Tag Archives: Verkehrswende

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Elektromobilität als Chance: Zehnter E-Mobil-Brunch in Nagold begeistert Besucher

Nagold. Elektromobilität ist ein zentraler Baustein der Energiewende – doch noch immer gibt es Vorbehalte und Unsicherheiten.

BildGenau hier setzte der zehnte E-Mobil-Brunch am 4. Mai auf dem Wolfsberg in Nagold an. Gastgeber Hajo Schörle und Pit Thierer luden ins Atelier des Buch & Bild Verlags ein, um Chancen statt Ängste in den Mittelpunkt zu stellen.

Das Interesse war enorm: Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg – von Friedrichshafen bis Heilbronn – kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen rund um Elektroautos, Ladeinfrastruktur und nachhaltige Mobilität auszutauschen.

Vier Perspektiven auf die Mobilitätswende

Unter dem Motto „E-Auto als zentraler Baustein für die Energiewende“ präsentierten Experten vier unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema Elektromobilität:

1. Mobilitätswende verstehen:
Hajo Schörle, Lehrbeauftragter für Elektromobilität an der Hochschule Rottenburg, eröffnete mit einem inspirierenden Vortrag über die Komplexität der Verkehrswende. Sein Credo: „Wir sollten uns nicht von Angst oder Verboten leiten lassen, sondern begeistert sein von unserer Fähigkeit, Lösungen zu finden und umzusetzen.“ Diese positive Haltung vermittelt Schörle auch in seinen Kinderbüchern zur Energiewende, die er gemeinsam mit KEA-BW und VDE herausgibt.

2. Stromnetze im Wandel:
Professor Tobias Veith (Hochschule Rottenburg) erläuterte anhand aktueller Beispiele wie dem Blackout in Spanien die Herausforderungen beim Umstieg von trägen Großkraftwerken auf flexible erneuerbare Energien. Mit Daten aus dem Projekt „Gridradar“, Europas einzigem professionellen Messsystem für Energiesystem-Analysen, zeigte er anschaulich, wie Frequenzstörungen entstehen und beherrschbar bleiben.

3. Elektroautos aus China – Chancen und Herausforderungen:
Marcus Zacher, Chefredakteur des Magazins „Elektroautomobil“, gab per Videoschaltung spannende Einblicke in den chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge. Er stellte innovative Hersteller wie Nio (Wechselbatterien) und BYD (Marktführer) vor und prognostizierte: Nur wenige chinesische Marken werden langfristig erfolgreich auf dem deutschen Markt bestehen können – Qualität und Design seien bereits konkurrenzfähig; bei Nutzersoftware gebe es jedoch noch Nachholbedarf.

4. Gebrauchte Elektroautos – Fakten statt Vorurteile:
Eugen Vorbeck (Klimapate Stadt Horb) und Tamas Monda (Dekra-Kfz-Sachverständiger) widmeten sich schließlich dem wichtigen Thema Gebrauchtwagenmarkt für E-Fahrzeuge. Sie präsentierten eine praxisnahe Methode zur realistischen Messung des Batteriezustands direkt am Fahrzeug eines Teilnehmers. Solche klaren Fakten helfen dabei, bestehende Unsicherheiten abzubauen und den Handel mit gebrauchten Elektroautos anzukurbeln.
Informeller Austausch stärkt Vernetzung

Nach den Vorträgen nutzten viele Teilnehmer intensiv die Gelegenheit zum persönlichen Austausch rund um Elektromobilität, Ladeinfrastruktur sowie Klimaschutzmaßnahmen im Alltag.

Veranstalter Hajo Schörle zog ein positives Fazit: „Wer heute noch ernsthaft am Klimawandel zweifelt oder notwendige Veränderungen hinauszögert, wird bald feststellen müssen: Das Zögern hat seinen Preis.“ Dabei verwies er auf eine Studie des Stanford-Professors Mark Z. Jacobson („Low-Cost Solutions to Global Warming“), wonach ein weltweiter Umbau aller Energiesysteme auf erneuerbare Quellen zwar zunächst rund 63 Billionen Dollar kosten würde – sich aber bereits nach sechs Jahren amortisieren könnte.

Schörles Appell an alle Autokäufer lautet daher klar: „Jede:r sollte sich bewusst machen, wie viel Veränderung er oder sie bereit ist mitzutragen.“

Der zehnte E-Mobil-Brunch in Nagold machte deutlich: Die Transformation hin zur Elektromobilität ist keine Bedrohung – sondern eine große Chance für nachhaltige Zukunftsgestaltung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold
Deutschland

fon ..: 07452 2690
web ..: http://www.schoerle.de
email : info@schoerle.de

Sie können diese Pressemitteilung und die Bilder – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage www.schoerle.de auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden

Pressekontakt:

W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold

fon ..: 07452 2690
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email : info@schoerle.de

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E-Autos laden: Cariqa gibt Betreibern die Kontrolle zurück

Das Berliner Start-Up denkt den Zahlungsvorgang beim öffentlichen Laden neu.

