutz der grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten.

Das Forum zeigte deutlich, dass die Stärkung der Rolle der Frau und der Schutz ihrer Rechte wesentliche Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden und Sicherheit sind. Die Stimmen von Europaabgeordneten, Fachleuten und Vertretern der Zivilgesellschaft bestätigten, dass Frauen eine gleichberechtigte Rolle bei der Gestaltung der Gesellschaft und dem Aufbau widerstandsfähiger Bildungssysteme spielen müssen.

Über die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA
Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine unabhängige, von Freiwilligen getragene Organisation, die Menschenrechte und Grundfreiheiten schützt und groß angelegte Forschungsarbeiten in den Bereichen Geodynamik und Umweltfragen durchführt. ALLATRA ist für seinen interdisziplinären Ansatz bei der Erforschung von Naturkatastrophen bekannt und fördert aktiv die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und setzt sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten ein.

In Anerkennung ihrer Arbeit erhielt die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA im Jahr 2025 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. und im Jahr 2024 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Franziskus für ihre Bemühungen um den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: +491746358307
web ..: http://www.allatra-ev.de
email : pr@allatra-ev.de

Allatra e.V. ist ein eingetragener Verein. Wir vertreten die internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA in Deutschland, stehen außerhalb von Politik und Religion und sind getragen von ehrenamtlichem Engagement. Mit klarem Fokus auf die eskalierende Klimakrise informieren wir über die klimatische Situation und setzen uns ein für den Schutz von Menschenrechten und das menschliche Leben.

Pressekontakt:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim

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email : pr@allatra-ev.de

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Warum Ausbildung mehr ist als ein Beruf – Frohe Weihnachten!

„Es reicht nicht aus, die Nachwachsenden für einen Beruf auszubilden. Erziehung zur Würde, zur Freiheit, zur Demokratie ist unverzichtbar.“ “ Helmut Schmidt

BildWaren (Müritz).
„_Es reicht nicht aus, die Nachwachsenden für einen Beruf auszubilden._
_Erziehung zur Würde, zur Freiheit, zur Demokratie ist unverzichtbar_.“
“ _Helmut Schmidt_

Dieses Zitat begleitet mich seit vielen Jahren. Nicht, weil es besonders pathetisch wäre, sondern weil es nüchtern feststellt, was bis heute oft fehlt: Ausbildung im Umgang mit Macht, Konflikten und Verantwortung.

„Alle Jahre wieder“ – zur Weihnachtszeit wird das besonders sichtbar. Familien kommen zusammen, Kolleginnen und Kollegen sitzen an einem Tisch, politische Gremien beschwören Einigkeit. Man gibt sich freundlich, bemüht, zivilisiert. Gleichzeitig bleiben viele Konflikte ungelöst “ nicht aus Bosheit, sondern aus mangelnder Ausbildung in Streitkultur, Lösungskompetenz und Selbstreflexion.

Ausbildung endet nicht beim Abschlusszeugnis

In der öffentlichen Debatte wird Ausbildung häufig auf Qualifikationen reduziert:
Handwerk, Verwaltung, Medizin, Wirtschaft. Und natürlich ist das wichtig (!) “ und greift gleichzeitig greift zu kurz.

Denn was kaum gelehrt wird, ist der Umgang mit Übergriffigkeit, Narzissmus, Dramatisierung und Opfermentalität “ jenen Mustern, die in Familien ebenso wirken wie in Organisationen, Parteien und Institutionen. Lange dachte ich, meine Ausbildung in diesem Bereich habe 22 Jahre gedauert und weiß heute: Sie begann mit meiner Geburt und wird wohl nie „abgeschlossen“ sein.

Wie viele andere bin ich in einer Familie aufgewachsen, in der narzisstische Strukturen existierten. Wer das aus eigener Erfahrung kennt, weiß: Man kann ihnen kaum, oder nur sehr schwer entkommen. Familiär betrachtet liegt die Chance auf Ausstieg aus der Perspektive eines Kindes und Teenagers nahe Null. Und doch kann man – als erwachsene Person wohlgemerkt – lernen, dass man diese Strukturen eben nicht „ausgeliefert ist“. Eine Voraussetzung dafür ist es, die Rolle der erwachsenen Person einzunehmen.

