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Neues Patent löst altes Messtechnikproblem der Tensiometrie – und eröffnet Wege zu adaptiver Kapillaroptik

Patent behebt 90 Jahre alten Fehler der Ring-Tensiometrie, bietet exakte Messung, reduziertes Probenvolumen (< 1 mL) und stellt Grenzflächen für Chemosensorik bis zu adaptiven Kappilaroptiken bereit.

BildPatent für das Doppelring-Tensiometer erteilt: Oberflächenspannungsmessung exakt, ohne empirische Korrekturfaktoren, Probenvolumen < 1 mL - und physikalisch begründete Präzisionsoptik im Submillimeterbereich. IMETER, ein auf Präzisionsmesstechnik spezialisiertes Unternehmen aus Augsburg, hat das Deutsche Patent AZ 10 2025 002.744 für das Doppelring-Tensiometer (DRT) erhalten. Die Erfindung adressiert einen methodischen Grundfehler, der die Ringmethode nach Du Noüy seit ihrer Einführung Anfang des 20. Jahrhunderts begleitet hat: die Abhängigkeit von empirischen Korrekturfaktoren (Harkins & Jordan, 1930), die für abweichende Geometrien und kleine Probenvolumina systematisch versagen. Das Messproblem und seine Lösung: Die Ober- und Grenzflächenspannung von Flüssigkeiten ist eine der physikalisch bedeutendsten Stoffeigenschaften “ relevant in Pharmazie, Biotechnologie, Chemie und Materialwissenschaft. Die Ringmethode ist das weltweit am weitesten verbreitete Kraftverfahren zu ihrer Bestimmung. Ihre Schwäche: Die Auswertung beruht auf tabellierten Werten, die außerhalb bestimmter Ring-Dichte-Verhältnissen erhebliche Fehler liefern. Kleinvolumenmessungen unter 5 mL waren damit bisher nicht zuverlässig möglich. Das DRT ersetzt diese Näherungen durch eine direkte numerische Lösung der Young-Laplace-Gleichung. Voraussetzung ist eine neue apparative Grundlage, die im Patent als Vorrichtung geschützt ist. Messungen (0,8 mL Wasser, Decan, Juni 2025) bestätigen die Theorie “ für Wasser mit einem Korrelationskoeffizienten von r² = 0,9997 zwischen gemessenen und berechneten Kraft-Weg-Wertepaaren. Die unerwartete Konsequenz: Kapillaroptik Die physikalische Analyse des DRT-Prinzips führt zu einer weitreichenden Erkenntnis: Im Submillimeterbereich nimmt die kapillare Grenzfläche beim Ringauszug naturgesetzlich eine nahezu perfekte sphärische Form an. Für eine Musterkonfiguration (Gefäßradius 100 µm, Galinstan als Messfluid) ergibt die Berechnung ein Strehl-Verhältnis von 0,999, einen RMS-Formfehler von 1,2 nm und eine numerische Apertur von 0,91 “ Kenndaten, die geschliffene Präzisionsoptiken übertreffen. Die Brennweite ist über die Ringposition stufenlos einstellbar; die zugehörige Kraft ist direkt messbar. Das Ergebnis ist eine kraftgekoppelte adaptive Optik mit intrinsischer Selbstkalibrierung “ ohne Hochspannung, ohne Durchschlaggefahr, mit breiter Fluidkompatibilität. Arrays aus DRT-Elementen eröffnen Anwendungen als biomimetische Sensor-Aktor-Systeme (Leuchtkomplexauge): simultane adaptive Optik, chemische Sensorik, Akustik und Lichtemission aus einem einzigen MEMS-kompatiblen Bauelement. Lizenzierung: IMETER sucht Lizenz- und Technologiepartner für die Überführung des DRT-Prinzips in kommerzielle Anwendungen “ in der Tensiometrie ebenso wie in adaptiver Optik, Endoskopie, Gassensorik und Mikrosystemtechnik. Das Patent ist erteilt; die amtliche Veröffentlichung erfolgt voraussichtlich am 18. Februar 2027. Eine Erweiterung auf europäisches und internationales Patent (EPA/PCT) ist in Vorbereitung. Interessierte Partner können vor der Veröffentlichung Einsicht in die vollständigen Unterlagen erhalten “ auf Anfrage unter NDA. Über IMETER – IMETER ist ein auf Präzisionsmessverfahren für Grenzflächenspannung, Kontaktwinkel, Viskosität und Dichte spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Augsburg. Die Messtechnik von IMETER folgt dem Grundsatz metrologischer Transparenz: vollständig rückverfolgbare Messunsicherheiten, determinis­tische Messbedingungen, Auswertung aus ersten Prinzipien. Kontakt und weiterführende Informationen:

