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Schallmessung und -beurteilung – Anforderungen, Hinweise und Probleme

Das Seminar wendet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der kommunalen und staatlichen Umweltverwaltung, die mit schalltechnischen Fragestellungen befasst oder von diesen betroffen sind.

Bild„Schallmessung und -beurteilung – Anforderungen, Hinweise und Probleme“ lautet der Titel des Workshops, welcher am 17. Juni 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Messung und der Beurteilung von Geräuschen z. B. nach TA Lärm sowie Sportanlagenlärmschutzverordnung.

Nach einer Einführung in die Akustik werden die technischen und inhaltlichen Anforderungen an Schallpegelmessgeräte sowie die Durchführung und Auswertung von Schallmessungen thematisiert. Die geltenden Regelwerke zur Beurteilung werden im Überblick genannt und in Beispielen angewendet.

Es besteht die Möglichkeit, Fragen und Beispiele aus Ihrer Praxis in die Diskussion einzubringen.

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die wesentlichen Grundlagen zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer norm- und richtlinienkonformen Schallpegelmessung darzulegen.

Ferner gewinnen Sie Klarheit über die sachgerechte Beurteilung der Ergebnisse. Beispiele aus der Praxis verdeutlichen das regelkonforme Vorgehen und die sachgerechte Anwendung der Vorschriften.

Das Seminar wendet sich an Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der kommunalen und staatlichen Umweltverwaltung, die mit schalltechnischen Fragestellungen befasst oder von diesen betroffen sind. Ebenso sind Immissionsschutzbeauftragte und Beschäftigte angesprochen, die selber Geräuschmessungen (Umweltschutz, Arbeitsschutz) durchführen.

Teilnahmepauschale: 379EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/L250617.pdf

Programm
09.30 Uhr Begrüßung und Einführung

09.35 Uhr Grundlagen der Akustik

– Schalldruck, -leistung, -intensität

– Frequenzspektrum

– Schallausbreitung

– Rechnen mit Schalldruckpegeln

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Grundlagen der Geräuschmessung

– Rechtliche Grundlagen

– Regelwerke, Vorschriften und Normen

Anforderungen an Schallpegelmessgerät

– Aufbau / Funktionsweise, Möglichkeiten und Anforderungen

– Notwendiges Equipment für Schallpegelmessungen und deren Auswertung

12.15 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr Durchführung einer Geräuschmessung

– Planung und Vorbereitung einer Messung

– Anforderungen während der Messung, Dokumentation der Messung

– Messung tieffrequenter Geräusche

– Auswertung einer Messung und Anforderungen an den Messbericht

14.45 Uhr Kaffeepause

15.00 Uhr Beurteilung von Geräuschen / Spezialfälle

– Besonderheiten bei der Beurteilung von Geräuschen / Zuschläge

– Bildung des Beurteilungspegels

– Prüfung und Beurteilung tieffrequenter Geräusche

– Ton-/Informations- und Impulshaltigkeit

– Plausibilitätsprüfung von Messberichten

16.15 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung

16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg
Deutschland

fon ..: +49 391 7447894
web ..: https://iwu-ev.de/
email : presse@iwu-ev.de

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und -tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

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Marihuana-Konsum und MPU: Unterschätzte Folgen für Gesundheit, Verkehr und Führerschein.

Marihuana-Konsum hat gesundheitliche und rechtliche Folgen, besonders im Straßenverkehr. Aufklärung und Prävention sind entscheidend für die Fahrtüchtigkeit.

Marihuana-Konsum: Die unterschätzten Konsequenzen und die Bedeutung einer verantwortungsvollen Aufklärung

Der Konsum von Marihuana ist in Deutschland nach wie vor ein kontrovers diskutiertes Thema. Während die Legalisierung von Marihuana in den letzten Jahren zunehmend an Unterstützung gewinnt, gibt es nach wie vor zahlreiche rechtliche, gesundheitliche und gesellschaftliche Konsequenzen, die oft unterschätzt oder nicht ausreichend thematisiert werden.

