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80% der Erwachsenen in Deutschland leiden unter schweren Beinen – die neue Levana App bringt Erleichterung

Schwere Beine sind kein Schicksal: Mit der neuen kostenlosen Levana App startet eine innovative Lösung, die Betroffene digital begleitet, motiviert und das Gesundheitssystem entlastet.

BildForchheim, 09. April 2026 – Schwere Beine, Spannungsgefühle oder nächtliche Unruhe sind weit verbreitet – rund 80% der Erwachsenen in Deutschland und etwa 60% der Menschen weltweit sind betroffen.

Mit der neu gestarteten webbasierten App _Levana_ setzt ein innovatives Digital-Health-Startup jetzt neue Maßstäbe in der Beingesundheit. Die Anwendung unterstützt Patient:innen mit venösen oder lymphatischen Problemen, Lipödem, PAVK und Restless-Legs-Syndrom auf ihrem individuellen Weg zu mehr Wohlbefinden, Eigenverantwortung und Selbstmanagement.

Levana ist die erste Lösung, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit schweren, geschwollenen und schmerzenden Beinen konzentriert und alle acht Hauptursachen abdeckt (Venenerkrankungen, Lympherkrankungen, Lipödem, Ödeme, schwangerschaftsbedingte Beschwerden, Stoffwechselstörungen, postoperative Komplikationen und chronische Gefäßfunktionsstörungen).

„Unser Ziel ist es, mit Levana nicht nur Betroffenen zu helfen, ihren Alltag einfacher und gesünder zu gestalten“, erklärt Stefan Rascher, Geschäftsführer von Levana. „Sondern auch in Zukunft als digitale Plattform mit modernster KI das Gesundheitssystem durch effiziente und sinnvolle Prozesse zu unterstützen, zu entlasten und so zukunftssicher zu machen – für Patient:innen und alle Beteiligten: Ärzt:innen, Therapeut:innen, Krankenhäuser und mehr.“

Bereits heute erleichtert die App den Zugang zu Wissen, Bewegung, individueller digitaler Unterstützung und einer Community. Sie schafft Transparenz über den eigenen Fortschritt, motiviert zur regelmäßigen Anwendung und entlastet Fachpersonal durch strukturierte, nachvollziehbare Daten.

Mit einem ganzheitlichen Ansatz möchte Levana den Gesundheitsprozess im Bereich der Beingesundheit langfristig revolutionieren – digital, effizient und empathisch zugleich.

Direktzugang zum kostenfreien Angebot unter: Direktzugang zum kostenfreien Angebot unter: https://app.my-levana.com

Ansprechpartner für Produkt-, Bild- und Interviewanfragen: Stefan Rascher, Geschäftsführer Mobil: 015152455358
E-Mail: stefan@my-levana.com Web: www.my-levana.com

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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Health First GmbH
Herr Stefan Rascher
Dreifaltigkeitsweg 8
91301 Forchheim
Deutschland

fon ..: +49 (0) 151 524 55 358
web ..: https://my-levana.com/
email : stefan@my-levana.com

Levana ist die Gesundheitsmarke der Health First GmbH aus Forchheim. Das Unternehmen entwickelt digitale und medizinisch orientierte Lösungen für Menschen mit schweren Beinen und chronischen Beinerkrankungen, mit dem Ziel, Versorgung
einfacher, persönlicher und wirksamer zu machen.

Pressekontakt:

Frauenstoff GmbH
Frau Heike Endemann
Grünstraße 111
40667 Meerbusch

fon ..: 01735122266
email : endemann@frauenstoff.de

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Fraunhofer IGD zeigt neue Assistenztechnologien auf der DMEA

Kontaktlose Vitaldatenerfassung für Pflege und Zuhause: KI-gestützte Sensorik ermöglicht kontaktlose Erfassung von Puls, Atmung und Aktivitätsmustern

BildWie können digitale Technologien Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig ältere Menschen dabei unterstützen, länger selbstständig zu Hause zu leben? Antworten darauf zeigt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD auf der DMEA 2026, eines der in Europa führenden Events für Digital Health, in Berlin. Im Mittelpunkt stehen neue Entwicklungen zur kontaktlosen Vitaldatenerfassung sowie KI-basierte Assistenzsysteme für Pflege und Gesundheit.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die CareCam medical. Sie ermöglicht die berührungslose Erfassung von Vitalparametern wie Puls, Atemfrequenz, Herzratenvariabilität oder Bewegungsmustern mithilfe verschiedener Sensoren und KI-basierter Analyseverfahren. Die Sensorik kann modular am Aufrichter eines Pflege- oder Krankenhausbettes angebracht werden und ermöglicht so eine kontinuierliche Beobachtung, ohne zusätzliche Geräte direkt am Körper der Patientinnen und Patienten wie bei vielen klassischen Monitoringverfahren. Zum Einsatz kommen unter anderem kamerabasierte Systeme zur Analyse minimaler Hautfarbveränderungen, Tiefen- bzw. LiDAR-Sensorik zur Erfassung von Atembewegungen sowie Wärmebildsensorik zur Analyse von Oberflächentemperaturen. Ergänzend können Bewegungsmuster im Bett oder Aktivitätsveränderungen kontinuierlich erfasst werden.

