Tag Archives: Visual Computing

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Agritechnica 2025 – Fraunhofer IGD zeigt datenbasierte Lösungen für Biodiversität und Klimaschutz

Künstliche Intelligenz für nachhaltige Landwirtschaft

BildDie Landwirtschaft befindet sich im Wandel: Der steigende Druck durch Klimaveränderungen, die Notwendigkeit zur Ressourcenschonung und der Erhalt der Biodiversität erfordern neue Ansätze. Digitale Technologien eröffnen hier neue Perspektiven. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt datenbasierte Werkzeuge, die ökologische Zusammenhänge sichtbar machen, landwirtschaftliche Prozesse transparenter gestalten und eine nachhaltige Bewirtschaftung unterstützen.

Mithilfe von Visual Computing und Künstlicher Intelligenz entstehen im Rahmen der Fraunhofer-Initiative „Biogene Wertschöpfung und Smart Farming (BWSF)“ Anwendungen, die Pflanzenbestände automatisch erkennen, Moorökosysteme bewerten oder die Bodenbearbeitung in Echtzeit analysieren. So wird aus Daten handlungsrelevantes Wissen, ein zentraler Baustein für die Landwirtschaft von morgen.

„Unsere Forschung verbindet ökologische Verantwortung mit technologischer Innovation. Wir wollen Landwirtinnen und Landwirten Werkzeuge geben, die sie bei Entscheidungen unterstützen: datenbasiert, praxisnah und ressourcenschonend“, erklärt Dr. Philipp Wree, Branchenleiter Bioökonomie am Fraunhofer IGD.

Artenvielfalt erkennen, Pflanzengesundheit sichern

Ein Dashboard des Fraunhofer IGD visualisiert die Ergebnisse der graphischen Pflanzenbestimmung im Grünland – von Kennarten zur Biodiversität über Unkräuter bis hin zu invasiven Arten. Ergänzt durch Drohnenaufnahmen mit RGB- und Multispektralkameras liefert es landwirtschaftlichen Betrieben und Dienstleistungsunternehmen präzise Informationen, um Bewirtschaftung und Pflege gezielt anzupassen.

Auch im Obst- und Beerenanbau unterstützt KI die Praxis: Eine Software erkennt biotische Stressfaktoren wie Mehltau oder Raupenfraß bei Erdbeeren unter Folientunnelbedingungen und stellt die Befallszonen auf georeferenzierten Karten inklusive Hotspot-Visualisierungen dar. So lassen sich gezielt Pflanzenschutzmaßnahmen steuern und Behandlungsmengen reduzieren.

Klimaschutz durch digitale Moorbewertung

Intakte Moore sind zentrale Ökosysteme für den Klimaschutz, doch ihre Entwässerung zerstört einzigartige Lebensräume und setzt erhebliche Mengen CO? frei. Eine KI-basierte Anwendung des Fraunhofer IGD bewertet Moorflächen hinsichtlich Hydrologie, Biodiversität, Vegetation und Treibhausgasemissionen. Das System visualisiert die Ergebnisse unterschiedlicher Datenquellen in einem Dashboard und wird durch eine App ergänzt, die Vegetationsdaten erfasst und das Global Warming Potential (GWP) in Echtzeit auswertet.

„Digitale Modelle schaffen Transparenz und ermöglichen, Wiedervernässung und Schutzmaßnahmen gezielt zu steuern – das ist gelebter Klimaschutz durch Datenintelligenz“, so Dr. Philipp Wree.

Bodenbearbeitung im Blick: Qualitätskontrolle in Echtzeit

Mit dem Projekt Monitoring of Tillage Device Results (MOTDR) präsentiert das Fraunhofer IGD ein KI-gestütztes System, das die Arbeitsqualität bei der Bodenbearbeitung automatisch bewertet. Durch die Kombination von Kameras und Vibrationssensorik wird die entstehende Bodenstruktur in Echtzeit analysiert, Abweichungen erkannt und auf einem Tablet visualisiert. So können Landwirtinnen und Landwirte Parameter direkt anpassen, Arbeitsqualität sichern und Ressourcen sparen: ein wichtiger Schritt hin zu selbstoptimierenden, autonomen Landmaschinen.