Die vMPU Zentrale, eine der führenden Beratungsstellen für MPU-Vorbereitung, weist darauf hin, dass insbesondere die Auswirkungen des Konsums von Marihuana im Straßenverkehr und auf das eigene Leben nicht zu unterschätzen sind.

MPU und Marihuana – Eine gefährliche Kombination
Wer Marihuana konsumiert und dabei in den Straßenverkehr gerät, setzt sich nicht nur einer Vielzahl von Rechtsfolgen, sondern auch ernsthaften gesundheitlichen Risiken aus. Eine der gravierendsten Folgen für Autofahrer ist die Möglichkeit, nach einer positiven Drogentest-Kontrolle mit einem MPU-Verfahren konfrontiert zu werden.

Die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) ist erforderlich, um die Fahreignung einer Person nach einem Drogenverstoß zu überprüfen. Dabei wird unter anderem untersucht, ob der Konsum von Marihuana oder anderen psychoaktiven Substanzen eine Gefährdung im Straßenverkehr darstellt. Ein positiver Drogentest führt in der Regel dazu, dass der Führerschein entzogen wird und der Betroffene zur MPU muss, um wieder eine Fahrerlaubnis zu erhalten.

„Die meisten Menschen unterschätzen die Dauer von Marihuana im Körper und die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit. Auch bei Passivrauchen kann es zu positiven Tests kommen. Dies führt oft zu Verwirrung und Ärger, was vermieden werden könnte, wenn frühzeitig über die Konsequenzen aufgeklärt wird“, erklärt Metin Baran, Experte der vMPU Zentrale.

Gesundheitliche und psychische Folgen des Marihuana-Konsums
Neben den rechtlichen Konsequenzen gibt es auch gesundheitliche und psychische Risiken, die mit dem Konsum von Marihuana verbunden sind. Besonders bei regelmäßigem oder intensivem Konsum kann es zu langfristigen Auswirkungen kommen, darunter:

Kognitive Beeinträchtigungen: Schwierigkeiten in der Gedächtnisleistung und in der Konzentration.
Psychische Gesundheitsprobleme: Ein erhöhtes Risiko für Angststörungen, Depressionen und psychotische Episoden.
Abhängigkeit: Auch wenn Marihuana oft als weniger abhängig machend gilt als andere Drogen, gibt es eine zunehmende Zahl von Menschen, die psychisch abhängig werden.
„Die Auswirkungen auf das Gehirn und die psychische Gesundheit sollten nicht unterschätzt werden. Es ist wichtig, die potenziellen Langzeitfolgen des Konsums zu kennen und sich nicht nur der rechtlichen Risiken, sondern auch der eigenen Gesundheit bewusst zu sein“, sagt Dipl.Psych. Annette Oelze

Verantwortungsvolle Aufklärung und Prävention
Die vMPU Zentrale fordert eine verstärkte Aufklärung über die Folgen des Marihuana-Konsums, insbesondere in Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit und die möglichen rechtlichen Konsequenzen. Eine frühzeitige und umfassende Prävention könnte helfen, insbesondere junge Menschen vor den Folgen eines Drogenverstoßes im Straßenverkehr zu bewahren.

„Der Konsum von Marihuana kann weitreichende Konsequenzen haben, die sich nicht nur auf die eigene Gesundheit, sondern auch auf das soziale Umfeld auswirken. Die MPU-Vorbereitung spielt dabei eine wichtige Rolle, um den Betroffenen zu helfen, ihren Führerschein zurückzuerlangen und eine positive Veränderung in ihrem Leben zu erreichen“, erklärt Dipl.Psych. Annett Oelze.