Multisensorik und KI ermöglichen neue Formen des Monitorings

Die Sensordaten werden mithilfe von einer KI kontinuierlich ausgewertet. Dabei werden aus den einzelnen Messsignalen charakteristische Muster extrahiert und miteinander kombiniert. So lassen sich beispielsweise Veränderungen in Vitalparametern oder Aktivitätsmustern erkennen, die auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen können. „Kontaktlose Vitaldatenerfassung eröffnet neue Möglichkeiten für die Gesundheitsversorgung“, sagt Dr.-Ing. Gerald Bieber vom Fraunhofer IGD. „Sie kann sowohl im häuslichen Umfeld als auch perspektivisch im Krankenhaus eingesetzt werden und Pflegekräfte mit zusätzlichen Informationen über den Zustand von Patientinnen und Patienten unterstützen.“

Ein mögliches Einsatzszenario ist die Unterstützung von Pflegeprozessen. Digitale Assistenzsysteme können beispielsweise Aktivitätsmuster im Bett analysieren, Veränderungen der Atmung erkennen oder Hinweise auf gesundheitliche Auffälligkeiten geben. Diese Informationen können Pflegekräfte dabei unterstützen, Prioritäten im Arbeitsalltag zu setzen und schneller auf kritische Situationen zu reagieren.

Intelligente Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Ein Beispiel für die praktische Anwendung dieser Forschung ist das neu gestartete, ZIM-geförderte Projekt „SUSI – Smartes und sicheres KI-basiertes Assistenzsystem für unabhängige Senioren“. Ziel des Projekts ist ein intelligentes Assistenzsystem für das häusliche Umfeld, das ältere Menschen im Alltag unterstützt und Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig erkennen kann.

SUSI kombiniert verschiedene Sensoren mit Methoden der künstlichen Intelligenz und baut auf Technologien zur kontaktlosen Vitaldatenerfassung auf. Das System kann unter anderem Puls, Atmung oder Bewegungsmuster analysieren und daraus Trends im Gesundheitszustand ableiten. Ergänzend erinnert es an Medikamente oder Arzttermine und kann – wenn gewünscht – Angehörige informieren. Ziel ist es nicht, medizinische Diagnosen zu stellen, sondern Hinweise auf mögliche Veränderungen frühzeitig sichtbar zu machen.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz der Privatsphäre. Die Auswertung der Sensordaten erfolgt grundsätzlich lokal auf dem Gerät. Nutzerinnen und Nutzer entscheiden selbst, welche Informationen weitergegeben werden. Langfristig könnten solche Technologien auch eine Brücke zwischen häuslicher Betreuung und klinischer Versorgung schlagen. Werden Gesundheitsdaten bereits im Alltag erfasst, könnten diese Informationen bei einem Krankenhausaufenthalt zusätzliche Hinweise zum Gesundheitsverlauf liefern und so medizinische Entscheidungen unterstützen.

Das Projekt SUSI wird gemeinsam mit der Deep Care GmbH und der Hochschule Offenburg umgesetzt. Während Deep Care eine modulare Hardwareplattform entwickelt, arbeitet die Hochschule Offenburg an benutzerfreundlichen Interaktionskonzepten und einem empathischen KI-Agenten. Das Fraunhofer IGD bringt seine Expertise in der kontaktlosen Vitaldatenerfassung sowie in der KI-gestützten Analyse von Gesundheitsdaten ein.

Wie diese Technologien in der Praxis eingesetzt werden können, zeigt Dr.-Ing. Gerald Bieber auch in einem Vortrag auf der DMEA. Unter dem Titel „CareCam medical – Kontaktlose Vitaldatenerfassung am Krankenbett“ stellt er aktuelle Entwicklungen der CareCam-Technologie und deren Einsatzmöglichkeiten in Pflege und Krankenhaus vor.

