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Wirtschaft

Werks- und Group Controller: Die unsichtbaren Strategen des deutschen Mittelstands

Warum Controller über Deutschlands Zukunft mitentscheiden. Von Politik und Medien übersehen, die Auslandsproduktion stabilisiert Arbeitsplätze im Inland – ermöglicht durch Erträge aus anderen Märkten.

BildPolitik, Kapital und der schleichende Standortverlust

Seit der Finanzkrise hat sich die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland spürbar verschoben. Während das Land lange als Stabilitätsanker Europas galt, zeigt sich heute ein kritischer Trend: Kapital fließt seitdem zunehmend ins Ausland ab. Deutsche Unternehmen und private Investoren investieren mehr außerhalb der Landesgrenzen als internationale Investoren im Inland.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. Die politische Ausrichtung seit der Ära Angela Merkel und den darauffolgenden Regierungen hat den Fokus stark auf Sozialpolitik, steigende Staatsausgaben und den Ausbau regulatorischer Rahmenbedingungen gelegt. Gleichzeitig wurden strukturelle Herausforderungen wie Bürokratieabbau, Stärkung von Familie und Bildung oder die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nicht ausreichend adressiert.

Für private Unternehmen bedeutet dies konkret:

Langsame Genehmigungsprozesse, steigende Energiekosten, komplexe arbeitsrechtliche Vorgaben und hohe Erwartungen an Arbeitsbedingungen erschweren Investitionen im Inland. Parallel dazu hat Deutschland in einigen Bereichen an technologischer Führungsstärke eingebüßt – ein Faktor, der internationale Investoren zunehmend abschreckt.

Die Folgen sind messbar: Während bis zur Finanzkrise insbesondere aus Ländern wie Japan, Südkorea oder den USA zahlreiche Investitionen in neue Standorte und damit Personal nach Deutschland flossen, ist diese Entwicklung seit etwa 2010 nahezu zum Erliegen gekommen.

Globalisierung als Überlebensstrategie des Mittelstands

Trotz dieser Herausforderungen bleibt der deutsche Mittelstand das Rückgrat der Wirtschaft – und er hat sich angepasst. Über 1.500 deutsche Weltmarktführer sichern ihre Innovationskraft und ihre inländischen Entwicklungsstandorte häufig nur deshalb, weil sie parallel profitable Produktionsstätten im Ausland betreiben.

Diese Internationalisierung ist dabei keine Verlagerung aus Opportunismus, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit für die Industrie. Ohne diese globalen Standbeine wären die Belastungen am Standort Deutschland für viele Unternehmen kaum tragbar – mit deutlich gravierenderen Folgen für Beschäftigung und Steuereinnahmen.

Der Controller als strategischer Schlüsselakteur

In dieser komplexen Gemengelage hat sich eine Rolle fundamental gewandelt: die des Controllers. Gerade dann, wenn die sich die Industrie unter Druck befindet, sichern „Controller“ Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit. Was früher häufig als administrative Funktion verstanden wurde, ist heute eine zentrale Schaltstelle unternehmerischer Steuerung. Controller sind längst nicht mehr nur Zahlenlieferanten – sie sind strategische Sparringspartner der Geschäftsleitung.

In modernen Industrieunternehmen sorgen Controlling-Teams für mehr Transparenz und bessere Entscheidungen. Spezialisierte Rollen wie Produktions-, Vertriebs- oder Bereichscontroller erweitern die Datenbasis und verbessern die Entscheidungsgrundlagen wie Produktionskennzahlen, Markt- und Kundenanalysen sowie der Effizienz von Lieferketten und Einkaufsstrukturen. Das Ergebnis ist ein engmaschiges Steuerungssystem, das es dem Mittelstand ermöglicht, schneller, fundierter und vorausschauend auf Veränderungen zu reagieren.

Ihre Aufgabe ist Transparenz, sie bewerten Risiken und liefern die Entscheidungsgrundlagen, auf denen die Zukunft von Standorten, Produkten und ganzen Geschäftsmodellen basiert.