Was Narzissten lehren “ unfreiwillig und wirkungsvoll

Von Narzissten kann man erstaunlich viel lernen. Nicht, weil ihr Verhalten vorbildlich wäre “ sondern weil der Schmerz im Umgang mit ihnen dazu zwingt, sich selbst zu schulen.

Eine der wichtigsten Lektionen lautet: „Nimm es (was immer es sein mag) nicht persönlich. Denn Du bist nicht gemeint.“ Wer das versteht, erkennt Muster statt Personen. Dynamiken und Dramen. Erst nach dieser Erkenntnis kann man anfangen Lösungen zu entwickeln, statt in Gegnerschaft zu verharren.

Diese Art von Lösungskompetenz entsteht nicht durch Appelle, sondern durch jahrelange Übung, Reflexion und Verantwortungsübernahme.

Warum wir uns mit Bewertung, insbesondere Abwertung schwertun

Aktuelle öffentliche Auseinandersetzungen “ auch hier in Waren (Müritz) “ zeigen, wie schnell Diskussionen in Abwertung kippen. Nicht, weil Menschen böse wären, vielmehr fehlen oft die notwendigen Werkzeuge. Und so ersetzt Abwertung häufig Argumente, Moral Analyse und Etiketten Verantwortung.

Helmut Schmidt hätte das vermutlich nüchtern kommentiert: _“Unzureichende politische Bildung führt nicht zu besseren Entscheidungen, sondern zu lauteren.“_

48 Könige: Bildung gegen Machtmissbrauch

Genau hier setzt das Bildungs- und Musikprojekt „48 Könige“ an. Musik und Rollen sind dabei Mittel, nicht Zweck.

Sie ermöglichen Kindern und Jugendlichen, etwas Entscheidendes zu erfahren:

* wie Systeme funktionieren
* wie Verantwortung verteilt wird und was passiert, wenn niemand Verantwortung übernimmt
* wie Macht wirkt “ dass sie eine starke Droge sein kann und wie man den Missbrauch von Macht durch Erkenntnis, Ruhe, Empathie und Teamgeist verunmöglicht.
* wie Zusammenarbeit nicht nur ohne Abwertung, sondern ganz ohne Wertung möglich ist

Die Teilnehmenden lernen, nicht in Resonanz mit Übergriffigkeit zu gehen.

Sie lernen, Konflikte zu benennen, ohne sie zu eskalieren. Sie erfahren, dass Konflikte zum Leben dazugehören, dass sie schmerzhaft sind, dass sie wie ein Katalysator für die Geburt des Neuen wirken können, wenn man ihre Energie nutzt, anstatt zu projizieren oder zu verdrängen. Und sie erleben, dass Wertschätzung kein Gefühl ist, sondern gelebte Praxis.

Weihnachten als Prüfstein

Weihnachten ist kein Ort der Harmonie, sondern ein Spiegel. Dort, wo Konflikte nie gelernt wurden zu lösen, werden sie ritualisiert. Dort, wo Macht nie reflektiert wurde ist die Chance zu ihrem Missbrauch exponentiell groß. Dort, wo Ausbildung auf Funktion reduziert bleibt, fehlt das Fundament für Demokratie.

Helmut Schmidt wusste: „Demokratie lebt nicht von Gesinnung, sondern von Haltung.“

Warum Bildung Verantwortung bedeutet

Ausbildung bedeutet viel mehr als Qualifikation.Sie bedeutet die Fähigkeit,

* Macht und ihren Missbrauch zu erkennen
* Grenzen zu achten
* Konflikte auszuhalten
* Verantwortung zu übernehmen

Genau diese Bildung brauchen wir “ in Familien, in Institutionen, in der Politik. Und genau das können wir lernen. Wenn wir bereit sind, Bildung wieder ganzheitlich zu denken

Wäre diese Art der Bildung nicht ein wahres „Frohe Weihnachten!“?

Über die Autorin

Sandra Weckert lebt in Waren (Müritz) und arbeitet als Leadership-Expertin, Speakerin und Projektentwicklerin.

In ihren Vorträgen und Bildungsprojekten beschäftigt sie sich seit Jahrzehnten mit Machtstrukturen, Konfliktkompetenz, Narzissmus und demokratischer Verantwortung.
Mit dem Projekt „48 Könige“ schafft sie Erfahrungsräume für junge Menschen, in denen Respekt, Verantwortung und Zusammenarbeit praktisch erlebbar werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://48koenige.de
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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