Ein Unternehmen lag in ChatGPT und Co. erst bei 28, dann bei 41, dann bei 30 Prozent, bei identischer Frage. GeoUp zeigt, warum KI-Antworten schwanken, warum nur Messreihen zählen und wie man misst.
Wiesbaden, 7. Oktober 2026. Viele Unternehmer haben es schon ausprobiert: ChatGPT, Gemini oder Perplexity nach der eigenen Branche gefragt und nachgesehen, ob der eigene Betrieb genannt wird. Das Ergebnis löst Erleichterung oder Alarm aus. Beides ist meist verfrüht. Eine Auswertung von GeoUp, der Plattform für KI-Sichtbarkeit im deutschsprachigen Raum, zeigt: KI-Antworten schwanken von Messung zu Messung um mehrere Prozentpunkte, auch wenn sich an der Frage nichts verändert hat.
Dieselbe Frage, drei verschiedene Werte
Unternehmen A wurde innerhalb von zwei Wochen in 28,0, dann in 40,7 und dann in 30,0 Prozent der KI-Antworten genannt, bei identischen Fragen. Unternehmen B fiel in acht Tagen von 32,0 auf 22,7 Prozent. Die Ursachen liegen nicht beim Unternehmen: KI-Systeme erzeugen jede Antwort neu, wechseln ihre Quellen von Anfrage zu Anfrage und werden von den Anbietern laufend aktualisiert. Bei 150 Antworten pro Messung verschiebt schon eine einzige Nennung den Wert um 0,67 Prozentpunkte.
„Eine einzelne Messung ist eine Momentaufnahme, keine Diagnose“, sagt David Sroka, Gründer von GeoUp. „Wer heute 40 Prozent sieht und nächste Woche 30, hat nicht ein Viertel seiner Sichtbarkeit verloren. Er hat zweimal gemessen und einmal Glück gehabt.“
Drei Regeln für belastbare Zahlen
1. Immer dieselben Fragen. Ein neuer Fragenkatalog beginnt eine neue Messreihe.
2. Immer dieselbe Methode. Werte aus unterschiedlichen Werkzeugen oder Verfahren sind nicht vergleichbar.
3. Durchschnitte statt Einzelwerte. Erst wenn sich der Durchschnitt aus drei Messungen um mindestens zwei Prozentpunkte vom vorherigen unterscheidet und die Richtung stabil bleibt, ist eine Veränderung echt.
In der Reihe wird sichtbar, was Einzelwerte verdecken: Unternehmen C kam über sechs Messungen von null auf 0,9, 2,2, 3,7 und 4,4 Prozent. Jede einzelne Messung dazwischen hätte wie Stillstand ausgesehen.
Für Agenturen: Reporting, das standhält
Wer Kunden eine Einzelmessung als Erfolg präsentiert, sitzt beim nächsten Termin mit einem schlechteren Wert da. Agenturen, die von Anfang an eine Messreihe mit festen Fragen aufsetzen, können Fortschritt belegen und Schwankungen erklären, statt sie zu entschuldigen. „Nicht ,diese Woche sind wir gefallen‘, sondern ,über sechs Monate geht es nach oben, und hier ist die Kurve'“, so Sroka.
GeoUp stellt ChatGPT, Gemini, Perplexity, Claude und der KI-Zusammenfassung von Google regelmäßig dieselben Kundenfragen einer Branche und führt die Ergebnisse als Reihe. Unternehmen und Agenturen sehen, wie sich die Nennung entwickelt, wer stattdessen genannt wird und welche Quellen die KI nutzt. Den ersten Wert liefert der kostenlose 60-Sekunden-Check unter https://geoup.io.
Zur Methode: Laufende Messreihe seit Juli 2026 mit 19 Kundenwebsites, 119 Messläufen und 17.790 KI-Antworten (Stand 25. September 2026), je Lauf 30 Fragen an fünf KI-Systeme. Alle Unternehmen anonymisiert.
Quelle: GeoUp-Studie „Warum eine einzelne Messung nichts beweist: KI-Sichtbarkeit richtig messen“, 24.09.2026, geoup.io/news
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
NJUDEV Web-Development SL
Herr David Sroka
Calle Mestre Munar 4
07190 Esporles
Spanien
fon ..: 0034644314478
web ..: https://njudev.com
email : presse@geoup.io
GeoUp ist die Plattform für KI-Sichtbarkeit im deutschsprachigen Raum. Unternehmen und Agenturen messen, analysieren und optimieren damit ihre Präsenz in ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity und Google AI Overview, von der Messung bis zur Umsetzung auf einer Plattform.
Pressekontakt:
NJUDEV Web-Development SL
Herr David Sroka
Calle Mestre Munar 4
07190 Esporles
fon ..: 0034644314478
web ..: https://njudev.com
email : presse@geoup.io
Wiesbaden, 1 Oktober 2026. Wer ChatGPT heute nach einem Anbieter fragt und morgen noch einmal, bekommt nicht immer dieselben Namen. Für Agenturen ist das eine Herausforderung: Ein Kunde zeigt einen Screenshot, auf dem er fehlt, und will eine Erklärung. Eine einzelne Antwort gibt sie nicht her. Belastbar wird das Bild erst, wenn die gleichen Fragen über mehrere Messungen gestellt werden. Immer mehr Menschen holen sich Empfehlungen aus KI-Antworten, neben der klassischen Suche, und die KI nennt dabei nur wenige Namen.
Das neue 144-seitige Whitepaper von Fernstudium Direkt „KI-Suche im Bildungsmarkt 2026“ zeigt, wie ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity & Co. die Suche verändern und welche konkreten Ansatzpunkte sich daraus für Hochschulen und Weiterbildungsanbieter ergeben.
Hamm, [25.09.2026]. ChatGPT stützt seine Kaufempfehlungen auf nahezu andere Quellen als Perplexity und Google Gemini. Das zeigt eine Auswertung von ki-sichtbarkeit.info, einem Angebot der Online-Marketing-Agentur Revier59. Für die Studie wurden den drei KI-Systemen je 50 typische Kaufberatungsfragen aus zehn Branchen gestellt. Die 150 Antworten enthielten über 3.000 Quellenangaben von 927 Websites. Je Frage überschnitten sich die Quellen von ChatGPT mit denen der beiden anderen Systeme nur zu 4 bis 5 Prozent, zwischen Perplexity und Gemini zu 19 Prozent. Bei Perplexity stammte fast die Hälfte der Quellen von Nachrichtenmedien und Vergleichsportalen. Gemini setzte vor allem auf Vergleichsportale wie Verivox und Check24, Perplexity auf Nachrichtenseiten wie Handelsblatt und n-tv.
Im Juli 2026 wurde in Deutschland 40.500 Mal nach dem KI-Modus in dieser Wortfolge gesucht. Das ist der höchste Wert der Reihe, die im Januar 2024 beginnt. Von 36 deutschen Suchbegriffen rund um KI-Suche liefern dagegen 19 kein messbares Suchvolumen. Es sind genau die Begriffe, mit denen jemand fragt, wie er in diese Antworten hineinkommt oder was dort über ihn steht. Die Zahlen stammen aus dem Google Keyword Planner und wurden von der Görlitzer Agentur Illia BizTech ausgewertet.
Pressemitteilung einstellen