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Wirtschaft

Premium-Kunden treffen ihre Entscheidung anders

Premium-Kunden entscheiden anders: Sie kaufen Vertrauen, Klarheit und Führung statt Informationen. Keynote Speakerin Beate Glöser zeigt, warum Klarheit und Kommunikation im High-End-Bereich zählen.

BildFreiburg, 29. Juli 2026 – Viele Unternehmer machen denselben Fehler: Sie versuchen Premium-Produkte mit den gleichen Strategien zu verkaufen wie günstige Angebote. Genau das funktioniert im High-End Bereich jedoch nicht mehr. Denn Menschen, die hohe Summen investieren, treffen ihre Entscheidung anders. Sie kaufen nicht impulsiv. Sie kaufen nicht aus Panik. Und sie kaufen vor allem nicht, weil jemand besonders laut oder manipulativ kommuniziert oder verkauft. Sie suchen Klarheit, Motivation und den Mut, ihre Ziele mit Leichtigkeit zu erreichen.

Je höher der Preis eines Angebots, desto wichtiger wird die Person hinter dem Angebot. Im Premiumsegment kaufen Menschen keine Informationen mehr, denn Informationen gibt es heute kostenlos überall. Sie kaufen Vertrauen, Klarheit, Motivation und Führung.

Genau auf diese Themen geht Keynote Speakerin Beate Glöser in ihrem Vortrag „Klarheit im Kopf, Leichtigkeit im Herzen“ ein. Ob Entscheidungen, Motivation, Kommunikation, Klarheit, Mut, Leichtigkeit oder das Erreichen persönlicher und unternehmerischer Ziele, nachhaltiger Erfolg beginnt immer bei der eigenen Haltung. In ihrer Keynote zeigt sie, warum klare Kommunikation und innere Klarheit und die richtige Motivation die Grundlage für bessere Entscheidungen, erfolgreiche Unternehmen und starken Marken sind. Denn viele Unternehmen scheitern genau daran, sie erklären ihre Angebote bis ins kleinste Detail, sprechen endlos über Inhalte, Methoden und Strategien, anstatt mit Klarheit zu kommunizieren und Orientierung zu geben. Dabei vergessen sie das Entscheidende, Menschen kaufen keine Calls, PDFs oder Frameworks. Sie treffen ihre Entscheidung für die Person hinter dem Angebot. Sie kaufen die Sicherheit, dass diese sie wirklich führen, motivieren und mit Mut, Klarheit und Leichtigkeit dabei unterstützen kann, ihre Ziele zu erreichen.

Die Keynote Speakerin Beate Glöser verdeutlicht, dass sich dies besonders im Coaching- und Beratungsmarkt zeigt. Viele Menschen haben bereits unzählige Programme gekauft, Wissen konsumiert und Strategien ausprobiert. Was ihnen fehlt, ist nicht noch mehr Information, sondern Motivation, Klarheit konsequente Umsetzung und eine echte Transformation. Deshalb prüfen Premium-Kunden ihre Entscheidung sehr bewusst und prüfen genau, wem sie vertrauen. In ihrer Keynote macht Beate Glöser deutlich: Vertrauen entsteht nicht durch Druck. Vertrauen entsteht durch Stabilität, Klarheit und authentische Führung.

Denn High-End-Kunden kaufen keine Informationen. Sie kaufen Vertrauen. Sie kaufen Sicherheit. Ihre Entscheidung fällt auf Menschen, die selbst Klarheit besitzen und andere mit Motivation, Mut und einer klaren Kommunikation dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Genau diese Botschaft vermittelt Beate Glöser in ihrer Keynote „Klarheit im Kopf, Leichtigkeit im Herzen“.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Greatness Academy GmbH
Frau Beate Glöser
Kaiser-Joseph-Str. 254
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland

fon ..: 0761 / 2089595
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email : info@greatness-academy.de

Beate Glöser ist Erfolgsunternehmerin, Keynote Speakerin und Gründerin der Greatness Academy mit Herz und Leidenschaft. Als Business – und Keynote Speakerin im Premiumsegment hilft sie Unternehmerinnen ihr Business auf das nächste Level zu heben und in die Sichtbarkeit zu kommen. Beate inspiriert durch ihre klare Kommunikation und vermittelt ihrem Publikum mit Leichtigkeit Themen, sodass diese umsetzbar sind.