Fazit
Der Konsum von Marihuana ist nicht nur eine Frage der Rechtmäßigkeit, sondern auch eine Frage der Verantwortung gegenüber sich selbst und der Gesellschaft. Eine offene Diskussion, präventive Maßnahmen und eine verstärkte Aufklärung sind entscheidend, um sowohl die gesundheitlichen Risiken als auch die rechtlichen Konsequenzen des Konsums im Straßenverkehr zu minimieren.

Über vMPU Zentrale:
Die vMPU Zentrale ist eine führende Beratungsstelle für Menschen, die mit der MPU konfrontiert sind. Mit jahrelanger Erfahrung unterstützen wir unsere Klienten in der Vorbereitung auf die MPU, insbesondere nach Drogen- oder Alkoholverstößen, und bieten eine umfassende psychologische Beratung sowie individuelle Lösungsansätze. Wir setzen auf maßgeschneiderte Unterstützung, um die Fahreignung nachweislich zu sichern und ein verantwortungsbewusstes, sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

vMPU-Zentrale
Herr Metin Baran
Kibbelstr. 14
45127 Essen
Deutschland

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Verkehrsminister Winfried Hermann besucht Verkehrstechnikspezialist SWARCO

Testfeld für Künstliche Intelligenz im Straßenverkehr

BildAm Mittwoch, 28. August 2024, besuchte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann im Rahmen seiner Sommertour den Hauptsitz der SWARCO Traffic Systems GmbH in Unterensingen. Ziel des Besuchs war neben der Vorstellung der internationalen SWARCO-Gruppe die Diskussion ausgewählter Themen, wie z.B. „Cooperative, Intelligent Transport Systems (C-ITS)“, „Künstliche Intelligenz (KI)“ und „Cyber Security“, sowie die Besichtigung eines nahegelegenen Testfeldes des gemeinsamen Straßenbauamts der Landratsämter Esslingen und Göppingen im Nassachtal.

Getestet wird an einer Lichtsignalanlage die differenziertere Erfassung des sich nähernden Verkehrs, insbesondere auch Radfahrer und Fußgänger. Den Höhepunkt des Besuchs bildete daher eine Testfahrt des Ministers und einiger Begleiter auf eigens dafür mitgebrachten Fahrrädern.

In der Delegation des Ministers befanden sich neben Mitarbeitern des Verkehrsministeriums und dem Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden Bündnis90/Die Grünen, Andreas Schwarz, auch mehrere Vertreter der Landratsämter Esslingen und Göppingen.

Nach dem Eintreffen der Besucher am SWARCO-Standort in Unterensingen und der Begrüßung durch Geschäftsführer Lucas Kornacher ergaben sich schnell interessante Diskussionen. Themen waren zum Beispiel die Abkündigung der Analogfunkfrequenzen für die Priorisierung von Einsatzfahrzeugen, die eine Umrüstung von Lichtsignalanlagen auf C-ITS-Technologien notwendig macht, oder die immensen Energieeinsparungen, die durch intelligente Ampelsteuerungen und durch den Ersatz von Leuchtmitteln im Feld durch Niedrigenergie-LEDs erzielt werden können. Die Erläuterung des Prinzips der verteilten Intelligenz bei Ampelsteuerungen erfolgte anhand einer Demoinstallation der „SWARCO X-LINE“-Technologie.

Als Überleitung zum geplanten Vororttermin diente eine Live-Demonstration der Mobilitätsplattform „MyCity“, bei der live auf die KI-Kameras der Kreuzung im Nassachtal zugegriffen wurde, die bei der anschließenden Testfahrt mit dem Fahrrad zum Einsatz kommen sollten.

Die Testfahrt erstreckte sich von einem 900 Meter abgesetzten Mast mit energieautarken und kabellosen Sensoren bis zur eigentlichen Lichtsignalanlage, deren KI-basierte Detektion für die sich nähernde Gruppe automatisch eine „Grün“-Anforderung generierte, so dass die Kreuzung ohne anzuhalten passiert werden konnte. An der Testfahrt nahmen neben Minister Hermann der Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz, der Leiter des Straßenbauamtes der Landkreise Esslingen und Göppingen Thorsten König sowie SWARCO-Produktmanager Matthias Nolle teil.