Werkscontroller: Entscheider auf operativer Ebene

* Der Werkscontroller agiert nah am operativen Geschäft – und genau dort entsteht ein Großteil der entscheidungsrelevanten Daten. Er analysiert Herstellkosten international, vergleicht Produktionsstandorte und bewertet Effizienz, Produktivität sowie Investitionen. Mithilfe von Kennzahlen, Abweichungsanalysen und Deckungsbeitragsrechnungen zeigt er auf, welche Produkte wirtschaftlich tragfähig sind – und welche nicht.
* Ist der Werkscontroller für mehrere Produktionsstandorte zuständig, so tragen seine Analysen und Empfehlungen dazu bei, ob Produkte weiterhin in Deutschland produziert werden oder eine Verlagerung ins Ausland wirtschaftlich sinnvoll ist. Er sieht, welche Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts nachhaltig steigern.
* Damit wird der Werkscontroller zum Partner des Group Controllers und zum direkten Berater der lokalen Geschäftsleitung – mit erheblichem Einfluss auf operative Entscheidungen.

Group Controller: Der Blick über alle Märkte hinweg

* Während der Werkscontroller nahe am operativen Geschäft ist und sowohl Standortvorteile, Einkaufsvorteile und Produktvorteile kennt, übernimmt der Group Controller die strategische Gesamtperspektive. Der Group Controller ist damit ein zentraler Architekt wirtschaftlicher Entscheidungen im globalisierten Mittelstand.
* Arbeiten er und der Werkscontroller eng zusammen, sieht der Group Controller neben strategischen Optionen auch operative Vorteile, die von IC-Geschäften über Lohnarbeiten bis zu internen Verrechnungspreisen konkreten Einfluss auf das Gesamtergebnis nehmen. Er konsolidiert internationale Zahlen, analysiert Geschäftsentwicklungen über Ländergrenzen hinweg und verbindet operative Daten mit Marktentwicklungen. Auf Basis von Forecasts, Budgetplanungen und globalen Kennzahlen kann er Empfehlungen aussprechen, die tief in die Unternehmensstrategie eingreifen.
* Sein Einfluss reicht von internationalen Beschaffungsstrategien über die Preisgestaltung in unterschiedlichen Märkten für verschiedene Branchen und Kunden bis hin zur optimalen Verteilung von Produktionskapazitäten. Insbesondere bei Intercompany-Geschäften, wenn also rechtlich selbstständige internationale Niederlassungen in desselben Gruppe Verkäufe, Dienste, Kredite oder Personal austauschen, definiert der Group Controller Verrechnungsprozesse und Preise, die große Ertragsunterschiede innerhalb der Gruppe bewirken.

Zwischen Standortkrise und globalem Wettbewerb: Die stille Macht der Controller

Die steigende Bedeutung des Controllings ist kein Zufall, sondern direkte Folge wachsender Komplexität. Internationale Märkte, innovativer Wettbewerb, regulatorische Anforderungen, volatile Lieferketten und politische Einflussfaktoren – etwa Energiepreise oder Umweltauflagen – machen unternehmerische Entscheidungen anspruchsvoller denn je.

Eine gute Auftragslage allein garantiert keinen langfristigen Erfolg. Insbesondere Familienunternehmen nutzen für ihre langfristige Strategie belastbare Forecasts, Frühwarnsysteme, Szenarioanalysen aber vor allem eine aktive Steuerung von Liquidität, Erträgen und Risiken.

Familienunternehmen: Zwischen Tradition und globalem Wettbewerb

Besonders im deutschen Mittelstand – geprägt von Familienunternehmen – wächst die Bedeutung des Controllers überproportional. Hier geht es nicht nur um kurzfristige Gewinne, sondern um Stabilität, Unabhängigkeit und den langfristigen Erhalt des Unternehmens.