Die zweifache Familienmutter blickt auf über 500 Trainingstage mit mehreren Tausend Teilnehmern zurück. Sie erzählt erfrischend echt und emotional aus ihrem Privatleben – und zeigt uns, wie wir in Einklang mit unseren Gefühlen leben können. Mit ihrer aufrichtigen Offenheit spricht sie über Emotionen und das, was oft unausgesprochen bleibt. Ihre Zuhörer führt sie verlässlich in die Umsetzung und hilft ihnen so, ihre Ziele zu erreichen.

Die ehemalige Kita-Leiterin, ist der Partner für Menschen und Unternehmen, die nachhaltige Veränderung in der Tiefe erreichen wollen. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, Motivation mit Tiefe zu verbinden – und für ihre klare Botschaft: Wer sich selbst vertraut, gestaltet Zukunft. In Workshops, Leadership-Formaten und auf großen Bühnen schafft sie Räume für echte Veränderung. Persönlich. Nahbar. Und immer mit dem Ziel, Potenziale sichtbar zu machen – im Team wie im Individuum.

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Frau Silke Baur
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Provokante Leadership-These sichert Wiener Business Coach internationalen Speaker Award

Gregor Seebachers Auftritt über die verborgenen Gefahren unternehmerischer Denkmuster überzeugte Jury und Publikum beim Internationalen Speaker Slam.

BildDer Wiener Business Coach Gregor Seebacher, MSc, wurde am 2. Juli 2026 beim Internationalen Speaker Slam in Mastershausen mit einem internationalen Speaker Award ausgezeichnet. Beim Rednerwettbewerb mit mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 21 Nationen zählte er mit seiner Keynote „Unternehmerisches Denken ist gefährlich“ zu den ausgezeichneten Finalisten.

Der Internationale Speaker Slam zählt zu den größten Rednerveranstaltungen Europas. Innerhalb weniger Minuten gilt es, Publikum und Jury mit einer klaren Botschaft, persönlicher Präsenz und hoher Überzeugungskraft zu erreichen. Seebacher gelang dies mit einem Vortrag, der eine weit verbreitete Management-Annahme hinterfragte.

Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die These, dass festgefahrene Denkmuster und unreflektierte unternehmerische Glaubenssätze häufig die eigentliche Ursache für stagnierende Ergebnisse sind. Anstatt neue Strategien in den Vordergrund zu stellen, sprach Seebacher über die Bedeutung von Klarheit im Denken und über unbewusste Muster, die Entscheidungen beeinflussen können. Dabei schlug er die Brücke von seiner langjährigen Tätigkeit als CFO zu den Prinzipien der De-Hypnose.

Mit seiner provokanten Aussage „Unternehmerisches Denken ist gefährlich“ setzte Seebacher einen bewussten Kontrapunkt zu klassischen Leadership-Ansätzen. Sein Vortrag regte dazu an, bestehende Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen und Entscheidungen bewusster zu treffen.

Die Auszeichnung beim Internationalen Speaker Slam ist für den gebürtigen Klagenfurter eine Bestätigung seines Ansatzes, betriebswirtschaftliche Erfahrung mit modernen Coaching-Methoden zu verbinden. Der Wettbewerb bringt Rednerinnen und Redner aus unterschiedlichsten Fachbereichen zusammen und gilt als internationale Bühne für Persönlichkeiten mit außergewöhnlichen Botschaften.

Über Gregor Seebacher

Gregor Seebacher, MSc, ist Speaker, Business Coach und De-Hypnose Coach aus Wien. Als ehemaliger CFO verbindet er langjährige Erfahrung in Finanz- und Unternehmensführung mit Coaching-Methoden, die unbewusste Denk- und Verhaltensmuster sichtbar machen. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Überzeugung, dass Klarheit bessere Entscheidungen ermöglicht und bessere Entscheidungen langfristig bessere Ergebnisse schaffen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Gregor Seebacher
Herr Gregor Seebacher
Braunhuberstraße 28/32
1110 Wien
Österreich

fon ..: 06764346286
web ..: https://www.gregor-seebacher.com/
email : tracking@gregor-seebacher.com

Über Gregor Seebacher

Gregor Seebacher, MSc, ist Speaker, Business Coach und De-Hypnose Coach aus Wien. Als ehemaliger CFO verbindet er langjährige Erfahrung in Finanz- und Unternehmensführung mit Coaching-Methoden, die unbewusste Denk- und Verhaltensmuster sichtbar machen. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Überzeugung, dass Klarheit bessere Entscheidungen ermöglicht und bessere Entscheidungen langfristig bessere Ergebnisse schaffen.

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Wirtschaft

Rückkehr ins Büro: Ist das das Ende des Homeoffice?