„Das Ampel-Projekt im Nassachtal, an der Landesstraßenkreuzung in Uhingen, zeigt modellhaft, wie die Zukunft der Verkehrssteuerung in Baden-Württemberg funktionieren wird. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) und modernster Sensorik können der Verkehrsfluss verbessert, Emissionen reduziert und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden. Dieses Engagement für innovative Technologien ist in unserem Koalitionsvertrag verankert und trägt dazu bei, unseren Verkehr umweltfreundlicher und effizienter zu machen. Ein besonderes Merkmal dieser Ampel ist, dass Radverkehr durch eine frühzeitige Erkennung und optimierte Schaltung möglichst ohne Stopp über die Kreuzung fahren kann“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

Weitere Informationen unter: https://www.swarco.com 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH
Herr Stefan Vogt
Kelterstraße 67
72669 Unterensingen
Deutschland

fon ..: +49-7022-6025-130
web ..: https://www.swarco.com
email : stefan.vogt@swarco.de

Über SWARCO:
SWARCOs Leitgedanke ist es, die Lebensqualität zu verbessern, indem das Reisen sicherer, schneller, bequemer und umweltschonender gestaltet wird.

Mit mehr als fünf Jahrzehnten Branchenerfahrung produziert und liefert der österreichische Verkehrstechnologiekonzern eine breite Palette von Produkten, Systemen, Dienstleistungen und schlüsselfertigen Lösungen für Straßenmarkierung, urbanes und interurbanes Verkehrsmanagement, Parken und öffentlichen Verkehr. Kooperative Systeme, Infrastruktur-zu-Fahrzeug-Kommunikation, E-Mobilität und integrierte Softwarelösungen für die lebenswerte Stadt ergänzen das zukunftsorientierte Portfolio der Gruppe. SWARCOs Produkte, Systeme und Lösungen tragen in 80 Ländern zu mehr Verkehrssicherheit und intelligentem Verkehrsmanagement bei und erwirtschaften ein Konzern-Umsatzvolumen von 1,2 Milliarden Euro.

Die SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH mit Sitz in Unterensingen bei Stuttgart ist das größte Unternehmen der SWARCO-Gruppe und agiert in Deutschland als Systemintegrator für Lichtsignalanlagen und Kreuzungssteuerungen, Autobahn- und Tunnelleitsysteme, Parkleitsysteme sowie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge inklusive zugehöriger Software-Entwicklung, Installations- und Wartungsdienstleistungen.

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SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GmbH
Herr Stefan Vogt
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Fraunhofer IGD: Mobilitätskonzepte im Digitalen Zwilling partizipativ entwickeln und umsetzen

Interaktives Tool für die Bürgerbeteiligung

BildWie können wir unsere Mobilität nachhaltiger gestalten? Bislang haben politische Maßnahmen vor allem darauf abgezielt, technische Innovationen voranzutreiben und Anreize für den Kauf von Elektroautos zu bieten. Die Präferenzen der Bürgerinnen und Bürger wurden dabei oft nicht gehört. Dabei sind sie es, die durch ihr Verhalten maßgeblich zum Gelingen der Verkehrswende beitragen können. Genau hier setzte das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Forschungsprojekt „Partizipative Energietransformation: Innovative digitale Tools für die gesellschaftliche Dimension der Energiewende (PaEGIE)“ an. Unter der Konsortialführung der Technischen Universität Darmstadt und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt, entwickelten Forschende des Fraunhofer IGD ein Visualisierungstool, das Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in den Planungsprozess einbezieht und ihre Mitwirkung an nachhaltigen Mobilitätslösungen fördert. Dies trägt dazu bei, dass die getroffenen Maßnahmen von der Bevölkerung besser akzeptiert werden.