Gleichzeitig treiben Internationalisierung und Wachstum die Komplexität nach oben. Neue Märkte, Währungen, Regulatorik und Lieferketten erhöhen das Risiko von Fehlentscheidungen. Controller fungieren hier als Sparringspartner für die Familie, indem sie komplexe Zusammenhänge in klare Entscheidungsgrundlagen übersetzen und für Transparenz sorgen – und sichern damit die unternehmerische Substanz.

Personalberatung aus der Praxis: Ein klarer Trend

Als internationale Personalberatung mit langjähriger Erfahrung im deutschen Mittelstand beobachtet HSH+S diese Entwicklung seit Jahren. Die Nachfrage nach Werks-, Group- und Beteiligungscontrollern ist im produzierenden Mittelstand, insbesondere in Familienunternehmen, kontinuierlich gestiegen. Mehr als die Hälfte der Executive-Search-Mandate in Vertrieb, Technik und Finanzen entfällt inzwischen auf Positionen im Ausland, darunter besonders häufig für Nordamerika und Asien.

Gleichzeitig ist die Nachfrage ausländischer Investoren nach Führungskräften und Spezialisten für Standorte in Deutschland stark zurückgegangen – ein deutlicher Indikator für die veränderte Attraktivität des Standorts Deutschland als Herstellungsland.

Fazit: Ohne Controller keine Zukunft für Deutschland als Industriestandort

Die Herausforderungen für die deutsche Industrie sind real – und sie sind strukturell. Politische Rahmenbedingungen, internationale Konkurrenz und steigende Komplexität setzen Unternehmen unter Druck.

Mit professionellem Controlling verfügt insbesondere die mittelständische Wirtschaft über ein Instrument, das ihnen hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen, Risiken zu steuern und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Genau hierin liegt eine Chance: Werks- und Group Controller sind dabei mehr als nur Analysten – sie sind strategische Mitgestalter insbesondere in produzierenden Unternehmen. Sie entscheiden heute über die Zukunft des Industriestandorts Deutschland und damit für die Zukunft der deutschen, mittelständischen Weltmarktführer. Sie sind die stillen Architekten der Entscheidungen, die darüber bestimmen, ob Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Innovation auch in Zukunft in Deutschland verankert bleiben und damit die Politik die notwendigen Einkünfte für ihre Umverteilung und für unsere soziale Marktwirtschaft behält.

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HSH+S ist eine professionelle Personalberatung mit Fokus auf vertrauliches und zielorientiertes Executive-Search und Headhunting. Seit 1994 beraten und unterstützen wir Mittelstand, Wirtschaft und Industrie in der Personalsuche. Mit Hilfe eines eigenen Suchprozesses besetzen unsere Personalberater nicht einfach nur Stellen, sie suchen via Headhunting die Fach- und Führungskräfte, die unsere Kunden erfolgreicher machen. Als eine der besten Personalberatungen Deutschlands arbeiten wir für das Management, Gesellschafter und Gremien, die keine Kompromisse bei der Besetzung machen.

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Buchvorstellung: Zwischen Welten und Märkten – Hans Peter Bechs Roman Tumult in Mekka

Ein skandinavischer Coming-of-Age-Roman, der internationale Geschichte schreibt.

BildMit Tumult in Mekka legt der dänische Autor Hans Peter Bech einen spannungsreichen Roman vor, der wirtschaftliche Realität, kulturelle Fremdheit und menschliche Selbstprüfung miteinander verbindet. Die Handlung spielt im Jahr 1979, einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche, in der vertraute Sicherheiten weltweit ins Wanken geraten.

Der Ökonom Henrik Bertelsen führt in Kopenhagen ein geordnetes Leben, bis ihn ein internationales Projekt in den Nahen Osten führt. Was als berufliches Abenteuer beginnt, wird zu einer existenziellen Prüfung zwischen Loyalität, Überzeugung und Überleben – in einer Umgebung, die fremd und zugleich faszinierend ist.