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IMETER / MSB Breitwieser
Herr Michael Breitwieser
Morellstrasse 4
86159 Augsburg
Deutschland

fon ..: 0821706450
web ..: https://imeter.de
email : m.breitwieser@imeter.de

IMETER / MSB Breitwieser ist ein Unternehmen in Augsburg und wird vom Gründer, Dipl.-Ing. Michael Breitwieser geleitet. Herr Breitwieser studierte Chemie und leitete ein analytisches Labor, programmierte Datenbanken und Apparate in der chemischen Industrie und konzentriert sich nun zusammen mit dem sehr individuellen und interdisziplinären Team auf die Entwicklung von IMETERs endgültiger Messtechnik zum effektiv richtigen Messen von Oberflächenspannung, Viskosität, Dichte und Kontaktwinkel.

Pressekontakt:

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Wie baut man Technik, die kleiner als ein Staubkorn ist? Neues Kinderbuch erklärt MEMS-Sensoren

Mit Licht bauen? Elena und Paul entdecken im Reinraumlabor, wie winzige Sensoren entstehen, die heute in Smartphones, Autos und vielen technischen Geräten arbeiten.

BildModerne Sensoren stecken heute nahezu überall: in Smartphones, Autos, Fitnessarmbändern, Drohnen oder medizinischen Geräten. Doch wie erklärt man Kindern eine Technologie, die so klein ist, dass selbst ein Staubkorn zum riesigen Hindernis wird?

Genau dieser Frage widmet sich das neue Impulsbuch „… und die Elektroingenieurin kann sogar mit Licht bauen“ von Hajo Schörle.

Die Geschichte beginnt mit einem Schulversuch. Elena erstellt eine Cyanotypie – ein Bild, das mit Sonnenlicht entsteht. Am Nachmittag trifft sie ihren Freund Paul im Baumhaus. Gemeinsam wollen sie ein altes Fernrohr montieren. Dabei entdecken die beiden, wie Licht und Vergrößerung helfen können, kleine Dinge sichtbar zu machen. Aus dieser Alltagssituation entsteht eine überraschende Frage:

Wie baut man eigentlich die winzigen Bauteile in einem Handy?

Die Antwort führt die Kinder in ein Reinraumlabor. Dort lernen sie die faszinierende Welt der MEMS-Sensoren kennen – mikroelektromechanische Systeme, die Bewegungen, Berührungen, Beschleunigungen oder Höhenunterschiede messen können. Anhand großer Modelle, anschaulicher Vergleiche und vieler Aha-Momente entdecken Elena und Paul, wie moderne Ingenieurinnen und Ingenieure Licht als Werkzeug nutzen, um winzige technische Strukturen herzustellen.

Hightech verständlich machen

Mikrosystemtechnik und Halbleiterfertigung gehören zu den Schlüsseltechnologien unserer Zeit. Gleichzeitig sind sie für viele Menschen kaum sichtbar und oft schwer verständlich. Das Buch schlägt bewusst eine Brücke zwischen kindlicher Neugier und moderner Technologie.

Anstatt technische Prozesse abstrakt zu erklären, erleben die jungen Leserinnen und Leser den Weg von einer einfachen Licht-Schablone bis hin zu Sensoren, die millionenfach in unserem Alltag eingesetzt werden.

Dabei werden Themen wie:

– Fotolithografie
– Sensorik
– MEMS-Technologie
– Reinraumtechnik
– Miniaturisierung
– Ingenieurberufe

kindgerecht und praxisnah vermittelt.

Nachwuchsförderung beginnt mit Neugier

Das Buch richtet sich nicht nur an Familien, sondern auch an Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Verbände, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die junge Menschen frühzeitig für Technik begeistern möchten.

Besonders Unternehmen aus den Bereichen Elektronik, Sensorik, Mikroelektronik, Halbleitertechnologie, Automatisierung und Forschung erhalten mit dem Impulsbuch ein niedrigschwelliges Kommunikationsmedium, um Zukunftstechnologien verständlich und emotional erlebbar zu machen.

Die Geschichte zeigt, dass moderne Technik nicht aus Magie entsteht, sondern aus Beobachtung, Kreativität, Teamarbeit und dem Mut, Fragen zu stellen.