Die Rückkehr ins Büro ist keine reine Präsenzfrage. Laut triup GmbH entscheidet Führung: Klarheit, Vertrauen und sinnvolle Prozesse machen hybride Arbeit in Unternehmen wirksam und zukunftsfähig.

BildHennef, 06.07.2026 – Die Diskussion um die Rückkehr ins Büro beschäftigt viele Unternehmen. Während einige Arbeitgeber wieder stärkere Präsenzpflichten einführen, zeigen aktuelle Studien, dass Homeoffice und hybride Arbeit in Deutschland weiterhin fest verankert sind. Aus Sicht der triup GmbH liegt der entscheidende Punkt nicht in der Frage, ob Mitarbeitende im Büro oder zu Hause arbeiten. Entscheidend ist, ob Führung ausreichend Klarheit, Orientierung und Vertrauen schafft und zugleich die richtigen, zielführenden Prozesse im Unternehmen ausbaut.

Homeoffice bleibt Teil der Arbeitsrealität

Die Cisco-Studie zeigt, dass 72 Prozent der deutschen Mitarbeitenden einer Rückkehr ins Büro grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Gleichzeitig sehen nur 38 Prozent der deutschen Arbeitnehmer und 37 Prozent der Arbeitgeber die bestehenden Büroräume als sehr gut auf hybrides Arbeiten vorbereitet. Damit wird deutlich: Mitarbeitende lehnen Begegnung und Zusammenarbeit nicht grundsätzlich ab. Entscheidend ist, ob Büropräsenz einen erkennbaren Nutzen hat.

Auch das ifo Institut beschreibt Homeoffice als fest etabliert. Im Februar 2024 arbeiteten 24,1 Prozent der Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause. Das Statistische Bundesamt meldete für 2025 einen Anteil von 25 Prozent aller Erwerbstätigen, die zumindest gelegentlich im Homeoffice arbeiteten. Die öffentliche Debatte über Rückkehrpflichten steht damit einer Arbeitsrealität gegenüber, in der hybride Modelle dauerhaft Teil vieler Organisationen geworden sind.

Die Rückkehr ins Büro ist vor allem eine Führungsfrage

„Die Rückkehr ins Büro löst kein Führungsproblem, wenn sie nur aus Kontrollbedürfnis entsteht“, sagt Dirk Stöcker, Geschäftsführer der triup GmbH. „Unternehmen brauchen nicht mehr Kontrolle um jeden Preis, sondern mehr Klarheit. Führung bedeutet, Ziele mit Sinn zu verbinden, Prozesse verständlich zu machen und Menschen so zu steuern, dass Verantwortung sowie sinnvolles, zielorientiertes Handeln und Wirken möglich werden.“

Nach Einschätzung von triup verwechseln Unternehmen in der aktuellen Debatte häufig Kontrolle mit Steuerung. Kontrolle richtet den Blick auf Anwesenheit, Aktivität und Sichtbarkeit. Steuerung schafft dagegen Orientierung durch klare Ziele, nachvollziehbare Prozesse, verbindliche Kommunikation und regelmäßige Reflexion. Besonders im Vertrieb kann dieser Unterschied entscheidend sein, weil Ergebnisse nicht allein durch Präsenz entstehen, sondern durch wirksame Gespräche, klare Prioritäten und professionelles Kundenverständnis.

Die Rückkehr ins Büro könne sinnvoll sein, wenn Präsenz bewusst gestaltet werde. Dazu gehören Zusammenarbeit im Team, Einarbeitung neuer Mitarbeitender, Konfliktklärung, kreative Entscheidungen und der Aufbau von Vertrauen. Kritisch wird es laut triup dann, wenn Büropräsenz pauschal eingefordert wird, ohne den konkreten Mehrwert für Mitarbeitende, Führungskräfte und Unternehmen zu benennen.

Ein besonderes Risiko sieht triup bei langjährig eingesetzten Mitarbeitenden. Diese gleichen unklare Prozesse häufig durch Erfahrung, persönliche Netzwerke und Improvisation aus. Für Unternehmen wirkt das zunächst stabil. Tatsächlich können dadurch jedoch Abhängigkeiten entstehen, die erst sichtbar werden, wenn erfahrene Leistungsträger ausfallen, wechseln oder sich innerlich zurückziehen. Gute Führung müsse deshalb nicht enger kontrollieren, sondern besser erkennbar machen, welche Arbeitsweisen übertragbar, nachvollziehbar und gesund sind.