Bech beschreibt mit präzisem Blick und großer erzählerischer Klarheit, wie Menschen auf Extremsituationen reagieren, wenn ihre gewohnten Werte an Grenzen stoßen. Tumult in Mekka ist eine Geschichte über Anpassung, Mut und die Suche nach Haltung in einer sich rasant verändernden Welt.

„Henrik glaubt, er reise für ein Businessprojekt. Doch fern der Heimat wird er mit Fragen konfrontiert, auf die keine ökonomische Theorie eine Antwort hat.“ – Hans Peter Bech

Der Roman bildet den Auftakt zur Henrik-Bertelsen-Saga, einer literarischen Reihe über die Suche nach einem guten Leben, persönlicher Verantwortung und den Preis des Fortschritts. Ein skandinavisches Narrativ mit Lebendigkeit und Leidenschaft für Rock’n’roll – jenseits der Hygge und Nordic Noir Regale.

Entstehung und Hintergrund

Hans Peter Bech schöpft in seinem Debütroman aus persönlichen Erfahrungen und historischen Recherchen. Seit den späten 1970er-Jahren selbst in internationalen Wirtschaftsprojekten tätig, beobachtet er aus nächster Nähe, wie technische Modernisierung und kulturelle Unterschiede miteinander rangen. Das Buch zeichnet ein kulturelles Bild der Regionen und nutzt sie als Resonanzraum für universelle Fragen:

Wie verändern Märkte Menschen? Wie navigiert man zwischen wirtschaftlichen Interessen und moralischer Integrität? Und was bleibt vom eigenen Selbst, wenn alle äußeren Gewissheiten fallen?

Aktuelle Relevanz

Auch heute, fast fünfzig Jahre nach den Ereignissen, wirken Bechs Themen überraschend zeitlos. Wirtschaftliche Abhängigkeiten, kulturelle Spannungen und die Suche nach Orientierung in einer globalisierten Welt prägen die Gegenwart ebenso wie die damalige Epoche.

Tumult in Mekka erinnert daran, dass Geschichte sich nicht nur in politischen Schlagzeilen vollzieht – sondern im Inneren der Menschen, die sie erleben.

Über den Autor

Hans Peter Bech ist dänischer Ökonom, Unternehmer und Autor. Nach einer internationalen Karriere in der IT- und Beratungsbranche widmet er sich heute der Literatur. Seine Romane verbinden wirtschaftliche Realität mit gesellschaftlicher Reflexion und persönlicher Entwicklung. Tumult in Mekka ist sein Debütroman in deutscher Sprache und der erste Teil der achtbändigen Henrik-Bertelsen-Saga.

Buch-Details: 

– Titel: „Tumult in Mekka“

– Autor: Hans Peter Bech

– Genre: Historischer Gesellschafts- und Wirtschaftsroman

– Erscheinungstermin: 3. Dezember 2025

– Verlag: BOOX Publishing

– Umfang: 328 Seiten Taschenbuch und EBook

– ISBN / Taschenbuch: 979-87-93116-75-5

– ISBN / Hardcover: 978-87-93116-75-7

– Preis: ab 19 EUR

– Formate: Taschenbuch, Hardcover, eBook, Hörbuch (Januar 2026)

– Vertrieb: Amazon und überall im Buchhandel

Zielgruppe:
Spannender, humorvoller und nachdenklicher Text, der Fans von Autoren wie Frank Schätzing, Ken Follett, Jeffrey Archer, Jan Guillou, Martin Suter ansprechen dürfte.

Weltoffene Menschen mit Interesse an skandinavischen, modernen zeitgeschichtlichen Romanen, kulturell und politisch interessiert, bildungsnahe Berufstätige, für die das Navigieren zwischen wirtschaftlichen Interessen, persönlicher Integrität und moralischer Verantwortung ein relevantes Thema ist.