Fraunhofer IGD auf der AGRITECHNICA 2025

Um Nutzpflanzen zu schützen, Moore als Kohlenstoffspeicher zu erhalten und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, braucht es neue Lösungen, die Wissen aus Daten generieren – und damit Handlungsoptionen schaffen. Ein interaktives 3D-Modell veranschaulicht die Smart-Farming-Aktivitäten des Fraunhofer IGD. Ein begleitender Film macht erlebbar, wie Feldforschung und KI in der Praxis zusammenwirken: von der Datenerhebung bis zur Anwendung auf dem Schlepper.

Alle genannten Entwicklungen präsentiert das Fraunhofer IGD auf der Agritechnica 2025 in Hannover: 09.-15. November 2025 in Halle 17, Stand B15 (Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft).

Weiterführende Informationen:

– Zu den Projekten der Bioökonomie am Fraunhofer IGD: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/biooekonomie/smart-farming.html

– Zum Fraunhofer-Auftritt auf der AGRITECHNICA 2025: https://www.igd.fraunhofer.de/de/media-center/presse/agritechnica-fraunhofer-praesentiert-innovationen-fuer-die-landwirtschaft-von-morgen.html

– Zur Initiative für Biogene Wertschöpfung und Smart Farming: https://www.fraunhofer.de/de/forschung/fraunhofer-strategische-forschungsfelder/biooekonomie/biogene-wertschoepfung-und-smart-farming.html

Fraunhofer IGD auf der AGRITECHNICA

09. – 15. November 2025

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand: Halle 17, Stand B15

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +49 6151 155-146
web ..: https://www.igd.fraunhofer.de
email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Fraunhofer IGD: Darmstadt feiert ein halbes Jahrhundert Spitzenforschung im Visual Computing

50 Jahre GRIS & Computer Graphics Night 2025

BildAm 4. September 2025 lud das Fraunhofer IGD zu einem doppelten Festtag ein: Am Nachmittag feierten TU Darmstadt und Fraunhofer IGD gemeinsam 50 Jahre „Graphisch-Interaktive Systeme“ (GRIS). Im Anschluss folgte die jährliche Computer Graphics Night, bei der die besten wissenschaftlichen Arbeiten im Visual Computing ausgezeichnet und aktuelle Forschung vorgestellt wurden. Beide Veranstaltungen unterstreichen die führende Rolle Darmstadts als Standort für digitale Zukunftstechnologien.

Am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt fand am 4. September die alljährliche Computer Graphics Night (CGN) statt – in diesem Jahr mit einem besonderen Jubiläum: GRIS, der Fachbereich „Graphisch-Interaktive Systeme“ an der Technischen Universität Darmstadt, feierte sein 50-jähriges Bestehen.

GRIS – eine Darmstädter Erfolgsgeschichte

Was 1975 mit der ersten Professur für Computergrafik in Deutschland begann, hat sich in enger Zusammenarbeit zwischen der TU Darmstadt, dem Fraunhofer IGD und zahlreichen Ausgründungen zu einem der international sichtbarsten Zentren für angewandtes Visual Computing entwickelt. GRIS steht für Forschung, Lehre und Innovation an der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer – mit Technologien, die unser Verständnis, unsere Kommunikation und unsere Entscheidungen mithilfe visueller Daten verbessern.

Die Computer Graphics Night – Bühne für wissenschaftliche Exzellenz

Die CGN ist seit Jahren ein Höhepunkt im Darmstädter Wissenschaftskalender. Hier werden die besten wissenschaftlichen Leistungen im Visual Computing ausgezeichnet – darunter die Best Thesis Awards für herausragende Dissertationen und Abschlussarbeiten sowie die Best Paper Awards für international beachtete Publikationen. Neben der Preisverleihung erwarteten die Gäste inspirierende Fachvorträge, Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Bedeutung für Wissenschaftsstandort und Gesellschaft

Die Kombination aus universitärer Forschung (TU Darmstadt), angewandter Entwicklung (Fraunhofer IGD) und erfolgreicher Technologietransfer-Strategie hat Darmstadt zu einem Hotspot für Visual Computing gemacht. Die Anwendungen reichen von Medizintechnik und Ingenieurwesen über Stadtplanung und Mobilität bis hin zu kulturellem Erbe und virtuellen Lernumgebungen. Visual Computing ist heute ein Schlüsselbereich für die datengetriebene Gesellschaft – und liefert Werkzeuge, um komplexe Zusammenhänge sichtbar und verständlich zu machen.