Weiterführende Informationen

– Vortrag auf der DMEA 2026: CareCam medical – Kontaktlose Vitaldatenerfassung am Krankenbett

– Kongress-Session: Next Level Care – KI, Telepflege & Tools, die Alltag wirklich verändern

– Mittwoch, 22. April – 12:55-13:55 Uhr

– Stage 6.2 (Session K010)

– Referent: Dr.-Ing. Gerald Bieber / Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Weitere Informationen zur CareCam medical: https://www.igd.fraunhofer.de/de/produkte/gesundheit-und-pflege/carecam-medical.html 

Weitere Informationen zu SUSI: https://www.igd.fraunhofer.de/de/forschung/oeffentliche-projekte/gesundheit-und-pflege/susi-ki-assistenz-fuer-ein-selbststaendiges-leben-im-alter.html 

Alle Exponate des Fraunhofer IGD auf der DMEA 2026: https://www.igd.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/dmea.html 

Fraunhofer IGD auf der DMEA 2026
21. April 2026 – 23. April

Fraunhofer- Gemeinschaftsstand
Halle 2.2, Stand D-109

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +49 6151 155-146
web ..: https://www.igd.fraunhofer.de
email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Signifikante Einsamkeitsreduktion in Pilotstudie zu platoniq.healths App gegen Einsamkeit

Die Universitätsausgründung platoniq.health präsentiert Studienergebnisse, die eine klar reduzierte Einsamkeitsbelastung für Nutzer ihrer App gegen Einsamkeit nachweist.

BildEinsamkeit ist eine weit verbreitetes Problem, mit weit über 10 Millionen Betroffenen in Deutschland und erheblichen gesundheitlichen Folgen. Darum sind neue Ansätze, um Menschen zu helfen starke Beziehungen aufzubauen und ihre Einsamkeit zu reduzieren von großer Wichtigkeit.

Die EXIST-geförderte Universitätsausgründung platoniq.health präsentiert hierzu nun neue Daten. In einer Pilotstudie konnte gezeigt werden, dass die Nutzung der App gegen Einsamkeit von platoniq bereits nach 4 Wochen mit einer signifikant reduzierten Einsamkeitsbelastung einhergeht. In der einarmigen Studie, welche gemeinsam mit der Humboldt Universität durchgeführt wurde, stellten die Forscher zudem eine Steigerung der sozialen Kompetenz sowie der wahrgenommenen sozialen Unterstützung fest. Besonders relevant ist hinsichtlich der hohen Einsamkeitsprävalenz bei jungen Menschen auch, dass über 50% der Studienteilnehmer:innen 35 oder jünger waren. Die Teilnehmerinnen nutzten hierbei die App im Durchschnitt 25 Minuten pro Woche, um soziale Kompetenzen zu stärken, Barrieren zu Beziehungen abzubauen und beziehungsförderliches Verhalten in ihrem Alltag zu verankern.

Hierzu der Psychologe und Studienleiter Dr. Silvan Hornstein: „Diese ersten Daten fügen sich genau in das Bild, welches Metaanalysen zu Einsamkeit bereits klar und deutlich zeigen: Psychologische Interventionen, auch in digitalem Format, können Menschen helfen ihre Einsamkeit zu reduzieren, indem sie ihnen helfen, ihre Beziehungsfähigkeit zu stärken. Der Weg aus der Einsamkeit beginnt manchmal nicht auf Kennenlern-Apps oder mit unzähligen neuen Kontakten, sondern in der Auseinandersetzung mit sich selbst. Wir hoffen diese wichtige Message auch mit den neuen Studiendaten noch besser an Betroffene bringen zu können“. Eine Kurzfassung des Evaluationsberichtes findet sich auf platoniq.health/de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SHS Social Health Solutions UG
Herr Silvan Hornstein
Luisenstraße 53
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: 015753685796
web ..: https://www.platoniq.health/de
email : kontakt@platoniq.health

Seit 2025 entwickelt platoniq.health evidenzbasierte Angebote gegen Einsamkeit und zur Stärkung sozialer Gesundheit. Denn jeder Mensch hat mit sozialen Beziehungen die Fähigkeit, das eigene Leben gesund und glücklich zu gestalten. Hierfür will platoniq.health digitale und innovative Werkzeuge schaffen.

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Fraunhofer IGD: Sepsis frühzeitig erkennen – KI-gestützte Sensortechnologie zur patientennahen Fernüberwachung

Datenschutzkonforme Fernüberwachung im Klinikalltag

BildIn Kooperation mit der Hypros GmbH hat das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD einen Proof of Concept für eine berührungslose Sensortechnologie zur Früherkennung von spontaner Änderung des Gesundheitszustandes abgeschlossen. Ziel des Projekts HealthView ist es die Untersuchung, inwieweit sich Vitalparameter wie Atemfrequenz, Puls oder Körpertemperatur mithilfe von KI und bildgebenden Sensoren aus der Ferne zuverlässig erfassen lassen.