Vertrauen braucht Struktur

„Vertrauen heißt nicht, dass jeder macht, was er will“, so Stöcker. „Vertrauen braucht Struktur. Es braucht klare Vereinbarungen, transparente Erwartungen und Führungskräfte, die Orientierung geben, ohne Menschen klein zu kontrollieren.“

Diese Begriffe sind in Unternehmen oftmals reine Buzzwords. Die wenigsten Führungskräfte wissen, wie sie Vertrauen, Klarheit und Eigenverantwortung strategisch und operativ im Unternehmen aufbauen. Viele haben das nie gelernt, und zahlreiche Unternehmen verpassen es, rechtzeitig in diese entscheidenden Fähigkeiten zu investieren.

Aus Sicht der triup GmbH gehört die Zukunft nicht den Unternehmen, die Anwesenheit am stärksten regulieren. Erfolgreich werden vor allem Organisationen sein, die hybride Arbeit professionell steuern, Büropräsenz mit Sinn füllen und Führung nicht als Kontrollsystem, sondern als Entwicklungsaufgabe verstehen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

triup GmbH
Herr Dirk Stöcker
Im Schlosspark 8
53773 Hennef
Deutschland

fon ..: +49 (0) 2242 91827-50
web ..: https://www.triup.eu
email : info@triup.de

Die triup GmbH ist ein auf Verkaufstrainings und Vertriebsberatung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Deutschland.
Seit 2013 begleitet Gründer und Geschäftsführer Dirk Stöcker mit seinem Team Unternehmen dabei, ihre Vertriebsteams und Organisationen nachhaltig weiterzuentwickeln.

Der Ansatz von triup geht über klassische Verkaufstechniken hinaus: Im Mittelpunkt der Seminare steht das tiefe Verständnis für Wünsche, Probleme und Bedürfnisse des Kunden. Verkäufer lernen, echte Gesprächskompetenz aufzubauen – und erzielen dadurch nicht nur bessere Abschlüsse, sondern schaffen langfristiges Vertrauen.

Das Ergebnis zeigt sich auf beiden Seiten: Vertriebsteams agieren sicherer und wirkungsvoller. Die Kunden ihrer Teilnehmer fühlen sich verstanden und gut betreut – und bleiben als loyale Geschäftspartner erhalten.

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Miteinander erfolgreich: die drei Säulen menschenorientierter Führung

Das KWN-Prinzip® als Basis für gelingendes Miteinander. Von Dr. Karin Uphoff. Aktuell im Buch „Das ICH im WIR“ und ab 31.8. im wöchentlichen Mini-Podcast „Montagsbooster“

BildMarburg, Juli 2026 – Dr. Karin Uphoff ist seit vielen Jahren als Kommunikations-Trainerin und Coach tätig. In ihrem aktuellen Buch „Das ICH im WIR“ stellt sie das KWN-Prinzip® vor, dessen drei Säulen Klarheit, Wohlwollen und Neugier das Fundament für Selbstführung und erfolgreiches Miteinander bilden. Ab 31. August erscheint außerdem immer montags eine Folge ihres neuen Mini-Podcasts „Montagsbooster – kleine Impulse für ein gutes Leben“.

Frau Dr. Uphoff, das KWN-Prinzip steht im Mittelpunkt Ihrer Trainings und Coachings. Wie kamen Sie zu diesem Prinzip?

Seit mehr als 20 Jahren begleite ich Führungskräfte und Teams bei dem Aufbau gelingender Kommunikation. In dieser Zeit hat sich die Vorstellung davon, wie Führung gestaltet werden sollte, wesentlich verändert. Führung fand früher eher in geschlossenen Systemen statt und war stark geprägt von Macht, Druck, Kontrolle und Hierarchiedenken. Heute leben wir in offenen Systemen, die eine hohe Komplexität und schnelle Veränderungen mit sich bringen. Dafür ist topdown nicht mehr geeignet. Das Wissen und die Wahrnehmung einzelner reichen nicht mehr aus, wir brauchen Austausch und Voneinanderlernen. Das stellt andere Anforderungen an uns alle, an die Führungskräfte ebenso wie an das Team. Das KWN-Prinzip schafft eine Kommunikationsbasis, auf der Führung und lernendes Miteinander gelingen können.

Worum geht es beim KWN-Prinzip?

Die Buchstaben K, W und N stehen für die drei Säulen des Prinzips. Das sind: Klarheit, Wohlwollen und Neugier.