„50 Jahre GRIS sind 50 Jahre Pionierarbeit im Visual Computing. Die enge Verbindung zwischen Grundlagenforschung und Anwendung, zwischen TU Darmstadt und Fraunhofer IGD, ist ein Modell, das zeigt, wie Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam Innovation vorantreiben können. Die Computer Graphics Night ist dabei nicht nur ein Schaufenster unserer wissenschaftlichen Exzellenz, sondern untermauert Darmstadts Rolle als führender Standort wegweisender digitaler Technologien“, so Dr. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter des Fraunhofer IGD.

Weiterführende Informationen: https://www.igd.fraunhofer.de/de/media-center/aktuelles/computer-graphics-night-2025-preistraeger.html 

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Dr. Matthias Unbescheiden leitet Fraunhofer IGD in Darmstadt

Neue Institutsleitung

BildDas Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD hat eine neue Leitung: Dr. Matthias Unbescheiden übernimmt die Führung des Darmstädter Forschungsinstituts. Er will den Dialog mit der Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand gezielt ausbauen, um den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis weiter voranzutreiben.

Vor knapp 30 Jahren kam er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Fraunhofer IGD, nun übernimmt er offiziell dessen Leitung. Dr. Matthias Unbescheiden hat das Institut, das auf die verständliche Aufbereitung großer Datenmengen und komplexer Systeme spezialisiert ist, entscheidend mitgeprägt. Diesen Weg wird er nun in der Rolle der Institutsleitung weitergehen.

Einen besonderen Fokus legt Unbescheiden auf den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft, insbesondere durch Ausgründungen. So hat er am Institut schon früh eine innovative Ausgründungsstrategie entwickelt, die weit über klassische Verwertungsmethoden wie Lizenzen und Beteiligungserlöse hinausgeht und Ansätze aus der Venture Capital-Welt nutzt. „Ich freue mich sehr, dass Matthias Unbescheiden die verantwortungsvolle Aufgabe als Institutsleiter des Fraunhofer IGD übernimmt“, sagt Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. „Das Fraunhofer IGD steht für exzellente Forschung rund um Software-Lösungen im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik – Themen, die für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Mit seiner wissenschaftlichen Expertise und Führungserfahrung wird Matthias Unbescheiden wichtige Impulse setzen, um das Institut weiter als führende Einrichtung auf diesem Gebiet zu profilieren. Als Experte für Ausgründungen wird er den Transfer innovativer Ideen in die Wirtschaft weiter beschleunigen. Ich wünsche ihm und dem gesamten Team des Instituts viel Erfolg bei der gemeinsamen Gestaltung der digitalen Zukunft.“

Geboren in Wiesbaden, hat Dr. Matthias Unbescheiden Informatik an der Technischen Universität Darmstadt studiert und promoviert. Zusätzlich erwarb er einen Executive MBA für Technologiemanager an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hoch-schule Aachen. Seit 1995 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IGD, wo er von 1998 bis 2000 die Gruppe Virtuelle Realität in der Abteilung Visulisierung und Virtuelle Realität leitete. Seit 2005 fungierte er bereits als stellvertretender Institutsleiter. Im Oktober 2024 folgte er Prof. Dr. Dieter Fellner als Institutsleiter, der mittlerweile in den wohlverdienten Ruhestand gewechselt ist. Darüber hinaus ist Dr. Matthias Unbescheiden seit über 20 Jahren Mitglied – von 2017 bis 2022 Vorsitzen-der – im Investitionskomitee Digital Tech des High-Tech Gründerfonds und begleitet mehrere Ausgründungen des Fraunhofer IGD als Mitglied im Gesellschafterkreis oder Beirat.