„Die traditionelle Planung von Verkehrsinfrastruktur stößt oft an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Vielfalt der gesellschaftlichen Bedürfnisse und Meinungen angemessen zu berücksichtigen“, erklärt Dr. Eva Klien, Leiterin der Abteilung Geoinformationsmanagement am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Forschende konzipierten deshalb ein webbasiertes Visualisierungstool, das am PC oder auf einem interaktiven Tisch genutzt werden kann. Dieses ermöglicht es den Nutzenden, die eigene Stadt in einer interaktiven 2D- und 3D-Umgebung zu erkunden. Das Vermessungsamt Darmstadt stellte dafür Stadt- und Geländemodelle sowie andere relevante Geodaten zur Verfügung.

Anhand von individuell eingezeichneten Routen durch die Stadt berechnet das Programm beispielsweise, wieviel CO2 auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Gym verursacht wird – abhängig davon, ob der Weg oder Teile des Wegs zu Fuß, mit dem ÖPNV oder dem Auto zurücklegt werden. Ebenso kann die Anwendung genutzt werden, um bestehende Mobilitäts-Infrastrukturen wie E-Ladestationen oder Verleihstationen zu visualisieren, Vorschläge für deren Ausbau und Platzierung in der Stadt zu machen sowie über diese Vorschläge in einen Dialog mit anderen Nutzerinnen und Nutzern zu treten.

Bürgerinnen und Bürger testen Tool in Workshops

Um das Tool zu testen und Feedback zu sammeln, führten die Projektpartnerinnen und -partner in Darmstadt mehrere Bürgerworkshops durch. „Unser Ziel war es, den Bürgerinnen und Bürgern Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um gemeinsam die Herausforderungen der Mobilität von morgen zu lösen“, sagt Prof. Dr. Michèle Knodt, Politikwissenschaftlerin der TU Darmstadt. Mit einem interaktiven Tool, wie es im Rahmen des Forschungsprojekts PaEGIE entwickelt wurde, sei dies künftig einfacher möglich.

Diese Beteiligungsanwendung, kombiniert mit dem Digitalen Zwilling einer Stadt, kann vielseitig eingesetzt werden und soll nun nach dem Ende des PaEGIE-Projekts weiterentwickelt und zur Produktreife gebracht werden. „Durch die Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden wollen wir die digitale Bürgerbeteiligung in der Mobilitätsplanung und anderen Planungsbereichen vorantreiben und so zu einer nachhaltigeren und lebenswerteren Umgebung in den Städten beitragen“, sagt Veneta Ivanova, Projektleiterin am Fraunhofer IGD. Das Tool sei so flexibel, dass es an verschiedene Szenarien und Fragestellungen angepasst werden könne. Das Konzept dahinter stützt sich auf ein Low-Code-basiertes Baukastensystem von Modulen für Datenzugriff, Datenanalysen und Datenvisualisierung. Mit diesem Baukastensystem wird es möglich, auch ohne Programmierkenntnisse und technische Unterstützung einfache Webanwendungen für kommunalspezifische Fragestellungen abzubilden.

Weiterführende Informationen:

https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/software/paegie-mobilitaetskonzepte-im-digitalen-zwilling-partizipativ-entwickeln-und-umsetzen.html

TU Darmstadt – PaEGIE: https://www.politikwissenschaft.tu-darmstadt.de/institut/arbeitsbereiche_und_nachwuchsgruppen/politische_systeme_integrationsforschung/forschung_vergleich_integration/paegie_1.de.jsp

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
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Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 210 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützten Unternehmen und Institutionen der Branchen Automotive, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie und Infrastruktur, Software- und IT-Wirtschaft, Maritime Wirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Datenanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