_Klarheit_ bedeutet, dass wir uns unserer eigenen Werte, Ziele und Bedürfnisse bewusst sind und für sie einstehen. _Wohlwollen_ heißt, dass wir davon ausgehen, dass jede Person zu jeder Zeit ihr Bestmögliches tut. Sollte das nicht dem entsprechen, was wir für das Bestmögliche halten oder was besprochen war, nehmen wir die _Neugier_ dazu, um gemeinsam herauszufinden, woher die Diskrepanz kommt und was wir daraus lernen können.

Das hört sich zunächst einfach an. Aber in der Praxis fällt es uns doch sehr schwer, klar, wohlwollend und neugierig zu sein.

Welche Herausforderungen oder Schwierigkeiten nehmen Sie bei Führungskräften wahr?

Ich habe zu jedem der drei Begriffe einen „Untertitel“ formuliert, der das ganz gut beschreibt: „Klarheit statt Kusche(l)n – raus aus der Harmoniefalle.“ „Wohlwollen statt Wertung – raus aus dem Ärger.“ Und „Neugier statt Nörgeln – raus aus der Komfortzone.“

Fangen wir mal mit der Klarheit an: Raus aus der Harmoniefalle – was meinen Sie damit?

Wir Menschen sind Rudeltiere. Im Kontakt mit anderen Menschen spüren wir Verbundenheit und Zugehörigkeit. Wir brauchen das WIR, auch im Beruflichen. Gleichzeitig werden wir mit Bedürfnissen, Ansichten, Verhaltensweisen konfrontiert, die anders sind als unsere eigenen. Sie fordern uns und möglicherweise leiten wir aus ihnen Erwartungen ab. Das ist anstrengend. Um der Anstrengung – vermeintlich – zu entgehen, passen wir uns an.
Das geht uns auch als Führungskraft so, auch wenn wir das häufig nicht merken. Wir gehen Konflikten aus dem Weg, wir vermeiden klare Worte, um uns nicht unbeliebt zu machen. Das meine ich mit „Harmoniefalle“: Wir möchten, dass sich doch bitte alle lieb haben und Ruhe herrscht. Diese Ruhe ist aber trügerisch. Irgendwann bricht der Konflikt aus und dann meist heftig.

Wie kommen wir da heraus?

Durch dieses Anpassen drücken wir unser ICH weg. Wir funktionieren nur, nehmen uns selbst immer weniger wahr. Das erschöpft uns und führt zu großer Unzufriedenheit und Groll. Und irgendwann zu Ärger und Härte. Dann greifen wir durch, „hauen mal ordentlich auf den Tisch“, was natürlich kontraproduktiv ist.

Niemand kann auf Dauer gegen seine Bedürfnisse agieren, auch im Beruflichen nicht. Die Hauptursache für Konflikte, wiederkehrende Fehler, schwelende Unzufriedenheit liegt genau hier. Wir müssen uns also unserer eigenen Werte, Bedürfnisse, Ziele bewusst sein, sie abgleichen, Schnittmengen finden, aber auch Unterschiede identifizieren und prüfen, ob wir mit diesen Unterschieden zurechtkommen.

Auch das hört sich wahrscheinlich wieder einfacher an, als es ist.

Absolut. Im Alltag nehmen wir uns selten die Zeit, zu definieren und anderen mitzuteilen, was uns wichtig ist, was wir brauchen, um gute Arbeit machen zu können. Trotzdem hoffen wir, dass unser Team, unsere Kolleg:innen das berücksichtigen. Eine Führungskraft brachte es mal auf den Punkt: „Ich weiß nicht genau, was meine Bedürfnisse sind, möchte aber, dass die anderen sie erfüllen.“ Diese Unschärfe bringt viel Unsicherheit ins Team.

Um es noch einmal zu betonen: Es geht hier um Bedürfnisse und nicht um Erwartungen.

Warum ist diese Unterscheidung wichtig?

Erwartungen geben meist nur eine einzige Lösung vor. Wenn wir hingegen die dahinterliegenden Bedürfnisse kennen, können wir kreativ sein in der Lösungsfindung.

Ich will das mal an einem Beispiel erläutern:
Eine Zahnärztin erwartet, dass alle Mitarbeiterinnen morgens um 8 Uhr da sind. Es gibt also nur eine Lösung: um 8 Uhr anfangen. Nehmen wir nun Mitarbeiterin Julia. Sie hat ein Kind. Aktuell ist eine Erzieherin in der Kita krank und die Übergabe kann sich verzögern. Julia läuft nun also Gefahr, der Erwartung der Chefin nicht zu entsprechen. Das führt zu Konflikten – in Julia oder mit der Chefin. Versteht Julia hingegen die Bedürfnisse, die hinter der 8-Uhr-Regelung stecken, kann sie alternative Lösungen vorschlagen.