Technik erleben und selbst ausprobieren

Ergänzt wird die Geschichte durch zusätzliche Erklärseiten und ein einfaches Mitmach-Experiment zum Thema „Bauen mit Licht“. Dadurch wird aus dem Buch nicht nur eine Geschichte, sondern ein Impuls für eigenes Entdecken, Forschen und Ausprobieren.

Das Ziel: Kinder frühzeitig für MINT-Themen begeistern und ihnen zeigen, dass auch aus ihren Fragen und Ideen einmal technische Innovationen entstehen können.

Im Buchhandel oder Onlineshop erhältich – ISBN 978-3-926341-95-2

Für Firmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen auch als Sonderauflagen mit eigenem Branding. Infos: www.schoerle.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

W&D Schörle
Herr Hajo Schoerle
Lise-Meitner-Str 9
72202 Nagold
Deutschland

fon ..: 07452 2690
web ..: http://www.schoerle.de
email : info@schoerle.de

Sie können diese Pressemitteilung und das Bild – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage www.schoerle.de auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Mit Robotern die Zukunft entdecken: Neues Impulsbuch begeistert Kinder für Technikberufe

Das neue Impulsbuch „… und die Elektroingenieurin kann sogar durch Stahl schauen“ zeigt Kindern, wie Robotik und Sensorik helfen, die Welt sicherer zu machen – und weckt Begeisterung für Technik.

BildNagold. Wie erkennt man, ob eine Brücke wirklich sicher ist? Und warum können Roboter manchmal Dinge entdecken, die Menschen nicht sehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue Impulsbuch „… und die Elektroingenieurin kann sogar durch Stahl schauen“ aus der Reihe Nachwuchsförderung von Autor und Verleger Hajo Schörle.

Die Geschichte richtet sich an Kinder im Grundschulalter und verbindet spannende Abenteuer mit realen Technologien aus den Bereichen Robotik, Sensorik und Mensch-Roboter-Kollaboration. Ziel ist es, technische Berufe frühzeitig sichtbar zu machen und Kindern einen positiven Zugang zu Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zu ermöglichen.

Technik beginnt mit Neugier

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Elena und Paul. Während eines Wandertags entdecken sie eine gesperrte Brücke im Wald. Obwohl die Brücke von außen stabil aussieht, darf niemand sie betreten. Für Elena beginnt damit eine spannende Suche nach Antworten.

Im Forschungslabor ihrer Mutter lernen die Kinder moderne Roboter kennen, die an Bauwerken klettern, Materialien untersuchen und versteckte Schäden erkennen können. Schritt für Schritt erfahren sie, wie Sensoren funktionieren, warum Roboter keine Angst kennen und weshalb Menschen und Maschinen oft die besten Teams bilden.

„Kinder interessieren sich von Natur aus für die Frage, wie Dinge funktionieren. Genau dort setzt die Geschichte an. Technik wird nicht erklärt, sondern erlebt“, beschreibt Hajo Schörle die Idee hinter dem Buch.

Nachwuchsförderung durch Geschichten

Das Buch ist Teil eines größeren Bildungsprojekts. Die Impulsbücher wurden entwickelt, um Berufe, Zukunftstechnologien und gesellschaftlich relevante Themen für Kinder verständlich und emotional zugänglich zu machen.

Statt abstrakter Technikbeschreibungen stehen Alltagsfragen, Neugier und Entdeckungen im Mittelpunkt. Die Geschichten zeigen, dass moderne Technologien nicht aus Magie entstehen, sondern aus Beobachtung, Kreativität und Wissen.

Besonders wichtig ist dabei die Rolle der weiblichen Hauptfigur. Elena erlebt Technik nicht als etwas Fremdes, sondern als Werkzeug, um Probleme zu lösen und die Welt besser zu verstehen.

Ein Werkzeug für Unternehmen, Schulen und Bildungsprojekte

Die Impulsbücher werden bereits für Bildungsprogramme, Berufsorientierung, MINT-Förderung, CSR-Projekte und Nachwuchsinitiativen eingesetzt. Unternehmen, Verbände, Kommunen und Bildungseinrichtungen können die Bücher auch als individuelle Co-Branding-Ausgaben mit eigenem Logo und ergänzenden Materialien nutzen.

Durch die Verbindung von Storytelling, Technikbildung und Leseförderung entstehen Lernangebote, die Kinder langfristig erreichen und positive Bilder von Berufen und Innovation vermitteln.

Technik sichtbar machen – bevor Berufswünsche entstehen

Viele Kinder treffen ihre ersten Vorstellungen von Berufen bereits im Grundschulalter. Genau hier setzt das Impulsbuchprojekt an. Es macht technische Berufe sichtbar, lange bevor konkrete Berufsentscheidungen anstehen.