Kernbegriffe:
Wirtschaftsroman – Historischer Roman – Gesellschaftsroman – Entwicklungsroman – Naher Osten – Mekka 1979 – Wüstenmystik – Globalisierung – Moral & Märkte – Skandinavische Literatur – Nordischer Autor

Zu Amazon: https://www.amazon.de/-/en/Hans-Peter-Bech-ebook/dp/B0FZTGJ37M

Zum Autor: https://hpbech.com/de/ueber-boox/presse/ueber-hans-peter-bech/

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Wirtschaft

Krefelderin Nicoleta Olaru räumt beim International Speaker Slam ab!

In nur 2 Minuten das Publikum mitreißen und den Best Speaker Award abräumen!

BildNicoleta Olaru, eine Expertin für internationale Personalarbeit aus Krefeld, hat am 14. März 2025 am International Speaker Slam in Niedernhausen teilgenommen und dort eindrucksvoll die Bedeutung kultureller Intelligenz für den internationalen Unternehmenserfolg hervorgehoben. Die Veranstaltung, die 230 Teilnehmer aus 28 Nationen vereinte, bot eine Bühne für Rednerinnen und Redner, die ihre Expertise in den Bereichen Redekunst und Bühnenpräsenz demonstrierten.

Olaru, die in ihrer über 20-jährigen Karriere bis zu 16 Länder leitete, Führungskräfte beriet und Mitarbeiter organisierte, präsentierte beim Speaker Slam ihre These: Die Sprache allein reicht nicht aus, um international erfolgreich zu sein. Kulturelle Intelligenz ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn ein Unternehmen international wachsen will.

Ihr Vortrag, der mit dem Speaker Award für die beste Performance ausgezeichnet wurde, beleuchtete die Fallstricke interkultureller Kommunikation und die Notwendigkeit, kulturelle Unterschiede zu verstehen und zu respektieren, um erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

„Worte können uns verbinden, aber ohne kulturelles Gespür bleibt echte Zusammenarbeit nur ein Missverständnis auf Zeit,“ betonte Olaru in ihrem Vortrag. Sie illustrierte anhand von Beispielen aus ihrer eigenen beruflichen Praxis, wie Missverständnisse aufgrund kultureller Unterschiede zu Konflikten und ineffizienten Arbeitsabläufen führen können.

Der International Speaker Slam, der in Niedernhausen stattfand, bot Olaru eine ideale Plattform, um ihre Botschaft an ein internationales Publikum zu vermitteln. Sie plant, ihre Expertise weiterhin durch Beratungen und Workshops zu teilen, um Unternehmen bei der Entwicklung ihrer kulturellen Intelligenz zu unterstützen und sie so auf dem globalen Markt wettbewerbsfähiger zu machen.

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Nicoleta Olaru, Unternehmensberaterin People & Culture Themen mit Fokus auf internationale Zusammenarbeit, kulturelle Intelligenz und moderne Führung.

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Wirtschaft

Zeitenwende im Vertrieb: Die Digitale Revolution

Tiefgreifende Veränderungen, angefeuert durch technologische Innovationen und verändertes Kundenverhalten, markieren eine Zeitenwende im Vertrieb. Was sind die 4 Game Changer im Vertrieb?

BildIn den letzten Jahren haben tiefgreifende Veränderungen die Vertriebslandschaft neu gestaltet. Die digitale Revolution, angefeuert durch technologische Innovationen und verändertes Kundenverhalten, markiert eine Zeitenwende im Vertrieb, die Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt.

Ich hatte im letzten Jahr geplant darüber ein Buch zu schreiben. Titel sollte sein: “ Das einzige was stört ist der Verkäufer“. Wir stehen vor radikalen neuen Herausforderungen im Vertrieb. Und das nicht erst seit Corona, Ukraine Krieg und Wirtschaftsabschwung. Ohne Zweifel ist die Zeitenwende nicht nur im Vertrieb angekommen, sondern auch im ganzen Unternehmen.