Das Bedürfnis der Zahnärztin könnte beispielsweise sein, dass ihre Patient:innen wenig Wartezeit haben, damit sie sich wohlfühlen und wiederkommen. Außerdem möchte sie selbst pünktlich in die Mittagspause, um gemeinsam mit ihren Kindern zu Mittag essen zu können. Damit das funktioniert, sollten die Termine zeitlich eingehalten werden. Das wiederum bedingt, dass in den Zimmern alles weitestgehend vorbereitet ist, was eben dann zwischen 8 und 8:30 h erledigt wird.

Wenn Julia diese Zusammenhänge klar sind, kann sie beispielsweise vorschlagen, nachmittags länger zu bleiben und schon einmal Vorbereitungsaufgaben für den nächsten Morgen zu erledigen, so dass sie am nächsten Morgen mehr Luft hat.

Wir erweitern also die Zahl möglicher Lösungen.

Ganz genau. Und das ist von allergrößter Bedeutung, wenn wir langfristig _tragbare_ Lösungen finden wollen.

Die zweite Säule ist „Wohlwollen statt Wertung“.

In unserer täglichen Interaktion neigen wir dazu, Menschen und Situationen direkt zu bewerten. Diese Tendenz zur Wertung ist tief in uns verwurzelt und dient erst einmal unserem eigenen Schutz. Bewertungen helfen uns, uns in einer komplexen Welt zurechtzufinden und Entscheidungen zu treffen. Sie unterstützen uns dabei, potenziell gefährliche Situationen zu identifizieren und angemessen zu handeln. Dies gilt für physische Gefahren ebenso wie für soziale Bedrohungen in Form von Ablehnung oder Ausgrenzung.

Gleichzeitig ist unsere Neigung zur Wertung eine der Hauptursachen für persönlichen Ärger wie auch für zwischenmenschliche Konflikte. Kaum etwas macht uns so wütend wie Handlungen und Meinungen, die von unseren abweichen oder uns gar in Frage stellen. Nicht selten fühlen wir uns dadurch „bedroht“ und setzen einen Pingpongeffekt in Gang: Auf die vermeintliche Bedrohung reagieren wir mit Ärger und wertenden Äußerungen. Diese wirken wiederum auf die andere Person ein. Sie fühlt sich angegriffen und reagiert ihrerseits mit Ärger und Wertung. Und so weiter.

Das kommt mir bekannt vor. Wie schaffen wir es, aus dem Ärger rauszukommen?

Grundsätzlich werden wir die in uns ablaufenden prompte Reaktion nicht verhindern können. Wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht, wenn uns etwas „triggert“, erzeugt das Unbehagen und Ärger. Was wir aber sehr wohl beeinflussen können, ist unser Umgang mit dem Ärger. Dafür haben wir drei Möglichkeiten: Wir drücken den Ärger weg (dann explodiert er an anderer Stelle), wir leben ihn aus (was zu oben erwähntem Pingpong führt) – oder wir nehmen ihn wahr, akzeptieren und reflektieren ihn. Diese Variante ist zu empfehlen, denn damit entspannt sich unser Inneres, wir kommen raus aus dem Fight-or-Flight-Modus (der unser Denkvermögen beeinträchtigt) und können selbstbestimmt agieren. Ein überaus hilfreicher Schritt, um dann in einen wohlwollenden Modus zu kommen, ist die Trennung von Person und Tun.

Was meinen Sie damit?

Setzen wir das Tun eines Menschen mit seinem Wert gleich, werten wir ihn als Person ab. Wir signalisieren: „Du hast nicht nur einen Fehler gemacht, du BIST grundsätzlich falsch.“ Bei der andere Person erzeugt das ein Gefühl der Beschämung und Wertlosigkeit. Als Folge muss sie sich verteidigen oder selbst in den Angriff gehen. Ihre Reaktion triggert wiederum uns. Der Schlagabtausch beginnt und es entsteht der bereits erwähnte Pingpongeffekt.
Hilfreich ist deshalb, wenn wir uns in der Situation bewusst machen: Ein Mensch ist nicht identisch mit seinen Handlungen oder Äußerungen. Mein Gegenüber kann etwas tun oder äußern, mit dem ich nicht einverstanden bin. Dazu kann ich NEIN sagen. Trotzdem bleibt das JA zur Person bestehen. Ich bleibe mit meinem Gegenüber von Mensch zu Mensch verbunden.