Plötzliche Zustandsänderungen, etwa durch Infektionen, Medikamentenreaktionen, Flüssigkeitsungleichgewichte oder Kreislaufprobleme, können im klinischen Alltag schwer vorhersehbar sein. Eine kontinuierliche, berührungslose Überwachung könnte medizinisches Personal frühzeitig auf kritische Entwicklungen aufmerksam machen. Auch Hinweise auf eine mögliche Sepsis könnten so frühzeitig erkennbar sein. Sepsis zählt mit jährlich bis zu 100.000 Fällen allein in Deutschland zu den häufigsten, aber oft unterschätzten Gesundheitsgefahren in Krankenhäusern. Eine frühzeitige Erkennung ist entscheidend für das Überleben der Patientinnen und Patienten, bisherige manuelle Kontrollen stoßen hier an ihre Grenzen. Der vom Fraunhofer IGD in Rostock durchgeführte Machbarkeitsnachweis zeigt, dass eine KI-gestützte Kombination aus RGB-Kameras, Thermal- und Distanzsensoren künftig als Frühwarnsystem dienen könnte, direkt über dem Krankenhausbett installiert und ohne direkten Patientenkontakt. Erste Tests mit hochauflösenden Sensoren belegen, dass selbst unter Decken liegende Brustkorbbewegungen detektiert werden können.

Datenschutzkonforme Fernüberwachung im Klinikalltag

Die Hypros GmbH bringt langjährige Expertise im Bereich datenschutzfreundlicher Fernüberwachung in das gemeinsame Projekt ein. Das Unternehmen hat ein KI-basiertes System zur Erkennung kritischer Krankenhaussituationen wie nächtliche Bettfluchten, beginnendes Delir oder Druckgeschwüre entwickelt. Dabei kommen batteriebetriebene IoT-Geräte mit niedrigauflösenden optischen Sensoren und Umweltsensoren zum Einsatz, die keine identifizierenden Bilddaten erzeugen. Eine zweistufige KI-Architektur, bei der ein trainiertes Modell auf hochauflösenden Bildern basiert und auf die Low-Res-Sensorik übertragen wird, ermöglicht eine effektive Ereigniserkennung bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre. Die Lösung erlaubt eine kontinuierliche Überwachung und liefert Pflegekräften in Echtzeit relevante Informationen zum Zustand der Patienten. Dabei bleibt die Rolle von Ärztinnen und Ärzten zentral: Die KI liefert Hinweise und Einschätzungen. Die letztendliche Entscheidung über Diagnostik und Therapie liegt immer beim medizinischen Fachpersonal.

„Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels im Pflegebereich braucht es Technologien, die gezielt entlasten und gleichzeitig Sicherheit für Patientinnen und Patienten schaffen“, sagt Tobias Gebhardt, CEO der Hypros GmbH. „Gerade in Zeiten knapper personeller Ressourcen kann KI-gestützte Fernüberwachung einen wertvollen Beitrag zur Versorgungsqualität leisten.“

Machbarkeitsnachweis legt Fundament für Weiterentwicklung

Die Untersuchung ergab, dass eine zuverlässige berührungslose Erfassung relevanter Sepsis-Anzeichen wie Atemfrequenz, Puls oder Körpertemperatur technisch prinzipiell möglich ist, sofern Sensorauflösung, Algorithmen und Systemarchitektur entsprechend angepasst werden. Bestehende Lösungen wie das Patientenmonitoring der Hypros GmbH lassen sich mit höher auflösender Wärmebildtechnik, RGB-Kameras und KI-gestützter Datenfusion erweitern. Insbesondere die Positionierung und Energieeffizienz der Sensorik sowie die Integration in bestehende klinische Abläufe stellen zentrale Herausforderungen dar.

Die Projektergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung hin zu einem marktfähigen System. Als nächste Schritte empfiehlt das Fraunhofer IGD die Beantragung weiterer Fördermittel, die Evaluation höherauflösender Sensoren und KI-basierter Bewertungsalgorithmen im klinischen Einsatz sowie die Untersuchung der Temperaturerfassung mit höherer Auflösung.