„Die Verantwortung als Institutsleiter übernehme ich in einer herausfordernden Zeit. Ich danke für das Vertrauen, das mit dieser Aufgabe verbunden ist“, so Dr. Matthias Unbescheiden. „Gemeinsam mit einem engagierten Team will ich die erfolgreiche strategische Ausrichtung unseres Instituts fortsetzen, unsere interdisziplinäre Forschung weiter stärken und den Dialog mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand gezielt ausbauen – für praxisnahe Lösungen und eine zukunftsfähige Gesellschaft.“

Weitere Informationen unter: https://www.igd.fraunhofer.de 

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Fraunhofer IGD demonstriert Bundesforschungsminister Cem Özdemir neueste Entwicklungen für die Landwirtschaft

Smart Farming – KI und Visualisierung

BildDas Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock empfing heute Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft, um über die neuesten Entwicklungen im Bereich Smart Farming zu diskutieren. Neben Bundesforschungsminister Cem Özdemir waren auch Vertreterinnen aus Bund und Land bei dem Austausch anwesend, darunter die parlamentarische Staatssekretärin Claudia Müller aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern nahm Bettina Martin als zuständige Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten an dem Austausch teil. Im Fokus standen digitale Technologien, die eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft fördern.

Das Fraunhofer IGD unterstützt mit den Werkzeugen des Visual Computing und der künstlichen Intelligenz die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft. In interdisziplinären Teams stehen die Schwerpunkte Landbewirtschaftung, Tierhaltung und Moor-Monitoring im Fokus. Der Standortleiter des Fraunhofer IGD, Prof. Uwe Freiherr von Lukas, begrüßte die Gäste und betonte die zentrale Rolle digitaler Technologien für die Zukunft der Landwirtschaft. Anschließend führte der Leiter der Bioökonomie am Fraunhofer IGD Dr. Philipp Wree durch einen Gallery-Walk, der praxisnahe Einblicke in die Entwicklung von Smart-Farming-Technologien bot. An der Präsentation beteiligten sich zudem verschiedene Kooperationspartner aus den Bioökonomie-Projekten.

„Auch in der Landwirtschaft werden heutzutage hochmoderne Technologien eingesetzt. Das so genannte Smart Farming ist ein wichtiger Forschungsbereich der Zukunft, in dem MV einen Schwerpunkt setzt. Wir bringen dafür in Rostock und Greifswald die besten Voraussetzungen mit: An diesen attraktiven Studienstandorten trifft ländlicher Raum auf gute universitäre Bildung und erstklassige Forschung. Hier gibt es die Forschungsobjekte und gleichzeitig die zukünftigen Nutznießer unserer Forschung direkt vor Ort: die Landwirtinnen und Landwirte mit ihren Agrarbetrieben“, so Wissenschaftsministerin Martin in ihrem Grußwort.

Anhand eines Projektes zur Grünlandforschung wurde gezeigt, wie durch eine digitalisierte und automatisierte Erkennung von Pflanzenarten und der Analyse des Biomasseaufwuchses sowohl das Grünlandmanagement als auch Fördermöglichkeiten für ökologische Maßnahmen erleichtert werden. Dabei vereint das Fraunhofer IGD die Vorteile von Drohnen und Visual Computing, um Vegetationsanalysen und Arterkennung aus der Luft durchzuführen.

In dem Projekt „VALPEATS“ aus dem Fokusbereich Moor werden Monitoring-Tools auf Basis von künstlicher Intelligenz entwickelt, um ressourcenschonend, transparent und nachvollziehbar über relevante Veränderungen der beobachteten Ökosysteme zu berichten.

Außerdem wurde vorgestellt, wie mit fortschrittlichen Computer Vision-Methoden an praxistauglichen Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen in der landwirtschaftlichen Viehhaltung anwendungsorientiert geforscht wird. Am Projekt zur Früherkennung der Lahmheit von Kühen konnte gezeigt werden, wie Symptome wie ein gekrümmter Rücken und ein verändertes Abliegeverhalten jeweils kameragestützt über Computer Vision erkannt werden.

Dr. Philipp Wree betonte die Bedeutung dieser Entwicklungen: „Wir forschen am Fraunhofer IGD anwendungsorientiert, also immer an den konkreten Bedarfen derjenigen ausgerichtet, die später mit unseren Entwicklungen arbeiten und Entscheidungen treffen.“

Der Besuch unterstreicht die wachsende Bedeutung der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Die bei Fraunhofer in Mecklenburg-Vorpommern entwickelten Technologien leisten einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Agrarwirtschaft und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Branche.

Weitere Informationen zu Smart Farming finden Sie unter: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/biooekonomie/smart-farming.html 

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Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 210 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützten Unternehmen und Institutionen der Branchen Automotive, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Software- und IT-Wirtschaft, Maritime Wirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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