Mir persönlich hilft das Bild, mich mit der anderen Person gedanklich Schulter an Schulter zu stellen und aus dieser Warte gemeinsam den Punkt anzuschauen, zu dem unterschiedliche Vorstellungen bestehen. Wir bleiben in der Verbundenheit und damit auch im Wohlwollen und können aus diesem Grundgefühl heraus deutlich entspannter über konfliktäre Aspekte sprechen.

Und da kommt dann die Neugier ins Spiel.

Genau. Der erste Schritt ist, dass wir davon ausgehen, dass die andere Person das gemacht hat, was ihrer Einschätzung, ihrem Kenntnisstand, ihrer Fähigkeit nach das Bestmögliche war. Das muss, wie ich schon erwähnte, nicht das sein, das _wir_ für das Bestmögliche hielten.

Im nächsten Schritt lösen wir uns aus der Bewertung. Das heißt, dass wir das „anders Gemachte“ nicht (vor-)verurteilen, (ab-)werten und darüber nörgeln, sondern den Grund verstehen wollen, warum unsere „Bestmöglich“-Varianten so weit auseinanderliegen. Fehlten Informationen? War nicht klar oder nachvollziehbar, warum etwas in einer bestimmten Art ausgeführt werden soll? Oder steckte vielleicht auch ein guter Gedanke dahinter?

Damit öffnen wir das Feld für Erkenntnis und Weiterentwicklung, sowohl bei anderen als auch bei uns selbst. Es sind in unserem Unternehmen viele wertvolle Ideen und Projekte aus Fehlern entstanden. Zum Beispiel, wenn im Austausch über das unterschiedliche „Bestmöglich“ deutlich wurde, dass wichtige Informationen fehlen oder vermeintlich eindeutige Beschreibungen auf verschiedene Weise interpretiert werden können. Oder der Grundgedanke war super, nur die Ausführung (noch) nicht. Damit konnten wir die Chance nutzen zu lernen. Das hat stets dazu geführt, dass wir nach dem vermeintlichen Fehler deutlich weiter waren als vorher.

Um diese drei Säulen geht es auch in Ihrem Buch „Das ICH im WIR. Wie Miteinander gelingt.“

Ja, im Buch gehe ich auf jede der drei Säulen ausführlich ein und erläutere anhand vieler Beispiele aus meiner eigenen Führungsarbeit wie auch aus meinen Coachings, wo wir das entsprechende Thema im Alltag antreffen und wie wir das KWN-Prinzip dann ganz konkret anwenden können. Dazu gibt es zahlreiche Reflexionsfragen, die helfen, für sich selbst mehr Klarheit zu bekommen.

Und am 31. August startet dann der Mini-Podcast „Montagsbooster“

Genau. Der Montagsbooster richtet sich an alle, die zum Wochenbeginn einen kleinen Denkanstoß und Energieschub erhalten möchten – ohne großen Zeitaufwand, dafür mit direktem Alltagsbezug. Die Folgen sind über alle gängigen Podcast-Apps wie Spotify kostenlos abrufbar. Noch komfortabler geht es mit WhatsApp: Darüber kann man sich die Impulse jeden Montagmorgen direkt aufs Smartphone schicken lassen.

„Das ICH im WIR – wie Miteinander gelingt. Leben nach dem KWN-Prinzip®“, ISBN 9783759763518
www.connectuu.de/das-ich-im-wir

„Der Montagsbooster – kleine Ideen für ein gutes Leben
https://connectuu.de/der-montagsbooster

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Frau Karin Uphoff
Alfred-Wegener-Str. 6
35039 Marburg
Deutschland

fon ..: +49 172 7368106
web ..: https://connectuu.de
email : karin.uphoff@connectuu.de

Dr. Karin Uphoff erhielt bereits etliche Auszeichnungen, u.a. für unternehmerische Leistung, Innovation und Unternehmenskultur. 2009 wurde sie zur EU-Unternehmensbotschafterin ernannt und 2014 aufgenommen in den Kreis der Vorbild-Unternehmerinnen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Sie ist Lehrbeauftragte, Geschäftsführerin der connectuu GmbH und Leiterin ladies management consulting, Gründerin diverser Business- Netzwerke wie ladies dental talk und heartleaders und hat ehrenamtlich im Vorstand der verschiedensten Netzwerke mitgewirkt (Verband Deutscher Unternehmerinnen, EWMD, Vereinigung hessischer Unternehmerverbände u.v.m.)