BildDas Berliner Unternehmen Cariqa stellt das Laden von Elektroautos grundlegend auf den Kopf: Anstatt des bisher üblichen Bezahlkonzepts über E-Mobility-Provider als Wiederverkäufer verbindet Cariqa stattdessen als neutrale Plattform die Betreiber (CPOs) und Kunden direkt miteinander. Mit der Cariqa-App erhalten die Fahrerinnen und Fahrer innerhalb einer einzigen App jederzeit Zugang zu den reinen Preisen direkt von den Ladeanbietern. 

Zudem soll es eine Reihe weiterer Vorteile für die Kundinnen und Kunden geben, wozu Cariqa zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr Details veröffentlichen wird.

Für die CPOs ergeben sich aus diesem neuen Konzept eine ganze Reihe von Vorteilen:

Die Vorteile für CPOs

Direkt am Preishebel: Die von den Kunden bezahlten Preise können von den Betreibern eigenständig und unmittelbar über das Cariqa Command Center festgelegt und verändert werden. Diese Preise kommen dann genau in dieser Höhe beim Kunden an, der Wiederverkäufer dazwischen entfällt. Cariqa unterstützt dabei unverbindlich beim Festlegen des passenden Preises unter Berücksichtigung der aktuellen lokalen und überregionalen Dynamiken.

Auch Rabattaktionen – beispielsweise die Vermarktung eigener Abonnements – sind direkt über das System möglich und kommen genau in der gewünschten Form bei den Kunden an, ohne dass ein Mittelsmann Teile davon schluckt.

Direkt am Kunden: Die Beziehung besteht stets zwischen dem CPO und dem Ladenden. Cariqa ist also kein klassischer E-Mobility Service Provider (EMP), sondern erleichtert lediglich die Zahlungstransaktion, Rechnungsstellung und den Kundensupport für die über Cariqa initiierte Ladesitzung.

Direkt am Geldfluss: Derzeit warten Ladesäulenbetreiber oft wochenlang auf die Auszahlung der Ladekosten. Mit Cariqa werden die Transaktionen innerhalb weniger Tage abgerechnet und der Erlös überwiesen. Lediglich eine kleine Provision pro tatsächlich stattgefundenem Ladevorgang wird für die CPOs fällig.

Tamara Ciullo, Mitbegründerin und CCO von Cariqa, sagt:
„Cariqa beeinträchtigt nicht die derzeitige Vertriebsstrategie der CPOs, wie ihre eigene EMP-Lösung oder ihre Partnerschaften mit EMPs. Cariqa kann als ein zusätzlicher Vertriebskanal angesehen werden, der vollständig unter Kontrolle der CPOs ist. Ähnlich wie Booking.com Hotels und Reisende verbindet, helfen wir CPOs und E-Auto- Fahrerinnen und -Fahrern dabei, sich auf einem weiteren und zudem bequemen Weg zu verbinden.

So geht es weiter

Cariqa startet zeitnah die Pilotphase des neuen Zahlungssystems und hat bereits CPOs von der Teilnahme überzeugen können. Das bisherige Angebot von Cariqa, in dem Kunden monatliche Kilowattstunden-Pakete buchen konnten, wird künftig entfallen. 

Die bisherigen Kunden erhalten entsprechende Gutschriften für das neue dynamische System, in das sie naht- und risikolos überführt werden. „Wir bieten mit der Umstellung eine bahnbrechende Innovation, die das Laden von  Elektrofahrzeugen neu definieren wird“, kündigt das Team von Cariqa an. Details dazu sollen bald bekanntgegeben werden.

Mehr Infos gibt es auch hier: www.cariqa.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

KZY Marketplace Solutions GmbH
Tamara Ciullo
Chauseestr 41B
10115 Berlin
Deutschland

fon ..: +4962237581457
web ..: https://www.cariqa.com/
email : tamara@cariqa.com

Connect and Drive ist eine PR-Agentur, die sich auf Elektromobilität und erneuerbare Energien spezialisiert hat. Sie bietet maßgeschneiderte Beratung, strategische Kommunikation und kreative Inhaltsentwicklung, um die Position ihrer Kunden im Markt zu stärken und sie von der Konkurrenz abzuheben.

Pressekontakt:

Connect and Drive
Daniel Krenzer
Postraße 5
69151 Neckargemünd

fon ..: +49 6223 7581457
email : daniel@connect-and-drive.de

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Hymes Energy macht Internetauftritt fit für die Zukunft

Die Experten für Ladeinfrastruktur haben einen neuen Webauftritt.