Weiterführende Informationen 

Mehr Informationen zur Digitalisierung in der Pflege: https://www.igd.fraunhofer.de/de/branchen/gesundheit/digitalisierung-in-der-pflege.html 

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Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützten Unternehmen und Institutionen der Branchen Automotive, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Software- und IT-Wirtschaft, Maritime Wirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Medien

Deutsches Startup nutzt künstliche Intelligenz um medizinische Befunde verständlich zu machen

Befund erhalten – und jetzt? Ein Berliner Startup macht Schluss mit medizinischem Fachchinesisch und übersetzt Arztbriefe mit KI in verständliche Sprache. Einfach, anonym, und per Foto in Sekunden.

BildEin Arztbesuch kann beruhigen – oder verunsichern. Denn was passiert, wenn man seinen eigenen Befund nicht versteht oder sehr lange auf einen Arzttermin warten muss? Wenn Fachbegriffe wie „subdurales Hämatom“ oder „maligne Neoplasie“ mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern? Studien zeigen: Medizinische Fachsprache stellt für viele Menschen eine erhebliche Hürde dar. So verstehen 42,3 % der Patienten bei der Entlassung ihre Diagnose nicht. Über die Hälfte der Bevölkerung (54,3%) tut sich schwer mit Gesundheitsinformationen – sei es in Arztbriefen oder Befunden. Doch wer nicht versteht, was mit ihr oder ihm passiert, kann auch keine informierten Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen.

Das Berliner Startup Simply Onno will das nun ändern.

Ihr kostenloser Web-Service übersetzt medizinische Befunde in eine leicht verständliche Sprache. Dokumente können einfach abfotografiert werden und sind innerhalb weniger Sekunden verständlich übersetzt.

_’Viele Menschen stehen nach einem Arztbesuch oder einer medizinischen Untersuchung ratlos vor ihren Befunden. Die persönlichen Gespräche mit Ärzt:innen sind oft kurz und die Wartezeit auf den nächsten Termin kann lang sein. In dieser Unsicherheit möchten wir eine Stütze sein.‘ _erklärt Karen Hentschel, Gründerin von Simply Onno. ‚_Mit unserem Service helfen wir Menschen, ihre Gesundheitsinformationen besser zu verstehen und selbstbestimmtere Entscheidungen zu treffen‘ _

Das interdisziplinäre Team hinter Simply Onno besteht aus den Designer:innen Karen Hentschel, Stephan Thiel und Marc Tiedemann sowie dem Neurochirurgen PD Dr. med. Witold Polanski. Nach einjähriger Entwicklungs- und Testphase mit Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Übersetzungsqualität steht die Plattform nun der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das Wort ‚Simply‘ im Namen steht auch für ihr Versprechen an Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz. Simply Onno verzichtet gänzlich auf Benutzerkonten, speichert keine personenbezogenen Daten und verarbeitet hochgeladene Informationen ausschließlich anonymisiert.

Der Service ist zunächst unter www.simply-onno.com für den deutschsprachigen Raum verfügbar. Eine englischsprachige Version ist bereits in Arbeit, um noch mehr Menschen einen verständlichen Zugang zu ihren Gesundheitsinformationen zu ermöglichen.

_Quellen:_
_Understanding of their Diagnosis and Treatment Plans During Discharge in Emergency Ward in a Tertiary Care Centre: A Qualitative Study. JNMA J Nepal Med Assoc. 2019 Sep-Oct;57(219):357-360. doi: 10.31729/jnma.4639._

_Schaeffer, D., Berens, E.-M., Gille, S., Griese, L., Klinger, J., de Sombre, S., Vogt, D., Hurrelmann, K. (2021). Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland – vor und während der Corona Pandemie: Ergebnisse des HLS-GER 2. Bielefeld: Interdisziplinäres Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung (IZGK), Universität Bielefeld. DOI: https://doi.org/10.4119/unibi/2950305_

Backgrounder, factsheet & Mediakit hier

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email : marc@simply-onno.com

Die Simply Onno GmbH ist ein Berliner KI-Startup, das 2024 gegründet wurde, um medizinisches Wissen für Patienten verständlicher zu machen. Das Unternehmen arbeitet remote aus Berlin, München und Dresden und finanziert sich aktuell eigenständig ohne Investoren. Der Web-Service von Simply Onno übersetzt medizinische Dokumente mithilfe moderner Sprachmodelle und KI verständlich und zuverlässig, kontrolliert durch ein ärztliches Expertenteam.

Das Gründungsteam vereint Expertise aus Design, Medizin und Digital Health: Karen Hentschel (ehemals IDEO) verantwortet Strategie und Design, Marc Dantas Tiedemann (Mitgründer von Heartbeat Medical) leitet das operative Geschäft, Stephan Thiel (Studio NAND) verantwortet die Technik, und Neurochirurg Dr. Witold Polanski stellt die medizinische Qualität sicher.

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