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Der Montagsbooster: So starten Sie gut in die Woche.

Neuer Podcast „Montagsbooster“: Dr. Karin Uphoff startet wöchentliche Impulse für gelingendes Miteinander – ab 31.8. auf allen Podcast-Plattformen.

BildMit dem „Montagsbooster“ geht ab dem 31. August 2026 ein neues wöchentliches Podcast-Format an den Start, das Hörerinnen und Hörer mit kurzen, praxisnahen Impulsen durch das Jahr begleitet. Initiatorin ist Dr. Karin Uphoff, Gründerin und Geschäftsführerin der connectuu GmbH, die sich seit mehr als zwei Jahrzehnten damit beschäftigt, wie Kommunikation und Miteinander gelingen können.

Impulse rund um Führung und Kommunikation

Wie wechseln wir vom Müssen zum Wollen? Was steckt Positives in einer Enttäuschung? Warum fällt Mitarbeitenden Veränderung oft schwer? Wann eskalieren Konflikte – und wie können wir das verhindern?
Diese und viele weitere Themen greift Dr. Karin Uphoff künftig in ihrem Mini-Podcast „Der Montags-Booster“ auf und widmet sich Woche für Woche einem zentralen Thema gelingender Kommunikation und Zusammenarbeit.

Im Zentrum steht dabei das von Uphoff entwickelte KWN-Prinzip®. Dieses Prinzip beschreibt eine Haltung, mit der Begegnungen zwischen Menschen leichter, klarer und konstruktiver gelingen, sei es im Berufsalltag, in Führungssituationen oder im privaten Miteinander. Bereits in ihrem Buch „Das ICH im WIR – Wie Miteinander gelingt“ hat Uphoff diese Haltung ausführlich beschrieben; der Montagsbooster überträgt die zentralen Gedanken nun in kurze, alltagstaugliche Audio-Impulse für den Wochenstart.

Karin Uphoff bringt für dieses Format eine breite fachliche Basis mit: Sie ist zertifiziert in DISG & EnergyFactors, ausgebildet in Verfahren wie Dynamic Facilitation, Open Space und Design Thinking, und lehrt zudem an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Für ihr unternehmerisches Engagement wurde sie unter anderem zur EU-Unternehmensbotschafterin ernannt und als Vorbild-Unternehmerin durch das Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. Außerdem schöpft sie aus vielen Jahren Erfahrung und Lernen als Moderatorin, strategische Beraterin und Leadership-Coach, als Unternehmerin, Vorstandsfrau und Dozentin, als Leistungssportlerin und 6-fache Mutter.

Ab 31. August jeden Montagmorgen – in Spotify oder über WhatsApp.

Der Montagsbooster richtet sich an alle, die zum Wochenbeginn einen kleinen Denkanstoß und Energieschub erhalten möchten – ohne großen Zeitaufwand, dafür mit direktem Alltagsbezug. Die Folgen sind über alle gängigen Podcast-Apps wie Spotify kostenlos abrufbar. Noch komfortabler geht es mit WhatsApp: Darüber kann man sich die Impulse jeden Montagmorgen direkt aufs Smartphone schicken lassen.

Weitere Informationen zum Montagsbooster sowie zur WhatsApp-Gruppe sind unter www.connectuu.de zu finden.

Über connectuu GmbH
Die connectuu GmbH mit Sitz in Marburg unter der Leitung von Dr. Karin Uphoff steht für gelingendes Miteinander in Unternehmen und Teams. Mit Coaching, Trainings und Netzwerkformaten unterstützt connectuu Menschen dabei, Kommunikation klarer, wohlwollender und konstruktiver zu gestalten.

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Dr. Karin Uphoff

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Dr. Karin Uphoff erhielt bereits etliche Auszeichnungen, u.a. für unternehmerische Leistung, Innovation und Unternehmenskultur. 2009 wurde sie zur EU-Unternehmensbotschafterin ernannt und 2014 aufgenommen in den Kreis der Vorbild-Unternehmerinnen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Sie ist Lehrbeauftragte, Geschäftsführerin der connectuu GmbH und Leiterin ladies management consulting, Gründerin diverser Business- Netzwerke wie ladies dental talk und heartleaders und hat ehrenamtlich im Vorstand der verschiedensten Netzwerke mitgewirkt (Verband Deutscher Unternehmerinnen, EWMD, Vereinigung hessischer Unternehmerverbände u.v.m.)

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