Die 4 Game Changer im Vertrieb

Technologische Treiber: Ein zentraler Faktor in dieser Zeitenwende ist die rasante Entwicklung von Technologien. Künstliche Intelligenz (KI), nochmal gepusht durch ChatGPT und durch Big Data, Cloud-Computing und Social Media sind nur einige Beispiele, die den traditionellen Vertrieb auf den Kopf stellen. Mit KI können beispielsweise Kundenbedürfnisse präziser analysiert und personalisierte Angebote erstellt werden. Big Data ermöglicht es, riesige Mengen an Kundeninformationen zu sammeln und zu analysieren, was zu besser informierten Entscheidungen führt.

Kundenverhalten: Das Verhalten der Kunden hat sich ebenfalls gewandelt. Die digitale Generation erwartet schnelle und bequeme Lösungen. Kunden informieren sich online, bevor sie kaufen und erwarten eine nahtlose Erfahrung über verschiedene Kanäle hinweg. Dies erfordert von Unternehmen eine Omnichannel-Strategie, bei der Online- und Offline-Kanäle miteinander verknüpft sind. Und oft sind die Kunden heute besser informiert als der Verkäufer. Immer noch gilt in manchen Unternehmen: Das Einzige was stört ist der Kunde. Insbesondere wenn man mal die Hotline einer Firma braucht.

Neue Geschäftsmodelle: Die Zeitenwende im Vertrieb führt auch zu neuen Geschäftsmodellen. Subscription-Modelle, bei denen Kunden für den kontinuierlichen Zugang zu Produkten oder Dienstleistungen bezahlen, gewinnen an Popularität. Abo- und Miet- Modelle werden immer beliebter. Ebenso werden Plattform-Modelle immer häufiger, bei denen Unternehmen als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern agieren. Amazon hat hier die Welt verändert.

Globale Vernetzung: Die Globalisierung und das Internet haben dazu geführt, dass Vertrieb nicht mehr nur lokal oder regional, sondern global stattfindet. Unternehmen müssen sich daher mit unterschiedlichen Kulturen, Gesetzen und Marktbedingungen auseinandersetzen.

Herausforderungen und Chancen der Zeitenwende

Diese Zeitenwende bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Unternehmen müssen sich anpassen und in Technologie investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig eröffnen sich neue Märkte und Möglichkeiten. Agile Unternehmen, die schnell auf Veränderungen reagieren können, werden von dieser Zeitenwende profitieren.

Fazit: Die digitale Revolution hat eine Zeitenwende im Vertrieb eingeleitet, die von technologischen Innovationen und verändertem Kundenverhalten getrieben wird. Unternehmen, die diese Veränderungen erkennen und sich anpassen, werden in der Lage sein, in dieser neuen Ära erfolgreich zu sein. Es ist eine Zeit der Veränderung, aber auch eine Zeit der unbegrenzten neuen Möglichkeiten.

Lösungsansätze mit clienting.ai

Wir haben mit clienting.ai Lösungen entwickelt, wie wir die Zeitenwende im Vertrieb umsetzen können und basieren dabei auf 7 innovativen Sales Systemen.

Sie finden uns auf LinkedIn oder einfach Kontakt aufnehmen über team@geffroy.com

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Brain Intelligence GmbH
Herr Edgar Geffroy
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Edgar K. Geffroy – Clienting® Gründer, Ideengeber & Erfinder neuer Geschäftswelten
39 Jahre erfolgreicher Unternehmer – 4.000 Vorträge – 1.000.000 Zuhörer, Leser, Kunden & Follower – Entwicklung von Wachstumsstrategien für Unternehmer in 50 Branchen – Krisenmanager – Autor von 30 Büchern – 250.000 verkaufte Exemplare – 31 Übersetzungen.
Strategien nicht nur in Krisenzeiten, Kunde, Vertrieb und Digitalisierung, KI Plattformen das sind seine Themen für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter.

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