Mit „… und die Elektroingenieurin kann sogar durch Stahl schauen“ zeigt die Reihe erneut, wie komplexe Zukunftstechnologien kindgerecht erklärt werden können – verständlich, spannend und nah an der Lebenswelt junger Leserinnen und Leser.

Weitere Informationen zum Impulsbuchprojekt und zu individuellen Bildungs- und Co-Branding-Ausgaben unter: www.schoerle.de

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HEAG und Fraunhofer IGD treiben Aufbau eines Hessischen Sensorik-Clusters voran

Sensorik-Standort Hessen

BildBeim 2. Darmstädter Tag der Sensorik stellten die Initiatoren ihre Pläne für ein Hessisches Cluster für Sensorik vor. Ziel ist es, Forschung, Industrie und Start-ups stärker zu vernetzen und neue Technologien schneller in die Anwendung zu bringen.

Rund 80 Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kamen gestern zum 2. Darmstädter Tag der Sensorik im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Aufbau eines Hessischen Clusters für Sensorik.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der HEAG Holding AG und dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD gemeinsam mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Fachvorträge aus Wissenschaft und Industrie zeigten Anwendungen aus Bereichen wie Raumfahrt, energieeffizienten Sensorsystemen und intelligenten Edge-Technologien.

Verein soll Netzwerk und Transfer stärken

Die Initiatoren präsentierten erstmals den Satzungsentwurf des geplanten „Hessischen Clusters für Sensorik e.V.“. Das Netzwerk soll Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups enger zusammenbringen und den Transfer neuer Technologien in die Anwendung beschleunigen.

„Mit dem geplanten Cluster wollen wir vorhandene Kompetenzen in Hessen sichtbarer machen, Akteure gezielt zusammenbringen und den Transfer von Sensorik-Lösungen in die Anwendung beschleunigen“, sagt Florian Kirchbuchner, Abteilungsleiter am Fraunhofer IGD.

Sensorik als Zukunftstechnologie

Der Aufbau des Clusters knüpft an Empfehlungen des Hessischen Zukunftsberichts Wirtschaft sowie an den Hessischen Koalitionsvertrag 2024-2029 an. Sensorik gilt als wichtige Grundlage für intelligente Systeme – von vernetzten Produktionsanlagen bis zur autonomen Mobilität.

Unterstützt wurde die Initiative unter anderem durch den Darmstädter Oberbürgermeister Hanno Benz sowie die Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Prof. Dr. Kristina Sinemus, die die Schirmherrschaft übernommen hat und sich mit einer Grußbotschaft an die Teilnehmenden wandte. „Darmstadt und Hessen sind ein Hotspot der Sensorik. Mit starken Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IGD, der TU Darmstadt und dem GSI Helmholtzzentrum sowie zahlreichen Unternehmen und Start-ups verfügt die Region bereits heute über eine hohe Kompetenz im Bereich datengetriebener Technologien. Diesen Standort weiter zu stärken und Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Politik noch enger zu vernetzen, ist ein zentraler Schlüssel für Innovation“, so Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation.

Workshop definiert nächste Schritte

Ergänzend zum Vortragsprogramm diskutierten die Teilnehmenden in einem Workshop die nächsten konkreten Schritte für die kommenden zwölf Monate. Im Fokus standen dabei die künftige Struktur und Aufgaben des geplanten Vereins, mögliche Mitgliedschaften, Sichtbarkeit und Kommunikation des Netzwerks sowie der Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Praxis.

Darmstadt und Hessen als Standort für Sensorik stärken

„Der Aufbau des Hessischen Sensorik-Clusters stärkt Darmstadt als Innovations- und Technologiestandort nachhaltig. Für die Wirtschaftsförderung bietet das Cluster große Chancen, Forschung, Unternehmen und Start-ups noch enger zu vernetzen und neue Wertschöpfung in Zukunftsfeldern wie Sensorik und Künstlicher Intelligenz gezielt in Darmstadt zu entwickeln. Der 2. Darmstädter Tag der Sensorik macht deutlich, welches enorme Potenzial in diesem Cluster steckt“, so Hanno Benz, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Das geplante Cluster soll sich perspektivisch über ganz Hessen erstrecken und nationale sowie internationale Kooperationen fördern. Ziel der Initiative ist es, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen, neue Partnerschaften zu ermöglichen und den Technologiestandort Hessen langfristig zu stärken.