BildDer Ladeinfrastruktur-Experte Hymes Energy aus der Vulkaneifel setzt sich für zukunftsorientierte Elektromobilität ein. Nun hat das Unternehmen auch seine Homepage für die Zukunft frisch aufgestellt. 

Hymes bietet seinen Kunden für jeden Anwendungsfall die passende Ladelösung. Über das Angebot des Unternehmens können sich Interessenten nun auf dem neuen Internetauftritt einen ersten Eindruck verschaffen, sich die vertriebenen Produkte im Detail ansehen und mit den Profis rund um gesamtheitliche Ladeinfrastruktur-Lösungen inklusive Backend und Services direkt in Kontakt treten.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben und mit passenden Produkten und Services zu einem reibungslosen und flächendeckenden Ausbau von Ladeinfrastruktur beizutragen“, sagt Hymes-Geschäftsführer Markus Häp. Die Kunden könnten sich einer vollumfänglichen Betreuung gewiss sein. „Wir verstehen uns dabei als technischer Berater und versuchen, gemeinsam mit unseren Kunden, das jeweils beste Kosten-Nutzen-Verhältnis zu ermitteln“, führt Häp aus.

Neben Ladeinfrastruktur-Lösungen für das Gewerbe hat sich Hymes dabei unter anderem auf Kunden aus der Immobilienwirtschaft, der Gastronomie und Hotellerie sowie auf Kommunen spezialisiert. Auch Nutzfahrzeuge nehmen in der Elektromobilität eine immer wichtigere Rolle ein. „Hymes Energy verfügt über passende Ladelösungen für elektrisch betriebene Lieferwagen, E-Trucks und E-Busse. Hierbei unterstützen wir Sie mit einem ganzheitlichen Ansatz, der den gesamten Betrieb betrachtet und die aktuellen sowie künftig zu erwartenden Bedürfnisse ermittelt“, sagt Häp.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage im frischen Design, die von der regionalen Werbeagentur Eldiseño überzeugend umgesetzt wurde: https://www.hymes.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Hymes Energy
Herr Markus Häp
Konrad-Zuse-Straße 3
54552 Daun-Nerdlen
Deutschland

fon ..: +49 (0)6592 99 99 27 0
web ..: https://hymes.de
email : presse@hymes.de

Über Hymes Energy GmbH:

Hymes Energy hat sich auf die Planung und Umsetzung von Ladeinfrastruktur-Projekten spezialisiert und bietet hier eine umfangreiche Palette an geeigneten Produkten an – unter anderem eichrechtskonforme Schnelllader mit bis zu 400 kW Ladeleistung. Zudem unterstützt das Unternehmen Installateure bei der Inbetriebnahme und betreibt unter dem Markennamen German Charge eine vollumfängliche Backend-Lösung, über die Betrieb und Service (wie Abrechnung, Nutzerverwaltung, Fernwartung und mehr) angeboten werden.

Pressekontakt:

Daniel Krenzer
Herr Daniel Krenzer
Hanauer Landstraße 328-330
60314 Frankfurt am

fon ..: 01622149178
email : daniel.krenzer@e-journalist.de

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Klimafreundlich mit HanseWerk: E-Ladesäule in der Gemeinde Glasau eröffnet

Verkehrswende im ländlichen Raum: HanseWerk errichtet zwei öffentliche Ladepunkte auf dem Parkplatz am MarktTreff in der Dorfstraße.

BildIm Ortszentrum gelegen – und für jedermann nutzbar: In Sachen Elektromobilität geht die Gemeinde Glasau (Kreis Segeberg) mit großen Schritten voran. Auf dem Parkplatz am „Tante Enso“-Discounter im MarktTreff in der Dorfstraße 6a ist in diesen Tagen die von HanseWerk neu errichtete E-Ladesäule offiziell in Betrieb genommen worden. Die Ladestation, die von HanseWerk errichtet wurde, verfügt über zwei leistungsfähige Ladeplätze mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW, an denen Nutzer ihr Elektrofahrzeug innerhalb von 40 Minuten für eine Reichweite von etwa 100 Kilometern „auftanken“ können.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Ladesäule zentral im Ort errichten durften“, sagt Jörg Braun, Kommunalbetreuer der zur HanseWerk-Gruppe gehörenden Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) im Kreis Segeberg. „Das ist ein gutes Signal auf dem Weg zur angestrebten Verkehrswende“, bestätigt Bürgermeister Thomas Gerber. „Mit den beiden Ladeplätzen wird die Ladeinfrastruktur in unserer ländlich geprägten Region deutlich verbessert.“ Die Realisierung des neuen Ladeangebots hat sich die Gemeinde Glasau rund 12.000 Euro kosten lassen. Fördermittel sind beantragt.