Pressekontakt:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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In Zusammenarbeit von KEA-BW und dem Buch & Bild Verlag enstand ein Kinderbuch zum Thema Erneuerbare-BW

Neues Kinderbuch „Juli und Nesrin – Eine Reise in die Zukunft“ inspiriert junge Leser zu nachhaltigem Denken

BildNagold/Karlsruhe, im Juni 2024 – Das neue Kinderbuch „Juli und Nesrin – Eine Reise in die Zukunft“ von Annika Bachmann, Michaela Kürschner und Dominik Vieren entführt junge Leser auf ein spannendes Abenteuer, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. In einer Zeit, in der Themen wie Klimawandel und Nachhaltigkeit immer präsenter werden, bietet dieses Buch eine kindgerechte Perspektive auf die Herausforderungen und Möglichkeiten unserer Zukunft.

Eine Geschichte voller Herz und Hoffnung

Die Geschichte beginnt an einem heißen Sommertag, als Juli wegen Hitzefrei früher von der Schule nach Hause kommt. Ihre Mutter sitzt am Küchentisch und macht sich Sorgen über steigende Strom- und Gaspreise. Doch bevor Juli sich allzu sehr sorgen kann, klopft es an der Tür: Ein Zettel von ihrer besten Freundin Nesrin lädt sie zu einem Treffen im Geheimversteck ein. Gemeinsam beschließen die beiden Mädchen, dem drückenden Sommerwetter zu entfliehen und einen Ausflug zum Baggersee zu machen.

Auf ihrem Weg dorthin begegnen sie verschiedenen Erwachsenen aus ihrem Viertel, die alle mit den Auswirkungen des Klimawandels kämpfen. Oskars Vater sorgt sich um seine vertrocknenden Maispflanzen, Herr Muckele ist skeptisch gegenüber neuen Windrädern im Wald, und selbst der Weg zum See ist geprägt von Lärm und Abgasen der vorbeirasenden Autos.

Ein magisches Abenteuer

Am Baggersee angekommen, treffen Juli und Nesrin auf Eddie, den Kioskbesitzer mit einer Vorliebe für verrückte Geschichten. Er überrascht die beiden mit einer unglaublichen Möglichkeit: eine Zeitreise ins Jahr 2040! Mit Hilfe einer geheimnisvollen Kabine erleben die Mädchen eine Zukunft, in der innovative Lösungen wie Photovoltaik-Anlagen über Feldern und leise Elektrozüge den Alltag prägen.

Eine inspirierende Botschaft

Zurück in der Gegenwart sind Juli und Nesrin fest entschlossen, ihre Erlebnisse mit den Erwachsenen zu teilen. Sie haben gesehen, dass Veränderungen möglich sind und dass eine bessere Zukunft durch gemeinsames Handeln erreicht werden kann. Das Buch endet mit einer hoffnungsvollen Botschaft: Auch kleine Ideen können große Veränderungen bewirken.

Für Eltern und Pädagogen

„Juli und Nesrin – Eine Reise in die Zukunft“ ist nicht nur ein spannendes Abenteuerbuch für Kinder, sondern auch ein wertvolles Werkzeug für Eltern und Pädagogen. Es regt dazu an, Gespräche über Umweltschutz, erneuerbare Energien und nachhaltiges Leben zu führen. Die Geschichte zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie wichtig es ist, gemeinsam Lösungen zu finden und Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen.

Verfügbarkeit

„Juli und Nesrin – Eine Reise in die Zukunft“ ist ab sofort im Buchhandel erhältlich sowie online unter auf der Verlagsseite. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von KEA-Baden-Württemberg unter www.kea-bw.de/.

Entdecken Sie mit Ihren Kindern die spannende Welt von Juli und Nesrin – eine Geschichte voller Abenteuer, Freundschaft und Hoffnung auf eine bessere Zukunft!

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold
Deutschland

fon ..: 07452 2690
web ..: http://www.schoerle.de
email : info@schoerle.de

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