Weiterführende Informationen:

Mehr Informationen zum Sensorikcluster: https://sensorik-hessen.de/

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Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +49 6151 155-146
web ..: https://www.igd.fraunhofer.de
email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

Über die HEAG:
Die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt, kurz: HEAG, ist die Holding und Führungsgesellschaft des HEAG-Konzerns mit Sitz in Darmstadt. Zudem ist sie das Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Die HEAG unterstützt die wirtschaftlichen Beteiligungen Darmstadts und verankert vor allem bei den Mehrheitsbeteiligungen die städtischen Ziele. Somit ist die HEAG der zentrale und maßgebliche Berater der Stadt Darmstadt in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten der Stadtwirtschaft.
Die HEAG versteht sich als aktives Beteiligungsmanagement und als verlässlicher Partner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und deren Beteiligungen. Durch ein effektives Beteiligungsmanagement wird die Eigentümerfunktion der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Stadtwirtschaft gestärkt. Zudem wird die Information und Transparenz über die Beteiligungen verbessert.

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Intelligent, sicher, alltagstauglich: Adaptives Anhängersystem für die urbane Mikromobilität

SMARTrailer entwickelt einen elektrisch unterstützten Fahrradanhänger mit adaptiver Regelung, Sensorik und Schnellkupplung für sichere urbane Transporte.

BildHamburg, 30.04.2026 – In deutschen Städten wächst die Zahl autofreier Haushalte. Damit einhergehend, steigt die Herausforderung, schwere und sperrige Güter aus Baumärkten, Möbelhäusern und Quartieren im Alltag zu bewegen. Die NÜWIEL GmbH hat im Rahmen des Innovationsprojekts „SMARTrailer“ einen schwerlastfähigen, elektrisch unterstützten Fahrradanhänger entwickelt und im Logistik- und B2B-Bereich technisch wie betrieblich erprobt.

Ziel von SMARTrailer ist die Sicherheit, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit von Fahrradanhängersystemen im urbanen Einsatz deutlich zu steigern. Im Fokus stehen neue Schlüsseltechnologien für eine adaptive Regelung, einfache Handhabung und erhöhte Fahrstabilität. Das Projekt wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mit 310.500 Euro gefördert und läuft vom 01.12.2025 bis zum 31.07.2027.

Erweiterte Mikromobilität durch intelligente Assistenzsysteme

Elektrisch unterstützte Fahrradanhänger gewinnen im urbanen Raum zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig bestehen technische Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit, Bedienbarkeit und Fahrdynamik, insbesondere bei wechselnden Lasten und unterschiedlichen Einsatzbedingungen.

SMARTrailer setzt genau hier an und entwickelt ein neuartiges Anhängersystem, das sich dynamisch an Nutzungssituationen anpasst und gleichzeitig eine einfache Handhabung ermöglicht. Ziel ist es, bestehende technologische Lücken zu schließen und den Einsatz von eTrailern im Alltag deutlich zu erleichtern.

Technologischer Kern: Adaptive Regelung und integrierte Sensorik

Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung mehrerer miteinander vernetzter Schlüsseltechnologien. Dazu gehört eine werkzeuglose und universelle Schnellkupplung, die ein sicheres An- und Abkoppeln ohne Fachkenntnisse ermöglicht. Ergänzt wird diese durch eine hochauflösende kontaktlose Induktivsensorik zur präzisen Erfassung von Zuständen während der Nutzung.

Eine adaptive Fuzzy-Logic-Regelung passt Fahrverhalten und Antriebsleistung in Echtzeit an unterschiedliche Bedingungen an. Zusätzlich wird eine sensorlose Gewichtsmessung entwickelt, die Überlasten erkennt und zur Stabilisierung des Fahrverhaltens beiträgt.

Alle Komponenten werden in einer zentralen Steuerungsplattform zusammengeführt, die die Systeme in Echtzeit vernetzt und sicherheitsrelevante Prozesse überwacht.

Neue Ansätze für sichere und effiziente eTrailer

SMARTrailer adressiert zentrale Anforderungen der urbanen Mikromobilität und schafft technologische Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz von eTrailern im Alltag.

Die Idee zum Projekt „SMARTrailer“ ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks SEEDS entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Betreut wird das Netzwerk von der IWS GmbH, die Partner:innen bei der Entwicklung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie bei der Sicherstellung der Förderung unterstützt.

Projektpartner SMARTrailer:

NÜWIEL GmbH | Hamburg | www.nuwiel.com

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.seeds-zim.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH
Lisanne Pfeiffer
Deichstraße 29
20459 Hamburg
Deutschland

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email : mail@iws-nord.de

IWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovationen entstehen. Wir arbeiten in mehreren Innovationsnetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen.

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