Von der E-Ladesäule profitieren Klima und Bürger künftig gleichermaßen. Die Säule kann über RFID-Roaming-Ladekarten oder per Handy-App/QR-Code freigeschaltet werden. Bis heute hat die HanseWerk-Gruppe gemeinsam mit ihren Kunden mehr als 600 öffentliche Ladepunkte im Norden installiert.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Pressekontakt:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
email : presse@hansewerk.com

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Verkehrswende auf dem Land – REAKT-Data erforscht autonomen On-Demand-Verkehr auf der Schiene

ADDIX GmbH und die Uni Kiel starten mit REAKT-Data ein wegweisendes Forschungsprojekt zum autonomen On-Demand-Verkehr auf stillgelegten Bahnstrecken für eine nachhaltige Mobilitätsalternative.

BildDie ADDIX GmbH aus Kiel und das Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kooperation mit dem Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) haben mit dem Kick-Off das geförderte mFUND-Projekt REAKT Data gestartet. Hierfür dient die 17 Kilometer lange stillgelegte Bahnstrecke zwischen Bad Malente-Gremsmühlen und Lütjenburg in Schleswig-Holstein mitsamt der darauf stattfindenden Draisinenvermietung der Naturpark-Draisine Holsteinische Schweiz als Reallabor. Das Projekt REAKT-Data wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND mit insgesamt 199.640 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert und ist bis Januar 2025 angesetzt.

Für das Gelingen einer Mobilitätswende benötigt der ländliche Raum ein attraktiveres Mobilitätsangebot mit realen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. In REAKT-Data untersuchen die Projektpartner, ob hierfür stillgelegte Bahnstrecken Lücken in der Mobilitätskette schließen können und wie erfasste Daten mitsamt dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz dabei einen sicheren und effizienten Betrieb gewährleisten. Dazu zählen u.a. die Entwicklung KI-basierter Vorhersage- und Planungstools sowie Konzepte zur Kollisionsvermeidung auf Grundlage von Sensorik. Die Arbeitsgruppe ,Real-Time and Embedded Systems‘ des Instituts für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unter Leitung von Prof. von Hanxleden bringt dabei wissenschaftliche Expertise und aktuelle Forschungserkenntnisse ein. Als Industriepartner baut die ADDIX GmbH auf ihren Erfahrungen mit Data Supply Chains im Smart City Bereich auf und erweitert diese nun um den Bereich des Schienenverkehrs.

Angesichts der wachsenden Herausforderungen, denen ländliche Gemeinden hinsichtlich Mobilität und Nachhaltigkeit gegenüberstehen, bietet die Umfunktionierung bestehender Infrastruktur eine echte Chance. Um als Alternative zum PKW bestehen zu können, müssen allerdings die einzelnen Glieder einer integrierten Mobilitätskette aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt werden. Hierzu forschen die Projektpartner, welche Fahrzeug- und Umgebungsdaten für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb autonomer On-Demand-Verkehre auf der Schiene notwendig sind und wie diese Daten für KI-gestützte Vorhersagemodelle zu Verspätungen und Auslastungen genutzt werden können. Darüber hinaus wird die Funknetzstabilität analysiert, um eine ständige Verbindung zwischen den Fahrzeugen und nach außen zu gewährleisten. Abschließend werden die Bedürfnisse sowie das Informations- und Mobilitätsverhalten verschiedener Nutzergruppen ermittelt, so dass ein möglichst nahtloser Umstieg auf andere Verkehrsträger ermöglicht wird.

Über das Förderprogramm mFUND des BMDV

Im Rahmen des Förderprogramms mFUND unterstützt das BMDV seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Innovationen für die Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und die Bereitstellung von offenen Daten auf der Mobilithek. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de.

Über das REAKT-Projekt

Das Projekt REAKT Data ist ein Teil der umfassenden Forschungsinitiative REAKT, welche unter Federführung der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel mitsamt zahlreichen Hochschulen und Unternehmen die Bahnstrecke Bad Malente-Gremsmühlen – Lütjenburg als Reallabor nutzt. REAKT Data ist in diesem Kontext das erste aus Bundesmitteln geförderte Projekt. Forschung zu On-Demand-Verkehren (also nach Bedarf ausgelösten individuellen Fahrten ohne Fahrplan) auf der Schiene ist im herkömmlichen Schienennetz nur sehr schwer möglich, daher bietet hier das REAKT-Reallabor einzigartige optimale Rahmenbedingungen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

REAKT Data
Herr Björn Schwarze
Kaistraße 101
24114 Kiel
Deutschland

fon ..: 043177550
web ..: http://reakt.sh
email : reakt@addix.net

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Pressekontakt:

ADDIX GmbH
Herr Björn Schwarze
Kaistraße 101
24114 Kiel

fon ..: 043177550
web ..: http://reakt.sh
email : reakt@addix.net